Verkehrsunfall auf der Paffrather Straße mitten in der Nacht

Verkehrsunfall auf der Paffrather Straße mitten in der Nacht

23 Oktober 2017 von Gregor Herzfeld

Punkt Mitternacht schreckte ein Auffahrunfall auf der Paffrather Straße die Anwohner aus dem Schlaf.

Um kurz nach 00.00 Uhr gingen die Notrufe am Montagmorgen (23.10.) ein. Auf dem Gefällstück zwischen Kreuzung Flora und Paffrath verlor ein 46-jähriger Nissan-Fahrer aus Leverkusen die Kontrolle über seinen Micra. Auf der nassen Straße krachte der Nissan in einen geparkten Audi und schob diesen noch nach vorne vor einen VW.

Bei dem Nissan brach die Front- und bei dem Audi die Heckachse. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf deutlich über 10.000 Euro geschätzt.

Der 46-Jährige erlitt nach ersten Erkenntnissen leichtere Verletzungen. Er wurde an der Unfallstelle kurz behandelt und wollte später selbständig zum Arzt gehen.

Bei der Unfallaufnahme räumte der Leverkusener ein, die Reifen seines Autos wären wohl „nicht mehr so gut“. Die Messung ergab eine Profiltiefe von gut 2mm – also noch über der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestprofiltiefe von 1,6mm. Trotzdem warnt die Polizei gerade jetzt in der einsetzenden Herbstzeit mit Regen und nassem Laub: Vor allem auf nassen, verschneiten und auch auf losen Untergründen können abgefahrene Laufflächen lebensgefährlich sein. Der Bremsweg ist mit abgenutzter Bereifung nicht nur länger als gewöhnlich, es ist auch wahrscheinlich, dass der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verliert.

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„Unser Dorf hat Zukunft“: Ein Gewinner und sieben Sieger

„Unser Dorf hat Zukunft“: Ein Gewinner und sieben Sieger

23 Oktober 2017 von Gregor Herzfeld

Marialinden hat den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gewonnen. Bei der großen Abschlussveranstaltung am Freitagabend im Kreishaus wurde die Overather Ortschaft durch Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke und Marianne Brochhaus, Direktorin der Kreissparkasse Köln, ausgezeichnet. Damit geht Marialinden für den Rheinisch-Bergischen Kreis auch in den Landeswettbewerb, der im nächsten Jahr stattfindet. Das Siegerdorf und die weiteren Teilnehmer aus Leichlingen-Leysiefen und Bergisch Gladbach-Rommerscheid, die jeweils den 2. Platz belegten, sowie Bergisch Gladbach-Herrenstrunden, Odenthal-Altenberg, Rösrath-Stöcken und Rösrath-Volberger Berg als Drittplatzierte stellten eindrucksvoll unter Beweis, dass der ländliche Raum in unserer Region viel Potenzial und Zukunft hat. Sieger sind alle Ortschaften mitsamt ihrer Dorfgemeinschaften, die am Wettbewerb teilgenommen haben.

Ziel des Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist es, Perspektiven für den ländlichen Raum zu schaffen und das Leben abseits der Ballungsgebiete weiter attraktiv zu gestalten. Durch die Teilnahme wird dazu beigetragen, in den Ortschaften Projekte und Entwicklungen ins Leben zu rufen oder vorhandene Strukturen weiterzuentwickeln. „Mit Ihrem beachtlichen Engagement tragen Sie dazu bei“, erklärte Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke, „dass das Leben auf dem Land und im Dorf eine Zukunft hat.“ Dieser Einsatz wird nicht zuletzt durch den Dorfwettbewerb unterstützt. Denn gemeinsam kann man etwas auf die Beine stellen, Ideen entwickeln und diese zum Wohle aller umzusetzen. Das Engagement vor Ort lobte auch Marianne Brochhaus, Direktorin bei der Kreissparkasse Köln, die die Preisgelder für die Dorfgemeinschaften stiftete. Zudem erhielten die Dorfgemeinschaften von verschiedenen Stiftern noch Sonderpreise. „Wenn man miteinander spricht, dann passiert auch etwas“, verdeutlichte der Landtagsabgeordnete Rainer Deppe, der gleichzeitig Vorsitzender der Bewertungskommission ist, dass der Dorfwettbewerb auch die Kommunikation fördert. Auf eine noch größere Beteiligung bei der nächsten Auflage im Jahr 2020 hoffte derweil Kreisdirektor Dr. Erik Werdel, der reichlich Potenzial und viel Qualität in den zahlreichen Ortschaften des Kreises sieht.

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es dann noch einen ganz besonderen Höhepunkt. Dr. Hermann-Josef Tebroke, der am Freitagnachmittag seinen letzten Termin als Landrat wahrnahm, wurde durch den vielstimmigen Chor überrascht. Markus Wisskirchen sang mit Unterstützung des Musikvereins Einigkeit Olpe, den Kreis-Bläsern und den anwesenden Gästen ein Abschiedslied für den in den Bundestag wechselnden Landrat.

