Archiv | Bensberg

Eissporthalle Polizei jagt Raser mit Laser

06 Januar 2015 von Darian Lambert

radarpistoleAus der Pistole geschossen: Lasergeräte

An der Eissporthalle an der Saaler Mühle setzt die Kreispolizei zur Tempoüberwachung die Lidar-Technik (Light Detection and Ranging) ein. Bei der Laserpistole (Preis: circa 20.000 Euro) muss ein speziell geschulter Polizeibeamter das Fahrzeug mit dem Laserstrahl verfolgen. Die Geschwindigkeitsmessung erfolgt über die Reflektion der in einem bestimmten Rhythmus ausgesandten Lichtimpulse.

Wird bei einem Fahrzeug eine zu hohe Geschwindigkeit festgestellt, macht das System ein Foto. In Lasersäulen sind mehrere Kameras installiert, so dass die elektronische Steuerung den Fotobefehl an die jeweils ideal auf das zu schnelle Fahrzeug gerichtete Kamera aktivieren kann. Die Übermittlung der Bilddaten sowie von Uhrzeit, Geschwindigkeit und weiteren Details kann online erfolgen – oder sie wird beispielsweise einmal pro Woche von einem Polizeibeamten manuell auf einen USB-Stick ausgelesen.

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Linie 400 stärkt den 10-Minuten-Takt

26 November 2014 von Darian Lambert

Die Orientierung für Bus-Fahrgäste auf der Strecke zwischen Bensberg und Stadtmitte wird einfacher: Ab dem Fahrplanwechsel am 14.12.2014 heißen die Linien der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK), die diese Strecke bedienen, nicht mehr 420, 421 und 423, sondern einheitlich Linie 400. Das ist das Ergebnis von Verhandlungen zwischen Stadtverkehrsgesellschaft (SVB), RVK und dem Rheinisch-Bergischen-Kreis, um den öffentlichen Nahverkehr innerhalb der Stadtgrenzen attraktiver zu gestalten. Die „Stadtbus“-Idee dahinter: Auf dieser stark frequentierten Strecke den 10-Minuten-Takt zu stärken und ihn klarer ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.

Im Klartext bedeutet dies: Zwischen der Haltestelle Bergisch Gladbach S und Bensberg U (auch in entgegengesetzter Richtung) werden künftig in der Hauptverkehrszeit (werktags 6 bis 20 Uhr) drei Busse pro Stunde mit der Bezeichnung „400“ verkehren. Ergänzt von weiteren drei Bussen der Linie 227, die weiterhin ihre Bezeichnung beibehält, ergibt sich also ein regelmäßiger 10-Minuten-Takt. Einer der drei 400er Busse wechselt ab Bensberg U seine Liniennummer und fährt als 423 Richtung Rösrath weiter. Dessen Zielanzeige weist die Endstation mit aus, so dass sich niemand verirren kann.

Die übrigen zwei Busse pro Stunde enden in Bensberg U, so dass die (wenigen) Fahrgäste, die weiter nach Overath und Immekeppel fahren wollen, hier zunächst umsteigen müssen. Sie können anschließend aber mit kurzen Wartezeiten ihre Fahrt auf den altbekannten Linien 420 und 421 fortsetzen, die in Bensberg eingesetzt werden. Die Anschlusszeiten an die Regionalbahn 25 in Overath werden auch zukünftig eingehalten, und durch das optimierte Zeitmanagement kann sogar die Overather Siedlung Ferrenberg, die bisher über keinerlei Anknüpfung an den ÖPNV verfügte, mit eingebunden werden.

Eine Ausnahme von der Regel ist für die Linie 420 während der Schülerverkehrs-Stoßzeiten eingeplant: Dann müssen die Passagiere nicht umsteigen, und es gilt hier dasselbe wie für die 423. In Bensberg wird die Linienbezeichnung gewechselt, und die Fahrt geht durch von/bis Overath-Cyriax. Im Fahrplan und auf den Zielanzeigen der Busse sind diese Fahrten ebenfalls ausgewiesen.

