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Zufallskontrolle in Overath deckt dreisten Ladendiebstahl auf

03 April 2025 von Felix Morgenstern

Was als routinemäßige Verkehrskontrolle begann, entpuppte sich als handfester Ladendiebstahl im großen Stil: Am Dienstagnachmittag (1. April) deckten Beamte des Verkehrsdienstes der Polizei Rhein-Berg in Overath einen Diebstahl auf – dank eines wachsamen Blicks und einer Portion Zufall.

Symbolbild

Nicht angeschnallt – aber mit vollem Kofferraum unterwegs

Gegen 14:00 Uhr befuhren die Polizisten mit einem zivilen Dienstfahrzeug den Besucherparkplatz eines Discounters in der Straße Steinhauser Auel, als ihnen kurz darauf ein dunkler Opel auffiel. Auf der Rückbank erkannten die Beamten eine nicht angeschnallte Person, woraufhin sie dem Fahrzeug folgten und es schließlich im Bereich Kölner Straße / Rotter Weg anhielten.

Verdächtig viele Waren im Auto

Schon beim ersten Blick ins Fahrzeug fiel auf: Sowohl die Rückbank als auch der Kofferraum waren mit Lebensmitteln und Haushaltswaren vollgepackt – in einer Menge, die weit über den Eigenbedarf hinausging. Der Verdacht auf Ladendiebstahl lag schnell nahe.

Polizeibekannter Fahrer – Waren im Wert von 800 Euro

Eine Überprüfung des 25-jährigen Fahrers aus Essen ergab, dass er bereits wegen Eigentumsdelikten polizeibekannt ist. Gemeinsam mit Unterstützungskräften des Wachdienstes wurde das Fahrzeug zurück zum Supermarkt am Steinhauser Auel gebracht. Dort bestätigte sich der Verdacht: Alle Waren im Wert von rund 800 Euro stammten nachweislich aus dem Geschäft – eine Mitarbeiterin erkannte die beiden Männer sofort wieder.

Anzeige gegen beide Tatverdächtigen

Die Polizei stellte die Waren sicher und übergab sie an den Supermarkt. Gegen die beiden Männer wurde eine Strafanzeige wegen Diebstahls aufgenommen.

Dieser Fall zeigt: Aufmerksames Handeln im Straßenverkehr kann weit mehr zutage fördern als nur Gurtverstöße – manchmal sogar ein ganzes Verbrechen.

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Betroffenes Handwerkerfahrzeug

Erneuter Einbruch in Handwerkerfahrzeug in Bergisch Gladbach-Refrath

03 April 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht auf Mittwoch (2. April) kam es im Stadtteil Refrath erneut zu einem Einbruch in ein Handwerkerfahrzeug. Gegen 01:49 Uhr informierte ein aufmerksamer Zeuge die Polizei, nachdem er auf dem Heimweg ein auffällig beschädigtes Fahrzeug in der Straße Im Hüttenfeld bemerkt hatte.

Betroffenes Handwerkerfahrzeug

Täter schlagen trotz Zusatzsicherung zu

Vor Ort stellten die Polizeibeamten fest, dass an dem Transporter eine Seitenscheibe auf der Beifahrerseite eingeschlagen und die gesicherte Schiebetür gewaltsam geöffnet worden war – trotz zusätzlichem Schloss. Der betroffene Fahrzeugbesitzer wurde umgehend informiert und traf kurz darauf am Tatort ein.

Er gab an, das Fahrzeug zuletzt gegen 22:00 Uhr kontrolliert zu haben. Zu diesem Zeitpunkt sei noch alles unversehrt gewesen.

Täter offenbar bei der Tat gestört

Direkt neben dem Fahrzeug fanden die Beamten einen Koffer mit Werkzeug, der aus dem Transporter stammte. Der Besitzer vermutet, dass der oder die Täter während der Tat gestört wurden und deshalb nicht das gesamte Werkzeug entwenden konnten.

Trotzdem fehlen nun mehrere hochwertige Geräte – darunter ein Winkelschleifer – mit einem Gesamtwert von über 1.000 Euro. Der Sachschaden am Fahrzeug wird zusätzlich auf circa 1.500 Euro geschätzt.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei hat eine Strafanzeige wegen besonders schweren Diebstahls aufgenommen. Wer zwischen 22:00 Uhr und 01:49 Uhr in der Straße Im Hüttenfeld verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat, wird gebeten, sich an das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter 📞 02202 205-0 zu wenden.

