Archiv | August, 2026

HFS-System der Feuerwehr Bergisch Gladbach

Feuerwehr Bergisch Gladbach beendet Einsatz beim Waldbrand in Hürtgenwald

17 August 2026 von Vladlen Stolz

Der mehrtägige Einsatz der Feuerwehr Bergisch Gladbach beim Waldbrand in Hürtgenwald im Kreis Düren geht dem Ende entgegen. Der seit Freitag eingesetzte Wasserförderzug hat am Sonntag mit dem Rückbau seiner technischen Anlagen begonnen.

HFS-System der Feuerwehr Bergisch Gladbach

Nach Angaben der Feuerwehr wurden zuletzt nur noch geringe Wassermengen sporadisch angefordert. Daraufhin gab die Einsatzleitung am Sonntagmittag grünes Licht für den Abbau des Wasserfördersystems. Die Einsatzkräfte demontieren nun die umfangreichen technischen Komponenten und Schlauchleitungen. Anschließend soll die Einheit nach Bergisch Gladbach zurückkehren.

Der beim Löschzug 6 Paffrath/Hand stationierte Wasserförderzug NRW war seit Freitag in Hürtgenwald im Einsatz und unterstützte dort die Löscharbeiten.

Bereits am Samstagabend wurde die ebenfalls eingesetzte Bereitschaft V des Regierungsbezirks Köln vollständig aus dem Einsatz herausgelöst und durch andere überörtliche Einheiten ersetzt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach stellte dafür das Tanklöschfahrzeug TLF 3000 des Löschzuges 10 Refrath einschließlich Besatzung.

Während des rund 24-stündigen Einsatzes wechselten sich ehrenamtliche Kräfte aus nahezu allen Einheiten der Feuerwehr Bergisch Gladbach bei der Besetzung des Fahrzeugs ab. Das Tanklöschfahrzeug und seine Besatzung befinden sich bereits wieder in Bergisch Gladbach. Die Bereitschaft V ist inzwischen wieder vollständig einsatzbereit. Eine erneute konkrete Anforderung liegt derzeit nicht vor.

Trotz des überörtlichen Einsatzes war die Gefahrenabwehr im Stadtgebiet Bergisch Gladbach nach Angaben der Feuerwehr jederzeit sichergestellt. Ausreichend Einsatzkräfte und Fahrzeuge standen weiterhin für mögliche Einsätze vor Ort zur Verfügung.

Ein großer Teil der in Hürtgenwald eingesetzten Feuerwehrleute war ehrenamtlich tätig. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach dankte den Einsatzkräften sowie deren Familien und Arbeitgebern für die Unterstützung und kurzfristige Verfügbarkeit über mehrere Tage.

Nach der Rückkehr des Wasserförderzuges sollen die eingesetzten Fahrzeuge und Geräte unmittelbar wieder für weitere Einsätze vorbereitet werden.

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Seniorenkulturwochen in Bergisch Gladbach starten am 29. August

17 August 2026 von Vladlen Stolz

Die 14. Seniorenkulturwochen in Bergisch Gladbach beginnen am Samstag, 29. August 2026. Bis Sonntag, 13. September, erwartet Seniorinnen und Senioren ein umfangreiches Programm mit fast 90 Veranstaltungen an verschiedenen Orten im gesamten Stadtgebiet.

Das Angebot reicht von Kunst und Musik über Ausflüge und Führungen bis hin zu Bewegungsangeboten, Informationsveranstaltungen, kreativen Mitmachaktionen und Kinobesuchen. Ziel der Seniorenkulturwochen ist es, neue Interessen zu entdecken, Bekanntes wieder aufzugreifen und gemeinsam mit anderen Menschen abwechslungsreiche Freizeitangebote zu erleben.

Das Programm richtet sich an Menschen mit ganz unterschiedlichen Interessen. Kultur, Geschichte, Bewegung und Bildung bilden dabei zentrale Schwerpunkte. Gleichzeitig bieten viele Veranstaltungen die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ins Gespräch zu kommen.

Möglich wird das vielfältige Angebot durch zahlreiche Kooperationspartner sowie ehrenamtlich Engagierte. Viele Veranstaltungen können kostenlos oder gegen eine freiwillige Spende besucht werden. Für einzelne Angebote wird ein Teilnahmebeitrag erhoben. Bei einigen Veranstaltungen ist außerdem eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Interessierte sollten sich deshalb frühzeitig über das Programm informieren und sich bei besonders gefragten Angeboten rechtzeitig einen Platz sichern.

Das vollständige Programm ist in den Rathäusern, im Bürgerbüro und bei den jeweiligen Veranstaltungsorten erhältlich. Zusätzlich kann es über die Internetseite der Stadt Bergisch Gladbach abgerufen werden.

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Köln startet neues Netzwerk Kinderschutz

11 August 2026 von Vladlen Stolz

Die Stadt Köln hat gemeinsam mit zahlreichen Partnern das neue „Netzwerk Kinderschutz Köln“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche, die von körperlicher oder sexualisierter Gewalt sowie Vernachlässigung bedroht sind, künftig schneller und wirksamer zu schützen.

