Archiv | Wirtschaft

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Stadt Köln tritt europäischer Allianz „Mayors for Housing“ bei

23 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Die Stadt Köln verstärkt ihr Engagement für bezahlbaren Wohnraum auf europäischer Ebene. Oberbürgermeister Torsten Burmester ist der EU-weiten Initiative „Mayors for Housing“ beigetreten. Das Bündnis vereint Bürgermeisterinnen und Bürgermeister großer europäischer Städte und setzt sich dafür ein, Wohnen als soziales Grundrecht zu verankern sowie Städten eine stärkere Rolle in der europäischen Wohnungspolitik und bei der Vergabe von Fördermitteln zu geben.

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Bezahlbarer Wohnraum als zentrales Zukunftsthema

Steigende Mieten und knapper Wohnraum stellen Köln ebenso wie viele andere Metropolen vor große Herausforderungen. Mit dem Beitritt zu „Mayors for Housing“ will die Stadt ihre Interessen gebündelt mit anderen Kommunen auf EU-Ebene vertreten. Der Austausch mit Städten, die vor ähnlichen Problemen stehen, soll dazu beitragen, neue Lösungsansätze zu entwickeln und bewährte Strategien zu teilen, um den Wohnungsmarkt langfristig zu entlasten.

Europäische Zusammenarbeit gewinnt an Bedeutung

Der Schritt Kölns fällt zeitlich mit der Vorstellung des europäischen Plans für mehr erschwinglichen Wohnraum durch die EU-Kommission zusammen. Dieser sieht unter anderem Investitionen in den Wohnungsbau sowie Anpassungen von EU-Beihilferegeln vor. Die Initiative „Mayors for Housing“ bewertet diesen Plan als wichtigen Meilenstein, betont jedoch zugleich, dass die bisherigen Finanzierungsinstrumente nicht ausreichen, um den hohen Investitionsbedarf in den Städten zu decken.

Starkes Netzwerk europäischer Metropolen

Zum Bündnis gehören unter anderem Städte wie Amsterdam, Athen, Dublin, Florenz, Lissabon sowie Kölns Partnerstadt Barcelona. Auch Leipzig ist als weiteres deutsches Mitglied vertreten. Gemeinsam setzen sich die Städte für eine dauerhafte Zusammenarbeit mit der EU-Kommission ein, um die geplanten Maßnahmen weiter zu konkretisieren und mit verbindlichen Regelungen zu hinterlegen.

Ziel: Entlastung des Wohnungsmarktes in Köln

Für Köln eröffnet die Mitgliedschaft die Chance, europäische Rahmenbedingungen aktiv mitzugestalten und von gemeinsamen Initiativen zu profitieren. Der Fokus liegt darauf, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, den Wohnungsmarkt zu stabilisieren und die Lebensqualität in der Stadt nachhaltig zu sichern.

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„Das Bergische“ zieht positive Jahresbilanz: Tourismusregion mit starkem Wachstum und klarer Zukunftsstrategie

22 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Die Tourismusorganisation Das Bergische blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Mit wegweisenden Projekten, starken Netzwerken und messbaren wirtschaftlichen Effekten hat sich die Mittelgebirgsregion erneut als attraktive Freizeit-, Wander- und Kurzreiseregion im Umfeld der großen NRW-Städte positioniert. Gleichzeitig wurden wichtige Grundlagen für die weitere Entwicklung in den kommenden Jahren gelegt.

Austausch auf Bundesebene stärkt Profil der Region

Ein besonderer Höhepunkt des Jahres war die Ausrichtung der Klausurtagung des Bundesverbandes Deutsche Mittelgebirge im Mai. Vertreterinnen und Vertreter aus 26 Regionen kamen im Bergischen zusammen, um über Digitalisierung, nachhaltige Destinationsentwicklung und moderne Organisationsstrukturen zu beraten. Dabei konnte Das Bergische sein eigenes strategisches Konzept als Beispiel für eine zukunftsorientierte und vernetzte Tourismusregion vorstellen und bundesweit Akzente setzen.

