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Ein Teil der Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach konnte das Feuerwerk zwischen den Einsätzen im Kreise der Kollegen mitverfolgen.

Professionelle Vorbereitung zahlt sich aus – ruhige Silvesternacht in Bergisch Gladbach

02 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Der Jahreswechsel 2025/2026 ist für Feuerwehr und Rettungsdienst in Bergisch Gladbach insgesamt ruhig verlaufen. Dank frühzeitiger und umfassender Einsatzvorbereitungen konnten die erwarteten Herausforderungen der Silvesternacht souverän bewältigt werden. Neben den regulär besetzten Feuer- und Rettungswachen waren zusätzlich die Feuerwehrhäuser in der Stadtmitte, in Herkenrath sowie in Paffrath/Hand durch ehrenamtliche Einheiten besetzt. Darüber hinaus wurde ein zusätzlicher Rettungswagen in Dienst gestellt, um auf ein mögliches erhöhtes Einsatzaufkommen reagieren zu können.

Ein Teil der Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach konnte das Feuerwerk zwischen den Einsätzen im Kreise der Kollegen mitverfolgen.

Gut vorbereitete Einsatzkräfte

Die getroffenen organisatorischen Maßnahmen sorgten dafür, dass Feuerwehr und Rettungsdienst jederzeit handlungsfähig blieben. Die zusätzliche personelle und materielle Verstärkung stellte sicher, dass auch bei parallelen Einsätzen ausreichend Kräfte zur Verfügung gestanden hätten – eine Situation, die in dieser Nacht jedoch glücklicherweise nicht eintrat.

Einsatzbilanz in der Silvesternacht

Zwischen 22 Uhr und 6 Uhr arbeiteten Feuerwehr und Rettungsdienst insgesamt 20 Einsätze ab. Davon entfielen neun auf den Brandschutz und elf auf den Rettungsdienst. Im Vergleich zum Vorjahr blieb insbesondere das Einsatzaufkommen im Rettungsdienst deutlich unter dem Niveau der Silvesternacht 2024/25.

Bei den Brandschutzeinsätzen handelte es sich überwiegend um kleinere Einsatzlagen, darunter brennende Abfallbehälter und sonstige Kleinbrände. Größere Schadensereignisse oder zeitkritische Paralleleinsätze blieben aus. Bereits im Laufe des Tages hatte die Feuerwehr sechs Einsätze zu bewältigen, von denen drei auf einen unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern zurückzuführen waren.

Witterung begünstigt ruhiges Einsatzgeschehen

Die nasskalte Witterung mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt trug offenbar dazu bei, dass sich vergleichsweise wenige Menschen im öffentlichen Raum aufhielten. Dies wirkte sich positiv auf das Einsatzaufkommen aus. Über die gesamte Nacht hinweg bewegte sich das Einsatzgeschehen in einem erwartbaren und gut beherrschbaren Rahmen.

Achtlos entsorgtes Feuerwerk sorgt für zusätzliche Einsätze

Trotz des insgesamt ruhigen Verlaufs registrierte die Feuerwehr eine wiederkehrende Problematik: In mehreren Straßen des Stadtgebiets brannten zurückgelassene Feuerwerksbatterien, die nach dem Abbrennen unbeaufsichtigt am Straßenrand abgestellt worden waren. Diese Kleinbrände führten zu vermeidbaren Brandschutzeinsätzen. Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Feuerwerksreste nach der Nutzung vollständig abgelöscht und ordnungsgemäß entsorgt werden sollten.

Dank an die Einsatzkräfte

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach bedankt sich ausdrücklich bei allen Einsatzkräften der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes für ihren engagierten und professionellen Einsatz zum Jahreswechsel.

Wünsche zum neuen Jahr

Abschließend richtet die Feuerwehr Bergisch Gladbach ihre Neujahrswünsche an die Bevölkerung und wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein gesundes, sicheres und glückliches Jahr 2026.

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Ruhiger Jahreswechsel im Rheinisch-Bergischen Kreis – Polizei zieht positive Bilanz

02 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Der Jahreswechsel 2025/2026 ist im Rheinisch-Bergischen Kreis aus polizeilicher Sicht überwiegend ruhig verlaufen. Zwischen 18 Uhr am Silvesterabend und 6 Uhr am Neujahrsmorgen registrierte die Polizei insgesamt 69 Einsätze – und damit etwas weniger als im Vorjahr, als noch 74 Einsätze zu verzeichnen waren. In den meisten Städten und Gemeinden setzte sich damit der bereits im vergangenen Jahr erkennbare positive Trend fort.

