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3DModellieren mit Fusion360(1)

Stadtbücherei lädt zum Mitmachen ein: 3D-Modellieren und Drucken für Einsteiger

11 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Die Stadtbücherei Bergisch Gladbach erweitert ihr MINT-Angebot und bietet am Mittwoch, 17. Dezember 2025, einen praxisorientierten Workshop rund um 3D-Modellierung und 3D-Druck an. Unter dem Titel „Wissen zum Anfassen: MINT“ erhalten Interessierte ab 12 Jahren einen leicht verständlichen Einstieg in die digitale Produktgestaltung.

Schritt für Schritt zum eigenen 3D-Modell

Geleitet wird der Workshop von Ismail Özmen, Gründer des Refrather Unternehmens easy3Dprint. Er führt die Teilnehmenden in das CAD-Programm Fusion 360 ein und zeigt anhand praktischer Übungen, wie eigene Designideen digital umgesetzt werden können. Am Ende entsteht ein erstes selbst modelliertes Objekt, das anschließend im 3D-Druckverfahren produziert wird.

Der Kurs richtet sich sowohl an Jugendliche als auch an Erwachsene. Die Teilnahme ist kostenlos.

MINT-Kompetenzen stärken und Kreativität fördern

Die Stadtbücherei möchte mit dem Angebot den Zugang zu digitalen Zukunftstechnologien erleichtern und insbesondere jungen Menschen die Möglichkeit geben, Technik aktiv zu gestalten. Solche Formate leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Medien- und Technikkompetenz und zeigen, wie kreativ MINT-Themen sein können.

Finanzielle Unterstützung erhält der Workshop von der Kreissparkasse Köln sowie vom Förderverein Wort & Kunst e.V., die damit zur dauerhaften Verankerung niedrigschwelliger MINT-Angebote in der Stadtbücherei beitragen.

Praktische Hinweise und Anmeldung

Termin: Mittwoch, 17.12.2025, 16:00–20:15 Uhr (inkl. kurzer Pause)
Ort: Stadtbücherei Bergisch Gladbach, Hauptstr. 250, 51465 Bergisch Gladbach
Anmeldung: online über www.bergischgladbach.de/anmeldeseite-3d-workshops.aspx

Hinweise für Teilnehmende:

  • Ein eigenes Gerät mit installiertem Fusion 360 wird empfohlen, um das Gelernte später fortführen zu können.
  • Laptops und PCs können in begrenzter Zahl gestellt werden.
  • Das gedruckte Objekt kann später bei easy3Dprint oder im neuen Jahr in der Stadtbücherei abgeholt werden.
  • Der Veranstaltungsraum ist barrierefrei zugänglich.

Mit diesem Workshop stärkt die Stadtbücherei ihre Rolle als Lern- und Begegnungsort in der digitalen Welt.

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ChatGPT Image 11. Dez. 2025, 10_26_50(1)

Rösrath-Forsbach: Familie vereitelt Betrugsmasche – mutmaßlicher Täter festgenommen

11 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In Rösrath-Forsbach ist am Sonntagabend (10.12.) ein sogenannter „falscher Polizistentrick“ gescheitert. Eine Seniorin wurde telefonisch unter Druck gesetzt und sollte dazu gebracht werden, eine hohe Geldsumme und Schmuck zu übergeben. Durch das schnelle und umsichtige Handeln ihrer Familie konnte der Betrugsversuch jedoch beendet und ein Tatverdächtiger festgehalten werden.

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Betrüger täuschen Notlage vor

Gegen 19:30 Uhr erhielt die 78-Jährige einen Anruf, bei dem sich ein Unbekannter als Polizeibeamter ausgab. Er behauptete, die Tochter der Seniorin sei festgenommen worden, weil sie einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. Um eine angebliche Untersuchungshaft abzuwenden, sollte die Frau 75.000 Euro Kaution zahlen.

Der Schockanruf entspricht einem bekannten Muster der Telefonbetrüger, die gezielt Drucksituationen erzeugen, um an Vermögenswerte älterer Menschen zu gelangen.

