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Gelungener Auftakt für neue Schulstraße in Hand

14 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Der Verkehrsversuch „Schulstraße“ im Umfeld der GGS und KGS Hand ist am Dienstag, den 13. Januar 2026, erfolgreich gestartet. Mit der Maßnahme verfolgt die Stadt das Ziel, den motorisierten Hol- und Bringverkehr sowie den Durchgangsverkehr deutlich zu reduzieren und den Schulweg für Kinder sicherer zu gestalten.

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Bereits am ersten Tag zeigte sich eine spürbare Entlastung der Verkehrssituation rund um die Schulen. Weniger Autos im unmittelbaren Schulumfeld sorgten für mehr Übersicht und Sicherheit für die zu Fuß gehenden Schülerinnen und Schüler.

Klare Zufahrtsregelungen zu Schulzeiten

Während der Schulzeiten gelten für die Straßen Im Grafeld, Heimstättenweg und Sankt-Konrad-Straße feste Zufahrtsbeschränkungen. Die Einfahrt ist morgens von 7.30 bis 8.15 Uhr sowie mittags von 14.30 bis 15.15 Uhr ausschließlich mit einer Ausnahmegenehmigung der Stadtverwaltung erlaubt. Die Einhaltung der Regelungen wird durch die Polizei kontrolliert, um die Wirksamkeit der Schulstraße sicherzustellen.

Fokus auf sichere Schulwege

Bürgermeister Marcel Kreutz sieht in der Schulstraße einen wichtigen Schritt hin zu mehr Verkehrssicherheit: Er betont, dass der Schutz von Kindern auf dem Schulweg von Beginn an einen klaren Handlungsschwerpunkt darstellt und der nun erreichte schnelle Erfolg diesen Kurs bestätigt.

Auch der Erste Beigeordnete Ragnar Migenda bewertet den Start positiv. Zwar sei die neue Verkehrssituation für alle Beteiligten zunächst ungewohnt, doch bereits am ersten Tag habe sich eine deutliche Verbesserung gezeigt. Sein Dank gilt insbesondere den Anwohnenden, Eltern, Lehrkräften, der Schulgemeinschaft und der Polizei für die konstruktive Begleitung des Projekts.

Positive Rückmeldungen aus dem Schulalltag

Aus dem direkten Umfeld der Schulen kommen erste positive Rückmeldungen. Eltern und Lehrkräfte berichten von ruhigeren Situationen vor den Schuleingängen und einem insgesamt sichereren Schulweg. Auch viele Verkehrsteilnehmende zeigten Verständnis für die neuen Regeln und hielten sich an die Beschränkungen.

Auswertung und mögliche Verstetigung

Die Stadtverwaltung von Bergisch Gladbach begleitet den Verkehrsversuch eng und sammelt Hinweise sowie Erfahrungen aus der Praxis. Diese fließen in eine begleitende Evaluation ein, die in den kommenden Monaten fortgesetzt wird. Auf dieser Grundlage soll später über eine dauerhafte Einführung der Schulstraße entschieden werden.

Bürgerinnen und Bürger können Anregungen oder Fragen an die Abteilung Mobilität richten. Weitere Informationen zum Thema Schulstraßen sind auf der Internetseite der Stadt abrufbar. Die Stadt bedankt sich bei allen Beteiligten für die Unterstützung und das gezeigte Verständnis in der Startphase des neuen Verkehrskonzepts.

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Neuer Mindestlohn für Dachdecker im Rheinisch-Bergischen Kreis

14 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Für die Beschäftigten im Dachdeckerhandwerk im Rheinisch-Bergischer Kreis gibt es seit Januar mehr Geld. Der spezielle Mindestlohn für Dachdecker wurde angehoben und liegt nun bei 16,60 Euro pro Stunde für ausgebildete Gesellen. Darauf weist die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hin.

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Mehr Geld pro Monat für Fachkräfte

Durch die Anhebung des Mindestlohns profitieren insbesondere ausgebildete Dachdecker: Bei einer Vollzeitstelle ergibt sich ein monatliches Plus von rund 100 Euro. Auch ungelernte Arbeitskräfte erhalten mehr Lohn. Für sie gilt nun ein Mindeststundenlohn von 14,96 Euro.

Rund 100 Betriebe im Kreis betroffen

Im Rheinisch-Bergischen Kreis gibt es aktuell 106 Dachdeckerbetriebe, in denen die neuen Mindestlöhne Anwendung finden. Nach Angaben der IG BAU Köln-Bonn arbeiten rund 540 Beschäftigte im regionalen Dachdeckerhandwerk. Die Zahlen basieren auf Daten der Arbeitsagentur.