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Einsatzaufkommen im Kreisgebiet leicht rückläufig

Den größten Anteil an Einsätzen gab es in Bergisch Gladbach mit 25 Meldungen, gefolgt von Leichlingen (11), Wermelskirchen und Overath (jeweils 9) sowie Rösrath (6). Weitere Einsätze verteilten sich auf Odenthal (5), Burscheid (3) und Kürten (1). Insgesamt lag die Einsatzbelastung in nahezu allen Kommunen unter oder auf dem Niveau des Vorjahres.

Nur wenige Brände und Feuerwerkseinsätze

Gemeinsam mit der Feuerwehr musste die Polizei lediglich zu vereinzelten kleineren Bränden ausrücken. Dabei handelte es sich überwiegend um brennende Mülltonnen oder -container sowie um glimmende Reste von Feuerwerkskörpern. Alle Vorfälle konnten schnell und ohne größere Schäden gelöscht werden.

Mehr Ruhestörungen, aber kaum Einschreiten notwendig

In acht Fällen wurde die Polizei wegen Ruhestörungen alarmiert, im Vorjahr waren es noch vier. Zudem meldeten Bürgerinnen und Bürger in 13 Fällen einen unsachgemäßen oder belästigenden Umgang mit Feuerwerk. In den meisten Situationen reichten jedoch Hinweise und Gespräche aus, sodass kein weiteres Einschreiten erforderlich war.

Keine Körperverletzungsdelikte in der Silvesternacht

Besonders positiv fällt ins Gewicht, dass in der gesamten Silvesternacht keine einzige Strafanzeige wegen Körperverletzung erstattet wurde. Im Vergleich dazu waren im Vorjahr noch sechs entsprechende Delikte registriert worden.

Verkehrskontrollen überwiegend unauffällig

Die üblichen intensiven Verkehrskontrollen verliefen größtenteils ohne Beanstandungen. Lediglich eine Fahrzeugführerin wurde gegen 3.15 Uhr in Leichlingen unter dem Einfluss berauschender Mittel angetroffen. Ihr wurde eine Blutprobe entnommen, ein Bußgeldverfahren folgt.

Alkoholunfall in Overath – Führerschein sichergestellt

Ein 30-jähriger Autofahrer aus dem Märkischen Kreis fiel durch einen Verkehrsunfall auf der Hauptstraße in Overath auf. Der Mann hatte alkoholisiert einen anderen Pkw touchiert. Da er einen Atemalkoholtest verweigerte, wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und sein Führerschein beschlagnahmt. Insgesamt kam es in der Silvesternacht lediglich zu zwei weiteren Verkehrsunfällen mit geringem Sachschaden, Personenschäden wurden nicht verzeichnet.

Einbruch in Juweliergeschäft noch vor Mitternacht

Noch im alten Jahr, kurz vor 22 Uhr, wurde die Polizei wegen einer Alarmauslösung zu einem Juweliergeschäft in Bergisch Gladbach-Refrath gerufen. Die Einsatzkräfte nahmen einen 44-jährigen Tatverdächtigen noch im Geschäft auf frischer Tat fest und stellten das Diebesgut sicher. Der Mann verbrachte den Jahreswechsel im Polizeigewahrsam, die Ermittlungen dauern an. Es blieb die einzige freiheitsentziehende Maßnahme der Nacht.

Polizei wünscht friedliches Jahr 2026

Insgesamt zieht die Polizei Rhein-Berg eine positive Einsatzbilanz und wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein glückliches, gesundes und friedliches Jahr 2026.

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Ruhiger Start ins neue Jahr: Feuerwehr Bergisch Gladbach zieht positive Silvesterbilanz

Ruhiger Start ins neue Jahr: Feuerwehr Bergisch Gladbach zieht positive Silvesterbilanz

01 Januar 2026 von Darian Lambert

Während andernorts die Sirenen in der Silvesternacht kaum schwiegen, verlief der Jahreswechsel 2025/26 in Bergisch Gladbach vergleichsweise ruhig. Feuerwehr und Rettungsdienst waren gut vorbereitet – und wurden für ihre Planung belohnt.

