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Bauarbeitsplätze im Rheinisch-Bergischen Kreis auch im Winter gesichert

15 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Für die rund 1.880 Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter im Rheinisch-Bergischen Kreis bedeutet der Winter keine Existenzsorgen. Trotz Schnee, Frost und witterungsbedingter Baustopps gelten ihre Arbeitsplätze als „winterfest“. Möglich macht das das Saison-Kurzarbeitergeld, mit dem Beschäftigte auch in der kalten Jahreszeit im Job bleiben und weiterhin Einkommen erhalten.

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Arbeiten ruhen – Verträge laufen weiter

In den Wintermonaten können viele Arbeiten auf dem Bau nicht ausgeführt werden: Fundamente lassen sich nicht ausheben, Straßen nicht asphaltieren, Leitungen nicht verlegen. Dennoch bleiben Arbeitsverträge bestehen und Löhne gesichert. Das Saison-Kurzarbeitergeld – früher als Schlechtwettergeld bekannt – greift von Dezember bis März und sorgt dafür, dass Baubeschäftigte nicht entlassen werden müssen, wenn das Wetter Außenarbeiten unmöglich macht.

Die Arbeitsagentur übernimmt in dieser Zeit einen Teil des Lohnausfalls. Je nach Situation erhalten Beschäftigte bis zu 67 Prozent des Nettolohns als Ausgleich.

Vorteile für Betriebe und Beschäftigte

Im Rheinisch-Bergischen Kreis gibt es rund 262 Baubetriebe, die von dieser Regelung profitieren können. Für Unternehmen bedeutet das Planungssicherheit: Fachkräfte bleiben im Betrieb, und aufwendige Neueinstellungen im Frühjahr entfallen. Gleichzeitig haben Beschäftigte eine ganzjährige Perspektive und stabile Einkünfte.

Das Saison-Kurzarbeitergeld lässt sich dabei flexibel einsetzen. Betriebe können es für die gesamte Belegschaft oder nur für einzelne Teams beantragen. Auch eine nachträgliche Meldung bei der Arbeitsagentur ist möglich, wenn Aufträge wetterbedingt nicht ausgeführt werden konnten. Der bürokratische Aufwand gilt als überschaubar.

Auch andere Branchen profitieren

Nicht nur klassische Bauunternehmen können das Saison-Kurzarbeitergeld nutzen. Auch Dachdecker-, Gerüstbau- sowie Garten- und Landschaftsbetriebe zählen zu den Branchen, die im Winter häufig von witterungsbedingten Ausfällen betroffen sind und deshalb auf diese Unterstützung zurückgreifen können.

Voraussetzungen vor Antragstellung

Bevor ein Betrieb Saison-Kurzarbeitergeld beantragt, müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen geprüft werden. Dazu gehört, ob Beschäftigte in der wetterbedingt arbeitsfreien Zeit andere Aufgaben im Betrieb übernehmen können, etwa in der Halle oder im Lager. Zudem sind vorhandene Urlaubstage und Arbeitszeitguthaben zu berücksichtigen.

Insgesamt sorgt das Saison-Kurzarbeitergeld dafür, dass Bauarbeitsplätze im Rheinisch-Bergischen Kreis auch in der kalten Jahreszeit gesichert bleiben – ein wichtiger Stabilitätsfaktor für Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen.

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Vorsorge fürs Alter: Kostenlose Beratungsangebote im Rheinisch-Bergischen Kreis im Januar 2026

15 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Wer frühzeitig Vorsorge treffen möchte für den Fall, dass persönliche Angelegenheiten nicht mehr vollständig selbst geregelt werden können, erhält im Rheinisch-Bergischen Kreis auch im Januar 2026 umfassende Unterstützung. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Betreuungsvereinen bieten die Kommunen wieder kostenlose Beratungsangebote rund um das Betreuungsrecht an. Das Angebot richtet sich sowohl an Bürgerinnen und Bürger, die vorsorgen möchten, als auch an Menschen, die bereits eine rechtliche Betreuung übernommen haben oder vor dieser Aufgabe stehen.

Beratung und Information vor Ort

Die Beratungen informieren unter anderem zu Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügungen, Patientenverfügungen sowie zu Aufgaben und Rechten rechtlicher Betreuerinnen und Betreuer. Ergänzt werden die Sprechstunden durch Informationsveranstaltungen in den jeweiligen Städten und Gemeinden.

