Archiv | Oktober, 2026

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Asiatische Tigermücke breitet sich in Köln aus

01 Oktober 2026 von Vladlen Stolz

Inzwischen wurde die Asiatische Tigermücke in sieben Kölner Stadtteilen nachgewiesen. Die Stadt bittet die Bevölkerung, mögliche Brutstätten zu beseitigen und verdächtige Funde zu melden. Eine unmittelbare Gesundheitsgefahr besteht nach derzeitiger Einschätzung nicht.

Feuchtwarmes Wetter hat der Asiatischen Tigermücke in Köln offenbar gute Bedingungen verschafft. Nach Angaben der Stadt wurde die ursprünglich aus Asien stammende Stechmückenart inzwischen in sieben Stadtteilen nachgewiesen. Nun sollen die Kölnerinnen und Kölner dabei helfen, eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Besonders problematisch sind dabei kleinste Wasseransammlungen. Dort können die Weibchen zwischen April und Oktober ihre Eier ablegen. Als mögliche Brutstätten kommen unter anderem Blumentopf-Untersetzer, Gießkannen, Eimer, Regentonnen, Regenrinnen, alte Reifen oder herumliegendes Spielzeug infrage.

Die Stadt empfiehlt deshalb, Gefäße mit Wasser regelmäßig zu leeren, Regentonnen abzudecken und Regenrinnen sauber zu halten. Auch Tiertränken sollten mindestens einmal pro Woche gereinigt werden.

Tigermücke kann auch Krankheiten übertragen

Die Asiatische Tigermücke ist vergleichsweise klein und an ihrer auffälligen schwarz-weißen Musterung zu erkennen. Anders als viele heimische Stechmücken ist sie auch am Tag aktiv. Für Menschen kann sie deshalb besonders lästig sein.

Grundsätzlich kann die Tigermücke Krankheitserreger wie das Dengue-, Zika- und Chikungunya-Virus übertragen. In Deutschland treten entsprechende Erkrankungen bislang vor allem bei Menschen auf, die sich zuvor in betroffenen Regionen aufgehalten haben.

Eine Übertragung durch den Stich einer Tigermücke innerhalb Deutschlands wurde nach Angaben des Robert Koch-Instituts bislang nicht bestätigt. Die Stadt Köln sieht deshalb derzeit keine unmittelbare Gesundheitsgefahr.

Eier können Trockenheit und Frost überstehen

Ein Grund für die Ausbreitungsfähigkeit der Tigermücke liegt in ihren widerstandsfähigen Eiern. Diese haften an den Wänden von Gefäßen und können sowohl Trockenheit als auch Frost bis etwa minus zehn Grad überstehen. Dadurch können sie den Winter überdauern.

Umso wichtiger sei es, potenzielle Brutstätten frühzeitig zu beseitigen. Bereits kleine Mengen stehenden Wassers können der Tigermücke als Brutplatz dienen.

Verdächtige Mücken melden

Wer eine Asiatische Tigermücke entdeckt, kann den Fund dem Kölner Gesundheitsamt melden. Dafür sollten möglichst ein Foto und der genaue Fundort angegeben werden.

Meldungen nimmt das Gesundheitsamt unter tigermuecke@stadt-koeln.de entgegen. Verdächtige Exemplare können außerdem zur Bestimmung an den Mückenatlas geschickt werden.

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Rund 300 junge Menschen erleben Workshop-Tag im Gleispark

01 Oktober 2026 von Vladlen Stolz

Sport, Kreativität und jede Menge Möglichkeiten zum Ausprobieren: Rund 300 Kinder und Jugendliche haben am Workshop-Tag im Gleispark auf dem Zanders-Gelände verschiedene Freizeitangebote kennengelernt. Auch zahlreiche Familien nutzten den Nachmittag bei spätsommerlichem Wetter.

Der Gleispark auf dem Zanders-Gelände verwandelte sich am Mittwoch, 23. September, in einen großen Mitmachbereich. An verschiedenen Stationen konnten Kinder, Jugendliche und Familien sportliche und kreative Angebote ausprobieren und dabei neue Einrichtungen und Projekte der Kinder- und Jugendarbeit in Bergisch Gladbach kennenlernen.

Auf dem Programm standen unter anderem Boxen, Fußball, Breakdance und Bogenschießen. Wer es kreativer mochte, konnte sich bei Theater und Graffiti ausprobieren oder an einem gemeinschaftlichen Kunstwerk mitwirken.

Im Mittelpunkt stand dabei nicht das Zuschauen, sondern das eigene Ausprobieren. Die Besucherinnen und Besucher konnten neue Aktivitäten kennenlernen, Kontakte knüpfen und sich einen Eindruck von den unterschiedlichen Angeboten für junge Menschen in Bergisch Gladbach verschaffen.

Nachholtermin für „Beat ’n’ Ball“

Der Workshop-Tag war ursprünglich Teil des Jugendfestivals „Beat ’n’ Ball“, musste im Sommer wegen der hohen Temperaturen jedoch verschoben werden. Der Nachholtermin im September bot nun deutlich angenehmere Bedingungen – und stieß auf große Resonanz.

Die Veranstaltung zeigte zugleich, welche unterschiedlichen Möglichkeiten der Gleispark als Veranstaltungs- und Begegnungsort bietet. Während beim Jugendfestival vor allem Musik, Begegnung und gemeinsames Erleben im Mittelpunkt standen, konzentrierte sich der Workshop-Tag auf das aktive Mitmachen und Kennenlernen verschiedener Angebote.

Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam von Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit und der Stadt Bergisch Gladbach. Beteiligt waren die Kreativitätsschule, das Q1, das Café Leichtsinn, der Krea-Jugendclub, das Kinder- und Jugendzentrum FrESch, das CROSS sowie das UFO Jugendkulturhaus der AWO.

Unterstützt wurde der Workshop-Tag von der Kreissparkasse Köln, die Trinkflaschen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer spendete. Die kostenlose Versorgung mit Trinkwasser war damit ebenfalls gesichert.

Gefördert wurde die Veranstaltung durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

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