Archiv | Köln

ChatGPT Image 14. Nov. 2025, 10_18_26(1)

Förderzusage für Kölner Stadtbahn-Ausbau – Verlängerte Bahnsteige sollen mehr Kapazität schaffen

14 November 2025 von Felix Morgenstern

Der Ausbau der stark belasteten Kölner Ost-West-Achse macht einen wichtigen Schritt nach vorn: Das Land Nordrhein-Westfalen hat signalisiert, Fördergelder für den Bau verlängerter Bahnsteige bereitzustellen. Damit können künftig bis zu 90 Meter lange Stadtbahnen eingesetzt werden – ein wesentlicher Beitrag, um deutlich mehr Fahrgäste transportieren zu können.

Symbolbild

Projekt erreicht erste Hürde im Landtag

Der Verkehrsausschuss des Landtages stimmte dafür, das Projekt in den ÖPNV-Bedarfsplan aufzunehmen. Damit wurde eine zentrale Voraussetzung geschaffen, um Fördermittel zu beantragen. Die Stadt Köln kann nun den detaillierten Förderantrag vorbereiten.

Die Entscheidung war keineswegs selbstverständlich: Die Stadt hatte ihre ursprünglichen Pläne zum Ausbau der Ost-West-Achse zuletzt verändert. Statt einer rein oberirdischen Lösung soll langfristig ein Tunnel unter der Innenstadt entstehen – möglicherweise sogar einschließlich einer Rheinunterquerung.

Unsicherheit über neue Ausbaupläne überwunden

Gerade diese Planänderungen hatten das Projekt ins Wanken gebracht. Wäre das Land nicht bereit gewesen, trotz der neuen Tunnelüberlegungen Fördermittel zuzusagen, hätte Köln den Antrag erst in einigen Jahren erneut stellen dürfen. Die Folgen wären eine erhebliche Verzögerung gewesen – mit ungewissem Ausgang.

Da die Ost-West-Achse jedoch heute schon an der Belastungsgrenze fährt, besteht dringender Handlungsbedarf. Eine höhere Taktfrequenz ist laut Stadt nicht mehr möglich. Mehr Kapazität lässt sich daher nur über längere Züge schaffen.

Provisorische Lösung – später Entscheidung über Tunnel

Mit der nun möglichen Verlängerung der oberirdischen Bahnsteige kann Köln kurzfristig handeln. Die Maßnahme gilt als Übergangslösung, bis über den milliardenschweren Tunnel endgültig entschieden wird.

Ob und wann der Tunnelbau tatsächlich gefördert wird, ist noch offen. Fest steht: Ohne massive Unterstützung des Landes ist das Projekt für die Stadt finanziell nicht zu stemmen.

Nächste Schritte

Die Stadt Köln arbeitet nun an der Ausarbeitung des Förderantrags für den oberirdischen Ausbau. Sobald dieser bewilligt ist, können Planung und Bau der verlängerten Bahnsteige beginnen.

Damit rückt das Ziel näher, kurzfristig mehr Kapazitäten im Kölner Nahverkehr zu schaffen – und langfristig eine leistungsstarke, moderne Ost-West-Verbindung zu realisieren.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 14. Nov. 2025, 10_03_20(1)

Kölner Hauptbahnhof wird ab heute Abend gesperrt – Pendler müssen sich auf massive Einschränkungen einstellen

14 November 2025 von Felix Morgenstern

Köln. Ab heute Abend (14. November) um 21 Uhr wird der Kölner Hauptbahnhof für zehn Tage vollständig für den Fern- und Regionalverkehr gesperrt. Grund sind umfangreiche Bauarbeiten sowie die geplante, aber nun verschobene Inbetriebnahme eines neuen elektronischen Stellwerks. Reisende müssen sich auf massive Umleitungen, Zugausfälle und geänderte Halte einstellen.

Symbolbild

Softwarefehler wirft Pläne der Bahn durcheinander

Wie die Deutsche Bahn mitteilt, wurde kurz vor Beginn der Sperrung ein Softwarefehler entdeckt, der die Inbetriebnahme des neuen Stellwerks verhindert. Die erforderlichen Sicherheitstests können nicht wie geplant abgeschlossen werden. Obwohl die technische Umstellung verschoben wird, hält die Bahn an der zehntägigen Sperrung bis zum 24. November (5 Uhr) fest.

