Bergisch Gladbach – Gleich zwei Einsätze hielten die Feuerwehr Bergisch Gladbach am Montagmittag (25. August 2025) in Atem. Während im Stadtteil Sand ein Brand in einer Arztpraxis gemeldet wurde, schlug kurz darauf auch die Brandmeldeanlage im Evangelischen Krankenhaus in der Stadtmitte Alarm.
Feuerwehr Bergisch Gladbach
Brand in Arztpraxis in Sand
Um 11:53 Uhr wurde die Feuerwehr zur Kreuzung Heiligenstock/Kürtener Straße gerufen. In einer Arztpraxis im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses war es zu einem Brand gekommen. Das Praxispersonal reagierte schnell und brachte alle Patientinnen, Patienten und Mitarbeitenden rechtzeitig ins Freie.
Nach Angaben vor Ort ging das Feuer von einem Wandlüfter aus. Das Röntgengerät und andere medizinische Geräte blieben unbeschädigt. Die Feuerwehr konnte die Flammen rasch unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen verhindern. Wegen starker Rauchentwicklung mussten die Räume aufwendig entraucht werden. Personen kamen nicht zu Schaden, die Praxis ist jedoch bis auf Weiteres nicht nutzbar.
Fehlalarm im Evangelischen Krankenhaus
Noch während der Löscharbeiten erreichte die Leitstelle um 12:10 Uhr der nächste Alarm: Die automatische Brandmeldeanlage im Evangelischen Krankenhaus hatte ausgelöst. Einsatzkräfte mehrerer Löschzüge rückten aus. Vor Ort stellte sich jedoch schnell heraus, dass aufgewirbelter Staub bei Bauarbeiten den Alarm ausgelöst hatte. Gefahr bestand zu keinem Zeitpunkt.
Fazit
Dank des schnellen Handelns von Personal und Feuerwehr verliefen beide Einsätze glimpflich. „Am Ende zählt, dass niemand verletzt wurde“, so ein Sprecher der Einsatzleitung.
Bergisch Gladbach – In der Nacht auf Montag (25. August) haben Unbekannte an zwei Tankstellen Münzautomaten aufgebrochen und Bargeld erbeutet. Die Polizei bittet um Hinweise.
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Zwei Tatorte in einer Nacht
Am Montagnachmittag, gegen 14 Uhr, erstattete der Betreiber zweier Tankstellen Anzeige. In der Dellbrücker Straße im Stadtteil Hand hatten Täter den Münzbehälter eines Staubsaugerautomaten aufgebrochen. Auch in der Odenthaler Straße in Hebborn wurde ein Automat gewaltsam geöffnet – in diesem Fall handelte es sich um den Münzbehälter eines Hochdruckreinigers.
Während der Sachschaden an den Geräten im mittleren dreistelligen Bereich liegt, war die Beute vergleichsweise gering.
Verdächtiger beobachtet
Beim Aufbruch in der Dellbrücker Straße konnte gegen 2:30 Uhr ein Tatverdächtiger beobachtet werden. Er wird wie folgt beschrieben:
kräftige Statur
schwarze Winterjacke (vermutlich Steppjacke)
dunkle Hose
schwarze Schuhe
schwarze Mütze
Polizei bittet um Hinweise
Das Kriminalkommissariat der Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Wer in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der beiden Tankstellen gesehen hat, soll sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 melden.
Bergisch Gladbach-Katterbach – Ein unbekannter Täter hat am Freitag (22. August) eine 94-jährige Frau bestohlen, nachdem er sich unter falschem Vorwand Zutritt zu ihrem Haus verschafft hatte.
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Täter gibt sich als Stadtwerke-Mitarbeiter aus
Gegen 14 Uhr klingelte ein Mann an der Altenberger-Dom-Straße und stellte sich als Mitarbeiter der örtlichen Stadtwerke vor. Unter dem Vorwand, den Wasserfluss im Badezimmer überprüfen zu müssen, ließ ihn die Seniorin ins Haus. Während die Frau mit ihm ins Bad ging, verschwand der Täter unbemerkt in andere Räume.
Als die Bewohnerin ihn später suchte, war er bereits verschwunden. Kurz darauf bemerkte sie, dass Bargeld, ihre EC-Karte und mehrere Dokumente fehlten. Sie informierte sofort die Polizei und ließ ihr Konto sperren.
Beschreibung des Täters
Die 94-Jährige beschrieb den Mann wie folgt:
etwa 30 Jahre alt
schlank
dunkelblonde Haare
bekleidet mit einem gemusterten Hemd und Jeans
Polizei warnt vor Trickbetrügern
Die Polizei Rhein-Berg warnt erneut vor dieser bekannten Masche: Lassen Sie nur Handwerker oder Stadtwerke-Mitarbeiter in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die offiziell angekündigt worden sind. Im Zweifel sollte eine Vertrauensperson hinzugezogen werden.
