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Förderstipendien 2026: Stadt Köln startet Ausschreibung für junge Künstler*innen

16 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Die Köln schreibt ihre renommierten Förderstipendien auch für das Jahr 2026 aus. Junge Künstlerinnen und Künstler aus Nordrhein-Westfalen können sich ab sofort bis zum 1. März 2026 um eines der begehrten Stipendien bewerben. Ziel der Förderung ist es, Nachwuchskunstschaffenden mehr finanziellen Spielraum zu verschaffen und ihnen die Konzentration auf ihre künstlerische Arbeit zu ermöglichen.

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Fünf Stipendien in unterschiedlichen Sparten

Für 2026 vergibt die Stadt insgesamt fünf Förderstipendien, die jeweils mit 12.000 Euro dotiert sind. Ausgeschrieben sind:

  • das Friedrich-Vordemberge-Stipendium für Bildende Kunst
  • das Chargesheimer-Stipendium für Medienkunst
  • das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium für Literatur
  • das Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendium für Komponist*innen Neuer Musik
  • das Horst-und-Gretl-Will-Stipendium für Jazz und improvisierte Musik

Wer sich bewerben kann

Bewerben können sich junge Kunstschaffende, die im Jahr 2026 nicht älter als 35 Jahre werden (Jahrgang 1991 und jünger). Für das Horst-und-Gretl-Will-Stipendium gilt eine niedrigere Altersgrenze von 30 Jahren (Jahrgang 1996 und jünger), da dieses Stipendium aus privaten Mitteln finanziert wird.

Voraussetzung ist außerdem, dass die Bewerber*innen ihren Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen haben. Wer nicht aus Köln stammt, soll während der Förderphase seinen Lebensmittelpunkt in die Domstadt verlegen. Dafür stellt die Stadt für drei Monate ein städtisches Gastatelier zur Verfügung.

Öffentliche Präsentationen geplant

Die Stipendiat*innen erhalten zusätzlich die Möglichkeit, ihre Arbeiten öffentlich zu präsentieren. Hierfür kooperiert die Stadt Köln mit namhaften Kulturinstitutionen wie dem Stadtgarten Köln, der Kunst-Station Sankt Peter, der artothek der Stadt Köln, der Kunsthochschule für Medien Köln sowie dem Literaturhaus Köln.

Langjährige Förderung des künstlerischen Nachwuchses

Die Förderstipendien der Stadt Köln werden bereits seit den 1970er-Jahren vergeben und zählen zu den wichtigsten kommunalen Nachwuchsförderprogrammen im Kulturbereich. Über die Vergabe entscheidet in jeder Sparte eine unabhängige Fachjury.

Im Jahr 2025 gingen die Stipendien unter anderem an Mohamad Sabbah, Moritz Riesenbeck, Aline Sarah Müller, Jorik Bergman und Katrin Krause.

Bewerbungsschluss am 1. März 2026

Der 1. März 2026 ist Ausschlussfrist. Maßgeblich ist der fristgerechte Eingang der vollständigen Bewerbung. Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und zum Bewerbungsverfahren stellt die Stadt Köln online zur Verfügung.

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Stadt Köln baut Carsharing-Angebot weiter aus – 35 neue Stationen geplant

16 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Die Köln treibt den Ausbau nachhaltiger Mobilitätsangebote weiter voran. Im kommenden Jahr sollen stadtweit 35 neue stationsbasierte Carsharing-Standorte entstehen. Damit wird es für Kölnerinnen und Kölner noch einfacher, flexibel mobil zu sein – auch ohne eigenes Auto.

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Ausbau in allen Stadtbezirken

Bereits heute gibt es 27 Carsharing-Stationen im öffentlichen Raum. Nach einem Vergabeverfahren erhielt cambio Rheinland den Zuschlag für die Erweiterung des Angebots. Das Unternehmen bietet seit 1992 Carsharing in Köln an und will das stationsbasierte System nun deutlich ausweiten.

Die ersten neuen Stationen entstehen schwerpunktmäßig in den Stadtteilen Innenstadt, Sülz und Klettenberg sowie in Mülheim, Mauenheim, Junkersdorf und Ehrenfeld. Bis Ende 2026 sollen insgesamt 35 zusätzliche Stationen mit jeweils zwei Fahrzeugen in Betrieb gehen. Perspektivisch ist auch eine stärkere Berücksichtigung der Außenbezirke und der Wohnquartiere vorgesehen.