Bürgerinnen und Bürger aus Bergisch Gladbach wenden sich direkt an die Betreuungsbehörde der Stadt Bergisch Gladbach unter der Telefonnummer 02202 / 14-2639.

Beratungstermine im Januar 2026

In den übrigen Kommunen des Rheinisch-Bergischen Kreises finden die Beratungsangebote an folgenden Terminen statt:

  • Burscheid:
    Donnerstag, 15. Januar 2026, 12–14 Uhr
    Rathaus Burscheid, Höhestraße 7–9, Raum 0.01
    Terminvereinbarung: 02171 75041-14
  • Kürten:
    Dienstag, 13. Januar 2026, 9–12 Uhr
    Bürgerhaus Kürten, Karlheinz-Stockhausen-Platz 1
    Terminvereinbarung: 02171 49030
  • Leichlingen:
    Donnerstag, 15. Januar 2026, 14.30–17 Uhr
    Quartiersbüro Leichlingen, Kirchstraße 6–8
    Terminvereinbarung: 02171 75041-14
  • Odenthal:
    Donnerstag, 8. Januar 2026, 14–17 Uhr
    Rathaus Odenthal, Altenberger-Dom-Straße 31 (Trauzimmer)
    Terminvereinbarung: 02171 49030
  • Overath:
    Dienstag, 13. Januar 2026, 10–13 Uhr
    Caritas Rhein-Berg, Wiesenauel 36a
    Terminvereinbarung: 02205 8950680
  • Rösrath:
    Donnerstag, 15. Januar 2026, 9–12 Uhr
    Lebenshilfe Rösrath, Hauptstraße 71
    Terminvereinbarung: 02205 8950680
  • Wermelskirchen:
    Montag, 12. Januar 2026, 14.30–17 Uhr
    Haus der Begegnung, Schillerstraße 6
    Terminvereinbarung: 02171 75041-14

Flexible Terminvereinbarung möglich

In allen genannten Kommunen – mit Ausnahme von Bergisch Gladbach – können auch individuelle Termine außerhalb der festen Sprechzeiten vereinbart werden. Zudem sind Hausbesuche möglich, wenn persönliche Gründe dies erforderlich machen.

Mit den regelmäßigen Beratungsangeboten möchten Kreis und Betreuungsvereine dazu beitragen, rechtliche Vorsorge frühzeitig zu klären und Bürgerinnen und Bürger bei verantwortungsvollen Aufgaben rund um Betreuung und Selbstbestimmung kompetent zu unterstützen.

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Sicherheitskräfte am Flughafen Köln/Bonn bangen um ihre Arbeitsplätze

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Am Flughafen Köln/Bonn wächst die Sorge unter den Beschäftigten der Sicherheitskontrollen. Hintergrund ist ein geplanter Personalabbau bei dem Sicherheitsunternehmen Securitas, das derzeit für die Passagierkontrollen zuständig ist. Nach vorliegenden Informationen könnten im kommenden Jahr mehr als 100 Arbeitsplätze wegfallen.

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Lange Wartezeiten trotz Personalknappheit

Bereits seit Wochen kommt es am Flughafen Köln/Bonn immer wieder zu langen Warteschlangen an den Sicherheitskontrollen. Reisende müssen teils bis zu 40 Minuten einplanen, um die Kontrollstellen zu passieren. Als Gründe gelten Baustellen im Terminalbereich sowie eine angespannte Personalsituation.

Dennoch sollen künftig deutlich weniger Sicherheitskräfte eingesetzt werden. Von aktuell rund 650 Beschäftigten bei Securitas könnten mehr als 100 ihren Arbeitsplatz verlieren. Für viele Mitarbeitende bedeutet das große Unsicherheit.

Neue Technik soll Personal einsparen

Zum 1. Januar übernimmt der Flughafen Köln/Bonn die Organisation der Sicherheitskontrollen. Dabei setzt der Flughafen verstärkt auf moderne Kontrolltechnik. An den Kontrollstellen sollen neue Scanner installiert werden, die es Passagieren ermöglichen, Flüssigkeiten und elektronische Geräte im Gepäck zu belassen. Dadurch sollen Abläufe beschleunigt und der Personalbedarf reduziert werden.

