Leichlingen. Unbekannte Täter haben zwischen Mittwochabend (22.10.) gegen 18 Uhr und Donnerstagmorgen (23.10.) gegen 7.45 Uhr einen rund sechs Meter langen Anhänger von einem Baustellengelände an der Straße Stockberg entwendet. Der Diebstahl fiel am Morgen beim Arbeitsbeginn auf.
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Wert im fünfstelligen Bereich
Wie die betroffene Firma mitteilte, hat allein der Anhänger, der erst im Juni 2025 erstmals zugelassen wurde und das Kennzeichen EL-SF 168 trägt, einen Wert von mehreren tausend Euro.
Doch damit nicht genug: Im Inneren des Anhängers befanden sich zusätzlich hochwertige Werkzeuge und Materialien, darunter:
eine Stahlkiste mit Arbeitsmaterial,
ein Flaschenrüttler (Gerät zur Betonverdichtung),
mehrere Rollen Blitzschutzleitung aus Edelstahl.
Der Gesamtschaden dürfte damit deutlich im fünfstelligen Bereich liegen.
Ermittlungen laufen
Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und den Anhänger zur Fahndung ausgeschrieben. Hinweise auf mögliche Täter oder ein Fluchtfahrzeug liegen bislang nicht vor.
Zeugen gesucht
Das Kriminalkommissariat 3 in Burscheid bittet dringend um Hinweise von Anwohnerinnen und Anwohnern oder vorbeikommenden Verkehrsteilnehmenden:
📞 02202 205-0
Gesucht werden insbesondere Beobachtungen zu:
auffälligen Fahrzeugbewegungen während des Tatzeitraums,
Personen, die sich verdächtig am Gelände aufhielten,
ungewöhnlichen Geräuschen oder Aktivitäten in der Nacht.
Polizei rät zur Vorsicht auf Baustellen
Die Polizei weist darauf hin, dass Baustellen zunehmend Ziel professioneller Diebesbanden werden. Besonders leicht zu transportierende Maschinen und Anhänger stehen im Fokus.
Leichlingen. In der Zeit zwischen Mittwochabend (22. Oktober) um 18 Uhr und Donnerstagmorgen (23. Oktober) um 7.45 Uhr haben unbekannte Täter einen rund sechs Meter langen Anhänger von einem Baustellengelände an der Straße Stockberg entwendet. Der Diebstahl fiel Mitarbeitern der ausführenden Baufirma beim Arbeitsbeginn am Donnerstagmorgen auf.
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Wert des Diebesguts im fünfstelligen Bereich
Der entwendete Anhänger war erst im Juni 2025 zugelassen worden und besitzt das amtliche Kennzeichen EL-SF 168. Nach Angaben der Firma hat allein der Anhänger einen Wert von mehreren tausend Euro.
Doch nicht nur der Anhänger, sondern auch dessen beladener Inhalt stellt einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden dar. In ihm befanden sich unter anderem:
eine Stahlkiste mit Werkzeugmaterial,
ein Flaschenrüttler (Spezialgerät zur Betonverdichtung),
sowie mehrere Rollen Blitzschutzleitung aus Edelstahl.
Der Gesamtschaden dürfte damit weit über dem Wert des Anhängers liegen.
Täter agierten vermutlich unbemerkt
Da das Baustellengelände außerhalb der regulären Arbeitszeiten meist wenig frequentiert ist und der Anhänger problemlos angekuppelt und abtransportiert werden konnte, geht die Polizei davon aus, dass die Täter entweder gezielt vorgingen oder das Gelände zuvor ausgekundschaftet hatten. Bislang liegen jedoch keine Hinweise auf mögliche Täter oder Tatfahrzeuge vor.
Polizei ermittelt und schreibt Anhänger zur Fahndung aus
Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und den Anhänger in das bundesweite Fahndungssystem eingetragen. Eine Spurensicherung wurde durchgeführt, konkrete Ergebnisse liegen derzeit aber noch nicht vor.
Zeugen gesucht
Das Kriminalkommissariat 3 in Burscheid bittet dringend um Hinweise:
📞 02202 205-0
Gesucht werden insbesondere Personen, die:
zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen ungewöhnliche Geräusche,
Fahrzeuge mit Anhänger,
oder verdächtige Personen im Bereich Stockberg beobachtet haben.
