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Leichlingen – Fußgänger von Pkw erfasst: 34-Jähriger schwer verletzt

21 November 2025 von Felix Morgenstern

In Leichlingen ist es in der Nacht zu Freitag (21. November) zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 34-jähriger Fußgänger wurde dabei von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr.

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Unfall kurz nach Mitternacht

Gegen 00:50 Uhr befuhr ein 46-jähriger Leichlinger mit seinem grauen Skoda Kodiaq die Brückenstraße und bog anschließend in die Straße Am Wallgraben ein. Nur wenige Meter hinter der Ampel trat nach Angaben des Fahrers plötzlich ein Fußgänger von rechts auf die Straße. Der Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und erfasste den Mann frontal.

Schwerverletzter kam ins Krankenhaus

Der 34 Jahre alte Leichlinger wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Ein Notarzt bemerkte Alkoholgeruch – ein freiwilliger Atemalkoholtest im Krankenhaus ergab einen Wert von 1 Promille. Der Autofahrer erlitt einen Schock, blieb aber körperlich unverletzt.

Am Skoda entstand erheblicher Sachschaden. Die Straße Am Wallgraben musste für rund drei Stunden vollständig gesperrt werden, um die Unfallaufnahme durchzuführen.

Polizei ermittelt

Die Polizei hat ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr eingeleitet. Teil der Ermittlungen ist nun auch, wie genau es zu dem plötzlichen Betreten der Fahrbahn kommen konnte und ob weitere Faktoren zum Unfall beitrugen.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei Leichlingen jederzeit entgegen.

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Overath – Betrunkene Autofahrerin ignoriert Anhaltezeichen der Polizei

21 November 2025 von Felix Morgenstern

Eine stark alkoholisierte Pkw-Fahrerin hat am Donnerstagabend in Overath für einen gefährlichen Polizeieinsatz gesorgt. Die 52-jährige Overatherin war gegen 21 Uhr auf der Overather Straße unterwegs, als Beamte der örtlichen Polizeiwache auf ihr auffälliges Fahrverhalten aufmerksam wurden.

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Deutliche Schlangenlinien – Pkw gerät mehrfach auf Gegenfahrbahn

Der Land Rover der Frau fuhr mit ungewöhnlich geringer Geschwindigkeit und in deutlichen Schlangenlinien. Dabei geriet der Wagen wiederholt auf die Gegenfahrbahn, ohne dass jedoch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden.

Die Polizisten versuchten daraufhin über mehr als zwei Kilometer hinweg, die Fahrerin mit Licht- und Tonsignalen zum Anhalten zu bewegen – vergeblich. Die Frau reagierte auf keines der Zeichen.

Polizei stoppt Fahrzeug an roter Ampel

Erst an einer roten Ampel an der Olpener Straße in Untereschbach gelang es den Beamten, den Streifenwagen vor den Land Rover zu setzen und so eine Weiterfahrt der Frau zu verhindern.

Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten starken Alkoholgeruch fest. Zudem fiel die Fahrerin durch deutliche Verständnisschwierigkeiten bei den Anweisungen der Polizei auf. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht: Er ergab einen Wert von 1,2 Promille.

Blutprobe und Strafanzeige

Die 52-Jährige wurde zur Polizeiwache Untereschbach gebracht, wo ihr eine Blutprobe entnommen wurde. Anschließend durfte sie die Wache wieder verlassen – allerdings mit einem klaren Verbot, weiterzufahren. Ihr Land Rover wurde von den Beamten ordnungsgemäß abgestellt und verschlossen.

Die Overatherin erwartet nun eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

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Vorsorge im Alter: Dezembersprechstunden bieten wichtige Beratung im Rheinisch-Bergischen Kreis

20 November 2025 von Felix Morgenstern

Wer frühzeitig Vorsorge treffen möchte, um im Ernstfall gut abgesichert zu sein, findet im Dezember 2025 wieder ein umfangreiches Beratungsangebot im Rheinisch-Bergischen Kreis. Die Betreuungsbehörden und regionalen Betreuungsvereine unterstützen Bürgerinnen und Bürger dabei, rechtliche Betreuung zu verstehen, Vollmachten zu erstellen oder Verantwortung für Angehörige zu übernehmen.

