Impftermine der mobilen Impf-Teams der Feuerwehr Bergisch

Impftermine der mobilen Impf-Teams der Feuerwehr Bergisch

26 Juli 2021 von Gregor Herzfeld

Es können sich Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren an
den folgenden Orten und Zeiten gegen COVID-19 impfen lassen:

Montag, 26.07.2021:

9:00 Uhr bis 14:00 Uhr Bürgerhaus Bergischer Löwe, Bergisch Gladbach-Stadtmitte,
Konrad-Adenauer-Platz 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr Burscheid, Marktplatz vor der
Bücherei, Am Markt

Dienstag, 27.07.2021:

9:00 Uhr bis 14:00 Uhr Edeka Hetzenegger, Bergisch Gladbach-Sand, Herkenrather
Str. 70 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr Edeka Hetzenegger, Kürten-Dürscheid,
Wipperfürther Str. 165

Mittwoch, 28.07.2021:

9:00 Uhr bis 14:00 Uhr Herz-Jesu-Kirche, Bergisch Gladbach-Schildgen,
Altenberger-Dom-Str. 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr Rathaus Wermelskirchen, Innenhof,
Telegrafenstraße 29-33

Donnerstag, 29.07.2021:

9:00 Uhr bis 14:00 Uhr Busbahnhof Bergisch Gladbach-Bensberg, Steinstraße 12:00
Uhr bis 20:00 Uhr Penny Markt, Odenthal, In der Hofer Aue

Freitag, 30.07.2021:

9:00 Uhr bis 14:00 Uhr Feuerwehrhaus Refrath, Steinbreche 2 12:00 Uhr bis 20:00
Uhr Edeka Breidohr, Rösrath, Hauptstraße 104

Samstag, 31.07.2021:

9:00 Uhr bis 14:00 Uhr Kaufland Bergisch Gladbach-Stadtmitte, Refrather Weg 1
12:00 Uhr bis 20:00 Uhr Hagebaumarkt Quintus, Overath, Probsteistraße 18

NEU: Sonntag, 01.08.2021

12:00 Uhr bis 18:00 Uhr Bistro Lanzelot in Leichlingen, Im Brückerfeld 1-3

In den mobilen Impfzentren wird der mRNA-Impfstoff von BioNTech verimpft.
Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihren Personalausweis mitzubringen,
Jugendliche unter 18 Jahren sollten zudem eine Einverständniserklärung der
Eltern vorlegen. Darüber hinaus kann ein vorhandener Impfausweis mitgebracht
werden.

Zusätzlich können sich Bürgerinnen und Bürger montags bis sonntags von 9 bis
12.30 Uhr ohne ohne Termin im Impfzentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises
impfen lassen.

Aufgrund der Unwetterlage im Land und der Urlaubszeit sind die Kräfte der
Feuerwehr Bergisch Gladbach aktuell begrenzt verfügbar. Das Organisationsteam
der Feuerwehr freut sich sehr, dass Mitglieder der Ehrenabteilung der Feuerwehr
Bergisch Gladbach bei der Durchführung der Impfaktionen tatkräftig unterstützen.

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Rat setzt Öffnung der Bäder durch

Rat setzt Öffnung der Bäder durch

02 Juli 2021 von Gregor Herzfeld

Die Öffnung des Zanders-Bads für die Schwimmvereine in den Ferien hat der Rat nach Kritik des Stadtsportbunds in mehr als eine Stunde Debatte durchgesetzt. Manfred Habrunner, Geschäftsführer der Bäderbetriebsgesellschaft, verwies auf Personalnot, kam letztlich dann doch in Erklärungsnot als im Rat bekannt wurden, dass die zu besetzenden Stellen nicht vernünftig inseriert wurden. Habrunner ist seit 2005 Geschäftsführer der Bäder GmbH nachdem seine Karriere bei den Volksbanken endete. Er ist verheiratet mit einer Sekretärin des Bürgermeisterbüros.

Die Ampelkoalition und die Bürgerpartei GL wollten Habrunner per Beschluss verpflichten sofort Personal zu rekrutieren und die Bäder insbesondere das Zandersbad zu öffnen. CDU, Teile der SPD und auch Bürgermeister Stein widersprachen. Nach einer Sitzungsunterbrechung sichterte Habrunner auf den Druck des Rats hin zu das erforderliche Personal über einen Personalvermittler zu rekrutieren. Im Gegenzug verzichtete der Rat auf einen formellen Beschluss.

