Archiv | Oktober 12th, 2026

Sonniger Park am Deutschen Platz in Bensberg

Bensberg eröffnet neugestalteten Deutschen Platz mit Parkanlage

12 Oktober 2026 von Vladlen Stolz

Nach rund acht Monaten Bauzeit ist die Grünanlage am Deutschen Platz und Hindenburgplatz in Bensberg wieder zugänglich. Am Freitag, 16. Oktober, wird die umgestaltete Parkanlage offiziell eröffnet. Im Anschluss verschenkt die Stadt 50 Bäume an Grundstückseigentümer in Bergisch Gladbach.

Mehr Platz zum Spielen, neue Sitzgelegenheiten und eine aufgewertete Grünanlage: Der Deutsche Platz und die angrenzende Parkanlage in Bensberg sind nach umfangreichen Bauarbeiten fertiggestellt. Seit dem 5. Oktober ist das Gelände wieder für die Öffentlichkeit geöffnet. Die offizielle Eröffnung findet am Freitag, 16. Oktober 2026, um 14 Uhr gemeinsam mit Bürgermeister Marcel Kreutz statt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen.

Besonders Familien und Kinder sollen von der Neugestaltung profitieren. Der Spielplatz wurde erweitert und bietet neue, teilweise barrierefrei nutzbare Spielmöglichkeiten auf mehreren Ebenen.

50 Bäume für Bergisch Gladbach

Direkt im Anschluss an die Eröffnung beginnt um 14.30 Uhr die Bürgerbaum-Aktion von StadtGrün. Wie bereits 2022 und 2024 stellt die Stadt erneut 50 Bäume kostenlos zur Verfügung. Finanziert werden sie aus Mitteln der Baumschutzsatzung.

Das Angebot richtet sich an Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundstücken in Bergisch Gladbach. Die Bäume sollen im Geltungsbereich der städtischen Baumschutzsatzung gepflanzt werden. Die Ausgabe erfolgt, solange der Vorrat reicht.

Das Ende der Veranstaltung ist gegen 15.30 Uhr geplant. Mitarbeitende der Abteilung StadtGrün stehen währenddessen für Fragen zur neugestalteten Anlage zur Verfügung.

Mehr Aufenthaltsqualität und neue Spielmöglichkeiten

Die Arbeiten wurden im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes Bensberg umgesetzt. Unter dem Leitgedanken „Wechselvolle Geschichte trifft auf Gegenwart“ sollte die bestehende Parkanlage behutsam weiterentwickelt und als öffentlicher Treffpunkt in der Innenstadt gestärkt werden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Platzfläche am Ehrenmal. Sie soll künftig stärker als Stadtplatz und zentraler Begegnungsort dienen. Dafür wurden die Grundfläche leicht angepasst und die Wegeführung mit zwei geradlinigen Achsen klarer gestaltet. Auch die Zugänge zum Platz und zum oberen Bereich der Grünanlage wurden einladender angelegt.

Helles Betonsteinpflaster, wassergebundene Flächen und neue, stadtklimaverträgliche Baumarten mit lichten Kronen sollen für eine offenere Atmosphäre sorgen und zugleich Schatten spenden.

Neue Bepflanzung und Landschaftsliegen

Auch die Grünflächen wurden umfassend überarbeitet. Stark zugewachsene und überalterte Bereiche wurden zurückgenommen und mit einer vielfältigen Auswahl an Stauden und Gehölzen neu bepflanzt. Darüber hinaus wurde die Allee instand gesetzt.

Auf der östlichen Rasenfläche laden neue Landschaftsliegen künftig zum Verweilen ein. Insgesamt soll die neugestaltete Anlage mehr Möglichkeiten zum Spielen, Erholen und Begegnen bieten und den Deutschen Platz als Teil der Bensberger Innenstadt aufwerten.

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Warnung am Rheinufer in Köln

Niedrigwasser am Rhein: Stadt Köln warnt vor alten Kampfmitteln

12 Oktober 2026 von Vladlen Stolz

Bei sinkendem Rheinpegel werden immer wieder alte Bomben und Munition am Ufer sichtbar. Zwischen August und Anfang Oktober wurden in Köln 33 Kampfmittel geborgen. Die Stadt warnt davor, trockengefallene Flächen zu betreten oder verdächtige Gegenstände anzufassen.

(Symbolbild)

Der niedrige Wasserstand des Rheins bringt in Köln zunehmend alte Kampfmittel ans Tageslicht. Am Rheinufer können dadurch gefährliche Hinterlassenschaften aus vergangenen Kriegen sichtbar werden. Die Stadt Köln ruft deshalb zu besonderer Vorsicht auf und bittet Spaziergänger, Sportler und andere Besucher, verdächtige Gegenstände keinesfalls zu berühren oder selbst zu bergen.

Wie die Stadt mitteilt, gab es zwischen August und Anfang Oktober 2026 insgesamt 45 kampfmittelbedingte Einsätze im Bereich des Rheins. Dabei wurden 53 verdächtige Gegenstände gemeldet oder gefunden. In 33 Fällen handelte es sich tatsächlich um Kampfmittel, in 20 Fällen stellte sich der Verdacht als unbegründet heraus.

Bomben und Granaten am Rheinufer entdeckt

Unter den geborgenen Kampfmitteln waren Spreng- und Brandbomben, Minen, Panzergranaten, Wurf- und Handgranaten sowie verschiedene Munitionsteile. In den meisten Fällen konnte der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf die Gegenstände bergen und abtransportieren.

Einige Funde waren jedoch so gefährlich, dass größere Sicherheitsmaßnahmen erforderlich wurden. Am 6. August wurde in Deutz eine zündfähige Fünf-Zentner-Bombe entdeckt. Am 28. September folgte in Rodenkirchen der Fund einer Zehn-Zentner-Bombe. Beide Fälle machten eine Evakuierung der Bevölkerung notwendig.

Die Zahlen zeigen nach Einschätzung der Stadt, dass freigelegte Kampfmittel bei Niedrigwasser eine ernst zu nehmende Gefahr darstellen.

Stadt gibt klare Verhaltenstipps

Wer sich am Rhein aufhält, sollte auf befestigten und ausgewiesenen Wegen bleiben. Die Stadt rät ausdrücklich davon ab, trockengefallene Bereiche des Flussbettes zu betreten. Dort können alte Kampfmittel liegen, die auf den ersten Blick harmlos erscheinen, tatsächlich aber gefährlich sein können.

Wer einen verdächtigen Gegenstand entdeckt, sollte folgende Regeln beachten:

  • Nicht berühren oder bewegen: Auch alte oder beschädigt wirkende Munition kann gefährlich sein.
  • Abstand halten: Den Fundort nicht weiter erkunden und andere Menschen in der Nähe warnen.
  • Fund melden: Das Ordnungsamt unter 0221/221-32000 oder die Polizei über den Notruf 110 informieren.
  • Fundort genau beschreiben: Eine möglichst genaue Ortsangabe erleichtert den Einsatzkräften die Suche.

Die Stadt betont, dass die Bevölkerung durch umsichtiges Verhalten dazu beitragen kann, Unfälle zu verhindern. Die Bergung und Sicherung verdächtiger Gegenstände sollten ausschließlich den zuständigen Fachkräften überlassen werden.

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