Wettbewerb wirkt nachhaltig

Allein schon die Beteiligung am Wettbewerb ist ein Gewinn für alle Dorfgemeinschaften. Es werden Projekte angestoßen und damit neue Perspektiven für das eigene Lebensumfeld geschaffen. Projekte, die im Rahmen des Wettbewerbs aus der Taufe gehoben oder dafür noch intensiver vorangetrieben werden, wirken weit über die Veranstaltung hinaus und sind daher nachhaltig. Es entstehen beispielhafte Lösungsansätze für Entwicklungen, die vielen Menschen zu Gute kommen. Dies trägt dazu bei, dass der ländliche Raum für seine Bewohner auch in Zukunft attraktiv bleibt.
Ortschaften bis 3.000 Einwohner können mitmachen
Mit dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ werden besonderes Engagement und außergewöhnliche Beiträge zur zukunftsfähigen Entwicklung der Dörfer herausgestellt. Der Dorfwettbewerb lebt vom gemeinsamen Handeln und vom Erfolg der gesamten Dorfgemeinschaft. Orte mit dörflichem Charakter werden angesprochen, ihren eigenen Lebensraum eigenverantwortlich mitzugestalten und damit auf Dauer eine hohe Lebensqualität zu sichern. Durch den Austausch mit den anderen Dörfern, die am Wettbewerb teilnehmen, ergeben sich neue Impulse, die für eigene Vorhaben genutzt werden können. Teilnahmeberechtigt sind alle räumlich geschlossenen Orte mit überwiegend dörflichem Charakter bis zu 3.000 Einwohnern. Bei der Bewertung werden auch die unterschiedlichen Voraussetzungen der Dörfer berücksichtigt. Die Maßnahmen werden in fünf verschiedenen Bewertungsbereichen beurteilt: Konzeption und deren Umsetzung, wirtschaftliche Entwicklung und Initiativen, soziales und kulturelles Leben, Baugestaltung und Entwicklung, Grüngestaltung und das Bild des Dorfes in der Landschaft.

Bereisungen

Die Bereisungen fanden am 4. und 6. September statt. Die Mitglieder der Bewertungskommission kamen in diesem Jahr unter anderem von der Naturarena Bergisches Land, dem Landschaftsverband Rheinland, der Kreisbauernschaft, der Landwirtschaftskammer, dem Naturpark Bergisches Land, dem Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW e.V. und der aus der Politik.
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Weitere Informationen zum Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gibt es auf der Homepage des Rheinisch-Bergischen Kreises, www.rbk-direkt.de, unter dem Stichwort „Dorfwettbewerb“.

Platzierung „Unser Dorf hat Zukunft“ 2017 im Überblick

Platz 1: Marialinden (Overath), Preisgeld: 1.500 Euro
Bürgerkomitee Marialinden
Die Bewertungskommission verleiht Marialinden den 1. Platz, weil dieser Ort durch eine herausragende Entwicklung in allen Bereichen beeindruckte. Das schöne „ Dorf auf dem Berge“ mit den von weitem sichtbaren Doppeltürmen der Kirche St. Mariä Heimsuchung – ist als Wallfahrtsort ein Ort mit langer Geschichte. Die Bürgerinnen und Bürger von Marialinden haben mit ihrer Geschichte und Tradition den Weg in die Zukunft gefunden und gestalten diese aktiv durch ehrenamtliches Engagement. Die Bewohner des Ortes engagieren sich durch ein aktives soziales und kulturelles Dorfleben, das Miteinander von Jung und Alt, Alt- und Neubürgern. Beispiele sind der jährliche Weihnachtsmarkt, das Sommerfest „Kutt nom Dom“, Konzerte, die Kulturreihe und die zahlreichen Vereine. Als weitere umgesetzte Projekte sind Wanderwege und eine energetische Beleuchtung der Kirchtürme hervorzuheben. Mit den Zukunftsprojekten Ausbau der Kulturreihe, Anlegen von Wildblumenwiesen, Bouleplatz am Kirchplatz, Bücherschrank, Einrichtung eines zweiten Bushäuschens, Mitfahrerbänke sowie der Unterstützung des Sportvereins beim Bau eines Spielplatzes sind weitere zukunftsweisende Ideen genannt. Mit diesen Projekten verfolgt Marialinden weiter das Konzept, Begegnungsmöglichkeiten aller Art im Dorf zu schaffen.

Platz 2 Leysiefen (Leichlingen), Preisgeld: 1.000 Euro
Dorfgemeinschaft Leysiefen
Der 2. Platz wurde an Leysiefen erneut vergeben, weil sich die Ortschaft als kleine dörfliche Gemeinschaft weiterhin durch sein hervorragendes soziales Netzwerk der Dorfgemeinschaft und die Gestaltung des Ortes auszeichnet. Das soziale Miteinander im Dorf ist herausragend und prägend, vielfältige Aktivitäten der Gemeinschaft, Sehenswürdigkeiten, schön sanierte alte Bausubstanz, gepflegte Gärten und die Umsetzung von innovativen Ideen beeindrucken in Leysiefen. Im Rahmen des hervorzuhebenden und prägenden Engagements im Dorf wurden viele angestrebte Ziele erreicht, so besteht zwischenzeitlich ein Internetanschluss, um den die Bewohner sich sehr bemüht haben und eine WhatsApp-Gruppe als Infobörse für Nachbarschaftshilfe. Das Leitbild des Dorfes lautet: „WIR in Leysiefen – Dorf-Zukunft gemeinsam gestalten“.
Platz 2 Rommerscheid (Bergisch Gladbach), Preisgeld: 1.000 Euro
Bürgerverein Rommerscheid
Der 2. Platz wurde an Rommerscheid vergeben, weil die Bewohner durch vielfältiges ehrenamtliches Engagement für die Entwicklung im Dorf sorgen. Neben dem hervorzuhebenden Engagement für den Erhalt und die kulturelle Nutzung der Kirche St. Engelbert sowie herausragende Bemühungen um die Grüngestaltung, zeichnet sich das Dorf durch gemeinschaftliche Aktionen aus. Um nur einige als Beispiele anzuführen: Die jährliche Verleihung der St. Engelbert-Plakette an Ehrenamtliche, die Bemühungen um den Erhalt der Denkmäler, viele Dorffeste mit Jung und Alt und eine kontinuierliche Umsetzung angestrebter Ziele. Die zukunftsweisenden Aktionen und ambitionierten Projekte sowie der soziale Zusammenhalt bestimmen den Dorfalltag.