Securitas hat die Belegschaft bereits darüber informiert, dass ein Stellenabbau aus Sicht des Unternehmens nicht zu vermeiden sei. Gleichzeitig zeigen Erfahrungen an anderen Flughäfen, dass moderne Technik allein nicht ausreicht und weiterhin ausreichend Personal benötigt wird, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen.

Gewerkschaft warnt vor weiteren Problemen

Die Gewerkschaft ver.di zeigt sich besorgt über die Entwicklung. Seit Jahren gibt es am Flughafen Köln/Bonn Schwierigkeiten bei der Personalplanung, die immer wieder zu langen Wartezeiten und verpassten Flügen führen. Ein weiterer Abbau von Kontrollkräften könnte die Situation nach Einschätzung der Gewerkschaft zusätzlich verschärfen.

Zudem wird kritisiert, dass die Belegschaft bislang nur unzureichend über die konkreten Pläne informiert wurde. Die anhaltende Ungewissheit belastet viele Mitarbeitende, die täglich für die Sicherheit der Passagiere verantwortlich sind.

Flughafen sieht Sicherheitsfirma in der Pflicht

Der Flughafen Köln/Bonn weist darauf hin, dass er lediglich die benötigten Kontrollstunden in Abhängigkeit vom Passagieraufkommen und der eingesetzten Technik abruft. Die konkrete Personalplanung liege in der Verantwortung des beauftragten Sicherheitsunternehmens.

Securitas verhandelt derzeit mit dem Betriebsrat über den geplanten Stellenabbau. Wie viele Arbeitsplätze tatsächlich gestrichen werden, sollen die Beschäftigten nach aktuellem Stand erst kurz vor Weihnachten erfahren. Bis dahin bleibt die Unsicherheit für viele Sicherheitskräfte am Flughafen Köln/Bonn bestehen.

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2025-12-08 Schulstraße KGS In der Auen(1)

Mehr Sicherheit vor Schulen: Verkehrsversuch „Schulstraße“ startet in Hand

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Im Umfeld der GGS und KGS Hand beginnt am Montag, 12. Januar 2026, ein einjähriger Verkehrsversuch zur Einrichtung einer sogenannten Schulstraße. Ziel der Maßnahme ist es, die Verkehrssicherheit insbesondere für jüngere Schülerinnen und Schüler zu erhöhen und den Bring- und Holverkehr mit dem Auto im unmittelbaren Schulbereich deutlich zu reduzieren.

Zeitlich begrenzte Zufahrtsbeschränkungen

Während des zunächst auf zwölf Monate angelegten Versuchs wird die Einfahrt in die Straßen Im Grafeld, Sankt-Konrad-Straße und Heimstättenweg an Schultagen zu bestimmten Zeiten beschränkt. Die Regelung gilt morgens von 7.30 bis 8.15 Uhr sowie nachmittags von 14.30 bis 15.15 Uhr. In diesen Zeitfenstern dürfen nur Fahrzeuge mit einem Sonderausweis einfahren.

Mit der zeitlich begrenzten Sperrung soll der motorisierte Durchgangsverkehr deutlich verringert werden. Kinder sollen ihren Schulweg sicherer und möglichst autofrei zurücklegen können – zu Fuß, mit dem Roller oder dem Fahrrad.

Anwohnende weiterhin berücksichtigt

Für die Anwohnerinnen und Anwohner der betroffenen Straßen bleibt der Zugang zu den Grundstücken weiterhin gewährleistet. Alle Haushalte erhalten zwei Sonderausweise, die bei Bedarf auch an Dritte weitergegeben werden können. Diese müssen während der Sperrzeiten gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe liegen. Das Ausfahren aus der Schulstraße ist jederzeit auch ohne Ausweis erlaubt.

Zweite Schulstraße in Bergisch Gladbach

Mit dem Verkehrsversuch in Hand richtet die Stadt Bergisch Gladbach ihre zweite Schulstraße ein. Die Maßnahme knüpft an bestehende Konzepte an, mit denen Städte den Schulweg sicherer und übersichtlicher gestalten wollen. Die Stadt betont, dass jeder Schritt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Umfeld von Schulen von zentraler Bedeutung ist.

Begleitende Evaluation geplant

Der Verkehrsversuch wird von Beginn an fachlich begleitet. Nach neun Monaten ist eine erste Zwischenbewertung vorgesehen, bei der Erfahrungen, Beobachtungen und Rückmeldungen aus der Praxis ausgewertet werden. Auf dieser Grundlage soll entschieden werden, ob und in welcher Form die Schulstraße dauerhaft eingerichtet wird.