Familie reagiert richtig und informiert die Polizei

Die Seniorin beendete das Gespräch und informierte sofort ihre Angehörigen, die umgehend die Polizei verständigten. Etwa eine Stunde später meldete sich der falsche Polizist erneut und kündigte an, dass ein angeblicher Mitarbeiter vorbeikommen werde, um Bargeld und Schmuck entgegenzunehmen.

In Absprache mit ihrer Familie ließ sich die Seniorin zum Schein darauf ein und stellte eine Tasche mit wertlosem Schmuck bereit.

Tatverdächtiger bei Übergabe gestellt

Kurz darauf klingelte ein Mann an der Haustür und nahm die Tasche an sich. In diesem Moment griff die Familie ein und hielt den Verdächtigen bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten fest. Der Mann wurde zur Polizeiwache Overath gebracht und vorläufig festgenommen.

Da er keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat und Fluchtgefahr besteht, soll er am heutigen Tag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Polizei lobt umsichtiges Verhalten

Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig Aufmerksamkeit und schnelle Kommunikation innerhalb der Familie sind. Nur durch das entschlossene Handeln konnte verhindert werden, dass die Seniorin Opfer eines schweren Betrugs wurde.

Die Polizei weist darauf hin, niemals auf telefonische Geldforderungen einzugehen und im Zweifel immer selbst die Notrufnummer 110 zu wählen.

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Bensberg: Umbau der Schloßstraße fast abgeschlossen – Verkehr kehrt im Dezember 2025 zur Normalität zurück

11 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Der umfangreiche Umbau der Schloßstraße in Bergisch Gladbach-Bensberg erreicht seinen Endspurt. Nach nahezu drei Jahren Bauzeit soll das Großprojekt – ein zentraler Baustein des Integrierten Handlungskonzepts (InHK) Bensberg – Ende 2025 weitgehend fertiggestellt sein. Mit der Pflanzung der letzten Bäume im unteren Bereich geht die Neugestaltung in ihre finale Phase.

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Rückkehr zur gewohnten Verkehrsführung

Voraussichtlich am Donnerstag, 18. Dezember 2025, wird die Verkehrsführung auf der Schloßstraße wieder auf den ursprünglichen Ablauf umgestellt. Die Einfahrt ist dann wie gewohnt aus Richtung Am Stockbrunnen möglich. Der Verkehr soll wieder in beide Richtungen bis zur Höhe der privaten Tiefgarage fließen. Ab dem Emilienbrunnen gilt – wie bereits vor dem Umbau – erneut die Einbahnstraßenregelung.

Mit der Öffnung der Schloßstraße entfällt die während der Bauzeit eingerichtete provisorische Verkehrslenkung über die Gartenstraße. Diese wird danach wieder für den Durchgangsverkehr geschlossen.

Neue Park- und Flächenregelung

Die neu gestaltete Schloßstraße erhält klar strukturierte Stellflächen:

  • Parken ist künftig ausschließlich auf der rechten Seite (aus Fahrtrichtung Emilienbrunnen) erlaubt.
  • Die linke Straßenseite dient als sogenanntes Möblierungsband – ein Bereich, der Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Stadtmobiliar vorbehalten ist.

Die Einhaltung der neuen Regeln wird durch die Behörden kontrolliert.

Abschließende Arbeiten im Dezember und darüber hinaus

Bereits ab dem 16. Dezember 2025 beginnt die Pflanzung der neun noch ausstehenden Bäume im unteren Abschnitt der Schloßstraße sowie in der Gartenstraße. In den darauffolgenden Wochen werden weitere finale Gestaltungselemente installiert, darunter die neue Spindeltreppe.

Stadt betont Bedeutung für Handel und Aufenthaltsqualität

Mit der Rückkehr zur gewohnten Verkehrsführung reagiert die Stadt auf den Bedarf von Anwohnenden, Gewerbetreibenden und Besucherinnen und Besuchern nach einer schnellen Nutzbarkeit der Straße. Die Schloßstraße soll künftig als moderne Flaniermeile und attraktiver Standort für Handel und Gastronomie wahrgenommen werden – gerade auch in Zeiten zunehmender Konkurrenz durch den Onlinehandel.