Geschäftsführer der städtischen Bädergesellschaft, Manfred Habrunner

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Der Untergang der CDU hat begonnen

Der Untergang der CDU hat begonnen

18 Mai 2021 von Gregor Herzfeld

Mit dem Ende der Amtszeit von Angela Merkel es immer deutlicher. Die CDU ohne gute Führung, kommt ins Schlingern und kippt nun.

Armin Laschet kann es nicht. Laschet mag ein guter Ministerpräsident sein. Auf Bundesebene ist Laschet zumindest in den Augen vieler Bürger ein Verlierertyp.

Mit Altmaier und Spahn hat die CDU gleich zwei Minister, die geradezu als Synonym für das Regierungsversagen in der Corona-Pandemie stehen. Sie stürzten die Nation immer mehr ins Chaos. Diesen Eindruck hat der Bürger draußen, der sich das eben mit anschauen musste.

Hinzukommt natürlich auch noch das Amigoverhalten einzelner CDU und CSU Bundestagsabgeordneter. Das macht sich so kurz vor einer Wahl nicht sonderlich gut, fördert dann in der Bevölkerung auch noch die Politikverdrossenheit der Bürger.

Die CDU Rhein Berg sägt derweil an ihrem eigenen Stuhl.

Der Kreis Junge Unionsvorsitzende Ambrosini geriet mit einem Hitlergrußvideo in die Schlagzeilen. Verraten haben ihn offenbar die eigenen Freunde oder Parteikollegen und das Video der Presse zugespielt.

Auch CDU-Landrat Santelmann hat mächtig Ärger im Kreishaus. Während ein Teil der Kreisverwaltung sich mit Santelmann offenbar überworfen hatte ihn selbst eine Coronainfektion ausser Gefecht gesetzt. Gelegenheit genug, dass nun auch die eigene Kreis CDU den eigenen Landrat öffentlich kritisiert.

Sehr wohl bemerken die Christdemokraten wie sie den Rückhalt auch im Rheinisch-Bergischen verlieren. Zu hart sind ihre Eskapaden und die weitrechend bekannte Klüngelei, Misswirtschaft und nun auch noch die tiefen menschliche Abgründe.

Der Untergang der CDU hat begonnen.

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Hitlergruß-Video bringt Bergisch Gladbacher CDU in Erklärungsnot

Hitlergruß-Video bringt Bergisch Gladbacher CDU in Erklärungsnot

13 Mai 2021 von Gregor Herzfeld

Politiker mit Hitlergrußvideo ist nicht nur Jugendfunktionär, sondern auch Mitglied im CDU-Vorstand Bensberg-Moitzfeld und Sachkundiger Bürger in der CDU-Ratsfraktion Bergisch Gladbach

Braun und dunkel erscheint die Gesinnung von so manchem CDU-Funktionär, wenn man sich das kurze Video des bisherigen JU-Vorsitzenden des Rheinisch Bergischen Kreises anschaut. Der 19-Jährige hatte es kreisweit in die Medien geschafft. Das vier Sekunden lange Video, war aus anonymer Quelle verschiedenen Stellen und der Presse zugespielt worden.

Vermutet wird ein mediales Attentat von den eigenen CDU-Kollegen auf Ambrosini. Ein „Bekennerschreiben“ lag unterdessen noch nicht vor.

Es zeigt bei Partybeleuchtung, einen jungen Mann, der den Hitlergruß zeigt. Dahinter steht JU – Vorsitzender Ambrosini, in der rechten Hand ein Handy, den linken Arm streckt er wenig zweideutig nach oben.

Er selbst sagt dazu wörtlich: „Ich führe keinen Hitlergruß aus, sondern habe für ca. drei Sekunden die linke Hand gehoben und diese anschließend wieder gesenkt.“

Laut eigener Erklärung hatte der CDU-Kreisvorstand hat am Mittwochabend (12.05.2021) gemeinsam mit Herrn Fabrice Ambrosini über das am Dienstag veröffentlichte Video gesprochen. In der Sitzung hatte er Gelegenheit zur Erläuterung der damaligen Situation.