Hinweise und Informationen

Die Stadtverwaltung bittet Anwohnende und Beteiligte, ihre Hinweise oder Fragen an die Abteilung Mobilität zu richten. Diese ist per E-Mail unter mobilitaet@stadt-gl.de

erreichbar.

Weitere Informationen zum Thema Schulstraßen in Bergisch Gladbach gibt es online unter
www.bergischgladbach.de/schulstrassen.aspx.

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Kontaktloses Parken: Stadt rüstet alle Parkscheinautomaten um

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Autofahrerinnen und Autofahrer in Bergisch Gladbach dürfen sich auf eine spürbare Erleichterung einstellen: In den Kalenderwochen 50 und 51 rüstet die Stadt sämtliche 53 Parkscheinautomaten im Stadtgebiet auf moderne, kontaktlose Bezahlmöglichkeiten um. Künftig können Parkgebühren nicht nur mit Münzen, sondern auch bequem per EC-Karte sowie Kredit- oder Debitkarte bezahlt werden.

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Schluss mit der Münzsuche

Mit der Umstellung reagiert die Stadt auf die zunehmende Nachfrage nach bargeldlosen Zahlungsoptionen. Das oft mühsame Zusammensuchen von Kleingeld gehört damit der Vergangenheit an. Gleichzeitig reduziert die Stadt durch den Wegfall der regelmäßigen Bargeldleerungen den organisatorischen Aufwand und senkt Kosten.

Alternative für Menschen ohne Karte oder Smartphone

Für Bürgerinnen und Bürger, die weder über eine Bankkarte noch über ein Smartphone verfügen, bleibt das Parken auf städtischen Flächen weiterhin möglich. Hierfür wird das sogenannte Plus-Ticket angeboten.

Vor dem Parken wird auf dem Ticket die Ankunftszeit eingetragen, anschließend muss es gut sichtbar im Fahrzeug ausgelegt werden. Das Plus-Ticket ist farbig im DIN-A6-Format gestaltet und je nach Parkdauer in fünf Varianten erhältlich.

Verkauft wird es an folgenden Stellen:

  • Bürgerbüro Stadtmitte, Konrad-Adenauer-Platz 9
  • Bürgerbüro Bensberg, Schlossstraße 59a
  • Bürgerbüro Refrath, Siebenmorgen 45

Die Einführung des Plus-Tickets geht auf einen politischen Beschluss des Ausschusses für Infrastruktur und Umwelt, Sicherheit und Ordnung zurück.

Weiterhin Handy-Parken möglich

Neben der Kartenzahlung bleibt auch das Handy-Parken als komfortable Alternative bestehen. In Bergisch Gladbach wird das sogenannte Smart-Parking aktuell von fünf Anbietern unterstützt:

  • Easypark
  • moBiLet
  • PayByPhone
  • Parkster
  • Swarco

Nach einer kurzen Registrierung in der jeweiligen App können Parkvorgänge minutengenau abgerechnet werden. Die erforderlichen Informationen, wie Einwahlnummern und Standorte, sind direkt an den Parkscheinautomaten auf den Parkflächen angebracht.

Schritt in Richtung digitale und nachhaltige Stadt

Mit der flächendeckenden Umrüstung der Parkscheinautomaten setzt die Stadt Bergisch Gladbach einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung. Gleichzeitig wird durch den Wegfall des Bargeldbetriebs der ökologische Fußabdruck reduziert – ein Gewinn für Verwaltung, Umwelt und Nutzerinnen und Nutzer gleichermaßen.

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2025-12-10 Besuch Großwärmepumpe 1(1)

Großes Interesse am Wärmepumpenmonat 2025 in Bergisch Gladbach

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Der Wärmepumpenmonat 2025 im Rheinisch-Bergischen Kreis ist auf große Resonanz gestoßen. Mit einer Vielzahl an Informations- und Austauschformaten bot die kreisweite Veranstaltungsreihe Bürgerinnen und Bürgern ebenso wie Fachakteuren fundierte Einblicke in klimafreundliche Wärmetechnologien. Organisiert wurde der Wärmepumpenmonat vom Team EKKO des Rheinisch-Bergischen Kreises gemeinsam mit den kreisangehörigen Kommunen, dem Bergischen Energie- und Ressourcenzentrum (BERZ):metabolon sowie der Verbraucherzentrale NRW.