Auch kleine Wahrnehmungen können für die Ermittlungen entscheidend sein.
Prävention: Baustellen werden zunehmend Ziel von Diebstählen
Die Polizei weist darauf hin, dass Baustellen in der Region verstärkt von Dieben ins Visier genommen werden. Besonders hochwertige Maschinen, Werkzeuge und mobile Bauteile wie Anhänger sind betroffen. Unternehmen werden deshalb ermutigt, zusätzliche Sicherungsmaßnahmen wie Beleuchtung, GPS-Tracker oder mobile Kamerasysteme zu prüfen.
Bergisch Gladbach. Am Sonntag, 9. November, verwandelt sich das Kunstmuseum Villa Zanders in Bergisch Gladbach von 11 bis 18 Uhr in ein Paradies für kleine und große Bücherfans. Beim Käpt’n Book-Familienfest dürfen Kinder, Eltern und Großeltern gemeinsam in fantasievolle Geschichten eintauchen, basteln, staunen und kreativ werden. Der Eintritt ist frei – eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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Geschichten zum Staunen und Mitreisen
Das beliebte Lesefest, das Teil des Rheinischen Lesefests Käpt’n Book ist, bringt auch in diesem Jahr bekannte Autorinnen und kreative Mitmachangebote nach Bergisch Gladbach.
Um 11.30 Uhr eröffnet Fritzi Bender mit ihrer humorvollen Lesung „Balduin wird’s zu bunt“ das Programm – perfekt für Kinder ab fünf Jahren. Gemeinsam mit dem Chamäleon Balduin geht es auf eine farbenfrohe Reise durch den Urwald.
Um 13.30 Uhr lädt Alina Gries in die faszinierende Unterwasserwelt von „Kira Koralle und das Verschwinden der Meeresfarben“ ein. Auf der Suche nach den verlorenen Farben erleben kleine Zuhörerinnen und Zuhörer eine spannende Meeresgeschichte.
Am Nachmittag sorgt das Kindertheater Papperlapupp! mit der Puppenspielerin Esther Ribera und der Aufführung „Die drei Räuber“ nach dem Kinderbuchklassiker von Tomi Ungerer für ein echtes Highlight. Beginn ist um 15.30 Uhr, empfohlen für Kinder ab vier Jahren.
Kreativ werden im Kunstworkshop
Zwischen 12 und 15 Uhr lädt das Museumsteam zum offenen Kunstworkshop ein. Kinder ab sechs Jahren können hier ihrer Fantasie freien Lauf lassen, malen, basteln und eigene kleine Kunstwerke schaffen.
Kunst, Bücher und mehr
Neben den Lesungen und Theaterstücken können Besucherinnen und Besucher auch die aktuellen Ausstellungen des Museums entdecken – darunter „Eckart Hahn: Papiertiger“ und „Heute hier, morgen dort. Unterwegs mit Walter Lindgens“. Beide Ausstellungen sind an diesem Tag kostenlos zugänglich.
Wer nach neuen Lieblingsbüchern stöbern möchte, wird am Büchertisch der Buchhandlung Funk aus Bensberg fündig, der den ganzen Tag über geöffnet ist.
Kooperation für die Lesefreude
Das Familienfest ist eine Kooperation zwischen dem Kulturamt des Rheinisch-Bergischen Kreises und dem Kunstmuseum Villa Zanders. Es ist Teil des Rheinischen Lesefests Käpt’n Book, das seit Jahren Kinder in der ganzen Region für Literatur begeistert.
Odenthal. Nach einer einwöchigen Abwesenheit hat die Bewohnerin eines Einfamilienhauses am Bülsberger Weg am 3. November einen Einbruch festgestellt. Unbekannte hebelten die Balkontür auf, durchsuchten sämtliche Räume und entwendeten nach ersten Erkenntnissen eine Armbanduhr sowie weiteren Schmuck im unteren fünfstelligen Gesamtwert.