Nach WDR-Informationen wird der Hauptbahnhof daher ein zweites Mal – voraussichtlich im März 2026 – erneut komplett gesperrt werden müssen, um das neue Stellwerk anschließen zu können. Offiziell bestätigt wurde der Termin jedoch bisher nicht.

Das gilt bereits ab Donnerstagabend

Bereits ab Donnerstag, 21 Uhr, fahren die Linien RE 6 (RRX) und RB 48 den Hauptbahnhof nicht mehr an.
Ab Freitagabend, 21 Uhr, gilt die vollständige Sperrung für alle Fern- und Regionalzüge.

Was fährt – und was nicht?

Nicht betroffen sind viele S-Bahn-Linien, da diese bereits über ein eigenes digitales Stellwerk gesteuert werden. Nur in der Nacht vom 19. auf den 20. November ist der Hauptbahnhof wirklich komplett dicht – auch für S-Bahnen.

So kommen Reisende trotzdem ans Ziel

Die Bahn und weitere Verkehrsunternehmen haben ein umfangreiches Ersatzkonzept erarbeitet. Die wichtigsten Punkte:

  • ICE aus Richtung Aachen/Brüssel halten in Köln-Ehrenfeld.
  • ICE aus Richtung Amsterdam halten in Köln Messe/Deutz.
  • ICE aus Richtung Berlin: stark eingeschränkt, teilweise nur noch Umsteigeverbindungen über Düsseldorf.
  • ICE/IC Richtung Bonn/Koblenz verkehren nur reduziert, teils über Köln Süd.
  • Mehrere RE-Linien werden großräumig umgeleitet und halten weder in Köln Hbf noch in Leverkusen Mitte oder Köln-Mülheim.
  • S-Bahnen fahren überwiegend regulär.

Reisende sollen sich vor Fahrtantritt online über ihre Verbindung informieren.

Einschränkungen im Regionalverkehr – ein Überblick

Nahezu alle RE-Linien sind betroffen, darunter:

  • RE 1 und RE 5: Umleitungen über Neuss, Ausfall wichtiger Halte
  • RE 6: Umleitung über Leverkusen, Ersatzhalte in Köln-Mülheim und Köln Messe/Deutz
  • RE 7, RE 8, RE 9, RE 22, RB 24, RB 26, RB 27, RB 38, RB 48: Teilausfälle, Umleitungen, Ersatzhalte oder Komplettausfall einzelner Abschnitte

Für viele Pendler bedeutet das größere Umwege und längere Fahrzeiten. Ersatzbusse verkehren in einzelnen Nächten.

Wie geht es nach dem 24. November weiter?

Ab Montag, 24. November, 5 Uhr, sollen die Züge wieder nach regulärem Fahrplan fahren.

Doch schon jetzt steht fest: Eine zweite Sperrung ist unvermeidlich. Erst dann kann das digitale Stellwerk wirklich in Betrieb gehen.

Weitere Baustellen belasten das Netz

Zusätzlich wird ab Februar 2026 die wichtige Strecke Köln–Wuppertal–Hagen für fünf Monate generalsaniert. Das führt zu weiteren massiven Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 11. Nov. 2025, 11_08_51(1)

1. FC Köln beendet Zusammenarbeit mit langjährigen Sportberatern

11 November 2025 von Felix Morgenstern

Köln. Der 1. FC Köln stellt seine sportliche Beratung neu auf und trennt sich in diesem Zuge von den langjährigen Beratern Frank Schaefer und Erich Rutemöller. Das teilte der Verein in einer offiziellen Stellungnahme mit. Beide hatten den Club in strategischen und sportlichen Fragen unterstützt – zuletzt insbesondere während der Transfersperre im Frühjahr 2024.

Symbolbild

Zusammenarbeit wird neu organisiert

Wie Vizepräsident Ulf Sobek erklärte, wolle der Verein künftig je nach Fragestellung „individuell mit Expertinnen und Experten aus dem jeweiligen Bereich“ zusammenarbeiten. Die Entscheidung sei nicht aus inhaltlicher Kritik, sondern aufgrund einer neuen strukturellen Ausrichtung getroffen worden.

Schaefer und Rutemöller gehörten zuletzt dem Kompetenzteam Sport an. Rutemöller, einst Trainer beim DFB und früherer Jugendkoordinator des FC, war 2019 berufen worden. Ex-FC-Coach Schaefer war ab April 2024 hinzugezogen worden, um die sportliche Ausrichtung während der Transfersperre mitzugestalten.

