Der Rheinisch-Bergische Kreis warnt aktuell eindringlich vor betrügerischen Telefonanrufen, bei denen Bürgerinnen und Bürger zu angeblichen Energieberatungen gedrängt werden. In den vergangenen Wochen sind vermehrt Beschwerden über Firmen eingegangen, die mit irreführenden Aussagen und dem Hinweis auf angebliche gesetzliche Änderungen versuchen, Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer zu überrumpeln. Ziel dieser Anrufe ist es, Vor-Ort-Termine zu erzwingen – um dort überteuerte oder völlig unnötige Dienstleistungen zu verkaufen.
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Die Masche ist perfide: Häufig geben sich die Anrufer als offizielle Vertreter von Kommunen oder Eigentümerverbänden aus. Tatsächlich handelt es sich jedoch um kommerzielle Anbieter, die kein Interesse an objektiver Beratung, sondern am schnellen Verkauf haben.
„Eine gute Energieberatung erkennt man daran, dass sie transparent, unabhängig und individuell zugeschnitten ist – nicht daran, wie hartnäckig jemand am Telefon auftritt“, warnt Martin Beulker, Klimaschutzmanager des Rheinisch-Bergischen Kreises.
Kreis rät: Keine Daten preisgeben, Verträge prüfen lassen
Der Kreis empfiehlt, bei solchen Anrufen keine persönlichen Daten herauszugeben und keine Termine zu vereinbaren. Wer bereits einen Vertrag abgeschlossen hat, sollte umgehend die Verbraucherzentrale NRW kontaktieren. Dort kann in einem persönlichen Gespräch geprüft werden, ob und wie der Vertrag widerrufen werden kann.
Seriöse Energieberatung vor Ort
Für alle, die sich wirklich rund um das Thema Energieeffizienz und Sanierung informieren möchten, gibt es im Rheinisch-Bergischen Kreis mehrere seriöse und kostenfreie Anlaufstellen. Dazu gehören die Verbraucherzentrale NRW, das Energieberatungsnetzwerk von :metabolon sowie die Energieberatungsstellen in den kommunalen Rathäusern. Diese Einrichtungen bieten fundierte, neutrale und individuelle Beratung – telefonisch, online oder persönlich vor Ort.
Am Dienstagvormittag (21. Oktober) kam es in Bergisch Gladbach-Frankenforst zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Beethovenstraße. Zwei Menschen wurden dabei verletzt – eine Person schwer. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden.
Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus – zwei Personen verletzt
Gegen 10:45 Uhr meldeten Anwohner über den Notruf eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im fünften Obergeschoss eines siebenstöckigen Gebäudes. In dem Haus sind rund 30 Personen gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus einem Dachfenster der betroffenen Wohnung.
Feuerwehr rettet mehrere Personen
Sofort leitete die Feuerwehr unter Atemschutz die Menschenrettung ein. Mehrere Bewohner befanden sich noch im Gebäude, fünf Personen wurden in Sicherheit gebracht. Zwei von ihnen erlitten Verletzungen – eine schwere, eine leichte. Beide wurden vom Rettungsdienst in nahegelegene Krankenhäuser transportiert.
Im Anschluss konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung. Das Feuer im Wohnraum konnte rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Danach wurden alle Wohnungen des Gebäudes auf Rauchgase überprüft und das Haus umfassend belüftet.
Wohnung unbewohnbar – Bewohner bei Bekannten untergebracht
Durch das Feuer und die Rauchentwicklung wurde die betroffene Wohnung schwer beschädigt und ist vorerst unbewohnbar. Die Bewohner konnten vorübergehend bei Bekannten unterkommen. Alle anderen Wohnungen des Hauses bleiben bewohnbar.
Die Feuerwehr sicherte zudem ein beschädigtes Dachfenster und kontrollierte angrenzende Gebäudeteile. Während des Einsatzes war die Straße in diesem Bereich gesperrt.
