Mit einer feierlichen Veranstaltung am Samstag, 17. Januar 2026, ist der neue Erweiterungsbau am Schulzentrum Kleefeld offiziell eröffnet worden. Auf Einladung der Schulgemeinschaft und der Schulleitung wurde das Gebäude symbolisch an die Schule übergeben. Damit endet die Bauphase und der Erweiterungsbau geht in den regulären Schulbetrieb über.

Symbolbild
Mehr Raum für zeitgemäßen Unterricht
Der Neubau schafft zusätzliche moderne Unterrichts- und Aufenthaltsflächen und stärkt insbesondere den einzigen Hauptschulstandort im Stadtgebiet nachhaltig. Für die Stadt Bergisch Gladbach ist das Projekt ein weiterer wichtiger Schritt innerhalb der langfristig angelegten Schulentwicklungsstrategie.
Bürgermeister Marcel Kreutz betonte bei der Eröffnung die Bedeutung des Projekts für Bildung und Nachhaltigkeit. Der Erweiterungsbau stehe beispielhaft für einen verantwortungsvollen kommunalen Schulbau, der sowohl regionale Unternehmen einbezieht als auch konsequent auf Nachhaltigkeit setzt.
Nachhaltig gebaut in modularer Holzbauweise
Errichtet wurde das Gebäude in modularer Holztafelbauweise. Vorgefertigte Holzrahmen-Elemente ermöglichten eine zügige Montage der Gebäudehülle, während der Innenausbau im bewährten zeitlichen Rahmen erfolgte. So verbindet der Neubau eine hohe Baugeschwindigkeit mit einer hochwertigen Ausführung.
Ein zentrales Ziel war die Realisierung eines möglichst vollständig kreislauffähigen Gebäudes. Konstruktion und Materialwahl sind darauf ausgelegt, dass Bauteile später sortenrein zurückgebaut und wiederverwertet werden können. Damit wurde der Erweiterungsbau nicht nur für den aktuellen Schulbetrieb, sondern auch mit Blick auf kommende Generationen geplant.
Regionale Kompetenz und enge Zusammenarbeit
Als Generalunternehmer setzte die Hamacher Holzbau GmbH das Projekt um. Mit der Vergabe an ein regionales Unternehmen unterstreicht die Stadt ihren Anspruch, auf kurze Wege und regionale Kompetenz in Planung und Bau zu setzen.
Schulbaudezernent Thore Eggert hob die besondere Rolle der Hauptschule im Schulzentrum Kleefeld hervor. Mit dem neuen Gebäude würden die Lern- und Arbeitsbedingungen spürbar verbessert und der Standort langfristig gesichert.
Auch Alexandra Meuthen betonte die gute Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Schulbau GmbH. Das Projekt sei bis zur Baugenehmigung verwaltungsseitig entwickelt und anschließend nahtlos an die Schulbau GmbH übergeben worden – ein entscheidender Erfolgsfaktor.
Für die Schulbau GmbH unterstrich Sebastian Rolko den gemeinsamen Anspruch, Schulbau qualitativ hochwertig, wirtschaftlich und nachhaltig umzusetzen. Der Erweiterungsbau am Schulzentrum Kleefeld zeige, wie dieser Anspruch in partnerschaftlicher Zusammenarbeit konkret verwirklicht werden könne.
Weitere Aufwertung des Schulgeländes geplant
Parallel zum Neubau wurde zudem ein Multicourt im Außenbereich als eigenständiges Projekt angestoßen. Die Fertigstellung ist für 2026 vorgesehen und wird das Schulgelände funktional ergänzen.
Mit der Eröffnung des Erweiterungsbaus setzt Bergisch Gladbach ein klares Zeichen für die Stärkung der Hauptschule, für nachhaltiges Bauen und für eine zukunftsorientierte Schulentwicklungsstrategie.





