Archiv | September 24th, 2025

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Bergische Kommunen setzen starkes Signal für die Wuppertalbahn

24 September 2025 von Felix Morgenstern

Am Freitag, 19. September 2025, nutzten die Landräte und Oberbürgermeister des Bergischen Landes den „Tag der Schiene“ im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche für eine besondere Vorstandssitzung. Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft Bergisch Land (KAG) traf sich beim Förderverein Wupperschiene e.V., um die Fortschritte beim Reaktivierungsprojekt der Wuppertalbahn hautnah zu erleben.

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Fahrt mit historischem Zug und Bus

Die Sitzungsteilnehmer unter Leitung von Landrat Stephan Santelmann (Rheinisch-Bergischer Kreis) begaben sich auf eine Reise mit der historischen Eisenbahn von Wuppertal-Oberbarmen nach Beyenburg und weiter im Oldtimer-Bus nach Radevormwald-Dahlerau. So konnten sie sich vor Ort einen Eindruck verschaffen, wie weit das Projekt zur Wiederbelebung der Strecke 2703 fortgeschritten ist.

„Heute setzen wir ein sichtbares Signal für die Wuppertalbahn. Das Projekt verbindet Mobilität, Tourismus und Stadtentwicklung auf einmalige Weise“, betonte Santelmann.

Regionale Bedeutung des Projekts

Mit Santelmann (go.Rheinland) und Wuppertals Oberbürgermeister Uwe Schneidewind (VRR) waren gleich zwei Verbandsvorsteher der großen ÖPNV-Aufgabenträger in Nordrhein-Westfalen vertreten. Beide unterstrichen die Notwendigkeit, Mobilitätsprojekte verbandsübergreifend anzugehen.

Im Fokus stand auch die Verknüpfung von Stadt und ländlichem Raum. Besonders die Umnutzung alter Industriegelände – etwa der ehemaligen Tuchfabriken in Radevormwald – verdeutliche, wie eng Mobilität, Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung zusammenspielen.

Potenzial für Tourismus und Naherholung

Thorsten Alexander Kaja, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Wuppertalbahn, stellte die bisherigen Fortschritte vor. Ziel sei es, die Strecke nicht nur für den Museumsbahnverkehr, sondern auch perspektivisch für Personen- und Güterverkehr zu nutzen. Gastronomieangebote, E-Bike-Stationen und touristische Infrastruktur könnten die Region zusätzlich stärken.

Auch Gabi Wilhelm, Geschäftsführerin von „Das Bergische“, hob den Mehrwert hervor: „Die landschaftlich reizvolle Strecke bietet enorme Chancen für den Tourismus. Sie verbindet Mobilität und Freizeitgestaltung mit dem Erhalt kulturellen Erbes.“

Stimmen aus den Kommunen

  • Tim Kurzbach, Oberbürgermeister von Solingen, sah in der Initiative den Beweis, „dass die Bergischen aus alten Strukturen immer wieder Neues schaffen“.
  • Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeister von Remscheid, betonte den Gewinn für die Region: „Es gibt so viele Schätze zu entdecken – von Museen bis zu historischen Industrieanlagen.“
  • Thomas Hendele, Landrat des Kreises Mettmann, verwies auf die besondere Förderlage: „Zwischen Rheinischem Revier und Ruhrgebiet müssen wir uns als Region immer wieder aktiv positionieren.“

Vertrauen in die Zukunft

Am Ende der Veranstaltung zeigte sich KAG-Vorsitzender Stephan Santelmann zuversichtlich: „Das Projekt Wuppertalbahn hat das Potenzial, zum touristischen Leuchtturm zu werden. Wir werden es in unseren Netzwerken weiter intensiv unterstützen.“

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Betrüger als falsche Handwerker unterwegs – Seniorin in Wermelskirchen um 800 Euro gebracht

24 September 2025 von Felix Morgenstern

Wermelskirchen. Dreist haben sich zwei unbekannte Männer am Dienstagvormittag (23.09.) in der Straße Hagenerberg als Handwerker ausgegeben und eine Seniorin um mehrere hundert Euro betrogen. Die Polizei ermittelt und warnt eindringlich vor dieser Masche.