Neuer Vorstand setzt erste Akzente

Mit der Trennung setzt der im September neu gewählte Vorstand um Präsident Jörn Stobbe ein erstes sichtbares Zeichen. Ziel sei es, die sportlichen Entscheidungswege künftig schlanker und flexibler zu gestalten.

Wertschätzung für geleistete Arbeit

Trotz des Endes der Zusammenarbeit äußerte sich der Verein wertschätzend über die beiden scheidenden Berater. Sobek betonte ihren Anteil in einer schwierigen Phase des Clubs und dankte für das Engagement.

Wie genau die neue sportliche Beratungsstruktur künftig aussehen wird, ist noch nicht im Detail bekannt. Klar ist: Der FC setzt künftig stärker auf projektbezogenes Fachwissen, statt auf eine feste beratende Doppelspitze.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 10. Nov. 2025, 10_41_14(1)

Sanierung der Kölner Domplatte rückt näher – Schäden größer als erwartet

10 November 2025 von Felix Morgenstern

Köln. Die Stadt Köln steht vor einer weiteren kostspieligen Baumaßnahme: Die Domplatte muss saniert werden. Erste Probebohrungen haben gezeigt, dass die Bausubstanz des ikonischen Areals deutlich stärker angegriffen ist als bisher angenommen. Vor allem Tausalz und eindringende Feuchtigkeit haben dem Beton zugesetzt – mit möglichen Folgen für die Tragfähigkeit der darunterliegenden Tiefgarage aus dem Jahr 1970.

Symbolbild

Schäden an Beton und Stahl

Unter der Domplatte erstreckt sich eine zweigeschossige Tiefgarage. In einem Bereich wurden bereits zwei tragende Säulen verstärkt, da dort sichtbare Schäden entdeckt worden waren. Die Stadt gab daraufhin eine umfassende bautechnische Untersuchung in Auftrag, die nun bestätigt:

  • Chloride aus Streusalz haben den Bewehrungsstahl im Beton angegriffen,
  • auch Urin und Feuchtigkeit können langfristig die Betonoberflächen beschädigen.

Eine Sanierung ist daher unvermeidbar – auch wenn nach Angaben der Stadt keine akute Gefahr für Besucherinnen und Besucher besteht. Der Aufbau des Weihnachtsmarkts wurde jedoch vorsorglich statisch überwacht.

Komplettabriss nicht vorgesehen

Ein Abriss der Domplatte steht laut Stadtverwaltung nicht zur Debatte. Die historische Gestaltung soll in ihren Grundzügen erhalten bleiben.
Dennoch sieht die frühere Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner die anstehende Sanierung als Chance, über eine behutsame Neugestaltung nachzudenken – beispielsweise über eine Wiederherstellung früherer Treppen- und Sichtachsen.

Dass dies jedoch weit über eine reine Sanierung hinausginge, macht die Stadt deutlich: Ein solches Projekt wäre angesichts der haushaltspolitischen Lage derzeit nicht finanzierbar.

Blick in die Tiefgarage: Potential statt Problemraum

Im Zuge der Sanierung soll auch die Nutzung der Tiefgarage überdacht werden. Kritisiert wird seit Jahren:

  • Der Mangel an Fahrradstellplätzen,
  • sowie der vernachlässigte Zustand eines dort sichtbaren Reststücks der römischen Stadtmauer.

Beides könnte in Zukunft neu gedacht und besser zugänglich gemacht werden – etwa als architektonisches und historisches Highlight.

Kosten folgen – Politik muss entscheiden

Wie teuer die Sanierung wird, steht noch nicht fest. Die Verwaltung arbeitet nun an einer Vorlage für den Stadtrat. Das neue Gremium soll möglichst zeitnah entscheiden, wie umfangreich saniert wird – und mit welchem Budget.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 10. Nov. 2025, 10_21_43(1)

Prozess in Köln: Mann soll in Haus eingebrochen und Feuer gelegt haben

10 November 2025 von Felix Morgenstern

Köln/Marienheide. Vor dem Landgericht Köln hat am Donnerstag der Prozess gegen einen 42-jährigen Mann aus Monheim am Rhein begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm schweren Einbruchdiebstahl sowie schwere Brandstiftung vor. Der Mann soll im April vergangenen Jahres in ein Wohnhaus in Marienheide eingebrochen sein – während die Besitzer im Urlaub waren – und anschließend im Keller ein Feuer gelegt haben, um Spuren zu verwischen.