Der CDU-Kreisvorstand sprach sich danach in aller Form gegen jegliches rechtsextreme oder antisemitische Gedankengut und entsprechende Handlungen aus. Fabrice Ambrosini hat sich in der Kreisvorstandssitzung vollständig und glaubhaft von jeglicher extremistischen Gesinnung distanziert. In der Vergangenheit haben wir von Fabrice Ambrosini in der JU und CDU niemals Äußerungen und Handlungen erlebt, die ihn auch nur in die Nähe entsprechenden Gedankenguts gebracht haben.

Fabrice Ambrosini hat erklärt, dass er sämtliche Ämter in der CDU und der JU so lange ruhen lässt, bis der gegen ihn erhobene Vorwurf juristisch aufgeklärt ist. Zudem hat er angeboten, seine politischen Ämter in den Fraktionen im Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises und im Rat der Stadt Bergisch Gladbach zur Verfügung zu stellen.“

Gegen den (mittlerweile bisherigen) Kreisvorsitzenden der Jungen Union, Fabrice Ambrosini, ermittelt nach Medienberichten der Staatsschutz. Die Bergisch Gladbacher Union stürzt derweil tiefer in eine Krise um Glaubwürdigkeit.

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Unfallhäufung durch Missverständnisse

26 Dezember 2020 von Gregor Herzfeld

Rechtsabbiegerampel in Moitzfeld abgeschaltet


In den vergangenen drei Jahren hatte es an der Kreuzung Moitzfeld – Müller-Frank-Straße – Friedrich-Ebert-Straße sechs Mal aus demselben Grund gekracht. Die Ursache: Autofahrer, die von Herkenrath Richtung A 4-Auffahrt unterwegs waren, missdeuteten das grüne Lichtzeichen für den Rechtsabbiegerverkehr als freie Fahrt auch in Geradeausrichtung. Damit kamen sie aber dem querenden Verkehr aus Richtung Moitzfeld ins Gehege, was zu Blechschäden und Verletzungen führte.

Um solche Irrtümer künftig zu vermeiden, hat die städtische Ordnungsbehörde nun angeordnet, die separate Rechtsabbiegerampel außer Betrieb zu nehmen. Bei einem Ortstermin war zuvor gemeinsam mit Kreisverwaltung, Verkehrspolizei und Straßenbaulastträger (Straßen NRW) die Situation in Augenschein genommen worden.

Diese Maßnahme erschien den Verantwortlichen vertretbar, da der Rechtsabbiegerstreifen ohnehin nur schwach frequentiert ist und auch ohne Grünpfeil in der Regel bei jeder Phase komplett geräumt wird.


Die Abschaltung ist bereits vollzogen, so dass nun die Gefahr durch Missverständnisse beim Geradeausfahren nachhaltig ausgeräumt ist.

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Corona-Virus: 89 weitere bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis

10 Dezember 2020 von Gregor Herzfeld

Rheinisch-Bergischer Kreis. Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind 89 weitere bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden: 44 in Bergisch Gladbach, 4 in Burscheid, 3 in Kürten, 9 in Leichlingen, 2 in Odenthal, 9 in Overath, 4 in Rösrath und 14 in Wermelskirchen. Es gelten 17 weitere Personen als genesen. 524 Personen sind aktuell infiziert. Es befinden sich 2.160 Personen in Quarantäne, das sind 95 mehr als am Vortag. 47 Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, befinden sich aktuell in Krankenhäusern im Kreisgebiet in stationärer Behandlung, davon (10) in intensivmedizinischer Betreuung und davon (4) an Beatmungsplätzen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) nun bei 132.

Aktuelle Zahlen

Insgesamt gibt es nun 3.967 bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (1.715), Burscheid (296), Kürten (179), Leichlingen (441), Odenthal (140), Overath (407), Rösrath (350) und Wermelskirchen (439).

35 Todesfälle im Rheinisch-Bergischen Kreis stehen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion: Bergisch Gladbach (24), Burscheid (1), Leichlingen (2), Odenthal (1), Overath (4) und Wermelskirchen (3).

Von den 3.967 bestätigten Fällen gelten 3.408 Personen inzwischen als genesen. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (1.470), Burscheid (251), Kürten (158), Leichlingen (359), Odenthal (130), Overath (346), Rösrath (319) und Wermelskirchen (375).