Zurück nach Bergisch Gladbach: Die Fahrtstrecke der Linie 400 führt also ab dem S-Bahnhof in der Stadtmitte entlang der Bensberger/Gladbacher Straße (und weiter über Budde- und Steinstraße) mit Schlenker über das Kreishaus auf direktem Wege zum Bensberger Busbahnhof und so von einem zentralen Verkehrsknoten zum anderen. Mühseliges Suchen im Fahrplan, welche Busse denn auf dieser Strecke eingesetzt sind, entfällt künftig. Außerdem ist erkennbar: Aha, die Linie 400 fährt aber erfreulich oft.

Die bereits erwähnte Linie 227 der KWS (Kraftverkehr Wupper-Sieg), die ebenfalls zwischen Bensberg und Bergisch Gladbach verkehrt, behält ihre Bezeichnung über den gesamten Laufweg, weil sie aufgrund ihrer langen Fahrtstrecke zwischen Leverkusen und Moitzfeld/Steinacker eine überörtliche Funktion erfüllt.

Zwei gut überschaubare Buslinien bieten also in der Hauptverkehrszeit (6 bis 20 Uhr) an Werktagen einen jetzt sehr deutlich wahrnehmbaren 10-Minuten-Takt. Beabsichtigt ist, dass durch die einfachere Erkennbarkeit möglichst viele auf den Bus umsteigen, die sonst mit ihrem Auto auf der oftmals stauanfälligen Strecke zwischen Bensberg und Stadtmitte unterwegs sind – bei einer fahrplanmäßigen Fahrtdauer von 18 Minuten eine echt „flotte“ Alternative. Samstags zwischen 6 bis 19 Uhr muss man 10 bis 30 Minuten warten, und sonn- und feiertags geht es zwischen 9 bis 20 Uhr mehr oder weniger im Stundenabstand, was im Wesentlichen mit den Anschlüssen der Linien 227 und 423 an den Knotenpunkten Leverkusen bzw. Rösrath zusammenhängt.

Der 10-Minuten-Takt der Busse zwischen Stadtmitte und Bensberg unter Beteiligung der Linien 227, 420, 421 und 423 besteht bereits seit 1999; die damit verbundenen zusätzlichen ca. 15 Fahrten pro Werktag werden durch die Stadtverkehrsgesellschaft Bergisch Gladbach mbH finanziert.

Wer die Abfahrtszeiten der Busse in Ruhe zu Hause studieren möchte, kann dies anhand des Stadtfahrplans tun, den die SVB wieder zum Fahrplanwechsel herausgibt. Ab Mitte Dezember ist er an den Infopunkten der Verkehrsbetriebe und in den Häusern der Stadtverwaltung kostenlos erhältlich.

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Baugenehmigung für das Projekt Marktgalerie in Bensberg ist rechtmäßig

21 November 2014 von Darian Lambert

Marktgalerie-VisualisierungVerwaltungsgericht weist Klagen ab
Das Verwaltungsgericht Köln hat am Freitag (21.11.2014) drei Klagen gegen die Baugenehmigung für das Projekt Marktgalerie des Investors Centerscape Deutschland GmbH & Co. KG abgewiesen. Beklagt war die Stadt Bergisch Gladbach als Baugenehmigungsbehörde. Mit der Entscheidung endet vorerst das rund einjährige Verfahren, mit dem die Kammer unter dem Vorsitz des Richters Dr. Manfred Siegmund seit Herbst 2013 beschäftigt war. Den Klägern bleibt offen, Rechtsmittel gegen die Entscheidung einzulegen.

Drei Anlieger hatten sich gegen das Vorhaben gewendet. Im Fokus stand die Frage, ob die geplante und genehmigte Anlieferung zum Einkaufszentrum für die umliegenden beiden Hotelbetreiber nicht zumutbar sei. Zudem klagte der Eigentümer des direkten Nachbargrundstücks, dass die geplante Änderung der Wege und die Öffnung des Gebäudes ihn in seinen Rechten verletzen würden.

Die Verwaltungsrichter erklärten bei der Urteilsverkündung in einer Kurzbegründung die Vorwürfe als nicht gerechtfertigt bzw. nicht nachvollziehbar; die ausführliche Begründung wird für nächste Woche erwartet.