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Verdächtige Geräusche in der Tatnacht
Ein Zeuge berichtete der Polizei, in der Nacht vom 1. auf den 2. November ungewöhnliche Geräusche aus Richtung des Hauses gehört zu haben. Weitere Auffälligkeiten oder Personen habe er jedoch nicht gesehen.
Ermittlungen laufen – Spurensicherung vor Ort
Die Polizei nahm eine Strafanzeige auf und veranlasste die Spurensicherung am Tatort. Hinweise, die zur Aufklärung beitragen könnten, nimmt das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg unter 02202 205-0 entgegen.
Kostenlose Beratung zum Einbruchschutz
Wer sein Zuhause besser schützen möchte, kann sich kostenlos und unverbindlich von der Kriminalprävention beraten lassen: 📞 02202 205-444 · ✉️ gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de
Bergisch Gladbach. Eine außergewöhnlich einsatzreiche Halloween-Nacht hat die Feuerwehr Bergisch Gladbach am Freitagabend (31. Oktober 2025) und in der Nacht auf Samstag stark gefordert. Innerhalb weniger Stunden rückten Berufs- und Freiwillige Feuerwehr zu mehreren schweren Unglücksfällen aus. Mehrere Menschen wurden verletzt, zwei von ihnen lebensgefährlich.
Die Einsatzstelle in Kaule von Bergisch Gladbach
Schwerer Verkehrsunfall in der Stadtmitte
Gegen 20:15 Uhr kam es in der Bergisch Gladbacher Innenstadt zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Fahrzeuge kollidierten. Eine Person wurde in ihrem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Da sich der Zustand des Verletzten verschlechterte, entschieden sich die Einsatzkräfte für eine besonders schonende Rettung. Der Mann wurde anschließend schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und beseitigte ausgelaufene Betriebsstoffe.
Verpuffung in Wohnung – Mann schwer verletzt
Nur wenige Minuten später, um 20:28 Uhr, kam es zu einem weiteren Großeinsatz: In einer Wohnung in der Innenstadt war es vermutlich zu einer Gasverpuffung gekommen. Durch die Explosion zerbarst eine Fensterscheibe, Wand- und Deckenverkleidungen wurden stark beschädigt. Ein Mann erlitt schwere Verbrennungen im Gesicht und am Körper, zwei weitere Bewohner erlitten leichte Verletzungen durch Schock.
Die Feuerwehr kontrollierte das Gebäude, führte Messungen durch und prüfte die Gasinstallationen auf Dichtheit. Eine Gefahr für die übrigen Bewohner bestand nach Abschluss der Maßnahmen nicht mehr.
Unterstützungseinsatz in Refrath
Kurz vor ein Uhr nachts, um 00:48 Uhr, wurde die Feuerwehr zu einer Unterstützung des Rettungsdienstes nach Refrath gerufen. Weil die Wohnungstür verschlossen war, schafften die Einsatzkräfte über ein Fenster einen schadenfreien Zugang und übergaben den Patienten an den Rettungsdienst.
Wohnungsbrand in Kaule – fünf Verletzte, zwei in Lebensgefahr
Gegen 03:16 Uhr kam es zu einem weiteren Großeinsatz: In einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Kaule brannte ein Schlafzimmer im Erdgeschoss. Dichter Rauch drang aus dem Gebäude, mehrere Menschen waren noch im Haus. Insgesamt wurden fünf Personen verletzt, darunter ein Kind. Zwei von ihnen erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Vier Betroffene wurden in Krankenhäuser gebracht, eine Person lehnte die Behandlung ab.
Die Feuerwehr löschte den Brand, kontrollierte das Gebäude und belüftete es, bevor die unverletzten Bewohner zurückkehren konnten.
Feuerwehr mahnt zu Vorsicht beim Heizen
Nach den intensiven Einsätzen warnte die Feuerwehr Bergisch Gladbach vor den Gefahren unsachgemäßer Heiznutzung in der kalten Jahreszeit.
„Verwenden Sie nur geprüfte Heizgeräte und niemals Campingkocher oder Gasöfen in geschlossenen Räumen“, appellierte ein Sprecher.