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Individuelle Beratung vor Ort

In allen Städten und Gemeinden des Kreises stehen Expertinnen und Experten bereit, um Fragen rund um Betreuungsrecht, Vorsorgevollmachten und die organisatorischen Herausforderungen einer übernommenen Betreuung zu klären. Die Beratungen richten sich sowohl an Menschen, die für sich selbst Vorsorge treffen möchten, als auch an bereits bestellte oder angefragte rechtliche Betreuerinnen und Betreuer.

Für viele Ratsuchende sind diese Gespräche eine wichtige Orientierungshilfe – besonders, wenn es um rechtliche Anforderungen oder die Abstimmung mit sozialen Diensten geht.

Dezembersprechstunden in den Kommunen

Die Beratungstermine finden an folgenden Tagen statt:

  • Burscheid
    Donnerstag, 18. Dezember, 12–14 Uhr, Rathaus (Raum 0.01)
    Terminvereinbarung: 02171/75041-14
    Beraterin: Anne Boddenberg (Diakonisches Werk Leverkusen)
  • Kürten
    Dienstag, 9. Dezember, 9–12 Uhr, Bürgerhaus Kürten
    Terminvereinbarung: 02171/49030
    Beraterin: Marietta Gertig (SkF Leverkusen)
  • Leichlingen
    Donnerstag, 18. Dezember, 14.30–17 Uhr, Quartiersbüro
    Terminvereinbarung: 02171/75041-14
    Beraterin: Anne Boddenberg (Diakonisches Werk Leverkusen)
  • Odenthal
    Donnerstag, 4. Dezember, 14–17 Uhr, Rathaus (Trauzimmer)
    Terminvereinbarung: 02171/49030
    Beraterin: Marietta Gertig (SkF Leverkusen)
  • Overath
    Dienstag, 2. Dezember, 10–13 Uhr, Caritas Rhein-Berg
    Terminvereinbarung: 02205/8950680
    Beraterin: Susanne Haag (Betreuungsverein Lebenshilfe)
  • Rösrath
    Donnerstag, 18. Dezember, 9–12 Uhr, Lebenshilfe Rösrath
    Terminvereinbarung: 02205/8950680
    Beraterin: Birgit Woizenko (Lebenshilfe NRW)
  • Wermelskirchen
    Montag, 15. Dezember, 14.30–17 Uhr, Haus der Begegnung
    Terminvereinbarung: 02171/75041-14
    Beraterin: Anne Boddenberg (Diakonisches Werk Leverkusen)

Für Bergisch Gladbach steht die Betreuungsbehörde der Stadt zur Verfügung:
Telefon: 02202/14-2639

Flexible Unterstützung – auch außerhalb der Sprechstunden

In allen Kommunen außer Bergisch Gladbach sind individuelle Termine außerhalb der Sprechzeiten möglich. Auf Wunsch bieten die Vereine auch Hausbesuche an – ein wichtiges Angebot für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.

Hintergrund

Rechtliche Betreuung und Vorsorgevollmachten gewinnen in einer älter werdenden Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. Frühzeitige Beratung hilft, individuelle Wünsche festzuhalten und Angehörige zu entlasten. Die Betreuungsvereine im Rheinisch-Bergischen Kreis leisten hierzu einen wichtigen Beitrag.

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Handwerkerfahrzeug in Lustheide aufgebrochen – Polizei sucht dringend Zeugen

20 November 2025 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach-Lustheide haben bislang unbekannte Täter ein Handwerkerfahrzeug aufgebrochen und hochwertiges Werkzeug entwendet. Wie der Geschädigte der Polizei am Dienstag (19.11.) mitteilte, wurde sein weißer Ford Transit im Zeitraum zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen Ziel eines Einbruchs.

