Archiv | Januar 8th, 2026

ChatGPT Image 8. Jan. 2026, 14_28_36(1)

Straßenbahn entgleist in Düsseldorf-Flingern – stundenlange Bergung ohne Verletzte

08 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In Düsseldorf ist am Mittwochabend eine Straßenbahn der Linie Straßenbahnlinie 709 entgleist. Der Unfall ereignete sich gegen 17.30 Uhr im Stadtteil Flingern an einer Weiche. Nach Angaben der Polizei wurde dabei niemand verletzt.

Symbolbild

Bahn war leer unterwegs

Nach Informationen der Rheinbahn befand sich die Straßenbahn zum Zeitpunkt des Unfalls nicht im regulären Fahrgastbetrieb. Die Bahn führte ein Wendemanöver durch und war daher leer, als sie aus den Schienen sprang. Dadurch konnten Personenschäden ausgeschlossen werden.

Aufwendige Bergungsarbeiten bis in die Nacht

Die Bergung der entgleisten Straßenbahn gestaltete sich aufwendig und dauerte mehrere Stunden. Für die Dauer der Arbeiten musste der betroffene Streckenabschnitt gesperrt werden. Techniker der Rheinbahn sowie Einsatzkräfte der Polizei waren vor Ort, um die Bahn wieder einzugleisen und die Strecke zu sichern. Erst gegen 23 Uhr konnten die Arbeiten abgeschlossen werden.

Einschränkungen im Straßenbahnverkehr

Infolge der Entgleisung kam es zu Einschränkungen im Linienverkehr. Die Bahnen der Linie 709 endeten vorübergehend am Düsseldorfer Hauptbahnhof. Dadurch entfielen Fahrten zwischen den Haltestellen Worringer Platz und Gerresheim Krankenhaus. Der übrige Straßenverkehr war nach Angaben der Rheinbahn von dem Unfall nicht betroffen.

Ursache wird geprüft

Warum die Straßenbahn an der Weiche entgleiste, ist derzeit noch unklar. Die Rheinbahn und die zuständigen Stellen haben die Untersuchungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Der Linienverkehr soll nach Abschluss aller Prüfungen wieder vollständig aufgenommen werden.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 8. Jan. 2026, 13_03_49(1)

Kölner Karnevalisten bitten im Dom um eine friedvolle Session

08 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Kurz vor dem offiziellen Start der neuen Karnevalssession haben sich mehr als 1.000 Karnevalistinnen und Karnevalisten im Kölner Dom versammelt, um gemeinsam für eine friedliche und gelungene Session zu beten. Der ökumenische Karnevalsgottesdienst am Mittwoch vor der Proklamation ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des kölschen Brauchtums.

Symbolbild

Trotz Kälte große Beteiligung

Bei eisigen Temperaturen harrten viele Jecke bereits lange vor Beginn des Gottesdienstes auf dem Domplatz aus, um den feierlichen Einzug nicht zu verpassen. Für zahlreiche Teilnehmende stand dabei weniger das Wetter als vielmehr die Gemeinschaft im Mittelpunkt. Das gemeinsame Innehalten vor der Session gilt für viele als besonders emotionaler Moment im karnevalistischen Jahresablauf.

Besinnung vor den närrischen Tagen

Auch der Präsident des Festkomitee Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn, nutzte den Gottesdienst bewusst zur Besinnung. Vor dem Trubel der kommenden Wochen bietet der Abend im Dom Gelegenheit, innezuhalten und die Verantwortung zu reflektieren, die mit dem Karneval verbunden ist.

Feierlicher Einzug der Karnevalsgesellschaften

Zu den bewegendsten Momenten des Abends zählte der traditionelle Einzug der Standartenträger der dem Festkomitee angeschlossenen Karnevalsgesellschaften. Die feierliche Atmosphäre im Dom, der selbst von der winterlichen Kälte geprägt war, verlieh dem Gottesdienst eine besondere Intensität. Die Andacht und der Stolz der Beteiligten waren den Gesichtern deutlich anzusehen.

Dreigestirne im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit

Besondere Aufmerksamkeit galt auch den beiden noch designierten Kölner Dreigestirn – dem Erwachsenen- und dem Kinderdreigestirn. Für sie markierte der Gottesdienst einen ruhigen Moment, bevor am kommenden Wochenende die ganze Stadt auf sie blicken wird. Im geschützten Rahmen des Doms bot sich die seltene Gelegenheit, noch einmal durchzuatmen, bevor die Session offiziell beginnt.

Friedlicher Auftakt für den Kölner Karneval

Mit dem ökumenischen Gottesdienst setzten die Karnevalisten ein Zeichen für Zusammenhalt, Respekt und Besonnenheit. Der Abend im Kölner Dom unterstrich, dass der Karneval in Köln nicht nur ausgelassenes Feiern bedeutet, sondern auch Raum für Gemeinschaft und nachdenkliche Töne bietet – als bewusster Auftakt in eine hoffentlich friedvolle Session.