Alternative zum eigenen Auto stärken

Mit dem Ausbau möchte die Stadt den Umstieg vom eigenen Pkw auf gemeinschaftlich genutzte Fahrzeuge erleichtern. Ziel ist es, alternative Mobilitätsangebote wohnortnah verfügbar zu machen und damit die Abhängigkeit vom privaten Auto zu reduzieren.

Mobilitätsdezernent Ascan Egerer betont, dass Bürgerinnen und Bürger möglichst direkt vor ihrer Haustür attraktive Alternativen finden sollen. So könne der Verzicht auf ein eigenes Auto erleichtert werden, ohne die individuelle Mobilität einzuschränken.

Auch bei cambio Rheinland sieht man in dem Konzept große Chancen. Durch zusätzliche Stationen im öffentlichen Raum verkürzen sich die Wege zur nächsten Carsharing-Möglichkeit deutlich, was das Angebot für viele Menschen erst praktikabel macht.

Weniger Parkdruck, mehr Lebensqualität

Stationsbasiertes Carsharing ist ein wichtiger Baustein im Mobilitätsmix einer Großstadt. Studien zeigen, dass ein Carsharing-Fahrzeug in Köln im Schnitt 13 private Autos ersetzen kann. In dicht besiedelten Stadtteilen mit gutem öffentlichen Nahverkehr liegt das Potenzial sogar bei bis zu 20 Fahrzeugen. Damit leistet Carsharing einen direkten Beitrag zur Reduzierung des Parkflächenbedarfs und entlastet den öffentlichen Raum.

Ein weiterer Vorteil: Die Fahrzeuge werden an festen Stationen ausgeliehen und dort wieder abgestellt. Das erspart die Parkplatzsuche am Zielort und senkt den Parkdruck in den Quartieren. Das Angebot reicht vom Kleinwagen bis zum Transporter und ist auch für Unternehmen interessant, die ihren Fuhrpark optimieren möchten.

Teil des Gesamtkonzepts Mobilstationen

Der Ausbau fügt sich in das sogenannte „Raumbuch Mobilstationen“ ein, das einen flächendeckenden Aufbau von Mobilstationen im Stadtgebiet vorsieht. Ziel ist es, unterschiedliche Verkehrsmittel – etwa Carsharing, Fahrrad und öffentlicher Nahverkehr – sinnvoll miteinander zu verknüpfen und direkt in den Wohnquartieren verfügbar zu machen.

Das zugrunde liegende Carsharingkonzept wurde 2021 vom Verkehrsausschuss beschlossen und markierte einen Paradigmenwechsel. Während Carsharing-Stationen zuvor überwiegend auf privatem Grund eingerichtet wurden, stellt die Stadt nun gezielt öffentlichen Raum zur Verfügung. Die Wirkung der aktuellen Ausweitung wird fortlaufend beobachtet und soll Grundlage für weitere Standorte in den kommenden Jahren sein.

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Baubeginn für zwei zentrale Stadtentwicklungsprojekte in Bensberg

16 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In der 4. Kalenderwoche 2026 starten in Bensberg die Bauarbeiten für zwei bedeutende Projekte des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK): die Neugestaltung der Freianlage rund um den Deutschen Platz sowie die Umgestaltung des Quartiersplatzes im Wohnpark Bensberg. Mit den Maßnahmen verfolgt die Stadt Bergisch Gladbach das Ziel, die Aufenthaltsqualität im Stadtteil weiter zu verbessern und bestehende Freiräume zukunftsfähig aufzuwerten.

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Historische Parkanlage wird zeitgemäß weiterentwickelt

Der Startschuss für die Arbeiten am Deutschen Platz fällt ohne offizielle Baustelleneröffnung. Grund dafür sind die aktuell wechselhaften Witterungsverhältnisse. Die Stadt plant, die neugestaltete Parkanlage bis Ende 2026 wieder vollständig für die Öffentlichkeit freizugeben.

