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Eröffnung der WeltFriedAkademie 2019 auf dem Dorothee-Sölle-Platz

26 Februar 2019 von Gregor Herzfeld

Der aus dem Kölner ParaDies+DasReichT ins Bergische Paradies vertriebene „FriedLebensKünstler“ Rolf KeTaN Tepel  meldet sich wieder öffentlich aktiv zurück!

https://www1.wdr.de/fernsehen/menschen-hautnah/sendungen/vertrieben-aus-dem-paradies-100.html

Seiner Zeit voraus antwortet KeTaN auf die diesjährige JahresLosung der Ev. Kirche “SUCHET DEN FRIEDEN UND JAGET IHM NACH!” seit 14 Jahren mit der Formel:

“HIERMIT ERKLÄRE ICH DIR/MIR/UNS + DER WELT DEN FRIED!” (KeTaN auf dem WeltJugendTag 2005 im FriedensPark Köln)

WIE KANN DAS SEIN?

Mit der “AntWort auf diese Frage“ und einer „AnSage an Alle” eröffnet KeTaN am 06.03.2019 um 12.00 Uhr das WerkSemester 2019 der WeltFriedAkademie auf dem Dorothee-Sölle-Platz 0 (vor der ChristusKirche am StadtGarten im BelgischenViertel in Köln).

Auf dem Platz öffnet sich zur MitTagsStunde ein “Sozial-plastischer ResonanzRaum zur FriedGeStaltung” als „friedenspolitisches TagesGebet“ in der NachFolge de politischen NachtGebets von Dorothee-Sölle.

Von AscherMittWoch bis Ostern stellt KeTaN täglich von 12.00 – 13.00 Uhr eine FriedsFrage in den MittelPunkt der Betrachtung, die z.B. folgendermassen lauten kann:

„Wie formuliert ein Mensch eine FriedsErKlärung?“ – „Wie/Wo/Wann findet der Fried GeHör?“ – „Braucht der Fried kollektive öffentliche HörArgane?“ – „Wer antwortet wie/wo auf FriedGestalten, wie etwa Greta Thunberg, Eugen Drewermann oder KeTaN?“ – „Wie kann ich mich in die WeltFriedAkademie EINschreiben?“ – „Was ist eine FriedWährung?“ – „Warum ist Island und nicht Israel das gelobte friedlichste Land?“ – „Wie sieht wohl ein FriedsHauptQuartier aus?“ – „Kann/will der Fried ausbrechen?“ – „Was macht der Fried wenn Krieg herrscht?“ – „Können wir Kinder frieden statt kriegen?“ – „Wo werden die FriedsKünste gelehrt?“ – „Was will die FriedAkademie?“ – „Was sind FriedWerkZeuge?“ – „Was sind die EigenSchaften und Qualitäten eines FriedsSchauPlatzes?“ – „Wie ist der Fried an der Börse zu handeln?“ – „Ist der Fried langweilig und/oder öde?“ usw. und usf.

Die TagesFrage wird auf den FB-Seite der FriedAkademie:

https://www.facebook.com/groups/1093618127401903/

https://www.facebook.com/KeTaNeTTe/

angekündigt und dokumentiert.

JederMensch ist herzlich eingeladen! Respekt, Achtsamkeit, wohlwollende Aufmerksamkeit, sowie die Grundlagen der gewaltlosen Kommunikation sind Bedingung zur TeilNahme und TeilGabe.

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BGH hilft Dieselklägern gegen VW

25 Februar 2019 von Gregor Herzfeld

Der Bundesgerichtshof (BGH) springt klagenden Dieselkäufern zur Seite und meldet sich erstmals mit einer rechtlichen Einschätzung durch einen Hinweisbeschluss zu Wort.