Immer wieder geraten Handwerkerfahrzeuge ins Visier von Einbrechern. Die Polizei rät deshalb, wertvolle Werkzeuge und Maschinen nicht über Nacht im Fahrzeug zu lagern – auch nicht bei gesicherter Abstellung.

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Anschlag auf Moschee in Bergisch Gladbach: Politik verurteilt Tat aufs Schärfste

Anschlag auf Moschee in Bergisch Gladbach: Politik verurteilt Tat aufs Schärfste

02 April 2025 von Darian Lambert

Am Dienstagabend wurde die Abu Bakr Moschee des Islamischen Gemeinde e.V. in Heidkamp Ziel einer abscheulichen Tat: Unbekannte beschmierten großflächig die Außenwände des Gotteshauses mit Fäkalien und hinterließen unter anderem den Schriftzug „Jesus“. Der Angriff hat in der Gemeinde große Bestürzung ausgelöst.

Lokalpolitiker der Bürgerpartei GL zu Besuch in der Moschee

Der Vorstand der Moscheegemeinde reagierte mit tiefer Betroffenheit. Karim Tollih, Sprecher des Vereins, erklärte: „Dieser Angriff ist eine Schändung unseres Gotteshauses und zugleich eine Beleidigung gegenüber dem Namen Jesus, der in diesem Zusammenhang in den Schmutz gezogen wurde. Es ist ein Angriff auf den religiösen Frieden und das Miteinander in unserer Stadt.“

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, während die Gemeinde ankündigte, ihre Sicherheitsvorkehrungen zu erhöhen – unter anderem durch zusätzliche Überwachungstechnik.

Auch die Lokalpolitik zeigt sich entsetzt über die Tat. Frank Samirae, Mitglied im Stadtrat und Integrationsrat von Bergisch Gladbach (Bürgerpartei GL), verurteilte den Vorfall mit klaren Worten:

„Was hier geschehen ist, ist kein harmloser Streich – es ist ein feiger Anschlag auf das friedliche Zusammenleben in unserer Stadt. Ein Angriff auf eine religiöse Einrichtung trifft uns alle. Als Stadtgesellschaft müssen wir solchen Taten geschlossen entgegentreten. Es darf keinen Platz für Hass, Intoleranz oder religiös motivierte Hetze in Bergisch Gladbach geben. Ich stehe solidarisch an der Seite unserer muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger.“

Auch Alexander Felsch, Bürgermeisterkandidat der CDU für Bergisch Gladbach, äußerte sich deutlich:

„Ich bin zutiefst schockiert über diesen Vorfall. Solche Taten sind widerlich und haben in unserer Stadt keinen Platz. Als Bürgermeister werde ich mich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass Bergisch Gladbach ein Ort der Toleranz und des Respekts bleibt – ganz gleich, welcher Religion, Herkunft oder Kultur jemand angehört. Solche Angriffe dürfen sich nicht wiederholen, und sie werden niemals toleriert.“

Die Stadtgesellschaft ist nun aufgerufen, ein deutliches Zeichen zu setzen – für ein friedliches Miteinander und gegen jede Form von religiösem Hass.

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Drei Tage Stillstand bei Ford Köln – IG Metall startet Warnstreik für Sozialtarifvertrag

02 April 2025 von Felix Morgenstern

In den Kölner Ford-Werken stehen seit Montagmorgen (1. April) die Bänder still. Die IG Metall hat die Beschäftigten zu einem dreitägigen Warnstreik aufgerufen, um Druck in den festgefahrenen Verhandlungen um einen Sozialtarifvertrag auszuüben.

Symbolbild

350 Mitarbeiter starten mit Fackeln und Forderungen

Bereits in der Nacht versammelten sich rund 350 Beschäftigte der Nachtschicht mit Fackeln und Transparenten an einem Kreisverkehr mitten im Werksgelände. Die Stimmung war aufgebracht – begleitet von Pfiffen und Sirenengeräuschen machten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutlich, dass sie sich von der Unternehmensführung im Stich gelassen fühlen.

IG Metall fordert Absicherung bei Insolvenz

Im Zentrum des Arbeitskampfes steht die Forderung nach einem verbindlichen Sozialtarifvertrag für die aktuell 11.500 Beschäftigten am Standort Köln. Die IG Metall pocht auf eine finanzielle Absicherung im Fall einer Insolvenz, nachdem Ford im vergangenen Jahr eine Vereinbarung zur Schuldenübernahme gekündigt hatte.