Ein Teil der Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach konnte das Feuerwerk zwischen den Einsätzen im Kreise der Kollegen mitverfolgen.

Wie jedes Jahr stellte Silvester besondere Anforderungen an die Einsatzkräfte. Neben den regulär besetzten Feuer- und Rettungswachen waren auch die Feuerwehrhäuser in der Stadtmitte, in Herkenrath sowie in Paffrath/Hand durch ehrenamtliche Einheiten besetzt. Zusätzlich ging ein weiterer Rettungswagen in Dienst, um auf ein mögliches Einsatzhoch reagieren zu können.

Zwischen 22 Uhr und 6 Uhr morgens rückten Feuerwehr und Rettungsdienst insgesamt zu 20 Einsätzen aus. Neun davon entfielen auf den Brandschutz, elf auf den Rettungsdienst. Im Vergleich zum Vorjahr blieb insbesondere der Rettungsdienst deutlich unter der damaligen Einsatzzahl. Größere Schadenslagen oder zeitkritische Paralleleinsätze blieben aus.

Bei den Brandeinsätzen handelte es sich überwiegend um kleinere Vorfälle wie brennende Mülltonnen oder Kleinbrände. Bereits am Silvestertag selbst kam es zu sechs Feuerwehreinsätzen, von denen drei auf den unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern zurückzuführen waren.

Begünstigt wurde das ruhige Einsatzgeschehen durch die äußeren Bedingungen: Nasskaltes Wetter knapp über dem Gefrierpunkt sorgte dafür, dass insgesamt weniger Menschen auf den Straßen unterwegs waren. Entsprechend blieb die Nacht für die Einsatzkräfte gut beherrschbar.

Einen kleinen Wermutstropfen gab es dennoch: In mehreren Straßen brannten zurückgelassene Feuerwerksbatterien, die nach dem Abbrennen unbeaufsichtigt am Straßenrand standen. Diese vermeidbaren Kleinbrände führten zu zusätzlichen Einsätzen – und hätten durch einfaches Ablöschen und korrektes Entsorgen verhindert werden können.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach bedankt sich bei allen Kräften der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes für ihren engagierten Einsatz zum Jahreswechsel. Gleichzeitig richtet sie einen Wunsch an die Bürgerinnen und Bürger: ein gesundes, sicheres und glückliches Jahr 2026.

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Schüsse auf Taxi-Fahrgast in Düsseldorfer Innenstadt – Mordkommission ermittelt

31 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In der Düsseldorfer Innenstadt ist es am Dienstag zu einem schweren Gewaltverbrechen gekommen. Ein bislang unbekannter Täter schoss mehrfach auf einen Fahrgast in einem Taxi. Der Mann wurde dabei schwer verletzt und musste umgehend in ein Krankenhaus gebracht werden. Sein Zustand galt zunächst als kritisch. Die Düsseldorfer Polizei hat eine Mordkommission eingesetzt.

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Tat mitten im Stadtgebiet

Die Schüsse fielen im Bereich der Kaiserstraße. Nach ersten Erkenntnissen trafen mehrere Kugeln den Fahrgast auf dem Beifahrersitz. Am Tatort sicherten Ermittler zahlreiche Patronenhülsen. Das Taxi wies insgesamt zehn Einschusslöcher auf, davon neun im Bereich der Beifahrerseite der Windschutzscheibe. Neben dem Fahrer und dem Opfer sollen sich weitere Personen im Fahrzeug befunden haben, die jedoch unverletzt blieben.

Großangelegte Fahndung nach Täter

Unmittelbar nach der Tat rückten zahlreiche Polizeikräfte aus. Auch ein Polizeihubschrauber kam im Rahmen der Fahndung zum Einsatz. Der oder die Täter konnten bislang nicht gefasst werden. Die Polizei geht derzeit von einem gezielten Angriff aus, konkrete Hinweise auf das Motiv liegen jedoch noch nicht vor.

Verkehrschaos durch Straßensperrungen

Für die Dauer der Spurensicherung wurde die Kaiserstraße vollständig gesperrt. Gerade zwischen den Feiertagen, in denen viele Menschen in der Innenstadt unterwegs sind, kam es dadurch zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Staus im Umfeld des Tatortes.