Platz 3: Altenberg (Odenthal), Preisgeld: 500 Euro
Verschönerungs- und Kulturverein Altenberg e.V.: vertreten durch Herrn Wißkirchen
Altenberg hat als touristischer Leuchtturm in der Region eine hervorragende touristische und kulturelle Entwicklung vorzuweisen und ist mit seiner Burg Berge, der Klosteranlage und dem Altenberger Dom ein Ort mit Geschichte. Dieser Ort mit Alleinstellungsmerkmal ist kein typisches Kirchdorf, hat aber durch seine geschlossene und engagierte Gemeinschaft einen Dorfcharakter. Die Bewohner und die Vereine engagieren sich nachhaltig in Bezug auf viele zukunftsweisende Projekte, um nur einige Beispiele zu nennen: Ausbau der touristischen Infrastruktur, jährlicher Weihnachtsmarkt, Altenberger Kultursommer, Inklusion und Nutzung der Gebäude. Als Dorf im Wandel verstärkt die Gemeinschaft die Kommunikation durch die Diskussion in der Altenberger Runde. Darüber hinaus ist es Ziel von Altenberg, das Motto „Jugend in die Zukunft tragen in historischer Stätte“ zu leben. Die Sanierung und fast abgeschlossene Fertigstellung der Jugendausbildungsstätte Haus Altenberg soll dies für Jugendliche aus aller Welt erlebbar machen.

Platz 3: Stöcken (Rösrath), Preisgeld: 500 Euro
Dorfgemeinschaft Stöcken
Stöcken zeichnet sich durch ein besonderes nachbarschaftliches Zusammenleben aus. Die Bewohner bemühen sich mit ihrem sozialen Miteinander den demografischen Wandel im Dorf zu begleiten und das Leben der Heranwachsenden und der Älteren attraktiv zu gestalten. Es besteht große Bereitschaft, die Dorfgemeinschaft mit neuem Leben zu füllen. Viele Feste und Aktivitäten wie beispielsweise Wandertage, Spieleabende, Maifest, Sommerfest, Adventsfeste, Bankfest, künstlerische Aktionen im Rahmen „Rösrath wird zur Galerie“, der Bau einer Boulebahn sowie eines Bolzplatzes und vieles mehr werden gemeinsam organisiert oder sind in Planung. Auch die Nachbarschaftshilfe zeichnet Stöcken aus. Im Rahmen eines monatlichen Informationsabends wurde eine Art Tauschbörse eingerichtet, die erfasst, in welcher Form die Dorfbewohner untereinander Hilfe im Dorf anbieten können.

Platz 3: Volberger Berg (Rösrath), Preisgeld: 500 Euro
Wohngemeinschaft Volberger Berg e.V.
Volberger Berg zeichnet sich durch sein besonderes soziales Engagement aus. Neben dem Einsatz der Bewohner über die Grenzen des Ortes hinaus werden viele Aktionen, wie beispielsweise das Sommerfest, Seniorenadventsfeiern, Grillnachmittage, Adventsfeiern, Martinssingen sowie die Betreuung des Spielplatzes und des Siedlungseinganges veranstaltet. Gemeinschaftliche Feste mit Jung und Alt sowie den Neubürgern und das hervorzuhebende Engagement im Natur- und Umweltschutz beeindrucken in Volberger Berg. Die Bewohner helfen sich untereinander durch aktive Nachbarschaftshilfe und Krankenbesuche. Die vielfältigen Aktivitäten im Dorf fördern den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft. Das hervorragende Siedlungs-Filmprojekt anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Siedlungsgemeinschaft dokumentiert dies sehr gelungen.
Platz 3: Herrenstrunden (Bergisch Gladbach), Preisgeld: 500 Euro
Bürgerverein Herrenstrunden: vertreten durch Frau Bernhauser
Herrenstrunden ist ein Ort mit Geschichte und verfolgt intensiv das Leitbild Natur, Aktivität und Tradition in dörflichem Umfeld zu erhalten. Das Dorf zeichnet sich durch ein aktives ehrenamtliches soziales und kulturelles Dorfleben aus. Traditionelle Dorffeste wie die Rievkooche-Kirmes, Maibaumsetzen, Martinszug und weitere Aktionen, wie z.B. eine jährliche Müllsammelaktion, zeichnen die besonderen Bestrebungen um das gemeinschaftliche Miteinander im Dorf aus. Neben dem Engagement um die denkmalgeschützten Gebäude mit Malteserkomturei und dem Alten Freibad bestehen Bemühungen, die weltweit bekannten Fossilienfunde aus dem Strundetal in einem festen Ausstellungsort der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Erstmals hat im Jahr 2017 das Strundetalfest erfolgreich stattgefunden, das mit den Bewohnern und vielen Vereinen sowie Initiativen mit dem Ziel aus der Taufe gehoben wurde, den Lebensraum Strundetal zu erhalten und Besuchern zugänglich zu machen.