Wärmepumpenpartys als praxisnahes Angebot

Ein besonderer Schwerpunkt lag in Bergisch Gladbach auf zwei sogenannten Wärmepumpenpartys, die am 25. und 27. November stattfanden. Interessierte konnten dabei direkt in privaten Wohnhäusern erleben, wie Wärmepumpen im Alltag funktionieren. Gastgeberinnen und Gastgeber stellten ihre Anlagen vor, berichteten von ihren Erfahrungen und beantworteten Fragen zu Technik, Kosten und Betrieb.

Die Veranstaltungen waren sehr gut besucht und entwickelten sich schnell zu lebhaften Diskussionsrunden. Das offene Format ermöglichte einen niedrigschwelligen Zugang zum Thema und trug dazu bei, Vorbehalte abzubauen und konkrete Entscheidungsgrundlagen für einen möglichen Umstieg zu liefern.

Fachlicher Austausch bei Exkursion nach Köln

Ergänzt wurde das Programm durch eine Exkursion am 19. November zur Großwärmepumpe im Quartier LÜCK in Köln-Ehrenfeld, die von der Naturstrom AG betrieben wird. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Bauwirtschaft nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über Planung, Technik und den Beitrag solcher Anlagen zur nachhaltigen Quartiersversorgung zu informieren.

Positive Rückmeldungen und klare Signale für die Wärmewende

Die Bilanz des Wärmepumpenmonats fällt aus Sicht der Stadt Bergisch Gladbach durchweg positiv aus. Die Veranstaltungen förderten nicht nur Wissen über energieeffiziente Heizsysteme, sondern stärkten auch den Dialog zwischen Bürgerschaft, Fachwelt und Verwaltung.

Der Wärmepumpenmonat setzte damit ein deutliches Zeichen für den Ausbau klimafreundlicher Heiztechnologien in der Region und zeigte, wie wichtig praxisnahe Informationen und der Austausch realer Erfahrungen für das Gelingen der Wärmewende sind.

Die Stadt Bergisch Gladbach dankt allen beteiligten Partnerinnen und Partnern sowie den engagierten Gastgeberinnen und Gastgebern, die den Wärmepumpenmonat 2025 maßgeblich mitgestaltet haben.

Weitere Informationen zur kommunalen Wärmeplanung finden Interessierte online unter:
www.bergischgladbach.de/kommunale-waermeplanung.aspx

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2025-12-11 Kostenlose Schwimmkurse(1)

Kostenlose Schwimmkurse in Bergisch Gladbach: Starkes Signal für Sicherheit und Chancengleichheit

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Mit einem erfolgreichen Angebot kostenloser Schwimmkurse hat die Stadt Bergisch Gladbach in den vergangenen Monaten ein deutliches Zeichen für mehr Sicherheit, soziale Teilhabe und Gesundheitsförderung gesetzt. In Kooperation mit der DLRG-Ortsgruppe Bensberg konnten zwischen Oktober und Dezember Kinder und Jugendliche gezielt beim Schwimmenlernen unterstützt werden.

Hohe Nachfrage und positive Resonanz

Das Angebot stieß auf großes Interesse: 64 Kinder nahmen an den Kursen teil, die sich über 15 Trainingseinheiten erstreckten. Die Schwimmkurse richteten sich gezielt an Kinder aus Familien, für die reguläre Kursgebühren eine finanzielle Hürde darstellen. Ziel war es, ihnen einen sicheren und professionell begleiteten Einstieg ins Schwimmen zu ermöglichen.

Fokus auf Sicherheit, Selbstvertrauen und Bewegung

Unter Anleitung qualifizierter Trainerinnen und Trainer erlernten die Kinder grundlegende Schwimmtechniken oder bauten bereits vorhandene Fähigkeiten weiter aus. Neben der reinen Technik lag ein besonderer Schwerpunkt auf Wassersicherheit, dem Aufbau von Selbstvertrauen sowie der Freude an Bewegung.

Durchgeführt wurden die Kurse in enger Zusammenarbeit mit der DLRG Ortsgruppe Bensberg, dem neuen Mohnwegbad, der Bäderbetriebsgesellschaft Bergisch Gladbach sowie erfahrenem Fachpersonal.

