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Ein aufgebrochenes Handwerkerfahrzeug in Rösrath

Zwei Handwerkerfahrzeuge in Rösrath aufgebrochen – Werkzeug im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen

11 September 2025 von Felix Morgenstern

Rösrath – Zwischen Dienstagnachmittag (9. September) und Mittwochmorgen (10. September) haben bislang unbekannte Täter in Rösrath zwei Handwerkerfahrzeuge aufgebrochen. Dabei erbeuteten sie hochwertiges Werkzeug im Wert von mehreren tausend Euro.

Ein aufgebrochenes Handwerkerfahrzeug in Rösrath

Aufbruch in Menzlingen

Das erste Fahrzeug war am Dienstagnachmittag gegen 16 Uhr auf dem Parkplatz eines Handwerksbetriebs in der Straße Menzlingen abgestellt worden. Als ein Mitarbeiter es am nächsten Morgen gegen 7:30 Uhr wieder nutzen wollte, stellte er fest, dass die rechte Schiebetür gewaltsam aufgebogen und Werkzeug entwendet worden war.

Zweiter Fall in der Beienburger Straße

Nur wenige Straßen entfernt schlugen die Täter offenbar erneut zu. In der Beienburger Straße wurde ein weiteres Handwerkerfahrzeug auf die gleiche Weise aufgebrochen. Auch hier wurde die rechte Schiebetür gewaltsam geöffnet. Die Täter nahmen Werkzeug im Wert von mehreren tausend Euro mit. Das Fahrzeug war dort am Dienstag gegen 17:30 Uhr abgestellt und die Tat am Mittwochmorgen gegen 8 Uhr bemerkt worden.

Polizei sucht Zeugen

In beiden Fällen ermittelt die Polizei wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls aus einem Kraftfahrzeug. Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der beiden Tatorte gesehen haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

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Brutaler Angriff in Köln-Nippes: 56-Jähriger von Jugendlichen schwer verletzt

08 September 2025 von Felix Morgenstern

Köln-Nippes – In der Nacht auf Samstag kam es in Köln-Nippes zu einer schweren Gewalttat. Mehrere Jugendliche sollen einen 56-jährigen Security-Mitarbeiter auf dem Heimweg attackiert und so heftig geschlagen und getreten haben, dass er schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden musste. Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet und bittet dringend um Hinweise.

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Angriff auf dem Weg zum Auto

Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Polizei, als der Mann nach seiner Arbeit in einer Kneipe in Nippes zu seinem Auto ging. Plötzlich wurde er von einer Gruppe Jugendlicher umringt und ohne erkennbaren Grund attackiert. Mit Fäusten und Tritten setzten sie so massiv auf ihn ein, dass er nicht mehr selbstständig aufstehen konnte. Erst laute Hilfeschreie machten Passanten auf das Geschehen aufmerksam, woraufhin die Täter in unterschiedliche Richtungen flüchteten.

Beschreibung der Täter

Zeugen beschrieben die Angreifer als 16 bis 20 Jahre alt. Mehrere von ihnen sollen Jogginghosen getragen haben. Weitere Einzelheiten zu ihrem Erscheinungsbild liegen bislang nicht vor.

Spurensicherung am Tatort

Am Tatort stellten die Ermittler eine Lachgasflasche sicher. Ob sie den Jugendlichen gehörte oder bei der Tat eine Rolle spielte, ist derzeit noch unklar. Die Flasche wird kriminaltechnisch untersucht, um mögliche Fingerabdrücke oder DNA-Spuren zu sichern.

Zusätzlich wertet die Polizei Videomaterial von privaten Überwachungskameras aus, die in der Nähe installiert sind. Dadurch erhoffen sich die Ermittler entscheidende Hinweise auf die Identität der Täter und deren Fluchtrichtung.

Opfer im Krankenhaus – Mordkommission ermittelt

Der verletzte Security-Mitarbeiter wurde noch in der Nacht in eine Klinik eingeliefert. Über seinen aktuellen Gesundheitszustand macht die Polizei keine Angaben, betont jedoch, dass die Verletzungen schwerwiegend seien.

Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Im Fokus steht sowohl die Frage nach dem Motiv als auch die mögliche Beteiligung einer größeren Gruppe.

Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe

Die Polizei Köln ruft mögliche weitere Zeugen auf, sich zu melden:

  • Wer hat in der Nacht verdächtige Gruppen junger Männer in Nippes beobachtet?
  • Wem sind Personen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren aufgefallen, die auffallend nervös oder in Eile wirkten?
  • Wer kann Hinweise zur sichergestellten Lachgasflasche geben?

Hinweise nimmt die Polizei Köln unter den bekannten Telefonnummern entgegen.

Hintergrund: Jugendgewalt im Fokus

Die Tat reiht sich ein in eine Serie von Vorfällen, bei denen in Köln in den vergangenen Monaten Gruppen Jugendlicher mit Gewalt in Erscheinung getreten sind. Die Ermittler prüfen, ob es Zusammenhänge zu anderen Delikten geben könnte oder ob es sich um eine isolierte Tat handelt. Klar ist bereits jetzt: Die Polizei will ihre Präsenz in Nippes erhöhen und mit verstärkten Streifen für mehr Sicherheit im Viertel sorgen.

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Neue Ringlinien 270 und 271 gestartet: Mehr Busse für Wermelskirchen

08 September 2025 von Felix Morgenstern

Wermelskirchen – Unter dem Motto „Rundum mobil in Wermelskirchen – Ihr Bus fährt im Kreis“ sind am Wochenende die beiden neuen Ringlinien 270 und 271 an den Start gegangen. Sie sollen den Stadtverkehr deutlich verbessern und das Zentrum flexibler an das Umland anbinden.

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Doppelt so viele Fahrten zu den Endpunkten

Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) betreibt die Linien, die nun im 60-Minuten-Takt unterwegs sind – allerdings in entgegengesetzter Richtung. Dadurch ergibt sich ab dem Busbahnhof ein 30-Minuten-Takt, sodass die bisherigen Endpunkte „Krankenhaus“ und „Am Stadtrand“ nun zweimal pro Stunde erreicht werden.

Ein zusätzlicher Vorteil: Die barrierefrei ausgebauten Haltestellen „Jörgensgasse“ und „Schillerstraße“ im Stadtzentrum, die zuletzt nicht mehr angefahren wurden, sind wieder fester Bestandteil des Fahrplans.

Kostenneutral und mit mehr Komfort

Mit der Umgestaltung werden mehr Haltestellen in kürzeren Taktfolgen bedient – und das ohne Mehrkosten. Der Rheinisch-Bergische Kreis will die Resonanz genau beobachten: Die Fahrgastzahlen sollen regelmäßig ausgewertet werden, um die Wirkung der Neuerungen einschätzen zu können.

Infoveranstaltung zur Mobilitätswoche

Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche findet am 17. September um 15 Uhr im Bürgerzentrum Wermelskirchen eine Informationsveranstaltung statt. Dort werden die neuen Ringlinien vorgestellt, Fragen beantwortet und bei einer begleitenden Mini-Messe auch weitere Mobilitätsthemen beleuchtet.

Weitere Infos zu Fahrplänen und Linienführungen gibt es online bei der RVK unter www.rvk.de

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Fall Caroline Bosbach: Anschuldigungen und mögliche Hintergründe

Fall Caroline Bosbach: Anschuldigungen und mögliche Hintergründe

05 September 2025 von Darian Lambert

Im Sommer geriet die CDU-Bundestagsabgeordnete Caroline Bosbach, Tochter des langjährigen Innenpolitikers Wolfgang Bosbach, in die Schlagzeilen. In Medienberichten war von einem möglichen Griff in die Parteikasse, einer „Geldaffäre“ und angeblichen Stimmenkäufen bei einer parteiinternen Wahl die Rede. Insgesamt stand ein Betrag von rund 2.500 Euro im Raum. Die Vorwürfe betrafen sowohl den Bundestagswahlkampf als auch eine Wahl innerhalb der Mittelstandsunion auf Kreisebene im Jahr 2023, bei der Bosbach zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde.