Elisabeth Sprenger, Leiterin des Fachbereichs Bauordnung und Bauaufsicht, zeigt sich erfreut: „Wir haben mit dem Urteil gerechnet, da wir uns sehr sicher waren, dass die Planung und Genehmigung umfassend und rechtmäßig erfolgt sind.“ Die Stadtverwaltung blicke nun nach vorn, so Sprenger. Sie betont zudem, dass der – aus Sicht der Bauaufsicht – bislang gute Kontakt zu den Klägern aufrechterhalten werden soll. Als Planungschefin ist sich Elisabeth Sprenger auch sicher, dass letztlich für die Anrainer eine gute Lösung gefunden werden konnte.

Auch die Händlerschaft zeigt sich erleichtert. Georg Daubenbüchel, Vorsitzender der Interessensgemeinschaft Bensberger Handel, freut sich auf die anstehenden Bauarbeiten. „Wir wissen, dass es für alle eine schwierige Zeit werden wird. Wir sehen aber auch die große Chance, mit einem attraktiven Einkaufszentrum an der Schlossstraße unseren Standort wieder in den Fokus der Kundschaft zu rücken.“

Der Investor wird mit dem Abriss im nächsten Jahr beginnen. Mit der Errichtung des Bauzauns beginnt für das Projekt Marktgalerie die eigentliche Bauphase. Etwa vier Monate sind kalkuliert, um das alte Gebäude abzureißen. Zunächst wird das alte Löwen-Center entkernt und die Wertstoffe entsprechend sortiert. Dann müssen circa 60.000 Kubikmeter Beton abtransportiert werden.

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Gewässerschutz in Bensberg – Bau eines Regenrückhaltebeckens

07 November 2014 von Darian Lambert

Rodung des Baugeländes ist nicht zu vermeiden

Ein neues Regenrückhaltebecken entsteht in Kürze in Bensberg. Zwischen Broicher Straße und Schlossfeldweg, Moureauxstraße und Sonnenwinkel soll es gebaut werden, in unmittelbarer Nachbarschaft zum bereits bestehenden Hochwasser-Rückhaltebecken Sonnenwinkel. Die von der Baustelle am stärksten betroffenen Anwohner haben ein Informationsschreiben des städtischen Abwasserwerks erhalten.

Als erste Maßnahme steht die Rodung des Baugeländes an. Die Arbeiten sollen in der Zeit ab dem 10. November bis etwa Ende November durchgeführt werden. Die Bäume und Sträucher, die jetzt noch auf dem Gelände aufstehen, können leider nicht erhalten werden. Die Genehmigung der zuständigen Landschaftsbehörden liegt vor. Die Rodungsarbeiten werden von einem Ingenieurbüro als qualifizierte ökologische Bauleitung überwacht.

Warum ist die Investition in ein neues Rückhaltebecken notwendig?

Im südöstlichen Bereich von Bensberg steht die Abwassertechnik auf einem Stand, der den heutigen Anforderungen an die Regenwasserklärung und –ableitung nicht mehr entspricht. So läuft das Regenwasser vieler Straßenzüge zur Zeit ohne weitere Behandlung oder Rückhaltung in den Frankenforstbach. Es ist daher notwendig, neue Einrichtungen zu bauen, die dafür sorgen, dass die Einleitung des Niederschlagswassers von Hausgrundstücken und Straßenoberflächen gewässerverträglich erfolgt.

Im Dezember 2014 soll deshalb mit dem Bau des unterirdischen Regenrückhaltebeckens begonnen werden. Sinn dieses Beckens ist es, das Regenwasser in möglichst gleichbleibenden Mengen in den Bach abzugeben. Das ist gut für die Lebewesen im Bach und beugt auch Überflutungsrisiken vor. Die Kosten betragen voraussichtlich ca. 4 Millionen Euro und werden über die Abwassergebühren umgelegt.