Für Beratung und Informationen zu Betrugsprävention stehen die Kolleginnen und Kollegen der Kriminalprävention zur Verfügung – telefonisch unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de
Odenthal/Bergisch Gladbach – Am Samstag (23. August) wurden zwei Seniorinnen Opfer einer perfiden Betrugsmasche. Unbekannte gaben sich am Telefon als angebliche Bankmitarbeiter aus und forderten die Herausgabe von Bankkarten samt PIN. Ob den Frauen ein finanzieller Schaden entstanden ist, steht derzeit noch nicht fest.
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Vorgehen der Täter
Gegen 11:30 Uhr erhielt eine 79-jährige Odenthalerin einen Anruf eines Mannes, der sich als „Frank Neumann“ von der Volksbank ausgab. Unter dem Vorwand, ihre Bankkarte sei defekt, forderte er sie zur Herausgabe auf. Rund eine halbe Stunde später übergab die Frau ihre Karte samt PIN einem Unbekannten, der sich als „Herr Schütz“ vor ihrer Haustür in der Bergstraße vorstellte. Erst später ließ die Seniorin ihre Karte sperren.
Am Nachmittag desselben Tages traf es eine 85-jährige Frau aus Bergisch Gladbach. Auch sie wurde von einem angeblichen „Frank Neumann“ angerufen, der vorgab, ihre Bankkarte austauschen zu müssen. Gegen 14:30 Uhr übergab die Seniorin ihre Karte ebenfalls an den mutmaßlichen Komplizen „Herr Schütz“ am Schützheider Weg. Erst als sie ihrer Freundin von dem Vorfall erzählte, erkannte diese die Masche und riet zur sofortigen Kontosperrung.
Beschreibung des Abholers
Beide Opfer beschrieben den Abholer übereinstimmend wie folgt:
dunkle, braune Haare
etwa 25 bis 35 Jahre alt
circa 175 bis 180 cm groß
schlanke Statur
Die Polizei hat Strafanzeigen aufgenommen und bittet um weitere Hinweise.
Polizei warnt vor Betrugsmaschen
Die Polizei Rhein-Berg appelliert dringend: Geben Sie niemals persönliche Daten, Bankkarten oder Wertsachen an Unbekannte heraus. Echte Bankmitarbeiter fordern Kunden niemals telefonisch zur Herausgabe von Karten oder PIN auf.
Wer Beratung zu dieser oder ähnlichen Maschen wünscht, kann sich jederzeit an die Kriminalprävention wenden – telefonisch unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de
Leichlingen/Wermelskirchen – In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (21. auf 22. August) sind im Rheinisch-Bergischen Kreis gleich zwei hochwertige Fahrzeuge gestohlen worden. Sowohl in Leichlingen-Witzhelden als auch in Wermelskirchen schlugen bislang unbekannte Täter zu.
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DaimlerChrysler in Leichlingen verschwunden
Ein grau-silberner DaimlerChrysler SLK Cabrio, Baujahr 2003, verschwand von einem Stellplatz an der Straße Neuenhof in Witzhelden. Das Auto war am Donnerstagabend gegen 22 Uhr zuletzt gesehen worden. Am Freitagmorgen meldete der Nutzer den Diebstahl der Polizei. Der Wagen trägt das Kennzeichen W-HI1956 und hat einen Wert im unteren fünfstelligen Bereich. Auch die Zulassungsbescheinigung Teil 1 wurde entwendet.
Jaguar Land Rover in Wermelskirchen entwendet
Nur wenige Stunden später meldete sich der Besitzer eines schwarzen Jaguar Land Rover. Sein Fahrzeug war seit Donnerstagabend auf einem Parkplatz am Hauff-Weg abgestellt. Videoaufzeichnungen zeigen, dass der Wagen in der Nacht zu Freitag gegen 2:10 Uhr entwendet wurde. Das Fahrzeug mit dem Kennzeichen GL-TA2024 hat einen Wert im unteren sechsstelligen Bereich.
Polizei bittet um Hinweise
Beide Fahrzeuge wurden zur Fahndung ausgeschrieben. Das zuständige Kriminalkommissariat 3 in Burscheid bittet um Hinweise zu den Diebstählen oder möglichen Aufenthaltsorten der gestohlenen Autos. Zeugen können sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 bei der Polizei melden.
Leichlingen – Am Montagmorgen (20. August) haben Unbekannte in der Uferstraße die Seitenscheibe eines geparkten Lkw eingeschlagen. Beute machten die Täter dabei jedoch nicht.
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Tat am frühen Morgen
Zwischen 7:15 Uhr und 7:45 Uhr war der Mercedes-Benz-Lkw unbeaufsichtigt auf der Uferstraße abgestellt. In dieser Zeit schlugen die Täter mit einem Stein die Seitenscheibe der Fahrerseite ein. Der Stein landete auf dem Fahrersitz und blieb im Fahrzeug liegen.
Gestohlener Rucksack schnell wieder aufgetaucht
Aus dem Innenraum nahmen die Täter einen Rucksack mit. Dieser wurde jedoch wenig später in einem nahegelegenen Gebüsch aufgefunden. Da sich darin keine Wertgegenstände befanden, blieb es bei einem Sachschaden am Fahrzeug.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und sucht nun nach Zeugen, die im fraglichen Zeitraum etwas Verdächtiges beobachtet haben. Hinweise nimmt das zuständige Kriminalkommissariat unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.
