Overath. Im Rheinisch-Bergischen Kreis ist erneut ein Fall von Tularämie (Hasenpest) bestätigt worden. Eine Privatperson entdeckte auf ihrem Grundstück einen offensichtlich kranken Feldhasen und informierte den zuständigen Jäger. Das Tier verendete noch vor Ort und wurde anschließend im Chemischen- und Veterinäruntersuchungsamt untersucht. Die Diagnose: Erneuter Nachweis des Erregers der Hasenpest. Bereits im Juli war in Overath der erste Fall im gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis registriert worden.
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Krankheit trifft vor allem Hasen und Nagetiere – aber auch Menschen gefährdet
Die Tularämie wird durch ein Stäbchenbakterium verursacht und befällt vorwiegend Hasen, Kaninchen und andere Nagetiere. Infizierte Tiere wirken apathisch, verlieren Scheu und Fluchtreflex, zeigen Fieber und eine hohe Atemfrequenz; häufig endet die Erkrankung binnen weniger Tage in einer Sepsis. Bei chronischen Verläufen magern die Tiere stark ab.
Auch Menschen können sich anstecken – insbesondere durch Haut- und Schleimhautkontakt mit infizierten Tieren oder über unzureichend erhitztes Hasenfleisch. Der Erreger ist widerstandsfähig; Einfrieren tötet ihn nicht ab. Zudem können beim Ausnehmen von Hasen belastete Stäube oder Tröpfchen infektiös wirken.
Appell an Jägerinnen und Jäger: Schutzmaßnahmen strikt einhalten
„Wir wissen jetzt, dass Feldhasen besonders in Overath Träger dieses Bakteriums sein können. Alle Jägerinnen und Jäger können sich durch einfache Maßnahmen wie das Tragen von Einmalhandschuhen und Atemmasken beim Entfernen der Eingeweide schützen“, sagt Dr. Thomas Mönig. Dabei sollte „ganz besonders auf Veränderungen an inneren Organen“ geachtet werden.
Symptome beim Menschen
Nach einer Inkubationszeit von zwei Tagen bis zu zwei Wochen können grippeähnliche Beschwerden mit Fieber auftreten – oft begleitet von Erbrechen, Durchfall oder Atemnot. Auch schlecht heilende Hautwunden können ein Hinweis sein. Wer entsprechende Symptome nach Kontakt mit Wildtieren bemerkt, sollte ärztlichen Rat einholen.
Verhaltenstipps für die Öffentlichkeit
Offensichtlich kranke oder tote Hasen nicht berühren und den Fund melden.
Feldhasen, die ohne Scheu am Wegesrand sitzen, keinesfalls anfassen – der fehlende Fluchtreflex kann auf eine Erkrankung hindeuten.
Hunde von kranken oder toten Hasen fernhalten.
Kontakt: Weitere Auskünfte erteilt das Veterinäramt des Rheinisch-Bergischen Kreises unter 02202/13-2815 oder per E-Mail an veterinaer@rbk-online.de
Leichlingen – In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist auf einem Baustellengelände an der Straße Stockberg ein hochwertiger Anhänger gestohlen worden. Der Schaden geht in die mehrere tausend Euro.
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Anhänger samt Werkzeug verschwunden
Nach Angaben der Mitarbeiter der betroffenen Firma wurde der etwa sechs Meter lange Anhänger zuletzt am Mittwochabend gegen 18:00 Uhr gesehen. Als die Baustelle am Donnerstagmorgen um 07:45 Uhr wieder besetzt wurde, war er verschwunden.
Der Anhänger, der erst im Juni 2025 zugelassen wurde und das Kennzeichen EL-SF 168 trägt, diente zur Lagerung von Werkzeug und Materialien. In seinem Inneren befanden sich unter anderem:
eine große Stahlkiste mit Arbeitsutensilien,
ein Flaschenrüttler,
mehrere Rollen Blitzschutzleitung aus Edelstahl.