Mit Material versorgt wird die Baustelle über die Erschließungsstraße, die von der Broicher Straße abzweigt. Hier ist insbesondere während des Ausschachtens und der Betonarbeiten mit verstärktem Lkw-Verkehr zu rechnen. Straßensperrungen oder Blockierungen von Grundstückszufahrten sind nicht eingeplant.

Die Arbeiten an diesem ersten Bauabschnitt sollen im Spätsommer 2016 beendet sein. Das Regenrückhaltebecken Sonnenwinkel ist nur eines von mehreren geplanten Teilbauwerken. Um das Kanalsystem für Regenwasser in Bensberg auf einen zukunftssicheren Stand zu bringen, soll außerdem ein neuer Mischwasser-Sammelkanal von der Wipperfürther Straße kommend verlegt werden, der mehrere Seitenstränge aufnimmt und in ein Regen-Überlaufbecken unter der Friedrich-Offermann-Straße mündet. Dort werden Regen- und Schmutzwasser getrennt und das Regenwasser zum Rückhaltebecken Sonnenwinkel geleitet. Die Gesamtmaßnahme soll 2019 abgeschlossen sein.

Das städtische Abwasserwerk bittet um Verständnis für nicht zu vermeidende Belästigungen. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.abwasserwerk-gl.de oder telefonisch bei der Bauleitung, Tel. 02202 141379.

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Bergisch Gladbach – Diebe traten als Pärchen auf

31 Oktober 2014 von Dirk Sonntag

polizeieinsatz1backAm Donnerstagmorgen (30.10.2014) gegen 10.30 Uhr kaufte eine 83-Jährige in der Schloßstraße in einem Zeitungsladen ein. Dort standen auch eine Frau und ein Mann. Die Gladbacherin unterhielt sich kurz mit beiden und zog dann weiter.

Vor einem Blumengeschäft traf sie das Pärchen dann wieder. Die 83-Jährige ging in das Geschäft, um Ware zu bezahlen. Doch da merkte sie, dass ihr Portmonee verschwunden war. Als sie aus dem Laden wieder hinausging, war das fremde Pärchen verschwunden.

Sofort verständigte sie ihre Bank und wollte ihre Ec-Karte sperren lassen. Doch dafür war es schon zu spät. Jemand hatte bereits vor wenigen Minuten Geld von ihrem Konto abgehoben. Die Videoaufzeichnung der Bank zeigte, dass es sich tatsächlich um die männliche Person des Pärchens handelte, mit der sich die alte Dame unterhalten hatte.

Weitere Hinweise zu dem Pärchen oder des Diebstahls nimmt die Kreispolizei RheinBerg unter der Telefonnummer 02202-2050 entgegen.

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Zwei Verletzte nach Schlägerei am OHG Bensberg

24 Oktober 2014 von Darian Lambert

polizeieinsatzSchon seit längerem gab es Streit zwischen zwei 15-jährigen Schülern einer Schule an der Saaler Mühle. Gestern (23.10.2014) kam es gegen 13.30 Uhr zunächst wieder zu einer verbalen Auseinandersetzung der beiden. Doch schnell entwickelte sich daraus ein handfester Streit. Sie schlugen sich und gingen erst auseinander, als sie von anderen Schülern getrennt wurden.

Beide kündigten gegenseitig an, dass sie den Streit nach der Schule weiter austragen wollten.Dazu holte sich jeder Verstärkung. Einer ließ Vater und Bruder kommen, der andere zwei Freunde. Sofort gingen alle Parteien aufeinander los. Auch unbeteiligte Schüler gerieten in diese Auseinandersetzung und bekamen Schläge ab. Zwei Schüler (14 und 16 Jahre alt) verletzen sich dabei und mussten zur Wundversorgung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Erst durch zwei Lehrer der Schule konnten die Streitenden endgültig getrennt werden. Daraufhin verließen sie das Schulgelände.

Durch einen Zeugen wurde die Polizei informiert.