Gesundheitstourismus als Zukunftsfeld

Ein zentraler Meilenstein 2025 war die Förderempfehlung für das Projekt „Bergisch Balance – Region mit Weitblick für Körper, Geist und Seele“. Ziel ist der gezielte Ausbau des Gesundheitstourismus auf Basis der natürlichen Ressourcen der Region. Geplant sind unter anderem ein naturnaher Gesundheitsweg im heilklimatischen Kurort Eckenhagen sowie ein digitales Erlebnis-Tool, das individuelle Gesundheitsimpulse vermittelt. Damit wird ein Themenfeld gestärkt, dem für die Zukunft großes Entwicklungspotenzial zugeschrieben wird.

Wander- und Kulturerlebnisse weiter ausgebaut

Auch im Bereich Wandern und Naturerlebnis verlief das Jahr erfolgreich. Die Bergischen Wanderwochen fanden 2025 gleich zweimal statt – im Frühjahr und im Herbst. Im Rahmen der Kooperation „Stadt Land Fluss trifft Bergische Wanderwochen“ wurden im Herbst mehr als 200 Veranstaltungen angeboten, darunter Gesundheitswanderungen, Exkursionen und kulinarische Formate. Die Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Rheinland, den Biologischen Stationen und dem Naturpark Bergisches Land unterstrich die kulturelle und ökologische Vielfalt der Region.

Netzwerke und Jubiläum beim Bergischen Tourismustag

Der Bergische Tourismustag 2025 stand ganz im Zeichen des Austauschs und der Zukunftsentwicklung. Mehr als 100 Teilnehmende aus Wirtschaft, Politik und Tourismus diskutierten über digitale Buchbarkeit, intelligente Lösungen im Tourismus und neue Erlebnisangebote. Gleichzeitig feierte Das Bergische sein 20-jähriges Bestehen und blickte auf zwei Jahrzehnte erfolgreicher Profilbildung zurück.

Qualitätswanderwege erneut ausgezeichnet

Ein weiteres positives Signal kam aus dem Bereich Wandern: Sowohl der Bergische Weg als auch der Bergische Panoramasteig wurden 2025 zum fünften Mal in Folge als „Qualitätswege Wanderbares Deutschland“ rezertifiziert. Die Fernwanderwege erfüllen erneut die hohen Anforderungen an naturnahe Wegeführung, zuverlässige Beschilderung und hohe Erlebnisqualität – ein Ergebnis des langjährigen Engagements vieler Partner aus Kommunen, Ehrenamt und Tourismuswirtschaft.

Tourismus bleibt starker Wirtschaftsfaktor

Die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus im Bergischen wurde durch eine aktuelle Auswertung des dwif für das Jahr 2024 untermauert. Demnach erzielte die Tourismuswirtschaft einen Bruttoumsatz von rund 539,4 Millionen Euro und eine Wertschöpfung von 262 Millionen Euro. Mit 13,1 Millionen Tagesreisen und 2,4 Millionen Übernachtungen behauptet sich die Region erfolgreich als beliebtes Ziel für Freizeit, Naherholung und Kurzurlaube. Besonders erfreulich ist der Anstieg der Übernachtungszahlen gegenüber 2022 sowie höhere Ausgaben pro Aufenthaltstag.

Tourismus wirkt über viele Branchen hinaus

Die Analyse zeigt zudem, dass der Tourismus weit über Hotellerie und Gastronomie hinaus positive Effekte entfaltet. Auch Einzelhandel, Dienstleister, lokale Produzenten und Handwerksbetriebe profitieren spürbar von der touristischen Nachfrage. Damit trägt der Tourismus wesentlich zur Lebensqualität und wirtschaftlichen Stabilität der Region bei.

Ausblick auf 2026: Qualität, Gesundheit und neue Angebote

Für das Jahr 2026 stehen bereits zahlreiche Projekte auf der Agenda. Dazu zählen die Umsetzung von „Bergisch Balance“, der weitere Ausbau des Bergischen Wanderlands, die Bergischen Wanderwochen im Frühjahr sowie neue Akzente im Radtourismus – unter anderem mit der erstmals geplanten Bergischen Radwoche im August 2026. Ergänzt werden diese Vorhaben durch den Ausbau digitaler Buchungsmöglichkeiten sowie neue Kultur- und Genussformate.

Mit einer klaren Strategie, starken Partnerschaften und positiven wirtschaftlichen Kennzahlen geht Das Bergische damit zuversichtlich in die Zukunft und setzt weiter auf nachhaltige Entwicklung, Qualität und Vernetzung.