Nach der Rechtsmeinung des BGH ist die illegale Abgastechnik in den Autos als Sachmangel einzustufen, wie das Gericht in Karlsruhe mitteilte. Es kündigte dazu in Kürze die Veröffentlichung eines umfangreichen Hinweisbeschlusses vom 8. Januar an. Das Dokument sollte voraussichtlich allerdings erst Anfang dieser Woche online gestellt werden. (Az. VIII ZR 225/17)

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Absturz: Nur 37 Prozent sind mit Ministerpräsident Laschet zufrieden

25 Februar 2019 von Gregor Herzfeld

Das Institut Infratest dimap hatte eine Umfrage für das WDR-Magazin „Westpol“ erstellt. Ergebnis: Vergleicht man die Umfragen in anderen Bundesländern, sei Laschet der unpopulärste Ministerpräsident mit CDU-Parteibuch. Schlechter schnitt nur SPD-Regierungschef Carsten Sieling in Bremen (35 Prozent) ab.

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Achtung Virus!

07 Februar 2019 von Gregor Herzfeld

Stadtverwaltung sperrt Mail-Anhänge mit Office-Dokumenten

Die Stadtverwaltung Bergisch Gladbach weist darauf hin, dass zurzeit aus Sicherheitsgründen erhebliche Beschränkungen im ein- und ausgehenden E-Mail-Verkehr gelten. Dies betrifft insbesondere für Mails mit speziellen Dateianhängen.

Gesperrt sind
·        alle Microsoft-Office-Dateien (also Word-, Excel-, PowerPoint-, Access-Dateien)
·        und Dateien, die mit Open-Office- oder Libre-Office-Programmen erstellt wurden.
E-Mails, die diese Formate enthalten, werden ausnahmslos von den städtischen Sicherheitssystemen abgewiesen und nicht zugestellt.

Der Grund: In den letzten Wochen und Monaten sind in diesen Dokumentformaten verstärkt extrem aggressive Viren und Trojaner festgestellt worden, die in der Lage sind, das IT-System der Stadtverwaltung irreversibel zu schädigen oder gar komplett lahmzulegen. Bisher konnten größere Ausfälle durch interne Warnhinweise und schnelles Reagieren vermieden werden, aber die Gefahr der Infizierung besteht weiterhin. Wann das Symptom behoben sein wird, kann von Seiten der städtischen IT-Administration nicht beantwortet werden. Maßnahmen, die weniger weitreichend sind wie z.B. das Deaktivieren von Makros, wurden geprüft, sind aber für die behördlichen Anforderungen nicht brauchbar.

Der Versand von Dateianhängen ist aber grundsätzlich weiterhin möglich. Am sichersten ist der Versand
·        von Schriftstücken im pdf-Format, ebenfalls akzeptiert werden rtf-Dateien;
·        von Fotos als jpg- oder png- Formate.
Damit ist der Kommunikationsweg per E-Mail in jedem Fall sichergestellt. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für die Unannehmlichkeiten. Nicht zugelassene E-Mails werden automatisch mit einem entsprechenden Vermerk zurückgeschickt. Dieser ist allerdings (unveränderlich) vom System so eingestellt, dass er nicht für jedermann verständlich ist – Überschrift „Undelivered Mail returned to sender“.

Durch die Rücksendung der abgewiesenen Mail ist aber in jedem Fall sichergestellt, dass Informationen nicht unbemerkt verloren gehen können. Die Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen wurden angewiesen, in der Signatur ausgehender E-Mails auf die zurzeit angeordneten Beschränkungen hinzuweisen.


