Archiv | Lokal

ChatGPT Image 23. Feb. 2026, 12_25_11

Betreuungsbehörde „on Tour“: Informieren, vorsorgen, selbstbestimmt entscheiden

23 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Symbolbild

Unter dem Motto „Wer klug ist, sorgt vor“ geht die Betreuungsbehörde auch 2026 wieder auf Tour durch das Stadtgebiet von Bergisch Gladbach. Mit Vorträgen, Workshops und Infoständen informiert sie Bürgerinnen und Bürger rund um die Themen Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsrecht – kostenlos, wohnortnah und ohne große Hürden.

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Menschen frühzeitig für die eigene Vorsorge zu sensibilisieren. Wer rechtzeitig festlegt, wer im Ernstfall Entscheidungen treffen darf und welche medizinischen Maßnahmen gewünscht oder abgelehnt werden, schafft Klarheit für sich selbst und entlastet zugleich Angehörige.

Auftakt im PROgymnasium

Den Startschuss bildet am 2. März 2026 von 10 bis 11.30 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Thema Patientenverfügung im PROgymnasium Bensberg e. V.. Referentin ist Claudia Freudenberger. Interessierte erhalten hier grundlegende Informationen dazu, wie eine Patientenverfügung rechtssicher formuliert wird und welche Aspekte dabei besonders zu beachten sind.

Einführung und Diskussion in der VHS

Am 10. März 2026 folgt von 18 bis 19.30 Uhr in der VHS Bergisch Gladbach die Veranstaltung „Vorsorgevollmacht und Betreuungsrecht – Einführung mit Diskussion“. Referentin Andrea Winkelmann erläutert, wie eine Vorsorgevollmacht erstellt wird, wann eine gesetzliche Betreuung erforderlich wird und welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

In Kooperation mit der Betreuungsbehörde bietet die VHS am 23. März 2026 von 18 bis 19.30 Uhr zudem die Veranstaltung „Patientenverfügung – Einführung und Workshop“ an. Auch hier referiert Claudia Freudenberger. Neben einer Einführung in das Thema besteht die Möglichkeit, konkrete Fragen zu klären und individuelle Aspekte zu besprechen. Eine Anmeldung ist ebenfalls nicht notwendig.

Weitere Station im Gemeindezentrum Kippekausen

Ein weiteres Informationsangebot ist für den 27. April 2026 von 16 bis 18 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Kippekausen am Rittersteg 1 geplant. Die Veranstaltung wird von Andrea Winkelmann durchgeführt und bietet Raum für persönliche Fragen sowie vertiefende Informationen rund um Vorsorgevollmacht und Betreuungsrecht.

Präsenz auf den Wochenmärkten

Darüber hinaus ist die Betreuungsbehörde auch 2026 wieder auf den Wochenmärkten vertreten. Geplant sind Infostände am 21. Mai in Bensberg, am 10. Juli in Refrath sowie am 15. Juli in der Stadtmitte – jeweils von 9 bis 12 Uhr. Vor Ort informiert das Team über die Erteilung von Vollmachten, das Betreuungsrecht und die Patientenverfügung und steht für individuelle Gespräche zur Verfügung.

Überblick online

Eine Übersicht über alle Themen, Termine und weiterführende Informationen finden Interessierte auf der Internetseite der Betreuungsbehörde der Stadt Bergisch Gladbach.

Mit ihrem mobilen Informationsangebot setzt die Betreuungsbehörde ein klares Zeichen: Vorsorge ist kein Tabuthema, sondern ein wichtiger Schritt zu mehr Selbstbestimmung – und sie beginnt am besten rechtzeitig.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 19. Feb. 2026, 12_03_25

Köln plant Ausbau des Stadtbahnnetzes – Finanzierung bleibt größte Hürde

19 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Köln. Die Stadt Köln hat den Mobilitätsausschuss über den aktuellen Stand der Weiterentwicklung des Stadtbahnnetzes informiert. Zahlreiche Projekte sollen den öffentlichen Nahverkehr in den kommenden Jahren leistungsfähiger und barriereärmer machen. Gleichzeitig macht die Verwaltung deutlich: Ohne gesicherte Finanzierung bleiben viele Zeitpläne unter Vorbehalt.