Kommentare (0)

pm_2_sternsinger(1)

Sternsinger besuchen Kreishaus Heidkamp und sammeln Spenden für Kinder weltweit

08 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Anfang Januar machten die Sternsinger auf ihrer Reise durch die Kommunen des Rheinisch-Bergischer Kreis auch Station im Kreishaus Heidkamp. Der Besuch gehört seit Jahren zur festen Tradition und markiert einen besonderen Moment im Kreisjahr: Kinder bringen den Segen ins Haus und sammeln Spenden für Gleichaltrige in schwierigen Lebenslagen.

Empfang durch Kreisverwaltung

Empfangen wurden die Mädchen und Jungen von Landrat Arne von Boetticher, der das Engagement der Kinder würdigte. Begleitet wurden die Sternsinger zudem von Kreisdechant Norbert Hörter, der die Bedeutung der Aktion als weltweit größte Hilfsinitiative von Kindern für Kinder hervorhob.

Segen für das Kreishaus

Nach dem Anbringen des traditionellen Segens „Christus mansionem benedicat“ am Verwaltungsgebäude sangen die Sternsinger gemeinsam das Lied „Stern über Bethlehem“. Anschließend zogen sie durch weitere Büros des Kreishauses – darunter auch das Büro des Landrats – und sammelten dabei Spenden für den guten Zweck.

Motto 2026: Einsatz gegen Kinderarbeit

Die Aktion Dreikönigssingen steht 2026 unter dem Leitgedanken „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Im Mittelpunkt der diesjährigen Aktion steht Bangladesch. Dort unterstützen Projekte vor Ort Kinder und Jugendliche dabei, gesundheitsschädlicher Arbeit zu entkommen. Ziel ist es, durch Schulbildung und Ausbildung langfristige Perspektiven zu schaffen und den Kreislauf aus Armut und Kinderarbeit zu durchbrechen.

Hilfe mit globaler Wirkung

Mit ihrer Spendensammlung lenken die Sternsinger nicht nur den Blick auf die Situation von Kindern in Bangladesch, sondern auch auf vergleichbare Herausforderungen in anderen Teilen der Welt. Die gesammelten Mittel kommen direkt benachteiligten Kindern zugute und tragen dazu bei, Bildungs- und Zukunftschancen zu eröffnen.

Große Beteiligung in ganz Deutschland

Träger der Aktion sind das Kindermissionswerk Die Sternsinger und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Bundesweit beteiligen sich rund eine halbe Million Kinder und Jugendliche an der Sternsinger-Aktion. Mit ihrem Engagement setzen sie jedes Jahr ein starkes Zeichen für Solidarität und Nächstenliebe.

Kommentare (0)

Verkehrsunfall Rather Weg

Verkehrsunfall an A4-Auffahrt in Bergisch Gladbach – zwei Personen verletzt

08 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach sind am Mittwochmorgen (07.01.) zwei Menschen bei einem Verkehrsunfall verletzt worden. Der Zusammenstoß ereignete sich gegen 7.10 Uhr im Bereich der Autobahnauffahrt zur Bundesautobahn 4 in Fahrtrichtung Olpe.

Verkehrsunfall Rather Weg

Autofahrer übersieht entgegenkommenden Pkw

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 42-jähriger Mann aus Bergisch Gladbach mit seinem Mitsubishi den Rather Weg aus Richtung Bensberg. An der Auffahrt zur A4 wollte er nach links auf die Autobahn in Richtung Olpe auffahren. Dabei übersah er eine 30-jährige Autofahrerin aus Bergisch Gladbach, die mit ihrem VW geradeaus in Richtung Bensberg unterwegs war.

Fahrzeuge stark beschädigt

Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Durch die Wucht des Aufpralls lösten in beiden Pkw die Airbags aus. Der Mitsubishi wurde auf einen Grünstreifen an der Autobahnauffahrt geschoben. Der VW drehte sich und kam quer zur Fahrbahn zum Stillstand.

Verletzte in Krankenhaus gebracht

Beide Fahrzeugführer wurden bei dem Unfall verletzt. Sie erhielten zunächst eine medizinische Erstversorgung am Unfallort und wurden anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo sie stationär aufgenommen wurden. Nach Angaben der Einsatzkräfte bestand bei beiden keine Lebensgefahr.

Sperrung und Abschleppmaßnahmen

Die beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf einen unteren fünfstelligen Betrag geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme blieb der Rather Weg im Bereich der Autobahnauffahrt rund eine Stunde lang in beide Richtungen gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

Kommentare (0)

Advertise Here
Advertise Here
Januar 2026
M D M D F S S
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031