Archiv | Lückerath

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Bergisch Gladbach: Einbruch in Einfamilienhaus im Stadtteil Lückerath

18 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Im Bergisch Gladbacher Stadtteil Lückerath ist es am Mittwoch, 17. Dezember, zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus an der Straße Am Fürstenbrünnchen gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei schlugen bislang unbekannte Täter zwischen 16:00 Uhr und 20:30 Uhr die Scheibe einer rückwärtig gelegenen Terrassentür ein und verschafften sich so gewaltsam Zugang zu dem Wohnhaus.

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Mehrere Räume durchsucht – Schadensübersicht läuft

Nach dem Eindringen durchsuchten die Einbrecher offenbar gezielt mehrere Räume. Schränke und Ablageflächen wurden geöffnet und durchwühlt. Ob bei der Tat Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände entwendet wurden, war zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht abschließend geklärt. Die Bewohner des Hauses prüfen derzeit in Ruhe ihr Eigentum, um einen möglichen Diebstahl genau beziffern zu können.

Erkennungsdienst sichert Spuren am Tatort

Die Polizei Rhein-Berg nahm den Einbruch noch am Abend auf und leitete umgehend Ermittlungen ein. Zur Spurensuche und -sicherung wurde der Erkennungsdienst zum Tatort gerufen. Dort wurden unter anderem mögliche Einbruchsspuren, Fingerabdrücke und weitere Hinweise gesichert, die zur Identifizierung der Täter beitragen könnten.

Ermittlungen laufen – Zeugen werden gesucht

Das für Einbruchsdelikte zuständige Kriminalkommissariat 2 hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Polizei bittet Anwohnerinnen und Anwohner sowie mögliche Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen, Fahrzeuge oder ungewöhnliche Geräusche im Bereich der Straße Am Fürstenbrünnchen bemerkt haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.

Polizei gibt Präventionstipps

Gerade in der dunklen Jahreszeit kommt es vermehrt zu Wohnungseinbrüchen. Die Polizei empfiehlt, Türen und Fenster konsequent zu sichern, auch bei kurzer Abwesenheit. Zusätzlich können Zeitschaltuhren für Licht, aufmerksame Nachbarn und technische Sicherungen das Risiko eines Einbruchs deutlich senken. Eine kostenfreie Beratung zur Einbruchsprävention bietet die Polizei nach Terminvereinbarung ebenfalls an.

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Motorrad in Lückerath gestohlen – Polizei sucht Zeugen

17 November 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. In einer Tiefgarage an der Max-Joseph-Straße ist am Samstagabend (15.11.) ein hochwertiges Motorrad entwendet worden. Der Besitzer bemerkte den Diebstahl gegen 18 Uhr und alarmierte umgehend die Polizei.

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BMW-Motorrad im Wert von mehreren Zehntausend Euro verschwunden

Bei dem gestohlenen Fahrzeug handelt es sich um eine erst im Juli zugelassene BMW R 1300 GS. Die Maschine ist durch ihre blau-rot-weiße Lackierung und die goldenen Felgen besonders auffällig. Das Motorrad trägt das amtliche Kennzeichen GL-MP 27 und hat laut Polizei einen geschätzten Wert im mittleren fünfstelligen Bereich.

Der Besitzer hatte sein Motorrad zuletzt am Vorabend, Freitag (14.11.) gegen 18 Uhr, auf seinem Stellplatz in der Tiefgarage gesehen. Wie die bislang unbekannten Täter in die Tiefgarage gelangen konnten, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Polizei bittet um Hinweise

Das Motorrad wurde im Fahndungssystem ausgeschrieben. Das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg sucht nun dringend nach Zeugen, die zwischen Freitagabend und Samstagabend verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Tiefgarage beobachtet haben.

Hinweise nimmt die Polizei unter 02202 205-0 entgegen.

Tipp der Polizei

Teure Motorräder zählen zunehmend zu den Zielen professioneller Diebesbanden. Die Polizei rät daher, Zweiräder – sofern möglich – in abgeschlossenen Räumen zusätzlich mit massiven Ketten- oder Bügelschlössern zu sichern.

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Pkw (Opel) nach Kollision mit weiterem Pkw

Schwerer nächtlicher Verkehrsunfall in Bergisch Gladbach-Lückerath: Eine Person verletzt

04 August 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach, 3. August 2025 – In den frühen Morgenstunden des Sonntags ist es im Stadtteil Lückerath zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen. Bei der Kollision zweier Pkw wurde ein Mann schwer verletzt, zwei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Pkw (Opel) nach Kollision mit weiterem Pkw

Zusammenstoß beim Abbiegen

Gegen 03:00 Uhr war ein 53-jähriger Bergisch Gladbacher mit seinem Toyota auf der Bensberger Straße in Fahrtrichtung Bensberg unterwegs. Im Bereich der Einmündung zur Berzeliusstraße beabsichtigte zur gleichen Zeit ein 26-jähriger Fahrer eines Opel, von der Berzeliusstraße kommend, nach links auf die Bensberger Straße abzubiegen.