Sonderpreise
Sonderpreis für touristische Entwicklung
Stifter: Naturarena Bergisches Land
Gewinner: Altenberg / Verschönerungs- u. Kulturverein Altenberg, Herr Wißkirchen
Begründung: Außerordentliche touristische Entwicklung
Preisgeld: 250 Euro

Sonderpreis für nachbarschaftliches Zusammenleben
Stifter: Radio Berg
Gewinner: Stöcken / Dorfgemeinschaft Stöcken
Begründung: Vorbildliches nachbarschaftliches Zusammenleben
Preisgeld: 250 Euro
Sonderpreis für vorbildliches Engagement um eine nachhaltige und autarke Energieversorgung
Stifter: Bergischer Abfallwirtschaftsverband / Frau Lichtinghagen-Wirths /Geschäftsführerin
Gewinner: Volberger Berg / Wohngemeinschaft Volberger Berg e.V.
Begründung: Vorbildliches Engagement um eine nachhaltige und autarke Energieversorgung
Preisgeld: 250 €

Sonderpreis für die Umsetzung von Jugendprojekten
Stifter: Raiffeisen-Erzeugergenossenschaft Bergisch Land und Mark eG
Gewinner: Herrenstrunden / Bürgerverein Herrenstrunden
Begründung: Mit dem Sonderpreis werden die engagierten Bemühungen des Bürgervereins Herrenstrunden ausgezeichnet, zukünftig Angebote für die Kinder im Schulalter und Jugendliche im Ort zu schaffen (Realisierung eines Bolzplatzes).
Preisgeld: 250 Euro

Sonderpreis für besonderes Engagement im Bereich „Pflege der Natur- und Artenvielfalt sowie der Umweltbildung im Dorf“
Stifter: Naturpark Bergisches Land
Gewinner: Rommerscheid / Bürgerverein Rommerscheid
Begründung: Besonderes Engagement im Bereich „Pflege der Natur- und Artenvielfalt sowie der Umweltbildung im Dorf“.
Preisgeld: 250 Euro

Sonderpreis für besonderen Gemeinschaftssinn
Stifter: Verband Garten-, Landschafts- u. Sportplatzbau
Gewinner: Leysiefen / Dorfgemeinschaft Leysiefen
Begründung: Besonderer Gemeinschaftssinn im Ort
Preisgeld: 250 Euro

Sonderpreis für vorbildliche Bemühungen zur Einbindung des heimischen Handwerks bei der Umsetzung der Projekte
Stifter: Kreishandwerkerschaft Bergisches Land / Frau Rehse, Leiterin Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
Gewinner: Marialinden / Bürgerkomitee Marialinden
Begründung: Vorbildliche Bemühungen zur Einbindung des heimischen Handwerks bei der Umsetzung der Projekte
Preisgeld: 250 €

Engagement – Förderpreis
Stifter: Dr. Jürgen Rembold Stiftung
Gewinner: Marialinden / Bürgerkomitee Marialinden
Preisgeld: 1.500 €
Begründung: Verleihung an das Kreissiegerdorf für Zukunftsprojekte
Ein ausgesprochenes Ziel des Bürgerkomitees ist es, die Eigeninitiative im Ort zu initiieren, diese zu bündeln und die Bewohner für ehrenamtliches Engagement zu motivieren.
Folgende Zukunftsprojekte des Bürgerkomitees werden dem Stifter vorgeschlagen:
Wildblumenwiese
Mit dem Anlegen einer Wildblumenwiese beabsichtigt Marialinden Oasen für die Umwelt zu schaffen und die Artenvielfalt fördern. Es sollen Bienenvölker angesiedelt; Insektenhotels gebaut, Informationsstationen errichtet und Besuche von Kindergarten ermöglicht werden. Eine große brachliegende Grundstücksfläche steht zur Verfügung. Für das Vorhaben soll geeignetes Saatgut gekauft werden.
Bouleplatz 
Mit dem angestrebten Bau eines Bouleplatzes für Jung und Alt am Kirchplatz verfolgt Marialinden weiter das Konzept, Begegnungsmöglichkeiten aller Art im Dorf zu schaffen. Für die Fläche von 15 x 4 m entstehen laut Kostenvoranschlag 1.000 € Baukosten.
Mitfahrerbänke 
Mit der Anschaffung und Aufstellung von zwei Mitfahrerbänken soll der Austausch zwischen den Orten Marialinden und Federath verstärkt und die Mobilität für ältere Menschen gewährleistet werden.
Bushaltestelle – Unterstand 
Mit dem Bau eines zweiten Bushäuschens möchte das Bürgerkomitee den Menschen im Ort einen weiteren trockenen Unterstand anbieten.

Spielplatz 
Bisher existiert nur ein Spielplatz im Dorf. Das Bürgerkomitee möchte den TUS Marialinden bei der Anlegung eines neuen Spielplatzes an der Sportanlage unterstützen. Dieser Spielplatz soll als Angebot für alle Kinder aus dem Ort zugänglich sein, zusätzlich ist eine Grillstation für Wanderer geplant.

Eine finanzielle Unterstützung der Projekte durch den gut dotierten Stifterpreis bedeutet für das Kreissiegerdorf eine zusätzliche Wertschätzung und Motivation für ehrenamtliches Engagement.

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Blitzeinbruch am frühen Morgen

Blitzeinbruch am frühen Morgen

20 Oktober 2017 von Gregor Herzfeld

Bei einem Einbruch ist am frühen Freitagmorgen (20.10.) eine Schaufensterscheibe in der Fußgängerzone zu Bruch gegangen.

Um 02.35 Uhr schreckten die Anwohner auf der Hauptstraße – kurz vor dem Konrad-Adenauer Platz – aus dem Schlaf. Mit einem Stein hatte ein Täter eine Schaufensterscheibe zerstört. Er griff in die Auslage und konnte dabei mehrere Armbanduhren erbeuten. Damit flüchtete der Täter – der eine grüne Jacke trug – in Richtung der Grünen Ladenstraße.

