Archiv | September, 2025

Schluss mit SPD-Manipulation – Warum nur Alexander Felsch die Stadt retten kann

Schluss mit SPD-Manipulation – Warum nur Alexander Felsch die Stadt retten kann

17 September 2025 von Darian Lambert

Die Kommunalwahl in Bergisch Gladbach hat eines klar gezeigt: Die Bürgerinnen und Bürger haben genug von den Intrigen und Wortbrüchen der SPD. Trotz des skandalösen Versuchs, die Bürgerpartei GL von der Wahl auszuschließen, sitzt sie nun mit zwei Mandaten wieder im Stadtrat. Ein deutliches Signal gegen politische Manipulation.

Doch damit nicht genug: Für die anstehende Stichwahl bezieht die Bürgerpartei unmissverständlich Stellung. In ihrem Schreiben an die Bürger heißt es: „Nein zu SPD-Manipulation – Unsere Wahlempfehlung für die Stichwahl zum Bürgermeister in Bergisch Gladbach: Für Alexander Felsch (CDU/FDP), gegen Marcel Kreuz (SPD/Grüne)“.

Die Gründe sind zahlreich – und sie zeichnen ein erschreckendes Bild der SPD-Politik:

  1. Gebrochene Wahlversprechen: Schon 2020 versprach die SPD ausreichend Kita- und OGS-Plätze. Heute fehlen rund tausend Betreuungsplätze – ein „massiver Vertrauensbruch“ gegenüber den Familien.
  2. Finanzielle Misswirtschaft: Das Zandersgelände wurde mitten im Immobilienboom gekauft, ohne Konzept, ohne Entwicklung. Statt Chancen für die Stadt zu nutzen, hinterlässt die SPD nur Schulden und Stillstand. Selbst der Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft trat zurück.
  3. Klüngelwirtschaft: Posten werden nach Parteibuch, nicht nach Qualifikation vergeben. Die SPD verteilt Pfründe an Freunde, statt Fachkompetenz einzusetzen.
  4. Angriff auf die Demokratie: SPD und Grüne wollten die Bürgerpartei GL von der Wahl ausschließen – ein klarer Beweis, dass Machtspiele und Intrigen über demokratischen Grundsätzen stehen.
  5. Gefährliche Steuerpolitik: Schon im kommenden Jahr drohen drastische Erhöhungen der Grundsteuer – Verdoppelung oder gar Verdreifachung – um die SPD-Finanzlöcher zu stopfen.
  6. Autofeindliche Ideologie: Parkplätze werden abgeschafft, Straßen blockiert, Handel und Bürger geschädigt. Ideologie schlägt Vernunft.

Das Fazit der Bürgerpartei GL ist eindeutig: „Bergisch Gladbach braucht keinen Bürgermeister, der sich in Machtspielen und Ideologien verliert. Wir brauchen jemanden, der Wirtschaft versteht, sachlich handelt und bürgernah führt. Deshalb sagen wir klar: Unsere Stimme geht an Alexander Felsch.“

Wer also Demokratie und Zukunft ernst nimmt, hat bei der Stichwahl nur eine Wahl: Alexander Felsch. Alles andere wäre ein Freifahrtschein für weitere Lügen, Intrigen und Misswirtschaft der SPD.

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Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Bergisch Gladbach am 28. September

Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Bergisch Gladbach am 28. September

16 September 2025 von Darian Lambert

Am Sonntag, den 28. September 2025, entscheiden die Bürgerinnen und Bürger in Bergisch Gladbach in einer Stichwahl, wer neuer Bürgermeister wird. Zur Wahl stehen Alexander Felsch (CDU) und Marcel Kreutz (SPD).

Direktwahlbüro öffnet ab 22. September

Wer nicht bis zum Wahlsonntag warten möchte, kann seine Stimme bereits im Direktwahlbüro abgeben.

  • Öffnungszeiten: Montag, 22.09. bis Freitag, 26.09.
    • Montag bis Donnerstag: 10.00 – 18.00 Uhr
    • Freitag: 10.00 – 15.00 Uhr
  • Erforderlich: Personalausweis oder Wahlschein

Eine neue Wahlbenachrichtigung wird nicht versandt. Grundlage bleibt das gleiche Wählerverzeichnis wie bei der Hauptwahl.