50 Einsatzkräfte vor Ort – Ursache wird ermittelt
Insgesamt waren rund 50 Feuerwehrleute im Einsatz, darunter die Feuerwachen 1 und 2 sowie die Löschzüge aus Bensberg und Refrath. Zusätzlich kamen drei Rettungswagen, ein Notarztfahrzeug und mehrere Führungskräfte zum Einsatz.
Zur Sicherstellung des Grundschutzes im Stadtgebiet wurden währenddessen die Einheiten aus Herkenrath und Paffrath/Hand auf die verwaisten Wachen verlegt.
Gegen 13:00 Uhr übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei, die nun die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.
Am Dienstagvormittag (21. Oktober) kam es in Overath-Brombach zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 20-jährige Frau aus Lindlar verlor gegen 10:30 Uhr auf der Straße Klefhaus die Kontrolle über ihren VW und wurde dabei schwer verletzt.
Verunfallter Pkw VW in Brombach
Nach ersten Ermittlungen der Polizei bog die junge Frau von der Sülztalstraße in Richtung Dürscheid ab. Dabei stieß sie aus bislang ungeklärter Ursache mit den linken Reifen ihres Fahrzeugs gegen den Bordstein einer Verkehrsinsel. Anschließend kam der Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab, rutschte über den Grünstreifen und prallte schließlich frontal gegen einen Baum.
Schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht
Durch die Wucht des Aufpralls lösten die Airbags auf der Fahrerseite aus. Die Fahrerin konnte sich jedoch noch selbst aus dem Fahrzeug befreien. Rettungskräfte versorgten sie umgehend und brachten sie anschließend schwerverletzt in ein Krankenhaus.
Das Fahrzeug wurde stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme sperrte die Polizei die Straße Klefhaus kurzzeitig.
Polizei warnt vor herbstlichen Straßenverhältnissen
Die Polizei Rhein-Berg nutzte den Vorfall, um Autofahrer an die besonderen Gefahren im Herbst zu erinnern: „Laub, Regen und Nebel können die Fahrbahn extrem glatt machen“, warnt ein Sprecher. Die Polizei rät, das Tempo anzupassen und frühzeitig auf Winterreifen zu wechseln – idealerweise von Oktober bis Ostern. Auch die Profiltiefe der Reifen sollte regelmäßig überprüft werden.
Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Hochstraße in Leichlingen hat am Montagnachmittag (20. Oktober) einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Ein 21-jähriger Motorradfahrer aus Leichlingen kollidierte mit einem Pkw und wurde dabei schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte den jungen Mann in eine Klinik.
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Kollision beim Abbiegen vor Bahnübergang
Nach ersten Ermittlungen befuhr ein 60-jähriger Autofahrer aus Monheim am Rhein gegen 15:30 Uhr die Hochstraße in Richtung Bahnhofstraße. Kurz vor dem Bahnübergang wollte er nach links auf das Gelände eines Raiffeisen-Marktes abbiegen. Laut Aussage des Fahrers zeigte die Schrankenanlage zu diesem Zeitpunkt bereits Rot.
In diesem Moment kam ihm jedoch der 21-jährige Kraftradfahrer auf seiner KTM entgegen. Trotz Bremsversuch kam es zur Kollision: Das Motorrad prallte gegen die Front des Pkw, der junge Fahrer wurde über die Motorhaube geschleudert und kam schwer verletzt auf der Fahrbahn zum Liegen.
Ersthelfer und kurz darauf eintreffende Rettungskräfte versorgten den Verletzten umgehend. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, der den Leichlinger in eine nahegelegene Klinik brachte. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt, erlitt aber einen Schock.
Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf einen unteren bis mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt.
Ermittlungen zur Ursache laufen
Wie es genau zu dem Zusammenstoß kommen konnte, ist noch unklar. Die Polizei untersucht insbesondere, ob die Schrankenanlage am Bahnübergang oder ein mögliches Fehlverhalten der Beteiligten eine Rolle gespielt haben könnten.
Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zur Ampel- und Schrankenphase machen können, werden gebeten, sich beim Verkehrskommissariat Burscheid unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.
