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Neuer Bahnfahrplan in NRW: Mehr Direktverbindungen, aber auch zahlreiche Baustellen

15 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Seit Sonntag gilt bei der Bahn ein neuer Fahrplan. Für Reisende in Nordrhein-Westfalen bringt er sowohl Verbesserungen im Angebot als auch spürbare Einschränkungen durch umfangreiche Bauarbeiten im Schienennetz. Besonders Fernreisende profitieren von zusätzlichen Direktverbindungen, während Pendler sich vielerorts auf Geduld und Alternativen einstellen müssen.

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Mehr Direktverbindungen aus NRW

Mit dem neuen Fahrplan baut die Bahn ihr Fernverkehrsangebot aus. Abends gibt es zusätzliche Direktverbindungen von NRW nach Brüssel und Frankfurt. Ab dem Sommer sollen zudem der Flughafen Brüssel sowie die belgische Hafenstadt Antwerpen direkt mit ICE-Zügen aus Deutschland erreichbar sein.

Auch innerdeutsch erweitert die Bahn ihr Angebot: Auf Verbindungen nach Hamburg und in den Süden Deutschlands werden mehr Züge eingesetzt.

Komfortablere Reisen Richtung Alpen

Reisende in Richtung Alpen profitieren von durchgehenden ICE-Verbindungen. Einige Züge aus Münster und dem Ruhrgebiet, die bislang in Basel endeten, fahren nun weiter bis nach Bern, Zürich, Chur und Brig. Dadurch entfallen für viele Fahrgäste zusätzliche Umstiege.

Einschränkungen in Ostwestfalen

Nicht überall gibt es Verbesserungen. In Ostwestfalen halten abends die späten ICE-Verbindungen aus Berlin und Hannover künftig nicht mehr in Minden, Herford und Gütersloh. Im Gegenzug verkürzt sich die Fahrzeit nach Düsseldorf um rund 25 Minuten.

Großbaustellen prägen das Jahr 2026

Neben dem neuen Fahrplan müssen sich Bahnreisende auf zahlreiche Baustellen einstellen. Besonders betroffen ist das Ruhrgebiet: Ab 9. Januar wird die wichtige Strecke zwischen Duisburg und Essen für sieben Wochen komplett gesperrt. Grund sind Bauarbeiten am Autobahnkreuz Kaiserberg, unter dem mehrere Bahngleise verlaufen.

Eine weitere massive Einschränkung steht auf der Strecke Köln–Wuppertal–Hagen bevor. Von 6. Februar bis 10. Juli 2026 kommt es dort zu Umleitungen, Ausfällen und Ersatzverkehren mit Bussen. Die Arbeiten sind Teil der bundesweiten Generalsanierung des Schienennetzes.

Weitere Sperrungen rund um Köln

Auch der Kölner Hauptbahnhof wird im Frühjahr erneut zeitweise gesperrt, um ein neues Stellwerk in Betrieb zu nehmen. Zusätzlich wird von Juli bis Dezember auf der rechtsrheinischen Strecke von Troisdorf über Bonn und Koblenz bis nach Wiesbaden gebaut, was ebenfalls zu Umleitungen und längeren Fahrzeiten führt.

Fazit

Der neue Bahnfahrplan bringt für NRW mehr Direktverbindungen und neue internationale Ziele, geht jedoch mit erheblichen Einschränkungen durch Bauarbeiten einher. Für viele Reisende bedeutet das: bessere Perspektiven im Fernverkehr, aber zugleich ein Jahr voller Baustellen, Umleitungen und Ersatzverkehre im Regional- und Pendlerverkehr.

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Bauarbeitsplätze im Rheinisch-Bergischen Kreis auch im Winter gesichert

15 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Für die rund 1.880 Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter im Rheinisch-Bergischen Kreis bedeutet der Winter keine Existenzsorgen. Trotz Schnee, Frost und witterungsbedingter Baustopps gelten ihre Arbeitsplätze als „winterfest“. Möglich macht das das Saison-Kurzarbeitergeld, mit dem Beschäftigte auch in der kalten Jahreszeit im Job bleiben und weiterhin Einkommen erhalten.