Briefwahl: Automatisch oder neu beantragen

Wer bereits zur Hauptwahl die Briefwahlunterlagen auch für die Stichwahl beantragt hat, erhält die Unterlagen automatisch per Post und kann nicht im Direktwahlbüro wählen.
Unsichere Wählerinnen und Wähler können sich direkt an das Wahlbüro wenden:

  • Telefon: 02202 / 14 2888
  • E-Mail: wahlbuero@stadt-gl.de
    Dafür werden Name, Adresse und Geburtsdatum benötigt.

Eine erstmalige Beantragung der Briefwahl ist weiterhin online über die städtische Homepage oder per Post möglich.

Wahlhelfer*innen gesucht

Für die Durchführung der Stichwahl sucht die Stadt Bergisch Gladbach noch freiwillige Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Interessierte können sich melden unter:

Weitere Informationen

Alle Details zur Stichwahl finden Sie auf der offiziellen Seite der Stadt:
👉 www.bergischgladbach.de/wahlen.aspx

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Bürgerpartei GL verteidigt ihre zwei Sitze im Stadtrat

Bürgerpartei GL verteidigt ihre zwei Sitze im Stadtrat

16 September 2025 von Gregor Herzfeld

Bei der Kommunalwahl in Bergisch Gladbach hat die Bürgerpartei GL ihre beiden Sitze im Stadtrat erfolgreich verteidigt. Mit 2,39 Prozent der Stimmen (1.241 Stimmen) bestätigte die unabhängige Wählergemeinschaft ihr Ergebnis von 2020 und bleibt damit gleich stark im Stadtparlament vertreten.

Insgesamt wächst der Stadtrat durch Überhang- und Ausgleichsmandate von 56 auf 72 Sitze. Neben den großen Parteien CDU, SPD und Grünen sind nun auch mehrere kleinere Gruppierungen mit jeweils zwei bis drei Sitzen vertreten – darunter Volt, die Freie Wählergemeinschaft (FWG) und die Bürgerpartei GL (BGL). Das städtische Parlament gilt damit als so stark zersplittert wie nie zuvor, was die Mehrheitsbildung in den kommenden Jahren erschwert.

Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen wertet die Bürgerpartei GL ihr Ergebnis als Erfolg. „Wir sind zufrieden, dass wir unsere beiden Ratsmandate verteidigen konnten. Angesichts des Aufstiegs der AfD hätte es auch schlechter laufen können, doch unsere robuste Stammwählerschaft steht hinter uns“, erklärt Frank Samirae.

Inhaltlich will die Bürgerpartei in der neuen Wahlperiode vor allem drei Schwerpunkte setzen: die Beseitigung des Kita- und OGS-Platzmangels, die Wiederbelebung der Innenstadt sowie die Live-Übertragung aller Rats- und Ausschusssitzungen im Internet. Darüber hinaus verweist die Partei auf ihr Kurzwahlprogramm mit insgesamt 13 Themenfeldern, das auch online und in Videoform abrufbar ist.

Mit der erneuten Vertretung im Stadtrat sieht sich die Bürgerpartei GL gestärkt, um weiterhin pragmatische, bürgernahe Politik jenseits der etablierten Parteiapparate zu machen – und dabei vor allem die Interessen der Menschen in Bergisch Gladbach in den Mittelpunkt zu stellen.

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Innenminister Reul besucht Drogenszene am Kölner Neumarkt – „Erschreckend“

16 September 2025 von Felix Morgenstern

Köln – NRW-Innenminister Herbert Reul hat am Montag die Drogenszene am Kölner Neumarkt besucht und anschließend mit Bürgerinnen und Bürgern diskutiert. Sein Fazit fiel deutlich aus: Die Lage rund um den Drogenkonsumraum sei erschreckend und schwer in den Griff zu bekommen.

Symbolbild

Besuch im Drogen-Hotspot

Begleitet von Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Polizeipräsident Johannes Hermanns verschaffte sich Reul vor Ort ein Bild. Nicht weit entfernt warteten Abhängige vor dem Eingang des Drogenkonsumraums. Für viele Anwohner und Geschäftsleute ist die Situation seit Jahren ein Problem.

Daniel Niklas, Geschäftsführer eines nahegelegenen Sanitätshauses, schilderte beim Gespräch mit dem Minister seine Erfahrungen: „Es ist gut, dass jemand kommt und sich kümmert. Die Situation ist kaum noch beherrschbar.“ Er sprach von Streitigkeiten, Diebstählen und Vermüllung direkt vor den Haustüren.

