Archiv | Januar 9th, 2026

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A61 bei Mönchengladbach am Wochenende voll gesperrt

09 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Autofahrerinnen und Autofahrer am Niederrhein müssen sich am kommenden Wochenende auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen. Die Bundesautobahn 61 wird ab Freitagabend voll gesperrt. Grund dafür sind Brückenbauarbeiten im Stadtgebiet von Viersen, bei denen eine Brücke abgerissen wird.

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Sperrung ab Freitagabend

Die Vollsperrung gilt ab heute Abend, 22 Uhr, und betrifft den Abschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Mönchengladbach und der Anschlussstelle Mackenstein – und zwar in beiden Fahrtrichtungen. Umleitungen sind großräumig eingerichtet und entsprechend ausgeschildert.

Auch Verbindungen an der A52 betroffen

Zusätzlich kommt es zu Einschränkungen an der Bundesautobahn 52. Am Autobahnkreuz Mönchengladbach sind die Verbindungen von der A52 aus Richtung Düsseldorf sowie aus Richtung Roermond auf die A61 in Fahrtrichtung Venlo gesperrt. Außerdem ist die Anschlussstelle Mackenstein in Fahrtrichtung Koblenz nicht nutzbar.

Wiederfreigabe für den Berufsverkehr geplant

Wenn die Arbeiten planmäßig verlaufen, soll die A61 im Bereich Viersen ab dem frühen Montagmorgen wieder für den Verkehr freigegeben werden. Damit wäre die Strecke rechtzeitig zum Berufsverkehr wieder passierbar.

Weitere Sperrungen in Zukunft möglich

Der Abriss ist Teil eines größeren Bauprojekts. Die betroffene Brücke soll bis zum Frühjahr kommenden Jahres neu errichtet werden. Für den Neubau sind weitere Sperrungen der Autobahn notwendig, konkrete Termine dafür stehen allerdings noch nicht fest. Verkehrsteilnehmende sollten sich daher auch in den kommenden Monaten auf Einschränkungen einstellen und ihre Routen entsprechend planen.

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Vier Wochen ohne Züge zwischen Duisburg, Mülheim und Oberhausen – Pendler müssen umplanen

09 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Pendlerinnen und Pendler im Ruhrgebiet müssen sich ab sofort auf erhebliche Einschränkungen einstellen: Zwischen Mülheim an der Ruhr, Duisburg und Oberhausen fahren für rund vier Wochen keine Züge. Grund sind umfangreiche Bauarbeiten im Bereich des Autobahn- und Bahnkreuzes Kaiserberg, einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte in Nordrhein-Westfalen. Die Sperrung dauert von Freitagabend, 9. Januar, bis Freitagabend, 6. Februar.

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Großbaustelle im Kreuz Kaiserberg

Im Kreuz Kaiserberg kreuzen sich nicht nur mehrere Autobahnen, sondern auch eine der meistbefahrenen Bahnstrecken des Landes. In den kommenden Wochen werden dort Brücken abgerissen. Statt Zügen sind schwere Bagger im Einsatz. Für viele Berufspendler bedeutet das längere Fahrzeiten von mindestens 20 Minuten pro Strecke.

Ersatzverkehr und Umleitungen ab Mülheim und Essen

Wer aus Richtung Bochum oder Essen nach Duisburg möchte, fährt mit einem Regionalexpress bis zum Hauptbahnhof Mülheim. Von dort verkehren Ersatzbusse des Schienenersatzverkehrs (SEV) im Zehn-Minuten-Takt zum Duisburg Hauptbahnhof. Nachts fährt der Bus stündlich. Alternativ kann ab Mülheim auf die Straßenbahnlinie 901 ausgewichen werden, die ebenfalls rund 20 Minuten benötigt, jedoch nur im 30-Minuten-Takt fährt.

Alternativen für Fahrgäste aus Oberhausen

Auch aus Oberhausen ist ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die SEV-Busse für den RE19 fahren ebenfalls alle zehn Minuten nach Duisburg. Eine busfreie Alternative führt mit der RB36 bis Duisburg-Meiderich Süd und anschließend mit der Stadtbahnlinie U79 zum Hauptbahnhof.