Bosbach selbst wies diese Anschuldigungen von Beginn an entschieden zurück. Nach ihren Angaben handle es sich um falsche Behauptungen, die gezielt gegen sie erhoben worden seien. Recherchen in CDU-Kreisen deuten darauf hin, dass persönliche Motive und private Konflikte bei der Entstehung der Vorwürfe eine Rolle gespielt haben könnten.

Ursprung der Anschuldigungen

Im Zentrum der Vorgänge steht ein Mann, der zwar selbst kein gewählter Politiker ist, aber seit Jahren im Umfeld der CDU aktiv war. Er verfügte zeitweise über ein CDU-Parteibuch und hatte in verschiedenen Kreisverbänden organisatorische Rollen übernommen. Personen aus der Kölner CDU sowie dem Rheinisch-Bergischen Kreis beschreiben ihn als ehrgeizig, cholerisch und schwierig im Umgang. Mehrere interne Quellen werfen ihm vor, manipulative Strategien angewandt und Drohungen ausgesprochen zu haben.

Nach Angaben mehrerer Beteiligter versuchte er nach Bosbachs erfolgreicher Wahl in den Bundestag, eine feste Anstellung in ihrem Umfeld zu erhalten. Besonders soll er auf die Leitung des Berliner Abgeordnetenbüros spekuliert haben. Als Bosbach ihm jedoch lediglich die Leitung des Wahlkreisbüros in Bergisch Gladbach zusagte, sei es bald zu Spannungen gekommen.

Arbeitsverhältnis und Konflikt

Der Mann trat Anfang April die Stelle als Leiter des Wahlkreisbüros an. Nach wenigen Tagen beendete Bosbach das Arbeitsverhältnis fristlos. Zur Begründung erklärte sie, er habe sich ihr gegenüber strafrechtlich relevant verhalten und ehrverletzende Aussagen über sie verbreitet. In diesem Zusammenhang forderte sie ihn auf, mehrere strafbewehrte Unterlassungserklärungen abzugeben, die er auch unterzeichnete. Ein Vorgehen vor dem Arbeitsgericht erfolgte seinerseits nicht.

Bosbach räumte später ein, es sei ein Fehler gewesen, nicht sofort Strafanzeige erstattet zu haben. Nach Ablauf der Frist tauchten Anschuldigungen gegen sie in den Medien auf. Diese wurden teilweise von demselben Mann sowie von Personen aus seinem Umfeld gestützt.

Beleidigungen und weitere Vorwürfe

Interne Chatprotokolle sollen zeigen, dass der Mann wiederholt abwertende und beleidigende Äußerungen gegenüber Parteikollegen und Kolleginnen machte. Neben Beschimpfungen wie „Schlachtross“ oder „Schweine“ finden sich auch sexistische Kommentare über Politikerinnen. Eine Betroffene ging mit einer Strafanzeige wegen Beleidigung und Verleumdung dagegen vor.

Auch eine Mitarbeiterin von Bosbach stellte Strafanzeige wegen Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung. Entsprechende Dokumente wurden bei der Polizei eingereicht. Mehrere ehemalige CDU-Mitarbeiter legten zudem schriftliche Berichte über ihr Zusammenwirken mit dem Mann vor.

Aussagen eines jungen Mitarbeiters

Eine besondere Rolle spielt ein junger Mann, der zuvor über Kontakte des Beschuldigten in die CDU-Strukturen eingeführt worden war – zunächst als Praktikant, später als Auszubildender. Dieser Mitarbeiter trat später selbst mit schweren Vorwürfen an die Öffentlichkeit. Er erklärte unter anderem, im Auftrag von Caroline Bosbach Geld umgeleitet und weitergegeben zu haben. Diese Darstellung bestritt Bosbach.

Die CDU-Abgeordnete verwies darauf, dass die Ermittlungen bei der Kölner Staatsanwaltschaft liefen und sie deren Ergebnisse abwarten wolle. Details zu den Abläufen äußerte sie aus diesem Grund nicht öffentlich.