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Arbeiten ruhen – Verträge laufen weiter

In den Wintermonaten können viele Arbeiten auf dem Bau nicht ausgeführt werden: Fundamente lassen sich nicht ausheben, Straßen nicht asphaltieren, Leitungen nicht verlegen. Dennoch bleiben Arbeitsverträge bestehen und Löhne gesichert. Das Saison-Kurzarbeitergeld – früher als Schlechtwettergeld bekannt – greift von Dezember bis März und sorgt dafür, dass Baubeschäftigte nicht entlassen werden müssen, wenn das Wetter Außenarbeiten unmöglich macht.

Die Arbeitsagentur übernimmt in dieser Zeit einen Teil des Lohnausfalls. Je nach Situation erhalten Beschäftigte bis zu 67 Prozent des Nettolohns als Ausgleich.

Vorteile für Betriebe und Beschäftigte

Im Rheinisch-Bergischen Kreis gibt es rund 262 Baubetriebe, die von dieser Regelung profitieren können. Für Unternehmen bedeutet das Planungssicherheit: Fachkräfte bleiben im Betrieb, und aufwendige Neueinstellungen im Frühjahr entfallen. Gleichzeitig haben Beschäftigte eine ganzjährige Perspektive und stabile Einkünfte.

Das Saison-Kurzarbeitergeld lässt sich dabei flexibel einsetzen. Betriebe können es für die gesamte Belegschaft oder nur für einzelne Teams beantragen. Auch eine nachträgliche Meldung bei der Arbeitsagentur ist möglich, wenn Aufträge wetterbedingt nicht ausgeführt werden konnten. Der bürokratische Aufwand gilt als überschaubar.

Auch andere Branchen profitieren

Nicht nur klassische Bauunternehmen können das Saison-Kurzarbeitergeld nutzen. Auch Dachdecker-, Gerüstbau- sowie Garten- und Landschaftsbetriebe zählen zu den Branchen, die im Winter häufig von witterungsbedingten Ausfällen betroffen sind und deshalb auf diese Unterstützung zurückgreifen können.

Voraussetzungen vor Antragstellung

Bevor ein Betrieb Saison-Kurzarbeitergeld beantragt, müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen geprüft werden. Dazu gehört, ob Beschäftigte in der wetterbedingt arbeitsfreien Zeit andere Aufgaben im Betrieb übernehmen können, etwa in der Halle oder im Lager. Zudem sind vorhandene Urlaubstage und Arbeitszeitguthaben zu berücksichtigen.

Insgesamt sorgt das Saison-Kurzarbeitergeld dafür, dass Bauarbeitsplätze im Rheinisch-Bergischen Kreis auch in der kalten Jahreszeit gesichert bleiben – ein wichtiger Stabilitätsfaktor für Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen.

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Unfall Sand

Tödlicher Verkehrsunfall in Bergisch Gladbach-Sand: Pkw prallt gegen Hauswand

15 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Donnerstagnachmittag (13.12.) im Stadtteil Sand ereignet. Ein 84-jähriger Autofahrer ist nach einem Zusammenstoß mit einer Hauswand später im Krankenhaus verstorben. Polizei und Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Unfall Sand

Unfall im Kreuzungsbereich

Gegen 13:55 Uhr war der Mann aus Bergisch Gladbach mit seinem schwarzen BMW auf der Ommerbornstraße unterwegs. Im Kreuzungsbereich Sander Straße / Herkenrather Straße verlor er aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Pkw kam von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen eine Hauswand. Durch die Wucht des Aufpralls wurden zudem zwei geparkte Fahrzeuge beschädigt.

Nach ersten Einschätzungen ist nicht auszuschließen, dass der Fahrer am Steuer einen internistischen Notfall erlitten hatte.