Weitere Bauprojekte im Raum Duisburg

Die Deutsche Bahn nutzt die Sperrung, um parallel weitere Infrastrukturmaßnahmen umzusetzen. Am Duisburger Hauptbahnhof wird der Bau des Bahnsteigdachs an Gleis 6 fortgesetzt – ein Teil des größten Bahnhofsprojekts in NRW. Zudem wird die Eisenbahnbrücke über den Ruhrkanal zwischen Mülheim-Styrum und Duisburg ausgebaut, zuvor stehen dort Kampfmittelsondierungen an.

Darüber hinaus entstehen im Zuge des Rhein-Ruhr-Express-Ausbaus neue Schallschutzwände, unter anderem im Düsseldorfer Stadtteil Lichtenbroich sowie im Duisburger Stadtteil Duissern. In Mülheim sind zudem Arbeiten an den Oberleitungen geplant.

Empfehlung an Reisende

Fahrgäste werden dringend gebeten, sich vor Fahrtantritt über aktuelle Verbindungen, Ersatzverkehre und mögliche Verspätungen zu informieren. Die Situation bleibt bis Anfang Februar angespannt, eine frühzeitige Routenplanung kann jedoch helfen, den Bahnfrust zumindest etwas abzumildern.

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Aufmerksame Zeugin verhindert mögliche Trunkenheitsfahrt in Bergisch Gladbach

09 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach hat eine aufmerksame Zeugin am Donnerstag (08.01.) möglicherweise Schlimmeres verhindert. Gegen 17.50 Uhr fiel ihr ein Mercedes aufgrund seiner unsicheren Fahrweise auf. Das Fahrzeug fuhr wiederholt in Schlangenlinien, geriet in den Gegenverkehr und kam zeitweise sogar nach rechts auf den Gehweg. Die Zeugin alarmierte daraufhin umgehend die Polizei und blieb hinter dem Wagen.

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Polizei stoppt Fahrzeug im Stadtteil Hebborn

Die Zeugin verfolgte den Pkw über die Handstraße in Richtung Alte Wipperfürther Straße. Wenig später konnten die alarmierten Einsatzkräfte das Fahrzeug an einer Wohnanschrift im Stadtteil Hebborn antreffen. Die 42-jährige Fahrerin reagierte zunächst nicht auf das Klopfen der Beamten an die Fensterscheibe, sodass diese das Fahrzeug öffneten. Dabei nahmen sie sofort starken Alkoholgeruch wahr.

Aggressives Verhalten bei der Kontrolle

Während der anschließenden Kontrolle zeigte sich die 42-jährige Bergisch Gladbacherin unkooperativ. Sie weigerte sich, aus dem Fahrzeug auszusteigen und den Polizisten ihren Führerschein sowie die Fahrzeugpapiere auszuhändigen. Aufgrund ihres zunehmend aggressiven Verhaltens mussten die Beamten sie schließlich aus dem Auto holen und mit Handfesseln fixieren.

Alkoholflasche im Fahrzeug entdeckt

Im Fahrzeug fanden die Einsatzkräfte anschließend die erforderlichen Ausweisdokumente sowie den Fahrzeugschein. Zudem entdeckten sie eine angebrochene Alkoholflasche. Aufgrund des starken Alkoholgeruchs und deutlicher Ausfallerscheinungen boten die Polizisten der Frau einen freiwilligen Atemalkoholtest an, den sie jedoch ablehnte.

Blutprobe und Führerschein sichergestellt

Daraufhin wurde die 42-Jährige zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht, wo eine Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt wurde. Nach Abschluss der Maßnahmen konnte sie die Wache wieder verlassen. Der Führerschein der Frau wurde sichergestellt.

Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr

Die Fahrerin muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die Bedeutung aufmerksamer Verkehrsteilnehmer hin, die durch rechtzeitiges Handeln dazu beitragen können, Unfälle zu verhindern.

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