Der Verkehrsversuch „Schulstraße“ im Umfeld der GGS und KGS Hand ist am Dienstag, den 13. Januar 2026, erfolgreich gestartet. Mit der Maßnahme verfolgt die Stadt das Ziel, den motorisierten Hol- und Bringverkehr sowie den Durchgangsverkehr deutlich zu reduzieren und den Schulweg für Kinder sicherer zu gestalten.
Symbolbild
Bereits am ersten Tag zeigte sich eine spürbare Entlastung der Verkehrssituation rund um die Schulen. Weniger Autos im unmittelbaren Schulumfeld sorgten für mehr Übersicht und Sicherheit für die zu Fuß gehenden Schülerinnen und Schüler.
Klare Zufahrtsregelungen zu Schulzeiten
Während der Schulzeiten gelten für die Straßen Im Grafeld, Heimstättenweg und Sankt-Konrad-Straße feste Zufahrtsbeschränkungen. Die Einfahrt ist morgens von 7.30 bis 8.15 Uhr sowie mittags von 14.30 bis 15.15 Uhr ausschließlich mit einer Ausnahmegenehmigung der Stadtverwaltung erlaubt. Die Einhaltung der Regelungen wird durch die Polizei kontrolliert, um die Wirksamkeit der Schulstraße sicherzustellen.
Fokus auf sichere Schulwege
Bürgermeister Marcel Kreutz sieht in der Schulstraße einen wichtigen Schritt hin zu mehr Verkehrssicherheit: Er betont, dass der Schutz von Kindern auf dem Schulweg von Beginn an einen klaren Handlungsschwerpunkt darstellt und der nun erreichte schnelle Erfolg diesen Kurs bestätigt.
Auch der Erste Beigeordnete Ragnar Migenda bewertet den Start positiv. Zwar sei die neue Verkehrssituation für alle Beteiligten zunächst ungewohnt, doch bereits am ersten Tag habe sich eine deutliche Verbesserung gezeigt. Sein Dank gilt insbesondere den Anwohnenden, Eltern, Lehrkräften, der Schulgemeinschaft und der Polizei für die konstruktive Begleitung des Projekts.
Positive Rückmeldungen aus dem Schulalltag
Aus dem direkten Umfeld der Schulen kommen erste positive Rückmeldungen. Eltern und Lehrkräfte berichten von ruhigeren Situationen vor den Schuleingängen und einem insgesamt sichereren Schulweg. Auch viele Verkehrsteilnehmende zeigten Verständnis für die neuen Regeln und hielten sich an die Beschränkungen.
Auswertung und mögliche Verstetigung
Die Stadtverwaltung von Bergisch Gladbach begleitet den Verkehrsversuch eng und sammelt Hinweise sowie Erfahrungen aus der Praxis. Diese fließen in eine begleitende Evaluation ein, die in den kommenden Monaten fortgesetzt wird. Auf dieser Grundlage soll später über eine dauerhafte Einführung der Schulstraße entschieden werden.
Bürgerinnen und Bürger können Anregungen oder Fragen an die Abteilung Mobilität richten. Weitere Informationen zum Thema Schulstraßen sind auf der Internetseite der Stadt abrufbar. Die Stadt bedankt sich bei allen Beteiligten für die Unterstützung und das gezeigte Verständnis in der Startphase des neuen Verkehrskonzepts.
Für die Beschäftigten im Dachdeckerhandwerk im Rheinisch-Bergischer Kreis gibt es seit Januar mehr Geld. Der spezielle Mindestlohn für Dachdecker wurde angehoben und liegt nun bei 16,60 Euro pro Stunde für ausgebildete Gesellen. Darauf weist die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hin.
Symbolbild
Mehr Geld pro Monat für Fachkräfte
Durch die Anhebung des Mindestlohns profitieren insbesondere ausgebildete Dachdecker: Bei einer Vollzeitstelle ergibt sich ein monatliches Plus von rund 100 Euro. Auch ungelernte Arbeitskräfte erhalten mehr Lohn. Für sie gilt nun ein Mindeststundenlohn von 14,96 Euro.
