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Schwerer Unfall in Leichlingen: Motorradfahrer prallt mit Pkw zusammen – Rettungshubschrauber im Einsatz

21 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Hochstraße in Leichlingen hat am Montagnachmittag (20. Oktober) einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Ein 21-jähriger Motorradfahrer aus Leichlingen kollidierte mit einem Pkw und wurde dabei schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte den jungen Mann in eine Klinik.

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Kollision beim Abbiegen vor Bahnübergang

Nach ersten Ermittlungen befuhr ein 60-jähriger Autofahrer aus Monheim am Rhein gegen 15:30 Uhr die Hochstraße in Richtung Bahnhofstraße. Kurz vor dem Bahnübergang wollte er nach links auf das Gelände eines Raiffeisen-Marktes abbiegen. Laut Aussage des Fahrers zeigte die Schrankenanlage zu diesem Zeitpunkt bereits Rot.

In diesem Moment kam ihm jedoch der 21-jährige Kraftradfahrer auf seiner KTM entgegen. Trotz Bremsversuch kam es zur Kollision: Das Motorrad prallte gegen die Front des Pkw, der junge Fahrer wurde über die Motorhaube geschleudert und kam schwer verletzt auf der Fahrbahn zum Liegen.

Motorradfahrer schwer verletzt – Pkw-Fahrer bleibt unverletzt

Ersthelfer und kurz darauf eintreffende Rettungskräfte versorgten den Verletzten umgehend. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, der den Leichlinger in eine nahegelegene Klinik brachte. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt, erlitt aber einen Schock.

Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf einen unteren bis mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt.

Ermittlungen zur Ursache laufen

Wie es genau zu dem Zusammenstoß kommen konnte, ist noch unklar. Die Polizei untersucht insbesondere, ob die Schrankenanlage am Bahnübergang oder ein mögliches Fehlverhalten der Beteiligten eine Rolle gespielt haben könnten.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zur Ampel- und Schrankenphase machen können, werden gebeten, sich beim Verkehrskommissariat Burscheid unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Der Bahnübergang und die Hochstraße waren während der Unfallaufnahme mehrere Stunden lang gesperrt.

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Einbruch in Bäckerei – Polizei fasst 58-jährigen Tatverdächtigen in der Innenstadt von Bergisch Gladbach

20 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht zu Montag (20. Oktober) hat die Polizei in der Bergisch Gladbacher Innenstadt einen mutmaßlichen Einbrecher festgenommen. Der 58-jährige Mann aus Bergisch Gladbach soll in eine Bäckerei eingebrochen sein. Gegen ihn wird nun wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls ermittelt.

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Alarm in Einkaufszentrum löst Großeinsatz aus

Gegen 03:15 Uhr wurde die Polizei durch einen ausgelösten Alarm in ein Einkaufszentrum im Stadtzentrum gerufen. Beim Eintreffen der Streife bemerkten die Beamten einen Mann in einer dortigen Bäckereifiliale, der offenbar in den Verkaufsraum eingebrochen war. Als die Polizisten ihn ansprachen, ergriff der Unbekannte sofort die Flucht.

Er rannte durch einen Hinterausgang in Richtung Fußgängerzone, konnte jedoch nach einer kurzen Verfolgung auf Höhe der Poststraße gestellt und festgenommen werden. Die Polizisten legten dem Mann Handfesseln an, um ihn zu sichern.

Verdächtige Spuren und Diebesgut gefunden

Bei der Durchsuchung des Tatverdächtigen fanden die Einsatzkräfte eine geringe Menge Bargeld und ein Mobiltelefon. An der Eingangstür der Bäckerei stellten die Beamten mehrere Hebelspuren fest – ein deutlicher Hinweis auf einen gewaltsamen Einbruch.

Da der Mann keine Ausweispapiere mit sich führte, wurde er zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er die Wache wieder verlassen. Das Bargeld und das Mobiltelefon wurden sichergestellt.