524 Personen sind aktuell infiziert. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (221), Burscheid (44), Kürten (21), Leichlingen (80), Odenthal (9), Overath (57), Rösrath (31) und Wermelskirchen (61).

2.160 Personen befinden sich in Quarantäne. Bergisch Gladbach (892), Burscheid (104), Kürten (187), Leichlingen (210), Odenthal (47), Overath (209), Rösrath (161) und Wermelskirchen (350).

Das Dashboard zu den Corona-Fällen im Rheinisch-Bergischen Kreis gibt es hier: https://arcg.is/1189D, die entsprechende mobile Version hier: https://arcg.is/1X5mLy.

Bürgertelefon
Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag von 8 bis 15 Uhr  und am Wochenende von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar.

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Wahl der Beigeordneten auf Mitte Januar verschoben

Wahl der Beigeordneten auf Mitte Januar verschoben

10 Dezember 2020 von Gregor Herzfeld

Bürgermeister Frank Stein beweist Fingerspitzengefühl

Bürgermeister Frank Stein wird dem Rat die Wahl der Beigeordneten für die Position des Kämmerers (VV I) sowie den Beigeordneten für das neugeschaffene Dezernat VV III nicht – wie ursprünglich beabsichtigt – in der Ratssitzung am Dienstag, den 15. Dezember 2020, sondern in einer noch zu terminierenden Ratssitzung Mitte Januar 2021 vorschlagen.

Frank Stein begründet dies wie folgt: „Ich respektiere den in der Sitzung des Hauptausschusses geäußerten Wunsch mehrerer Fraktionen, mehr Zeit für Gespräche mit den Kandidatinnen bzw. Kandidaten und die interne Meinungsbildung zu erhalten. Es entspricht dem kollegialen Umgang miteinander, das zu berücksichtigen.“
Andererseits könne aber mit der Wahl nicht bis zur nächsten regulären Ratssitzung im März 2021 gewartet werden, so der Bürgermeister: „Dann wäre eine tatsächliche Besetzung vor der Sommerpause kaum zu realisieren. Dafür stehen zu viele dringende Aufgaben und Projekte an, die der stringenten Führung durch die Beigeordneten bedürfen.“

Im Hauptausschuss hatte die Fraktion Bürgerpartei GL eine weitere Ratssitzung vorgeschlagen, nachdem CDU und FWG sich nicht in der Lage sahen Gespräche mit den Kandidatinnen bzw. Kandidaten und die interne Meinungsbildung binnen einer Woche zur Ratssitzung zu schaffen.

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Wahlprüfungsausschuss entscheidet gegen alle Einsprüche

Wahlprüfungsausschuss entscheidet gegen alle Einsprüche

10 Dezember 2020 von Gregor Herzfeld

Kommunalwahl 2020 gültig

Am gestrigen Nachmittag tagte der Wahlprüfungsausschuss und entschied, dass die Kommunalwahlen in Bergisch Gladbach gültig seien. Mehrere fristgerecht eingegangene Einsprüche lagen vor, doch der Ausschuss wies alle auf Empfehlung der Verwaltung zurück.

Während der Kommunalwahl in Bergisch Gladbach wurde mit allen Mitteln um Stimmen gekämpft. Ein im Rathaus „bekannter“ Personenkreis verbreitete diesmal offenbar wegen der starken Plakatkampagnen der Bürgerpartei GL Gerüchte und Falschinformationen in der Hoffnung möglichst hohen Schaden anzurichten.

Dies führte dazu, dass einige Einsprüche gegen das Wahlergebnis der Stadtverwaltung zugeteilt wurden. Fristgerecht gingen diese bei der Stadtverwaltung ein. Der Großteil der Einsprüche wurde allerdings von Parteimitgliedern anderer großer Parteien verfasst. Ein Parteivertreter erhoffte sich so laut seinem eigenen Schreiben ein Mandat mehr für die SPD, ein anderer ein Mandat mehr für die CDU im Stadtrat.

„Wir sind erstaunt, dass der Wahlprüfungsausschuss zum Mittel der politischen Behinderung missbraucht wurde. Die Einsprüche wurden zum Großteil von politischen Mitbewerbern geschrieben und Verwaltung und Bürgerpartei GL völlig unnötig beschäftigt. Sie zeigten leider, dass Politik in Bergisch Gladbach nicht immer auf anständigem Niveau stattfindet.“ – so Frank Samirae von der Bürgerpartei GL.