Ermittlungen laufen

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf und die Mordkommission haben die Ermittlungen aufgenommen. Zu möglichen Hintergründen, zur Identität des Opfers oder zu einem Zusammenhang mit organisierter Kriminalität machte die Polizei bislang keine weiteren Angaben. Die Ermittlungen dauern an.

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Zehn Jahre nach der Kölner Silvesternacht: Anhaltende Folgen für Menschen mit Migrationsgeschichte

31 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Zehn Jahre nach der Silvesternacht 2015 in Köln sind die Auswirkungen der Ereignisse für viele Menschen weiterhin spürbar. Besonders Menschen mit Migrationsgeschichte berichten, dass sich ihr Sicherheitsgefühl, ihr Alltag und ihre Wahrnehmung in der Gesellschaft seitdem nachhaltig verändert haben. Die Nacht gilt bis heute als gesellschaftlicher Wendepunkt – nicht nur für Köln, sondern für ganz Deutschland.

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Eine Zäsur für Stadt und Gesellschaft

In der Silvesternacht 2015/16 kam es rund um den Kölner Hauptbahnhof zu massenhaften sexuellen Übergriffen auf Frauen. In der Folge gingen etwa 1.200 Strafanzeigen ein, mehr als 500 davon wegen Sexualdelikten. Die Taten lösten bundesweit Entsetzen aus und führten zu intensiven politischen und gesellschaftlichen Debatten über Sicherheit, Migration und Integration.

Die Diskussionen wirkten weit über die Aufarbeitung der Straftaten hinaus. Begriffe wie Willkommenskultur, Asylpolitik und innere Sicherheit rückten in den Mittelpunkt öffentlicher Auseinandersetzungen. Studien und Erfahrungsberichte zeigen, dass Diskriminierung und pauschale Verdächtigungen gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund in den Jahren danach zugenommen haben.

Veränderte Wahrnehmung im Alltag

Viele Kölnerinnen und Kölner mit internationaler Familiengeschichte berichten, dass sie sich seit jener Nacht häufiger rechtfertigen oder distanzieren müssen. Für sie entstand das Gefühl, stärker beobachtet oder mit den Taten Einzelner in Verbindung gebracht zu werden. Gerade Menschen, die seit Jahrzehnten in Köln leben oder hier geboren sind, empfinden dies als schmerzhaft, da sie sich selbstverständlich als Teil dieser Stadt verstehen.

Auch Neuankömmlinge, die kurz nach 2015 nach Köln gezogen sind, schildern, dass die Ereignisse ihr Bild von Deutschland und ihr eigenes Sicherheitsgefühl beeinflusst haben. Vorsicht, Unsicherheit und ein wachsendes Bewusstsein für gesellschaftliche Spannungen begleiteten für viele den Start in ein neues Leben.

Zivilcourage und gesellschaftlicher Zusammenhalt

Neben der Erschütterung über die Taten selbst bleibt für viele die Frage nach Zivilcourage und Verantwortung präsent. Die Silvesternacht wird rückblickend nicht nur als Versagen einzelner Täter wahrgenommen, sondern auch als Moment, der Defizite im gesellschaftlichen Zusammenhalt sichtbar machte. Gleichzeitig entstand der Wunsch nach mehr Dialog, Begegnung und gegenseitigem Verständnis, um Vorurteile abzubauen und das Vertrauen wieder zu stärken.

Ein Thema, das bis heute nachwirkt

Auch ein Jahrzehnt später ist die Kölner Silvesternacht 2015 Teil des kollektiven Gedächtnisses. Die Folgen zeigen sich im Sicherheitsgefühl, im gesellschaftlichen Klima und im Alltag vieler Menschen. Für Betroffene ist sie zu einem Symbol geworden – für reale Gewalt, aber auch für pauschale Zuschreibungen und gesellschaftliche Brüche.

Die Auseinandersetzung mit den Ereignissen bleibt damit aktuell. Sie erinnert daran, wie wichtig differenzierte Debatten, rechtsstaatliche Aufarbeitung und ein respektvolles Miteinander sind, um langfristig Vertrauen und Zusammenhalt in einer vielfältigen Gesellschaft zu stärken.