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Mehr Geld für Mini-Jobber im Rheinisch-Bergischen Kreis

22 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Zum Jahreswechsel profitieren tausende geringfügig Beschäftigte im Rheinisch-Bergischen Kreis von einer spürbaren Einkommenssteigerung. Rund 24.600 Mini-Jobberinnen und Mini-Jobber können ab Januar monatlich bis zu 603 Euro verdienen. Möglich wird das durch die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns, der auf 13,90 Euro pro Stunde steigt.

Mindestlohnerhöhung wirkt sich direkt aus

Viele Mini-Jobber arbeiten zum gesetzlichen Mindestlohn. Für sie bedeutet die Anhebung ein konkretes Plus: Wer etwa zehn Stunden pro Woche beschäftigt ist, erhält ab Januar rund 47 Euro mehr im Monat. Damit steigt das verfügbare Einkommen vieler geringfügig Beschäftigter deutlich – gerade in Zeiten hoher Lebenshaltungskosten ein wichtiger Faktor.

Gleiche Rechte wie andere Beschäftigte

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) weist darauf hin, dass Mini-Jobber rechtlich nicht schlechter gestellt sind als andere Beschäftigte. Auch für sie gelten grundlegende Arbeitnehmerrechte. Dazu zählen unter anderem bezahlter Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sowie Zuschläge für Nacht-, Wochenend- oder Feiertagsarbeit, sofern diese im Betrieb üblich sind. Auch Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld dürfen Mini-Jobbern nicht grundsätzlich vorenthalten werden.

Viele Mini-Jobs in der Gastronomie

Besonders verbreitet sind Mini-Jobs im Rheinisch-Bergischen Kreis in der Gastronomie. Allein in Restaurants, Gaststätten und Hotels arbeiten rund 2.930 Menschen auf geringfügiger Basis. Auch im Einzelhandel, in Bäckereien, Kantinen oder bei saisonalen Angeboten wie Weihnachtsmärkten spielen Mini-Jobs eine wichtige Rolle für den laufenden Betrieb vieler Unternehmen.

Kritik an der Verdrängung regulärer Stellen

Trotz der Einkommensverbesserung sieht die NGG die hohe Zahl an Mini-Jobs kritisch. Aus Sicht der Gewerkschaft besteht die Gefahr, dass reguläre sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze verdrängt werden. Nur Voll- oder Teilzeitstellen mit Sozialversicherung bieten einen umfassenden Schutz, etwa bei Rente, Pflege oder Arbeitslosigkeit.

Frauen besonders betroffen

Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die soziale Absicherung von Frauen. Rund 58 Prozent der geringfügig Beschäftigten im Rheinisch-Bergischen Kreis sind weiblich. Häufig nutzen insbesondere junge Mütter Mini-Jobs als Wiedereinstieg in den Beruf. Der Schritt in eine reguläre Beschäftigung gelingt jedoch nicht immer, was langfristig zu Nachteilen führen kann – etwa bei der Altersvorsorge.

Forderung nach Reform der Mini-Jobs

Vor diesem Hintergrund spricht sich die NGG dafür aus, Mini-Jobs in ihrer bisherigen Form zu reformieren oder abzuschaffen. Ziel sei es, dass jede geleistete Arbeitsstunde vom ersten Moment an vollständig sozialversicherungspflichtig ist. Die aktuelle Mindestlohnerhöhung sei zwar ein wichtiger Schritt, könne aber die strukturellen Probleme geringfügiger Beschäftigung nicht lösen.

Für die Mini-Jobber im Rheinisch-Bergischen Kreis bringt der Jahreswechsel dennoch zunächst eine positive Nachricht: Mehr Geld im Portemonnaie – und zugleich eine neue Debatte über faire Arbeitsbedingungen und soziale Absicherung.

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Kreis unterstützt Ukraine-Hilfe mit weiterer Fahrzeugspende

22 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Der Rheinisch-Bergische Kreis setzt sein Engagement für die Unterstützung der vom Krieg betroffenen Menschen in der Ukraine fort. Mit der Übergabe eines umgebauten VW-Busses an die Humanitäre Hilfe Bergisch Gladbach und die Humanitäre Hilfe Overath stellt der Kreis erneut dringend benötigte logistische Hilfe zur Verfügung.