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Linke / Bürgerpartei GL stimmen für Jahrhundertchance Zanders-Areal

Linke / Bürgerpartei GL stimmen für Jahrhundertchance Zanders-Areal

10 Oktober 2018 von Gregor Herzfeld


Fraktion: Spätere Entwicklung des Zanders Geländes könnte besonders erhaltenswerte Flächenteile retten

Die Fraktion die Linke mit Bürgerpartei GL hat dem Erwerb der Flächen des Zanders-Geländes zugestimmt. „Wir freuen uns sehr die Chance wahrgenommen zu haben das Herz unserer Stadt zu erwerben. Es ist für die weitere Entwicklung der Stadt Bergisch Gladbach äußerst wichtig hier langfristig gesehen etwas Neues entstehen zu lassen. Hier könnte ein ganz neuer Stadtteil entstehen.“  – so Frank Samirae (Bürgerpartei GL). Samirae verweist damit auf das wahrscheinlichste Szenario hin. Zanders könnte in wenigen Jahren für immer schließen. Jetzt hat durch den Kauf die Stadt Bergisch Gladbach die Chance die Flächen später zu entwickeln. Wohnungsbau, neue Straßen, Gewerbegebiete oder gar ein neuer Stadtteil „Südliche Innenstadt“ – all das ist denkbar.

Fraktionskollege Thomas Klein freut sich besonders über die Sicherung der Arbeitsplätze. „Ich freue mich sehr, dass Zanders nun wieder liquide Mittel in der Kasse hat um zumindest für ein paar Jahre den Betrieb weiterführen zu können. Die knapp 500 Arbeitsplätze der Firma Zanders sind mit 500 Schicksalen von Menschen hier vor Ort verbunden.“

Besorgniserregend ist, dass die Stadt hier nur „auf Pump“ die Grundstücke erwerben konnte, da sie hoch verschuldet ist. Die Investition ist also riskant.

Die Ratsfraktion sieht im Ankauf der Flächen aber die Chance das Zentrum von Bergisch Gladbach auch wie ein Zentrum einer Großstadt mit passender Bebauung entwickeln zu können. Ganz besonders erhaltenswerte Flächenteile (Umweltschutz, Naherholungsfunktion, etc.), die im Entwurf des Flächennutzungsplanes bereits für eine mögliche Bebauung vorgesehen sind, könnten so vielleicht doch noch gerettet werden.

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Poppe Anhänger expandiert in Dellbrück

08 Juli 2018 von Gregor Herzfeld

Die Firma Poppe Anhänger hat ihren Sitz von Bergisch Gladbach nach Köln-Dellbrück in die Waltherstr. 49-51 verlegt. Mit dem Umzug in größere Gewerberäume (Halle 31) regiert Inhaber Hans-Joachim Rucks auf das konstante Wachstum der Firma. Die neuen Gewerbe und Lagerflächen gewährleisten zukünftig eine noch umfänglichere Betreuung der Kunden im Großraum Köln / Bergisch Gladbach.

Neuer Standort:

Poppe Anhänger
Hans-Joachim Rucks
Halle 31
Waltherstr. 49-51
51069 Köln

Kontakt und Info:

Telefon

0221 / 9639880

02202 / 8774

Mobil

0172 / 31 50 966

www.poppeanhaenger.de

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Bergisch Gladbach: Neue Broschüre gibt Überblick über die Schätze der Stadt

28 Juni 2018 von Gregor Herzfeld

Bergisch Gladbach braucht sich als Ziel für Ausflügler und Urlauber nicht zu verstecken – als „Tor zum Bergischen Land“, mit seiner Lage als ruhender Pol am Rande der quirligen Rheinschiene, mit eigenem Stadtleben, Kultur und Atmosphäre. All dies versucht eine neue Broschüre einzufangen, die der Stadtentwicklungsbetrieb AöR als Dienststelle der Stadt für Torismusförderung nun als „Standardwerk“ entwickelt hat. „Bergisch Gladbach – angenehm anders“ lautet der Titel, der die Schätze der Stadt auf 20 Seiten vorstellt – plus Stadtkarte zum Ausklappen zur Orientierung. Im Untertitel wird die Lage Bergisch Gladbachs treffend mit „zwischen Metropole und Landleben“ charakterisiert.