Gewerkschaft rät zur Lohnkontrolle

Die IG BAU empfiehlt allen Dachdeckern im Kreis, die keinen Tariflohn, sondern den Mindestlohn erhalten, ihre Lohnabrechnung für den Januar genau zu prüfen. Die Gewerkschaft bietet Unterstützung an, falls Unklarheiten oder Abweichungen auftreten.

Weitere Lohnerhöhungen bereits vereinbart

Bereits jetzt ist klar: Die Löhne im Dachdeckerhandwerk sollen weiter steigen. Die IG BAU hat nach eigenen Angaben für die kommenden zwei Jahre weitere Erhöhungen des Dachdecker-Mindestlohns ausgehandelt. Damit soll die körperlich anspruchsvolle und verantwortungsvolle Arbeit auf den Dächern langfristig besser vergütet werden.

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Öffentlichkeitsfahndung erfolgreich beendet

14 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Die Öffentlichkeitsfahndung nach dem 15-jährigen Pascal K. aus Leichlingen ist eingestellt worden. Der Jugendliche wurde von der Bundespolizei in Paderborn wohlbehalten angetroffen.

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Jugendlicher unverletzt aufgefunden

Nach Angaben der Behörden besteht kein weiterer Handlungsbedarf. Der Jugendliche ist unverletzt und befindet sich in Sicherheit. Damit endete die Suche wenige Tage nach dem Start der Öffentlichkeitsfahndung mit einem positiven Ausgang.

Dank an Öffentlichkeit und Medien

Die Polizei dankte der Bevölkerung sowie den Medien für die Unterstützung bei der Suche in den vergangenen Tagen. Medienvertreter, die im Rahmen der Fahndung ein Foto des Jugendlichen veröffentlicht hatten, wurden gebeten, dieses nun zu löschen.

Fahndungsmaßnahmen aufgehoben

Mit dem Antreffen des Jugendlichen sind sämtliche Fahndungsmaßnahmen beendet. Weitere Angaben zu den Umständen wurden nicht gemacht.

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Diebstahl in Wohnung am Gerottener Weg

14 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In Rösrath ist eine 80-jährige Seniorin Opfer eines dreisten Diebstahls geworden. Am Dienstagvormittag, dem 13. Januar, wurde sie zwischen 10:00 Uhr und 10:50 Uhr in ihrer Wohnung am Gerottener Weg bestohlen. Die Täterin gab sich nach bisherigen Erkenntnissen als Reinigungskraft aus, um sich Zutritt zur Wohnung zu verschaffen.

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Täterin täuscht Reinigungsdienst vor

Die Seniorin hatte die Frau in ihre Wohnung gelassen, um Reinigungsarbeiten durchführen zu lassen. Währenddessen entwendete die Tatverdächtige unbemerkt mehrere Schmuckstücke sowie eine Geldbörse mit Bargeld, Krankenkassenkarte und Personalausweis. Der Diebstahl fiel erst auf, nachdem die Frau die Wohnung unter dem Vorwand eines dringenden Anlasses vorzeitig verlassen hatte.

Schaden im dreistelligen Bereich

Der entstandene finanzielle Schaden wird von den Ermittlern auf mehrere hundert Euro geschätzt. Nach bisherigen Erkenntnissen gehen die Beamten davon aus, dass es sich bei der Täterin nicht um eine echte Reinigungskraft handelte, sondern dass diese Rolle gezielt genutzt wurde, um Zugang zur Wohnung zu erhalten.

Polizei warnt vor Betrugsmaschen

Die Polizei nahm eine Strafanzeige auf und warnt erneut vor ähnlichen Betrugs- und Diebstahlsmaschen, die sich häufig gegen ältere Menschen richten. Insbesondere alleinlebende Seniorinnen und Senioren sollten keine Unbekannten in ihre Wohnung lassen. In Zweifelsfällen wird empfohlen, Termine zu verschieben und eine Vertrauensperson hinzuzuziehen.

Zeugen gesucht

Die Ermittlungen führt die zuständige Polizeibehörde in Rösrath. Hinweise zu der Tat nimmt die Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.

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Stromausfall in Leverkusen führt zu Schäden an Elektrogeräten

13 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Ein Stromausfall am Sonntag hat in Leverkusen für Ärger bei vielen Haushalten gesorgt. In der Folge des Ausfalls meldeten zahlreiche Anwohner defekte Elektrogeräte und beschädigte Durchlauferhitzer. Ursache war nach bisherigen Erkenntnissen eine Überspannung, die infolge eines technischen Defekts bei einem vorgelagerten Netzbetreiber entstanden ist.