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Der Mann hatte sein Firmenfahrzeug gegen 18:00 Uhr im Krebsweg abgestellt. Als er am nächsten Morgen gegen 08:00 Uhr zu dem Transporter zurückkehrte, stellte er den Schaden fest: Eine der Türen war gewaltsam geöffnet worden, aus dem Inneren fehlten mehrere professionelle Werkzeuge. Der Gesamtwert der gestohlenen Geräte wird auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt.

Professionelles Vorgehen der Täter

Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass die Täter gezielt nach hochwertigem Werkzeug suchten. In vielen Fällen ähnlicher Taten haben sich Diebe zuvor über den Inhalt der Fahrzeuge informiert oder beobachten gezielt Wohngebiete, in denen häufig Handwerksbetriebe tätig sind.

Die Ermittler prüfen daher auch, ob der aktuelle Fall mit weiteren Werkzeugdiebstählen der vergangenen Wochen in der Region in Zusammenhang stehen könnte.

Belastende Folgen für Betroffene

Für Handwerksbetriebe stellt ein solcher Einbruch nicht nur einen finanziellen Schaden dar. Auch Verzögerungen bei laufenden Arbeiten und Ausfallzeiten können für Kunden und Unternehmen deutliche Folgen nach sich ziehen.

„Für Betroffene ist so ein Diebstahl häufig eine erhebliche Belastung. Neben den hohen Kosten kann auch der Arbeitsalltag schwer beeinträchtigt werden“, erklärt ein Sprecher der Polizei Rhein-Berg.

Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

Die Polizei hat Ermittlungen wegen besonders schweren Diebstahls aufgenommen und sucht nun dringend nach Zeugen. Personen, die im Zeitraum zwischen Dienstag, 18:00 Uhr, und Mittwoch, 08:00 Uhr, verdächtige Bewegungen oder unbekannte Fahrzeuge im Bereich des Krebswegs beobachtet haben, werden gebeten, sich zu melden.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.

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Neue Transportroboter sorgen für mehr Effizienz im Versorgungstunnel der Uniklinik Köln

19 November 2025 von Felix Morgenstern

Die Uniklinik Köln hat einen großen Teil ihres automatisierten Transport­systems im unterirdischen Versorgungstunnel modernisiert. Die neuen Roboterfahrzeuge sollen künftig noch zuverlässiger dafür sorgen, dass Essen, Pakete und medizinische Materialien pünktlich auf den Stationen ankommen.

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Ein komplexes System, das täglich im Dauereinsatz ist

„Sie brauchen etwas Liebe“, sagt André Fickert, der leitende Techniker für die Roboterfahrzeuge. Kaum ein Tag vergehe, an dem nicht eine Reparatur anstehe: Mal müsse eine Batterie gewechselt werden, mal falle ein Blinker aus. Damit die Fahrzeuge jederzeit einsatzbereit sind, verfügt der Tunnel unter dem Klinikgelände über eine eigene Werkstatt.

Das Transportsystem ist seit zwei Jahrzehnten in Betrieb. Mehr als die Hälfte der knapp 100 Fahrzeuge hat die Uniklinik nun ausgetauscht – eine wichtige Investition, denn die Roboter sind unverzichtbar für den internen Warentransport.

Essen, Pakete, Müll: Roboter mit Farbsystem

Die modernen Transportfahrzeuge bewegen Container durch ein verzweigtes Tunnelsystem mit rund sieben Kilometern Länge. Die Container sind farbcodiert – ein System, das den Mitarbeitenden die Zuordnung erleichtert:

  • Grün für Frühstück
  • Rot für Mittagessen
  • Gelb für Abendessen
  • Blau für Pakete
  • Schwarz für Abfall

Eine zentrale Leitstelle steuert alle Fahrzeuge und schickt sie mit ihren Ladungen quer unter dem Klinikgelände zu den jeweiligen Stationen.