Beim Abbiegen kam es zur Kollision beider Fahrzeuge. Der Aufprall war so heftig, dass beide Autos erheblich beschädigt wurden und nicht mehr fahrbereit waren.

Junger Fahrer schwer verletzt

Der Opel-Fahrer erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen. Nach einer ersten medizinischen Versorgung durch den alarmierten Rettungsdienst wurde er in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Toyotas blieb unverletzt, stand jedoch unter dem Eindruck des Geschehens.

Straße zeitweise gesperrt – Ermittlungen laufen

Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Bensberger Straße im Bereich der Unfallstelle kurzzeitig gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Ob möglicherweise ein Fehlverhalten beim Abbiegen oder andere Umstände wie Alkohol, Geschwindigkeit oder technische Defekte eine Rolle spielten, ist derzeit noch unklar.

Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wird aktuell auf eine Summe im unteren bis mittleren fünfstelligen Bereich geschätzt. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt.

Zeugenhinweise erbeten

Die Polizei bittet eventuelle Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zum Hergang geben können, sich beim Verkehrskommissariat in Bergisch Gladbach unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.

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CarPark-Gelände: Neue Wohncontainer sind im Sommer bezugsfertig

CarPark-Gelände: Neue Wohncontainer sind im Sommer bezugsfertig

12 März 2023 von Darian Lambert

Bergisch Gladbach erweitert die Wohncontainer-Anlage auf dem CarPark-Gelände, um weitere Kriegsvertriebene aus der Ukraine unterzubringen. Nachdem bereits bis 2020 Modulbauten zur Unterbringung von geflüchteten Menschen errichtet wurden, entsteht nun ein weiteres Gebäude aus 98 Containern. Diese wurden nach dem Grundsatzbeschluss des Rates im Dezember 2022 gekauft und wurden seit Montag, den 6. März 2023, angeliefert.

Ragnar Migenda, der als Beigeordneter für Stadtentwicklung und Klimaschutz auch für die Unterbringung von Geflüchteten zuständig ist, erklärte: „Natürlich haben wir gehofft, dass Russland den Angriffskrieg gegen die Ukraine beenden und diese Investition nicht notwendig würde, aber da dem leider nicht so ist, müssen wir nun energisch handeln“. Andere größere Standorte seien nach wie vor nicht in Sicht, da es an Flächen und dem erforderlichen Baurecht mangele, so Sabine Hellwig, zuständige Fachbereichsleiterin für Soziales.

Für das aktuelle Bauprojekt liegt die Federführung bei der Hochbau-Abteilung des städtischen Immobilienbetriebes. Architektin Tanja Dieball koordiniert mit ihren Kolleginnen und Kollegen den Neuaufbau. „Wir ziehen alle an einem Strang, um in kurzer Zeit weiteren Wohnraum zu schaffen“, erklärt die Ingenieurin.

Die ehemalige Containeranlage wurde bereits für die Sanierung des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums versetzt und umgebaut. Neben den Schlaf-, Sanitär- und Kochcontainern stehen für die geflüchteten Menschen auch Sozialräume zur Verfügung. Das Deutsche Rote Kreuz hat den Betrieb der Einrichtung übernommen. Aktuell sind 126 Personen untergebracht und bis zu 300 Personen können dort untergebracht werden. Das Hauptziel ist es, Menschen aus Unterkünften mit einer weniger guten Unterbringungsqualität dort eine neue Unterbringungsmöglichkeit zu bieten.

Nachdem die Container nun angeliefert sind, werden sie angeschlossen und ausgebaut. Ab Sommer ist der Bezug dann möglich.

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Stadt erschließt Carpark-Gelände für den Bau einer neuen Flüchtlingsunterkunft in Lückerath

25 Februar 2016 von Darian Lambert

Baufläche wird von Bäumen und Sträuchern befreit

Einstimmig hat der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr am Dienstag (23.02.2016) dem Vorschlag der Verwaltung zugestimmt, das Carpar-Gelände (Gladbacher Straße 88) als Standort zur Aufstellung von Wohncontainern für die Maßnahme „Flüchtlingsunterkünfte Lückerath“ erschlossen wird.

Auf dem ehemaligen Gelände der belgischen Streitkräfte, das in Privateigentum steht, werden bis voraussichtlich Sommer Modulbauten entstehen, in denen bis zu 300 Menschen leben können. Die Stadt möchte diesen Standort zur Unterbringung von Flüchtlingen nutzen.

Die notwendige Grundstücksfläche von circa 12.300 Quadratmeter wurde von der Eigentümerfamilie für vorerst fünf Jahre mit Option zur Verlängerung zum ortsüblichen Zins gepachtet.

Bereits ab dem heutigen Mittwoch (24.02.2016) werden die für die Baufläche notwendigen Rodungsarbeiten durchgeführt, da diese aus Naturschutzgründen nur bis Anfang März stattfinden können.