Symbolbild

Finanzlage erschwert Planung

Nach Angaben des Dezernats für Mobilität stellt die angespannte Haushaltslage sowohl die Stadt als auch die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) vor große Herausforderungen. Steigende Kosten im ÖPNV erschweren es den Kommunen zunehmend, Betrieb und Ausbau aus eigenen Mitteln zu finanzieren.

Im Rahmen des Ergebnissicherungskonzepts der Stadtwerke Köln wird derzeit diskutiert, dass die KVB ein festgelegtes maximales jährliches Defizit nicht überschreiten dürfen. Welche konkreten Auswirkungen dies auf den Ausbau des Netzes haben wird, ist noch offen.


Projekte bis 2035

Trotz finanzieller Unsicherheiten plant die Stadt mehrere zentrale Maßnahmen bis zum Jahr 2035:

  • Ausbau der Ost-West-Achse – längere 90-Meter-Züge auf der Linie 1 zur Kapazitätserhöhung
  • Bahnsteigverlängerungen auf den Linien 4, 13 und 18 für 70-Meter-Züge
  • Verlängerung der Linie 7 bis Köln-Zündorf Süd (Ranzeler Straße)
  • Stadtbahnanbindung von Rondorf und Meschenich („StadtBahn Süd“)
  • Mehr Barrierefreiheit durch höhere Bahnsteige und neue Aufzüge an Haltestellen

Diese Maßnahmen sollen vor allem das Fahrgastaufkommen besser bewältigen und den Zugang zum Nahverkehr erleichtern.


Perspektiven nach 2035 und 2040

Darüber hinaus plant die Stadt langfristige Erweiterungen des Netzes:

  • neue Stadtbahnanbindung „Mülheim Süd“ sowie Stammheim/Flittard
  • linksrheinische Gürtelverlängerung der Linie 13
  • Verlängerung der Linie 17 über Niederkassel nach Bonn mit Anschluss an die Linie 7

Weitere politische Prüfaufträge werden derzeit noch bewertet und sind noch nicht als konkrete Projekte definiert.


Fazit

Die Stadt verfolgt weiterhin ambitionierte Ziele für den Ausbau des Stadtbahnnetzes. Entscheidend bleibt jedoch die Finanzierung: Erst wenn diese gesichert ist und Prioritäten festgelegt sind, lassen sich verbindliche Zeitpläne festlegen.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 17. Feb. 2026, 12_45_06

Tags: , , ,

Rosenmontag im Rheinisch-Bergischen Kreis verläuft weitgehend störungsfrei

17 Februar 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Rheinisch-Bergischer Kreis. Die Polizei zieht nach den Rosenmontagszügen am 16. Februar eine durchweg positive Bilanz: Trotz zahlreicher Veranstaltungen blieb es im gesamten Kreisgebiet überwiegend ruhig – auch wenn das nasskalte Wetter für deutlich geringere Besucherzahlen sorgte.


Weniger Besucher wegen Wetter

Nach Einschätzung der Einsatzkräfte lockte die Witterung spürbar weniger Menschen an die Zugstrecken als in den vergangenen Jahren. Die Stimmung der Anwesenden blieb dennoch ausgelassen.

Störungsfrei verliefen die Umzüge in:

  • Odenthal-Eikamp
  • Odenthal-Blecher
  • Bergisch Gladbach-Herkenrath
  • Overath-Steinenbrück
  • Rösrath-Mitte

In Kürten-Dürscheid sprach die Polizei vorsorglich zwei Platzverweise aus. Straftaten wurden jedoch nicht festgestellt.