Ein System mit Geschichte

Der Versorgungstunnel wurde bereits Anfang der 1970er Jahre beim Bau des Bettenhauses angelegt. Damals bewegten umlaufende Ketten hängende Transportkisten. Erst vor etwa 20 Jahren wurde das System auf fahrerlose Roboter umgestellt – ein großer Fortschritt für den Klinikalltag.

Heute erfolgen rund 3.300 Transportfahrten täglich, darunter mehr als 1.500 Essenslieferungen. Die Speisen werden im Keller des Klinikums zubereitet, in die Container gefüllt und anschließend per Roboter in bis zu den 20. Stock transportiert. Auf den Stationen werden die Mahlzeiten dann erhitzt und ausgegeben.

Ein Schritt in die Zukunft

Mit der Modernisierung hat die Uniklinik einen wichtigen Schritt gemacht, um den logistischen Ablauf in einem der größten Krankenhäuser Deutschlands langfristig zu sichern. Die neuen Roboter sollen die Betriebsabläufe stabilisieren, Ausfälle reduzieren und die Versorgung der Patientinnen und Patienten effizienter gestalten.

„Ohne dieses System würde der gesamte Klinikbetrieb ins Stocken geraten“, betont Fickert. „Deshalb ist es wichtig, dass die Technik nicht nur läuft, sondern immer weiter verbessert wird.“

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üchenbrand im Wohnpark Gronau - Feuerwehr setzt Löschmaßnahmen ein

Küchenbrand im Wohnpark Gronau: Feuerwehr verhindert Schlimmeres

19 November 2025 von Felix Morgenstern

Ein Küchenbrand im 13. Obergeschoss des Wohnparks Gronau hat am Dienstagmittag einen Großeinsatz der Feuerwehr Bergisch Gladbach ausgelöst. Gegen 11.33 Uhr ging der Notruf über die Leitstelle der Kreispolizeibehörde ein – wenige Minuten später waren zahlreiche Einsatzkräfte auf dem Weg zur Mülheimer Straße.

Küchenbrand im Wohnpark Gronau – Feuerwehr setzt Löschmaßnahmen ein

Starke Rauchentwicklung im 13. Obergeschoss

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute war im betroffenen Stockwerk bereits eine deutliche Verrauchung feststellbar. Mehrere Trupps drangen unter schwerem Atemschutz in die Wohnung ein und konnten den Brand in der Küche zügig löschen. Die Hitze- und Rauchentwicklung blieb dabei auf den Küchenbereich begrenzt.

Eine Person verletzt – drei weitere untersucht

Ein Bewohner wurde vor Ort medizinisch behandelt und anschließend zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Drei weitere Personen wurden vom Rettungsdienst untersucht; bei ihnen lagen jedoch keine Verletzungen vor.

Umfangreiche Lüftungsarbeiten und Kontrolle der Nachbarwohnungen

Nach den Löscharbeiten kontrollierte die Feuerwehr die umliegenden Wohnungen auf mögliche Rauchausbreitung und führte umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durch. Die Mülheimer Straße musste während des Einsatzes zeitweise gesperrt werden.

Großeinsatz mit 40 Kräften

Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen 1 und 2, der Löschzüge Paffrath/Hand und Stadtmitte sowie der Einsatzführungs- und Leitungsdienste vor Ort. Auch zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug waren im Einsatz. Gegen 12.50 Uhr konnte der Einsatz beendet und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

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Infotainmentsystem aus BMW ausgebaut

Infotainmentsystem aus BMW gestohlen – Polizei sucht Zeugen

19 November 2025 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach-Schildgen ist in der Nacht zu Mittwoch ein fest eingebautes Infotainmentsystem aus einem geparkten BMW entwendet worden. Zwei bislang unbekannte Täter konnten trotz schneller Alarmierung der Polizei unerkannt flüchten. Die Polizei Rhein-Berg sucht nun dringend Zeugen.