22 Orte, die es lohnt, besichtigt zu werden, sind in der Broschüre zusammengetragen – jedes Mal mit einem kurzen Text, der das Wichtigste zur Sehenswürdigkeit erklärt. Beim historischen Rathaus werden so Treppenhaus, Trauzimmer und Sitzungszimmer angepriesen, im Bensberger Museum findet sich der Hinweis auf Backes und Schulzimmer, auf Scheunen, Stollen und Handwerksstuben. Schloss und Rathaus Bensberg, Papiermühle Alte Dombach, Villa Zanders und Refrather Taufkirche sind ebenso bebildert und beschrieben wie der Bergische Löwe, Gnadenkirche und Kulturhaus Zanders, Kindergarten- und Schulmuseum, Gartensiedlung Gronauerwald und Herrenstrunden mit seinen historischen Gebäuden. Als am weitesten außerhalb gelegenen Anziehungspunkt vermerkt die Broschüre das Bauernhausmuseum Clemens in Oberkülheim. Aber auch das Freizeitgelände an der Saaler Mühle mit Mediterana, der Lyrikpfad an der Strunde und das Tal der Schlade mit dem Geopfad bleiben nicht außen vor.

Bisher diente als wesentliche touristische Informationsquelle die alle zwei Jahre neu aufgelegte Broschüre „Informationen für Bürger und Gäste“, die aber kaum für die Westentasche geeignet ist  und auch mit Themen wie Stadtverwaltung, Gesundheit oder Wirtschaft nicht ausschließlich auf Belange der Stadtbesucher abgestellt ist. Neben den vielen einzelnen Prospekten, die die städtische Tourismusförderung und die Naturarena Bergisches Land herausgeben, fehlte einfach noch ein Format, das kurz und bündig das Wesentliche für potenzielle und tatsächliche Gäste unserer Stadt zusammenfasste.

Als im September 2017 einige Journalisten aus der polnischen Partnerstadt Pszczyna Bergisch Gladbach besuchten, überlegte man gemeinsam, was man tun könne, um die Bereitschaft zum gegenseitigen Besuch der Bürgerinnen und Bürger vor allem auf polnischer Seite anzukurbeln. Das Bedürfnis nach einer repräsentativen Broschüre stand ganz oben auf  der Wunschliste. So begaben sich Stadtentwicklungsbetrieb und Pressestelle an die Arbeit, um Texte zu entwerfen und Fotos auszuwählen.

Für die auffällige und ansprechende Gestaltung der Broschüre sorgte Michael Thomys von Thurm-Design, der das querliegende, handliche DIN-lang-Format und den ausklappbaren Orientierungsplan entwickelte. Die übersichtliche Anordnung von Text und Fotos stammen ebenfalls aus seiner Werkstatt, einige Fotos auch aus seiner Kamera. Eine sehr gelungene Komposition, die gut in der Hand liegt und leicht auch mal zwischendurch beim Sightseeing gelesen werden kann!

Natürlich nützt die Ausgabe in deutscher Sprache als Werbematerial in Polen wenig. Deshalb hat der Stadtentwicklungsbetrieb auch eine kleine Serie in polnischer Sprache aufgelegt, deren Text von Kollegin Gabriele Malek-Przemus übersetzt wurde und bereits den Weg in die Partnerstadt gefunden hat: gemeinsam mit der Bürgergruppe aus Bergisch Gladbach, die zu Pfingsten anlässlich des 25jährigen Partnerschaftjubiläums dorthin reiste. Wir freuen uns auf neue Gäste in Bergisch Gladbach, nicht nur aus der Partnerstadt!

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Schwimmbäder müssen für Familien bezahlbar sein

Schwimmbäder müssen für Familien bezahlbar sein

25 Juni 2018 von Gregor Herzfeld

Familien mit Kindern freuen sich, wenn der Sprung ins kühle Nass bezahlbar ist. Foto: privat

Die Koalition aus SPD und CDU hat kontinuierliche Eintrittspreiserhöhungen für die städtischen Bäder immer wieder geduldet. Im letzten Ausschuss für Anregungen und Beschwerden regte sich hiergegen der Bürgerprotest. Besonders Familien mit Kindern können sich die Eintrittspreise nicht mehr leisten.