Polizei ermittelt und sucht Zeugen
Die Polizei hat eine Strafanzeige wegen besonders schweren Diebstahls aufgenommen und den Anhänger zur Fahndung ausgeschrieben.
Wer im Tatzeitraum verdächtige Fahrzeuge oder Personen im Bereich Stockberg bemerkt hat oder Hinweise zum Verbleib des Anhängers geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg zu melden. Telefon: 02202 205-0
Am Donnerstagmorgen (23.10.) kam es auf der L 101 in Wermelskirchen-Dhünn zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Ein 16-jähriger Fahrer eines Leichtkraftrads kollidierte mit einem Unimog und wurde dabei schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn ins Krankenhaus.
Zusammenstoß Kawasaki – Mercedes
Unfall auf der L 101
Gegen 08:00 Uhr wurden Polizei und Rettungskräfte alarmiert. Laut ersten Erkenntnissen befuhren ein 20-jähriger Unimog-Fahrer und der 16-jährige Motorradfahrer, beide aus Hückeswagen, hintereinander die L 101. Zwischen dem Ortsteil Habenichts und der Einmündung zur L 157 wollte der Unimog-Fahrer nach links auf einen Wanderparkplatz abbiegen.
Leichtkraftradfahrer prallt auf Unimog
Beim Abbiegevorgang kam es zur Kollision: Der Jugendliche verlor offenbar die Kontrolle über sein Zweirad, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf das landwirtschaftliche Fahrzeug auf. Dabei wurde er aufgeladen und anschließend auf die Fahrbahn geschleudert.
Rettungshubschrauber im Einsatz
Der 16-Jährige erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Um eine möglichst schonende Versorgung sicherzustellen, wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, der den Verletzten in eine Spezialklinik flog. Die Fahrerin des Unimogs blieb unverletzt.
Straße für zwei Stunden gesperrt
Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf einen unteren vierstelligen Betrag. Beide Fahrzeuge – ein Unimog der Marke Mercedes und ein Leichtkraftrad von Kawasaki – wurden von Angehörigen abgeschleppt. Die L 101 blieb für rund zwei Stunden voll gesperrt.
Ermittlungen laufen
Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
In der Nacht zu Donnerstag (23. Oktober) kam es in Bergisch Gladbach-Heidkamp zu einem Einbruch in einen Rohbau an der Bensberger Straße. Gegen 2:20 Uhr meldeten Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma verdächtige Aktivitäten auf dem Gelände. Die Überwachungskameras zeigten zwei dunkel gekleidete Personen, die sich unbefugt im Gebäudekomplex aufhielten.
Täter offenbar bei der Tat gestört
Als die alarmierte Polizei wenige Minuten später eintraf, waren die Verdächtigen bereits geflüchtet. Im Inneren des Rohbaus fanden die Einsatzkräfte jedoch mehrere Plastiktüten mit geschnittenem Kupfer. Offenbar hatten die Täter das Material bereits zum Abtransport vorbereitet, mussten ihre Beute jedoch zurücklassen – möglicherweise, weil sie von der Sicherheitsfirma oder durch das Eintreffen der Polizei gestört wurden.
Polizei ermittelt wegen versuchten besonders schweren Diebstahls
Das aufgefundene Kupfer wurde als Beweismittel sichergestellt. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen eines versuchten besonders schweren Falls des Diebstahls ein.
Polizei bittet um Zeugenhinweise
Zeugen, die in der Nacht zum Donnerstag verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Bensberger Straße in Heidkamp bemerkt haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.
Die Polizei prüft zudem, ob die Tat im Zusammenhang mit weiteren Kupferdiebstählen in der Region steht. Kupfer ist aufgrund seines hohen Materialwerts immer wieder Ziel von Einbrechern – insbesondere auf Baustellen und unbewohnten Gebäuden.