Fahrzeug aus dem Kreiseinsatz für humanitäre Zwecke

Bei dem gespendeten Fahrzeug handelt es sich um einen VW-Bus, der zuvor als Vermessungsfahrzeug im Einsatz war. Nach seiner Aussonderung wurde er technisch überprüft und für den weiteren Einsatz vorbereitet. Landrat Arne von Boetticher überreichte nun die Fahrzeugschlüssel an die beiden Vereinsvorsitzenden Ulrich Gürster und Norbert Kuhl. Mit der Spende soll die wichtige Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer gezielt unterstützt werden.

Bewährte Zusammenarbeit mit Hilfsvereinen

Die beiden Hilfsorganisationen engagieren sich seit Beginn des Krieges intensiv für die Ukraine-Hilfe und haben bereits mehrfach Fahrzeuge aus der Reserve des Kreises erhalten. Zuvor wurden unter anderem ein Krankentransportwagen, ein Kommandowagen sowie ein Multivan der Straßenmeisterei übergeben, der bereits in die Ukraine gebracht wurde. Der neue VW-Bus schließt nun an diese Reihe an.

Vielseitig einsetzbar im Krisengebiet

Durch den früheren Umbau zum Vermessungsfahrzeug verfügt der Bus über keine hintere Sitzreihe und bietet dadurch zusätzlichen Stauraum. Damit eignet er sich besonders gut für den Transport von Hilfsgütern, kann aber auch flexibel für andere logistische Aufgaben eingesetzt werden. Nach dem abgeschlossenen Check-up wird sich das Fahrzeug in Kürze auf den Weg in die Ukraine machen.

Mit der erneuten Fahrzeugspende leistet der Rheinisch-Bergische Kreis einen weiteren konkreten Beitrag zur humanitären Hilfe und unterstützt die Hilfsvereine dabei, dringend benötigte Unterstützung direkt dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird.

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Mehr Sicherheit und zahlreiche Baustellen: Stadt Köln setzt Maßnahmen in den Stadtteilen um

19 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Die Stadt Köln startet zu Beginn des neuen Jahres eine Reihe von Bau- und Verkehrsmaßnahmen in mehreren Stadtteilen. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, insbesondere für den Rad- und Fußverkehr, sowie wichtige Infrastrukturen instand zu halten oder weiterzuentwickeln. Einige Projekte beginnen bereits Anfang Januar 2026, andere laufen schon seit Monaten und werden fortgeführt.

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Sicherer Radverkehr auf der Jahnstraße

In der Kölner Innenstadt wird die Jahnstraße zwischen Mauritiuswall und Humboldtstraße für den Radverkehr deutlich sicherer gestaltet. Die Strecke ist eine wichtige Verbindung zwischen Zülpicher Platz und Neumarkt. Bisher mussten Radfahrende hier zwischen Stadtbahnschienen und parkenden Autos fahren – eine Situation mit erhöhtem Unfallrisiko. Als kurzfristige Maßnahme werden ab der Woche vom 5. Januar 2026 die Beschilderung angepasst und die Fahrbahn freigeräumt. Rund zehn Längsparkplätze entfallen, sodass Radfahrende künftig ausreichend Platz haben, um sicher neben den Schienen zu fahren.

Norbertstraße: Mindestfahrbahnbreite wird umgesetzt

Im Gereonsviertel wird die Norbertstraße angepasst, um die gesetzlich vorgeschriebene Mindestfahrbahnbreite von 3,05 Metern sicherzustellen. Parkende Fahrzeuge hatten die Straße bislang teilweise stark eingeengt. Ab dem 12. Januar 2026 werden Markierungen entfernt und die Beschilderung geändert. Insgesamt fallen 21 Parkplätze weg. Um den Parkdruck für Anwohnende abzufedern, werden die verbleibenden Stellplätze ausschließlich als Bewohnerparkplätze ausgewiesen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich fünf Werktage.

