Am Dienstagmorgen, den 29. Oktober 2024, ereignete sich auf der Altenberger-Dom-Straße (L 101) ein Auffahrunfall, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden. Gegen 06:20 Uhr war ein 32-jähriger Fahrer aus Kürten mit seinem Chevrolet unterwegs und beabsichtigte, nach links auf ein Grundstück abzubiegen. Der hinter ihm fahrende 52-jährige Odenthaler bemerkte das Manöver rechtzeitig und bremste ab. Eine 20-jährige Fahrerin aus Burscheid in ihrem Kia konnte jedoch nicht rechtzeitig reagieren und fuhr auf den Ford des Odenthalers auf, wodurch dieser wiederum auf den Chevrolet geschoben wurde.
Durch die Kollision entstand an allen drei Fahrzeugen erheblicher Sachschaden. Sowohl der Ford als auch der Kia waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die 20-jährige Fahrerin und der 52-jährige Odenthaler erlitten leichte Verletzungen und wurden zur weiteren Untersuchung in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Der Fahrer des Chevrolet blieb unverletzt.
Der Sachschaden an den Fahrzeugen wird auf einen unteren bis mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um den genauen Unfallhergang zu klären. In Folge des Unfalls kam es auf der stark frequentierten Straße zu Verkehrsbehinderungen, da die L 101 für die Dauer der Unfallaufnahme zeitweise nur einspurig befahrbar war. Die betroffene Strecke ist eine wichtige Verbindung zwischen Bergisch Gladbach und Odenthal, sodass sich ein Rückstau bildete, der erst nach etwa einer Stunde vollständig abgebaut war.
Besonders in den frühen Morgenstunden ist die L 101 oft stark befahren, was das Risiko für Auffahrunfälle erhöht. Die Polizei mahnt alle Verkehrsteilnehmer zu besonderer Vorsicht, vor allem in verkehrsreichen Zeiten.
Am heutigen Morgen, den 28. Oktober, ereignete sich im Odenthaler Ortsteil Blecher ein ungewöhnlicher Verkehrsunfall. Gegen 07:40 Uhr verlor ein 56-jähriger Mann aus Odenthal kurzzeitig das Bewusstsein, während er mit seinem Mitsubishi-Geländewagen und einem Anhänger die Bergstraße in Richtung Blecher befuhr. Der Fahrer geriet daraufhin in einen Grünstreifen und fuhr ungebremst auf das Hochbeet des Kreisverkehrs an der Hauptstraße/Bergstraße.
Die Fahrt endete abrupt, als das Fahrzeug im etwa 50 Zentimeter über dem Fahrbahnniveau gelegenen Hochbeet stecken blieb. Der Anhänger blieb mit seiner Hinterachse in Schräglage auf der Fahrbahn stehen. Ein Bezirksdienstbeamter, der zufällig in der Nähe war, hörte den Unfall und sicherte sofort die Unfallstelle ab. Er alarmierte den Rettungsdienst, während der Fahrer unverletzt aus dem Wagen stieg.
Die alarmierte Rettungswagenbesatzung untersuchte den Mann, jedoch ohne Befund – er blieb glücklicherweise unverletzt. Ein Abschleppunternehmen musste den beschädigten Geländewagen bergen und abtransportieren. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 7.000 Euro geschätzt.
Die Polizei untersucht derzeit, ob gesundheitliche Probleme des Fahrers den Unfall verursacht haben könnten. Es wird geprüft, ob eine körperliche Beeinträchtigung vorlag, die zu einer vorübergehenden Fahruntüchtigkeit führte. Dies könnte möglicherweise den Tatbestand einer Verkehrsstraftat erfüllen. Solche Fälle, bei denen plötzliche gesundheitliche Probleme zu Unfällen führen, sind besonders kritisch, da sie nicht nur den Fahrer, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden können.
