Der mehrtägige Einsatz der Feuerwehr Bergisch Gladbach beim Waldbrand in Hürtgenwald im Kreis Düren geht dem Ende entgegen. Der seit Freitag eingesetzte Wasserförderzug hat am Sonntag mit dem Rückbau seiner technischen Anlagen begonnen.

Nach Angaben der Feuerwehr wurden zuletzt nur noch geringe Wassermengen sporadisch angefordert. Daraufhin gab die Einsatzleitung am Sonntagmittag grünes Licht für den Abbau des Wasserfördersystems. Die Einsatzkräfte demontieren nun die umfangreichen technischen Komponenten und Schlauchleitungen. Anschließend soll die Einheit nach Bergisch Gladbach zurückkehren.
Der beim Löschzug 6 Paffrath/Hand stationierte Wasserförderzug NRW war seit Freitag in Hürtgenwald im Einsatz und unterstützte dort die Löscharbeiten.
Bereits am Samstagabend wurde die ebenfalls eingesetzte Bereitschaft V des Regierungsbezirks Köln vollständig aus dem Einsatz herausgelöst und durch andere überörtliche Einheiten ersetzt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach stellte dafür das Tanklöschfahrzeug TLF 3000 des Löschzuges 10 Refrath einschließlich Besatzung.
Während des rund 24-stündigen Einsatzes wechselten sich ehrenamtliche Kräfte aus nahezu allen Einheiten der Feuerwehr Bergisch Gladbach bei der Besetzung des Fahrzeugs ab. Das Tanklöschfahrzeug und seine Besatzung befinden sich bereits wieder in Bergisch Gladbach. Die Bereitschaft V ist inzwischen wieder vollständig einsatzbereit. Eine erneute konkrete Anforderung liegt derzeit nicht vor.
Trotz des überörtlichen Einsatzes war die Gefahrenabwehr im Stadtgebiet Bergisch Gladbach nach Angaben der Feuerwehr jederzeit sichergestellt. Ausreichend Einsatzkräfte und Fahrzeuge standen weiterhin für mögliche Einsätze vor Ort zur Verfügung.
Ein großer Teil der in Hürtgenwald eingesetzten Feuerwehrleute war ehrenamtlich tätig. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach dankte den Einsatzkräften sowie deren Familien und Arbeitgebern für die Unterstützung und kurzfristige Verfügbarkeit über mehrere Tage.
Nach der Rückkehr des Wasserförderzuges sollen die eingesetzten Fahrzeuge und Geräte unmittelbar wieder für weitere Einsätze vorbereitet werden.