Reanimationsmaßnahmen vor Ort

Unmittelbar nach dem Unfall befreiten Ersthelfer den 84-Jährigen aus dem Fahrzeug und begannen mit Reanimationsmaßnahmen. Kurz darauf trafen Polizeibeamte ein und setzten die Wiederbelebung fort, bis der Rettungsdienst die Versorgung übernahm. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er jedoch kurze Zeit später verstarb.

Umfangreicher Einsatz von Feuerwehr und Hilfsdiensten

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach sicherte die Unfallstelle und streute ausgelaufene Betriebsmittel ab. Wegen einer leichten Rauchentwicklung im Motorraum wurde das Fahrzeug mithilfe einer Seilwinde zurückgezogen und vorsorglich mit Wasser gekühlt. Zudem leuchteten Einsatzkräfte die Unfallstelle für die polizeiliche Unfallaufnahme aus. Ein weiterer beschädigter Pkw wurde aus einer Einfahrt geborgen.

Insgesamt war die Feuerwehr mit 21 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen vor Ort. Zur Unterstützung der Polizei Rhein-Berg wurde ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam der Polizei Neuss hinzugezogen. Das Technische Hilfswerk (THW) überprüfte die Schäden am Gebäude. Nach Einschätzung eines Baufachberaters besteht keine akute Einsturzgefahr.

Straßen stundenlang gesperrt

Während der umfangreichen Unfallaufnahme blieben Teile der Ommerbornstraße, der Sander Straße und der Herkenrather Straße bis etwa 19:30 Uhr gesperrt. Die Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

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Verdächtiger Koffer legt Bonner Hauptbahnhof stundenlang lahm

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Ein Großeinsatz der Polizei hat am Donnerstagabend den Bonner Hauptbahnhof über mehrere Stunden vollständig gesperrt. Auslöser waren zwei herrenlose Gepäckstücke in einem Zug des Rhein-Ruhr-Express. Erst nach fast sieben Stunden konnten die Einsatzkräfte Entwarnung geben.

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Gepäckstücke im Zug entdeckt

Der Einsatz begann am frühen Donnerstagabend. Gegen kurz nach 19 Uhr fuhr ein Rhein-Ruhr-Express in den Bonner Hauptbahnhof ein. Dem Zugpersonal fielen ein unbeaufsichtigter Koffer sowie eine Tasche auf, die keinem Fahrgast zugeordnet werden konnten. Daraufhin wurde die Bundespolizei verständigt.

Die alarmierten Beamten begutachteten die Gepäckstücke zunächst vor Ort im Zug. Aufgrund auffälliger Merkmale, unter anderem einer mutmaßlichen Verbindung zu einer Stromquelle, wurden Spezialisten für Sprengstoffdelikte hinzugezogen.

Bahnhof komplett gesperrt

Da von den Gepäckstücken eine mögliche Gefahr ausging, wurden zunächst mehrere Gleise gesperrt. Im weiteren Verlauf weitete sich die Maßnahme auf den gesamten Hauptbahnhof aus. Der Bereich wurde weiträumig abgesperrt, zahlreiche Einsatzkräfte von Bundes- und Landespolizei waren vor Ort, ebenso Feuerwehr und Rettungsdienst.

Kein Zug konnte den Bonner Hauptbahnhof mehr anfahren oder verlassen. Die Sperrung führte zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr.

Massive Auswirkungen auf den Bahnverkehr

Vor allem der linksrheinische Bahnverkehr war stark betroffen. Auf den Strecken zwischen Köln und Koblenz sowie zwischen Bonn und Euskirchen kam es zu Zugausfällen und Verspätungen. Ersatzverkehre konnten nur eingeschränkt angeboten werden. Viele Reisende wichen notgedrungen auf die Stadtbahnlinien 16 und 18 aus, um ihr Ziel zu erreichen.