Der Bahnübergang und die Hochstraße waren während der Unfallaufnahme mehrere Stunden lang gesperrt.
In der Nacht zu Montag (20. Oktober) hat die Polizei in der Bergisch Gladbacher Innenstadt einen mutmaßlichen Einbrecher festgenommen. Der 58-jährige Mann aus Bergisch Gladbach soll in eine Bäckerei eingebrochen sein. Gegen ihn wird nun wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls ermittelt.
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Alarm in Einkaufszentrum löst Großeinsatz aus
Gegen 03:15 Uhr wurde die Polizei durch einen ausgelösten Alarm in ein Einkaufszentrum im Stadtzentrum gerufen. Beim Eintreffen der Streife bemerkten die Beamten einen Mann in einer dortigen Bäckereifiliale, der offenbar in den Verkaufsraum eingebrochen war. Als die Polizisten ihn ansprachen, ergriff der Unbekannte sofort die Flucht.
Er rannte durch einen Hinterausgang in Richtung Fußgängerzone, konnte jedoch nach einer kurzen Verfolgung auf Höhe der Poststraße gestellt und festgenommen werden. Die Polizisten legten dem Mann Handfesseln an, um ihn zu sichern.
Verdächtige Spuren und Diebesgut gefunden
Bei der Durchsuchung des Tatverdächtigen fanden die Einsatzkräfte eine geringe Menge Bargeld und ein Mobiltelefon. An der Eingangstür der Bäckerei stellten die Beamten mehrere Hebelspuren fest – ein deutlicher Hinweis auf einen gewaltsamen Einbruch.
Da der Mann keine Ausweispapiere mit sich führte, wurde er zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er die Wache wieder verlassen. Das Bargeld und das Mobiltelefon wurden sichergestellt.
Weitere Einbrüche im selben Einkaufszentrum
In den frühen Morgenstunden gingen bei der Polizei außerdem Meldungen über vier weitere Einbrüche in Geschäfte des gleichen Einkaufszentrums ein. Ob der festgenommene 58-Jährige auch für diese Taten verantwortlich ist, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Polizei prüft nun, ob es einen Zusammenhang zwischen den Fällen gibt und bittet Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen oder Geräusche im Bereich des Einkaufszentrums bemerkt haben, sich unter Tel. 02202 205-0 zu melden.
Ein Einbruch dauert oft nur wenige Minuten – und passiert häufiger, als viele denken. Im Rheinisch-Bergischen Kreis wurden in diesem Jahr bereits rund 240 Wohnungseinbrüche gemeldet, deutlich mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Mit Beginn der dunklen Jahreszeit will die Polizei nun verstärkt über wirksamen Schutz aufklären.
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Aufklärung vor Ort in fünf Städten
Unter dem Motto „Riegel vor! Sicher ist sicherer.“ startet die Polizei Rhein-Berg in der kommenden Woche eine Info-Aktionswoche rund um das Thema Einbruchschutz. Bürgerinnen und Bürger können sich an verschiedenen Standorten direkt von Fachleuten aus dem Kriminalkommissariat Kriminalprävention und Opferschutz beraten lassen.
Die Experten erklären, wie man Wohnungen und Häuser besser sichern kann – von technischen und mechanischen Maßnahmen bis hin zu praktischen Alltagstipps, die das Risiko eines Einbruchs deutlich senken.
Die Polizei ist jeweils von 15:00 bis 18:00 Uhr an folgenden Orten im Kreisgebiet anzutreffen:
Die Fachberater zeigen unter anderem, wie Fenster, Türen und Terrassenzugänge besser gesichert werden können, worauf man beim Verlassen des Hauses achten sollte und welche einfachen Verhaltensweisen Einbrecher abschrecken.