Die Polizei RheinBerg sucht nun weitere Zeugen, die nähere Angaben zu dem Flüchtigen machen können. Hinweise bitte unter 02202 205-0.

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Autobahnschilder an der A4 werden geändert

18 Oktober 2017 von Gregor Herzfeld

Großstadt Bergisch Gladbach muss erkennbar sein

Wer über die A 4 nach Bergisch Gladbach anreist, dem werden im Laufe des Jahres 2018 neue Straßenschilder den Weg weisen. Dies teilte Peter Widdenhöfer als zuständiger Fachbereichsleiter für den Bereich Recht, Sicherheit und Ordnung am Donnerstag, den 12. Oktober 2017, in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses mit.

Im Zuge der Aufstellung der braunen touristischen Hinweistafel „Bergischer Weg“ vor der Anschlussstelle Moitzfeld wird durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW die Wegweisung im Knotenpunkt A 4 / L 136 / L 195 insgesamt erneuert. Dies wird zum Anlass genommen, die Beschilderung der aktuellen Verfügungslage anzupassen, nach der bei Städten ab 100.000 Einwohnern der Hauptort dem jeweiligen Stadtteil voranzustellen ist. Dementsprechend wird dann Bergisch Gladbach in der Abkürzungsform Berg. Gladbach auf den Wegweisungen jeweils vor dem entsprechenden Stadtteil zu finden sein.

Neu in die Wegweisung aufgenommen wird das Gewerbegebiet Obereschbach.
Die bestehende additive Beschilderung zum Technologiepark wird hingegen entfernt. Grund hierfür ist, dass sich der Technologiepark im Stadtteil Moitzfeld befindet, der auf der Wegweisung ausgewiesen ist. Eine amtliche Wegweisung nach Obereschbach ist hingegen nicht vorhanden, da es sich bei Obereschbach um keinen Stadtteil handelt. Dementsprechend ist hier die gesonderte Ausweisung des Gewerbegebietes zulässig.

Die Änderung der Beschilderung an der Anschlussstelle Moitzfeld hat auch zur Folge, dass die Bezeichnung der Ausfahrten, Ausfahrtziele und Geradeausziele auf den Autobahnbeschilderungen der BAB 4 durch die jeweilige Voranstellung von Bergisch Gladbach entsprechend angepasst werden muss.

In diesem Zusammenhang wurde über eine Verbesserung der Zielführung durch eine sinnvolle Umbenennung der Anschlussstellen nachgedacht.
Bei Verlassen der BAB 4 an der jetzigen Anschlussstelle Bensberg befindet sich der Verkehrsteilnehmer im Stadtteil Frankenforst und muss noch circa drei Kilometer bis in das Zentrum des Stadtteils Bensberg zurücklegen. Sinnvoller und kürzer ist die Anfahrt über die jetzige Anschlussstelle Moitzfeld.
Eine entsprechende Routenempfehlung nehmen auch die Navigationsgeräte vor. Damit sich der Verkehrsteilnehmer, der die BAB 4 verlässt, unmittelbar am Zielort befindet, der als Ausfahrt angegeben ist und Verunsicherungen durch eine Führung der Navigationsgeräte über Moitzfeld nach Bensberg ausgeschlossen werden, wurde eine entsprechende Umbenennung sowie die Anpassung an die „Großstadtregelung“ beantragt.

Mitte September hat das zuständige Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen die Änderungen im  Zielverzeichnis nach erfolgter Zustimmung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur genehmigt.

Danach erfolgen für die Anschlussstellen folgende Änderungen:

·        Der Name der Anschlussstelle Nr. 18 ändert sich von „Refrath“ in „Berg. Gladbach-Refrath“.
·        Der Name der Anschlussstelle Nr. 19 ändert sich von „Bensberg“ in „Berg. Gladbach-Frankenforst“.
·        Der Name der Anschlussstelle Nr. 20 ändert sich von „Moitzfeld“ in „Berg. Gladbach-Bensberg“.
Der Austausch der Wegweisungen wird im Laufe des Jahres 2018 vorgenommen werden.

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Polizei fahndet mit "Blitzerfotos" nach den Tatverdächtigen

Polizei fahndet mit „Blitzerfotos“ nach den Tatverdächtigen

18 Oktober 2017 von Gregor Herzfeld

Wer kennt die Männer?

Verdacht des Pkw-Diebstahls und vorsätzlicher Brandstiftung

Verdacht des Pkw-Diebstahls und vorsätzlicher Brandstiftung – Polizei fahndet mit „Blitzerfotos“ nach den Tatverdächtigen – Wer kennt die Männer?

Bilder als Datei im Anhang

Mit ungewöhnlichen Fotos fahndet die Polizei Düsseldorf nach zwei Männern und wendet sich an die Öffentlichkeit. Die beiden bislang Unbekannten stehen im Verdacht, einen Pkw entwendet und diesen dann vorsätzlich angezündet zu haben. Zwischenzeitlich waren sie in eine Geschwindigkeitsüberwachung geraten und geblitzt worden. Die Polizei fragt nun: Wer kennt die Männer?

Mitte August dieses Jahres zeigte eine Frau den Diebstahl ihres Pkw (Opel Corsa) bei der Düsseldorfer Polizei an. Genau dieser Pkw geriet etwa zwei Monate später an der Heidelberger Straße in Brand. Aufgrund des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung nahmen sich die Spezialisten des Kriminalkommissariats 11 des Sachverhaltes an. Intensive Ermittlungen in alle Richtungen ergaben, dass der Opel Corsa im Zusammenhang mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung am 6. September dieses Jahres an der Vennhauser Allee in Erscheinung getreten war. Das „Blitzerfoto“ zeigt einen männlichen Fahrer, sowie eine ebenfalls männliche Person auf dem Beifahrersitz.