Die Verantwortlichen der Stadt sprechen bereits vor Fertigstellung ihren Dank aus – an Bürgerinnen und Bürger, an die Gewerbetreibenden sowie an alle beteiligten Firmen und städtischen Mitarbeitenden, die zur Umsetzung des Projektes beigetragen haben.

Offizielle Eröffnung im Frühjahr 2026

Die feierliche Eröffnung der neugestalteten Schloßstraße ist für das Frühjahr 2026 geplant. Die Stadt will hierfür rechtzeitig nähere Informationen bekannt geben.

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Köln: Rostiger Baukran soll nach 13 Jahren endlich abgebaut werden

11 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In der Linzer Straße in Köln steht seit rund 13 Jahren ein ungenutzter Baukran vor einem Wohnhaus. Ursprünglich war geplant, dort Dachwohnungen auszubauen. Die Stadt untersagte jedoch 2019 weitere Arbeiten, nachdem es zu Verstößen gegen die Baugenehmigung gekommen war. Seitdem blieb der Kran stehen und verfiel zunehmend.

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Anwohner fordern seit Langem eine Lösung

Der Kran führte in der Nachbarschaft über Jahre hinweg zu wachsender Unzufriedenheit. Viele Anwohner äußerten Sicherheitsbedenken, da sich der rostige Stahlmast in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern und einer Schule befindet. Befürchtet wurde unter anderem, dass der Kran bei starkem Wind zur Gefahr werden könnte.

Auch optisch galt der Kran in der Straße als belastend. Die Situation führte schließlich zur Organisation einer Petition, die 63 Unterstützende erreichte. Der Druck aus der Nachbarschaft sorgte dafür, dass sich die Stadt erneut intensiv mit dem Thema befasste.

Abbau beginnt Mitte Dezember

Das Ordnungsamt bestätigte, dass von dem Baukran trotz seiner Position auf privatem Gelände eine Gefahr ausgeht. Der Eigentümer wurde daher verpflichtet, ihn zu entfernen. Erste Maßnahmen sind bereits sichtbar: Anfang Dezember wurde der Kran teilweise eingefahren. Der vollständige Abbau soll Mitte Dezember erfolgen und wird durch die Stadt überwacht.

Nachbarschaft entwickelt eigenen Umgang mit dem Thema

Die lange Dauer des Problems führte in der Nachbarschaft zu einer Mischung aus Frust und schwarzem Humor. Es entstand ein Stammtisch mit dem Namen „FAKK – Freunde aller Kölner Kräne“, bei dem symbolisch ein kleiner Kran als Wanderpokal weitergereicht wird.

Viele Anwohner hoffen nun auf ein baldiges Ende der jahrelangen Belastung und darauf, dass der Kran noch vor Jahresende endgültig aus dem Straßenbild verschwindet.


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Einbrecher in Burscheid und Odenthal unterwegs – Schmuck und Bargeld entwendet

10 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Gleich zwei Einbrüche beschäftigten am Samstagabend (09.12.) die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis. In Burscheid und Odenthal drangen unbekannte Täter in Wohnhäuser ein und entwendeten Schmuck und Bargeld. In beiden Fällen fehlt von den Einbrechern bislang jede Spur.

Einbruch in der Pastor-Löh-Straße in Burscheid

Der erste Einsatz führte die Beamten gegen Abend nach Burscheid. Zwischen 15:50 Uhr und 18:00 Uhr hatten Unbekannte ein Wohnhaus in der Pastor-Löh-Straße aufgebrochen. Die Täter schlugen ein Fenster ein und hinterließen zudem Hebelspuren an einer Balkontür – deutliche Hinweise auf ein gewaltsames Eindringen.

Im Inneren des Hauses fanden die Polizisten ein komplett durchwühltes Bild vor: Schränke standen offen, Schubladen waren herausgezogen und zahlreiche Gegenstände lagen verstreut. Nach Angaben der Bewohner wurden Schmuck und Bargeld gestohlen. Die genaue Schadenssumme ist noch unklar.