Weitere Einbrüche im selben Einkaufszentrum

In den frühen Morgenstunden gingen bei der Polizei außerdem Meldungen über vier weitere Einbrüche in Geschäfte des gleichen Einkaufszentrums ein. Ob der festgenommene 58-Jährige auch für diese Taten verantwortlich ist, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Polizei prüft nun, ob es einen Zusammenhang zwischen den Fällen gibt und bittet Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen oder Geräusche im Bereich des Einkaufszentrums bemerkt haben, sich unter Tel. 02202 205-0 zu melden.

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Polizei Rhein-Berg startet Aktionswoche zum Einbruchschutz – Experten beraten kostenlos vor Ort

18 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Ein Einbruch dauert oft nur wenige Minuten – und passiert häufiger, als viele denken. Im Rheinisch-Bergischen Kreis wurden in diesem Jahr bereits rund 240 Wohnungseinbrüche gemeldet, deutlich mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Mit Beginn der dunklen Jahreszeit will die Polizei nun verstärkt über wirksamen Schutz aufklären.

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Aufklärung vor Ort in fünf Städten

Unter dem Motto „Riegel vor! Sicher ist sicherer.“ startet die Polizei Rhein-Berg in der kommenden Woche eine Info-Aktionswoche rund um das Thema Einbruchschutz. Bürgerinnen und Bürger können sich an verschiedenen Standorten direkt von Fachleuten aus dem Kriminalkommissariat Kriminalprävention und Opferschutz beraten lassen.

Die Experten erklären, wie man Wohnungen und Häuser besser sichern kann – von technischen und mechanischen Maßnahmen bis hin zu praktischen Alltagstipps, die das Risiko eines Einbruchs deutlich senken.

Die Polizei ist jeweils von 15:00 bis 18:00 Uhr an folgenden Orten im Kreisgebiet anzutreffen:

  • Montag, 20. Oktober: OBI Rösrath, Hanns-Martin-Schleyer-Straße
  • Dienstag, 21. Oktober: OBI Wermelskirchen, Biberweg
  • Mittwoch, 22. Oktober: Hagebaumarkt Overath, Propsteistraße
  • Donnerstag, 23. Oktober: Bauhaus Bergisch Gladbach, Overather Straße
  • Freitag, 24. Oktober: Göbbels GmbH – hagebau kompakt, Kürten, Industriestraße

Polizei gibt wertvolle Tipps

Die Fachberater zeigen unter anderem, wie Fenster, Türen und Terrassenzugänge besser gesichert werden können, worauf man beim Verlassen des Hauses achten sollte und welche einfachen Verhaltensweisen Einbrecher abschrecken.

Darüber hinaus können Interessierte jederzeit einen kostenlosen Beratungstermin bei der Polizei vereinbaren – telefonisch unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de

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Kita St. Rochus in Heiligenhaus erhält Forscher-Siegel – Kinder entdecken spielerisch Natur und Technik

17 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Die katholische Kindertagesstätte St. Rochus in Overath-Heiligenhaus darf sich über eine besondere Auszeichnung freuen: Sie wurde vom zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg als „Haus, in dem Kinder forschen“ zertifiziert. Mit dem Siegel der Stiftung Kinder forschen wird das Engagement der Einrichtung für frühe naturwissenschaftliche Bildung gewürdigt.

Kinder als kleine Entdecker

Die Kita St. Rochus fördert seit Jahren das spielerische Forschen und Entdecken im Alltag. „Diese Auszeichnung ist für uns eine große Freude und zugleich eine Motivation, diesen Weg weiterzugehen“, sagte Einrichtungsleiterin Zoi Mitlianga bei der Übergabe. „Wir möchten die Kinder weiter dabei begleiten, ihre Welt neugierig und mit Freude zu erkunden.“

Im Mittelpunkt steht dabei das Prinzip des forschenden Lernens: Kinder werden ermutigt, eigene Fragen zu stellen, Beobachtungen zu machen und durch kleine Experimente Antworten zu finden. In den vergangenen Monaten untersuchten die Gruppen unter anderem, was im Wasser schwimmt oder sinkt, führten Versuche zur Ressource Wasser durch und machten erste mathematische und technische Entdeckungen.