Langfristiges Ziel: Schwimmen für alle Kinder ermöglichen

Die Stadt verfolgt mit dem Projekt das Ziel, allen Kindern in Bergisch Gladbach langfristig einen sicheren Zugang zum Schwimmen zu ermöglichen – unabhängig von Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten. Schwimmen wird dabei nicht nur als Sport verstanden, sondern als grundlegende Fähigkeit, die im Ernstfall Leben retten kann.

Finanzierung durch Umschichtung von Projektmitteln

Möglich wurde das Angebot durch die Nutzung von Mitteln aus dem ursprünglich geplanten, jedoch nicht umgesetzten Projekt NarWali. Die Stadt entschied sich bewusst dafür, die verfügbaren Gelder stattdessen in kostenlose Schwimmkurse zu investieren, um einen unmittelbaren und nachhaltigen Nutzen für Kinder und Familien zu schaffen.

Angesichts der positiven Rückmeldungen und der hohen Nachfrage wird deutlich, wie wichtig solche niedrigschwelligen Angebote für die Stadtgesellschaft sind – und welches Potenzial sie für mehr Sicherheit und Chancengerechtigkeit bieten.

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Wertstoffhof: Tonnenweise unverteilte Zeitungen im Container

Wertstoffhof: Tonnenweise unverteilte Zeitungen im Container

11 Dezember 2025 von Darian Lambert

Ein Skandal, der auf dem Wertstoffhof geduldet wird.

Wir haben es selbst gesehen, mehrfach – und fotografiert: komplette Kofferraumladungen voll druckfrischer Exemplare des Bergischen Handelsblatt, inklusive aller bezahlten Werbebeilagen, landen regelmäßig und unbehelligt in den Papiercontainern des Wertstoffhofs Kippemühle. Nicht ein paar Restexemplare, nicht beschädigte Ware – ganze Auflagen einzelner Verteilgebiete, nie verteilt, nie gelesen, aber bereits bezahlt.

Und das Erschreckendste: Die Mitarbeitenden der Stadt sehen zu und lassen es geschehen.
Kein Einschreiten, kein Hinterfragen, kein Kontrollmechanismus. „Lass doch den Armen Tropf in Ruhe“ – murmelt ein Bediensteter. Wen wundert es wenn lokaler Handel dann stirbt wenn die Werbung entsorgt wird die er bezahlt hat? Kein Verständnis.
Ein systematischer Vorgang – und ein wirtschaftlicher Schaden für alle, die in dieser Zeitung werben.

Während Unternehmen Tausende Euro für Anzeigen, Prospekte und Beilagen zahlen, verschwinden diese zu Hunderten, manchmal zu Tausenden in den Containern. Wir standen daneben. Wir machten Fotos, sprachen mit den Bediensteten und riefen beim Handelsblatt an. Und dennoch passiert: nichts.

„Von wegen zack und weg“ – hier wird nicht nur Müll entsorgt, sondern Verantwortung

Wer den Wertstoffhof Kippemühle betritt, soll glauben, er betrete ein Vorzeigeprojekt der städtischen Präzisionsarbeit. Orange Warnwesten, klare Abläufe, strenge Trennung. Ein Ort, an dem jeder Joghurtbecher kritisch begutachtet wird, bevor er im richtigen Container landet.

Doch die Realität, die sich im Schatten dieser heilen Fassade abspielt, wirkt wie ein Schlag ins Gesicht jener Bürgerinnen und Bürger, die hier für jeden falschen Restmüllsack zur Kasse gebeten werden.

Denn während Mitarbeitende des Wertstoffhofs akribisch prüfen, ob ein Möbelstück privat oder gewerblich entsorgt wird, können komplette Zeitungsauflagen, die eigentlich verteilt werden müssten, unkontrolliert in Containern verschwinden – auf städtischem Gelände, direkt vor aller Augen.

Ein Schaden, der weit über Altpapier hinausgeht

Es geht nicht um Papier.
Es geht um Arbeitszeitbetrug, Leistungserschleichung, wirtschaftliche Schädigung:

  • Werbekunden zahlen für Reichweite, die nie stattfindet.
  • Der Verlag verliert Glaubwürdigkeit und Auflage.
  • Die lokale Wirtschaft wird getäuscht.
  • Die Stadt toleriert, dass ihr Wertstoffhof als Entsorgungsstation für unverteilte Zeitungen missbraucht wird.