Die Fraktion Die Linke mit Bürgerpartei GL hat schon im Vorfeld klar Stellung bezogen und sich gegen die Erhöhung der Preise ausgesprochen. Wir vertreten den Standpunkt, dass die Freibäder für alle Teile der Bevölkerung, gerade für Familien, bezahlbar bleiben müssen.

Insbesondere die CDU erscheint mit Ihrer Politik unglaubwürdig. Ihr Bürgermeister Lutz Urbach versprach als Kandidat:

“Bergisch Gladbach soll kinder- und familienfreundlichste Großstadt in NRW werden.“

Wie ist das mit der Tatsache zu vereinbaren, dass eine vierköpfige Familie im Kombibad Paffrath rund 20 Euro an Eintrittsgeldern zu entrichten hat? Man muss sich fragen ob die Koalition ihre eigenen Wahlprogramme überhaupt ernst nimmt.

Das Gegenteil ist also passiert und das „Versprechen“ wurde kurzerhand gebrochen.

„Wir haben vor dem Rathaus Demonstrationen von hunderten Eltern mit ihren Kindern gesehen, die keinen Kita oder OGS Platz bekommen. Jetzt haben wir den Bürgerprotest in den Ausschüssen, weil für städtische Schwimmbäder horrende Eintrittspreise verlangt werden.“ – so Frank Samirae (Bürgerpartei GL).

Wie kann man dem Bürger erklären wollen, dass Herr Habrunner nach Ende seiner Bankkarriere bei diversen Instituten es vorgezogen hat, zum dritten Geschäftsführer der Belkaw und auch der Kommunalen Bäder zu werden? Gleichzeitig schießen die Preise in die Höhe – das ist schlechterdings unvereinbar und dem Bürger nicht plausibel zu vermitteln. Die Duplizität der Ereignisse mutet frappant an und erinnert an typischen rheinischen Klüngel unter dem Motto „man kennt sich man hilft sich.“ Anmerkung der Redaktion: Herr Habrunner ist der Ehemann der Sekretärin des Bürgermeisters

Die Kosten unserer Bäder werden von den Gewinnen der Belkaw subventioniert. Wenn man sich bei der Belkaw ein Spitzengehalt für einen dritten Geschäftsführer leisten will und kann, dann muss man sich auch familienfreundliche Preise bei den Bädern leisten können. – schließt Thomas Klein (Die Linke).

 

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Bergisch Gladbach: AfD-Ratsherr soll in Rathaus nächtigen

Bergisch Gladbach: AfD-Ratsherr soll in Rathaus nächtigen

13 Mai 2018 von Gregor Herzfeld

AfD Mann Schütz soll im Rathaus nächtigen

Es gibt Ratsmitglieder, die gibt es eigentlich gar nicht. Das meint zumindest der Kölner Stadtanzeiger in seinem Bericht über Fabian Schütz, neuer Mitarbeiter der AfD in Berlin und Ratsmitglied in Bergisch Gladbach. In seiner Heimatstadt nimmt Schütz aber an keiner Sitzung mehr teil, wird aber noch als Ratsmitglied geführt und erhält eine Aufwandsentschädigung.