Mehrere Stadtteile betroffen

Die Überspannung wirkte sich insbesondere auf die nordöstlichen Stadtteile Alkenrath, Steinbüchel, Lützenkirchen, Schlebusch und Bergisch Neukirchen aus. Dort wurden zahlreiche elektronische Geräte in privaten Haushalten in Mitleidenschaft gezogen.

Energieversorger sieht keine Haftung

Der örtliche Energieversorger Energieversorgung Leverkusen erklärte, dass er für die entstandenen Schäden nicht hafte. Begründet wird dies damit, dass die Überspannung nicht im eigenen Netz verursacht worden sei. Parallel dazu wurden umfangreiche Nacharbeiten im Niederspannungsnetz durchgeführt, um die Versorgung zu stabilisieren und weitere Auswirkungen für Endkunden zu vermeiden.

Schadensmeldungen über Westnetz

Betroffene Kundinnen und Kunden können sich bei anhaltenden Problemen an die Störungsannahme wenden. Zuständig für die Schadensbearbeitung ist der vorgelagerte Netzbetreiber Westnetz, der Schadensmeldungen über ein entsprechendes Formular entgegennimmt. Anwohnern wird empfohlen, beschädigte Geräte zu dokumentieren und den Schaden zeitnah zu melden.

Der Stromausfall zeigt erneut, wie empfindlich moderne Haushalte auf Netzstörungen reagieren und welche Folgen Überspannungen für elektrische Anlagen haben können.

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Ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss unterwegs – Polizei stoppt Autofahrer in Bergisch Gladbach

13 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach hat die Polizei am Montagmittag (12.01.) einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der ohne gültige Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von Drogen unterwegs war. Beamte des Verkehrsdienstes wollten den Fahrer eines VW gegen 12.55 Uhr auf der Reginharstraße im Stadtteil Bockenberg kontrollieren.

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Keine Fahrerlaubnis vorhanden

Bei der Kontrolle gab der 36-jährige Mann aus Aldenhoven an, weder seinen Führerschein noch die Fahrzeugpapiere mitzuführen. Eine anschließende Überprüfung ergab, dass der Mann derzeit keine gültige Fahrerlaubnis besitzt und somit nicht berechtigt war, ein Kraftfahrzeug zu führen.

Verdacht auf Drogenkonsum bestätigt

Während der Kontrolle stellten die Polizisten zudem körperliche Auffälligkeiten fest, die auf den Konsum von Betäubungsmitteln hindeuteten. Der Fahrer erklärte sich mit einem freiwilligen Drogenvortest einverstanden. Dieser fiel positiv auf Amphetamin aus.

Blutprobe im Krankenhaus entnommen

Daraufhin brachten die Einsatzkräfte den Mann in ein nahegelegenes Krankenhaus, wo eine Blutprobenentnahme durchgeführt wurde. Nach Abschluss der Maßnahme konnte der 36-Jährige das Krankenhaus wieder verlassen. Das Führen von Kraftfahrzeugen wurde ihm vorerst untersagt.

Strafverfahren eingeleitet

Der Mann muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln verantworten. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass Drogen am Steuer ein erhebliches Risiko für alle Verkehrsteilnehmer darstellen und konsequent verfolgt werden.

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Transporter Ford nach Zusammenstoß

Vier Verletzte bei Verkehrsunfall auf der L 294 in Leichlingen

13 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In Leichlingen ist es am Montagmorgen (12.01.) zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Gegen 8.20 Uhr kollidierten auf der Landesstraße 294 im Bereich der Einmündung Koltershäuschen/Freienhalle ein Taxi und ein Transporter. Dabei wurden vier Menschen verletzt.

Transporter Ford nach Zusammenstoß

Taxi missachtet Vorfahrt

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 50-jähriger Mann aus Leverkusen mit einem Taxi der Marke VW unterwegs. Er kam aus Richtung Nagelsbaum und wollte an der Einmündung nach rechts auf die L 294 in Fahrtrichtung Metzholz abbiegen. Dabei übersah er offenbar einen vorfahrtberechtigten Transporter.

Der entgegenkommende Ford-Transporter wurde von einem 73-jährigen Mann aus Remscheid gesteuert, der von der Leichlinger Stadtmitte aus geradeaus in Richtung Metzholz unterwegs war. Im Einmündungsbereich kam es schließlich zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Vier Personen leicht verletzt

Bei dem Unfall wurden beide Fahrzeugführer sowie die beiden Fahrgäste des Taxis im Alter von 70 und 72 Jahren leicht verletzt. Andere Verkehrsteilnehmer setzten umgehend einen Notruf ab, sodass Polizei, Rettungsdienst und ein Notarzt schnell an der Unfallstelle eintrafen.