Auch Dabringhausen ohne Zwischenfälle

Beim Zug in Wermelskirchen-Dabringhausen bestätigte der Einsatzleiter ebenfalls eine geringere Besucherzahl. Ein polizeiliches Einschreiten war nicht erforderlich, und nach bisherigen Erkenntnissen kam es auch dort zu keinen Straftaten.


Positive Gesamtbilanz der Session

Aus Sicht der Polizei verlief damit die gesamte Karnevalssession im Rheinisch-Bergischen Kreis mit ihren zahlreichen Umzügen „ganz überwiegend sehr friedlich“.

Für das kommende Jahr wünschen sich die Einsatzkräfte eine ähnlich ruhige Lage – allerdings mit besserem Wetter für die Karnevalisten.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 14. Feb. 2026, 12_04_42

Tags: , , , ,

Weniger Zwischenfälle beim Karnevalszug in Bechen – Polizei zieht positives Fazit

14 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Kürten-Bechen – Nach dem Karnevalszug an Weiberfastnacht (12. Februar) hat die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis eine überwiegend positive Bilanz gezogen. Im Vergleich zu den Vorjahren registrierten die Einsatzkräfte deutlich weniger Störungen und Straftaten.

Eine Rolle spielte dabei vermutlich auch das schlechte Wetter: Vor Beginn des Zuges versammelten sich weniger Jecken entlang der Strecke. Dennoch kam es insbesondere im Bereich „Esel“ – dem Parkplatz am Kreisverkehr Kölner Straße/Odenthaler Straße – zu einer größeren Ansammlung alkoholisierter Jugendlicher und Heranwachsender.

Gegen 13.40 Uhr meldete das Kürtener Ordnungsamt eine achtköpfige Gruppe, die durch aggressives und provokantes Verhalten auffiel. Die Polizei sprach gezielt mit den Beteiligten (Gefährderansprache). Anschließend trat die Gruppe nicht mehr störend in Erscheinung, blieb aber unter Beobachtung.

Weitere Vorfälle im Tagesverlauf:

  • 14.25 Uhr: Ein Mann wurde beim Zünden von Pyrotechnik beobachtet. Die Beamten fanden weiteres Material und stellten es sicher. Es wurde eine Strafanzeige gefertigt.
  • 15.40 Uhr: Ein 20-Jähriger warf Wurfmaterial gezielt auf Zugteilnehmende und schubste Umstehende in Richtung der Wagen. Er erhielt einen Platzverweis für die Dauer des Zuges.
  • 15.50 Uhr: Eine körperliche Auseinandersetzung sowie Sachbeschädigung an einem Auto auf der Odenthaler Straße wurden gemeldet. Die Beteiligten waren beim Eintreffen der Polizei bereits verschwunden. Nach Zeugenaussagen wurden Anzeigen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung erstattet.
  • 16.30 Uhr: Eine zuvor des Platzes verwiesene Person wurde erneut angetroffen und kurzzeitig in Gewahrsam genommen.

Trotz dieser einzelnen Einsätze hatte die Polizei insgesamt deutlich weniger zu tun als in den Jahren zuvor. Neben der Witterung habe auch die erhöhte Polizeipräsenz sowie die gute Zusammenarbeit mit Sicherheitsdiensten und dem Ordnungsamt dazu beigetragen.

Die Polizei kündigte an, auch bei den kommenden Karnevalszügen mit zahlreichen Kräften präsent zu sein, damit die Feierlichkeiten weiterhin fröhlich und friedlich verlaufen.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 11. Feb. 2026, 13_36_32

Tags: , , , ,

PKW außer Kontrolle: Zwei Frauen verletzt

11 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. Am Dienstagnachmittag (10.02.) hat sich im Stadtteil Bensberg in Bergisch Gladbach ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem zwei Frauen verletzt wurden – eine von ihnen schwer.