Bereits im Jahr 2020 begann eine intensive Planungsphase für die historische Grünanlage. Unter dem Leitgedanken „Neugestaltung trifft auf wechselvolle Geschichte“ wurde ein Konzept erarbeitet, das den Park behutsam modernisiert und zugleich seine historischen Elemente bewahrt. Dazu zählt unter anderem die Lindenallee, die früher als zentrale Wegeachse direkt auf das Schloss Bensberg ausgerichtet war.

Die Bauarbeiten erfolgen abschnittsweise, sodass der Park während der gesamten Bauzeit weiterhin zugänglich bleibt. Eine vollständige Sperrung ist nicht vorgesehen. Einen konkreten Fertigstellungstermin kann StadtGrün Bergisch Gladbach derzeit witterungsbedingt noch nicht benennen. Die vom Planungsausschuss beschlossene Entwurfsplanung ist online abrufbar, ebenso aktuelle Informationen zum Baufortschritt auf der städtischen InHK-Seite.

Quartiersplatz im Wohnpark wird behutsam neu gestaltet

Parallel dazu beginnen auch die Arbeiten am Quartiersplatz im Wohnpark Bensberg. Die Planungen hierfür wurden bereits 2021 in enger Abstimmung mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Wohnparks aufgenommen. Unter dem Arbeitstitel „dezenter ist besser“ entstand eine Entwurfsplanung, die bewusst auf Zurückhaltung setzt und die vorhandenen Qualitäten der Fläche betont.

Auch für dieses Projekt ist zunächst keine offizielle Baustelleneröffnung vorgesehen. Im weiteren Verlauf der Arbeiten sollen jedoch sowohl Anwohnerinnen und Anwohner als auch interessierte Bürgerinnen und Bürger regelmäßig über den Stand der Umsetzung informiert werden.

Förderung durch Bund und Land

Die Umsetzung des Quartiersplatzes wird durch Fördermittel von Bund und Land ermöglicht. Der entsprechende Förderantrag wurde im September 2022 eingereicht und bewilligt. Wie beim Deutschen Platz hängt auch hier der genaue Fertigstellungstermin von den Witterungsbedingungen ab und kann derzeit noch nicht abschließend benannt werden.

Mit dem gleichzeitigen Start beider Projekte setzt die Stadt ein deutliches Zeichen für die nachhaltige Aufwertung öffentlicher Räume und die weitere Stärkung des Stadtteils Bensberg.

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Aufmerksamer Zeuge verhindert Trunkenheitsfahrt in Wermelskirchen

16 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In Wermelskirchen hat ein aufmerksamer Zeuge am Donnerstagabend (15. Januar) möglicherweise Schlimmeres verhindert. Gegen 18 Uhr meldete er der Polizei über den Notruf eine auffällige und gefährliche Fahrweise eines Pkw.

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Unsichere Fahrt auf Berliner Straße und B 51

Nach Angaben des Zeugen war ein Nissan im Bereich der Berliner Straße sowie im weiteren Verlauf der B 51 mehrfach mit den Reifen in den Grünstreifen geraten. Das Fahrzeug habe stark geschwankt und sei nur knapp einem Unfall entgangen.

Polizei stoppt Fahrerin in Buchholzen

Die alarmierten Einsatzkräfte konnten den Wagen wenig später in der Ortschaft Buchholzen antreffen und kontrollieren. Am Steuer saß eine 67-jährige Frau aus Wermelskirchen. Bereits beim Aussteigen zeigte sich, dass sie deutlich unter Alkoholeinfluss stand und erhebliche Gleichgewichtsprobleme hatte.

Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,6 Promille. Damit lag eine absolute Fahruntüchtigkeit vor, die die zuvor beobachtete Fahrweise erklärte.

Blutprobe angeordnet

Zur Beweissicherung ordneten die Beamten eine Blutprobenentnahme an, die auf der Polizeiwache in Burscheid durch einen hinzugezogenen Arzt durchgeführt wurde. Die Weiterfahrt wurde der Frau untersagt, sie musste ihren Weg zu Fuß fortsetzen.

Gegen die 67-Jährige wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Polizei lobt Zivilcourage

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, wie wichtig Hinweise aus der Bevölkerung sind. Wer im Straßenverkehr eine ähnliche Beobachtung macht, sollte nicht zögern, die Polizei zu verständigen – entweder über jede Polizeidienststelle oder den kostenfreien Notruf 110. Aufmerksame Zeuginnen und Zeugen können so einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten.