Auswirkungen auf die CDU

Die Vorwürfe führten zu Spannungen im Kreisverband Rhein-Berg. Mehrere Mitglieder sprachen von einer Belastung für den Kommunalwahlkampf und einer Spaltung innerhalb des Verbandes. Interne Beratungen über das weitere Vorgehen blieben nach außen hin weitgehend unter Verschluss.

Personen, die in engerem Austausch mit Bosbach stehen, sehen die Vorwürfe als Teil einer gezielten Kampagne, die aus persönlichen Rachemotiven entstanden sei. Andere betonen, dass noch nicht geklärt sei, ob es sich tatsächlich um strafrechtlich relevante Vorgänge handele oder ob innerparteiliche Konflikte und persönliche Interessen im Vordergrund stehen.

Offene Fragen

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Köln sollen klären, ob es Anhaltspunkte für strafbares Verhalten gibt. Bislang bleibt unklar, welche Teile der Anschuldigungen auf überprüfbaren Tatsachen beruhen und welche auf persönlichen Auseinandersetzungen.

Bosbach selbst erklärte, der einzige Fehler, den sie einräume, sei gewesen, einer Person zu viel Vertrauen geschenkt zu haben. Für ihre politische Zukunft bleibt abzuwarten, welche Ergebnisse die laufenden Verfahren bringen und wie die CDU auf Kreis- und Landesebene mit der Situation umgeht.

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Europäische Mobilitätswoche: Rheinisch-Bergischer Kreis lädt zu vielfältigem Programm ein

02 September 2025 von Felix Morgenstern

Rheinisch-Bergischer Kreis – Vom 16. bis 22. September steht die Region ganz im Zeichen nachhaltiger Mobilität. Der Rheinisch-Bergische Kreis beteiligt sich bereits zum sechsten Mal an der Europäischen Mobilitätswoche (EMW) und bietet gemeinsam mit Kommunen und Partnern ein abwechslungsreiches Programm für alle Altersgruppen.

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Auftakt mit Musik und Nachhaltigkeit

Eröffnet wird die Aktionswoche am Dienstagabend mit dem Konzert der Max-Bruch-Musikschule unter dem Motto „Music meets Mobility“ auf dem Zanders-Areal in Bergisch Gladbach. Auch sonst steht das Thema Nachhaltigkeit im Mittelpunkt: Am 17. September können Interessierte eine Fischzucht sowie einen Unverpackt-Laden in Bergisch Gladbach besichtigen.

Mobilitätsmesse in Wermelskirchen

Welche Chancen nachhaltige Mobilität im Alltag bietet, zeigt die Stadt Wermelskirchen am 17. September im Bürgerzentrum. Dort findet eine Mini-Mobilitätsmesse statt, begleitet von einem Vortrag zur neuen Ringlinie 270/271, die das Busangebot deutlich erweitert.

Angebote für Seniorinnen und Senioren

Ein Schwerpunkt der EMW liegt auf inklusiver Mobilität: Beim Rollatortag am 16. September in Leichlingen geben Mitarbeitende der wupsi am Busbahnhof praktische Tipps für das sichere Ein- und Aussteigen. Eine ergänzende Einzelberatung mit Trainingseinheiten wird am 19. September auch in Wermelskirchen angeboten.

Radtouren, Pedelec-Training und Wanderungen

Darüber hinaus können Bürgerinnen und Bürger an verschiedenen Pedelec-Trainings für Anfänger und Fortgeschrittene teilnehmen. Ergänzt wird das Programm durch abwechslungsreiche Wanderungen und Radtouren im ganzen Kreisgebiet.

Nachhaltige Mobilität im Fokus

Die EMW findet seit 2002 europaweit statt und will für die Vorteile nachhaltiger Mobilität sensibilisieren. Vor Ort beteiligen sich unter anderem die Verkehrsunternehmen wupsi und RVK, der ADFC Rhein-Berg, die Nextbike GmbH sowie das Zukunftsnetz Mobilität NRW.