Tunnel Gulliver: Sperrung wegen Instandhaltungsarbeiten

In der Altstadt/Nord kommt es ab dem 7. Januar 2026 zu Einschränkungen im Tunnel Gulliver/Bahndamm/Domhof. Aufgrund von Abbrucharbeiten am Gewölbe über dem Rheinufertunnel wird die Tunnelröhre in Fahrtrichtung Nord gesperrt. Die Arbeiten dauern bis zum 30. Januar 2026. Der Verkehr in Richtung Süden bleibt möglich, eine Umleitung nach Norden wird ausgeschildert.

Große Infrastrukturprojekte laufen weiter

Parallel zu den neuen Maßnahmen setzt die Stadt zahlreiche bereits angekündigte Bauprojekte fort. Dazu zählen unter anderem:

  • der Umbau des Dellbrücker Marktplatzes und die Sanierung der Straße „An der Kemperwiese“ bis Sommer 2026,
  • die Neugestaltung mehrerer Kreuzungen an der Weißer Straße in Rodenkirchen,
  • der Bau eines Kreisverkehrs an der Sürther Straße/Grüngürtelstraße,
  • die Sanierung der Ufermauer an der Unteren Groov in Zündorf,
  • sowie der Neubau von Fuß- und Radwegbrücken, etwa an der Escher Straße in Bilderstöckchen.

Auch kleinere Maßnahmen wie die Erneuerung von Gehwegbelägen am Ebertplatz oder Restarbeiten an der Ampelanlage Zülpicher Straße/Sülzgürtel werden im neuen Jahr abgeschlossen.

Stadt bittet um Verständnis

Die Stadt Köln weist darauf hin, dass Baustellen und Sperrungen unvermeidbar sind, um die Verkehrssicherheit zu verbessern und die Infrastruktur zukunftsfähig zu gestalten. Verkehrsteilnehmenden wird empfohlen, die ausgeschilderten Umleitungen zu nutzen und zusätzliche Fahrzeiten einzuplanen. Aktuelle Informationen zu allen Baustellen sind im städtischen Verkehrskalender abrufbar.

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Keine Vorverlegung der Wochenmärkte an den Feiertagen – Neue Sportförderung startet in Porz

19 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Zum Jahresende informiert die Stadt Köln über wichtige Regelungen rund um die Feiertage sowie über neue Fördermöglichkeiten im Sportbereich. Während sich Marktbesucherinnen und -besucher auf Ausfälle einstellen müssen, eröffnet das Sportentwicklungsprogramm „Sport in Metropolen“ ab 2026 neue Chancen für Vereine und Initiativen im Stadtbezirk Porz.

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Wochenmärkte an Weihnachten und Neujahr entfallen

An den diesjährigen Feiertagen werden die Kölner Wochenmärkte nicht vorverlegt. Das betrifft alle Markttage, die regulär auf Donnerstag oder Freitag fallen und mit den Feiertagen zusammenfallen. Konkret finden am Donnerstag und Freitag, 25. und 26. Dezember 2025 (1. und 2. Weihnachtstag), sowie am Donnerstag, 1. Januar 2026 (Neujahr), keine Wochenmärkte statt. Marktbesucherinnen und -besucher werden gebeten, ihre Einkäufe entsprechend zu planen.

„Sport in Metropolen“: Neues Förderprogramm für Porz

Ab Januar 2026 wird das Sportentwicklungsprogramm „Sport in Metropolen“ im Stadtbezirk Porz umgesetzt. Ziel des Programms ist es, die Sportaktivität in der Bevölkerung zu erhöhen und Bewegung stärker im Alltag der Menschen zu verankern. Bewerben können sich Sportvereine, Verbände, Bildungseinrichtungen, kirchliche Träger sowie Einzelpersonen mit Sitz in Köln.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung des vereinsorientierten Sports und auf Kooperationen mit Schulen, Kindertagesstätten, sozialen Einrichtungen und Seniorennetzwerken. Gemeinsam sollen neue, niedrigschwellige Sport- und Bewegungsangebote entstehen, die möglichst viele Menschen erreichen.

Voraussetzungen für eine Förderung

Die finanzielle Unterstützung wird als Anteils- und Anschubfinanzierung gewährt. Voraussetzung ist ein Eigenanteil von mindestens 20 Prozent der Projektkosten. Die genauen Förderkriterien sind in der Richtlinie der Stadt Köln zur Förderung von Sport und Bewegung festgelegt. Projektanträge können über das Online-Förderportal der Stadt Köln eingereicht werden.