„Wir fordern klare soziale Leitplanken für die Zukunft – und das nicht nur in guten Zeiten,“ so ein Sprecher der Gewerkschaft.

Die Gewerkschaft verlangt unter anderem einen Sockelbetrag von 200.000 Euro pro Beschäftigten, der im Falle von Kündigungen oder Werksschließungen zur Verfügung stehen soll.

Ford zeigt sich zurückhaltend

Der Konzern selbst äußert sich zu den laufenden Verhandlungen nicht konkret. Auf Anfrage erklärte Ford lediglich, man wolle gemeinsam mit den Sozialpartnern schnellstmöglich faire Lösungen finden. Eine direkte Stellungnahme zur Höhe der geforderten Beträge oder zur Zukunft des Werks blieb aus.

Kölner Standort unter Druck

Die wirtschaftliche Lage am Standort Köln ist angespannt. Die beiden dort produzierten Elektromodelle verkaufen sich schleppend, neue, günstigere Fahrzeugvarianten sind aus Sicht der IG Metall nicht in Planung.

Zudem wurde bekannt, dass der amerikanische Mutterkonzern künftig nicht mehr automatisch für Verluste aus Köln aufkommen wird. Die Gewerkschaft warnt deshalb vor einem möglichen Insolvenzrisiko für das traditionsreiche Werk.

Drei Tage Warnstreik – Signal mit Nachdruck

Der Warnstreik soll bis einschließlich Mittwoch andauern. Die IG Metall kündigte bereits an, bei weiterem Stillstand in den Gesprächen den Arbeitskampf auszuweiten.

Die Beschäftigten von Ford Köln fordern Sicherheit – und senden mit diesem Warnstreik ein deutliches Signal: Sie wollen eine Zukunft mit Planbarkeit und fairen Bedingungen. Ob und wann sich die Konzernleitung bewegt, bleibt vorerst offen.

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Einbruch in Handwerkerfahrzeug: Werkzeuge in Schildgen gestohlen

02 April 2025 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach-Schildgen kam es am vergangenen Wochenende zu einem Diebstahl aus einem Handwerkerfahrzeug. Der Vorfall wurde am Sonntagmorgen (31. März) gegen 06:00 Uhr von einem Mitarbeiter gemeldet.

Symbolbild, nicht der echte Transporter

Transporter in Schildgen aufgebrochen

Nach Angaben der Polizei hatte der Firmenmitarbeiter den Ford Transit bereits am Freitagmittag (28. März) am Unterscheider Weg am Fahrbahnrand abgestellt. Als er das Fahrzeug wieder nutzen wollte, stellte er Beschädigungen an der Schiebetür fest.

Die Täter hatten offenbar gewaltsam Zugang zum Transporter verschafft und daraus hochwertige Werkzeuge und Maschinen entwendet. Der Sachschaden liegt laut ersten Schätzungen im mittleren vierstelligen Eurobereich.

Polizei bittet um Hinweise

Das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg hat eine Strafanzeige wegen besonders schweren Diebstahls aufgenommen und bittet nun um Unterstützung aus der Bevölkerung.

📞 Wer am Wochenende rund um den Unterscheider Weg verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich unter 02202 205-0 bei der Polizei zu melden.

Gerade in Wohngebieten kommt es immer wieder zu Diebstählen aus Handwerkerfahrzeugen, weshalb die Polizei auch präventiv rät, keine wertvollen Arbeitsmaterialien über Nacht im Fahrzeug zu belassen.

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Historische Entscheidung: Bensberg und Bergisch Gladbach gehen künftig getrennte Wege

01 April 2025 von Felix Morgenstern

Nach jahrzehntelanger Zugehörigkeit ist es nun offiziell: Bensberg und Bergisch Gladbach werden künftig zwei eigenständige Städte bilden. Mit dem Beschluss der Landesregierung und der Zustimmung beider Stadtparlamente wird eine historische Trennung vollzogen, die sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringt – für Verwaltung, Bürgerinnen und Bürger sowie die regionale Identität.