Alle Programmdetails und Anmeldemöglichkeiten finden Interessierte online unter: arcg.is/0r1OLi

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Bundesweiter Warntag: Sirenen und Handy-Alarm am 11. September

02 September 2025 von Felix Morgenstern

Rheinisch-Bergischer Kreis – Am Donnerstag, 11. September, ist es wieder soweit: Um 11 Uhr heulen in ganz Deutschland die Sirenen, gleichzeitig werden Warnungen über Cell Broadcast, Warn-Apps und das Radio ausgespielt. Der bundesweite Warntag soll die Bevölkerung für den Ernstfall sensibilisieren und die verschiedenen Warnmittel erproben.

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Warnung per Sirene und Smartphone

Neben den klassischen Sirenen wird auch das Mobilfunknetz getestet. Über den Dienst Cell Broadcast erhalten Smartphones eine Warnnachricht, die mit einem lauten Alarmton auf sich aufmerksam macht. Im Gegensatz zu Warn-Apps erfolgt dabei jedoch keine Entwarnung.

Auch im Radio wird der Testalarm zu hören sein: Nach den Weltnachrichten um 11 Uhr unterbricht die Leitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises das Programm von Radio Berg mit einer Probewarnung.

Bedeutung der Sirenensignale

Viele Menschen kennen die verschiedenen Signale nicht mehr. Der Warntag soll daher auch über deren Bedeutung informieren:

  • Einminütiger auf- und abschwellender Heulton: Hinweis auf eine Gefahr.
  • Einminütiger Dauerton: Entwarnung.
    Beim Probealarm werden beide Signale kombiniert, um die Funktionsfähigkeit der Anlagen zu überprüfen.

Ziel: Vorbereitung für den Ernstfall

Der Warntag soll nicht nur die Technik testen, sondern auch das Bewusstsein schärfen: Wie erkenne ich eine Warnung? Wie soll ich reagieren? Ziel ist es, dass die Bevölkerung im Katastrophenfall richtig handelt und sich selbst schützen kann.

Weitere Informationen rund um Bevölkerungsschutz und Verhalten im Ernstfall gibt es online beim Rheinisch-Bergischen Kreis unter: rbk-direkt.de/bevoelkerungsschutz

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Trickdiebstahl in Overath: Senior auf Supermarktparkplatz bestohlen

02 September 2025 von Felix Morgenstern

Overath – Am Montagmorgen (1. September) wurde ein 81-jähriger Mann aus Nümbrecht Opfer eines Trickdiebstahls. Der Täter erbeutete Bargeld und einen Lottoschein.

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Täter lenkt Senior mit Wechselgeld-Bitte ab

Gegen 10:30 Uhr sprach ein unbekannter Mann den Senior auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Propsteistraße an. Er bat um Wechselgeld für zwei Euro. Als der 81-Jährige seine Geldbörse hervorholte, verschwand der Unbekannte plötzlich, ohne das Wechselgeld anzunehmen.

Kurz darauf bemerkte der Senior, dass 120 Euro Bargeld sowie ein Lottoschein aus seiner Geldbörse fehlten.

Beschreibung des Täters

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:

  • etwa 1,85 bis 1,90 Meter groß
  • circa 30 Jahre alt
  • helle Hautfarbe
  • Brillenträger
  • blau-weißes T-Shirt
  • osteuropäischer Akzent

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und bittet mögliche Zeugen um Hinweise. Wer am Montagvormittag in der Propsteistraße verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

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SPD verdächtigt AfD-Sympathisantin nach Stinkbomben-Angriff

SPD verdächtigt AfD-Sympathisantin nach Stinkbomben-Angriff

01 September 2025 von Gregor Herzfeld

Der Wahlkampf in Bergisch Gladbach eskaliert: Nach Attacken mit Klebstoff und einer Stinkbombe gegen SPD und Grüne steht jetzt eine Frau im Fokus der Ermittlungen – und sie soll der AfD nahestehen.

Am Samstag wurde hinter dem SPD-Stand ein Behälter mit stechend riechender Flüssigkeit auf den Boden geschleudert. Augenzeugen machten sofort eine Frau aus, die direkt hinter dem Stand stand, als der Angriff passierte. Die Polizei nahm ihre Personalien auf.