Leichlingen-Witzhelden – Am Montagnachmittag (18. August) kam es im Höhscheider Weg zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus. Unbekannte Täter verschafften sich über den Wintergarten Zugang und durchsuchten nahezu sämtliche Räume.
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Schmuck und Uhren gestohlen
Zwischen 14:30 Uhr und 16:30 Uhr nutzten die Einbrecher die Abwesenheit der Bewohner. Mit Gewalt hebelten sie eine gläserne Wintergartentür auf und gelangten so ins Innere des Hauses. Dort durchwühlten sie die Räume und entwendeten nach ersten Erkenntnissen Armbanduhren und Goldschmuck. Der genaue Wert der Beute steht noch nicht fest.
Polizei sichert Spuren
Nach Rückkehr der Hausbesitzer alarmierten diese sofort die Polizei. Vor Ort bestätigten die Beamten den Einbruch und bestellten den Erkennungsdienst, um Spuren zu sichern. Die Ermittlungen dauern an.
Zeugen gesucht
Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg bittet Anwohner und Zeugen um Hinweise. Wer im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Höhscheider Weg beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.
Bergisch Gladbach-Bensberg – Am Montagabend (18. August) kam es in Bensberg zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 64-jährige Fußgängerin leicht verletzt wurde. Die beteiligte Autofahrerin entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort.
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Zusammenstoß an der Nikolausstraße
Gegen 18 Uhr war die Frau aus Wuppertal zu Fuß auf der Schloßstraße in Richtung Kölner Straße unterwegs. Beim Überqueren der Nikolausstraße wurde sie von einem Pkw erfasst, der rückwärts aus der Schloßstraße über den Kreuzungsbereich fuhr. Das Auto rollte über den Fuß der 64-Jährigen.
Die Fahrerin des Pkw stieg zunächst aus und erkundigte sich nach dem Zustand der Fußgängerin. Anschließend setzte sie ihre Fahrt jedoch in Richtung Gladbacher Straße fort, ohne die Polizei zu informieren.
Ermittlungen wegen Unfallflucht
Die Polizei hat Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen.
Polizei sucht Zeugen
Zeugen, die Hinweise zu dem Pkw oder zur Fahrerin geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 bei der Polizei Rhein-Berg zu melden. Auch die Fahrerin selbst wird aufgefordert, sich bei den Beamten zu melden.
Bergisch Gladbach-Herkenrath – Unbekannte Täter haben in der Zeit zwischen Sonntag, 3. August, und Montagmorgen, 11. August, einen Kastenwagen eines Handwerksbetriebs aufgebrochen und wertvolles Arbeitsmaterial entwendet.
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Tat am geparkten VW-Kastenwagen
Ein Mitarbeiter des Unternehmens entdeckte den Einbruch am Montag gegen 9 Uhr und alarmierte die Polizei. Der VW-Transporter war seit über einer Woche auf einem Parkplatz an der Straße Braunsberg im Stadtteil Herkenrath abgestellt.
Nach bisherigen Ermittlungen hebelten der oder die Täter das Türschloss der Hecktür auf und verschafften sich so Zugang zum Laderaum. Dort entwendeten sie mehrere Maschinen und Werkzeuge. Der genaue Wert der Beute steht noch nicht fest.
Polizei sucht Zeugen
Das Kriminalkommissariat 3 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer zwischen dem 3. und 11. August verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Tatorts bemerkt hat, kann sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 bei der Polizei melden.
Bergisch Gladbach – Am Samstag, den 9. August, hat die Polizei im gesamten Stadtgebiet verstärkt Radfahrende kontrolliert – mit deutlichem Ergebnis: Vor allem sogenannte „Geisterradler“ gerieten ins Visier der Beamten.
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Schwerpunkt auf Radwegen
Zwischen 10 und 18 Uhr waren Polizeikräfte an mehreren Punkten im Stadtgebiet im Einsatz – unter anderem an der Gohrsmühle, der Hauptstraße, der Odenthaler Straße und der Dolmanstraße in Refrath. Rund 30 Radfahrende wurden angehalten, weil sie Radwege in der falschen Richtung nutzten.
Ein Radfahrer missachtete zudem eine rote Ampel, ein anderer telefonierte während der Fahrt und musste ebenfalls ein Verwarngeld zahlen.
Auch Autofahrende im Blick
Parallel zu den Fahrradkontrollen wurden auch Pkw-Fahrer überprüft. Vier Autofahrer wurden gestoppt, weil sie im Überholverbot überholten oder beim Überholen nicht den vorgeschriebenen Seitenabstand einhielten. Ein weiteres Fahrzeug hatte die Hauptuntersuchung überzogen.
Zusätzlich ahndeten die Beamten einen Fahrer, der während der Fahrt zum Telefon griff, sowie einen weiteren, der nicht angeschnallt war.
Ziel: Mehr Sicherheit im Straßenverkehr
Mit den Kontrollen will die Polizei für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen – sowohl für Rad- als auch für Autofahrende. Die Beamten kündigten an, auch in Zukunft verstärkt auf die Einhaltung der Verkehrsregeln zu achten.