Lernen mit allen Sinnen

„Forschen“ ist in der Kita längst ein fester Bestandteil des Wochenplans. In aufbauenden Projekteinheiten entdecken die Kinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen naturwissenschaftliche Phänomene und lernen, ihre Umwelt bewusst wahrzunehmen. Der Ansatz verbindet Neugier, Nachhaltigkeit und Bildung – und bereitet die Kinder spielerisch auf spätere Lernprozesse in Schule und Alltag vor.

Engagement wird landesweit vernetzt

Das zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg, das die Auszeichnung überreicht hat, ist Teil der landesweiten Initiative „Zukunft durch Innovation.NRW“ (zdi). Es vernetzt rund 100 Partnerinnen und Partner aus Kindertagesstätten, Schulen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen im Rheinisch-Bergischen Kreis. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche frühzeitig für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern und Talente zu fördern.

Durch die Zertifizierung der Kita St. Rochus wird deutlich: MINT-Förderung beginnt schon im Kindergartenalter – mit Spaß, Neugier und Experimentierfreude.

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BMW Paffrath

Einbruchsserie in Bergisch Gladbach: Unbekannte Täter dringen in zwei BMW ein

17 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht auf Donnerstag (16. Oktober) sind in Bergisch Gladbach zwei Autos der Marke BMW Ziel von Einbrechern geworden. In einem Fall wurde ein hochwertiges Fahrzeugteil entwendet, im anderen konnte ein Täter dank eines aufmerksamen Zeugen in die Flucht geschlagen werden.

BMW Paffrath

Tachoeinheit aus Cabrio gestohlen

In Paffrath schlugen die Täter in der Höffenstraße zu. Dort wurde am Donnerstagmorgen ein aufgebrochenes BMW Cabrio entdeckt. Die Fahrerseite war komplett zerstört, die Scheibe eingeschlagen und die Tachoeinheit im Wert von etwa 2.000 Euro ausgebaut. Der Besitzer hatte den Wagen am Vorabend gegen 22 Uhr unversehrt abgestellt. Ein Zeuge bemerkte den Schaden am nächsten Morgen gegen 10 Uhr und alarmierte die Polizei.

Täter in Refrath gestört und geflohen

Nur wenige Stunden zuvor wurde in Refrath ein weiterer Einbruchversuch vereitelt. Gegen 4:50 Uhr in der Straße Im Lüh wurde ein Anwohner durch den Alarm eines BMW X4 geweckt. Als er nachsah, sah er einen Mann im Fahrzeug sitzen. Der Zeuge sprach den Unbekannten an, worauf dieser zu Fuß die Flucht ergriff.
Die Polizei sucht nach einem etwa 170 bis 175 cm großen, schlanken Mann mit heller Haut, der einen grauen Hoodie, blaue Jeans und eine Sonnenbrille trug. Aus dem Wagen wurde nach bisherigen Erkenntnissen nichts gestohlen.

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Die Polizei Rhein-Berg ermittelt wegen besonders schweren Diebstahls und versuchten Pkw-Aufbruchs. Sie prüft derzeit, ob zwischen den beiden Taten ein Zusammenhang besteht.

Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Paffrath oder Refrath beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 unter 02202 205-0 zu melden.

Nach Angaben der Ermittler handelt es sich bei solchen Einbrüchen häufig um organisierte Tätergruppen, die gezielt auf hochwertige Fahrzeugteile spezialisiert sind.

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Einbruch in Lagerhalle in Overath – Täter stehlen rund 30 Werkzeugmaschinen

16 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

In Overath-Untereschbach haben bislang unbekannte Täter eine Lagerhalle in der Bahnhofstraße aufgebrochen und dabei rund 30 hochwertige Werkzeugmaschinen gestohlen. Der entstandene Schaden beläuft sich laut Polizei auf einen mittleren fünfstelligen Betrag.