In den vergangenen Jahren wurden durch das Programm unter anderem Übungsleiterschulungen, Kooperationsprojekte zwischen Schulen und Sportvereinen sowie Ferien- und Bewegungsangebote ermöglicht. Nach dem Abschluss der Förderphase im Stadtbezirk Kalk wird das erfolgreiche Programm nun in Porz fortgeführt.

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Belastetes Trinkwasser in Willich: Der lange Kampf gegen PFAS

19 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Sauberes Trinkwasser gilt als Selbstverständlichkeit – doch in Willich ist genau dieses Vertrauen ins Wanken geraten. Seit rund zwei Jahren steht das Trinkwasser der Stadt unter besonderer Beobachtung, nachdem bei routinemäßigen Kontrollen erhöhte Konzentrationen von PFAS im Grundwasser festgestellt wurden. Die sogenannten „Ewigkeitschemikalien“ stellen Kommunen, Wasserversorger und Politik vor große Herausforderungen.

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Alarmierende Messwerte aus dem Grundwasser

Das Trinkwasser in Willich wird überwiegend aus Grundwasser gewonnen und nach geltenden Standards aufbereitet. Im Jahr 2023 zeigten Kontrollmessungen erstmals auffällige Werte von PFAS, per- und polyfluorierten Alkylverbindungen. Diese Stoffe sind künstlich hergestellt, extrem langlebig und können sich im menschlichen Körper anreichern. Seit dem Bekanntwerden der Belastung wird das Wasser engmaschig überwacht.

Vermutete Ursache: Illegal entsorgter Feuerlöschschaum

Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Belastung vermutlich auf Feuerlöschschaum zurück, der PFAS enthält. Der Verdacht richtet sich auf illegal entsorgte Feuerlöscher, deren Inhalt über Abwasserkanäle in den Boden gelangt sein soll. In diesem Zusammenhang laufen derzeit Gerichtsverfahren in Krefeld gegen mehrere Beschuldigte. Umweltverbände gehen davon aus, dass die Verunreinigungen bereits deutlich länger bestehen könnten als bislang bekannt.

Kritik an Behörden und Versorgern

Umweltschützer werfen den Verantwortlichen vor, zu spät reagiert zu haben. Ihrer Einschätzung nach sei die Problematik möglicherweise über Jahre hinweg unterschätzt worden. Die Stadtwerke Willich weisen diese Vorwürfe zurück und betonen, dass ihnen vor den Messungen im Jahr 2023 keine Hinweise auf PFAS im Grundwasser vorgelegen hätten.

Filtertechnik soll Trinkwasser sichern

Um die Versorgung dauerhaft sicherzustellen, setzen die Stadtwerke nun auf technische Lösungen. Kernstück ist eine neue Aktivkohlefilter-Anlage, die PFAS aus dem Wasser entfernen soll. Der Bau der Anlage kostet rund 1,4 Millionen Euro, hinzu kommen jährliche Betriebskosten von etwa 200.000 Euro. Regelmäßige Wasserproben sollen zudem gewährleisten, dass die Grenzwerte eingehalten werden.

Sauberes Wasser – aber zu welchem Preis?

Auch wenn die bekannten Quellen der Verunreinigung gestoppt werden können, bleibt das Problem langfristig bestehen. PFAS bauen sich nur extrem langsam ab und können das Grundwasser noch über Jahrzehnte belasten. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet das zwar weiterhin sauberes Trinkwasser, gleichzeitig aber wohl auch steigende Wasserpreise.

Der Fall Willich zeigt, wie gravierend die Folgen unsichtbarer Umweltbelastungen sein können – und wie langwierig und kostspielig der Weg zurück zu dauerhaft unbelastetem Trinkwasser ist.

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Rostiger Baukran nach Jahren aus dem Kölner Stadtbild verschwunden

19 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Im Kölner Stadtteil Sülz ist ein jahrelanges Ärgernis für die Anwohnenden endlich beseitigt worden: Ein ungenutzter und stark verrosteter Baukran an der Linzer Straße wurde nach 13 Jahren abgebaut. Der Kran stand seit einem gescheiterten Bauvorhaben direkt vor einem Wohnhaus und hatte über Jahre hinweg das Straßenbild geprägt – und belastet.