Die Spezialisten suchen nun mit den Fotos nach den Männern, die im Verdacht stehen, den Opel entwendet und diesen vorsätzlich in Brand gesetzt zu haben.

Hinweise werden an das Kriminalkommissariat 11 der Düsseldorfer Polizei unter 0211 870-0 erbeten.

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Einbrecher schlugen am Montag doppelt zu

Einbrecher schlugen am Montag doppelt zu

18 Oktober 2017 von Gregor Herzfeld

Zwei Wohnungseinbrüche hat die Polizei RheinBerg am Montag (16.10.) im Stadtgebiet aufgenommen.

Um 14.00 Uhr bemerkte ein Berechtigter, dass man in eine Wohnung auf der Friedrich-Offermann-Straße in Bensberg eingedrungen war. Hier war zunächst ein hoher Holzzaun überklettert worden. Anschließend ging die Scheibe einer Terrassentür zu Bruch. Ob die Diebe zwischen Sonntagmorgen um 09.00 Uhr und Montagmittag tatsächlich Beute machen konnten, war bis jetzt noch nicht zu klären.

Am späten Montagvormittag scheiterte ein Einbrecher in der Innenstadt. Um 11.20 Uhr versuchte der Mann, eine Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus auf der Kalkstraße aufzubrechen. Dabei beobachtete ihn ein aufmerksamer Nachbar. Ohne Beute flüchtete der Unbekannte. Er war circa 180cm groß und trug eine dunkle Jeans und eine dunkle Kapuzenjacke.

Zeugen, die in der Nähe der Tatorte verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, wenden sich bitte unter 02202 205-0 an die Polizei.

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Leseförderung durch Comics

Leseförderung durch Comics

17 Oktober 2017 von Gregor Herzfeld

Comic-Leseshow in der Stadtbücherei
Wie das geht hat Tatiana Calari, Comic-Expertin, Bildungsreferentin und Politikwissenschaftlerin, mit ihrer Comic-Leseshow unter Beweis gestellt. Rund 20 Schülerinnen und Schüler der GGS Heidkamp sind mit ihren Betreuerinnen aus der OGS in die Stadtbücherei Bergisch Gladbach gekommen um sich diesem Experiment zu stellen und schnell war klar: das Konzept geht voll auf.

Die witzigen Geschichten, kurze Sätze, die visuelle Gestaltung und vor allem die „Pengsprache“ nehmen den Kindern die Angst vor dem Vorlesen und machen einfach nur Spaß. So rufen die Schülerinnen und Schüler mit viel Spaß und Elan „Puff“, „Peng“, „Pow“ oder imitieren das Hämmern mit „tock, tock, tock, tock, tock…“.

Dabei ist Comic-Lesen gar nicht so leicht, wie Tatiana Calari erklärt: „Die Kinder müssen auf so vieles achten: wo fängt der Text an, wem gehört welche Sprechblase, wie ist die Mimik der Figuren und wie wirkt sich das auf die Betonung und die Stimme aus?“
Die Kinder von der GGS Heidkamp jedenfalls waren begeistert und selbst die Lehrerinnen wirkten erstaunt, dass sich ihre Schüler einmal darum streiten wer als nächstes vorlesen darf.

„Eine schöne Erfahrung für alle!“, resümiert Andrea Görgen aus der Stadtbücherei.
Wer nun auch einmal Lust hat in die Welt der Comic und Mangas einzusteigen, ist herzlich eingeladen im Bestand der Stadtbücherei zu stöbern und Manga-Neuheiten und Comic-Klassiker für sich zu entdecken. Zudem lädt die Stadtbücherei Bergisch Gladbach alle Manga-Fans zwischen 10 und 14 Jahren ein sich für den Manga-Zeichenworkshop am 15. November 2017 in der Stadtteilbücherei Bensberg anzumelden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um eine formlose Anmeldung unter buecherei-bensberg@web.de oder 02204-55357 wird gebeten.
 

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Sport meets Circus 2017

17 Oktober 2017 von Gregor Herzfeld

Dieses Projekt findet im Stadtteil Refrath schon seit sechs Jahren in den Herbstferien statt und dient der Förderung der Jugendkultur. Die Zielgruppe setzt sich aus Kinder und Jugendlichen im Alter von 7 bis 12 Jahren zusammen. Speziell Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien sollen angesprochen werden. In diesem Jahr heißt es „Manege frei!“ für 75 Clowns und Akrobaten aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis in der ersten Herbstferienwoche vom 23. bis 28. Oktober. „Das Angebot innerhalb der Woche ist sehr vielfältig und jedes Kind kann ohne Zeit- und Leistungsdruck seine Interessen herausfinden und in den verschiedenen Gruppen nachgehen. Bei der Abschlussveranstaltung am Samstag, den 28. Oktober, werden die kleinen und großen Künstler im großen Zirkuszelt vor 320 Besuchern ihre Kunststücke in den Bereichen Akrobatik, Clownerie, Jonglage, Zauberei, Seiltanz, Fakirkunst und Trapez vorführen“, kündigt Simone Rom, Projektverantwortliche seitens der Sportjugend Rhein-Berg, an.
Die Zusammenarbeit mit der Zirkusfamilie Koplin, dem Zirkus ohne Grenzen, hat in den Jahren 2014 bis 2016 sehr gut funktioniert. Zuvor war es die Familie Sperlich, die Eltern von Janina Koplin, die die Maßnahme in Bergisch Gladbach bekannt gemacht haben. Die Kinder werden unter der Woche von der Zirkusfamilie Koplin, den Projektleiterinnen und mehreren Gruppenhelfern unterstützt.  