Alle vier Verletzten wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht, wo sie ambulant behandelt werden konnten.

Hoher Sachschaden und Sperrung

Der entstandene Sachschaden wird auf rund 40.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zudem war eine Reinigung der Fahrbahn durch ein Fachunternehmen erforderlich. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten blieb der betroffene Straßenabschnitt zeitweise gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

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Geologen prüfen Erdwärme-Potenzial unter Köln

12 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In Köln startet in den kommenden Wochen ein zukunftsweisendes Projekt zur Nutzung erneuerbarer Energien. Im Stadtteil Dellbrück wollen Geologen mit einer Tiefenbohrung untersuchen, ob sich die Region künftig für die Versorgung mit Erdwärme eignet. Auf einem ehemaligen Sportplatz soll dafür ein rund 20 Meter hoher Spezialbohrer aufgebaut werden, der Gesteinsproben aus bis zu 1.000 Metern Tiefe fördert.

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Kalksteinschicht unter Köln im Fokus

Fachleute des Geologischer Dienst Nordrhein-Westfalen gehen davon aus, dass sich unter dem Kölner Stadtgebiet eine Kalksteinschicht mit natürlichen Hohlräumen befindet. Ziel der Bohrung ist es, herauszufinden, ob sich in diesen Hohlräumen heißes Wasser befindet. Ein solcher Fund würde darauf hindeuten, dass die Region grundsätzlich für die Nutzung von Geothermie geeignet ist.

Grundlage für klimafreundliche Wärmeversorgung

Sollte sich das Vorkommen von warmem Tiefenwasser bestätigen, könnte dieses langfristig für die Fernwärmeversorgung genutzt werden. Ganze Wohnviertel ließen sich dann klimafreundlich beheizen – unabhängig von fossilen Energieträgern und stark schwankenden Energiepreisen. Die aktuelle Bohrung dient dabei ausschließlich der wissenschaftlichen Grundlagenforschung. Ob und in welchem Umfang später Erdwärmeanlagen entstehen, wäre Aufgabe von Stadtwerken oder Energieversorgern. Diese müssten für eine tatsächliche Nutzung deutlich tiefer bohren, teils bis in 2.000 Meter Tiefe.

Vorbild München – Erkenntnisse für Köln

In anderen Regionen Deutschlands wird Erdwärme bereits erfolgreich eingesetzt. In München etwa sind geothermische Anlagen bereits an das Fernwärmenetz angeschlossen. Für Köln geht es nun darum, belastbare Daten zu gewinnen, um ähnliche Konzepte perspektivisch bewerten zu können.

Rücksicht auf Anwohner geplant

Um die Belastung für Anwohner möglichst gering zu halten, wird der Bohrplatz mit Lärmschutzwänden ausgestattet. Der genaue Starttermin der Arbeiten steht noch nicht fest. Nach aktuellem Stand wird die Bohrung etwa zwei bis drei Monate dauern, bis die geplante Tiefe von 1.000 Metern erreicht ist. Dabei gelten strenge Lärmgrenzwerte.

Information und Transparenz vor Ort

Der Geologische Dienst plant, die Bevölkerung umfassend über das Projekt zu informieren. Neben Informationsveranstaltungen soll es auch eine begleitende Internetseite geben. Sobald die Bohrarbeiten laufen, sind zudem Führungen am Bohrplatz vorgesehen. Ziel ist es, Transparenz zu schaffen und den Menschen vor Ort Einblicke in das Forschungsprojekt und die Möglichkeiten der Erdwärmenutzung zu geben.

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Betreuungsplatzvergabe für August 2026 startet – Anmeldung ab 1. Februar

12 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In den Städten Burscheid, Kürten und Odenthal beginnt ab dem 1. Februar die Vergabe von Betreuungsplätzen in Kindertageseinrichtungen sowie in der Kindertagespflege. Die Plätze gelten für den Betreuungsstart im August 2026.

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Registrierung im Online-Portal Voraussetzung

Grundlage für die Teilnahme am Vergabeverfahren ist die rechtzeitige Registrierung im Online-Portal Little Bird. Eltern müssen dort spätestens sechs Monate vor dem gewünschten Aufnahmetermin einen persönlichen Account anlegen. Über das Portal werden alle Betreuungswünsche zentral erfasst und das gesamte Vergabeverfahren koordiniert.