Kreislaufprobleme beim Abbiegen

Nach bisherigen Erkenntnissen war eine 86-jährige Bergisch Gladbacherin gegen 14:40 Uhr mit ihrem VW auf der Kölner Straße in Fahrtrichtung Bensberg unterwegs. Nach eigenen Angaben wollte sie nach rechts in die Straße Kaule abbiegen, als sie plötzlich Kreislaufprobleme bekam.

Dabei erfasste sie zunächst eine Fahrradfahrerin, die auf dem Radweg ebenfalls in Fahrtrichtung Bensberg unterwegs war. Anschließend verwechselte die Seniorin offenbar Gas- und Bremspedal.

Pkw fährt auf Gehweg und kollidiert mit Fußgängerin

In der Folge geriet das Fahrzeug auf einen Gehweg und stieß dort mit einer 72-jährigen Fußgängerin zusammen. Der Pkw riss zudem einen Briefkasten aus dem Boden, prallte gegen einen Mülleimer und kam schließlich an einer Hecke zum Stillstand.

Die 37-jährige Fahrradfahrerin aus Bergisch Gladbach wurde leicht verletzt. Die 72-jährige Fußgängerin erlitt schwere Verletzungen. Beide Frauen wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht.

Auch die 86-jährige Autofahrerin wurde vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert.

Ermittlungen und Führerschein sichergestellt

Die Polizei hat Ermittlungen gegen die Seniorin aufgenommen. Ihr wird unter anderem Straßenverkehrsgefährdung infolge körperlicher Mängel sowie fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. Der Führerschein der Frau wurde sichergestellt.

Das beschädigte Fahrzeug wurde abgeschleppt. Während der Unfallaufnahme musste die Kölner Straße in beide Richtungen gesperrt werden.

Rückfragen an:
Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis
Pressestelle, RBr Wirtz
Telefon: 02202 205 120

Kommentare (0)

ChatGPT Image 26. Jan. 2026, 12_10_10(1)

Stadt Köln schreibt Ehrenamtspreis „KölnEngagiert 2026“ aus – Peter Brings übernimmt Ehrenamtspatenschaft

26 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In Köln engagieren sich mehr als 200.000 Menschen freiwillig für das Gemeinwohl. Sie sind in ganz unterschiedlichen Bereichen aktiv – vom Sport über Hilfs- und Rettungsdienste, Umwelt- und Naturschutz bis hin zu sozialen, kulturellen und generationenübergreifenden Projekten. Dieses vielfältige Engagement würdigt die Stadt Köln auch im kommenden Jahr mit dem Ehrenamtspreis „KölnEngagiert 2026“.

Symbolbild

Ehrenamtspreis wird seit 2001 vergeben

Der Kölner Ehrenamtspreis wird bereits seit 2001 verliehen und hat sich als feste Größe der Anerkennungskultur in der Stadt etabliert. Nach dem 25-jährigen Jubiläum im vergangenen Jahr schreibt Oberbürgermeister Torsten Burmester den Preis auch für 2026 erneut aus. Ziel ist es, Menschen und Organisationen sichtbar zu machen, die sich in besonderer Weise für das Zusammenleben in Köln einsetzen.

Bewerbungen und Vorschläge möglich

Für den Ehrenamtspreis können ehrenamtlich Engagierte, Initiativen, Vereine, Projekte sowie auch Unternehmen vorgeschlagen werden. Ebenso ist eine Selbstbewerbung möglich. Damit möchte die Stadt ein möglichst breites Spektrum an Engagement abbilden und unterschiedlichen Formen des freiwilligen Einsatzes Raum geben.

Peter Brings ist Ehrenamtspate 2026

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte der Oberbürgermeister zudem den Ehrenamtspaten für das Jahr 2026 vor. Diese Rolle übernimmt Peter Brings, Sänger, Musiker und Mitbegründer der Kölner Band Brings.