Einen großen Raum innerhalb der Projektarbeit nimmt der Erwerb sozialer Kompetenzen ein, wie z.B. Teamgeist, Rücksichtnahme, Bereitschaft zur Konfliktlösung und Respekt vor der Persönlichkeit der Mitartisten. Mithilfe verschiedener Aspekte der Zirkuspädagogik wie die Zusammenarbeit verschiedener Nationalitäten und Kulturen oder alters- und generationsübergreifendes Arbeiten werden die Kinder in ihrer Entwicklung unterstützt.
Sport im Allgemeinen und Zirkus im Speziellen ist hervorragend geeignet, die Jugendlichen an kulturelle Aktivtäten heranzuführen, die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen zu unterstützen und sie in den Bildungsbereichen Kreativität, Gestaltung, Präsentation zu fördern. „Sport meets Circus“ greift somit den Aspekt der kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen durch den Sport auf. Durch die Gestaltung von artistischen Nummern und Zirkusprogrammen erkennen Kinder und Jugendliche den Wert und die Wirkung von Kunst und Kultur.

Veranstaltet und organisiert wird „Sport meets Circus“ von der Sportjugend Rhein-Berg in  Zusammenarbeit mit der Wilhelm-Wagener-Schule und dem TV Refrath als kooperierendem Sportverein. Die Planung und Vorbereitung des Zirkusprojekts wird vom Jugendamt Bergisch Gladbach unterstützt. Andere Institutionen wie der Kinderschutzbund und Sozialarbeiter für Bildung und Teilhabe wurden über das Projekt informiert.
In Bergisch Gladbach ist die Anzahl der Kinder und Jugendlichen (0-26 Jahre) um 10% in den letzten zehn Jahren zurückgegangen. Durch die beschriebenen Projekte möchte der Kreissportbund diesem Negativtrend entgegenwirken, mit dem Ziel wieder mehr Kinder und Jugendliche für den Vereinssport zu begeistern. Begleitend neben den Projekten hat der Kreissportbund sich auf die Fahnen geschrieben, die Sportvereine in ihrer Kinder- und Jugendarbeit voranzubringen. Dazu wurde das Projekt „Vereinsentwicklung 2020“ mit dem Motto „Zeig dein Profil!“ initiiert. Aktuell 16 Vereine aus Bergisch Gladbach und dem Kreisgebiet beteiligen sich an dem Prozess. „Mache Dir bewusst, wie Dein Verein aufgestellt ist und was ihn besonders macht, so könnte man diesen ‘Selbsterkenntnis-Prozess‘ beschreiben“, sagt Simone Rom, Jugendreferentin der Sportjugend Rhein Berg.

Für Janik Pfeiffer, Fachreferent Integration durch Sport des Kreissportbundes, bieten die überwiegend kostenlosen Angebote „auf der einen Seite eine tolle Möglichkeit für alle Kinder und Jugendliche das Vereinsleben kennenzulernen und auf der anderen Seite, mit Blick auf die rückläufigen Mitgliedszahlen, eine hervorragende Möglichkeit neue Zielgruppen für den Vereinssport zu begeistern“. Darüber hinaus bietet der Kreissportbund in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Rhein-Berg das Bildungs- und Teilhabepaket an, das den Kindern und Jugendlichen aus Familien mit geringem Einkommen eine Unterstützung und Förderung für eine weitere Teilnahme im Sportverein ermöglicht.

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Kommen, Kicken, Tore schießen 2017 (10-jähriges Jubiläum)

Kommen, Kicken, Tore schießen 2017 (10-jähriges Jubiläum)

17 Oktober 2017 von Gregor Herzfeld

Das 10. Fußball-Wochenende auf der Kunstrasenanlage an der Gustav-Stresemann-Str. 2 beginnt am Samstagvormittag (21.10.2017) mit einem F- und E-Juniorenturnier für Vereinsmannschaften. Ab 14:00 Uhr findet dann parallel das Mädchen- und Grundschulturnier statt. Um den „Grundschulpokal der Rheinisch-Bergischen Siedlungsgesellschaft (RBS)“ spielen die Grundschulen aus Heidkamp, Gronau, Hand, Paffrath und Hebborn. Ebenfalls mit gemischten Mannschaften.

Das „offene“ Fußballturnier auf der Kunstrasenanlage steigt dann am Sonntag (22.10.2017) um 10.00 Uhr und ist wie immer für alle Kinder und Jugendlichen offen. Gespielt wird in zwei verschiedenen Altersklassen.

Eröffnet wird dieser Tag zur Jubiläumsfeier um 9:30 Uhr von Jens Nowotny und im Anschluss zeigt  Nina Windmüller ihre Künste als Fußball-Freestylerin, die sie in Workshops an interessierte Teilnehmer während des Wochenendes weitergeben wird.
Wie das Motto schon sagt: Interessierte können einfach kommen, kicken und möglichst viele Tore schießen! Angemeldet werden kann sich schon am Vortag, aber auch ganz spontan am Veranstaltungstag selbst.

Die Organisation übernehmen die Veranstalter in eigener Regie, und für das leibliche Wohl wird an allen Tagen bestens gesorgt. Teilnehmende Kinder und Jugendliche erhalten für den Fußball-Cup Verzehrgutscheine, die von der Rheinisch-Bergische Siedlungsgesellschaft (RBS) und dem Stadtsportverband (SSV) gesponsert werden. Natürlich sind interessierte Eltern und sonstige Besucher jederzeit herzlich willkommen.