Schütz soll im Rathaus nächtigen
So ganz von der Bildfläche verschwunden ist Schütz aber nicht. Den Angaben von Hausmeister Schomann im Gladbacher Rathaus zufolge nutzte der AfD Mann sein Rathaus-Büro offenbar gelegentlich als billige Schlafgelegenheit. „Der verlässt oft das Rathaus wenn ich hier morgens aufschließe mit ganz kleinen Augen.“ – wundert sich Schomann. Im Zuge der Reinigungsarbeiten habe er Schütz schon ein paar Mal mit den Fensterputzern schlafend in seinem Büro aufgegriffen.
„Alles Unsinn“ meint Schütz zu den Vorwürfen. Er sei bei seinen Arbeiten im Rathaus lediglich schonmal eingenickt. Er kündigte bereits im September 2017 an, sein Mandat zurückzugeben – aber bisher geschah nichts. Schütz ist mit seinem ersten Wohnsitz in Gladbach gemeldet, deshalb erhält er weiter seine Aufwandsentschädigung. Das sind 295,30 Euro im Monat.

Bürgermeister Lutz Urbach erklärte, dass ihm keine Rücktrittserklärung von Schütz vorliege und gibt sich hilflos.

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Linke / Bürgerpartei GL fordern Rats-TV für Bergisch Gladbach

Linke / Bürgerpartei GL fordern Rats-TV für Bergisch Gladbach

11 Mai 2018 von Gregor Herzfeld

Der Rat der Stadt Monheim streamt und archiviert bereits seine Sitzungen per Internet.

In einem Antrag an Bürgermeister Lutz Urbach spricht sich die Fraktion „Die Linke mit Bürgerpartei GL“ im Sinne politischer Transparenz für die Möglichkeit von Video-Übertragungen der Ratssitzungen aus. „Transparenz ist für Politik und Verwaltung unmittelbarer Auftrag. Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich über politische Entscheidungen informieren können. Die Möglichkeit der Teilnahme an Sitzungen des Rates und seiner Ausschüsse besteht grundsätzlich, setzt jedoch einen relativ hohen Aufwand seitens der interessierten Bürger voraus“, argumentiert Ratsherr Frank Samirae (Bürgerpartei GL).

Tatsächlich nutzt nur ein sehr geringer Teil der Bergisch Gladbacher Bevölkerung diese Möglichkeit. Eine Übertragung und Aufzeichnung der Ratssitzungen würde ein sehr viel höheres Transparenzniveau und einen leichteren Zugang zu den politischen Informationen ermöglichen. Dies ist vor allem auch deshalb wichtig, weil ein Besuch der Ratssitzung vielen Bürgern gar nicht möglich sei, etwa aufgrund von Berufstätigkeit oder Mobilitätseinschränkung. Hierzu stellt Thomas Klein (Die Linke) fest: „In Monheim wurde mittlerweile das Rats-TV erfolgreich, sowohl rechtlich als auch praktisch, eingeführt. Aufgrund der rechtlichen Stellung der kommunalen Räte ist dies allein bei Einwilligung aller Mitglieder des Rates möglich. Der Rat der Stadt Bergisch Gladbach sollte daher seine grundsätzliche Bereitschaft signalisieren.“

Bergisch Gladbach könne auf Erfahrungen der Nachbarstädte zurückgreifen

Alternativ können nicht einwilligende Ratsmitglieder aus der Übertragung ausgenommen werden. Auch dies wird in Monheim schon praktiziert, erklärt Samirae. Auf die Erfahrungen anderer Kommunen könne bei der Realisierung in Bergisch Gladbach zurückgegriffen werden. Samirae: „Die technische Umsetzbarkeit ist in unseren Rathäusern gegeben.“

„Die Zeit war schon 2012 reif für mehr Transparenz als ein Bürgerantrag in Bergisch Gladbach das Thema auf die Agenda brachte. Das Monheimer Beispiel sollte die Bedenkenträger in unserem Rat noch einmal zum Nachdenken bringen. Diejenigen, die dies in Bergisch Gladbach abgelehnt haben, können sich ja von ihren Kollegen in Monheim erklären lassen, warum dort der Wille zur Transparenz die Angst überwinden konnte. Ich würde mir wünschen, dass wir nach vielen verlorenen Jahren in Bergisch Gladbach einen neuen Anlauf machen und die Übertragung von Ratssitzungen ermöglichen.“ – schließt Samirae.

 

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