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Bauverzögerung in Wermelskirchen: Martin-Buber-Schule startet mit Übergangslösungen

21 August 2025 von Felix Morgenstern

Wermelskirchen/Leichlingen/Burscheid – Der Einzug in den neuen Teilstandort der Martin-Buber-Förderschule in Wermelskirchen verzögert sich. Statt wie geplant zum Schuljahresbeginn, können die neuen Räume voraussichtlich erst Ende September 2025 genutzt werden. Grund sind technische Probleme bei einzelnen Gewerken, die den Baufortschritt behindern.

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Übergangslösungen für Ober- und Berufspraxisstufe

Ursprünglich sollten drei Oberstufen- und zwei Berufspraxisstufen-Klassen zum neuen Standort wechseln. Damit der Unterrichtsbetrieb dennoch gesichert bleibt, haben Schulleitung, Kollegium und Schulaufsicht ein Übergangskonzept entwickelt.

  • Oberstufe: Die drei Klassen verbleiben zunächst am Standort Leichlingen. Ein Umzug nach Wermelskirchen ist erst zu Weihnachten 2025 vorgesehen, sobald die endgültigen Räume fertiggestellt sind.
  • Berufspraxisstufe: Zwei Klassen ziehen übergangsweise in das Gemeindezentrum der evangelischen Kirche in Burscheid-Hilgen. Dort profitieren die Schülerinnen und Schüler vom direkten Umfeld eines Einkaufszentrums sowie einem großzügigen Außengelände. Spätestens Ende Oktober 2025 sollen sie in ihre neuen Klassenräume in Wermelskirchen umziehen.

Ein Vorteil dieser Lösung: Die künftigen Werkräume in Wermelskirchen müssen nicht provisorisch als Klassenzimmer genutzt werden und können direkt als Fachräume eingerichtet werden.

Dank an Kollegium und Partner

„Ein besonderer Dank gilt dem Kollegium der Martin-Buber-Schule, das die veränderte Raumsituation intensiv vorbereitet und pädagogisch begleitet. So schaffen wir Bedingungen, in denen sich die Schülerinnen und Schüler trotz aller Umstellungen wohlfühlen können“, erklärte Aggi Thieme, Dezernentin für Schule, Bildung und Integration, Kultur beim Rheinisch-Bergischen Kreis.

Parallel arbeitet die Schulverwaltung an Anpassungen bei IT, Verpflegung, Möblierung und Schülertransport. Zur Entlastung des Standortes Leichlingen konnte zudem das Freibad in Dabringhausen für die ersten beiden Septemberwochen exklusiv angemietet werden. Dort erhalten die Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit, sportliche Angebote wie Wakeboarding auszuprobieren.

Perspektive: Mehr Platz und moderne Ausstattung

Nach Abschluss der Bauarbeiten erwartet die Schule deutlich verbesserte Bedingungen. In Leichlingen entsteht mehr Platz, in Wermelskirchen moderne und neu ausgestattete Räume. „Wir bitten wegen der kurzfristigen Änderungen um Verständnis. Am Ende wird sich die Situation für alle Beteiligten deutlich entspannen“, so Thieme weiter.

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Lkw in Leichlingen beschädigt – Täter schlagen Seitenscheibe mit Stein ein

21 August 2025 von Felix Morgenstern

Leichlingen – Am Montagmorgen (20. August) haben Unbekannte in der Uferstraße die Seitenscheibe eines geparkten Lkw eingeschlagen. Beute machten die Täter dabei jedoch nicht.

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Tat am frühen Morgen

Zwischen 7:15 Uhr und 7:45 Uhr war der Mercedes-Benz-Lkw unbeaufsichtigt auf der Uferstraße abgestellt. In dieser Zeit schlugen die Täter mit einem Stein die Seitenscheibe der Fahrerseite ein. Der Stein landete auf dem Fahrersitz und blieb im Fahrzeug liegen.

Gestohlener Rucksack schnell wieder aufgetaucht

Aus dem Innenraum nahmen die Täter einen Rucksack mit. Dieser wurde jedoch wenig später in einem nahegelegenen Gebüsch aufgefunden. Da sich darin keine Wertgegenstände befanden, blieb es bei einem Sachschaden am Fahrzeug.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und sucht nun nach Zeugen, die im fraglichen Zeitraum etwas Verdächtiges beobachtet haben. Hinweise nimmt das zuständige Kriminalkommissariat unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.