Weiterer Einbruch am gleichen Tag in Odenthal-Blecher

Nur kurze Zeit später wurde die Polizei zu einem weiteren Fall nach Odenthal-Blecher gerufen. Dort gelangten Einbrecher im Zeitraum von 13:15 Uhr bis 19:30 Uhr in ein Einfamilienhaus in der Reiner-Hütten-Straße. Offenbar brachen sie ein Küchenfenster auf und verschafften sich so Zugang zu den Wohnräumen.

Auch hier durchsuchten die Täter vor allem Schlafräume und Schränke. Gestohlen wurde nach ersten Erkenntnissen erneut Schmuck – der Wert ist allerdings noch nicht beziffert.

Polizei bittet um Hinweise

In beiden Fällen wurden Strafanzeigen aufgenommen, die Spurensicherung war vor Ort. Die Polizei Rhein-Berg prüft nun mögliche Zusammenhänge zwischen den Einbrüchen.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 unter 02202 205-0 zu melden.

Besonders in der dunklen Jahreszeit mahnt die Polizei erneut zur erhöhten Aufmerksamkeit in Wohngebieten.

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ChatGPT Image 9. Dez. 2025, 09_39_57(1)

Burscheid: Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus – Seniorin um vierstelligen Betrag gebracht

09 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In Burscheid ist eine Seniorin Opfer von Trickbetrügern geworden, die sich als Bankmitarbeiter ausgaben. Den Tätern gelang es, mit der erbeuteten Bankkarte einen niedrigen vierstelligen Betrag vom Konto der Frau abzubuchen.

Symbolbild

Anruf von angeblichem Bankangestellten

Wie die Seniorin der Polizei am Montag (08.12.) mitteilte, hatte sie bereits am Samstagmorgen einen Anruf erhalten. Am Telefon meldete sich ein Mann, der sich als Mitarbeiter ihrer Bank ausgab und sie in ein längeres Gespräch verwickelte. Er kündigte an, einen Kollegen persönlich zu ihr nach Hause zu schicken.

Zwischen 10 und 11 Uhr klingelte dann ein Mann an der Wohnungstür der Frau in der Straße Im Eulenflug. Die Seniorin ließ ihn in die Wohnung. Kurz darauf verließ der Unbekannte die Räumlichkeiten wieder – zunächst ohne, dass der Frau etwas auffiel.

Bankkarte verschwunden – Geld bereits abgebucht

Erst im Anschluss bemerkte die Seniorin, dass ihre Bankkarte verschwunden war. Als sie bei ihrer Bank anrief, um die Karte sperren zu lassen, erhielt sie die schockierende Nachricht: Bereits zuvor war ein niedriger vierstelliger Betrag von ihrem Konto abgehoben worden.

Der Täter wird von der Geschädigten wie folgt beschrieben:
Der Mann ist etwa 35 bis 45 Jahre alt, hat schwarze Haare und ein „ausländisches Erscheinungsbild“. Er trug schwarze Oberbekleidung sowie eine schwarze Hose.

Zeugen, die Hinweise zu dem Mann geben können oder im Bereich Im Eulenflug verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Polizei warnt: Senioren im Visier von Betrügern

Nach Angaben der Polizei sind Seniorinnen und Senioren im Rheinisch-Bergischen Kreis nahezu täglich das Ziel von Betrügern, die sich unter anderem als Verwandte, Polizisten oder Bankmitarbeiter ausgeben. Die Polizei rät, bei unerwarteten Anrufen grundsätzlich misstrauisch zu sein, keine persönlichen Daten preiszugeben und niemals Bankkarten oder PIN-Nummern an Fremde zu übergeben.

Zur besseren Vorsorge bietet die Kriminalprävention der Polizei Rhein-Berg kostenlose Beratungen an – für Seniorinnen und Senioren ebenso wie für deren Angehörige. Ziel ist es, auf typische Maschen aufmerksam zu machen und konkrete Handlungsempfehlungen zu geben.

Interessierte können einen Termin unter der Telefonnummer 02202 205-444 vereinbaren oder sich per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de wenden.

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Einbruch Bäckerei

Einbruch in Bäckerei in Rösrath – Täter flüchtig

08 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht auf Sonntag (08. Dezember) ist eine Bäckerei an der Hauptstraße in Rösrath Ziel eines Einbruchs geworden. Unbekannte verschafften sich Zugang zu dem Geschäft und entwendeten dabei Bargeld sowie ein Mobiltelefon. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur.