Gasflaschen und Heizgeräte sollten nur in gut belüfteten Räumen betrieben und regelmäßig auf Dichtheit geprüft werden. Wer Gasgeruch bemerkt, solle sofort den Raum verlassen, keine Schalter betätigen und den Notruf 112 wählen.
Die Feuerwehr zog am Morgen Bilanz: Es war eine der einsatzreichsten Halloween-Nächte der vergangenen Jahre, die erneut gezeigt habe, wie wichtig das Zusammenspiel von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst ist.
Köln/Bergisch Gladbach. Die Kölner Staatsanwaltschaft will ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Betrug gegen die CDU-Bundestagsabgeordnete Caroline Bosbach einleiten. Die Tochter des ehemaligen CDU-Politikers Wolfgang Bosbach soll laut ersten Vorwürfen Parteigelder in Höhe von rund 2.500 Euro unrechtmäßig entgegengenommen haben.
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Anfangsverdacht des Betrugs
Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, bestehe ein Anfangsverdacht, der nun durch Ermittlungen geprüft werden soll. Die 36-jährige Politikerin aus Bergisch Gladbach bestreitet die Anschuldigungen entschieden. Bereits im Juli bezeichnete sie die Vorwürfe in einem Instagram-Post als Teil einer „Schmutzkampagne“.
In dem Beitrag veröffentlichte sie zudem eine Stellungnahme ihres Rechtsanwalts, in der die Vorwürfe als „von einem kriminellen, fristlos gekündigten Mitarbeiter konstruierte Rachekampagne“ bezeichnet wurden.
Ermittlungsstart nach Bundestagsinformation
Ermittlungen gegen Mitglieder des Bundestages können grundsätzlich ohne gesonderten Beschluss aufgenommen werden. Der Bundestag hat zu Beginn jeder Wahlperiode pauschal die Genehmigung erteilt, Ermittlungsverfahren gegen Abgeordnete durchzuführen.
Die Präsidentin des Deutschen Bundestages und Caroline Bosbach wurden laut Staatsanwaltschaft ordnungsgemäß über die geplanten Ermittlungen informiert. Frühestens 48 Stunden nach dieser Mitteilung darf das Verfahren offiziell beginnen.
Immunität bleibt vorerst bestehen
Sollte die Staatsanwaltschaft im Verlauf der Ermittlungen zu dem Ergebnis kommen, Anklage zu erheben, müsste zuvor die Immunität der Abgeordneten aufgehoben werden. Dieses Verfahren ist klar geregelt: Der Antrag würde von der Bundestagspräsidentin an den Immunitätsausschuss weitergeleitet, der anschließend eine Empfehlung an das Plenum ausspricht. Erst dann entscheidet der Bundestag, ob die Immunität aufgehoben wird.
Direktmandat im Rheinisch-Bergischen Kreis
Caroline Bosbach ist seit Februar 2024 Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie zog über ein Direktmandat im Wahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis ein und erhielt dabei 42,2 Prozent der Erststimmen.
Die CDU-Abgeordnete, die sich politisch unter anderem für Digitalisierung, Sicherheit und Bürgernähe einsetzt, sieht sich nun mit dem schwerwiegenden Betrugsvorwurf konfrontiert.
Ob es tatsächlich zu einer Anklage kommt, hängt von den Ergebnissen der Ermittlungen ab. Die Staatsanwaltschaft betonte, dass es sich derzeit lediglich um einen Anfangsverdacht handelt.
Burscheid. Gleich zwei Fälle von Betrugsversuchen zum Nachteil älterer Menschen beschäftigten am Dienstag (29. Oktober) die Polizei. In einem Fall erbeuteten falsche Polizisten einen hohen Geldbetrag, im zweiten Fall verhinderten aufmerksame Mitarbeiter eines Taxiunternehmens Schlimmeres.
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Falsche Polizisten erbeuten fünfstelligen Betrag
Ein 80-jähriger Burscheider wurde über mehrere Wochen hinweg von zwei angeblichen Polizeibeamten telefonisch kontaktiert. Die Täter behaupteten, Einbrecher würden sein Haus beobachten und ein Einbruch stehe kurz bevor. Unter dem Vorwand, sein Geld in Sicherheit zu bringen, forderten sie ihn schließlich auf, eine hohe Bargeldsumme im unteren fünfstelligen Bereich vor seinem Haus zu deponieren.