Der Rheinisch-Bergische Kreis warnt aktuell eindringlich vor betrügerischen Telefonanrufen, bei denen Bürgerinnen und Bürger zu angeblichen Energieberatungen gedrängt werden. In den vergangenen Wochen sind vermehrt Beschwerden über Firmen eingegangen, die mit irreführenden Aussagen und dem Hinweis auf angebliche gesetzliche Änderungen versuchen, Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer zu überrumpeln. Ziel dieser Anrufe ist es, Vor-Ort-Termine zu erzwingen – um dort überteuerte oder völlig unnötige Dienstleistungen zu verkaufen.
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Die Masche ist perfide: Häufig geben sich die Anrufer als offizielle Vertreter von Kommunen oder Eigentümerverbänden aus. Tatsächlich handelt es sich jedoch um kommerzielle Anbieter, die kein Interesse an objektiver Beratung, sondern am schnellen Verkauf haben.
„Eine gute Energieberatung erkennt man daran, dass sie transparent, unabhängig und individuell zugeschnitten ist – nicht daran, wie hartnäckig jemand am Telefon auftritt“, warnt Martin Beulker, Klimaschutzmanager des Rheinisch-Bergischen Kreises.
Kreis rät: Keine Daten preisgeben, Verträge prüfen lassen
Der Kreis empfiehlt, bei solchen Anrufen keine persönlichen Daten herauszugeben und keine Termine zu vereinbaren. Wer bereits einen Vertrag abgeschlossen hat, sollte umgehend die Verbraucherzentrale NRW kontaktieren. Dort kann in einem persönlichen Gespräch geprüft werden, ob und wie der Vertrag widerrufen werden kann.
Seriöse Energieberatung vor Ort
Für alle, die sich wirklich rund um das Thema Energieeffizienz und Sanierung informieren möchten, gibt es im Rheinisch-Bergischen Kreis mehrere seriöse und kostenfreie Anlaufstellen. Dazu gehören die Verbraucherzentrale NRW, das Energieberatungsnetzwerk von :metabolon sowie die Energieberatungsstellen in den kommunalen Rathäusern. Diese Einrichtungen bieten fundierte, neutrale und individuelle Beratung – telefonisch, online oder persönlich vor Ort.
Am Dienstagvormittag (21. Oktober) kam es in Bergisch Gladbach-Frankenforst zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Beethovenstraße. Zwei Menschen wurden dabei verletzt – eine Person schwer. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden.
Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus – zwei Personen verletzt
Gegen 10:45 Uhr meldeten Anwohner über den Notruf eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im fünften Obergeschoss eines siebenstöckigen Gebäudes. In dem Haus sind rund 30 Personen gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus einem Dachfenster der betroffenen Wohnung.
Feuerwehr rettet mehrere Personen
Sofort leitete die Feuerwehr unter Atemschutz die Menschenrettung ein. Mehrere Bewohner befanden sich noch im Gebäude, fünf Personen wurden in Sicherheit gebracht. Zwei von ihnen erlitten Verletzungen – eine schwere, eine leichte. Beide wurden vom Rettungsdienst in nahegelegene Krankenhäuser transportiert.
Im Anschluss konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung. Das Feuer im Wohnraum konnte rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Danach wurden alle Wohnungen des Gebäudes auf Rauchgase überprüft und das Haus umfassend belüftet.
Wohnung unbewohnbar – Bewohner bei Bekannten untergebracht
Durch das Feuer und die Rauchentwicklung wurde die betroffene Wohnung schwer beschädigt und ist vorerst unbewohnbar. Die Bewohner konnten vorübergehend bei Bekannten unterkommen. Alle anderen Wohnungen des Hauses bleiben bewohnbar.
Die Feuerwehr sicherte zudem ein beschädigtes Dachfenster und kontrollierte angrenzende Gebäudeteile. Während des Einsatzes war die Straße in diesem Bereich gesperrt.