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Basketball bringt die Kids zueinander

16 Oktober 2014 von Darian Lambert

Herbstferienzeit ist Campzeit in Bergisch Gladbach!

amg-bbcampIn Bergisch Gladbach wird in den Herbstferien alles andere als gefaulenzt: Nicht nur die jugendlichen Fußballer sind aktiv, sondern auch die Basketball-Kids. Die „Krone des Sports“ wird in der Sporthalle des Bensberger Albertus-Magnus-Gymnasiums geübt, und zwar  – ähnlich wie beim gerade beendeten Gronauer Fußballcamp – als sport- und sozialpädagogische Maßnahme.  Etwa 40 Kinder und Jugendliche nehmen daran teil, die teils aus schwierigen Lebenslagen, aber auch aus ganz „normalen“ Verhältnissen stammen. Sinn und Zweck ist es, Fairness und Gruppengeist zu üben und den Kids zu zeigen, dass es viel mehr Spaß macht, zusammenzuhalten statt auszugrenzen. Gleichzeitig soll auch der Weg in die Vereine und Jugendeinrichtungen geebnet werden. Das geographische Zielgebiet der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind der Wohnpark Bensberg und die umliegenden Wohnplätze.

Organisator der Basketball-Freizeit ist das Teilnetzwerk Wohnpark Bensberg (Kooperation von städtischem Jugendamt, ZAK, FiB, KiWo, Montessori-Kita u.a.) gemeinsam mit dem TV Bensberg und dem TV Herkenrath, die eine gemeinsame Spielgemeinschaft unterhalten. Finanziell unterstützt mit 1.000 Euro wird die Aktion von der AOK Rheinland/Hamburg, die die Maßnahme auch in ihre Aktion „Netzwerk Starke Kids“ eingliedert.

 

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Fun-Fest am Weltkindertag

02 Oktober 2014 von Darian Lambert

Es war der Tag im Jahr, wo sich alles um unsere Kids dreht: Im Wohnpark Bockenberg fand ein großes Fest statt.

Die Trommel- und Gesangsshows auf der Bühne zogen viele hundert Besucher an. Die Begeisterung übertrug sich wie ein Lauffeuer nicht nur bei den kleinen sondern auch bei den großen Besuchern.

Doch das Fest im Wohnpark sollte nicht nur Spaß, sondern auch Informationen bieten. Aus diesem Grund waren zahlreiche Organisationen aus dem sozialen Bereich, der Integrationsrat mit einem Stand vor Ort. Wer eine kleine Pause brauchte, der konnte sich diese in der „Chill-Ecke“ des Jugendkulturhauses UFO genehmigen. Die Mitarbeiter hatten dafür extra eine Reihe von bunten Liegestühlen im Schatten eines Baumes aufgestellt. Langeweile konnte keine aufkommen bei Geschicklichkeitsparcours, Torwandschießen, Tischfußball, eine Hüpfburg und der Gelegenheit, zwei Künstlern beim Sprühen von Graffiti zuzuschauen und mitzumalen.

 

 

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Zwei Projekte ermuntern Kinder zum Mitmachen

30 September 2014 von Darian Lambert

Gegen Faulenzen in den Herbstferien

Die Herbstferien in NRW stehen unmittelbar bevor. Einige Familien mit schulpflichtigen Kindern nutzen diese Zeit, um zu verreisen. Doch die meisten Schülerinnen und Schüler werden in Bergisch Gladbach bleiben. Um auch diesen Kindern attraktive Angebote im Bereich der Freizeitbeschäftigung anzubieten, unterstützt das Sozialraummanagement der Stadt Bergisch Gladbach mit verschiedenen Kooperationspartnern zwei Projekte, die vor allem der Bewegungsarmut entgegenwirken sollen.

Das Projekt „BasketballCamp“ im Bereich Wohnpark-Bensberg wurde in Zusammenarbeit mit der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) und den Sportvereinen TV Herkenrath und TV Bensberg auf die Beine gestellt und soll Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren ansprechen.
Basketballtrainer vermitteln hier  alles Wichtige über das Spiel (Ballhandling, Wurftechnik, Skills, Regeln) und organisieren Turniere und Wurfwettbewerbe. Zudem erhalten alle teilnehmenden Kinder ein Camp-T-Shirt gratis. Auch die Teilnahme ist kostenlos. Zur Stärkung der Kräfte ist für das leibliche Wohl gesorgt, denn es gibt ein warmes Mittagessen und Getränke für den gesamten Tag.