Infotainmentsystem aus BMW ausgebaut

Alarmanlage löst aus – Zeugin reagiert schnell

Gegen 01:20 Uhr wurde die Polizei von einer Anwohnerin im Hoppersheider Busch verständigt. Die Zeugin hatte die Alarmanlage eines Fahrzeugs gehört und zwei dunkel gekleidete Männer bemerkt, die sich auffällig im Bereich der Fahrertür eines roten BMW aufhielten. Während sie mit der Leitstelle telefonierte, flüchteten die Täter bereits auf Fahrrädern in ein nahegelegenes Waldgebiet.

Fensterscheibe eingeschlagen und Fahrzeugtechnik ausgebaut

Bei dem betroffenen Fahrzeug handelt es sich um einen roten BMW, der ordnungsgemäß am Straßenrand abgestellt war. Die Täter schlugen laut Polizeiangaben die Fensterscheibe der Fahrertür ein und bauten das hochwertige Infotainmentsystem samt Navigationsgerät aus dem Armaturenbrett aus. Solche gezielten Diebstähle von Fahrzeug-Elektronik beschäftigen seit Jahren Ermittlungsbehörden in vielen Regionen, da die Geräte auf dem Schwarzmarkt hohe Erlöse erzielen.

Flucht ins Waldgebiet – Fahndung ohne Erfolg

Trotz einer sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung im Umfeld der Tatörtlichkeit konnten die flüchtigen Männer nicht mehr gestellt werden. Hinweise auf ihre Identität oder das verwendete Fluchtfahrrad liegen bislang nicht vor. Auch das mögliche Transportmittel oder Komplizen bleiben Gegenstand der Ermittlungen.

Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

Die Ermittler des Kriminalkommissariats 3 hoffen nun auf Beobachtungen von Anwohnern oder Verkehrsteilnehmern. Wer im Zeitraum um 01:20 Uhr herum verdächtige Personen, Fahrräder, Fahrzeuge oder Geräusche im Bereich Hoppersheider Busch wahrgenommen hat, wird gebeten, sich bei der Polizei Rhein-Berg zu melden.

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Großeinsatz der Feuerwehr in Bockenberg: Unklarer Geruch löst umfangreiche Räumung aus

18 November 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach, 18. November 2025 – Ein unklarer, stechender Geruch in einer Wohnung eines Hochhauses im Wohnpark Bockenberg hat am Montagnachmittag (17.11.) einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Trotz stundenlanger, intensiver Ursachensuche und Messungen konnte kein gefährlicher Stoff identifiziert werden.

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Die Feuerwehr Bergisch Gladbach wurde um 15:25 Uhr in die Reginharstraße alarmiert. Bereits beim Eintreffen bestätigte sich der unbekannte Geruch in einer Wohnung im 4. Obergeschoss. Drei Bewohner meldeten Reizungen der Augen und Atemwege und mussten vorsorglich zur weiteren medizinischen Abklärung in ein örtliches Krankenhaus transportiert werden.

Umfangreiche Alarmierung und Evakuierung

Da die Ursache des Geruchs zunächst unklar blieb und eine Gefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, weiteten die Einsatzkräfte den Einsatz massiv aus. Neben dem Gerätewagen Gefahrgut wurden unter anderem die Löschzüge Bensberg, Refrath und der auf Dekontamination spezialisierte Löschzug Stadtmitte nachalarmiert. Zudem waren Fachberater, Messfahrzeuge des Rheinisch-Bergischen Kreises sowie die gesamte Führungsstruktur der Feuerwehr und des Rettungsdienstes vor Ort.

Sicherheitshalber wurden die umliegenden Wohnungen im 3., 4. und 5. Obergeschoss geräumt. 22 Personen wurden evakuiert und aufgrund der niedrigen Temperaturen in Feuerwehrfahrzeugen, einem Zelt sowie durch die alarmierte Betreuungseinheit des Malteser Hilfsdienstes versorgt.