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Kostengünstige Fahrräder vom Ordnungsamt

Kostengünstige Fahrräder vom Ordnungsamt

19 August 2025 von Darian Lambert

Wer ein Fahrrad zu einem günstigen Preis sucht, sollte sich Donnerstag, den 28. August, im Kalender vormerken: Dann lädt das Ordnungsamt zur Versteigerung von Fundfahrrädern ein.

Bei den angebotenen Rädern handelt es sich um Fundstücke, die im Stadtgebiet aufgefunden und innerhalb von sechs Monaten nicht von ihren Eigentümerinnen oder Eigentümern abgeholt wurden. Sie kommen nun unter den Hammer – und zwar nach dem bekannten Prinzip: Zuschlag erhält, wer das höchste Gebot abgibt.

Insgesamt werden rund 35 bis 40 Fahrräder sowie zusätzlich fünf E-Bikes versteigert. Die Auswahl ist breit gefächert: Von schlichten Alltagsrädern bis hin zu hochwertigen Modellen ist für nahezu jeden Bedarf etwas dabei.

Die Versteigerung findet hinter dem Stadthaus am Konrad-Adenauer-Platz 9 statt. Über den Fußweg zwischen Stadthaus und der Bushaltestelle „Markt“ gelangt man direkt zum Parkplatz der Stadtverwaltung und den Garagen der Ordnungsbehörde. Ab 15 Uhr können Interessierte die Räder vorab in Augenschein nehmen, bevor ab 16 Uhr die Auktion beginnt. Gegen 18 Uhr wird die Veranstaltung voraussichtlich enden.

Wichtig zu wissen: Eine Gewährleistung auf die ersteigerten Fahrräder gibt es nicht.

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Einbruch in Leichlingen-Witzhelden: Täter hebeln Wintergartentür auf

19 August 2025 von Felix Morgenstern

Leichlingen-Witzhelden – Am Montagnachmittag (18. August) kam es im Höhscheider Weg zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus. Unbekannte Täter verschafften sich über den Wintergarten Zugang und durchsuchten nahezu sämtliche Räume.

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Schmuck und Uhren gestohlen

Zwischen 14:30 Uhr und 16:30 Uhr nutzten die Einbrecher die Abwesenheit der Bewohner. Mit Gewalt hebelten sie eine gläserne Wintergartentür auf und gelangten so ins Innere des Hauses. Dort durchwühlten sie die Räume und entwendeten nach ersten Erkenntnissen Armbanduhren und Goldschmuck. Der genaue Wert der Beute steht noch nicht fest.

Polizei sichert Spuren

Nach Rückkehr der Hausbesitzer alarmierten diese sofort die Polizei. Vor Ort bestätigten die Beamten den Einbruch und bestellten den Erkennungsdienst, um Spuren zu sichern. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen gesucht

Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg bittet Anwohner und Zeugen um Hinweise. Wer im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Höhscheider Weg beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

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Fußgängerin in Bensberg angefahren – Fahrerin flüchtet vom Unfallort

19 August 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach-Bensberg – Am Montagabend (18. August) kam es in Bensberg zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 64-jährige Fußgängerin leicht verletzt wurde. Die beteiligte Autofahrerin entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort.

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Zusammenstoß an der Nikolausstraße

Gegen 18 Uhr war die Frau aus Wuppertal zu Fuß auf der Schloßstraße in Richtung Kölner Straße unterwegs. Beim Überqueren der Nikolausstraße wurde sie von einem Pkw erfasst, der rückwärts aus der Schloßstraße über den Kreuzungsbereich fuhr. Das Auto rollte über den Fuß der 64-Jährigen.

Die Fahrerin des Pkw stieg zunächst aus und erkundigte sich nach dem Zustand der Fußgängerin. Anschließend setzte sie ihre Fahrt jedoch in Richtung Gladbacher Straße fort, ohne die Polizei zu informieren.

Ermittlungen wegen Unfallflucht

Die Polizei hat Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen.

Polizei sucht Zeugen

Zeugen, die Hinweise zu dem Pkw oder zur Fahrerin geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 bei der Polizei Rhein-Berg zu melden. Auch die Fahrerin selbst wird aufgefordert, sich bei den Beamten zu melden.

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Polizei stoppt zahlreiche „Geisterradler“ in Bergisch Gladbach

12 August 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Am Samstag, den 9. August, hat die Polizei im gesamten Stadtgebiet verstärkt Radfahrende kontrolliert – mit deutlichem Ergebnis: Vor allem sogenannte „Geisterradler“ gerieten ins Visier der Beamten.

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Schwerpunkt auf Radwegen

Zwischen 10 und 18 Uhr waren Polizeikräfte an mehreren Punkten im Stadtgebiet im Einsatz – unter anderem an der Gohrsmühle, der Hauptstraße, der Odenthaler Straße und der Dolmanstraße in Refrath. Rund 30 Radfahrende wurden angehalten, weil sie Radwege in der falschen Richtung nutzten.