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Maschinen aus Firmenfahrzeug gestohlen – Polizei ermittelt nach Transporteraufbruch in Rösrath

30 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In Rösrath haben bislang unbekannte Täter über die Weihnachtstage einen Firmenwagen aufgebrochen und hochwertige Arbeitsmaschinen entwendet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

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Einbruch auf Firmengelände an der Hauptstraße

Der Transporter der Marke Ford stand zwischen Dienstag, 23. Dezember, 14.30 Uhr, und Montagmorgen, 29. Dezember, 8 Uhr, auf dem Gelände einer Elektrofirma an der Hauptstraße. In diesem Zeitraum verschafften sich die Täter gewaltsam Zugang zu dem Fahrzeug. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde die Schiebetür des Transporters beschädigt, um an den Innenraum zu gelangen.

Täter entwenden komplette Werkzeugausstattung

Aus dem Firmenfahrzeug wurden sämtliche Maschinen entwendet. Welche Geräte genau gestohlen wurden und wie hoch der entstandene Schaden ist, konnte zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht abschließend geklärt werden. Für den betroffenen Betrieb bedeutet der Diebstahl jedoch nicht nur einen finanziellen Verlust, sondern auch mögliche Einschränkungen im laufenden Arbeitsbetrieb.

Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

Die Polizei Rhein-Berg hat eine Strafanzeige aufgenommen und die Ermittlungen eingeleitet. Da sich die Tat über mehrere Tage erstreckte, hoffen die Ermittler auf Zeuginnen und Zeugen, die insbesondere während der Weihnachtstage verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Hauptstraße beobachtet haben.

Hinweise nimmt das zuständige Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.

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Unbekannte werfen Scheibe eines Linienbusses ein

30 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach ist es am späten Montagabend zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr gekommen. Zwei bislang unbekannte Personen haben eine Seitenscheibe eines fahrenden Linienbusses beschädigt. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

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Angriff auf fahrenden Bus in der Kalkstraße

Der Vorfall ereignete sich am 29. Dezember gegen 22.15 Uhr in der Kalkstraße. Die Busfahrerin bemerkte nach eigenen Beobachtungen zwei dunkel gekleidete Personen am Straßenrand. Kurz darauf wurde ein unbekannter Gegenstand gegen den Bus geworfen. In Höhe eines Geschäfts für Tierbedarf hörte die Fahrerin einen lauten Knall.

Bei einer kurzen Kontrolle stellte sie fest, dass die hintere Seitenscheibe auf der linken Fahrzeugseite zerbrochen war. Die mutmaßlichen Täter entfernten sich anschließend zu Fuß in Richtung des Busbahnhofs.

Polizei leitet Ermittlungen ein

Die Fahrerin alarmierte umgehend die Polizei über den Notruf. Mehrere Streifenwagen fahndeten im Nahbereich, konnten jedoch keine Tatverdächtigen mehr antreffen. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand, Fahrgäste befanden sich offenbar nicht in unmittelbarer Nähe der beschädigten Scheibe.

Die Polizei nahm eine Strafanzeige wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr auf. Die Ermittlungen hat das zuständige Verkehrskommissariat übernommen.

Zeugen werden gesucht

Die Polizei Rhein-Berg bittet Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich zu melden. Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.

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Einsatzbereitschaft rund um die Uhr – auch an den Feiertagen

29 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Während viele Menschen den Heiligabend im Kreis ihrer Familien verbringen, bleibt die Feuerwehr Bergisch Gladbach auch an den Weihnachtsfeiertagen uneingeschränkt einsatzbereit. Auf allen Feuer- und Rettungswachen im Stadtgebiet ist der Betrieb rund um die Uhr sichergestellt, damit im Notfall schnelle Hilfe gewährleistet werden kann.

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Bürgermeister besucht Feuer- und Rettungswachen an Heiligabend

Am Morgen des 24. Dezember machte sich Bürgermeister Marcel Kreutz gemeinsam mit Feuerschutzdezernent Thore Eggert sowie der Feuerwehrführung ein Bild von der Lage vor Ort. Der Besuch auf den ständig besetzten Wachen ist eine feste Tradition, die Kreutz von seinem Vorgänger übernommen hat. Begleitet wurde er unter anderem von Feuerwehrleiter Jörg Köhler, seinem Stellvertreter Frank Haag und Benjamin Severin-von Polheim.