Suche nach der Ursache blieb erfolglos

Trotz umfassender Erkundung mit allen verfügbaren Messtechniken konnte von den rund 50 Einsatzkräften der Feuerwehr keine physische Ursache für den Geruch festgestellt werden. Eine Luftprobe aus der betroffenen Wohnung wurde zur weitergehenden Analyse an die Analytische Task Force (ATF) der Feuerwehr Köln übergeben.

Gegen 17:30 Uhr konnten die evakuierten Anwohner der Nachbarwohnungen Entwarnung erhalten und in ihre Wohnungen zurückkehren, nachdem eine Gefährdung in diesen Bereichen ausgeschlossen wurde. Die betroffene Wohnung wurde zunächst durch die Polizei versiegelt.

Das endgültige Ergebnis der Kölner Spezialisten lag gegen 19:00 Uhr vor: Auch die ATF konnte keinerlei gefährliche Stoffe oder Auffälligkeiten in der Luftprobe nachweisen. Daraufhin konnte auch der Bewohner der betroffenen Wohnung wieder zurückkehren.

Insgesamt waren rund 50 Kräfte der Feuerwehr und 16 Kräfte des Rettungsdienstes an dem Großeinsatz beteiligt, der über drei Stunden andauerte.

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Rösrath: Polizei nimmt 21-Jährigen nach Betrugsmasche „Falsche Polizisten“ fest

18 November 2025 von Felix Morgenstern

Dank des schnellen und umsichtigen Handelns einer 64-jährigen Rösratherin und ihres Lebensgefährten ist am Donnerstagabend ein Betrugsversuch durch sogenannte „falsche Polizeibeamte“ gescheitert. Die echte Polizei konnte einen 21-jährigen Abholer noch am Tatort festnehmen.

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Betrüger geben sich als Polizeibeamte aus

Gegen 20 Uhr erhielt die Seniorin einen Anruf vermeintlicher Polizisten. Die Täter gaben vor, dass in ihrer Nachbarschaft eine Einbrecherbande aktiv sei und ihre Wertgegenstände in Gefahr seien. Sie solle diese daher zur Sicherheit an die Polizei übergeben. Während des 45-minütigen Gesprächs erkundigten sich die Betrüger detailliert nach Schmuck, Bargeld und anderen Wertgegenständen.

Der Lebensgefährte der Frau reagierte geistesgegenwärtig: Über ein zweites Telefon kontaktierte er die echte Polizei, die sofort zum Einfamilienhaus im Stadtteil Hoffnungsthal fuhr. Die eintreffenden Beamten konnten das Gespräch über Lautsprecher mithören und die weitere Übergabe beobachten.

Präparierte Tüte als Lockmittel – Täter taucht auf

Wie von den Betrügern gefordert, stellte die Seniorin schließlich eine präparierte Tüte gefüllt mit Kleingeld und Verpackungsmaterial an den Straßenrand. Die echten Polizisten hatten das Grundstück im Blick und warteten auf den Abholer.

Wenige Minuten später erschien eine dunkel gekleidete Person mit Kapuze und nahm die Tüte an sich. Als sich die Polizisten zu erkennen gaben, ergriff der Täter sofort die Flucht. Nach einer kurzen Verfolgung – unterstützt von weiteren alarmierten Streifen – konnte der 21-jährige Bedburger gestellt und festgenommen werden.

Weitere Festnahme am Täterfahrzeug

In der Nähe des Tatorts entdeckten die Beamten ein abgestelltes Fahrzeug, das offenbar als Flucht- oder Transportmittel diente. Darin saß die Freundin des Festgenommenen. Auch sie wurde vorläufig festgenommen.

Beide Beschuldigte wurden zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie zunächst entlassen. Gegen sie laufen nun Strafverfahren wegen versuchten Betrugs.