Ein Radfahrer missachtete zudem eine rote Ampel, ein anderer telefonierte während der Fahrt und musste ebenfalls ein Verwarngeld zahlen.

Auch Autofahrende im Blick

Parallel zu den Fahrradkontrollen wurden auch Pkw-Fahrer überprüft. Vier Autofahrer wurden gestoppt, weil sie im Überholverbot überholten oder beim Überholen nicht den vorgeschriebenen Seitenabstand einhielten. Ein weiteres Fahrzeug hatte die Hauptuntersuchung überzogen.

Zusätzlich ahndeten die Beamten einen Fahrer, der während der Fahrt zum Telefon griff, sowie einen weiteren, der nicht angeschnallt war.

Ziel: Mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Mit den Kontrollen will die Polizei für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen – sowohl für Rad- als auch für Autofahrende. Die Beamten kündigten an, auch in Zukunft verstärkt auf die Einhaltung der Verkehrsregeln zu achten.

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SPD-Exklusivplätze für Wahlkampfstände? – Ordnungsamt und Bürgermeister in Erklärungsnot

SPD-Exklusivplätze für Wahlkampfstände? – Ordnungsamt und Bürgermeister in Erklärungsnot

10 August 2025 von Darian Lambert

Ein brisanter Vorgang wirft schwere Fragen zur Neutralität der Stadtverwaltung im Kommunalwahlkampf 2025 auf. Interne E-Mails belegen: Die SPD Bergisch Gladbach hat sich offenbar mithilfe des städtischen Ordnungsamts besonders attraktive Plätze für ihre Wahlkampfstände gesichert – und dies selbst schriftlich bestätigt.

Symbolbild: Die Gladbacher SPD versuchte offenbar mehrmals die Wahl zu manipulieren

In einer E-Mail vom 21. Juli 2025 schreibt SPD-Stadtmitte-Chef und stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender Dominik Klaas unmissverständlich:

„Als SPD haben wir die benannte Fläche meines Kenntnisstandes nach für nahezu jeden Samstag bis zur Wahl. (…) wird bei einer Partei bei Anzeige eines Infostandes ein Platz zugewiesen.“

Nach Recherchen bezieht sich diese „benannte Fläche“ auf einen Bereich am Eingang zur Fußgängerzone am Konrad Adenauer Platz – einer der begehrtesten Standorte für Wahlkampfstände in der Innenstadt, mit hoher Passantenfrequenz und unmittelbarer Sichtachse in die Einkaufszone.

Diese Aussage steht im direkten Widerspruch zu den geltenden Regeln der städtischen Sondernutzungssatzung, wonach Wahlkampfstände politischer Parteien lediglich anzeigepflichtig sind – ohne jede Möglichkeit einer exklusiven Reservierung. Im Normalfall gilt das „Windhundprinzip“: Wer zuerst kommt, darf zuerst werben.

Bürgermeister beschwichtigt – und widerspricht eigenen Leuten

Der Vorwurf wiegt schwer, denn Bürgermeister Frank Stein (SPD) versuchte wenige Tage später, die Angelegenheit herunterzuspielen. In einem Schreiben vom 28. Juli 2025 erklärte er, es gebe „weder eine (…) Zuweisung noch eine Bevorzugung einzelner Parteien“ und die parteipolitische Neutralität sei gewahrt.

Doch die eigenen Verwaltungsmitarbeiter senden ein anderes Signal:

  • Ute Unrau, Leiterin der Allgemeinen Ordnungsbehörde, deutete in ihrer Korrespondenz an, dass Infostände ohne vollständige Anzeige „leider“ abgebaut werden müssten – eine Drohung, die in der Praxis vor allem kleinere Parteien treffen könnte.
  • Frank Bodengesser, Leiter des Wahlbüros, bestätigte dagegen in einer E-Mail vom 21. Juli, dass es keine Genehmigungen oder Regelungen gebe und sich Parteien selbst einigen müssten.

Die widersprüchlichen Aussagen innerhalb der Verwaltung und die schriftliche Bestätigung der SPD lassen für Beobachter nur zwei Schlüsse zu: Entweder wurden der SPD tatsächlich exklusive Nutzungsrechte eingeräumt – oder sie handelte im Vertrauen auf interne Absprachen, die anderen Parteien verwehrt blieben.