„Keine einfachen Lösungen“

Reul betonte, er wolle nach einem kurzen Rundgang kein endgültiges Urteil fällen. Doch die Berichte hätten ihn erschreckt. „Es gibt keine einfachen Lösungen“, so der Innenminister. Ähnliche Probleme seien in vielen europäischen Städten zu beobachten.

Mit Blick auf Köln kritisierte er indirekt die politischen Verantwortlichen: „Ich weiß nicht, warum es so schwer ist, so etwas umzusetzen. Dafür braucht man stabile Mehrheiten – und die scheinen hier zu fehlen.“

Diskussion um neue Konzepte

Polizeipräsident Hermanns hatte bereits vorgeschlagen, einen weiteren Drogenkonsumraum in Köln-Kalk zu schaffen – direkt gegenüber dem Polizeipräsidium. Der Standort am Neumarkt sei ungeeignet. Zudem plädiert er dafür, die Abgabe von Drogen durch Ärzte zu ermöglichen, um die sogenannte Beschaffungskriminalität einzudämmen.

In Köln steckt diese Debatte noch in den Anfängen. Ein Blick in die Schweiz zeigt, wie es funktionieren kann: In Zürich ist es Abhängigen seit Jahren erlaubt, Drogen untereinander auszutauschen oder zu verkaufen – flankiert von einem breiten Hilfs- und Kontrollsystem.

Offene Fragen für Köln

Wie die Stadt Köln künftig mit der Situation am Neumarkt umgehen wird, bleibt offen. Klar ist jedoch: Das Thema wird Politik, Polizei und Anwohner weiterhin beschäftigen.

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Autodiebe schlagen in Burscheid zu – Zwei Fiat 500 Abarth im Visier

16 September 2025 von Felix Morgenstern

Burscheid. Im Industriegebiet von Burscheid hatten es Autodiebe in der Nacht zu Sonntag (14. September) gezielt auf Fahrzeuge der Marke Fiat abgesehen. Ein Mitarbeiter einer Kfz-Werkstatt entdeckte am Montagvormittag einen versuchten und einen vollendeten Diebstahl.

Symbolbild

Aufbruchspuren am ersten Fahrzeug

Betroffen war zunächst ein weißer Fiat 500 Abarth, der seit Samstagabend an der Industriestraße abgestellt war. Als der Wagen am Montag überprüft wurde, zeigte die Fahrertür deutliche Aufbruchspuren. Die Tür stand offen und war nur angelehnt. Der Wert des Fahrzeugs wird auf einen unteren fünfstelligen Betrag geschätzt.

Zweiter Fiat spurlos verschwunden

Noch gravierender fiel der Schaden bei einem grauen Fiat 500 Abarth ins Gewicht, der in unmittelbarer Nähe geparkt war. Das Fahrzeug, das derzeit nicht zugelassen und ohne Kennzeichen abgestellt war, wurde komplett entwendet. Auch hier liegt der geschätzte Wert im unteren fünfstelligen Bereich.

Überwachungskamera liefert Hinweise

Eine Videoüberwachung dokumentierte den Diebstahl: Demnach schlugen die Täter in der Nacht zu Sonntag gegen 01:46 Uhr zu. Die Polizei nahm zwei Strafanzeigen auf und leitete die Fahndung nach dem gestohlenen Wagen ein.

Polizei bittet um Hinweise

Wer in der Nacht zu Sonntag verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Industriestraße beobachtet hat, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 in Burscheid unter Tel. 02202 205-0 zu melden.

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Serie von Autoaufbrüchen in Bergisch Gladbach – Polizei sucht Zeugen

15 September 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Gleich drei Fahrzeuge sind in der Nacht auf Sonntag (14. September) in Bergisch Gladbach von Unbekannten aufgebrochen worden. Die Täter erbeuteten unter anderem ein Tablet, Werkzeuge und elektrische Gartengeräte.

Symbolbild

Erster Fall in Bockenberg

In der Graf-Hermann-Straße wurde ein Firmenwagen vom Typ Ford Transit aufgebrochen. Das Schloss der Fahrertür wurde gewaltsam geöffnet, aus dem Innenraum stahlen die Täter ein Tablet. Der Schaden liegt nach Polizeiangaben bei rund 1.000 Euro.

Renault Clio ohne Beute

Nur wenige hundert Meter entfernt, in der Giselbertstraße, traf es einen Renault Clio. Hier schlugen die Täter eine Seitenscheibe ein, nahmen jedoch nichts mit. Es blieb beim Sachschaden.