Der Senior folgte der Anweisung – das Geld wurde von den Betrügern abgeholt. Erst als die Täter ihn erneut kontaktierten, schöpfte er Verdacht und wandte sich an seinen Rechtsanwalt. Dieser riet ihm, sofort Anzeige zu erstatten. Die Polizei hat nun Ermittlungen wegen Betrugs aufgenommen.
Taxiunternehmen vereitelt Betrugsversuch
Ein weiterer Fall ereignete sich nur wenige Stunden später: Eine 87-jährige Frau wurde von einer unbekannten Frau angerufen, die sich nach ihrem Bargeld und Schließfächern erkundigte. Trotz mehrerer Anrufe gab die Seniorin keine Auskünfte. Die Täter gaben jedoch nicht auf: Ein Mann rief bei einem Burscheider Taxiunternehmen an und bestellte ein Fahrzeug zur Adresse der Frau – angeblich, um „die Oma“ zur Bank zu fahren.
Die Mitarbeiter des Taxiunternehmens reagierten geistesgegenwärtig, erkannten den Betrugsversuch und informierten sofort die Polizei. Diese fuhr zur Anschrift der Seniorin und konnte so den versuchten Betrug verhindern.
Polizei lobt Zivilcourage und warnt eindringlich
Die Polizei dankt den Mitarbeitenden des Taxiunternehmens für ihr aufmerksames Handeln und warnt erneut vor dieser und ähnlichen Telefonbetrugsmaschen.
„Echte Polizeibeamte fordern niemals Bargeld oder Wertsachen an der Haustür oder am Telefon“, so ein Sprecher der Polizei Rhein-Berg.
Bürgerinnen und Bürger sollten niemals persönliche Daten preisgeben oder Geld an Unbekannte übergeben, auch wenn diese sich als Polizei, Bank oder Gericht ausgeben. Wer unsicher ist, sollte sofort die 110 wählen oder sich an die Kriminalprävention der Polizei Rhein-Berg wenden
Rösrath/Overath. Um die Zahl schwerer Verkehrsunfälle zu senken, hat die Polizeiwache Overath/Rösrath am Montag (27.10.) und Dienstag (28.10.) intensive Kontrollen an bekannten Unfallhäufungsstellen im Zuständigkeitsbereich durchgeführt. Dabei ahndeten die Beamtinnen und Beamten insgesamt 101 Verkehrsverstöße.
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Schwerpunkt: Geschwindigkeit und Ablenkung
In Rösrath-Forsbach, auf der Feldstraße (L 170), stand die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen im Fokus. Dort waren 84 Verkehrsteilnehmende zu schnell unterwegs. Zusätzlich registrierten die Polizisten einen Gurtverstoß bei einem Lkw-Fahrer sowie einen Rotlichtverstoß bei einem Radfahrer.
An der Kölner Straße in Rösrath wurden gleich an drei Punkten – an der Johann-Büscher-Straße, der Balkener Straße und in Höhe des P&R-Parkplatzes – Kontrollen durchgeführt. Hier konzentrierte sich die Polizei vor allem auf Ablenkung am Steuer durch Handynutzung. Insgesamt wurden 17 Handyverstöße geahndet.
Aufklärung statt nur Bußgeld
Neben der Ahndung von Ordnungswidrigkeiten führten die Einsatzkräfte auch zahlreiche aufklärende Gespräche mit Verkehrsteilnehmenden. „Uns geht es nicht nur um Bußgelder, sondern vor allem darum, zu erklären, warum wir hier kontrollieren“, so ein Sprecher der Polizei. „Wer versteht, dass an diesen Stellen besonders häufig Unfälle passieren, verhält sich künftig hoffentlich bewusster im Straßenverkehr.“
Ziel: Unfallzahlen dauerhaft senken
Mit derartigen Schwerpunktaktionen will die Polizei Rhein-Berg gefährliche Verkehrssituationen entschärfen und die Sicherheit auf den Straßen erhöhen. Auch in den kommenden Wochen ist mit weiteren Kontrollen – insbesondere an bekannten Unfallhäufungsstellen im Kreisgebiet – zu rechnen.