Zwei Städte, zwei Identitäten

Was viele Bensbergerinnen und Bensberger bereits seit Jahren spürten, wird jetzt Realität: Bensberg bekommt seinen eigenen Stadtnamen und Verwaltungssitz. Die Entscheidung basiert auf einem zunehmenden Wunsch nach mehr Eigenständigkeit – kulturell, politisch und wirtschaftlich.

Bergisch Gladbach und Bensberg sind in den letzten Jahrzehnten zwar zusammengewachsen, doch unterschiedliche Entwicklungen und örtliche Besonderheiten hätten zuletzt verstärkt den Wunsch nach einer klareren Trennung bestärkt.

„Wir wollen die Chance nutzen, unsere Stärken eigenständig weiterzuentwickeln und dabei unsere eigene Handschrift zu zeigen,“ erklärt ein Sprecher der künftigen Stadt Bensberg.

Ab wann ist die Trennung wirksam?

Die offizielle Aufteilung soll zum 1. Januar 2026 in Kraft treten. Bereits jetzt laufen intensive Vorbereitungen auf Verwaltungsebene, etwa zur Neuverteilung von Zuständigkeiten, Personal und Infrastruktur. Auch die zukünftige Grenzziehung innerhalb des Stadtgebiets ist bereits weitgehend definiert.

Die Stadt Bergisch Gladbach wird in ihrer bisherigen Form fortbestehen, verliert allerdings Bensberg als Stadtteil. Dafür erhält Bensberg eigene Strukturen, inklusive Rathaus, Stadtrat und Stadtverwaltung.

Was ändert sich für die Bürgerinnen und Bürger?

In einem ersten Schritt sollen Bürgerservices dezentralisiert und vor Ort gestärkt werden. Künftig wird es zwei getrennte Stadtverwaltungen geben – was für Bürgerinnen und Bürger kürzere Wege und mehr Mitsprachemöglichkeiten vor Ort bedeuten soll.

Zudem wird es eigene Stadtlogos, Internetauftritte und Verwaltungsnummern geben. Auch Kfz-Kennzeichen könnten künftig voneinander abweichen – eine Entscheidung hierzu steht allerdings noch aus.

Kritik und Zustimmung in der Bevölkerung

Während viele Bensbergerinnen und Bensberger die Entscheidung als überfälligen Schritt zu mehr Selbstbestimmung feiern, gibt es in Bergisch Gladbach auch kritische Stimmen, die den hohen Verwaltungsaufwand und mögliche Kosten bemängeln.

Auch die Frage, wie gemeinsame Infrastrukturprojekte – etwa im Verkehr oder im Schulbereich – künftig koordiniert werden sollen, sorgt für Diskussionsstoff.

Ein Neuanfang mit Symbolkraft

Mit dem Schritt in die Eigenständigkeit beginnt für beide Städte ein neues Kapitel. Der Wunsch nach klaren Strukturen und mehr kommunaler Autonomie war letztlich ausschlaggebend. Ob Bensberg als neue Stadtverwaltung an Strahlkraft gewinnt und wie sich die Zusammenarbeit mit Bergisch Gladbach künftig gestaltet, bleibt abzuwarten.

Fest steht: Die Region formt sich neu – mit Mut zur Veränderung und Blick in die Zukunft.

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Neuer e-Bike-Standort in Odenthal-Glöbusch: Virtuelle Station stärkt nachhaltige Mobilität

01 April 2025 von Felix Morgenstern

Das Bergische e-Bike-Netzwerk wächst weiter: In Odenthal-Glöbusch wurde jetzt eine neue Virtuelle Station an der Bushaltestelle „Glöbusch, Schöne Aussicht“ eingerichtet. Damit reagieren der Rheinisch-Bergische Kreis, die Gemeinde Odenthal und die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) auf die steigende Nachfrage in der Region nach flexibler und umweltfreundlicher Mobilität.

Neue Station ersetzt wenig genutzten Standort

Mit der Eröffnung des neuen Standorts wurde die bisherige Station an der „Eikamp Schule“ geschlossen – dort war die Auslastung geringer. Die neue Station ist sowohl in der nextbike-App sichtbar als auch durch ein Hinweisschild am Haltestellenmast vor Ort gekennzeichnet.

Ein weiterer Schritt zur vernetzten Mobilität

„Mit dem neuen Standort stellen wir eine noch bessere Vernetzung unserer Mobilitätsangebote sicher und stärken den Umstieg aufs Rad, insbesondere für Pendlerinnen und Pendler“, erklärt René Höller, Manager für Intermodalität bei der RVK.