Mehrfach haben wir Mitarbeitende darauf angesprochen. Mehrfach haben sich Bürger beim Verlag beschwert. Und dennoch wird der Skandal ignoriert – so konstant wie das Klirren der Presscontainer.

Akribisch sortieren? Ja. Akribisch wegsehen? Auch das.

Der offizielle Narrativ:
Man achte hier auf jedes Detail. Jede Farbdose, jede Batterie, jeder falsch eingeordnete Holzspan werde korrigiert, um Umwelt und Ordnung zu schützen.

Die gelebte Praxis:
Wenn ein Zeitungsverteiler tonnenweise bezahlte Printprodukte in den Container kippt, wird maximal die Tür aufgehalten, aber nicht nachgehakt.
Ein Müllsack Restmüll: 10 Euro.
Zehn Bündel nie verteilter Zeitungen: Kein Kommentar.

Während Bürger belehrt werden, wo Schuhe hingehören und wie man WC-Reiniger korrekt entsorgt, werden an anderer Stelle Tausende Euro Werbegeld im Papiercontainer begraben.

Die Stadt schweigt – und mit ihr das System

Hier werden nicht nur Zeitungen entsorgt.
Hier wird Vertrauen entsorgt.
Hier wird Verantwortung entsorgt.
Hier wird die Glaubwürdigkeit eines ganzen Betriebs entsorgt.

Wenn ein Wertstoffhof sich rühmt, Umwelt und Ordnung in sauber getrennte Bahnen zu lenken, dann muss er ebenso konsequent verhindern, dass städtisches Gelände zum Schauplatz systematischer Arbeitszeit- und Leistungsbetrügereien wird.

Doch stattdessen passiert Folgendes:
Papier wird gepresst, Bürger werden belehrt – und der wahre Skandal landet unter weiteren Tonnen Altpapier.

Was sich nicht wegpressen lässt

Die Gartenbank am Eingang steht dort als Mahnmal für nachhaltigen Konsum.
Doch viel dringender bräuchte dieser Ort ein Mahnmal für ehrliche Arbeit für die lokale Wirtschaft. Denn vom Möbelhaus bis zum Fahrradgeschäft gilt: Wer nicht wirbt der stirbt.

Denn solange unverteilte Zeitungen auf dem Wertstoffhof landen, als wären sie gewöhnliches Altpapier, und solange die Stadt dieses Verhalten zulässt, bleibt eine Frage offen:

Wer sortiert hier eigentlich wen – und wessen Interessen werden wirklich geschützt?

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3DModellieren mit Fusion360(1)

Stadtbücherei lädt zum Mitmachen ein: 3D-Modellieren und Drucken für Einsteiger

11 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Die Stadtbücherei Bergisch Gladbach erweitert ihr MINT-Angebot und bietet am Mittwoch, 17. Dezember 2025, einen praxisorientierten Workshop rund um 3D-Modellierung und 3D-Druck an. Unter dem Titel „Wissen zum Anfassen: MINT“ erhalten Interessierte ab 12 Jahren einen leicht verständlichen Einstieg in die digitale Produktgestaltung.

Schritt für Schritt zum eigenen 3D-Modell

Geleitet wird der Workshop von Ismail Özmen, Gründer des Refrather Unternehmens easy3Dprint. Er führt die Teilnehmenden in das CAD-Programm Fusion 360 ein und zeigt anhand praktischer Übungen, wie eigene Designideen digital umgesetzt werden können. Am Ende entsteht ein erstes selbst modelliertes Objekt, das anschließend im 3D-Druckverfahren produziert wird.

Der Kurs richtet sich sowohl an Jugendliche als auch an Erwachsene. Die Teilnahme ist kostenlos.

MINT-Kompetenzen stärken und Kreativität fördern

Die Stadtbücherei möchte mit dem Angebot den Zugang zu digitalen Zukunftstechnologien erleichtern und insbesondere jungen Menschen die Möglichkeit geben, Technik aktiv zu gestalten. Solche Formate leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Medien- und Technikkompetenz und zeigen, wie kreativ MINT-Themen sein können.

Finanzielle Unterstützung erhält der Workshop von der Kreissparkasse Köln sowie vom Förderverein Wort & Kunst e.V., die damit zur dauerhaften Verankerung niedrigschwelliger MINT-Angebote in der Stadtbücherei beitragen.