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Ursprünglich sollte der Kran für den Ausbau von Dachgeschosswohnungen eingesetzt werden. Nachdem die Stadt das Vorhaben wegen Verstößen gegen die Baugenehmigung untersagt hatte, blieb der Kran dennoch stehen. Seit 2019 war er ungenutzt, rostete zunehmend und nahm den Bewohnerinnen und Bewohnern nicht nur die Sicht, sondern auch das Gefühl von Sicherheit.

Sicherheitsbedenken und wachsender Unmut

Mit der Zeit wuchs die Sorge in der Nachbarschaft. Besonders bei Sturm wurde der Kran als potenzielle Gefahr wahrgenommen, da er offenbar nicht mehr regelmäßig überprüft wurde. Auch die Nähe zu einer Schule am Ende der Straße verstärkte die Bedenken. Viele Anwohnende fühlten sich durch das massive Baugerät in ihrem Alltag eingeschränkt.

Der Unmut mündete schließlich in einer gemeinsamen Initiative: Eine Petition mit mehr als 60 Unterschriften wurde bei der Stadt eingereicht. Damit machten die Anwohnenden deutlich, dass sie den jahrelangen Zustand nicht länger hinnehmen wollten.

Ordnungsamt greift ein – Kran wird entfernt

Nach Prüfung der Situation schaltete sich das Ordnungsamt der Stadt Köln ein und stufte den Kran ebenfalls als Gefahrenquelle ein. Der Eigentümer des Grundstücks wurde aufgefordert, das Baugerät zu entfernen. Anfang Dezember wurde zunächst der Kran eingefahren, nun folgte der vollständige Abbau.

Für die Nachbarschaft bedeutet dies das Ende einer langen Geduldsprobe. Der Blick aus den Fenstern ist wieder frei, und das Sicherheitsgefühl ist zurückgekehrt. Aus dem gemeinsamen Ärger war über die Jahre sogar ein nachbarschaftlicher Zusammenhalt entstanden – nun endet das Kapitel mit einem sichtbaren Erfolg.

Ein Zeichen für Bürgerengagement

Der Abbau des Krans zeigt, dass beharrliches Engagement von Bürgerinnen und Bürgern Wirkung zeigen kann. Nach über einem Jahrzehnt ist der rostige Baukran Geschichte – und die Linzer Straße hat ein Stück Lebensqualität zurückgewonnen.

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Dauerhafte Perspektive für die Großtagespflege „Kleine Helden“

19 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Gute Nachrichten für Familien in Odenthal: Der langfristige Weiterbetrieb der Großtagespflege „Kleine Helden“ ist gesichert. Durch einen Beschluss des Odenthaler Gemeinderats wurden die baurechtlichen Voraussetzungen geschaffen, um eine unbefristete Baugenehmigung zu ermöglichen. Damit ist auch die dauerhafte Förderung durch den Rheinisch-Bergischen Kreis als Träger der Jugendhilfe gewährleistet.

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Gemeinderat schafft entscheidende Grundlage

Der Odenthaler Gemeinderat hat am 16. Dezember den bislang geltenden Bebauungsplan angepasst. Dieser hatte eine Kindertagespflege an dem Standort in der Lindenallee ausgeschlossen und damit eine unbefristete Genehmigung verhindert. In den vergangenen Jahren konnten daher nur zeitlich begrenzte Baugenehmigungen erteilt werden, zuletzt mit einer Laufzeit bis Ende Januar 2026. Mit der aktuellen Entscheidung ist dieses Hindernis nun beseitigt.

Unbefristete Genehmigung in Vorbereitung

Der zugehörige Bauantrag befindet sich derzeit in der abschließenden Prüfung. Nach Angaben des Rheinisch-Bergischen Kreises wird mit der Erteilung der unbefristeten Baugenehmigung im Januar 2026 gerechnet. Damit können auch die langfristigen Förderzusagen für die betreuten Kinder verbindlich ausgesprochen werden.