Peter Brings steht seit Jahrzehnten auf den Bühnen der Stadt und darüber hinaus, engagiert sich aber ebenso kontinuierlich für gesellschaftliche und soziale Anliegen. Mit seiner Patenschaft soll das Ehrenamt zusätzliche Aufmerksamkeit erhalten und Menschen ermutigt werden, sich selbst zu engagieren oder bestehendes Engagement fortzuführen.

Zeichen der Wertschätzung für freiwilliges Engagement

Mit „KölnEngagiert 2026“ setzt die Stadt Köln erneut ein deutliches Zeichen der Anerkennung für den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen. Der Preis soll nicht nur Dank ausdrücken, sondern auch zeigen, wie unverzichtbar freiwilliges Engagement für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Köln ist.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 26. Jan. 2026, 12_17_05(1)

Diebstahl aus geparktem Auto in Moitzfeld: Kinderwagen und Smartwatch verschwunden

26 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach-Moitzfeld ist es zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstagnachmittag zu einem Diebstahl aus einem geparkten Pkw gekommen. Unbekannte Täter entwendeten dabei unter anderem einen Kinderwagen sowie eine Smartwatch.

Nach Angaben der Polizei hatte die betroffene Fahrzeughalterin ihren grauen Mercedes A 180 am Mittwoch (21. Januar) gegen 15 Uhr in der Max-Baermann-Straße abgestellt. Als sie am Donnerstag (22. Januar) gegen 16 Uhr zu ihrem Auto zurückkehrte, stellte sie fest, dass mehrere Gegenstände aus dem Fahrzeuginneren fehlten.

Neben dem Kinderwagen und der Smartwatch wurden auch Schminkartikel sowie die Zulassungsbescheinigung des Fahrzeugs gestohlen. Wie die Täter in den Pkw gelangten, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und die Ermittlungen eingeleitet.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei Rhein-Berg bittet Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen in der Max-Baermann-Straße oder deren Umfeld gemacht haben, sich zu melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegengenommen.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, Fahrzeuge nach Möglichkeit nicht als Aufbewahrungsort für Wertgegenstände zu nutzen und auch scheinbar alltägliche Gegenstände nicht sichtbar im Auto liegen zu lassen.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 26. Jan. 2026, 11_43_54(1)

Unfallkommission benennt zwei neue Unfallschwerpunkte in Bergisch Gladbach

26 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Die Unfallkommission der Stadt Bergisch Gladbach hat zwei neue Unfallschwerpunkte im Stadtgebiet identifiziert. Die Feststellung erfolgte in der Sitzung am Montag, 15. Dezember 2025. In der Kommission arbeiten die Straßenverkehrsbehörde, der städtische Straßenbaulastträger sowie die Polizei gemeinsam an der Analyse des Unfallgeschehens und an Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.

Symbolbild

Häufung von Unfällen auf der Bensberger Straße

Erster neuer Unfallschwerpunkt ist die Bensberger Straße im Abschnitt zwischen dem Berufskolleg und dem Talweg. In diesem Bereich kommt es vermehrt zu Verkehrsunfällen zwischen abbiegenden Kraftfahrzeugen und Radfahrenden. Besonders das Abbiegeverhalten stellt hier ein erhöhtes Risiko dar.

Um die Verkehrssituation zu entschärfen, werden zusätzliche Fahrrad-Piktogramme auf der Fahrbahn aufgebracht. Zudem soll die Zufahrt zum Berufskolleg rot eingefärbt werden, um die Aufmerksamkeit der Autofahrenden zu erhöhen und auf querende Radfahrende hinzuweisen.

Refrather Weg ebenfalls betroffen

Als zweiter Unfallschwerpunkt wurde der Refrather Weg im Bereich des Finanzamts festgestellt. Auch hier ereignen sich regelmäßig Kollisionen unter Beteiligung von Radfahrenden. Die Stadtverwaltung plant daher eine Überarbeitung der Radverkehrsführung in diesem Abschnitt.