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Prozess um Millionen gefälschte Zigaretten in Düsseldorfer Fabrik beginnt

16 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Vor dem Landgericht Düsseldorf startet am Freitag der Strafprozess gegen die mutmaßlichen Drahtzieher einer illegalen Zigarettenproduktion. Rund zehn Monate nach der Zerschlagung einer groß angelegten Zigarettenfabrik im Düsseldorfer Stadtteil Lierenfeld müssen sich vier Männer wegen schwerer Straftaten verantworten.

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Vier Angeklagte vor Gericht

Angeklagt sind vier Männer aus Polen und der Ukraine im Alter zwischen 45 und 58 Jahren. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem die Bildung einer kriminellen Vereinigung sowie besonders schwere Steuerhinterziehung vor. Nach den Ermittlungen sollen sie zwischen April 2024 und März 2025 in einer Halle in Düsseldorf im großen Stil gefälschte Zigaretten produziert haben.

Produktion in industriellem Ausmaß

Nach Angaben der Anklage wurden in dem Zeitraum rund 300 Millionen Zigaretten hergestellt. Dafür sollen die Organisatoren etwa zwölf Millionen Euro erhalten haben. Der entstandene Steuerschaden wird auf mehr als 53 Millionen Euro beziffert.

Zwei der Angeklagten aus Polen sollen eine leitende Rolle übernommen haben: Ein 46-Jähriger gilt als Manager der illegalen Fabrik, ein 48-Jähriger als Vorarbeiter. Die beiden weiteren Angeklagten aus der Ukraine sollen als Produktionshelfer tätig gewesen sein. Sie hatten ihre Beteiligung an der illegalen Herstellung bereits im Rahmen der Ermittlungen eingeräumt.

Arbeiter im Ausland angeworben

Einer der ukrainischen Angeklagten soll seine Tätigkeit im Februar 2025 aufgenommen haben. Bis zu seiner Festnahme arbeitete er demnach als Tabakschneider und war an der Produktion von mindestens 175.300 Stangen beteiligt – das entspricht mehr als 35 Millionen Zigaretten.

Große Mengen sichergestellt

Bei der Durchsuchung der Fabrik stellten die Ermittler rund 25 Millionen gefälschte Markenzigaretten sowie etwa 15 Tonnen Tabak sicher. Allein aus diesen beschlagnahmten Waren ergibt sich laut Anklage ein Steuerschaden von rund sechs Millionen Euro.

Langer Prozess erwartet

Für das Verfahren sind mehr als 40 Verhandlungstage angesetzt. Der Prozess soll sich voraussichtlich bis Ende August hinziehen. Das Gericht wird klären müssen, welche Rolle die einzelnen Angeklagten innerhalb der illegalen Produktionsstruktur gespielt haben und in welchem Umfang sie für den entstandenen Schaden verantwortlich sind.

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Erneuerung der Altenberger-Dom-Straße: Bauablauf angepasst – Verkehrseinschränkungen verschieben sich

16 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Die Stadt Bergisch Gladbach passt den Bauablauf für die geplante Erneuerung der Altenberger-Dom-Straße im Stadtteil Schildgen an. Entgegen der bisherigen Planung führt der angekündigte Baubeginn am 19. Januar 2026 zunächst nicht zu einer halbseitigen Sperrung der Straße. Ziel der kurzfristigen Anpassung ist es, den Gesamtzeitplan der Maßnahme einzuhalten und gleichzeitig die verkehrlichen Auswirkungen für Bürgerinnen und Bürger möglichst gering zu halten.

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Start mit erstem Bauabschnitt ohne Verkehrsbehinderungen

Zum Auftakt der Maßnahme wird nun ausschließlich der erste Bauabschnitt umgesetzt. Dieser umfasst – wie bereits ursprünglich vorgesehen – die Erneuerung des südöstlichen Gehweges auf der rechten Seite in Fahrtrichtung Odenthal. Die Arbeiten können unter Aufrechterhaltung des Verkehrs in beide Richtungen erfolgen.

Damit bleiben vorerst sowohl eine geänderte Verkehrsführung als auch Umleitungen und Anpassungen im Busverkehr aus. In den kommenden Wochen sind daher keine spürbaren verkehrlichen Einschränkungen zu erwarten.