Symbolbild

Einbruch während des Urlaubs

Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft verschaffte sich der Angeklagte über ein Kellerfenster Zutritt zu dem Einfamilienhaus. Er soll in mehreren Räumen nach Wertsachen gesucht und dabei unter anderem 150 Euro Bargeld, weitere Wertgegenstände sowie einen Autoschlüssel gefunden haben.

Der Schlüssel gehörte zu einem Auto, das vor dem Haus geparkt war. Dieses soll der Angeklagte als Transportmittel für seine Beute genutzt haben.

Feuer im Keller gelegt – gesamtes Haus verrußt

Nach dem Einbruch soll der Mann im Kellerbereich Waschbenzin entzündet haben. Das Feuer breitet sich nach Angaben der Ermittler auf angrenzende Räume aus. Zwar wurde der Brand rechtzeitig entdeckt und gelöscht, doch das Haus war nahezu vollständig verrußt und nicht mehr bewohnbar. Die genaue Schadenshöhe ist nicht bekannt, dürfte jedoch im hohen fünfstelligen Bereich liegen.

Wagen später in Leverkusen ausgebrannt aufgefunden

Wenige Tage später wurde in Leverkusen-Rheindorf ein komplett ausgebranntes Auto entdeckt. Ermittlungen ergaben, dass es sich um denselben Wagen handelt, den der Angeklagte aus Marienheide entwendet haben soll. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann sowohl im Haus als auch am Fahrzeug mögliche Spuren vernichten wollte.

Festnahme auf Campingplatz

Im Mai gelang es der Polizei, den 42-Jährigen zu identifizieren und festzunehmen. Er wurde auf einem Campingplatz in Marienheide aufgegriffen.

Prozess auf vier Tage angesetzt

Der Angeklagte schweigt bislang zu den Vorwürfen. Das Verfahren ist auf vier Verhandlungstage terminiert. Sollte das Gericht den Vorwürfen folgen, droht dem Mann eine mehrjährige Haftstrafe.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 8. Nov. 2025, 10_20_41(1)

Mehrere Demonstrationen in Köln – Polizei warnt vor Verkehrsbehinderungen

08 November 2025 von Felix Morgenstern

Köln. In Köln ist am heutigen Freitag mit deutlichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Grund dafür sind mehrere zeitgleich stattfindende Demonstrationen in der Innenstadt, darunter ein großer Aufzug mit mehreren tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die Polizei kündigte an, verstärkt im Einsatz zu sein und rät dazu, den Bereich der Innenstadt weitläufig zu umfahren oder auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen.

Symbolbild

Großdemo auf der Deutzer Werft

Die größte Versammlung findet auf der Deutzer Werft statt. Von dort aus wollen nach Angaben der Polizei rund 15.000 Menschen über die Deutzer Brücke in die Innenstadt ziehen. Die Demonstrierenden fordern die Freilassung des PKK-Anführers Abdullah Öcalan.

Die Abschlusskundgebung ist ebenfalls wieder auf der Deutzer Werft geplant. Während des Aufzugs wird es dort und auf den umliegenden Rheinbrücken zu zeitweisen Sperrungen kommen.

KVB kündigt Einschränkungen an

Auch der öffentliche Nahverkehr ist betroffen. Die KVB rechnet bereits seit dem Morgen mit Behinderungen und Umleitungen. Laut Verkehrsunternehmen sind insbesondere betroffen:

  • Stadtbahnlinien: 3, 4 und 7
  • Buslinien: 150, 153 und 159

Während des Demonstrationszugs werden außerdem die Linien 1, 7 und 9 getrennt, wenn der Heumarkt nicht angefahren werden kann.

Fahrgäste sollten mehr Zeit einplanen und auf aktuelle Hinweise an Haltestellen und in der KVB-App achten.

Zwei weitere Kundgebungen am Hauptbahnhof

Am Nachmittag kommt es zu weiteren Versammlungen im Bereich des Kölner Hauptbahnhofs.

  • Auf dem Bahnhofsplatz werden rund 1.000 Teilnehmende zu einer Demonstration unter dem Motto „Stoppt den Genozid in Gaza“ erwartet.
  • Fast zeitgleich findet auf den Domtreppen eine Kundgebung unter dem Titel „Kein Israelhass und Antisemitismus in unserer Stadt“ statt.