Vorgesehen ist, die Radinfrastruktur insbesondere an Einmündungen zu Zufahrten entlang der Strecke deutlicher zu markieren und zu beschildern. Die entsprechenden Planungen werden derzeit von der Abteilung für Mobilität und Stadtentwicklung erarbeitet.

Maßnahmen werden ein Jahr lang überprüft

Nach Umsetzung der vorgesehenen Maßnahmen will die Unfallkommission die Unfallentwicklung an beiden Örtlichkeiten mindestens ein Jahr lang intensiv beobachten. Ziel ist es, die Wirksamkeit der Veränderungen zu überprüfen und bei Bedarf weitere Verbesserungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit vorzunehmen.

Appell an alle Verkehrsteilnehmenden

Die Stadt Bergisch Gladbach ruft alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhter Aufmerksamkeit und gegenseitiger Rücksichtnahme auf – insbesondere in den Bereichen der neu identifizierten Unfallschwerpunkte. Ein umsichtiges Fahrverhalten könne entscheidend dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit für alle zu verbessern.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 26. Jan. 2026, 10_14_30(1)

Jugendbefragung 2026: Stadt Bergisch Gladbach gibt jungen Menschen eine Stimme

26 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Wie erleben Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ihren Alltag in Bergisch Gladbach? Wo fühlen sie sich wohl – und wo sehen sie Verbesserungsbedarf? Genau diesen Fragen geht die Jugendbefragung 2026 der Stadt Bergisch Gladbach nach. Ziel ist es, ein realistisches Bild davon zu erhalten, was junge Menschen bewegt und was sie sich für ihre Stadt wünschen.

Symbolbild

Grundlage für neuen Kinder- und Jugendförderplan

Die Befragung ist ein zentraler Baustein für die Neuaufstellung des Kinder- und Jugendförderplans, der im Jahr 2026 erarbeitet wird. Mit den Ergebnissen möchte die Stadt ihre Angebote und Strukturen für junge Menschen künftig noch passgenauer ausrichten. Dabei steht die Beteiligung der Zielgruppe im Mittelpunkt: Die Lebensrealität junger Menschen soll nicht nur mitgedacht, sondern aktiv einbezogen werden.

Teilnahme freiwillig, anonym und datenschutzkonform

Um eine möglichst breite Beteiligung zu ermöglichen und gleichzeitig den Datenschutz zu gewährleisten, wird der Befragungslink über die Schulen an die Eltern weitergegeben. Nach Zustimmung der Eltern können die Kinder und Jugendlichen an der Online-Befragung teilnehmen.

Die Teilnahme ist freiwillig und vollständig anonym. Es werden keine Namen oder Kontaktdaten erhoben. Abgefragt werden lediglich grundlegende Angaben wie Alter, Geschlecht, Schulform und Wohnort. Rückschlüsse auf einzelne Personen sind ausdrücklich ausgeschlossen.

Befragung an allen Schulen im Stadtgebiet

Angeschrieben werden alle Grundschulen, Förderschulen sowie weiterführenden Schulen im gesamten Stadtgebiet. Neben dem ausführlichen Fragebogen stellt die Stadt zusätzlich eine verkürzte Version in leichter Sprache zur Verfügung, um möglichst vielen jungen Menschen eine Teilnahme zu ermöglichen.

Ergebnisse fließen direkt in die Planung ein

Die Stadt Bergisch Gladbach möchte mit der Jugendbefragung ein klares Signal setzen: Die Meinung junger Menschen zählt. Die ausgewerteten Ergebnisse sollen unmittelbar in die Entwicklung zukünftiger Angebote, Projekte und Maßnahmen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene einfließen.