Darüber hinaus können Interessierte jederzeit einen kostenlosen Beratungstermin bei der Polizei vereinbaren – telefonisch unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de
Die katholische Kindertagesstätte St. Rochus in Overath-Heiligenhaus darf sich über eine besondere Auszeichnung freuen: Sie wurde vom zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg als „Haus, in dem Kinder forschen“ zertifiziert. Mit dem Siegel der Stiftung Kinder forschen wird das Engagement der Einrichtung für frühe naturwissenschaftliche Bildung gewürdigt.
Kinder als kleine Entdecker
Die Kita St. Rochus fördert seit Jahren das spielerische Forschen und Entdecken im Alltag. „Diese Auszeichnung ist für uns eine große Freude und zugleich eine Motivation, diesen Weg weiterzugehen“, sagte Einrichtungsleiterin Zoi Mitlianga bei der Übergabe. „Wir möchten die Kinder weiter dabei begleiten, ihre Welt neugierig und mit Freude zu erkunden.“
Im Mittelpunkt steht dabei das Prinzip des forschenden Lernens: Kinder werden ermutigt, eigene Fragen zu stellen, Beobachtungen zu machen und durch kleine Experimente Antworten zu finden. In den vergangenen Monaten untersuchten die Gruppen unter anderem, was im Wasser schwimmt oder sinkt, führten Versuche zur Ressource Wasser durch und machten erste mathematische und technische Entdeckungen.
Lernen mit allen Sinnen
„Forschen“ ist in der Kita längst ein fester Bestandteil des Wochenplans. In aufbauenden Projekteinheiten entdecken die Kinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen naturwissenschaftliche Phänomene und lernen, ihre Umwelt bewusst wahrzunehmen. Der Ansatz verbindet Neugier, Nachhaltigkeit und Bildung – und bereitet die Kinder spielerisch auf spätere Lernprozesse in Schule und Alltag vor.
Engagement wird landesweit vernetzt
Das zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg, das die Auszeichnung überreicht hat, ist Teil der landesweiten Initiative „Zukunft durch Innovation.NRW“ (zdi). Es vernetzt rund 100 Partnerinnen und Partner aus Kindertagesstätten, Schulen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen im Rheinisch-Bergischen Kreis. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche frühzeitig für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern und Talente zu fördern.
Durch die Zertifizierung der Kita St. Rochus wird deutlich: MINT-Förderung beginnt schon im Kindergartenalter – mit Spaß, Neugier und Experimentierfreude.
In der Nacht auf Donnerstag (16. Oktober) sind in Bergisch Gladbach zwei Autos der Marke BMW Ziel von Einbrechern geworden. In einem Fall wurde ein hochwertiges Fahrzeugteil entwendet, im anderen konnte ein Täter dank eines aufmerksamen Zeugen in die Flucht geschlagen werden.
BMW Paffrath
Tachoeinheit aus Cabrio gestohlen
In Paffrath schlugen die Täter in der Höffenstraße zu. Dort wurde am Donnerstagmorgen ein aufgebrochenes BMW Cabrio entdeckt. Die Fahrerseite war komplett zerstört, die Scheibe eingeschlagen und die Tachoeinheit im Wert von etwa 2.000 Euro ausgebaut. Der Besitzer hatte den Wagen am Vorabend gegen 22 Uhr unversehrt abgestellt. Ein Zeuge bemerkte den Schaden am nächsten Morgen gegen 10 Uhr und alarmierte die Polizei.
Täter in Refrath gestört und geflohen
Nur wenige Stunden zuvor wurde in Refrath ein weiterer Einbruchversuch vereitelt. Gegen 4:50 Uhr in der Straße Im Lüh wurde ein Anwohner durch den Alarm eines BMW X4 geweckt. Als er nachsah, sah er einen Mann im Fahrzeug sitzen. Der Zeuge sprach den Unbekannten an, worauf dieser zu Fuß die Flucht ergriff. Die Polizei sucht nach einem etwa 170 bis 175 cm großen, schlanken Mann mit heller Haut, der einen grauen Hoodie, blaue Jeans und eine Sonnenbrille trug. Aus dem Wagen wurde nach bisherigen Erkenntnissen nichts gestohlen.