Das neue Angebot ist bewusst so positioniert, dass es sich optimal mit dem öffentlichen Nahverkehr kombinieren lässt – eine nahtlose Verbindung von Bus, Bahn und e-Bike wird damit weiter gestärkt.

Bergisches e-Bike: Flexibel, digital und kreisweit nutzbar

Aktuell stehen im Rheinisch-Bergischen Kreis rund 148 e-Bikes zur Verfügung. Sie verteilen sich auf 14 feste und 32 virtuelle Stationen. Die nextbike-App ermöglicht eine einfache Buchung und zeigt in Echtzeit die Verfügbarkeit an den jeweiligen Standorten an.

Ein besonderes Plus:

  • VRS-Abo-Kundinnen und -Kunden, z. B. mit Deutschlandticket, fahren die ersten 30 Minuten kostenlos,
  • anschließend kostet die Nutzung 1 Euro pro 30 Minuten.
  • Ohne Abo beträgt der Preis 2 Euro pro 30 Minuten.

Zukunftsorientierte Mobilität für die Region

Mit der Erweiterung um den Standort Glöbusch setzt der Rheinisch-Bergische Kreis erneut ein Zeichen für nachhaltige Mobilität und moderne Verkehrsvernetzung. Ziel ist es, den Zugang zu umweltfreundlichen Verkehrsmitteln weiter zu erleichtern und so langfristig einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Lebensqualität in der Region zu leisten.

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Drei Jahre später: Bergisch Gladbach unterstützt Butscha weiterhin nach der Befreiung

Drei Jahre später: Bergisch Gladbach unterstützt Butscha weiterhin nach der Befreiung

31 März 2025 von Iryna Hornieva

Genau drei Jahre sind seit der Befreiung von Butscha vergangen. Der 31. März 2022 hat tiefe Wunden in den Herzen der Ukrainer hinterlassen. Doch für den Partnerschaftsverein Bergisch Gladbach – Butscha e.V. bedeutete dieser Tag zugleich, so schwer er auch war, den Beginn einer neuen Zusammenarbeit.

„Die Kraft und Entschlossenheit, mit der die Menschen in Butscha seit 2022 ihren Alltag wiederaufbauen und eine neue Zukunft gestalten, ist einfach beeindruckend“, sagt Frank Haag, der Vorsitzende des Vereins. „Diese Haltung verdient unseren Respekt und unsere Unterstützung.“

Von Anfang an begleitet der Verein die Menschen in der Ukraine auf dem Weg der Erholung und des Wiederaufbaus von Butscha. In dieser Zeit wurden bereits mehr als zehn Hilfstransporte organisiert. Ein weiterer ist gerade unterwegs. Persönlicher Austausch und konkrete Hilfe sind nicht nur an sich wichtig, sondern auch, weil sie ein Zeichen sind: Wir stehen an eurer Seite.

Die Verbindung zwischen Bergisch Gladbach und Butscha ist in letzter Zeit stärker geworden – nicht nur durch Transporte, sondern vor allem durch Begegnungen. Jugendliche aus beiden Städten haben sich bereits zweimal gegenseitig besucht. Das nächste Treffen ist für 2025 geplant. Außerdem waren Delegationen aus Butscha zu Gast in Bergisch Gladbach. Aus Gesprächen sind enge Beziehungen entstanden, aus Partnerschaft wurde Freundschaft.

Diese Freundschaft lebt durch den Dialog, durch das Zuhören und das gemeinsame Tun. Sie ist offen, ehrlich – und sie bleibt bestehen.

Wer die Arbeit des Vereins unterstützen möchte, findet alle nötigen Informationen auf der Website www.butscha.gl.

Auch der „Honig für Butscha“ ist noch erhältlich – ein kleines Glas Solidarität mit großer Wirkung.

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Три роки потому: Бергіш-Гладбах продовжує підтримувати Бучу після звільнення

Три роки потому: Бергіш-Гладбах продовжує підтримувати Бучу після звільнення

31 März 2025 von Iryna Hornieva

Рівно три роки минуло після звільнення Бучі. День 31 березня 2022 року залишив глибокі  рани у серцях українців. Та для Асоціації міст-побратимів Bergisch-Gladbach – Butscha e.V  цей день водночас став хоч і важким, але початком нової співпраці.