Da sich hier politische und weltanschauliche Gegensätze gegenüberstehen, bereitet sich die Polizei darauf vor, die Gruppen konsequent voneinander getrennt zu halten. Laut Einsatzleitung sollen direkte Konfrontationen verhindert und ein sicherer Demonstrationsverlauf gewährleistet werden.

Polizei empfiehlt Umfahrung der Innenstadt

Die Polizei ruft Verkehrsteilnehmende dazu auf, weiträumig auszuweichen und – wenn möglich – auf Fahrten durch die Innenstadt zu verzichten.

Auch für Besucherinnen und Besucher des Hauptbahnhofs gilt: Es kann zu spontanen Sperrungen und Zugangsregelungen kommen.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 27. Okt. 2025, 11_25_39(1)

Straßenbahn kollidiert mit Auto in Köln-Ossendorf – Vier Menschen verletzt

27 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Köln-Ossendorf. Bei einem Verkehrsunfall zwischen einer Kölner Straßenbahn und einem Auto sind am Montagabend vier Menschen leicht verletzt worden, darunter ein dreijähriges Kind. Der Unfall löste einen größeren Rettungseinsatz aus und führte zu Störungen im Straßen- und Bahnverkehr.

Symbolbild

Verbotenes Abbiegen führt zu Zusammenstoß

Nach Angaben der Polizei wollte der Fahrer des Pkw an einer Kreuzung in der Fitzmauricestraße verbotswidrig nach links über die Gleise abbiegen. Dabei übersah er eine herannahende Straßenbahn. Die Bahn erfasste das Auto und schleifte es rund 50 Meter mit.

In dem Fahrzeug saßen zwei Erwachsene sowie ein dreijähriges Kind. Die Mutter, die gemeinsam mit ihrer Tochter auf der Rückbank saß, konnte das Auto nach der Kollision nicht mehr selbstständig verlassen. Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten sie mit technischem Gerät.

Vier Verletzte in Kliniken gebracht

Alle drei Insassen des Autos wurden leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Auch der Straßenbahnfahrer wurde vorsorglich in eine Klinik gebracht, da er einen Schock erlitten hatte. Lebensgefahr bestand bei keinem der Beteiligten.

Ampelanlage beschädigt – Verkehrsbehinderungen

Durch die Wucht des Zusammenpralls wurde das Auto gegen einen Ampelmast gedrückt. Die Ampelanlage an der Fitzmauricestraße wurde beschädigt und musste vorübergehend außer Betrieb genommen werden. Das Unfallfahrzeug wurde später geborgen, während die Reparatur der Ampel vorbereitet wurde.

Während der Bergungs- und Aufräumarbeiten kam es zu Behinderungen im Straßenverkehr. Auch der Bahnverkehr war zeitweise eingeschränkt.

Polizei mahnt zur Vorsicht

Die Polizei erinnert in diesem Zusammenhang daran, Verkehrsregeln im Bereich von Straßenbahngleisen unbedingt zu beachten. Straßenbahnen haben deutlich längere Bremswege als Autos und können Unfälle häufig nicht mehr verhindern. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 15. Okt. 2025, 10_41_52(1)

Festnahme nach Pflastersteinwurf auf fahrendes Auto in Köln – Tat als versuchter Mord eingestuft

15 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Nach dem gefährlichen Pflastersteinwurf auf ein Auto in der Kölner Innenstadt hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Bei dem Mann handelt es sich um einen 37-Jährigen, der bereits polizeibekannt ist. Ermittler nahmen ihn am Dienstagmorgen (gegen 8:30 Uhr) in einer forensischen Klinik in Zülpich fest.

Symbolbild

Pflasterstein verfehlte Autoinsassen nur knapp

Der Vorfall ereignete sich am Samstagvormittag auf der Überführung „Ursulaplatz“ in der Kölner Innenstadt. Der Mann soll von der Brücke aus einen etwa 20 bis 30 Zentimeter großen Pflasterstein auf ein vorbeifahrendes Auto geworfen haben.
Im Fahrzeug saßen ein 68-jähriger Fahrer und seine 60-jährige Ehefrau. Der Stein durchschlug die Heckscheibe und verfehlte die beiden nur knapp. Die Eheleute blieben unverletzt, standen jedoch unter Schock.