Einbruch Bäckerei

Mitarbeiterin entdeckt Einbruch am frühen Morgen

Laut Angaben der Polizei hatte eine Mitarbeiterin das Geschäft am Vorabend (07.12.) gegen 19:15 Uhr ordnungsgemäß verschlossen. Als sie am frühen Morgen gegen 04:35 Uhr zur Bäckerei zurückkehrte, um den Betrieb für den Tag zu öffnen, bemerkte sie sofort, dass eingebrochen worden war.

Aus der Kasse fehlte ein dreistelliger Bargeldbetrag, außerdem nahmen die Täter ein Mobiltelefon mit.

Einbruchsspuren an Türen entdeckt

Die alarmierte Polizei konnte am Tatort deutliche Einbruchsspuren feststellen. Hebelmarken sowohl an der Doppelschiebetür als auch an der Tür zu einem Büroraum deuten darauf hin, dass die Täter sich gewaltsam Zutritt verschafften. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

Polizei sucht Zeugen

Da bislang unklar ist, wer für den Einbruch verantwortlich ist, bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung.
Zeugen, die zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Bäckerei gesehen haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg zu melden.

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Rösrath: Betrunkener Autofahrer verliert Führerschein – Lachgas-Kartusche im Fahrzeug

08 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Am frühen Sonntagmorgen (07. Dezember) kam es in Rösrath zu einem Polizeieinsatz, der für einen 33-jährigen Mann aus Mönchengladbach schwerwiegende Folgen haben dürfte. Beamte der Polizeiwache Overath stoppten kurz vor 7 Uhr einen VW, dessen Fahrer zuvor durch unsichere Fahrweise aufgefallen war. Unter anderem war der Wagen gegen eine Bordsteinkante geprallt.

Symbolbild

Auffällige Fahrweise erregt die Aufmerksamkeit der Polizei

Die Beamten hatten das Fahrzeug bemerkt, weil es sichtbar in Schlangenlinien geführt wurde. Dass der Fahrer offenbar die Kontrolle über den Wagen verloren hatte, zeigte sich spätestens, als die Fahrbahnbegrenzung touchiert wurde. Eine Routinekontrolle sollte schließlich Gewissheit bringen – und brachte tatsächlich Erstaunliches zutage.

Alkoholgeruch und Lachgasfund im Innenraum

Bei der Überprüfung des Fahrers stellten die Polizisten einen deutlichen Alkoholgeruch fest. Außerdem entdeckten sie eine geöffnete Lachgas-Kartusche im Innenraum des Fahrzeugs. Ein Atemalkoholtest, der Klarheit über den Grad der Alkoholisierung hätte geben sollen, konnte vor Ort nicht durchgeführt werden. Deshalb ordnete die Polizei unmittelbar eine Blutprobenentnahme an.

Führerschein beschlagnahmt – Anzeige folgt

Für den 33-jährigen Mönchengladbacher hatte der Vorfall prompt Konsequenzen: Sein Führerschein wurde noch an Ort und Stelle sichergestellt, die Weiterfahrt sofort untersagt. Zudem stellte sich heraus, dass der Fahrer zunächst falsche Personalien angegeben hatte – ein weiteres Vergehen, das strafrechtliche Folgen nach sich ziehen kann.

Ermittlungen laufen

Sollte die Blutprobe den Verdacht bestätigen, muss sich der Mann unter anderem wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten. In einem solchen Fall drohen nicht nur Punkte in Flensburg und ein mögliches Fahrverbot, sondern auch eine empfindliche Geldstrafe. Die Ermittlungen dauern an.

Der Vorfall zeigt erneut, wie gefährlich Alkohol- und Drogenkonsum im Straßenverkehr ist – für Fahrer wie für andere Verkehrsteilnehmer.

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Probealarm im Rheinland – Heute heulen ab 12 Uhr die Sirenen

06 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Heute Mittag wird es im Rheinland laut: In Köln, Leverkusen und im Rheinisch-Bergischen Kreis findet ein groß angelegter Probealarm statt. Ziel ist es, Warnmittel flächendeckend zu testen und gleichzeitig die Bevölkerung für das richtige Verhalten im Ernstfall zu sensibilisieren.