Die Bürgerpartei GL sieht die neuen Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat und die im Schnitt jüngere Belegung als den möglichen Beginn eines Selbstheilungsprozess der lokalen Politik in Sachen Qualität und Niveau.

Bei Entscheidung des Wahlprüfungsausschusses handelt es sich um eine Empfehlung für den Rat der Stadt. Die finale Gültigkeit der Kommunalwahl 2020 wird letzten Endes der Rat der Stadt von Amtswegen her am kommenden Dienstag (15.12.2020) beschließen.

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Impfzentrum entsteht in der RheinBerg Galerie

08 Dezember 2020 von Gregor Herzfeld

Gute“ infrastrukturelle Voraussetzungen

Das Impfzentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises wird in der RheinBerg Galerie (Hauptstraße 131 in Bergisch Gladbach) errichtet. Hier wird der Rheinisch-Bergische Kreis die Räumlichkeiten nutzen, in denen bis vor kurzem ein Elektronikmarkt angesiedelt war. Die Verantwortlichen der von Landrat Stephan Santelmann eingerichteten Projektgruppe haben heute gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und dem Gebäudemanagement sowie der Betriebsmedizin der Kreisverwaltung die Räumlichkeiten gründlich inspiziert. Man ist übereinstimmend zu dem Ergebnis gekommen, dass dieser Standort die durch das Land Nordrhein-Westfalen gestellten Anforderungen an ein zentrales Impfzentrum am besten erfüllt.

Die RheinBerg Galerie bietet eine „verkehrsgünstige“ Anbindung an den ÖPNV – Busbahnhof und S-Bahnhof liegen in unmittelbarer Nähe. (Der Bereich ist als Stauschwerpunkt in Bergisch Gladbach bekannt Anm. d. Redaktion).
Auch Parkgelegenheiten sind im fußläufigen Umfeld ausreichend vorhanden. Lastenaufzug, Personenaufzug, Rolltreppen, separates Treppenhaus, falls erforderlich auch separate Eingänge und Zulieferungsmöglichkeiten sind vorhanden, die hygienischen Anforderungen können sichergestellt werden und die bereits vorhandene Infrastruktur des Gebäudes kann genutzt werden, z. B. Sanitäreinrichtungen, IT- und Telefonanschlüsse. Barrierefreiheit ist gewährleistet. Die Gebäudesicherheit ist gegeben und ein Sicherheitsdienst ist vorhanden. Das Impfzentrum soll jetzt kurzfristig eingerichtet werden, damit die Logistik bereits steht, wenn klar ist, wann es mit den ersten Impfungen losgehen kann.

Nach den Plänen des Landes soll es zunächst 53 Impfzentren in NRW geben, in jedem Kreis und in jeder kreisfreien Stadt eines. Betrieben werden sollen die Impfzentren durch die Kassenärztliche Vereinigung (KV), die das medizinische Fachpersonal zur Verfügung stellt und die Impfungen organisiert. Auch die Terminvergaben sollen über die KV organisiert werden.

Nach dem derzeitigen Informationsstand verfolgt das Land NRW einen Zwei-Stufen-Plan, der ab dann umgesetzt werden soll, wenn der Impfstoff die Zulassung erhalten hat. In einer ersten Phase sollen mobile Impfteams die Alten- und Pflegeeinrichtungen bzw. die in häuslicher Umgebung lebenden Vorerkrankten aufsuchen. Im Impfzentrum sollen zunächst nur die mobilen Angehörigen der sogenannten vulnerablen Gruppen sowie die Angehörigen der Berufsgruppen die zur kritischen Infrastruktur zählen geimpft werden. Daher soll ein Impfzentrum zunächst vorrangig für die mobilen Impfteams als Start- und Zielpunkt dienen.

In einer zweiten Phase plant das Land, dass die allgemeine Bevölkerung ab Sommer des nächsten Jahres durch die jeweiligen Hausärzte geimpft werden kann. Sobald diese Phase erreicht ist, ist ein Impfzentrum nicht mehr erforderlich.