Zeitraum:          13.-17.10.2014 (2. Herbstferienwoche)
Uhrzeit:            10.00-15.00 Uhr
Ort:                      Turnhalle AMG Kaule 3-15, 51429 Bergisch Gladbach
Kontakt:          02202 – 14 2321 (Uwe Tillmann, Fachbereich Jugend und Soziales)
02206 – 911455 (Walburga Over, TV Bensberg)

Ein sportpädagogisches Projekt wird in Kooperation mit dem „Circus Sperlich“, der Sportjugend des Kreissportbunds, dem TV Refrath, der Wilhelm-Wagener-Schule und der Schulsozialarbeit der Caritas mit Hilfe finanzieller Unterstützung der VR-Bank im Ortsteil Refrath angeboten.

Unter dem Motto „Sport meets Circus“ sind hier alle Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren eingeladen, den Zirkus der Familie Sperlich zu besuchen und einmal selbst in der Manege aktiv mitzuwirken. Balancieren wie ein Artist, Tiere bändigen wie ein Dompteur oder Spucken wie ein Feuerkünstler – die gesamte Bandbreite der bunten Zirkuswelt gilt es für die Kinder neu zu entdecken. Natürlich gehören nicht nur künstlerische Elemente zu den Fertigkeiten, die gelehrt werden. Auch sportliche Herausforderungen gilt es zu meistern. Es darf gesprungen, getanzt und gelaufen werden. Rhythmus sowie Timing, Aufmerksamkeit, Reaktionsschnelligkeit und die Orientierung im Raum spielen dabei ebenso eine große Rolle.

Zeitraum:         13.-18.10.2014 (2. Herbstferienwoche)
Start:                13.10.2014. 9 Uhr                
Ort:        Schulgelände der Wilhelm-Wagener-Schule, Ginsterweg 9, 51427 Bergisch Gladbach
Kontakt:        02202 – 200374 (Kreissportbund)
02202 – 14 2321 (Uwe Tillmann, Fachbereich Jugend und Soziales)



Das Projekt wird zum Ende mit einer Zirkusvorstellung gekrönt. Am Samstag, den 18. Oktober (Einlass 10.30 Uhr, Vorstellung um 11.00 Uhr) treten die Kinder im großen Zirkuszelt im Rahmen einer Gala-Vorstellung auf dem Schulhof der Wilhelm-Wagener-Schule auf. Eintrittskarten für die Aufführung sind direkt beim „Circus Sperlich“ oder unter den o. g. Rufnummern erhältlich.

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Fahranfänger begeht alkoholisiert Unfallflucht

30 September 2014 von Darian Lambert

it deutlich über 1,5 Promille hat Sonntagnacht (28.09.14) ein 18-jähriger Fahranfänger eine Unfallflucht begangen. Gegen 01:40 Uhr erhielt die Polizei RheinBerg Kenntnis von einer beschädigten Verkehrsinsel an der Kreuzung Moitzfeld/Friedrich-Ebert-Straße. Vor Ort fanden die Beamten nicht nur den umgefahrenen Masten eines Verkehrszeichens, sondern auch das Kennzeichen des Unfallverursachers. Der bog augenscheinlich von Moitzfeld nach links Richtung Dr.-Müller-Frank-Straße ab und geriet dabei auf die Verkehrsinsel. Über das Kennzeichen konnten die Beamten den Fahrer des verursachenden Pkw schnell ermitteln. Der saß an der Bushaltestelle in Moitzfeld – den Pkw hatte er zuvor in einer kleinen Anwohnerstraße abgestellt. Der 18-jährige Kürtener konnte oder wollte sich nicht mehr an den Unfall erinnern. Er war deutlich alkoholisiert. Der Kürtener musste zwei Blutproben abgeben, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass er auch nach dem Unfall noch Alkohol getrunken hat. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt, der Pkw samt Schlüssel wurde sichergestellt. Der Sachschaden wird auf etwa 5000,- geschätzt.

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