Geändertes Verkehrskonzept für spätere Bauphasen

Für die weiteren Bauabschnitte hatte die beauftragte Baufirma ein angepasstes Verkehrskonzept vorgeschlagen, das eine deutliche Verkürzung der Bauzeit auf rund sieben Monate ermöglichen soll. Vorgesehen ist eine Einbahnstraßenregelung während der Bauzeit.

Die Stadt hat diesem Konzept grundsätzlich zugestimmt, jedoch mit wichtigen Änderungen und Auflagen: Künftig soll der Verkehr aus Richtung Köln in Richtung Odenthal über die Altenberger-Dom-Straße geführt werden. Diese Lösung erlaubt eine leistungsfähigere Schaltung der Knotenpunkte an der Leverkusener Straße und der Schlebuscher Straße als in der ursprünglich vorgesehenen Variante.

Schutz der Wohngebiete hat Priorität

Ein weiterer zentraler Punkt ist der Schutz angrenzender Wohngebiete. Die Stadt fordert vom zuständigen Verkehrssicherungsunternehmen ein belastbares Konzept, das sicherstellt, dass sich kein zusätzlicher Durchgangsverkehr in das Wohngebiet Nittum – insbesondere in den Nittumer Weg und den Zehntweg – verlagert.

Die notwendigen Pläne zur Verkehrsführung werden derzeit überarbeitet und eng mit den Busbetrieben abgestimmt. Aufgrund der noch offenen Details, insbesondere bei der künftigen Linienführung des öffentlichen Nahverkehrs, kann aktuell noch kein konkreter Termin für die Einführung der Einbahnstraßenregelung genannt werden.

Stadt kündigt rechtzeitige Information an

Die Stadt Bergisch Gladbach sichert zu, die Öffentlichkeit rechtzeitig über die weiteren Schritte und konkrete Termine zu informieren. Gleichzeitig bittet sie die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die notwendigen Anpassungen im Bauablauf und bedankt sich für die Geduld im Zusammenhang mit der umfassenden Erneuerung der Altenberger-Dom-Straße.

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Einbrecherin in Leichlingen auf frischer Tat gestört

15 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Tat am frühen Mittag

In Leichlingen ist es am Mittwoch, 14. Januar, kurz vor 13 Uhr zu einem versuchten Einbruch in ein Einfamilienhaus an der Opladener Straße gekommen. Eine bislang unbekannte Täterin versuchte, sich gewaltsam Zugang zu dem Haus zu verschaffen.

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Küchenfenster aufgehebelt

Nach Zeugenaussagen hebelte die Tatverdächtige mit einem bislang unbekannten Gegenstand an einem Küchenfenster. Dabei zerbrach die Glasscheibe. Ziel war offenbar, in das Haus einzudringen.

Hausbesitzerin überrascht Täterin

Als die Hausbesitzerin vom Einkaufen zurückkehrte, traf sie die Einbrecherin noch am Tatort an. Die Täterin ergriff daraufhin sofort die Flucht. Zu einem Eindringen in das Haus kam es nicht, sodass es bei einem Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro blieb.

Fahndung ohne Erfolg

Die Polizei wurde wenig später informiert und nahm vor Ort eine Strafanzeige auf. Eine Fahndung verlief aufgrund des zeitlichen Abstands ohne Erfolg. Noch am selben Tag führte die Polizei eine Spurensicherung am Tatort durch.

Täterbeschreibung veröffentlicht

Im Rahmen der Anzeigenaufnahme beschrieb die Geschädigte die Tatverdächtige wie folgt:
weiblich, etwa 16 bis 18 Jahre alt, circa 160 bis 165 Zentimeter groß, schlanke Statur, osteuropäisches Erscheinungsbild.

Polizei bittet um Hinweise

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder zur beschriebenen Person geben können, werden gebeten, sich an das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg zu wenden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegengenommen.

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Richtfest für neues Interims-Klassenhaus des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums

15 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Mit dem Richtfest am Mittwoch, 14. Januar 2026, hat der Neubau des dreigeschossigen Interims-Klassenhauses für das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (DBG) einen wichtigen Meilenstein erreicht. Seit dem Spatenstich im August 2025 entsteht auf dem Gelände des Sportverein Jan Wellem ein modernes Schulgebäude in modularer Holzbauweise, das pünktlich zum Schuljahresbeginn 2026/27 bezugsfertig sein soll.