Symbolbild

Drei Sirenensignale im Abstand von jeweils fünf Minuten

Ab 12 Uhr ertönen insgesamt drei Signaltöne. Zunächst wird ein auf- und abschwellender Heulton zu hören sein – das klassische Warnsignal, das im Ernstfall auf eine Gefahrensituation hinweist. Nach einer fünfminütigen Pause folgen zweimal hintereinander ein gleichbleibender Dauerton. Dieser bedeutet Entwarnung und wird ebenfalls zweimal getestet, um die Funktionsfähigkeit sicherzustellen.

Warntag soll Verhalten im Ernstfall schulen

Durch die regelmäßigen Tests soll die Bevölkerung die Signale klar erkennen und wissen, wie im Ernstfall zu handeln ist. Bei einer realen Warnlage gilt:

  • In Gebäuden bleiben
  • Fenster und Türen schließen
  • Radio oder Warn-App einschalten

Parallel zur Sirenenauslösung wird heute wie üblich auch die Warn-App NINA aktiviert.

Technikcheck im großen Maßstab

Neben der Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger dient der Probealarm vor allem einem technischen Zweck: Die Städte überprüfen, ob alle Sirenen korrekt funktionieren und die Warnsignale ausspielen. Ein automatisiertes System misst, ob jede einzelne Anlage den Testton wie vorgesehen abgegeben hat.

Insgesamt werden 136 Sirenen in Köln ausgelöst, in Leverkusen heulen 12 Sirenen. Auch im Rheinisch-Bergischen Kreis ist das Sirenennetz eingebunden.

Mit dem heutigen Test wollen die Kommunen sicherstellen, dass die Warnsysteme im Ernstfall verlässlich funktionieren – und dass jeder weiß, was zu tun ist, wenn das Signal nicht Probe, sondern Realität ist.

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Menschlicher Schädel spurlos verschwunden – Rätselhafter Diebstahl an der Uni Köln

06 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Ein ungewöhnlicher Diebstahl sorgt an der Universität zu Köln derzeit für Rätsel und Ermittlungen: Aus der anatomischen Sammlung des Zentrums für Anatomie ist ein menschlicher Schädel verschwunden. Besonders brisant – die Gebeine sollten nur Stunden später feierlich an Angehörige aus Australien übergeben werden.

Symbolbild

Für Rückführung nach Australien vorbereitet – dann spurlos weg

Der Schädel stammt von einem indigenen Menschen aus Australien und war bereits sorgfältig verpackt und für die Reise in die Heimat vorgesehen. Er befand sich in einem abgeschlossenen Raum im Präparationslabor des Anatomiezentrums, gesichert in einem speziellen Aufbewahrungsbehälter.

Als Mitarbeiter jedoch kurz vor der geplanten Übergabe die Schädel überprüften, wurde der Schock deutlich: Einer der drei vorgesehenen Schädel war verschwunden – an seiner Stelle lag ein anderes Präparat. Für die Verantwortlichen liegt der Verdacht eines gezielten Diebstahls nahe. Die Universität hat Anzeige erstattet, die Polizei ermittelt.

Angehörige extra angereist

Für die Übergabe waren Vertreter australischer First Nations nach Köln gereist. Zwei Schädel konnten wie geplant überreicht und für eine spätere Rückführung vorbereitet werden – beim dritten verhinderten die Ereignisse die feierliche Rückgabe. Die Universitätsleitung bedauerte den Vorfall und entschuldigte sich bei den Gästen.

Seltene Fälle – Provenienzforschung seit Jahren aktiv

An der Universität läuft seit 2021 ein Forschungsprojekt zur Herkunft und Rückführung menschlicher Überreste aus historischen Beständen. Fälle von Diebstahl seien äußerst selten, erklärte die Hochschule. Der letzte vergleichbare Vorfall liege Jahrzehnte zurück.

Nun hofft man auf Hinweise, die zur Aufklärung beitragen – und darauf, dass der verschwundene Schädel zeitnah gefunden und zurückgeführt werden kann.

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