Politischer Sprengstoff vor der Wahl

Die Bürgerpartei GL, deren Infostand am 19. Juli genau an diesem zentralen Standort von SPD-Vertretern beanstandet wurde, spricht von einem „klaren Bruch der Neutralitätspflicht“ und hat beim Bürgermeister Akteneinsicht beantragt, um den Vorgang vollständig aufzuklären. Auch die Kommunalaufsicht des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde eingeschaltet.

„Wenn sich bestätigt, dass hier unter der Hand exklusive Plätze verteilt wurden, ist das ein Skandal, der das Vertrauen in die Fairness des Wahlkampfs massiv erschüttert“, so ein Parteisprecher.

Ob der Bürgermeister tatsächlich nichts von den mutmaßlichen Absprachen wusste – oder die SPD im Rathaus einen Wettbewerbsvorteil genießen konnte – dürfte nun nicht nur die Stadtpolitik, sondern auch die Öffentlichkeit beschäftigen.

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Der Fall Bosbach – Wie eine CDU-Aufsteigerin ins Visier von Medien, Partei und Justiz geriet

Der Fall Bosbach – Wie eine CDU-Aufsteigerin ins Visier von Medien, Partei und Justiz geriet

10 August 2025 von Darian Lambert

Von außen betrachtet wirkte Caroline Bosbachs Aufstieg in der CDU rasant und zielstrebig. Doch seit Mitte Juli steht die Bundestagsabgeordnete im Zentrum eines Politdramas, das die Rheinisch-Bergische Union in Turbulenzen stürzt – und Fragen nach Macht, Loyalität und internen Netzwerken aufwirft.

Das geheime Treffen hinter verschlossenen Türen

Am vergangenen Samstag kam es in Bergisch Gladbach zu einer vertraulichen Krisensitzung. Mit am Tisch: Bosbach, CDU-Kreisvorsitzender Hermann-Josef Tebroke, Kreisschatzmeister Martin Lucke und Geschäftsführer Lennart Höring. Hinter verschlossenen Türen wurden die Vorwürfe gegen die 35-Jährige „intensiv diskutiert“ und ein gemeinsamer Fahrplan festgelegt. Offiziell spricht die Kreis-CDU von dem Ziel, „Transparenz und Aufklärung“ zu schaffen.

Die öffentliche Entschuldigung – und der Gegenangriff

Bosbach selbst äußerte sich reumütig gegenüber der Parteibasis – und zugleich kämpferisch gegenüber ihren Kritikern. „Ich habe vielen Personen zu Recht vertraut, leider auch den falschen“, erklärte sie. Den Vorwurf, sich bereichert zu haben, bezeichnet sie als haltlos. Die Rückzahlung einer umstrittenen Spende an die CDU sei eine strategische Entscheidung ihrer Anwälte gewesen, um falschen Eindrücken vorzubeugen.

Zwei Affären – ein politisches Risiko

Die Vorwürfe gegen Bosbach sind zweigeteilt – und beide potenziell karrieregefährdend:

  1. Parteigeld in bar: Laut Recherchen von „Stern“ und RTL/ntv soll Bosbach Anfang 2025 über einen CDU-Auszubildenden 2500 Euro aus Parteimitteln erhalten haben. Um die Auszahlung zu verschleiern, seien fingierte Rechnungen für nie erbrachte Wahlkampfleistungen eingereicht worden.
  2. Mitgliedsbeiträge für Stimmen: T-Online und das ARD-Magazin „Kontraste“ berichten, Bosbach habe 2023 neuen Mitgliedern der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) den Jahresbeitrag von 90 Euro erstattet – teils auf 100 Euro aufgerundet – und zusätzlich kostenlose Bewirtung angeboten. Ziel: die Sicherung ihrer Wahl in den Kreisvorstand, ein entscheidender Schritt in ihrer politischen Laufbahn.

Bosbach weist beide Komplexe als „konstruiert“ zurück. Chatverläufe seien manipuliert und gezielt an die Presse gespielt worden, um ihr zu schaden.

Die Justiz schaltet sich ein

Schon kurz nach Bekanntwerden der Vorwürfe leitete der geschäftsführende Kreisvorstand die Unterlagen an die Staatsanwaltschaft Köln weiter. Dort wird geprüft, ob strafrechtlich relevante Handlungen vorliegen. Ein Ermittlungsverfahren ist derzeit noch nicht offiziell eingeleitet – doch allein die laufende Vorprüfung schadet Bosbachs öffentlichem Bild.