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Schneller Baufortschritt dank Modulbauweise

Bereits beim offiziellen Baustart am 12. August 2025 war klar, dass das Projekt einen ambitionierten Zeitplan verfolgt. Die Schulbau GmbH Bergisch Gladbach (SBGL) setzt dabei auf eine serielle Holzmodulbauweise, die sich in der Stadt bereits mehrfach bewährt hat. Vorgefertigte Module ermöglichen eine zügige Errichtung des Rohbaus und sorgen zugleich für eine geringere Belastung der Anwohnenden.

Auch die vorbereitenden Maßnahmen – darunter die enge Abstimmung mit dem Sportverein Jan Wellem sowie notwendige Baumfällungen mit anschließenden Ersatzpflanzungen – konnten planmäßig abgeschlossen werden.

Lob für Zusammenarbeit und Verlässlichkeit

Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte beim Richtfest das Zusammenspiel aller Beteiligten:
„Dass wir heute Richtfest feiern können, ist das Ergebnis einer starken Gemeinschaftsleistung. Verwaltung, SBGL, der Sportverein Jan Wellem und die beteiligten regionalen Unternehmen ziehen an einem Strang. Dieses Projekt zeigt, wie leistungsfähig unsere Stadt ist, wenn alle gemeinsam Verantwortung übernehmen.“

Auch Sebastian Rolko, Geschäftsführer der SBGL, zeigte sich zufrieden mit dem Fortschritt:
„Beim Spatenstich haben wir zugesagt, dieses Gebäude zum Sommer 2026 fertigzustellen – und wir halten voraussichtlich Wort. Die Holzmodulbauweise zeigt erneut, wie effizient, präzise und verlässlich sie ist.“

Der Schulbau-Dezernent und Kämmerer der Stadt Bergisch Gladbach, Thore Eggert, betonte die solide Planung:
„Dieses Richtfest steht für Maßnahmentreue und finanzielle Verlässlichkeit. Die Interimsnutzung war frühzeitig im Haushalt berücksichtigt, sodass wir das Projekt mit hoher Planungssicherheit umsetzen können.“

Ergänzend hob Alexandra Meuthen, Fachbereichsleiterin Immobilien, Liegenschaften und Stadtgrün, die Qualität des Neubaus hervor:
„Die Holzbauweise ist nicht nur nachhaltig, sondern schafft auch ein hochwertiges Lernumfeld. Das DBG erhält hier ein modernes Gebäude, das den kommenden Jahren bestens gerecht wird.“

Interimsgebäude für bis zu 15 Jahre

Nach Abschluss des Innenausbaus sowie der Gestaltung der Schulhof- und Sportflächen soll das Interims-Klassenhaus dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium für bis zu 15 Jahre zur Verfügung stehen. Damit schafft die Stadt dringend benötigte Kapazitäten und stellt sicher, dass der Schulbetrieb auch während weiterer Baumaßnahmen am Hauptstandort reibungslos fortgeführt werden kann.

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Entwicklungsplanung Weststadt: Zweiter Online-Dialog startet

15 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Die Stadt Köln treibt die Entwicklungsplanung für die Kölner Weststadt weiter voran und lädt die Bürgerinnen zur erneuten Beteiligung ein. Ab dem 21. Januar bis einschließlich 15. Februar 2026 findet der zweite Online-Dialog zum wichtigen Zukunftsprojekt statt. Ziel ist es, Erfahrungen, Bedarfe und Ideen der Kölnerinnen frühzeitig in die Planung einzubeziehen.

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Großes Entwicklungsgebiet im Kölner Westen

Die Weststadt liegt in den linksrheinischen Stadtbezirken Lindenthal und Ehrenfeld und umfasst rund 500 Hektar. Das Gebiet wird durch den Militärring, die Aachener Straße, den Melatengürtel und die Venloer Straße begrenzt. Geprägt ist die Weststadt von einem tiefgreifenden Wandel: Neben klassischen Gewerbe- und Logistiknutzungen finden sich dort eine lebendige Klubkultur sowie neue Büro- und Wohnquartiere.