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Hochwertige Maschinen entwendet

Am Dienstagmorgen (14. Oktober) entdeckte der Inhaber der Lagerhalle den Einbruch, als er gegen 8:20 Uhr zur Arbeit kam. Das Tor der Halle stand offen, das elektronische Schloss lag aufgebrochen neben dem Eingang auf dem Boden. In der Halle fehlten zahlreiche Maschinen, die für Handwerksarbeiten genutzt werden – offenbar zielgerichtet ausgewählt.

Ein Mitarbeiter hatte das Gelände am Vorabend gegen 19 Uhr verlassen. In diesem Zeitraum müssen die Täter zugeschlagen haben. Wie sie auf das umzäunte Firmengelände gelangten und ob sie ein Fahrzeug zum Abtransport der schweren Maschinen nutzten, ist derzeit noch unklar.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen aufgenommen und eine Strafanzeige wegen besonders schweren Diebstahls eingeleitet. Das Kriminalkommissariat 2 bittet Zeugen, die in der Nacht auf Dienstag verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Bahnhofstraße oder im Umfeld von Untereschbach gesehen haben, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Nach Einschätzung der Ermittler könnte es sich um professionelle Täter handeln, da die gestohlenen Werkzeuge und Maschinen einen hohen Wiederverkaufswert besitzen und der Einbruch fachmännisch ausgeführt wurde.

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Einbruch in Handwerkerfahrzeug in Overath – Polizei sucht Zeugen

16 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

In Overath-Vilkerath haben bislang unbekannte Täter ein Handwerkerfahrzeug aufgebrochen und dabei mehrere hochwertige Maschinen entwendet. Der Schaden liegt laut Polizei im mittleren vierstelligen Bereich.

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Werkzeugdiebstahl über Nacht

Am Montagabend (13. Oktober) stellte der Fahrer seinen Transporter gegen 20 Uhr in der Straße Wiesengrund ab. Als er am nächsten Morgen gegen 7:30 Uhr zurückkehrte, bemerkte er, dass die Seitentür des Fahrzeugs offenstand und zahlreiche Werkzeuge fehlten.

Die alarmierte Polizei fand am Fahrzeug Beschädigungen am hinteren Schloss – ein klarer Hinweis auf einen gewaltsamen Aufbruch. Offenbar hatten die Täter gezielt teures Arbeitsgerät gestohlen und waren anschließend unerkannt geflohen.

Polizei ermittelt und sucht Zeugen

Die Polizei nahm eine Strafanzeige wegen besonders schweren Diebstahls auf und leitete die Ermittlungen ein. Nun hoffen die Beamtinnen und Beamten auf Hinweise aus der Bevölkerung:

Wer in der Nacht zum Dienstag (14. Oktober) verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Straße Wiesengrund beobachtet hat, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Gerade Handwerkerfahrzeuge sind nach Polizeiangaben immer wieder Ziel solcher Diebstähle, da in ihnen oft wertvolle Maschinen und Werkzeuge gelagert werden. Die Polizei rät, Fahrzeuge möglichst in gesicherten Bereichen oder gut beleuchteten Straßen abzustellen und Werkzeuge über Nacht nicht im Fahrzeug zu lassen.

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Skoda der 43-Jähirgen aus Overath

Vier beschädigte Autos nach Unfall in Overath – Polizei ermittelt gegen alkoholisierte Fahrerin

16 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht zu Mittwoch (15. Oktober) kam es in Overath zu einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen. Eine 43-jährige Frau aus Overath verlor gegen 00:15 Uhr auf der Breslauer Straße die Kontrolle über ihren Wagen und verursachte dabei erheblichen Sachschaden.

Skoda der 43-Jähirgen aus Overath

Unfallserie in der Breslauer Straße

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war die Frau mit ihrem Skoda stadteinwärts unterwegs, als sie aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Dort prallte sie zunächst gegen einen am Straßenrand geparkten VW eines 26-jährigen Polen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW auf einen weiteren Wagen gleicher Marke geschoben, der wiederum einen Ford eines 45-jährigen Overathers anstieß.

Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf einen unteren fünfstelligen Betrag geschätzt. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Verdacht auf Alkoholeinfluss

Als die alarmierten Polizeibeamten am Unfallort eintrafen, fiel ihnen der starke Alkoholgeruch der Unfallverursacherin auf. Zudem zeigte die Frau deutliche Ausfallerscheinungen, wie eine verwaschene Aussprache und einen unsicheren Gang. Einen freiwilligen Atemalkoholtest lehnte sie ab – ebenso wie die Entnahme einer Blutprobe.

Da der Verdacht auf Fahren unter Alkoholeinfluss bestand, ordnete die Polizei die Blutprobenentnahme an. Die 43-Jährige zeigte sich jedoch unkooperativ und wehrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen. Die Beamten mussten der Frau daraufhin kurzzeitig Handfesseln anlegen, um sie zur Polizeiwache Overath/Rösrath zu bringen.

Führerschein beschlagnahmt

Nach der Blutentnahme wurde der Frau das Führen von Kraftfahrzeugen bis auf Weiteres untersagt. Ihren Führerschein beschlagnahmte die Polizei.

Gegen die Overatherin wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge von Alkoholkonsum sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

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Festnahme nach Pflastersteinwurf auf fahrendes Auto in Köln – Tat als versuchter Mord eingestuft

15 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Nach dem gefährlichen Pflastersteinwurf auf ein Auto in der Kölner Innenstadt hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Bei dem Mann handelt es sich um einen 37-Jährigen, der bereits polizeibekannt ist. Ermittler nahmen ihn am Dienstagmorgen (gegen 8:30 Uhr) in einer forensischen Klinik in Zülpich fest.

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Pflasterstein verfehlte Autoinsassen nur knapp

Der Vorfall ereignete sich am Samstagvormittag auf der Überführung „Ursulaplatz“ in der Kölner Innenstadt. Der Mann soll von der Brücke aus einen etwa 20 bis 30 Zentimeter großen Pflasterstein auf ein vorbeifahrendes Auto geworfen haben.
Im Fahrzeug saßen ein 68-jähriger Fahrer und seine 60-jährige Ehefrau. Der Stein durchschlug die Heckscheibe und verfehlte die beiden nur knapp. Die Eheleute blieben unverletzt, standen jedoch unter Schock.

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes

Nach Angaben der Kölner Staatsanwaltschaft und Polizei wird die Tat als versuchtes Tötungsdelikt gewertet – konkret als versuchter Mord mit dem Merkmal der Heimtücke. Der Täter habe bewusst in Kauf genommen, dass die Insassen des Autos durch den Steinwurf tödlich verletzt werden könnten.

Polizei erkennt Tatverdächtigen auf Fahndungsbildern

Bereits am Samstagabend war der Mann in Hürth bei Köln erneut aufgefallen, als er an einer Haltestelle einen Fahrgast anpöbelte und bespuckte. Wegen seines auffälligen psychischen Zustands wurde er noch am selben Abend in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.
Parallel leitete das Landeskriminalamt eine Öffentlichkeitsfahndung mit Fotos aus Überwachungskameras ein. Beamte des Kölner Kommissariats für Taschendiebstahl erkannten den Mann schließlich auf den Bildern und konnten ihn eindeutig identifizieren.

Polizei lobt schnelle Ermittlungsarbeit

Durch den Abgleich der Informationen führten die Spuren nach Zülpich, wo der Mann bereits untergebracht war. Dort wurde er nun im Auftrag der Staatsanwaltschaft festgenommen.
Der 37-Jährige war den Ermittlungsbehörden bereits wegen Diebstahls- und Gewaltdelikten bekannt.

Hintergründe weiter unklar

Warum der Mann den Pflasterstein von der Brücke warf, ist bislang unklar. Die Ermittlungen zu seinem Motiv und psychischen Zustand dauern an. Der Beschuldigte soll in den kommenden Tagen dem Haftrichter vorgeführt werden.