Polizei warnt: Betrugsmaschen nehmen zu

Die Polizei Rhein-Berg weist erneut darauf hin, dass echte Polizeibeamte niemals nach Wertgegenständen oder Bargeld fragen und diese nie zur Abholung bereitstellen lassen. Bürgerinnen und Bürger, die verdächtige Anrufe erhalten, sollten sofort auflegen und die 110 wählen.

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Gefahrstoffaustritt im Kombibad Paffrath - Feuerwehr im Großeinsatz

Gefahrstoffaustritt im Kombibad Paffrath: Feuerwehr verhindert größere Gefahr

17 November 2025 von Felix Morgenstern

Am Samstagabend kam es im Kombibad Paffrath zu einem Gefahrstoffeinsatz, der zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach auf den Plan rief. Gegen 20:25 Uhr meldete ein Haustechniker der Einrichtung einen Austritt eines chlorhaltigen Gefahrstoffs aus der Filteranlage. Dank des schnellen und besonnenen Handelns des Mitarbeiters sowie des professionellen Vorgehens der Feuerwehr konnte eine Gefährdung für Besucherinnen, Besucher und die Bevölkerung verhindert werden.

Gefahrstoffaustritt im Kombibad Paffrath – Feuerwehr im Großeinsatz

Technischer Defekt löst Alarm aus

Bereits kurz nach Betriebsschluss um 20:00 Uhr bemerkte der Haustechniker während seines Kontrollgangs eine geringe Menge austretenden Chlors. Er veranlasste umgehend die Räumung des Gebäudes und informierte die Leitstelle über den Notruf 112. Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits alle Anwesenden das Kombibad unverletzt verlassen.

Die Leitstelle alarmierte ein großes Kräfteaufgebot: Die Feuerwachen 1 und 2, die Löschzüge Paffrath/Hand, Schildgen und Stadtmitte sowie der Einsatzführungsdienst und der Leitungsdienst rückten an. Auch der Rettungsdienst sowie ein Messtrupp des Rheinisch-Bergischen Kreises unterstützten den Einsatz.

Einsatz unter Atemschutz

Die Feuerwehrleute gingen unter schwerem Atemschutz und spezieller Schutzkleidung in den Technikraum vor. Dort nahmen sie den ausgetretenen Gefahrstoff auf und sicherten ihn in speziellen Behältern. Parallel wurde ein Dekontaminationsplatz im Außenbereich aufgebaut, um die Schutzkleidung der Einsatzkräfte professionell zu reinigen und mögliche Kontaminationen auszuschließen.

Da sich der Austritt als begrenzt herausstellte, konnten mehrere Einheiten im Laufe des Einsatzes wieder entlassen werden. Um 21:30 Uhr war der Gefahrstoff vollständig beseitigt und der betroffene Bereich ausreichend belüftet. Um 22:05 Uhr wurde die Einsatzstelle offiziell an den Betreiber übergeben.

Insgesamt waren rund 40 Feuerwehrkräfte mit zahlreichen Fahrzeugen im Einsatz.

Warum Chlor so gefährlich ist

Chlor wird in Schwimmbädern zur Wasseraufbereitung eingesetzt, kann jedoch bereits in geringen Mengen gesundheitliche Probleme verursachen. Dazu zählen Reizungen der Augen, Husten, Atembeschwerden und Schleimhautreizungen. Bei intensiverer Einwirkung drohen sogar Lungenschäden. Deshalb werden auch vermeintlich kleine Vorfälle sehr ernst genommen und technisch aufwendig abgearbeitet.

Schneller Einsatz verhindert Schlimmeres

Durch das umsichtige Verhalten des Haustechnikers und das konsequente Vorgehen der Feuerwehr konnte eine Gefährdung für die Öffentlichkeit ausgeschlossen werden. Der Badebetrieb bleibt vorerst unterbrochen, bis der technische Defekt vollständig analysiert und behoben ist.

Die Feuerwehr betont zum Abschluss: „Bereits geringe Mengen chlorhaltiger Stoffe können gefährlich sein. Daher ist es wichtig, dass Vorfälle wie dieser sofort gemeldet werden.“

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