Werkzeugdiebstahl in Heidkamp

Ein weiterer Fall ereignete sich in der Buchholzstraße im Stadtteil Heidkamp. Dort schlugen Unbekannte die Scheibe eines Opel Vivaro ein und entwendeten mehrere elektrische Gartengeräte sowie Werkzeug. Der Schaden wird auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt.

Polizei ermittelt und bittet um Hinweise

In allen drei Fällen wurden Strafanzeigen wegen Diebstahls aus Kraftfahrzeugen aufgenommen. Die Polizei prüft derzeit, ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht.

Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge in den betroffenen Straßen beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

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Verkehrsunfall Remscheider Straße - WK

Schwerer Motorradunfall in Wermelskirchen – 57-Jähriger verletzt

15 September 2025 von Felix Morgenstern

Wermelskirchen – Am Sonntagvormittag (14. September) ist ein Motorradfahrer bei einem Unfall auf der Remscheider Straße schwer verletzt worden. Die Polizei musste die Straße für die Dauer der Unfallaufnahme in beide Richtungen sperren.

Verkehrsunfall Remscheider Straße – WK

Kontrollverlust in der Kurve

Der 57-jährige Mann aus Krefeld war gegen 10:45 Uhr aus Preyersmühle kommend in Richtung Wermelskirchen-Mitte unterwegs. In einer Kurve verlor er aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über seine KTM-Maschine und stürzte auf die Fahrbahn.

Das Motorrad rutschte noch mehrere Meter weiter und prallte schließlich gegen einen entgegenkommenden Ford eines 60-jährigen Remscheiders.

Schwer verletzt ins Krankenhaus

Ersthelfer kümmerten sich sofort um den verunglückten Motorradfahrer, bis Rettungskräfte eintrafen. Der Mann wurde mit schweren Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Hoher Sachschaden, Straße gesperrt

Sowohl das Motorrad als auch der Pkw wurden bei dem Zusammenstoß stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf mehr als 12.000 Euro.

Für die Dauer der Unfallaufnahme blieb die Remscheider Straße vollständig gesperrt. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

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Eissportarena in Bergisch Gladbach geschlossen – Stadt verweist auf Sicherheitsmängel

11 September 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Die Eissportarena in Bergisch Gladbach ist ab sofort geschlossen. Grund sind Schäden an der Dachkonstruktion, die nach Angaben der Stadt nicht mehr den geltenden Sicherheitsanforderungen entsprechen.

Symbolbild

Schäden an Holzbalken festgestellt

Im Dach der Halle ist ein tragender Holzbalken beschädigt. Bereits im vergangenen Jahr war der Mangel bekannt geworden. Damals hatte die Stadt dem Betreiber, dem Eissport-Verein Bergisch Gladbach, eine Ausnahmegenehmigung erteilt – unter der Bedingung, dass der Balken innerhalb eines Jahres saniert wird. Da dies nicht geschehen ist, ist die Sondergenehmigung nun ausgelaufen.

Vereine und Schulsport betroffen

Die Schließung hat weitreichende Folgen: Weder Schulen noch die örtlichen Eissportvereine dürfen die Halle nutzen. Für den Verein bedeutet das eine massive Belastung, da zahlreiche Trainings und Wettkämpfe abgesagt oder verlegt werden müssen.

Sanierung frühestens 2026 möglich

Der Verein räumt ein, dass die Sanierung noch nicht erfolgt ist. Begründet wird dies mit dem Engpass an spezialisierten Firmen, die solche Arbeiten ausführen können. Ein Termin sei frühestens für den Sommer 2026 zugesagt worden. Zudem müsse die Sanierung in den warmen Monaten erfolgen, da nur dann die Luftfeuchtigkeit in der Halle niedrig genug sei.

Verein widerspricht Einsturzgefahr

Ein unabhängiges Ingenieurbüro bestätigte dem Verein, dass keine akute Einsturzgefahr bestehe. Demnach könne die Konstruktion unter Einhaltung eines Sicherheitskonzepts weiter genutzt werden. Die Stadt jedoch pocht auf die Einhaltung der Auflagen und hält die Schließung für notwendig.

Offene Zukunft für den Eissport

Der Verein warnt: „Der gesamte Eissport im Rheinisch-Bergischen Kreis stünde vor dem Aus.“ Die Stadt kündigte an, gemeinsam mit dem Betreiber nach Lösungen zu suchen, um den Eissportstandort langfristig zu erhalten.

