Am Dienstagvormittag (21. Oktober) kam es in Bergisch Gladbach-Frankenforst zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Beethovenstraße. Zwei Menschen wurden dabei verletzt – eine Person schwer. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden.

Gegen 10:45 Uhr meldeten Anwohner über den Notruf eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im fünften Obergeschoss eines siebenstöckigen Gebäudes. In dem Haus sind rund 30 Personen gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus einem Dachfenster der betroffenen Wohnung.
Feuerwehr rettet mehrere Personen
Sofort leitete die Feuerwehr unter Atemschutz die Menschenrettung ein. Mehrere Bewohner befanden sich noch im Gebäude, fünf Personen wurden in Sicherheit gebracht. Zwei von ihnen erlitten Verletzungen – eine schwere, eine leichte. Beide wurden vom Rettungsdienst in nahegelegene Krankenhäuser transportiert.
Im Anschluss konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung. Das Feuer im Wohnraum konnte rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Danach wurden alle Wohnungen des Gebäudes auf Rauchgase überprüft und das Haus umfassend belüftet.
Wohnung unbewohnbar – Bewohner bei Bekannten untergebracht
Durch das Feuer und die Rauchentwicklung wurde die betroffene Wohnung schwer beschädigt und ist vorerst unbewohnbar. Die Bewohner konnten vorübergehend bei Bekannten unterkommen. Alle anderen Wohnungen des Hauses bleiben bewohnbar.
Die Feuerwehr sicherte zudem ein beschädigtes Dachfenster und kontrollierte angrenzende Gebäudeteile. Während des Einsatzes war die Straße in diesem Bereich gesperrt.
50 Einsatzkräfte vor Ort – Ursache wird ermittelt
Insgesamt waren rund 50 Feuerwehrleute im Einsatz, darunter die Feuerwachen 1 und 2 sowie die Löschzüge aus Bensberg und Refrath. Zusätzlich kamen drei Rettungswagen, ein Notarztfahrzeug und mehrere Führungskräfte zum Einsatz.
Zur Sicherstellung des Grundschutzes im Stadtgebiet wurden währenddessen die Einheiten aus Herkenrath und Paffrath/Hand auf die verwaisten Wachen verlegt.
Gegen 13:00 Uhr übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei, die nun die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.