Wertschätzung für Einsatzkräfte im Dienst

Wie in den vergangenen Jahren lud der Bürgermeister die Wachabteilungen zu einem gemeinsamen Frühstück ein. Der persönliche Austausch stand dabei im Vordergrund. Mit dem Besuch wollte Kreutz seine Anerkennung für die Arbeit der Einsatzkräfte ausdrücken, die an 365 Tagen im Jahr – auch an Feiertagen – für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen.

Feiertagsdienst gehört zum Berufsalltag

Für die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst ist der Dienst an Heiligabend Teil des Berufsalltags. Bei der Dienstplanung wird, soweit möglich, auf die familiären Situationen der Beschäftigten Rücksicht genommen. Dennoch bleibt die Einsatzbereitschaft oberste Priorität, um jederzeit auf Notfälle reagieren zu können.

Weihnachten auf der Wache – wenn es das Einsatzgeschehen erlaubt

Sofern es die Einsatzlage zulässt, bereiten sich die Wachbesatzungen am Abend auf ein gemeinsames Weihnachtsessen vor. Allerdings kann dieses jederzeit durch Einsätze unterbrochen werden – ein Umstand, der für die Feuerwehr zum Alltag gehört.

Dank auch an die ehrenamtlichen Kräfte

Besonderer Dank galt auch den zahlreichen ehrenamtlichen Mitgliedern der Feuerwehr Bergisch Gladbach. Viele von ihnen verbringen den Heiligabend bei ihren Familien, stehen jedoch in Bereitschaft und können im Bedarfsfall jederzeit alarmiert werden.

Wünsche für ein sicheres Weihnachtsfest

Zum Abschluss richtete die Feuerwehr Bergisch Gladbach Weihnachtsgrüße an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und wünschte ein ruhiges, besinnliches und vor allem sicheres Fest.

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Silvester in der Innenstadt von Bergisch Gladbach

Feuerwehr rechnet zum Jahreswechsel mit erhöhter Einsatzlage

29 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Zum Jahreswechsel 2025/26 bereitet sich die Feuerwehr Bergisch Gladbach erneut auf eine deutlich erhöhte Zahl von Einsätzen vor. Erfahrungsgemäß führen Silvesterfeuerwerk, Alkoholkonsum und winterliche Witterungsverhältnisse zu Bränden, Verletzungen und Verkehrsunfällen. Besonders häufig werden brennende Balkone, Müllcontainerbrände sowie Verletzungen durch Feuerwerkskörper gemeldet.

Silvester in der Innenstadt von Bergisch Gladbach

Die Feuerwehr appelliert daher an die Bevölkerung, umsichtig zu handeln und Risiken zu vermeiden. Jede verhinderte Verletzung entlaste den Rettungsdienst und sorge dafür, dass Hilfe dort schnell ankommt, wo sie dringend gebraucht wird.

Zusätzliche Einsatzkräfte ab dem frühen Abend

Um auf mögliche Einsatzspitzen vorbereitet zu sein, stockt die Feuerwehr Bergisch Gladbach ihre personellen und technischen Ressourcen deutlich auf. Neben den regulär besetzten Feuer- und Rettungswachen werden ab 18 Uhr zusätzliche Einheiten aktiviert.

Mehrere ehrenamtliche Einheiten besetzen die Feuerwehrhäuser in der Stadtmitte, in Herkenrath sowie in Paffrath/Hand. Die Einheiten Refrath und Schildgen halten jeweils eine Staffel in Rufbereitschaft vor. Zusätzlich steht ein weiterer Einsatzführungsdienst zur Koordination größerer Einsatzlagen bereit.

Auch der Rettungsdienst wird verstärkt: Zwischen 19:30 Uhr und 7:30 Uhr ist ein zusätzlicher Rettungswagen im Stadtgebiet im Einsatz, um medizinische Notfälle schneller versorgen zu können.

Feuerwerkskörper als häufige Unfallursache

Ein Großteil der Silvestereinsätze ist laut Feuerwehr vermeidbar. Brände und schwere Verletzungen entstehen häufig durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern. Besonders gefährlich sind illegale oder selbst gebaute Böller, deren Sprengkraft nicht kalkulierbar ist.

Die Feuerwehr weist darauf hin, dass Erwachsene eine besondere Verantwortung tragen und Kinder sowie Jugendliche über die Gefahren aufklären sollten. Unachtsamkeit könne innerhalb weniger Sekunden zu schweren Verletzungen oder Bränden führen.