Die Sprengstoffexperten untersuchten die Gepäckstücke mehrfach und mit großer Vorsicht. Insbesondere der Hartschalenkoffer galt über Stunden hinweg als problematisch.

Entwarnung nach sieben Stunden

Erst in den frühen Morgenstunden konnte schließlich Entwarnung gegeben werden: Sowohl der Koffer als auch die Tasche enthielten lediglich gewöhnliches, völlig ungefährliches Reisegepäck. Eine konkrete Gefahr bestand nicht.

Nach Abschluss des Einsatzes wurde der Bonner Hauptbahnhof schrittweise wieder freigegeben. Der Vorfall zeigt jedoch erneut, welche weitreichenden Folgen herrenloses Gepäck im öffentlichen Verkehr haben kann.

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Sicherheitskräfte am Flughafen Köln/Bonn bangen um ihre Arbeitsplätze

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Am Flughafen Köln/Bonn wächst die Sorge unter den Beschäftigten der Sicherheitskontrollen. Hintergrund ist ein geplanter Personalabbau bei dem Sicherheitsunternehmen Securitas, das derzeit für die Passagierkontrollen zuständig ist. Nach vorliegenden Informationen könnten im kommenden Jahr mehr als 100 Arbeitsplätze wegfallen.

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Lange Wartezeiten trotz Personalknappheit

Bereits seit Wochen kommt es am Flughafen Köln/Bonn immer wieder zu langen Warteschlangen an den Sicherheitskontrollen. Reisende müssen teils bis zu 40 Minuten einplanen, um die Kontrollstellen zu passieren. Als Gründe gelten Baustellen im Terminalbereich sowie eine angespannte Personalsituation.

Dennoch sollen künftig deutlich weniger Sicherheitskräfte eingesetzt werden. Von aktuell rund 650 Beschäftigten bei Securitas könnten mehr als 100 ihren Arbeitsplatz verlieren. Für viele Mitarbeitende bedeutet das große Unsicherheit.

Neue Technik soll Personal einsparen

Zum 1. Januar übernimmt der Flughafen Köln/Bonn die Organisation der Sicherheitskontrollen. Dabei setzt der Flughafen verstärkt auf moderne Kontrolltechnik. An den Kontrollstellen sollen neue Scanner installiert werden, die es Passagieren ermöglichen, Flüssigkeiten und elektronische Geräte im Gepäck zu belassen. Dadurch sollen Abläufe beschleunigt und der Personalbedarf reduziert werden.

Securitas hat die Belegschaft bereits darüber informiert, dass ein Stellenabbau aus Sicht des Unternehmens nicht zu vermeiden sei. Gleichzeitig zeigen Erfahrungen an anderen Flughäfen, dass moderne Technik allein nicht ausreicht und weiterhin ausreichend Personal benötigt wird, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen.

Gewerkschaft warnt vor weiteren Problemen

Die Gewerkschaft ver.di zeigt sich besorgt über die Entwicklung. Seit Jahren gibt es am Flughafen Köln/Bonn Schwierigkeiten bei der Personalplanung, die immer wieder zu langen Wartezeiten und verpassten Flügen führen. Ein weiterer Abbau von Kontrollkräften könnte die Situation nach Einschätzung der Gewerkschaft zusätzlich verschärfen.

Zudem wird kritisiert, dass die Belegschaft bislang nur unzureichend über die konkreten Pläne informiert wurde. Die anhaltende Ungewissheit belastet viele Mitarbeitende, die täglich für die Sicherheit der Passagiere verantwortlich sind.

Flughafen sieht Sicherheitsfirma in der Pflicht

Der Flughafen Köln/Bonn weist darauf hin, dass er lediglich die benötigten Kontrollstunden in Abhängigkeit vom Passagieraufkommen und der eingesetzten Technik abruft. Die konkrete Personalplanung liege in der Verantwortung des beauftragten Sicherheitsunternehmens.