Zwischen Karriere und Karrierekollaps

Bis Anfang Juli galt Caroline Bosbach als frisches Gesicht der CDU – ehrgeizig, medienerfahren, gut vernetzt. Die Bundestagskandidatur 2025 schien der vorläufige Höhepunkt einer stringenten Karriere. Nun droht ihr Name, Synonym für einen parteiinternen Machtkampf zu werden, der weit über den Rheinisch-Bergischen Kreis hinaus Wellen schlägt.

Im Moment bleibt offen, ob Bosbach am Ende als Opfer gezielter Intrigen oder als Politikerin mit fragwürdigen Methoden in Erinnerung bleiben wird. Sicher ist nur: Das politische Klima in Bergisch Gladbach ist seit Wochen so aufgeheizt, dass jede neue Enthüllung den Fall in eine neue Richtung treiben könnte – und die CDU im laufenden Kommunalwahlkampf empfindlich treffen dürfte.

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Köln: Welle von Kabel-Diebstählen an E-Ladesäulen sorgt für massive Schäden

09 August 2025 von Felix Morgenstern

In Köln häufen sich in den vergangenen Monaten die Diebstähle von Ladekabeln an E-Auto-Ladestationen. Die Polizei registriert inzwischen Vorfälle im zweistelligen Bereich – mit spürbaren Folgen für E-Autofahrer und Betreiber.

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Ladepunkte oft tagelang außer Betrieb

Wer derzeit sein Elektroauto an einer Schnellladesäule in Köln aufladen möchte, steht nicht selten vor einer defekten Station. Durch die entwendeten Kabel sind viele Ladepunkte für Tage oder sogar Wochen unbrauchbar.

Kupferdiebe verursachen hohen finanziellen Schaden

Im Visier der Täter stehen die CCS-Kabel, deren Kupferanteil auf dem Schrottmarkt lediglich etwa 50 Euro einbringt. Für die Betreiber summieren sich die Schäden jedoch schnell auf mehrere Tausend Euro pro Station. Grund dafür sind nicht nur die Kosten für neue Kabel, sondern auch der notwendige Eichvorgang jeder reparierten Schnellladesäule.
Die TankE GmbH, Betreiberin von über 1.100 öffentlichen Ladepunkten in Köln, beziffert den Gesamtschaden mittlerweile auf einen sechsstelligen Betrag.

Problem auch in anderen NRW-Städten

Nicht nur Köln ist betroffen: Auch in Bonn und weiteren Städten in Nordrhein-Westfalen verzeichnen Betreiber zunehmende Diebstähle.

Maßnahmen gegen Diebstähle in Planung

Um die Ladeinfrastruktur besser zu schützen, wollen die Betreiber in enger Zusammenarbeit mit den Herstellern auf robustere Bauweisen setzen. Ziel ist es, die Kabel und Gehäuse schwerer zugänglich zu machen. Zudem appellieren sie an die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen umgehend der Polizei zu melden.

Die Stadt Köln plant parallel ein Gutachten zur künftigen Ladeinfrastruktur. Bis 2035 sollen alle Stadtteile in Kooperation mit verschiedenen Anbietern mit einer ausreichenden Zahl an Ladepunkten ausgestattet werden.

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Einbruch in Witzhelden: Täter nutzen Urlaubsabwesenheit aus

08 August 2025 von Felix Morgenstern

Am Donnerstagabend (07.08.) machte eine Bewohnerin aus Witzhelden bei ihrer Rückkehr aus dem Urlaub eine erschreckende Entdeckung: Unbekannte waren während ihrer Abwesenheit in ihr Einfamilienhaus im Schulweg eingebrochen.

Symbolbild

Tatzeitraum und Vorgehensweise

Die Frau hatte ihr Zuhause am 14.07. verlassen, um in den Urlaub zu fahren. In dieser Zeit hebelten die Einbrecher die Terrassentür auf und durchsuchten nahezu alle Räume des Hauses nach Wertgegenständen.

Entwendete Beute

Nach ersten Erkenntnissen erbeuteten die Täter diverse Schmuckstücke, eine Münzsammlung sowie einen Akkuschrauber. Der genaue Wert der gestohlenen Gegenstände steht noch nicht fest, könnte jedoch mehrere tausend Euro betragen.

Polizeiliche Ermittlungen

Die Polizei nahm noch am Abend eine Strafanzeige auf und leitete eine Spurensicherung ein. Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen nimmt das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.

Präventionstipps

Die Polizei weist darauf hin, dass gerade die Urlaubszeit für Einbrecher besonders attraktiv ist. Um böse Überraschungen nach der Rückkehr zu vermeiden, bietet die Kriminalprävention kostenlose und unverbindliche Beratungen zum Thema Einbruchschutz an. Interessierte können unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de einen Termin vereinbaren.

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