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Rheinisch-Bergischer Kalender 2026: Geschichten, Gesichter und Geschichte aus der Region

15 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Seit mehr als einem Jahrhundert ist der Rheinisch-Bergische Kalender fester Bestandteil des kulturellen Lebens im Bergischen Land. Nun ist der 96. Jahrgang für 2026 erschienen – erneut voll mit spannenden Heimatgeschichten, historischen Einblicken und Porträts von Menschen, die die Region prägen.

Herausgegeben wird das traditionsreiche Jahrbuch vom Heider Verlag unter der Redaktion von Kathrin Grunewald. Auf über 200 Seiten versammelt der neue Band 31 Beiträge von 27 Autorinnen und Autoren aus insgesamt zehn Themenrubriken – von „Kunst und Kultur“ über „Historisches“ bis „Natur“ und „Gesellschaft“.

Ein Stück Identität des Rheinisch-Bergischen Kreises

Für Friedhelm Weiß, stellvertretender Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises, ist der Kalender mehr als nur ein Buch:
„Der Rheinisch-Bergische Kalender ist aus unserem Kreis nicht wegzudenken. Er ist Nachschlagewerk, Chronik und Berichterstatter über Neues und Wichtiges zugleich. Das Werk verbindet Geschichte, Gegenwart und die Menschen unserer Region.“

Er lobte das Engagement der Redaktion und des Verlages: „Was das Team des Heider Verlags jedes Jahr zusammenträgt, ist beeindruckend. Der Kalender bleibt ein identitätsstiftendes Werk, das unsere Heimat lebendig hält.“

Vielfalt der Themen – von Geschichte bis Gegenwart

Der neue Band zeigt die große thematische Bandbreite, für die der Kalender bekannt ist. So erfährt man etwa, dass ein „Kuhhandel“ im 18. Jahrhundert den Bau der evangelischen Gnadenkirche in Bergisch Gladbach ermöglichte – ein Beispiel diplomatischer Klugheit aus der Zeit Friedrichs des Großen.

Ein weiterer Beitrag beleuchtet das Kriegsende 1945 in Burscheid und die Folgen politischer Verantwortungslosigkeit. Auch Geschichten aus dem heutigen Leben fehlen nicht: Eine junge Braumeisterin aus Wermelskirchen steht für Unternehmergeist und Innovation im Bergischen, während Autorin Marie-Luise Mettlach auf ihr bewegtes Leben als Publizistin und Kulturschaffende zurückblickt.

Ein Jahrbuch mit Geschichte

Der Rheinisch-Bergische Kalender wurde erstmals 1920 veröffentlicht und erscheint seit 1926 kontinuierlich im Heider Verlag – mit Ausnahme der Kriegsjahre 1940 bis 1949. Was damals als kleines Heimatjahrbuch begann, hat sich längst zu einem kulturellen Markenzeichen entwickelt.

„Viele Leserinnen und Leser warten jedes Jahr auf die neue Ausgabe“, sagt Verleger Hans-Martin Heider. „Der Kalender ist ein Stück Heimat zum Blättern – mit Geschichte, Menschlichkeit und Charme.“

Ab sofort im Buchhandel erhältlich

Der Rheinisch-Bergische Kalender 2026 ist ab sofort im örtlichen Buchhandel erhältlich. Mit einer Auflage von 3.500 Exemplaren ist er nicht nur eine beliebte Lektüre, sondern auch ein ideales Geschenk – besonders in der bevorstehenden Weihnachtszeit.

Foto: Präsentieren den neuen Kalender: Autorin Hildegard Jurtzig, Verleger Hans-Martin Heider, stellvertretender Landrat Friedhelm Weiß, Chefredakteurin Karin Grunewald, Autorin Marie-Luise Mettlach (v.l.n.r. vorne) sowie Autor Dr. Alexander Kierdorf, Autorin Ute Glaser und Kreiskulturreferentin Anna Bründl (hinten).

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