Securitas verhandelt derzeit mit dem Betriebsrat über den geplanten Stellenabbau. Wie viele Arbeitsplätze tatsächlich gestrichen werden, sollen die Beschäftigten nach aktuellem Stand erst kurz vor Weihnachten erfahren. Bis dahin bleibt die Unsicherheit für viele Sicherheitskräfte am Flughafen Köln/Bonn bestehen.

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Gemeinsames Mittagessen als Anker gegen Einsamkeit: Begegnungsstätte schafft Raum für Gemeinschaft

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In der Begegnungsstätte TREFFpunkt Anna Haus der Caritas ist der Mittwoch für viele Seniorinnen und Senioren ein fester Termin. Dann wird gemeinsam zu Mittag gegessen – ein Angebot, das längst mehr ist als nur eine Mahlzeit. Es schafft Begegnung, Struktur und soziale Nähe und ist für viele ältere Menschen ein wichtiger Bestandteil ihres Alltags geworden.

Möglich wird das regelmäßige Angebot durch die kostenfreie Lieferung der Mahlzeiten durch die GL Service gGmbH, die das Projekt dauerhaft unterstützt und damit einen bedeutenden Beitrag zur sozialen Teilhabe leistet.

Ein Ort des Ankommens und Austauschs

Schon beim Betreten der Begegnungsstätte zeigt sich, worum es hier geht: liebevoll gedeckte Tische, vertraute Gesichter und eine offene Atmosphäre, in der sich neue wie langjährige Gäste gleichermaßen willkommen fühlen. Viele der Teilnehmenden kennen sich inzwischen gut, kommen miteinander ins Gespräch und teilen Erlebnisse aus ihrem Alltag.

Während das frisch gelieferte Essen verteilt wird, entstehen Gespräche ganz von selbst. Für die Besucherinnen und Besucher bedeutet das gemeinsame Mittagessen nicht nur eine warme Mahlzeit, sondern vor allem Gemeinschaft, Zugehörigkeit und das Gefühl, nicht allein zu sein.

Dankbarkeit für verlässliche Unterstützung

Auch das Team der Begegnungsstätte weiß um den Wert dieses Angebots. Die regelmäßige Unterstützung durch die GL Service gGmbH ermöglicht es, das Mittagessen Woche für Woche zuverlässig anzubieten. Gerade für ältere Menschen, die wenig soziale Kontakte haben, ist dieses niedrigschwellige Angebot von großer Bedeutung.

Die stetig wachsende Zahl der Teilnehmenden zeigt, wie hoch der Bedarf ist. Sie ist zugleich ein deutliches Zeichen dafür, wie wichtig Orte der Begegnung für ältere Menschen sind – insbesondere in Zeiten zunehmender Vereinsamung.

Mehr als nur ein Mittagessen

Das gemeinsame Essen ist Teil eines umfassenderen Engagements der Begegnungsstätte Anna Haus, älteren Menschen Raum für Austausch, Vernetzung und Teilhabe zu bieten. Hier entstehen Beziehungen, Gespräche und Momente, die den Alltag bereichern und Halt geben.

Auch in Zukunft soll das wöchentliche Mittagessen fortgeführt werden, um Seniorinnen und Senioren weiterhin einen Ort zu bieten, an dem sie sich aufgehoben fühlen, miteinander lachen und ins Gespräch kommen können – Woche für Woche.

Weitere Informationen zu dieser und weiteren Begegnungsstätten finden Interessierte auf der Internetseite der Stadt Bergisch Gladbach unter
www.bergischgladbach.de/begegnungsstaetten.aspx

.

Der TREFFpunkt Anna Haus der Caritas ist zudem telefonisch erreichbar unter 02202 59210.