Platzangebote ab Februar – schnelle Rückmeldung erforderlich

Ab dem 1. Februar versenden die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen ihre Platzangebote über das Portal. Familien sind aufgefordert, möglichst innerhalb von zwei Wochen auf die Angebote zu reagieren, um das Verfahren zügig und fair für alle Beteiligten abzuschließen.

Breites Angebot und verbesserte Platzsituation

Insgesamt stehen in den drei Kommunen 35 Kindertageseinrichtungen unterschiedlicher Träger sowie rund 70 Kindertagespflegestellen zur Verfügung. Nach Angaben des Rheinisch-Bergischer Kreis hat sich die Platzsituation im Vergleich zu den Vorjahren spürbar verbessert, insbesondere im Stadtgebiet von Burscheid. Dadurch gestaltet sich die Suche nach einem Betreuungsplatz für viele Familien deutlich entspannter.

Unterstützung bei fehlendem Platzangebot

Eltern, die im Rahmen des regulären Vergabeverfahrens bis Sommer 2026 kein Betreuungsangebot erhalten haben, können sich ab dem 1. Mai direkt an das Kreisjugendamt wenden. Auskünfte zu freien Platzkapazitäten sind dann telefonisch unter 02202 136293 oder per E-Mail an kinderbetreuung@rbk-online.de möglich.

Kreisjugendamt als Ansprechpartner

Für weitere Fragen oder allgemeine Informationen rund um die Betreuungsplatzvergabe steht das Kreisjugendamt des Rheinisch-Bergischen Kreises ebenfalls unter den genannten Kontaktdaten zur Verfügung. Familien wird empfohlen, sich frühzeitig zu informieren und ihre Betreuungswünsche vollständig im Online-Portal zu hinterlegen, um die Chancen auf einen passenden Platz zu erhöhen.

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Prinzenproklamation im Gürzenich eröffnet den Kölner Karnevals-Marathon

10 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Glanzvoller Auftakt im Herzen der Stadt

Mit der traditionellen Prinzenproklamation ist am Freitagabend im Gürzenich offiziell der Karnevals-Marathon in Köln eingeläutet worden. Vor rund 1.400 Gästen wurde das neue Kölner Dreigestirn feierlich in sein Amt eingeführt – ein Höhepunkt der Session und zugleich einer der wichtigsten Termine im kölschen Brauchtum.

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Lebenstraum wird Wirklichkeit

Für Prinz Niklas I. ist die Proklamation ein ganz besonderer Moment. Schon als Jugendlicher hatte er den festen Wunsch, eines Tages an der Spitze des Kölner Karnevals zu stehen. Mit seinem Amtsantritt erfüllt sich für ihn ein lang gehegter Traum, der nun im festlichen Rahmen Wirklichkeit geworden ist.

Das neue Dreigestirn der Session

Gemeinsam mit Bauer Clemens und Jungfrau Aenne bildet Prinz Niklas I. das Dreigestirn der Session 2025/2026. Der festliche Einzug und die Präsentation sorgten für große Begeisterung im Saal. Die drei Tollitäten repräsentieren in den kommenden Wochen den Kölner Karneval bei unzähligen Veranstaltungen in der Stadt und darüber hinaus.

Motto stellt Ehrenamt in den Mittelpunkt

Die aktuelle Session steht unter dem Motto „ALAAF – Mer dun et för Kölle“. Im Fokus stehen dabei das ehrenamtliche Engagement und die Menschen, die sich in Köln tagtäglich für das Gemeinwohl einsetzen. Dieses Leitmotiv soll während der gesamten Session sichtbar gemacht und gewürdigt werden.

Premiere für den Oberbürgermeister

Die Prinzenproklamation war zugleich eine Premiere für Kölns neuen Oberbürgermeister Torsten Burmester, der erstmals das Dreigestirn proklamierte. Dabei überreichte er traditionsgemäß die Insignien der Stadt: die Pritsche an den Prinzen, den Stadtschlüssel an den Bauern und den Spiegel an die Jungfrau.

Abschied und Neubeginn beim Festkomitee

Für den Präsidenten des Festkomitee Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn, war es die letzte Prinzenproklamation in seiner Amtszeit. Mit dem Aschermittwoch endet sein Engagement an der Spitze des Festkomitees.

Start in eine intensive Session

Mit der Proklamation beginnt für das Dreigestirn eine intensive Zeit. Bis zum Aschermittwoch am 18. Februar 2026 stehen zahlreiche Auftritte, Empfänge und Veranstaltungen auf dem Programm. Die Prinzenproklamation markiert damit nicht nur den offiziellen Start der Regentschaft der Tollitäten, sondern auch den Auftakt einer Session, die für Köln und seine Karnevalisten von großer Bedeutung ist.

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