Acht Hinweise für einen sicheren Jahreswechsel

Um Unfälle und Brände zu vermeiden, gibt die Feuerwehr Bergisch Gladbach konkrete Sicherheitstipps für die Silvesternacht:

Feuerwerkskörper dürfen ausschließlich von Personen ab 18 Jahren verwendet werden. Die Gebrauchsanweisungen der Hersteller sind unbedingt zu beachten, Feuerwerk darf niemals in geschlossenen Räumen gezündet werden. Das Abbrennen ist außerdem in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Altenheimen sowie Fachwerk- oder Reetdachhäusern untersagt.

Wichtig ist zudem, ausreichend Sicherheitsabstand einzuhalten und niemals auf Menschen oder Gebäude zu zielen. Blindgänger sollten keinesfalls erneut entzündet werden. Erlaubt ist ausschließlich geprüftes Feuerwerk, illegale Knallkörper oder Eigenbauten sind strikt zu vermeiden.

Feuerwerkskörper sollten sicher gelagert und nicht körpernah in Jacken- oder Hosentaschen getragen werden. Balkone sollten vorab von brennbaren Gegenständen befreit, Fenster und Türen geschlossen werden, um Funkenflug zu verhindern.

Im Notfall gilt: Bei Bränden oder Unfällen umgehend den Notruf 112 wählen.

Feuerwehr wünscht sicheren Start ins Jahr 2026

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für umsichtiges Verhalten und wünscht einen sicheren und unfallfreien Start ins neue Jahr. Rücksicht und Vorsicht tragen maßgeblich dazu bei, Einsatzkräfte zu entlasten und Leben zu schützen.

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Pkw Toyota nach Überholmanöver

Pkw überschlägt sich auf der Scherfbachtalstraße

29 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Ein riskantes Überholmanöver hat am Sonntagabend auf der Scherfbachtalstraße (L 296) in Odenthal zu einem schweren Verkehrsunfall geführt. Ein 18-jähriger Autofahrer verlor dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug, das sich überschlug und auf dem Dach liegen blieb. Der junge Mann wurde nur leicht verletzt, der Sachschaden ist jedoch erheblich.

Pkw Toyota nach Überholmanöver

Überholmanöver kurz vor Kurve endet im Schleudern

Der Unfall ereignete sich gegen 19.30 Uhr außerhalb geschlossener Ortschaften in Fahrtrichtung Höffe. Nach bisherigen Erkenntnissen setzte der 18-jährige Fahrer aus Kürten mit seinem Toyota kurz vor einer Kurve zum Überholen an und passierte dabei den Pkw einer 43-jährigen Fahrerin aus Bergisch Gladbach. Im anschließenden Kurvenbereich geriet das Fahrzeug ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach.

Winterglätte offenbar entscheidender Faktor

Nach ersten Ermittlungen der Polizei könnte nicht angepasste Geschwindigkeit bei winterlichen Straßenverhältnissen unfallursächlich gewesen sein. Zum Unfallzeitpunkt herrschte Glätte auf der Fahrbahn, was die Kontrolle über das Fahrzeug zusätzlich erschwert haben dürfte. Die Polizei prüft nun den genauen Hergang sowie mögliche weitere Einflussfaktoren.

Fahrer nur leicht verletzt – Fahrzeug Totalschaden

Trotz der Schwere des Unfalls hatte der 18-Jährige Glück im Unglück: Er zog sich lediglich leichte Verletzungen zu und konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen. Eine Rettungswagenbesatzung versorgte ihn noch an der Unfallstelle. Der Pkw hingegen wurde stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt.

Führerschein sichergestellt und Straße zeitweise gesperrt

Aufgrund des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung durch grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Fahren stellten die Einsatzkräfte den Führerschein des jungen Fahrers sicher. Während der Unfallaufnahme und der Bergung des Fahrzeugs musste die Scherfbachtalstraße zeitweise gesperrt werden, was zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen führte.

Polizei mahnt zu angepasster Fahrweise

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass insbesondere bei winterlichen Bedingungen erhöhte Vorsicht geboten ist. Glätte, eingeschränkte Sicht und kurvige Strecken erhöhen das Unfallrisiko deutlich – insbesondere bei riskanten Überholmanövern außerhalb geschlossener Ortschaften.

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