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2025-12-08 Schulstraße KGS In der Auen(1)

Mehr Sicherheit vor Schulen: Verkehrsversuch „Schulstraße“ startet in Hand

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Im Umfeld der GGS und KGS Hand beginnt am Montag, 12. Januar 2026, ein einjähriger Verkehrsversuch zur Einrichtung einer sogenannten Schulstraße. Ziel der Maßnahme ist es, die Verkehrssicherheit insbesondere für jüngere Schülerinnen und Schüler zu erhöhen und den Bring- und Holverkehr mit dem Auto im unmittelbaren Schulbereich deutlich zu reduzieren.

Zeitlich begrenzte Zufahrtsbeschränkungen

Während des zunächst auf zwölf Monate angelegten Versuchs wird die Einfahrt in die Straßen Im Grafeld, Sankt-Konrad-Straße und Heimstättenweg an Schultagen zu bestimmten Zeiten beschränkt. Die Regelung gilt morgens von 7.30 bis 8.15 Uhr sowie nachmittags von 14.30 bis 15.15 Uhr. In diesen Zeitfenstern dürfen nur Fahrzeuge mit einem Sonderausweis einfahren.

Mit der zeitlich begrenzten Sperrung soll der motorisierte Durchgangsverkehr deutlich verringert werden. Kinder sollen ihren Schulweg sicherer und möglichst autofrei zurücklegen können – zu Fuß, mit dem Roller oder dem Fahrrad.

Anwohnende weiterhin berücksichtigt

Für die Anwohnerinnen und Anwohner der betroffenen Straßen bleibt der Zugang zu den Grundstücken weiterhin gewährleistet. Alle Haushalte erhalten zwei Sonderausweise, die bei Bedarf auch an Dritte weitergegeben werden können. Diese müssen während der Sperrzeiten gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe liegen. Das Ausfahren aus der Schulstraße ist jederzeit auch ohne Ausweis erlaubt.

Zweite Schulstraße in Bergisch Gladbach

Mit dem Verkehrsversuch in Hand richtet die Stadt Bergisch Gladbach ihre zweite Schulstraße ein. Die Maßnahme knüpft an bestehende Konzepte an, mit denen Städte den Schulweg sicherer und übersichtlicher gestalten wollen. Die Stadt betont, dass jeder Schritt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Umfeld von Schulen von zentraler Bedeutung ist.

Begleitende Evaluation geplant

Der Verkehrsversuch wird von Beginn an fachlich begleitet. Nach neun Monaten ist eine erste Zwischenbewertung vorgesehen, bei der Erfahrungen, Beobachtungen und Rückmeldungen aus der Praxis ausgewertet werden. Auf dieser Grundlage soll entschieden werden, ob und in welcher Form die Schulstraße dauerhaft eingerichtet wird.

Hinweise und Informationen

Die Stadtverwaltung bittet Anwohnende und Beteiligte, ihre Hinweise oder Fragen an die Abteilung Mobilität zu richten. Diese ist per E-Mail unter mobilitaet@stadt-gl.de

erreichbar.

Weitere Informationen zum Thema Schulstraßen in Bergisch Gladbach gibt es online unter
www.bergischgladbach.de/schulstrassen.aspx.

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Kita-Neubau am Nittumer Weg vorübergehend gestoppt – Kampfmittelprüfung erforderlich

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Auf der Baustelle für die neue Kindertagesstätte am Nittumer Weg ist es derzeit zu einem vorübergehenden Baustopp gekommen. Grund dafür sind Untersuchungen auf mögliche Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg, die im Zuge der laufenden Erdarbeiten notwendig wurden.

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Unerwarteter Fund bei Beginn der Tiefbauarbeiten

Erst vor wenigen Wochen war der symbolische Spatenstich für den Kita-Neubau gemeinsam mit dem scheidenden Bürgermeister erfolgt. Die vorbereitenden Arbeiten liefen zunächst planmäßig: Bauzäune wurden errichtet, Rodungs- und Fällarbeiten abgeschlossen und vorhandene Asphaltflächen im Auftrag der Schulbau GmbH zurückgebaut.