In der Ausschussunterlage wurden die wesentlichen Punkte dargestellt:

Baurechtlich ist für das „ehemalige Carparkgelände“ über den B-Plan 5130 eine Nut-zung für Sportbetrieb und die dazu notwendigen Aufbauten geregelt. Eine befristetet Bebauung mit Flüchtlingsunterkünften ist baurechtlich gesichert. Hierzu wird die Pla-nungsabteilung Hochbau die erforderliche Baugenehmigung beantragen.

Das Grundstück soll für eine Flüchtlingsunterkunft mit drei zweigeschossigen Containeranlagen für bis zu 300 Personen erschlossen werden.

Zur besseren Einschätzung der Bodenbeschaffenheit  und weiteren Planungssicherheit wurde das Grundstück im Vorfeld von einem Geologen auf Eignung untersucht.

Die Zufahrt erfolgt über die Landesstraße 288.

Die Gesamtkosten für die Fläche – also Baustelleneinrichtung, Erschließung der Versorger (Strom, Gas, Wasser, Telekommunikation), Herrichtung des Grundstücks (Rodung, Müll, Oberboden), Gründung/Erschließung (Kies, Fundamente, Kanäle, Schächte), Straßen und Beläge sowie Zäune/Gartenarbeiten – werden auf 540.000 Euro geschätzt.

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Mobile Radarmessanlage der Polizei beschädigt

Mobile Radarmessanlage der Polizei beschädigt

21 Januar 2016 von Darian Lambert

radarpistoleEin Unbekannter hat am Montagabend (18.01.16) einen Teil der mobilen Radarmessanlage der Polizei beschädigt.

Gegen 20.40 Uhr maßen die Beamten des Verkehrsdienstes auf der Gladbacher Straße in Höhe des Seniorenheims die Geschwindigkeit. Plötzlich hörten die Beamten einen Knall von der gegenüberliegenden Fahrbahnseite. Dort stand eine der Kameras für die Geschwindigkeitsmessung.

Gleichzeitig sahen sie eine dunkle Gestalt die dortige Böschung in Richtung Oberlückerath hinablaufen. Obwohl die Beamten sofort die Verfolgung aufnahmen, konnte der Täter entkommen.

Er hatte die Kamera umgeworfen oder umgetreten und dabei am Gehäuse beschädigt. Die Funktionsfähigkeit wurde umgehend überprüft; sie ist nicht beeinträchtigt. Der mögliche Plan des Täters einige Wochen ungestraft zu schnell fahren zu können, ist daher nicht aufgegangen.

Die Polizei RheinBerg hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und bittet unter 02202 205-0 um Hinweise zu dem Täter.

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Kampfmitteluntersuchung auf dem Lückerather Anger

23 Januar 2015 von Darian Lambert

10ZentnerBombeLudwigshafen

Amerikanische 10-Zentner-Bombe Foto: Immanuel Giel, GFDL, Wikimedia

Auf dem Lückerather Anger entlang der Straße Am Fürstenbrünnchen werden in den nächsten Wochen umfangreiche Erdarbeiten stattfinden müssen. Der Grund: Es besteht der Verdacht, dass hier erhebliche Mengen an Munition aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden schlummern. Nachdem auf dem städtischen Grundstück gegenüber der Parkanlage Ende Dezember 2014 insgesamt 14 Granaten geborgen wurden, empfahl der Kampfmittelbeseitigungsdienst, sowohl besagtes Grundstück als auch die Parkanlage selbst weiter zu untersuchen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich dort noch mehr Kampfmittel unter der Erde befinden, ist nach dessen Einschätzung sehr hoch, denn es befanden sich auf diesem Gelände Militäreinrichtungen.

Eine akute Gefahr, dass sich allein durch das Betreten des Geländes eine Explosion ereignen könnte, besteht nach Auffassung der Experten nicht. Die Geschosse lagern aller Voraussicht nach zur Zeit in einer Tiefe von mehr als einem Meter, wandern aber tendenziell im Laufe der Jahre Richtung Erdoberfläche. Deshalb kann auf eine Gefahrenabwehr nicht verzichtet werden.

Mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst wurde vor Ort vereinbart, dass StadtGrün zur Vorbereitung der Aktion zunächst Sträucher und Bäume zurückschneidet. Auch der Gehweg durch den Park muss auf ein kurzes Stück abgegraben werden.

Ab Montag, den 26. Januar soll mit den Vorarbeiten begonnen werden. Für den Start der eigentlichen Untersuchung ist Montag, der 2. Februar vorgesehen. Während der Arbeiten muss das Gelände abschnittweise mit einem Bauzaun abgesperrt werden. Nach der Kampfmitteluntersuchung wird der Anger an mancher Stelle eher wie ein Acker aussehen, so dass auch voraussichtlich neues Gras gesät werden muss.

Über evtl. Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der Bevölkerung wird je nach Art der Funde vor Ort entschieden. Die Kosten für die Untersuchung und die begleitenden Arbeiten werden von den jeweils tätigen Behörden selbst übernommen. Die Kampfmittelbeseitigung ist Landesaufgabe und wird für den Bereich Köln von der Bezirksregierung Düsseldorf wahrgenommen.

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