Rund 100 Betriebe im Kreis betroffen
Im Rheinisch-Bergischen Kreis gibt es aktuell 106 Dachdeckerbetriebe, in denen die neuen Mindestlöhne Anwendung finden. Nach Angaben der IG BAU Köln-Bonn arbeiten rund 540 Beschäftigte im regionalen Dachdeckerhandwerk. Die Zahlen basieren auf Daten der Arbeitsagentur.
Gewerkschaft rät zur Lohnkontrolle
Die IG BAU empfiehlt allen Dachdeckern im Kreis, die keinen Tariflohn, sondern den Mindestlohn erhalten, ihre Lohnabrechnung für den Januar genau zu prüfen. Die Gewerkschaft bietet Unterstützung an, falls Unklarheiten oder Abweichungen auftreten.
Weitere Lohnerhöhungen bereits vereinbart
Bereits jetzt ist klar: Die Löhne im Dachdeckerhandwerk sollen weiter steigen. Die IG BAU hat nach eigenen Angaben für die kommenden zwei Jahre weitere Erhöhungen des Dachdecker-Mindestlohns ausgehandelt. Damit soll die körperlich anspruchsvolle und verantwortungsvolle Arbeit auf den Dächern langfristig besser vergütet werden.
Die Öffentlichkeitsfahndung nach dem 15-jährigen Pascal K. aus Leichlingen ist eingestellt worden. Der Jugendliche wurde von der Bundespolizei in Paderborn wohlbehalten angetroffen.
Symbolbild
Jugendlicher unverletzt aufgefunden
Nach Angaben der Behörden besteht kein weiterer Handlungsbedarf. Der Jugendliche ist unverletzt und befindet sich in Sicherheit. Damit endete die Suche wenige Tage nach dem Start der Öffentlichkeitsfahndung mit einem positiven Ausgang.
Dank an Öffentlichkeit und Medien
Die Polizei dankte der Bevölkerung sowie den Medien für die Unterstützung bei der Suche in den vergangenen Tagen. Medienvertreter, die im Rahmen der Fahndung ein Foto des Jugendlichen veröffentlicht hatten, wurden gebeten, dieses nun zu löschen.
Fahndungsmaßnahmen aufgehoben
Mit dem Antreffen des Jugendlichen sind sämtliche Fahndungsmaßnahmen beendet. Weitere Angaben zu den Umständen wurden nicht gemacht.
In Rösrath ist eine 80-jährige Seniorin Opfer eines dreisten Diebstahls geworden. Am Dienstagvormittag, dem 13. Januar, wurde sie zwischen 10:00 Uhr und 10:50 Uhr in ihrer Wohnung am Gerottener Weg bestohlen. Die Täterin gab sich nach bisherigen Erkenntnissen als Reinigungskraft aus, um sich Zutritt zur Wohnung zu verschaffen.
Symbolbild
Täterin täuscht Reinigungsdienst vor
Die Seniorin hatte die Frau in ihre Wohnung gelassen, um Reinigungsarbeiten durchführen zu lassen. Währenddessen entwendete die Tatverdächtige unbemerkt mehrere Schmuckstücke sowie eine Geldbörse mit Bargeld, Krankenkassenkarte und Personalausweis. Der Diebstahl fiel erst auf, nachdem die Frau die Wohnung unter dem Vorwand eines dringenden Anlasses vorzeitig verlassen hatte.
Schaden im dreistelligen Bereich
Der entstandene finanzielle Schaden wird von den Ermittlern auf mehrere hundert Euro geschätzt. Nach bisherigen Erkenntnissen gehen die Beamten davon aus, dass es sich bei der Täterin nicht um eine echte Reinigungskraft handelte, sondern dass diese Rolle gezielt genutzt wurde, um Zugang zur Wohnung zu erhalten.
Polizei warnt vor Betrugsmaschen
Die Polizei nahm eine Strafanzeige auf und warnt erneut vor ähnlichen Betrugs- und Diebstahlsmaschen, die sich häufig gegen ältere Menschen richten. Insbesondere alleinlebende Seniorinnen und Senioren sollten keine Unbekannten in ihre Wohnung lassen. In Zweifelsfällen wird empfohlen, Termine zu verschieben und eine Vertrauensperson hinzuzuziehen.
Zeugen gesucht
Die Ermittlungen führt die zuständige Polizeibehörde in Rösrath. Hinweise zu der Tat nimmt die Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.