Praktische Hinweise und Anmeldung

Termin: Mittwoch, 17.12.2025, 16:00–20:15 Uhr (inkl. kurzer Pause)
Ort: Stadtbücherei Bergisch Gladbach, Hauptstr. 250, 51465 Bergisch Gladbach
Anmeldung: online über www.bergischgladbach.de/anmeldeseite-3d-workshops.aspx

Hinweise für Teilnehmende:

  • Ein eigenes Gerät mit installiertem Fusion 360 wird empfohlen, um das Gelernte später fortführen zu können.
  • Laptops und PCs können in begrenzter Zahl gestellt werden.
  • Das gedruckte Objekt kann später bei easy3Dprint oder im neuen Jahr in der Stadtbücherei abgeholt werden.
  • Der Veranstaltungsraum ist barrierefrei zugänglich.

Mit diesem Workshop stärkt die Stadtbücherei ihre Rolle als Lern- und Begegnungsort in der digitalen Welt.

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ChatGPT Image 11. Dez. 2025, 10_39_49(1)

Bensberg: Umbau der Schloßstraße fast abgeschlossen – Verkehr kehrt im Dezember 2025 zur Normalität zurück

11 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Der umfangreiche Umbau der Schloßstraße in Bergisch Gladbach-Bensberg erreicht seinen Endspurt. Nach nahezu drei Jahren Bauzeit soll das Großprojekt – ein zentraler Baustein des Integrierten Handlungskonzepts (InHK) Bensberg – Ende 2025 weitgehend fertiggestellt sein. Mit der Pflanzung der letzten Bäume im unteren Bereich geht die Neugestaltung in ihre finale Phase.

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Rückkehr zur gewohnten Verkehrsführung

Voraussichtlich am Donnerstag, 18. Dezember 2025, wird die Verkehrsführung auf der Schloßstraße wieder auf den ursprünglichen Ablauf umgestellt. Die Einfahrt ist dann wie gewohnt aus Richtung Am Stockbrunnen möglich. Der Verkehr soll wieder in beide Richtungen bis zur Höhe der privaten Tiefgarage fließen. Ab dem Emilienbrunnen gilt – wie bereits vor dem Umbau – erneut die Einbahnstraßenregelung.

Mit der Öffnung der Schloßstraße entfällt die während der Bauzeit eingerichtete provisorische Verkehrslenkung über die Gartenstraße. Diese wird danach wieder für den Durchgangsverkehr geschlossen.

Neue Park- und Flächenregelung

Die neu gestaltete Schloßstraße erhält klar strukturierte Stellflächen:

  • Parken ist künftig ausschließlich auf der rechten Seite (aus Fahrtrichtung Emilienbrunnen) erlaubt.
  • Die linke Straßenseite dient als sogenanntes Möblierungsband – ein Bereich, der Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Stadtmobiliar vorbehalten ist.

Die Einhaltung der neuen Regeln wird durch die Behörden kontrolliert.

Abschließende Arbeiten im Dezember und darüber hinaus

Bereits ab dem 16. Dezember 2025 beginnt die Pflanzung der neun noch ausstehenden Bäume im unteren Abschnitt der Schloßstraße sowie in der Gartenstraße. In den darauffolgenden Wochen werden weitere finale Gestaltungselemente installiert, darunter die neue Spindeltreppe.

Stadt betont Bedeutung für Handel und Aufenthaltsqualität

Mit der Rückkehr zur gewohnten Verkehrsführung reagiert die Stadt auf den Bedarf von Anwohnenden, Gewerbetreibenden und Besucherinnen und Besuchern nach einer schnellen Nutzbarkeit der Straße. Die Schloßstraße soll künftig als moderne Flaniermeile und attraktiver Standort für Handel und Gastronomie wahrgenommen werden – gerade auch in Zeiten zunehmender Konkurrenz durch den Onlinehandel.

Die Verantwortlichen der Stadt sprechen bereits vor Fertigstellung ihren Dank aus – an Bürgerinnen und Bürger, an die Gewerbetreibenden sowie an alle beteiligten Firmen und städtischen Mitarbeitenden, die zur Umsetzung des Projektes beigetragen haben.

Offizielle Eröffnung im Frühjahr 2026

Die feierliche Eröffnung der neugestalteten Schloßstraße ist für das Frühjahr 2026 geplant. Die Stadt will hierfür rechtzeitig nähere Informationen bekannt geben.

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