Brisant: Nur Minuten später tauchte dieselbe Frau am AfD-Stand auf – und blieb dort auffällig lange. Später beobachtete sie auch den Infostand der Grünen.

Für die SPD ist der Fall klar politisch motiviert. Bürgermeister Frank Stein spricht von einer „völlig neuen Dimension“ politischer Gewalt in der Stadt.

Ob die Verdächtige tatsächlich eine AfD-Sympathisantin ist, müssen die Ermittlungen zeigen. Doch für SPD und Grüne steht fest: Wer so vorgeht, will demokratische Parteien einschüchtern – und spielt mit dem Feuer.

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Gamescom 2025: Rekorde, Retro-Highlights und persönliche Eindrücke aus Köln

30 August 2025 von Vladlen Stolz

Köln, August 2025 – Die Gamescom 2025 hat erneut gezeigt, warum sie das weltweit größte Event für Computer- und Videospiele ist. Mit über 357.000 Besuchern, mehr als 1.500 Ausstellern und einer Ausstellungsfläche von 233.000 m² war das Kölner Messegelände fünf Tage lang ein Schaufenster für Innovation, Unterhaltung und Begeisterung.

Vielfalt von Retro bis Karrierechancen

Besonders eindrucksvoll präsentierte sich die Retro Area, in der Klassiker vergangener Jahrzehnte ebenso Platz fanden wie liebevoll restaurierte Konsolen und Heimcomputer. Für viele Besucher war es eine Reise zurück in die Kindheit, verbunden mit der Möglichkeit, direkt an den alten Geräten zu spielen.

Neben nostalgischen Momenten stand auch die Zukunft im Fokus: In der Job & Karriere Area stellten sich zahlreiche Unternehmen aus der Branche vor – mit spannenden Jobangeboten und Karrierechancen für junge Talente.

Atmosphäre: Begeisterung und Cosplay

Die Stimmung in den Messehallen war geprägt von spürbarer Begeisterung. Besucherinnen und Besucher in aufwendigen Cosplays sorgten für farbenfrohe Eindrücke, während das internationale Publikum die Gamescom zu einem lebendigen Treffpunkt für die Gaming-Community machte. „Man merkte einfach überall, dass die Leute Spaß hatten – mich eingeschlossen. Ich war fasziniert, was auf diesem Event alles geboten wurde“, so mein Eindruck als Redakteur vor Ort.

Persönliche Erlebnisse: Vom Bundeswehr-Stand bis Medienpädagogik

Abseits der großen Spieleankündigungen boten auch kleinere Stände spannende Erlebnisse. Am Bundeswehr-Stand nahm ich selbst an der „Liegestütz-Challenge“ teil – ein sportlicher Kontrast zum Gaming-Alltag, der von vielen Besucherinnen und Besuchern mit Humor angenommen wurde.

Besonders nachhaltig beeindruckte mich zudem ein Stand, an dem Medienpädagogen über den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Spielen aufklärten. Ihre Botschaft: Medienpädagogik ist in der heutigen Zeit unverzichtbar, um Chancen und Risiken moderner Technologien richtig einzuordnen.

Blick in die Zukunft

Von spektakulären Trailer-Premieren wie Lego Batman: Legacy of the Dark Knight oder Call of Duty: Black Ops 7 bis hin zu gesellschaftlich relevanten Diskussionen auf dem gamescom congress – die Gamescom 2025 hat erneut bewiesen, dass sie weit mehr ist als eine Spielemesse. Sie ist ein Schaufenster für Kultur, Technologie und Gemeinschaft.

Fazit: Die Gamescom 2025 bot eine einmalige Mischung aus Retro-Feeling, Zukunftsvisionen, Fachthemen und purer Begeisterung – ein Erlebnis, das zeigt, warum Köln jedes Jahr zum Epizentrum der Gaming-Welt wird.