Mit der Entwicklungsplanung möchte die Stadt Köln diese vielfältigen Entwicklungen gezielt steuern und zu einem zukunftsfähigen Gesamtkonzept zusammenführen.

Online-Beteiligung für alle Kölner*innen

Im Zeitraum vom 21. Januar bis 15. Februar 2026 können alle Kölner*innen ihre Einschätzungen und Ideen auf dem Online-Portal „Meinung für Köln“ einbringen. Im Fokus des Dialogs stehen drei sogenannte Lupenräume: der Gleispark, der Grüne Weg und die Bickendorfer Höfe. Die Stadt möchte hier insbesondere mehr über die Erfahrungen, Herausforderungen und Wünsche der Menschen erfahren, die das Gebiet nutzen oder dort leben.

Wer sich vorab informieren möchte, findet bereits jetzt ausführliche Informationen zum Projekt und zur Beteiligung auf der Website von Meinung für Köln.

Grundlage für eine zukunftsorientierte Planung

Mit der „Entwicklungsplanung Weststadt“ setzt die Verwaltung einen Ratsbeschluss vom 6. Februar 2020 um. Dieser sieht die Überarbeitung der Rahmenplanung für Braunsfeld, Müngersdorf und Ehrenfeld aus dem Jahr 2004 vor. Die neue Planung soll zeigen, wie die dynamischen Flächenentwicklungen privater Vorhabenträger*innen sinnvoll aufeinander abgestimmt werden können.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Lupenräumen. Diese kleineren, klar abgegrenzten Bereiche gelten als Schlüsselorte für zukünftige Veränderungen und bieten besonderes Entwicklungspotenzial.

Bürgerbeteiligung als zentraler Baustein

Die Rückmeldungen der Kölner*innen spielen eine zentrale Rolle für den weiteren Planungsprozess. Sie helfen der Stadt, relevante Bedarfe zu erkennen und neue Ideen für die Lupenräume zu entwickeln. Die Verwaltung ruft daher zur regen Teilnahme am Online-Dialog auf, um die Zukunft der Weststadt gemeinsam zu gestalten.

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Wermelskirchen: Zwei Pedelec-Diebe fliehen schwankend – Polizei schnappt Täter kurze Zeit später

15 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Zwei mutmaßlich alkoholisierte und berauschte Männer aus Solingen stahlen am Mittwochabend zwei hochwertige Pedelecs aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses in Wermelskirchen – dank eines aufmerksamen Hinweises konnte die Polizei die Täter schnell stellen.

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Zeugin hört verdächtige Geräusche

Am Mittwochabend (14. Januar) gegen 21:15 Uhr wurde eine Bewohnerin der Thomas-Mann-Straße auf seltsame Geräusche aus dem Keller des Hauses aufmerksam. Kurz darauf beobachtete sie, wie zwei Männer mit Fahrrädern aus einer rückwärtigen Tür flüchteten – laut Zeugin mit auffällig unsicherer Fahrweise in Richtung Kenkhauser Straße.

Täter in der Nähe gestellt

Die Polizei leitete sofort eine Fahndung im Nahbereich ein. Wenig später, gegen 21:50 Uhr, entdeckten Einsatzkräfte zwei Männer, die auf Pedelecs die Straße Am Belten entlangfuhren. Aufgrund der genauen Personen- und Fahrradbeschreibung passten die Verdächtigen zu den Hinweisen. Bei der Kontrolle konnten sie keine Angaben zur Herkunft der Räder machen – und sich auch nicht ausweisen.

Verdacht auf Alkohol- und Drogenkonsum

Beide Männer, 34 und 29 Jahre alt und aus Solingen, standen offenbar unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Atemalkoholtests ergaben rund 1,6 und 1 Promille. Einen Drogentest lehnten sie ab. Die Polizei brachte sie zur Wache in Burscheid, wo beiden eine Blutprobe entnommen wurde.

Fahrräder zurück beim Besitzer

Die gestohlenen Pedelecs konnten dem rechtmäßigen Eigentümer bereits wieder zurückgegeben werden. Nach Abschluss der Maßnahmen durften die beiden Tatverdächtigen die Polizeiwache verlassen. Die weiteren Ermittlungen wegen schweren Diebstahls und Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinfluss dauern an.

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