Bereits im Vorfeld hatte die Bezirksregierung eine Kampfmittelprüfung anhand von Luftbildauswertungen vorgenommen. Diese ergab zunächst keine Hinweise auf mögliche Verdachtsflächen. Mit dem Start der Tiefbauarbeiten kam es jedoch zu einer unerwarteten Entwicklung: Beim Freiräumen des Bodens wurde ein Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.

Weitere Kampfmittel entdeckt und entschärft

Nach dem ersten Fund wurden umgehend die zuständige Ordnungsbehörde sowie der Kampfmittelräumdienst eingeschaltet. Kurz darauf wurde ein weiteres Kampfmittel im Baustellenbereich entdeckt und in unmittelbarer Nähe fachgerecht entschärft.

Um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten, ordnete die Ordnungsbehörde eine umfassende Detektion des gesamten Baufeldes an. Ziel ist es, mögliche weitere Kampfmittel auszuschließen, bevor die Arbeiten fortgesetzt werden können.

Externe Spezialprüfung notwendig

Die angeordnete Kampfmitteldetektion stellt eine Spezialleistung dar und wird extern durchgeführt. Sie liegt außerhalb des direkten Einflusses der städtischen Tochtergesellschaft, die das Bauprojekt betreut.

Das Projektteam hofft auf eine zeitnahe Durchführung der erweiterten Untersuchungen, damit der Bau der neuen Kindertagesstätte möglichst bald wieder aufgenommen werden kann. Ob und in welchem Umfang sich der Baustopp auf den geplanten Fertigstellungstermin auswirkt, wird fortlaufend geprüft und abhängig vom Fortschritt der Untersuchungen neu bewertet.

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Kontaktloses Parken: Stadt rüstet alle Parkscheinautomaten um

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Autofahrerinnen und Autofahrer in Bergisch Gladbach dürfen sich auf eine spürbare Erleichterung einstellen: In den Kalenderwochen 50 und 51 rüstet die Stadt sämtliche 53 Parkscheinautomaten im Stadtgebiet auf moderne, kontaktlose Bezahlmöglichkeiten um. Künftig können Parkgebühren nicht nur mit Münzen, sondern auch bequem per EC-Karte sowie Kredit- oder Debitkarte bezahlt werden.

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Schluss mit der Münzsuche

Mit der Umstellung reagiert die Stadt auf die zunehmende Nachfrage nach bargeldlosen Zahlungsoptionen. Das oft mühsame Zusammensuchen von Kleingeld gehört damit der Vergangenheit an. Gleichzeitig reduziert die Stadt durch den Wegfall der regelmäßigen Bargeldleerungen den organisatorischen Aufwand und senkt Kosten.

Alternative für Menschen ohne Karte oder Smartphone

Für Bürgerinnen und Bürger, die weder über eine Bankkarte noch über ein Smartphone verfügen, bleibt das Parken auf städtischen Flächen weiterhin möglich. Hierfür wird das sogenannte Plus-Ticket angeboten.

Vor dem Parken wird auf dem Ticket die Ankunftszeit eingetragen, anschließend muss es gut sichtbar im Fahrzeug ausgelegt werden. Das Plus-Ticket ist farbig im DIN-A6-Format gestaltet und je nach Parkdauer in fünf Varianten erhältlich.

Verkauft wird es an folgenden Stellen:

  • Bürgerbüro Stadtmitte, Konrad-Adenauer-Platz 9
  • Bürgerbüro Bensberg, Schlossstraße 59a
  • Bürgerbüro Refrath, Siebenmorgen 45

Die Einführung des Plus-Tickets geht auf einen politischen Beschluss des Ausschusses für Infrastruktur und Umwelt, Sicherheit und Ordnung zurück.

Weiterhin Handy-Parken möglich

Neben der Kartenzahlung bleibt auch das Handy-Parken als komfortable Alternative bestehen. In Bergisch Gladbach wird das sogenannte Smart-Parking aktuell von fünf Anbietern unterstützt:

  • Easypark
  • moBiLet
  • PayByPhone
  • Parkster
  • Swarco

Nach einer kurzen Registrierung in der jeweiligen App können Parkvorgänge minutengenau abgerechnet werden. Die erforderlichen Informationen, wie Einwahlnummern und Standorte, sind direkt an den Parkscheinautomaten auf den Parkflächen angebracht.