Hintergrund: Kinder- und Jugendförderplan

Der bisherige Kinder- und Jugendförderplan für die Jahre 2021 bis 2025 wurde durch Beschluss des Jugendhilfeausschusses um das Jahr 2026 verlängert. Diese zusätzliche Zeit soll genutzt werden, um eine umfassende Beteiligung junger Menschen zu ermöglichen. Auf Basis der Befragungsergebnisse soll der neue Förderplan möglichst bedarfsgerecht und zukunftsorientiert aufgestellt werden.

Kurz gesagt: Die Stadt fragt nach – und junge Menschen gestalten mit, wie Bergisch Gladbach in Zukunft noch lebenswerter werden kann.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 26. Jan. 2026, 10_05_15(1)

Spatenstich am Albertus-Magnus-Gymnasium: Neubau schafft zusätzliche Räume für G9

26 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Mit einem symbolischen Spatenstich haben am Albertus-Magnus-Gymnasium (AMG) in Bensberg die Arbeiten für ein neues zweigeschossiges Erweiterungsgebäude offiziell begonnen. Bereits seit Anfang Januar laufen vorbereitende Tiefbauarbeiten, die nun den sichtbaren Start der Baumaßnahme markieren. Der Neubau wird als Holzmodulgebäude realisiert und soll dringend benötigte zusätzliche Schulräume schaffen.

Symbolbild

Vorbereitende Arbeiten unter besonderem Schutz des Baumbestands

Im Zuge der laufenden Erdarbeiten werden aktuell Grundleitungen sowie Elektrokabel im Boden verlegt und angepasst. Dabei legt die Stadt großen Wert auf den Schutz des vorhandenen Baumbestands auf dem Schulgelände. Sämtliche Maßnahmen erfolgen unter Einhaltung strenger Vorgaben zum Baum- und Wurzelschutz. Unvermeidbare Baumfällungen wurden bereits im Vorfeld genehmigt und umgesetzt.

Frühzeitige Information der Öffentlichkeit

Bereits am 12. November 2025 hatte die Stadt Bergisch Gladbach gemeinsam mit der Schulbau GmbH zu einer öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung eingeladen. Dort wurden Anwohnerinnen und Anwohner umfassend über die Planung, den Bauablauf sowie mögliche Auswirkungen der Maßnahme informiert. Fragen und Anregungen aus der Nachbarschaft konnten dabei direkt aufgegriffen werden.

Schulbauoffensive gewinnt weiter an Fahrt

Der Neubau am Albertus-Magnus-Gymnasium ist Teil der umfassenden Schulbauoffensive in Bergisch Gladbach. Mit dem Erweiterungsgebäude reagiert die Stadt insbesondere auf den zusätzlichen Raumbedarf, der sich aus der Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium (G9) ergibt. Die modulare Bauweise ermöglicht dabei eine vergleichsweise kurze Bauzeit und hohe Planungssicherheit.

Holzmodulbau für zeitgemäßen Unterricht

Das zweigeschossige Gebäude wird in moderner Holzmodulbauweise errichtet. Diese Bauform bietet nicht nur ökologische Vorteile, sondern erlaubt auch eine flexible und funktionale Gestaltung der Unterrichtsräume. Ziel ist es, hochwertige Lernumgebungen zu schaffen, die den pädagogischen Anforderungen eines zeitgemäßen Schulbetriebs gerecht werden.

Projekt bleibt anspruchsvoll

Trotz des zügigen Starts bleibt das Bauprojekt anspruchsvoll. Insbesondere mögliche unvorhergesehene Bedingungen im Baugrund stellen weiterhin ein zeitliches Risiko dar. Stadt und Schulbau GmbH zeigen sich jedoch optimistisch, das Projekt dank enger Abstimmung und der Zusammenarbeit mit erfahrenen Baupartnern erfolgreich umzusetzen.

Mit dem Spatenstich am Albertus-Magnus-Gymnasium wird ein weiterer wichtiger Schritt zur Stärkung der Bildungsinfrastruktur in Bergisch Gladbach gemacht.

Kommentare (0)

Advertise Here
Advertise Here
März 2026
M D M D F S S
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031