50 Einsatzkräfte vor Ort – Ursache wird ermittelt
Insgesamt waren rund 50 Feuerwehrleute im Einsatz, darunter die Feuerwachen 1 und 2 sowie die Löschzüge aus Bensberg und Refrath. Zusätzlich kamen drei Rettungswagen, ein Notarztfahrzeug und mehrere Führungskräfte zum Einsatz.
Zur Sicherstellung des Grundschutzes im Stadtgebiet wurden währenddessen die Einheiten aus Herkenrath und Paffrath/Hand auf die verwaisten Wachen verlegt.
Gegen 13:00 Uhr übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei, die nun die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.
Am Dienstagvormittag (21. Oktober) kam es in Overath-Brombach zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 20-jährige Frau aus Lindlar verlor gegen 10:30 Uhr auf der Straße Klefhaus die Kontrolle über ihren VW und wurde dabei schwer verletzt.
Verunfallter Pkw VW in Brombach
Nach ersten Ermittlungen der Polizei bog die junge Frau von der Sülztalstraße in Richtung Dürscheid ab. Dabei stieß sie aus bislang ungeklärter Ursache mit den linken Reifen ihres Fahrzeugs gegen den Bordstein einer Verkehrsinsel. Anschließend kam der Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab, rutschte über den Grünstreifen und prallte schließlich frontal gegen einen Baum.
Schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht
Durch die Wucht des Aufpralls lösten die Airbags auf der Fahrerseite aus. Die Fahrerin konnte sich jedoch noch selbst aus dem Fahrzeug befreien. Rettungskräfte versorgten sie umgehend und brachten sie anschließend schwerverletzt in ein Krankenhaus.
Das Fahrzeug wurde stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme sperrte die Polizei die Straße Klefhaus kurzzeitig.
Polizei warnt vor herbstlichen Straßenverhältnissen
Die Polizei Rhein-Berg nutzte den Vorfall, um Autofahrer an die besonderen Gefahren im Herbst zu erinnern: „Laub, Regen und Nebel können die Fahrbahn extrem glatt machen“, warnt ein Sprecher. Die Polizei rät, das Tempo anzupassen und frühzeitig auf Winterreifen zu wechseln – idealerweise von Oktober bis Ostern. Auch die Profiltiefe der Reifen sollte regelmäßig überprüft werden.
Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Hochstraße in Leichlingen hat am Montagnachmittag (20. Oktober) einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Ein 21-jähriger Motorradfahrer aus Leichlingen kollidierte mit einem Pkw und wurde dabei schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte den jungen Mann in eine Klinik.
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Kollision beim Abbiegen vor Bahnübergang
Nach ersten Ermittlungen befuhr ein 60-jähriger Autofahrer aus Monheim am Rhein gegen 15:30 Uhr die Hochstraße in Richtung Bahnhofstraße. Kurz vor dem Bahnübergang wollte er nach links auf das Gelände eines Raiffeisen-Marktes abbiegen. Laut Aussage des Fahrers zeigte die Schrankenanlage zu diesem Zeitpunkt bereits Rot.
In diesem Moment kam ihm jedoch der 21-jährige Kraftradfahrer auf seiner KTM entgegen. Trotz Bremsversuch kam es zur Kollision: Das Motorrad prallte gegen die Front des Pkw, der junge Fahrer wurde über die Motorhaube geschleudert und kam schwer verletzt auf der Fahrbahn zum Liegen.
Ersthelfer und kurz darauf eintreffende Rettungskräfte versorgten den Verletzten umgehend. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, der den Leichlinger in eine nahegelegene Klinik brachte. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt, erlitt aber einen Schock.
Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf einen unteren bis mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt.
Ermittlungen zur Ursache laufen
Wie es genau zu dem Zusammenstoß kommen konnte, ist noch unklar. Die Polizei untersucht insbesondere, ob die Schrankenanlage am Bahnübergang oder ein mögliches Fehlverhalten der Beteiligten eine Rolle gespielt haben könnten.
Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zur Ampel- und Schrankenphase machen können, werden gebeten, sich beim Verkehrskommissariat Burscheid unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.
Der Bahnübergang und die Hochstraße waren während der Unfallaufnahme mehrere Stunden lang gesperrt.
In der Nacht zu Montag (20. Oktober) hat die Polizei in der Bergisch Gladbacher Innenstadt einen mutmaßlichen Einbrecher festgenommen. Der 58-jährige Mann aus Bergisch Gladbach soll in eine Bäckerei eingebrochen sein. Gegen ihn wird nun wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls ermittelt.
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Alarm in Einkaufszentrum löst Großeinsatz aus
Gegen 03:15 Uhr wurde die Polizei durch einen ausgelösten Alarm in ein Einkaufszentrum im Stadtzentrum gerufen. Beim Eintreffen der Streife bemerkten die Beamten einen Mann in einer dortigen Bäckereifiliale, der offenbar in den Verkaufsraum eingebrochen war. Als die Polizisten ihn ansprachen, ergriff der Unbekannte sofort die Flucht.
Er rannte durch einen Hinterausgang in Richtung Fußgängerzone, konnte jedoch nach einer kurzen Verfolgung auf Höhe der Poststraße gestellt und festgenommen werden. Die Polizisten legten dem Mann Handfesseln an, um ihn zu sichern.
Verdächtige Spuren und Diebesgut gefunden
Bei der Durchsuchung des Tatverdächtigen fanden die Einsatzkräfte eine geringe Menge Bargeld und ein Mobiltelefon. An der Eingangstür der Bäckerei stellten die Beamten mehrere Hebelspuren fest – ein deutlicher Hinweis auf einen gewaltsamen Einbruch.
Da der Mann keine Ausweispapiere mit sich führte, wurde er zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er die Wache wieder verlassen. Das Bargeld und das Mobiltelefon wurden sichergestellt.
Weitere Einbrüche im selben Einkaufszentrum
In den frühen Morgenstunden gingen bei der Polizei außerdem Meldungen über vier weitere Einbrüche in Geschäfte des gleichen Einkaufszentrums ein. Ob der festgenommene 58-Jährige auch für diese Taten verantwortlich ist, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Polizei prüft nun, ob es einen Zusammenhang zwischen den Fällen gibt und bittet Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen oder Geräusche im Bereich des Einkaufszentrums bemerkt haben, sich unter Tel. 02202 205-0 zu melden.
Ein Einbruch dauert oft nur wenige Minuten – und passiert häufiger, als viele denken. Im Rheinisch-Bergischen Kreis wurden in diesem Jahr bereits rund 240 Wohnungseinbrüche gemeldet, deutlich mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Mit Beginn der dunklen Jahreszeit will die Polizei nun verstärkt über wirksamen Schutz aufklären.
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Aufklärung vor Ort in fünf Städten
Unter dem Motto „Riegel vor! Sicher ist sicherer.“ startet die Polizei Rhein-Berg in der kommenden Woche eine Info-Aktionswoche rund um das Thema Einbruchschutz. Bürgerinnen und Bürger können sich an verschiedenen Standorten direkt von Fachleuten aus dem Kriminalkommissariat Kriminalprävention und Opferschutz beraten lassen.
Die Experten erklären, wie man Wohnungen und Häuser besser sichern kann – von technischen und mechanischen Maßnahmen bis hin zu praktischen Alltagstipps, die das Risiko eines Einbruchs deutlich senken.
Die Polizei ist jeweils von 15:00 bis 18:00 Uhr an folgenden Orten im Kreisgebiet anzutreffen:
Die Fachberater zeigen unter anderem, wie Fenster, Türen und Terrassenzugänge besser gesichert werden können, worauf man beim Verlassen des Hauses achten sollte und welche einfachen Verhaltensweisen Einbrecher abschrecken.
Darüber hinaus können Interessierte jederzeit einen kostenlosen Beratungstermin bei der Polizei vereinbaren – telefonisch unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de