 «Сила та рішучість, з якою люди в Бучі відновлюють своє повсякденне життя з 2022 року та будують нове майбутнє просто вражаюча, – говорить Франк Хааг, голова Асоціації. Це ставлення заслуговує нашої поваги і нашої підтримки».

Від самого початку Асоціація допомагає українцям на шляху відновлення та відбудови Бучі. За цей час вже організовано більше десяти рейсів з допомогою. Ще один вантаж саме у дорозі. Особистий обмін та конкретна допомога важливі не лише як такі, а тому, що це знак: ми на вашому боці.

Зв’язок між Бергіш-Гладбахом і Бучею останнім часом зміцнів, і не лише завдяки транспорту, але й особливо завдяки зустрічам. Молодь з обох міст уже двічі відвідувала міста один одного. Наступна зустріч запланована на 2025 рік. Крім того делегації з Бучі також були гостями в Бергіш-Гладбаху. Міцні стосунки виникли з розмов, а з партнерства – дружба.

Ця дружба процвітає завдяки діалогу, вмінню слухати, робити щось разом. Вона відкрита, чесна і вона триває.

Кожен, хто хоче підтримати роботу Асоціації, може знайти всю необхідну інформацію на сайті www.butscha.gl.

Ще є в наявності «Мед для Бучі» – маленька баночка солідарності із значним ефектом.

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Schonende Waldpflege im Wasserschutzgebiet: Rückepferd im Einsatz an der Großen Dhünn-Talsperre

Schonende Waldpflege im Wasserschutzgebiet: Rückepferd im Einsatz an der Großen Dhünn-Talsperre

31 März 2025 von Darian Lambert

Die Waldarbeiten rund um die Große Dhünn-Talsperre gehen in diesem Frühjahr in die finale Phase – und das auf besonders behutsame Weise: Der Forstbetrieb des Wupperverbandes setzt in der Pflege des rund 780 Hektar großen Wasserschutzwaldes gezielt auf ein Rückepferd. Diese traditionelle Methode kommt zwischen Dezember und Mitte April zum Einsatz und schont dabei Boden und Wasserhaushalt gleichermaßen.

Unternehmer Olav Stracke und sein Pferd Elli helfen dem Wupperverband bei der Pflege des Wasserschutzwaldes Foto: Wupperverband

Im Mittelpunkt der aktuellen Maßnahme steht ein rund 60-jähriger Eichenbestand, dessen Gleichförmigkeit durch gezielte Eingriffe aufgebrochen wird. Einzelne, besonders vitale Bäume werden freigestellt, um mehr Licht zu erhalten und sich besser zu entwickeln. Das Ergebnis ist ein vielfältigerer, stabilerer Mischwald, der widerstandsfähiger gegenüber Klimastress, Starkregen, Sturmereignissen oder Schädlingsbefall ist.

Gerade im sensiblen Wasserschutzgebiet ist ein sorgsamer Umgang mit dem Waldboden essenziell: Der Boden fungiert hier nicht nur als Lebensgrundlage für Bäume, sondern auch als natürlicher Wasserfilter. Je ungestörter diese Funktion bleibt, desto geringer ist der Aufwand für die spätere Trinkwasseraufbereitung.

Der Einsatz von Rückepferden erweist sich dabei als ideale Lösung: Im Vergleich zu schweren Forstmaschinen verursachen sie deutlich weniger Bodendruck und stören die empfindliche Struktur des Waldbodens kaum. In diesem Fall zeigte sich sogar, dass der schonende Einsatz auch wirtschaftlich tragfähig ist.

Der eingesetzte Rückepferd-Unternehmer bringt viel Erfahrung mit: Er arbeitet hauptberuflich mit seinen Pferden, die er sowohl für Waldarbeit als auch für Kutschfahrten einsetzt. Die Arbeit im Wald verlangt nicht nur eine intensive Ausbildung der Tiere, sondern auch ein feines Gespür für deren Belastung. Während die Pferde auf Kommando arbeiten, kümmert sich der Unternehmer um das An- und Abhängen der Stämme. Um die Gesundheit der Tiere zu sichern, wird streng auf regelmäßiges Training und angepasste Arbeitszeiten geachtet.

Weitere Informationen zur Waldbewirtschaftung an der Großen Dhünn-Talsperre und den weiteren Talsperren des Wupperverbandes finden Interessierte unter: www.wupperverband.de im Bereich Forst.

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