Schritt in Richtung digitale und nachhaltige Stadt

Mit der flächendeckenden Umrüstung der Parkscheinautomaten setzt die Stadt Bergisch Gladbach einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung. Gleichzeitig wird durch den Wegfall des Bargeldbetriebs der ökologische Fußabdruck reduziert – ein Gewinn für Verwaltung, Umwelt und Nutzerinnen und Nutzer gleichermaßen.

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2025-12-10 Besuch Großwärmepumpe 1(1)

Großes Interesse am Wärmepumpenmonat 2025 in Bergisch Gladbach

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Der Wärmepumpenmonat 2025 im Rheinisch-Bergischen Kreis ist auf große Resonanz gestoßen. Mit einer Vielzahl an Informations- und Austauschformaten bot die kreisweite Veranstaltungsreihe Bürgerinnen und Bürgern ebenso wie Fachakteuren fundierte Einblicke in klimafreundliche Wärmetechnologien. Organisiert wurde der Wärmepumpenmonat vom Team EKKO des Rheinisch-Bergischen Kreises gemeinsam mit den kreisangehörigen Kommunen, dem Bergischen Energie- und Ressourcenzentrum (BERZ):metabolon sowie der Verbraucherzentrale NRW.

Wärmepumpenpartys als praxisnahes Angebot

Ein besonderer Schwerpunkt lag in Bergisch Gladbach auf zwei sogenannten Wärmepumpenpartys, die am 25. und 27. November stattfanden. Interessierte konnten dabei direkt in privaten Wohnhäusern erleben, wie Wärmepumpen im Alltag funktionieren. Gastgeberinnen und Gastgeber stellten ihre Anlagen vor, berichteten von ihren Erfahrungen und beantworteten Fragen zu Technik, Kosten und Betrieb.

Die Veranstaltungen waren sehr gut besucht und entwickelten sich schnell zu lebhaften Diskussionsrunden. Das offene Format ermöglichte einen niedrigschwelligen Zugang zum Thema und trug dazu bei, Vorbehalte abzubauen und konkrete Entscheidungsgrundlagen für einen möglichen Umstieg zu liefern.

Fachlicher Austausch bei Exkursion nach Köln

Ergänzt wurde das Programm durch eine Exkursion am 19. November zur Großwärmepumpe im Quartier LÜCK in Köln-Ehrenfeld, die von der Naturstrom AG betrieben wird. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Bauwirtschaft nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über Planung, Technik und den Beitrag solcher Anlagen zur nachhaltigen Quartiersversorgung zu informieren.

Positive Rückmeldungen und klare Signale für die Wärmewende

Die Bilanz des Wärmepumpenmonats fällt aus Sicht der Stadt Bergisch Gladbach durchweg positiv aus. Die Veranstaltungen förderten nicht nur Wissen über energieeffiziente Heizsysteme, sondern stärkten auch den Dialog zwischen Bürgerschaft, Fachwelt und Verwaltung.

Der Wärmepumpenmonat setzte damit ein deutliches Zeichen für den Ausbau klimafreundlicher Heiztechnologien in der Region und zeigte, wie wichtig praxisnahe Informationen und der Austausch realer Erfahrungen für das Gelingen der Wärmewende sind.

Die Stadt Bergisch Gladbach dankt allen beteiligten Partnerinnen und Partnern sowie den engagierten Gastgeberinnen und Gastgebern, die den Wärmepumpenmonat 2025 maßgeblich mitgestaltet haben.

Weitere Informationen zur kommunalen Wärmeplanung finden Interessierte online unter:
www.bergischgladbach.de/kommunale-waermeplanung.aspx

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