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Leverkusen reduziert Zahl der Martinszüge drastisch – Kritik von Schulen und Kitas

11 September 2025 von Felix Morgenstern

Leverkusen – Die Stadt Leverkusen hat angekündigt, die Zahl der Martinszüge deutlich zu reduzieren. Künftig soll es nur noch einen Umzug pro Stadtteil geben. Bisher fanden in der Stadt bis zu 160 kleinere Martinszüge statt, organisiert von Schulen und Kitas.

Symbolbild

Verschärfte Sicherheitsauflagen als Grund

Nach bundesweiten Vorfällen gelten für öffentliche Veranstaltungen strengere Sicherheitsvorgaben. Zufahrts- und Überfahrschutz sowie eine engmaschige Begleitung durch Polizei oder Ordner müssen gewährleistet sein. „Das können wir organisatorisch und personell nicht mehr für alle Züge leisten“, teilte die Stadtverwaltung mit. Bereits 2024 konnten von 160 Zügen nur 60 von der Polizei begleitet werden – und das unter weniger strikten Regeln.

Enttäuschung bei Schulen und Kitas

Viele Einrichtungen zeigen sich enttäuscht und fühlen sich überrumpelt, da sie erst am Mittwoch (10. September) informiert wurden. „Der eigene Martinszug war jedes Jahr ein Höhepunkt – mit Laternen, Liedern und dem Zusammenhalt von Kindern, Eltern und Lehrkräften. Das fällt jetzt weg“, heißt es von mehreren Schulen.

Auch Kitas kritisieren die Entscheidung. Eine Erzieherin aus Wiesdorf betonte: „Für die Kleinsten ist der Zug rund um die eigene Einrichtung überschaubar und sicher. In einem großen Umzug geht diese vertraute Atmosphäre verloren.“

Zukunft des größten Zuges unklar

Besonders im Fokus steht der größte Martinszug der Stadt in Schlebusch, den die Werbe- und Fördergemeinschaft traditionell organisiert – inklusive Martinsfeuer und Gratis-Weckmännern. Der Antrag liegt bereits bei der Stadt. Ob der Zug stattfinden kann, hängt von der Erfüllung der neuen Auflagen ab.

Verwaltung setzt auf Kooperation

Nach den Plänen der Stadt sollen Schulen und Kitas künftig gemeinsame Anträge stellen, wenn sie einen Umzug in ihrem Stadtteil durchführen möchten. Viele Einrichtungen reagierten mit Krisensitzungen und denken über Alternativen nach. Im Gespräch sind Martinsfeste auf dem Schulhof – allerdings ohne Umzug.

Kritiker befürchten, dass mit der Einschränkung ein Stück gelebter Tradition dauerhaft verloren geht.

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Ein aufgebrochenes Handwerkerfahrzeug in Rösrath

Zwei Handwerkerfahrzeuge in Rösrath aufgebrochen – Werkzeug im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen

11 September 2025 von Felix Morgenstern

Rösrath – Zwischen Dienstagnachmittag (9. September) und Mittwochmorgen (10. September) haben bislang unbekannte Täter in Rösrath zwei Handwerkerfahrzeuge aufgebrochen. Dabei erbeuteten sie hochwertiges Werkzeug im Wert von mehreren tausend Euro.

Ein aufgebrochenes Handwerkerfahrzeug in Rösrath

Aufbruch in Menzlingen

Das erste Fahrzeug war am Dienstagnachmittag gegen 16 Uhr auf dem Parkplatz eines Handwerksbetriebs in der Straße Menzlingen abgestellt worden. Als ein Mitarbeiter es am nächsten Morgen gegen 7:30 Uhr wieder nutzen wollte, stellte er fest, dass die rechte Schiebetür gewaltsam aufgebogen und Werkzeug entwendet worden war.

Zweiter Fall in der Beienburger Straße

Nur wenige Straßen entfernt schlugen die Täter offenbar erneut zu. In der Beienburger Straße wurde ein weiteres Handwerkerfahrzeug auf die gleiche Weise aufgebrochen. Auch hier wurde die rechte Schiebetür gewaltsam geöffnet. Die Täter nahmen Werkzeug im Wert von mehreren tausend Euro mit. Das Fahrzeug war dort am Dienstag gegen 17:30 Uhr abgestellt und die Tat am Mittwochmorgen gegen 8 Uhr bemerkt worden.

Polizei sucht Zeugen

In beiden Fällen ermittelt die Polizei wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls aus einem Kraftfahrzeug. Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der beiden Tatorte gesehen haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

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