Zum Auftakt kamen am 17. Juni 2026 rund 50 Fachkräfte im Stadthaus Deutz zusammen. Vertreten waren unter anderem Jugendhilfe, Kindertagesbetreuung, Schulen, Sport, Gesundheitswesen, Justiz und Polizei.

Grundlage für das neue Netzwerk ist das Landeskinderschutzgesetz NRW. Es sieht vor, lokale Strukturen im Kinderschutz systematisch auszubauen. In Köln sollen insbesondere die Schnittstellen zwischen den beteiligten Institutionen verbessert werden, damit Hinweise auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung nicht verloren gehen.

Robert Voigtsberger, Beigeordneter für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Köln, betonte, dass Kinderschutz nicht von einer einzelnen Institution gewährleistet werden könne. Entscheidend sei ein möglichst enges Netzwerk, in dem Informationen zuverlässig weitergegeben werden und Hilfen schnell die betroffenen Familien erreichen.

Neben der Reaktion auf akute Krisen soll auch die Prävention eine wichtige Rolle spielen. Durch einen intensiveren Austausch zwischen den beteiligten Stellen sollen Risiken in Familien früher erkannt werden. Betroffene sollen dadurch schneller passende Unterstützungsangebote wie Frühe Hilfen oder Erziehungsberatung erhalten.

Koordiniert wird das Netzwerk von der Stabsstelle Kinderschutz im Kölner Jugendamt. In den kommenden Monaten sollen verschiedene Facharbeitsgruppen ihre Arbeit aufnehmen. Geplant sind unter anderem die Weiterentwicklung lokaler Kinderschutzkonzepte und verbindlichere Regeln für die Zusammenarbeit zwischen Institutionen, wenn Hinweise auf eine Gefährdung des Kindeswohls vorliegen.

Nach den Sommerferien soll zudem ein digitales Informationsangebot freigeschaltet werden. Dort können sich Kinder, Jugendliche, Familien und weitere Interessierte über die Arbeit des Netzwerks und die beteiligten Organisationen informieren.

Das Netzwerk Kinderschutz ergänzt den bereits im Februar vorgestellten Kinderschutzentwicklungsplan der Stadt. Während dieser vor allem die Strukturen und Wirksamkeit des bestehenden Hilfesystems untersucht, konzentriert sich das neue Netzwerk auf die konkrete Zusammenarbeit der beteiligten Akteure. Beide Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Qualität des kommunalen Kinderschutzes langfristig zu verbessern.

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2026-08-10 GGS Refrath Archivbild

Raumluft an der GGS Refrath unauffällig: Keine erhöhte Schimmelbelastung festgestellt

11 August 2026 von Vladlen Stolz

Die aktuellen Raumluftuntersuchungen an der GGS Refrath in Bergisch Gladbach haben keine Hinweise auf eine erhöhte Schimmelbelastung ergeben. Nach Angaben der Stadt wurden im Juli zusätzliche Untersuchungen durch unabhängige Fachgutachter durchgeführt. Anlass waren Sorgen und Hinweise aus der Schulgemeinschaft zu möglichen Schimmelbelastungen und gesundheitlichen Auswirkungen.

Die Ergebnisse seien eindeutig: In keinem der untersuchten Räume wurden erhöhte Schimmelpilzkonzentrationen festgestellt. Nach aktuellem Kenntnisstand gibt es damit auch keine Hinweise auf eine akute Gesundheitsgefährdung.

Die Raumluftqualität wurde in die niedrigste Kategorie des Schimmelleitfadens eingestuft. Demnach handelt es sich um eine Hintergrundbelastung, bei der eine Innenraumquelle als unwahrscheinlich gilt. Auch eine gemeinsame Begehung mit dem Gesundheitsamt habe keine Auffälligkeiten oder Belastungen durch Schimmelsporen in den genutzten Klassenräumen ergeben.

Nach Einschätzung der Stadt sind daher über die bereits erfolgte Schließung des betroffenen Mehrzweckraums hinaus derzeit keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Auch Einschränkungen des Schulbetriebs oder die Auslagerung weiterer Klassen seien aktuell nicht notwendig.

Ergänzend wurden Ende Juli Untersuchungen auf PCB sowie flüchtige organische Verbindungen, sogenannte VOC, durchgeführt. Die Laborergebnisse werden voraussichtlich Ende August vorliegen. Anschließend sollen sie von einem unabhängigen Fachgutachter ausgewertet werden. Sollten sich daraus neue Erkenntnisse ergeben, will die Stadt entsprechende Maßnahmen einleiten.

Schulbaudezernent Thore Eggert betonte, dass die Sicherheit und Gesundheit der Schülerinnen und Schüler sowie der Beschäftigten höchste Priorität hätten. Die Stadt habe die Hinweise aus der Schulgemeinschaft ernst genommen und deshalb zusätzliche Untersuchungen veranlasst.

Parallel dazu laufen die Planungen für den bereits beschlossenen Neubau des Mehrzweckraums einschließlich zusätzlicher Klassenräume weiter. Zu Beginn des neuen Schuljahres ist ein Austausch mit der Schule vorgesehen, bei dem der aktuelle Projektstand und die nächsten Schritte vorgestellt werden sollen.

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