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Streit um verschwundene Parkplätze vor dem Rathaus Stadtmitte

Streit um verschwundene Parkplätze vor dem Rathaus Stadtmitte

29 August 2025 von Darian Lambert

Sechs Parkplätze für PKW standen bis vor einiger Zeit direkt vor dem Rathaus Stadtmitte zur Verfügung – eine kleine, aber für Bürger und Besucher wertvolle Stellfläche. Heute ist davon nichts mehr übrig. Erst kamen Blumentröge und Fahrradständer, inzwischen prägen graue Betonpfeiler das Bild. Viele Bürger schütteln den Kopf über diese Entwicklung und sehen darin ein Symbol verfehlter Politik.

Unglaublich: Betonpfeiler blockieren die Parkplätze um Autos zu vertreiben

Händler beklagen Rückgang von Kunden

„Das ist ein Schildbürgerstreich“, klagt ein Anwohner. „Hier hat man funktionierende Parkplätze mit Steuergeld beseitigt, nur um am Ende graue Betonklötze aufzustellen. Für die Bürger bringt das überhaupt keinen Mehrwert.“

Besonders der Einzelhandel leidet. Geschäftsleute berichten von zunehmender Parkplatznot in der Innenstadt, die spontane Einkäufe erschwert. „Viele Kunden fahren einfach weiter, wenn sie nichts finden“, erklärt ein Ladeninhaber. „Gerade die kurzen Haltemöglichkeiten vor dem Rathaus waren für viele ein Segen.“

Kritik an Vorgehen der Stadtverwaltung

Brisant ist auch der Ablauf: Nach Informationen aus Ratskreisen soll die Entfernung der Parkplätze nicht über den Stadtrat beschlossen worden sein. Stattdessen habe man die Maßnahme offenbar im Verwaltungsweg durchgezogen. Als treibende Kraft wird der grüne Beigeordnete Ragnar Migenda genannt.

Erst blockierten Fahrradständer und Blumenkübel die Parkplätze

Für viele Bürger und Politiker ist das ein Unding. „Wenn solche einschneidenden Veränderungen an der Infrastruktur an den gewählten Gremien vorbeigeführt werden, untergräbt das das Vertrauen in die Kommunalpolitik“, so ein Ratsmitglied, das anonym bleiben möchte.

Deutliche Worte von Frank Samirae

Scharfe Kritik kommt vom Ratsmitglied Frank Samirae (Bürgerpartei GL). Er macht die Grünen direkt verantwortlich:

„Die Grünen haben mit dieser Maßnahme einmal mehr bewiesen, dass sie eine autofeindliche Ideologie über die Bedürfnisse der Menschen stellen. Die Parkplätze wurden ohne Beschluss, ohne Rücksprache und ohne Sinn entfernt. Damit schadet man nicht nur den Bürgern, sondern auch dem Handel in unserer Stadt.“

Samirae wirft den Grünen vor, eine „autofeindliche Politik auf Kosten der Bürger“ zu betreiben. „Es ist erschreckend, wie hier Steuergelder verbrannt werden, um am Ende ein paar Betonpfeiler hinzustellen. Von Aufwertung kann keine Rede sein.“

Sechs gute Parkplätze gab es vor dem Rathaus – bis die Grünen kamen

Kosten und Nutzen fraglich

Auch die finanziellen Aspekte stehen in der Kritik. Mehrfach mussten Umbauten vorgenommen werden – zunächst mit Blumentrögen, dann mit Fahrradständern, nun mit Betonpollern. Jede Veränderung verursachte zusätzliche Kosten. Offiziell wird die Maßnahme mit dem Argument „Aufwertung des Rathausumfelds“ begründet. Doch viele Bürger empfinden die neue Gestaltung als trostlos und unattraktiv.

Politische Folgen möglich

Die Kontroverse um die Parkplätze könnte noch lange nachwirken. Viele Anwohner und Händler fühlen sich von der Politik übergangen und fordern Transparenz über die Entscheidungswege. Beobachter sehen in der Affäre auch Sprengstoff für kommende Wahlen.

„Die Menschen wollen keine ideologischen Experimente, sondern pragmatische Lösungen“, so ein Händler. „Wenn sich nichts ändert, werden viele ihr Kreuz künftig anders setzen.“

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