„Unsere Kontrollen sollen Leben schützen“, betont die Polizei. „Wer sich an die Verkehrsregeln hält, trägt aktiv dazu bei, Unfälle zu vermeiden.“
Rösrath. Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am frühen Montagmorgen (27. Oktober) auf der Landesstraße 170 in Rösrath-Forsbach ereignet. Ein 40-jähriger Autofahrer aus Köln verlor aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Wagen und prallte frontal gegen einen Baum. Der Mann wurde dabei lebensgefährlich verletzt.
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Fahrer lebensgefährlich verletzt
Nach Angaben der Polizei war der Kölner gegen 7:00 Uhr auf der Feldstraße (L 170) von Forsbach in Richtung Rösrath-Kleineichen unterwegs, als er plötzlich nach links von der Fahrbahn abkam. Sein BMW kollidierte frontal mit einem Baum am Straßenrand. Durch die Wucht des Aufpralls erlitt der Fahrer schwerste Verletzungen. Er wurde vor Ort von Rettungskräften versorgt und anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Fahrzeug vollständig zerstört
Das Unfallfahrzeug wurde bei dem Zusammenstoß vollständig zerstört und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf einen mittleren fünfstelligen Betrag beziffert.
Unfallaufnahme und Sperrung der L 170
Zur Klärung der Unfallursache wurde das Verkehrsunfallaufnahmeteam des Polizeipräsidiums Köln hinzugezogen. Die Ermittlungen dauern derzeit an. Während der Unfallaufnahme blieb die L 170 im Bereich der Unfallstelle für etwa vier Stunden vollständig gesperrt. Feuerwehr und Polizei leiteten den Verkehr um.
Bergisch Gladbach. Mit dem Einbruch der kalten Jahreszeit steigt das Risiko von Kohlenmonoxidvergiftungen in Privathaushalten deutlich an. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach warnt eindringlich vor dem gefährlichen Gas, das weder zu riechen noch zu sehen ist – und im schlimmsten Fall tödlich wirken kann.
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Unsichtbare Gefahr aus dem Heizgerät
Kohlenmonoxid (CO) entsteht bei unvollständiger Verbrennung – etwa in Gasthermen, Holzöfen, Kaminen oder Ölheizungen. Wird nicht ausreichend gelüftet, kann sich das Gas unbemerkt in geschlossenen Räumen anreichern. Schon geringe Mengen führen zu Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit. In höheren Konzentrationen kann Kohlenmonoxid innerhalb kurzer Zeit lebensgefährlich werden.
Feuerwehr mahnt zu besonderer Vorsicht
„In unserer täglichen Arbeit erleben wir immer wieder Einsätze, bei denen Kohlenmonoxidvergiftungen eine Rolle spielen – besonders in den Wintermonaten“, berichtet Jörg Köhler, Leiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach. „Es ist wichtig, dass sich die Menschen der Risiken bewusst sind und Maßnahmen ergreifen, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.“
Köhler empfiehlt, in jedem Haushalt mindestens einen Kohlenmonoxidmelder zu installieren – idealerweise in der Nähe von Heizgeräten sowie in Aufenthaltsräumen und Schlafzimmern. Die Geräte schlagen Alarm, sobald gefährliche Konzentrationen in der Raumluft erkannt werden. Beim Kauf sollten Verbraucher auf geprüfte Qualität und entsprechende Zertifizierungen achten.
Wartung und richtiges Verhalten im Ernstfall
Neben der Installation von Warnmeldern rät die Feuerwehr, Heizgeräte regelmäßig durch Fachbetriebe warten zu lassen. Nur so kann sichergestellt werden, dass Abgase ordnungsgemäß abgeführt werden und keine gefährlichen Gase in den Wohnraum gelangen.
Wer plötzlich Symptome wie Schwindel, Kopfschmerz oder Übelkeit bemerkt, sollte sofort das Gebäude verlassen, Fenster und Türen öffnen und umgehend den Notruf 112 wählen.