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes

Nach Angaben der Kölner Staatsanwaltschaft und Polizei wird die Tat als versuchtes Tötungsdelikt gewertet – konkret als versuchter Mord mit dem Merkmal der Heimtücke. Der Täter habe bewusst in Kauf genommen, dass die Insassen des Autos durch den Steinwurf tödlich verletzt werden könnten.

Polizei erkennt Tatverdächtigen auf Fahndungsbildern

Bereits am Samstagabend war der Mann in Hürth bei Köln erneut aufgefallen, als er an einer Haltestelle einen Fahrgast anpöbelte und bespuckte. Wegen seines auffälligen psychischen Zustands wurde er noch am selben Abend in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.
Parallel leitete das Landeskriminalamt eine Öffentlichkeitsfahndung mit Fotos aus Überwachungskameras ein. Beamte des Kölner Kommissariats für Taschendiebstahl erkannten den Mann schließlich auf den Bildern und konnten ihn eindeutig identifizieren.

Polizei lobt schnelle Ermittlungsarbeit

Durch den Abgleich der Informationen führten die Spuren nach Zülpich, wo der Mann bereits untergebracht war. Dort wurde er nun im Auftrag der Staatsanwaltschaft festgenommen.
Der 37-Jährige war den Ermittlungsbehörden bereits wegen Diebstahls- und Gewaltdelikten bekannt.

Hintergründe weiter unklar

Warum der Mann den Pflasterstein von der Brücke warf, ist bislang unklar. Die Ermittlungen zu seinem Motiv und psychischen Zustand dauern an. Der Beschuldigte soll in den kommenden Tagen dem Haftrichter vorgeführt werden.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 13. Okt. 2025, 10_14_22(1)

Chaos zum Ferienstart: Gepäckprobleme und Warteschlangen am Flughafen Düsseldorf

13 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Der Start in die Herbstferien hat am Flughafen Düsseldorf für chaotische Szenen gesorgt. Am Sonntagmorgen kam es zu massiven Problemen an der Gepäckförderanlage – mitten im größten Reiseansturm des Jahres. Tausende Passagiere standen in langen Schlangen, während das Gepäckband zeitweise komplett stillstand.

Symbolbild

Nach Angaben des Flughafens waren technische Störungen und neue Sicherheitsvorschriften für das Handgepäck die Hauptursachen. „Die Gepäckförderanlage und die Check-in-Prozesse laufen nach der Störung schrittweise wieder an, aber es dauert, bis sich die Rückstaus vollständig auflösen“, erklärte ein Sprecher. Am Nachmittag entspannte sich die Lage etwas, dennoch mussten Reisende weiter mit Verzögerungen rechnen.

Mit rund 86.000 Passagieren allein am Sonntag war der Tag einer der verkehrsreichsten des Jahres. Für das gesamte erste Ferienwochenende rechnete der Airport mit über 250.000 Fluggästen. Beliebte Reiseziele waren vor allem Griechenland, die Türkei, die Kanaren sowie europäische Metropolen wie Barcelona, Madrid und Wien.

Bereits am Samstag erste Ausfälle

Die Probleme hatten sich schon am Samstag angekündigt: Gegen fünf Uhr morgens fiel die mehr als zehn Kilometer lange Gepäckförderanlage aus. Tausende Reisende konnten ihr Gepäck nicht aufgeben, viele flogen ohne Koffer in den Urlaub. Nach sechs Stunden lief die Anlage wieder, das Gepäck soll nachträglich von den Airlines nachgeliefert werden. Trotz der Panne zeigte sich der Flughafen zufrieden mit der Geduld der Reisenden.

Neues EU-Grenzsystem sorgt für Verzögerungen

Zusätzlich wurde am Wochenende erstmals das neue elektronische Grenzkontrollsystem der EU getestet. Nicht-EU-Reisende müssen seitdem biometrische Daten wie Fingerabdrücke und Gesichtsbilder erfassen lassen – das sorgte ebenfalls für längere Wartezeiten.

Auch andere NRW-Flughäfen mit großem Andrang

Nicht nur in Düsseldorf, auch an den anderen NRW-Airports war der Ferienstart spürbar.