Veranstalter von „Kommen, kicken, Tore schießen!“ sind der SV Blau-Weiß Hand, die Sportjugend des Kreises und der Stadtsportverband. Mit im Boot befinden sich die Rheinisch-Bergische Siedlungsgesellschaft (RBS), das Jugendamt der Stadt sowie die Katholischen Jugendagentur mit dem Kinder- und Jugendtreff in der Willy-Brandt-Straße.
„Wir sind uns unserer Verantwortung als Rheinisch-Bergische Siedlungsgesellschaft im Hermann-Löns-Viertel bewusst und freuen uns, mit dieser Veranstaltung und den Kooperationspartnern ein so tolles Angebot für Kinder und Jugendliche, aber auch deren Eltern, auf die Beine gestellt zu haben.“ so die Geschäftsführerin der RBS, Sabine Merschjohann.

Profi-Techniken erlernen im Fußballcamp vom 23. bis 27. Oktober

Im Anschluss winkt wie auch in den vergangenen Jahren noch eine Super-Zugabe, denn in der ersten Ferienwoche, vom 23. bis zum 27. Oktober, kann in einem Fußballcamp echte Profi-Technik unter Anleitung von erfahrenen Übungsleitern trainiert werden. Am Freitag, dem 27. Oktober findet das große Abschlussturnier statt, in dem die Kids zeigen können, was sie gelernt haben. „Es ist schon erstaunlich, wie sich der Fußball-Cup und das Camp in den letzten zehn Jahren hier in Gronau-Hand etabliert haben,“ berichtet Szymon Bartoszewicz, der das Fußball-Camp koordiniert. „Als wir vor zehn Jahren damit angefangen haben, hätte ich nicht erwartet, dass wir heute noch alle Kooperationspartner mit im Boot haben und das Angebot so gut angenommen wird. Gerade für die Kids ist Kontinuität und Verlässlichkeit doch sehr wichtig.“

Da die RBS, der Stadtsportverband als Sponsoren und die Jugendförderung des Landschaftsverbands Rheinland alle anfallenden Kosten übernehmen, müssen Teilnehmer keine Gebühren zahlen, auch nicht für das tägliche, warme Mittagessen, welches von der GL Service gGmbH geliefert wird.

Den Organisatoren liegt nämlich viel daran, ein Gemeinschaftsgefühl zu schaffen, das Gronau und Hand verbindet und auch das Hermann-Löns-Viertel als feste Größe mit einbezieht. „Die Kinder und Jugendlichen sollen nach dem Turnier das Gefühl der Zusammengehörigkeit mit nach Hause nehmen“ so Uwe Tillmann, der sich über das zehnjährige Bestehen dieser Veranstaltung freut. “Ein gutes Beispiel, wie sozialraumorientierte Netzwerkarbeit funktionieren und über Jahre hinweg bestehen kann.“

Anders als für das Wochenendturnier ist für das Fußballcamp eine Anmeldung erforderlich, denn die Plätze sind begrenzt und zunächst den Kindern und Jugendlichen aus dem Stadtgebiet vorbehalten. Anmeldungen können per E-Mail an den Kreissportbund oder das Jugendamt geschickt werden. Ansprechpartnerin für den Kreissportbund ist Simone Rom. Sie ist telefonisch unter 02202 – 2003-74 erreichbar. Die Mailadresse lautet: sportjugend@kreissportbund-rhein-berg.de
Auf Seiten des Jugendamtes ist Uwe Tillmann zuständig, der unter 02202-142321 oder per Mail unter: u.tillmann@stadt-gl.de zu erreichen ist.

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Basketball-Camp 2017

Basketball-Camp 2017

16 Oktober 2017 von Gregor Herzfeld

Die Idee für ein Basketball-Camp in den Herbstferien wurde 2015 geboren und mit Unterstützung der Spielgemeinschaft Bergische Löwen, einem Zusammenschluss der Vereine TV Bensberg, TV Herkenrath und TV Hoffnungstal, sowie der AOK und dem Netzwerk Wohnpark-Bensberg umgesetzt.
Mit einer großen Werbeveranstaltung anlässlich des jährlich im Wohnpark Bensberg organsiert zentralen Weltkindertags in Bergisch Gladbach wird das Camp direkt vor Ort beworben und Einladungen an die Kinder und Jugendlichen ausgesprochen.
Ebenfalls vom 23. bis zum 26. Oktober 2017 können dann insgesamt 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, immer von 9:30 Uhr bis 15:00 Uhr der „roten Kugel“ in der Turnhalle des Albertus-Magnus-Gymnasium hinterherjagen.
Das Trainerteam ist mit qualifizierten Trainern, Übungsleitern, zwei B-Lizenz Trainer und Spielerinnen aus der 1. Damenmannschaft, die in der 2. Bundesliga spielt prominent besetzt. Aus der Bundesligamannschaft sind unter anderem Spielerinnen wie die US-Amerikanerinnen Deeshyra Thomas und Trey Brooks oder die Kanadierin Lindsay Panchan an allen vier Tagen anwesend.
Neben dem Erlernen von Grundtechniken werden die Camp-Trainer sicherlich besonderen Wert auf die Vermittlung der Grundtugenden im Basketball, nämlich Fairness, Disziplin und Teamgeist, legen.
Auch dieses Angebot, das sich speziell an die Kinder aus dem Wohnpark und aus Bensberg richtet, ist kostenfrei.

Anmeldungen sind abzugeben bei allen Trainern der SG Bergische Löwen oder direkt bei Dhnesch Kubendrarajah: dhnesch@hotmail.de – Telefon: 01578 – 7080881

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