Verlässliche Betreuung für Familien

In der Großtagespflege „Kleine Helden“ werden unter der Woche bis zu neun Kinder professionell betreut. Die Einrichtung ist für viele Familien ein fester Bestandteil der Betreuungslandschaft in Odenthal. Mit der nun geschaffenen rechtlichen Sicherheit können Eltern, Kinder und Betreuungspersonal wieder verlässlich planen.

Stärkung der Kinderbetreuung vor Ort

Mit der Entscheidung des Gemeinderats und den weiteren Schritten des Rheinisch-Bergischen Kreises ist ein wichtiges Signal für die Stabilität und den Ausbau der Kinderbetreuung in Odenthal gesetzt. Die nahtlose Betreuung der Kinder bleibt erhalten – ohne erneute Befristungen oder Unsicherheiten für die Zukunft.

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Rat beschließt nächste Schritte für umfassende Schulbaumaßnahmen in Köln

18 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am Dienstag, 16. Dezember 2025, wichtige Weichen für den weiteren Ausbau und die Sanierung der Kölner Schullandschaft gestellt. Im Mittelpunkt stand ein umfangreiches Maßnahmenpaket, mit dem der bauliche Zustand von insgesamt 56 Schulstandorten systematisch untersucht werden soll. Ziel ist es, den konkreten Sanierungs- und Raumbedarf dieser Schulen zu ermitteln und darauf aufbauend tragfähige Konzepte für die kommenden Jahre zu entwickeln.

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Voruntersuchungen als Grundlage für Planung und Finanzierung

Alle 56 ausgewählten Standorte waren bereits 2024 im Rahmen von Standortanalysen bewertet worden. Diese hatten ergeben, dass an sämtlichen Schulen eine Generalsanierung notwendig ist. Nun sollen vertiefende Voruntersuchungen folgen, um den tatsächlichen baulichen Zustand, pädagogische Anforderungen sowie mögliche zusätzliche Raumbedarfe detailliert zu erfassen.

Für diese weitergehenden Untersuchungen hat der Rat 6,6 Millionen Euro freigegeben. Mit dem Geld sollen externe Fachplanungs- und Sachverständigenbüros beauftragt werden, die unter anderem Bauzustände erfassen und bewerten. Erst nach Abschluss dieser Phase können belastbare Kosten- und Zeitpläne erstellt werden.

Konzepte bis Ende 2026 vorgesehen

Auf Basis der Untersuchungsergebnisse soll die Stadtverwaltung bis zum dritten Quartal 2026 konkrete Vorschläge zur Umsetzung und Finanzierung der Sanierungen vorlegen. Dabei werden auch Fragen zur zukünftigen Nutzung der Schulstandorte, mögliche Veränderungen im Schulplatzbedarf sowie Potenziale zur Nachverdichtung geprüft. Eine Priorisierung der Maßnahmen erfolgt zudem unter Berücksichtigung der finanziellen Leistungsfähigkeit des städtischen Haushalts.

Insgesamt verfügt die Stadt Köln über 291 städtische Schulstandorte, sodass das Maßnahmenpaket einen wichtigen, aber ersten Schritt in einer langfristigen Strategie zur Sicherung und Weiterentwicklung der schulischen Infrastruktur darstellt.

Machbarkeitsstudien für fünf weitere Schulen

Parallel dazu hat der Rat die Kölner Schulbaugesellschaft mbH beauftragt, für fünf weitere Schulstandorte Machbarkeitsstudien sowie Stufenpläne für energetische Sanierungen zu erstellen. Betroffen sind:

  • die katholische Hauptschule am Großen Griechenmarkt
  • die Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung an der Zülpicher Straße
  • das Berufskolleg 14 (Außenstelle Perlengraben)
  • die Gemeinschaftsgrundschule an der Adolph-Kolping-Straße
  • das Maximilian-Kolbe-Gymnasium in Köln-Porz

Diese Studien sollen klären, wie die Gebäude baulich und energetisch zukunftsfähig weiterentwickelt werden können.

Langfristige Perspektive für Kölns Schulen

Mit den Beschlüssen setzt die Stadt Köln auf eine strukturierte und vorausschauende Herangehensweise im Schulbau. Ziel ist es, langfristige Lösungen für Sanierung, Nutzung und Finanzierung zu entwickeln und damit die Voraussetzungen für moderne Lernorte und eine stabile Schulentwicklung in allen Stadtteilen zu schaffen.

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