Polizei bittet um Zeugenhinweise
Die Polizei Rhein-Berg ermittelt wegen besonders schweren Diebstahls und versuchten Pkw-Aufbruchs. Sie prüft derzeit, ob zwischen den beiden Taten ein Zusammenhang besteht.
Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Paffrath oder Refrath beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 unter 02202 205-0 zu melden.
Nach Angaben der Ermittler handelt es sich bei solchen Einbrüchen häufig um organisierte Tätergruppen, die gezielt auf hochwertige Fahrzeugteile spezialisiert sind.
In Overath-Untereschbach haben bislang unbekannte Täter eine Lagerhalle in der Bahnhofstraße aufgebrochen und dabei rund 30 hochwertige Werkzeugmaschinen gestohlen. Der entstandene Schaden beläuft sich laut Polizei auf einen mittleren fünfstelligen Betrag.
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Hochwertige Maschinen entwendet
Am Dienstagmorgen (14. Oktober) entdeckte der Inhaber der Lagerhalle den Einbruch, als er gegen 8:20 Uhr zur Arbeit kam. Das Tor der Halle stand offen, das elektronische Schloss lag aufgebrochen neben dem Eingang auf dem Boden. In der Halle fehlten zahlreiche Maschinen, die für Handwerksarbeiten genutzt werden – offenbar zielgerichtet ausgewählt.
Ein Mitarbeiter hatte das Gelände am Vorabend gegen 19 Uhr verlassen. In diesem Zeitraum müssen die Täter zugeschlagen haben. Wie sie auf das umzäunte Firmengelände gelangten und ob sie ein Fahrzeug zum Abtransport der schweren Maschinen nutzten, ist derzeit noch unklar.
Polizei sucht Zeugen
Die Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen aufgenommen und eine Strafanzeige wegen besonders schweren Diebstahls eingeleitet. Das Kriminalkommissariat 2 bittet Zeugen, die in der Nacht auf Dienstag verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Bahnhofstraße oder im Umfeld von Untereschbach gesehen haben, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.
Nach Einschätzung der Ermittler könnte es sich um professionelle Täter handeln, da die gestohlenen Werkzeuge und Maschinen einen hohen Wiederverkaufswert besitzen und der Einbruch fachmännisch ausgeführt wurde.
In Overath-Vilkerath haben bislang unbekannte Täter ein Handwerkerfahrzeug aufgebrochen und dabei mehrere hochwertige Maschinen entwendet. Der Schaden liegt laut Polizei im mittleren vierstelligen Bereich.
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Werkzeugdiebstahl über Nacht
Am Montagabend (13. Oktober) stellte der Fahrer seinen Transporter gegen 20 Uhr in der Straße Wiesengrund ab. Als er am nächsten Morgen gegen 7:30 Uhr zurückkehrte, bemerkte er, dass die Seitentür des Fahrzeugs offenstand und zahlreiche Werkzeuge fehlten.
Die alarmierte Polizei fand am Fahrzeug Beschädigungen am hinteren Schloss – ein klarer Hinweis auf einen gewaltsamen Aufbruch. Offenbar hatten die Täter gezielt teures Arbeitsgerät gestohlen und waren anschließend unerkannt geflohen.
Polizei ermittelt und sucht Zeugen
Die Polizei nahm eine Strafanzeige wegen besonders schweren Diebstahls auf und leitete die Ermittlungen ein. Nun hoffen die Beamtinnen und Beamten auf Hinweise aus der Bevölkerung:
Wer in der Nacht zum Dienstag (14. Oktober) verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Straße Wiesengrund beobachtet hat, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.
Gerade Handwerkerfahrzeuge sind nach Polizeiangaben immer wieder Ziel solcher Diebstähle, da in ihnen oft wertvolle Maschinen und Werkzeuge gelagert werden. Die Polizei rät, Fahrzeuge möglichst in gesicherten Bereichen oder gut beleuchteten Straßen abzustellen und Werkzeuge über Nacht nicht im Fahrzeug zu lassen.