Overath. In Steinenbrück haben Unbekannte in der Nacht auf Montag einen geparkten Firmenwagen aufgebrochen und dabei mehrere Schmuckstücke entwendet. Der Vorfall ereignete sich auf einem Anwohnerparkplatz an der Olper Straße. Die Polizei ermittelt wegen besonders schweren Diebstahls und bittet die Bevölkerung um Hinweise.

Symbolbild
Fahrzeug über Nacht geparkt – Diebstahl am Morgen entdeckt
Nach Angaben des Fahrzeugnutzers wurde der Audi-Firmenwagen am Vorabend gegen 19:15 Uhr rückwärts in einer Parklücke abgestellt. Am nächsten Morgen bemerkte der Nutzer eine eingeschlagene Heckscheibe. Beim Blick in den Kofferraum stellte er fest, dass Schmuckstücke, die dort gelagert waren, verschwunden sind.
Der genaue Wert der entwendeten Stücke ist noch nicht bekannt, dürfte nach ersten Einschätzungen jedoch nicht gering sein.
Waren die Täter vorbereitet?
Unklar ist derzeit, warum die Schmuckstücke über Nacht im Fahrzeug gelagert wurden. Die Ermittler prüfen zwei Szenarien:
- Zufallstat: Die Täter sahen Wertsachen im Kofferraum oder hatten es auf das Fahrzeug abgesehen.
- Gezielte Tat: Die Täter wussten, dass sich Schmuck im Wagen befand und nutzten die Nacht für einen schnellen Zugriff.
Beides ist nach aktuellen Informationen möglich. Deshalb konzentriert sich das Kriminalkommissariat 3 in Overath nun darauf, Spuren zu sichern und mögliche Beobachtungen auszuwerten.
Polizei fragt: Wer hat etwas bemerkt?
Die Polizei bittet Anwohnerinnen und Anwohner darum, ihre Beobachtungen in der Tatnacht noch einmal bewusst zu prüfen. Verdächtig könnten gewesen sein:
- Personen, die länger in der Nähe geparkter Fahrzeuge standen,
- Fahrzeuge, die langsam oder mehrmals über den Parkplatz fuhren,
- Geräusche von Glasbruch – auch wenn sie nachts vielleicht kaum beachtet wurden.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer:
📞 02202 205-0
(Kriminalkommissariat 3, Overath)
Polizei warnt vor Lagerung von Wertsachen im Auto
Die Beamten nutzen den Vorfall, um erneut darauf hinzuweisen: Wertsachen sollten niemals sichtbar oder über längere Zeit im Fahrzeug gelagert werden. Gerade ruhige Parkplätze und Anwohnerstraßen gelten für Täter als attraktive Ziele, da dort kaum mit unmittelbaren Störungen gerechnet wird.