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Vorgehensweise der Täter

Gegen 11:00 Uhr tauchten die beiden Männer unangekündigt an dem Einfamilienhaus der Seniorin auf. Unter dem Vorwand, Reparaturarbeiten durchführen zu müssen, tauschten sie kurzerhand die Regenrinne des Hauses aus – ohne vorher um Erlaubnis zu fragen.

Im Anschluss forderten die mutmaßlichen Betrüger 2.000 Euro für ihre angebliche Arbeit. Da die Frau lediglich 800 Euro Bargeld im Haus hatte, nahmen die Täter diesen Betrag an. Zudem boten sie an, die Seniorin zur Bank zu fahren, um das restliche Geld abzuheben. Dies lehnte die Rentnerin ab, woraufhin die Männer das Grundstück verließen.

Minderwertige Arbeit festgestellt

Die von den Tätern angebrachte Regenrinne wurde später durch Polizeibeamte begutachtet. Dabei stellten die Einsatzkräfte fest, dass es sich um minderwertiges Material handelte, das unsachgemäß verbaut worden war. Ob die Rinne überhaupt funktionstüchtig ist, bleibt fraglich.

Beschreibung der Täter

Die Seniorin beschrieb die Männer als etwa 30 Jahre alt. Sie sprach von einem südländischen Erscheinungsbild. Weitere Details sind bislang nicht bekannt.

Polizei bittet um Hinweise

Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer 02202 205-0.

Warnung vor Betrugsmasche

Die Polizei warnt eindringlich vor sogenannten „falschen Handwerkern“. Diese suchen sich gezielt ältere Menschen aus, um durch überteuerte oder nicht erbrachte Arbeiten schnelles Geld zu machen.

Präventionstipps der Polizei:

  • Lassen Sie keine unbestellten Handwerker auf Ihr Grundstück oder in Ihr Haus.
  • Prüfen Sie immer den Auftrag: Seriöse Fachfirmen kündigen sich an und arbeiten nicht ungefragt.
  • Ziehen Sie im Zweifel Nachbarn oder Angehörige hinzu.
  • Rufen Sie im Verdachtsfall sofort die Polizei über den Notruf 110.

Weitere Informationen zu aktuellen Betrugsmaschen und wie man sich schützen kann, bietet die Kriminalprävention der Polizei Rhein-Berg unter Tel. 02202 205-444.

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Leichlingen: 70-Jährige fällt auf falschen „Microsoft-Mitarbeiter“ herein – vierstelliger Schaden

24 September 2025 von Felix Morgenstern

Leichlingen/Burscheid – Eine 70-jährige Leichlingerin ist Opfer eines Telefon- und Computerbetrugs geworden. Ein Unbekannter gab sich als Mitarbeiter von Microsoft aus und erbeutete so einen mittleren vierstelligen Betrag vom Konto der Seniorin.

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So lief die Masche ab

Am Montagabend (22.09.) erschien auf dem Computer der Frau eine Pop-up-Meldung mit der Aufforderung, eine Telefonnummer anzurufen. Am anderen Ende meldete sich ein Mann, der sich als „Microsoft-Support“ ausgab. Unter diesem Vorwand überredete er die Seniorin, ihm Fernzugriff auf ihren PC zu gewähren.
Kurz darauf stellte die Frau unberechtigte Abbuchungen über Kreditkarte und Girokonto fest. Eine Rückbuchung war nicht mehr möglich. Am folgenden Vormittag erstattete sie auf der Polizeiwache Burscheid Anzeige und ließ ihre Zahlungskarten sperren.

Polizei warnt vor Tech-Support-Betrug

Die Polizei weist erneut darauf hin: Microsoft ruft nicht unaufgefordert an und fordert keinen Fernzugriff auf private Geräte. Pop-up-Meldungen mit Support-Nummern sind ein häufiges Einfallstor für Täter.

Was Betroffene sofort tun sollten

  • Gespräch beenden/Pop-up schließen, keine Nummern anrufen.
  • Keinen Fernzugriff erlauben, keine Programme installieren.
  • Passwörter ändern, betroffene Karten/Konten umgehend sperren.
  • Belege sichern (Screenshots, Nummern, E-Mails) und Anzeige erstatten.

Für Beratung und Prävention steht die Kriminalprävention Rhein-Berg zur Verfügung: Tel. 02202 205-444, E-Mail gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de

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