Landrat Stephan Santelmann hat bereits jetzt die Initiative ergriffen für einen möglichen zweiten Standort im nördlichen Kreisgebiet. „Ob in einer späteren Phase ein zweites Impfzentrum eingerichtet werden kann, mit Rücksicht auf die Erreichbarkeit für die Kreisbevölkerung, werde zu gegebener Zeit erneut zu besprechen sein“, lauten die Signale aus Düsseldorf.

„Wir haben ein zweites Impfzentrum bereits in der Planung und sobald es grünes Licht vom Land dafür geben sollte, werden wir das auch umsetzen“, so Landrat Stephan Santelmann, „bis dahin bin ich erst einmal froh, dass wir mit der RheinBerg Galerie eine sehr gute Lösung für den Start gefunden haben.“

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Bauantrag für Gewerbegebiet Obereschbach übergeben

04 Dezember 2020 von Gregor Herzfeld

– Gebiet somit „ausverkauft“

Mit der Übergabe des ersten Bauantrages von dem Unternehmen RI Research Instruments an die Stadt Bergisch Gladbach ist das süd-östlich von Bensberg gelegene Gewerbegebiet Obereschbach restlos „ausverkauft“. „Wir sind stolz auf unsere positive Bilanz der Gewerbeflächenentwicklung. Auch hier haben wir es geschafft ein sehr gutes Verhältnis zwischen bebauter Fläche und Schaffung neuer Arbeitsplätze zu erreichen“, freut sich Harald Flügge, Erster Beigeordneter der Stadt Bergisch Gladbach.

Das international agierende Unternehmen RI Research Instruments hat sich die letzten vier verfügbaren Grundstücke in dem vom Stadtentwicklungsbetrieb entwickelten und vermarkteten Gewerbegebiet gesichert, um seinen Hauptstandort Bergisch Gladbach mit einem Millionen-Invest weiter auszubauen: Zusätzlich zu den Bestandsflächen des Unternehmens im Technologiepark Bergisch Gladbach werden auch die Nutzungen der neuen Flächen viele qualifizierte Arbeitskräfte anlocken. Mit dem Bau von Sondermaschinen für wissenschaftliche Instrumente hat das Unternehmen heute bereits ca. 270 Arbeitsplätze geschaffen – die geplanten Neubauten mit Fertigungshallen und Büros verdeutlichen das weitere Wachstumspotenzial des Unternehmens. „Neben festen Arbeitsplätzen möchten wir auch weitere Ausbildungsplätze in unserem Unternehmen schaffen. Unsere Beschäftigten kommen aus Wuppertal, Siegen, Bonn, oder auch Jülich – und natürlich aus Bergisch Gladbach. Die Erweiterung des Standorts wird noch mehr qualifizierte Arbeitsplätze in die Stadt ziehen“, so Stefan Bauer, Bereichsleiter Technik des Unternehmens. Auch erste ökologische Ideen, wie eine Begrünung der Gebäude oder die Errichtung von Büro-Gebäuden in Holzbauweise, sind für die neuen Flächen bereits geplant.

Die 47.000 m² des Gewerbegebietes Obereschbach sind mit dem Bauantrag nun vollständig belegt. „Dies spiegelt die attraktive Lage von Bergisch Gladbach für Unternehmen wieder: Der Flughafen Köln/Bonn ist von dem Gewerbegebiet in nur 20 Minuten zu erreichen, der Düsseldorfer Flughafen ist ca. 40 Minuten entfernt. Außerdem profitiert die Stadt von der Nähe zur Metropole Köln mit ihren zahlreichen Verkehrsknoten und einer hochentwickelten Bildungslandschaft. Dass sich nun ein solch innovatives Unternehmen aus Bergisch Gladbach die letzten Grundstücke des Gewerbegebietes sichern konnte, freut uns natürlich besonders.“, erklärt Martin Westermann, Leiter der Wirtschaftsförderung. Die Entwicklung des Unternehmens kann als exzellentes Beispiel für nachhaltige Unternehmensentwicklung am Standort Bergisch Gladbach gesehen werden.

Wer sich über die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen informieren möchte, kann sich auf der Gewerbeflächenbörse unter https://www.bergischgladbach.de/gewerbeflaechenboerse.aspx/ einen Überblick verschaffen. Weitere Informationen zu Gewerbeflächen in Bergisch Gladbach können unter https://www.bergischgladbach.de/gewerbeflaechen.aspx nachgelesen werden.

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