  • Köln/Bonn: Mehr als 100.000 Reisende wurden am ersten Ferienwochenende erwartet. Der Flughafen riet dringend zum Online-Check-in und bat, nur wenig Gepäck mitzunehmen. Insgesamt soll der Oktober ein ähnlich starkes Verkehrsaufkommen haben wie die Sommermonate.
  • Dortmund: Etwa 180.000 Passagiere werden für die gesamten Herbstferien erwartet. Aufgrund von Bauarbeiten an der A40 kann es dort derzeit zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen, die auch die Busverbindungen zum Flughafen betreffen.
  • Weeze: Der Flughafen meldete rund 8.000 Reisende pro Tag, verteilt auf 46 bis 48 Flüge. Besonders stark frequentiert sind die Wochenenden.
  • Paderborn/Lippstadt: Hier rechnet man mit rund 60.000 Fluggästen – etwa zehn Prozent weniger als im Vorjahr, da die Lufthansa-Verbindung nach München eingestellt wurde.
  • Münster/Osnabrück: Rund 92.000 Passagiere werden während der Herbstferien erwartet. Am Samstag fiel ein Mallorca-Flug wegen Unwetters aus, zahlreiche Reisende wurden auf andere Flughäfen umgebucht.

Trotz der teils massiven Störungen und langen Wartezeiten verlief der Ferienstart insgesamt geordnet. Die Flughäfen appellieren jedoch an alle Passagiere, auch in den kommenden Tagen mehr Zeit für Check-in und Sicherheitskontrollen einzuplanen.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 30. Sept. 2025, 10_01_03(1)

Mülheimer Brücke nach Lkw-Unfall wieder für den Verkehr freigegeben

30 September 2025 von Felix Morgenstern

Köln – Am Montagmorgen kam es auf der Mülheimer Brücke zu einem ungewöhnlichen Unfall, der den Verkehr über Stunden zum Erliegen brachte. Ein Lkw hatte sich gegen 8.30 Uhr aus bislang ungeklärten Gründen auf der Mittelleitplanke festgefahren, die die Fahrspuren wegen der laufenden Sanierungsarbeiten voneinander trennt. Der Fahrer konnte sein Fahrzeug nicht mehr selbst befreien.

Symbolbild

Aufwendige Bergung

Die Stadt Köln sperrte die Brücke daraufhin in beide Fahrtrichtungen. Spezialfahrzeuge mussten anrücken, um den Lkw von der Leitplanke zu heben. Zudem war ein Ersatzteil notwendig, um die beschädigte Betonbarriere schnell zu reparieren. Erst am späten Nachmittag konnte die Brücke wieder für den Verkehr freigegeben werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Einschränkungen auf der Brücke

Besonders brisant: Der Lkw hätte die Brücke gar nicht befahren dürfen. Aufgrund der Bauarbeiten gilt derzeit eine strikte Gewichtsbeschränkung von 3,5 Tonnen sowie eine maximale Durchfahrtshöhe von 2,80 Metern. Fahrzeuge, die diese Vorgaben nicht einhalten, gefährden nicht nur die Baustelle und die Tragfähigkeit der Brücke, sondern auch die Verkehrssicherheit.

Bedeutung für den Verkehr

Die Sperrung hatte deutliche Folgen für den morgendlichen Berufsverkehr. Viele Autofahrerinnen und Autofahrer mussten auf andere Rheinquerungen wie die Zoobrücke oder die Leverkusener Brücke ausweichen. Dadurch kam es auch dort zu Staus und Verzögerungen.

Die Stadt Köln betonte am Montag erneut, wie wichtig es sei, dass sich alle Verkehrsteilnehmer an die bestehenden Beschränkungen halten. Verstöße könnten nicht nur hohe Bußgelder nach sich ziehen, sondern im schlimmsten Fall zu schweren Unfällen oder noch längeren Sperrungen führen.

Großprojekt Mülheimer Brücke

Die Sanierung der Mülheimer Brücke ist eines der größten Infrastrukturprojekte Kölns. Die Arbeiten laufen seit Jahren und stellen eine erhebliche Belastung für den Verkehr dar. Immer wieder kommt es zu Engpässen, Umleitungen und Einschränkungen. Dennoch ist die Sanierung unverzichtbar, um die Sicherheit und Nutzbarkeit der Brücke langfristig zu gewährleisten.

Mit dem Vorfall vom Montag wurde erneut deutlich, wie anfällig die Verkehrslage in Köln bei Zwischenfällen ist – und wie wichtig die Einhaltung der Vorschriften bleibt.

Kommentare (0)

Advertise Here
Advertise Here
Januar 2026
M D M D F S S
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031