Am 24. Oktober 2024 brach auf dem Chemiegelände der Firma Dynamit Nobel in Leverkusen ein Feuer aus. Die Feuerwehr meldete, dass der Brand während Schweißarbeiten entstand und eine Halle auf dem Gelände in Vollbrand geriet. Bislang gibt es keine Informationen darüber, ob in dem betroffenen Gebäude Gefahrgut gelagert wurde. Glücklicherweise wurden keine Verletzten gemeldet, und nach Angaben der Feuerwehr befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Personen in der Halle. Die Brandursache wird derzeit noch ermittelt.
Sicherheitsmaßnahmen und Sperrungen
Die Polizei hat das Gelände rund um das Chemiewerk großflächig abgesperrt. Über der Anlage stand zeitweise eine große Rauchwolke, die weit sichtbar war. Anwohner wurden über die Warn-App NINA aufgefordert, das Gebiet zu meiden sowie Fenster und Türen geschlossen zu halten. Neben der gesamten Feuerwehr Leverkusen sind auch die freiwillige Feuerwehr und die Werksfeuerwehr von Currenta im Einsatz.
Auswirkungen auf Einrichtungen und den Bahnverkehr
Der Brand hat auch Auswirkungen auf lokale Einrichtungen und den öffentlichen Verkehr. Der Wildpark Reuschenberg bleibt aus Sicherheitsgründen geschlossen. Auch das Avea-Wertstoffzentrum und das Müllheizkraftwerk sind vorübergehend dicht, und die Grünschnittsammlung wurde abgesagt, wie Avea über ihre Social Media-Kanäle mitteilte.
Im Bahnverkehr gibt es ebenfalls Beeinträchtigungen: Die Strecken zwischen Köln-Mülheim und Leverkusen-Manfort wurden gesperrt. Die Deutsche Bahn informierte, dass die Linien RE 7 und RB 48 betroffen sind. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet, jedoch kommt es zu Verspätungen und Ausfällen. Pendler und Reisende werden gebeten, sich auf mögliche Verzögerungen einzustellen.
Die Feuerwehr ist weiterhin im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.
Am gestrigen Nachmittag (23.10.) wurde eine 66-jährige Bergisch Gladbacherin Opfer eines Betrugs. Gegen 15:00 Uhr erhielt sie eine SMS, die sie dazu aufforderte, ihre Zugangsdaten für das Online-Banking einzugeben. Kurz darauf wurde sie von einem vermeintlichen Mitarbeiter der Sparkasse angerufen, der behauptete, sie sei bereits Opfer einer Betrugsmasche geworden.
Der angebliche Bankmitarbeiter forderte die Frau auf, zur Legitimation Transaktionsnummern (TAN) weiterzugeben, die in ihrer Banking-App angezeigt würden. Gutgläubig folgte die Geschädigte dieser Aufforderung. Später stellte sich heraus, dass von ihrem Konto ein Betrag im unteren vierstelligen Bereich auf ein fremdes Konto überwiesen wurde.
Die Polizei hat eine Strafanzeige wegen Betrugs aufgenommen und möchte erneut auf diese und ähnliche Betrugsmaschen aufmerksam machen. Geben Sie am Telefon niemals sensible Daten wie Zugangskennungen oder Transaktionsnummern weiter. Banken fordern solche Informationen niemals telefonisch an.
Im Zweifelsfall sollten Betroffene selbstständig ihre Bank kontaktieren und auf keinen Fall den Anweisungen von Unbekannten folgen. Angehörige oder auch die Polizei können ebenfalls helfen, wenn der Verdacht auf Betrug besteht.
Wie können Sie sich schützen?
Die Polizei rät dringend, wachsam zu sein, wenn es um sensible Bankdaten geht. Seriöse Banken oder Sparkassen würden niemals unaufgefordert per Telefon oder SMS Zugangsdaten oder TAN-Nummern anfordern. Falls Sie eine solche Nachricht erhalten, rufen Sie Ihre Bank oder Sparkasse über eine offizielle Telefonnummer zurück, die Sie selbst herausfinden, und nicht über eine Nummer, die Ihnen der Anrufer gibt.
Darüber hinaus empfiehlt es sich, niemals auf verdächtige SMS-Links zu klicken, da diese Sie auf betrügerische Websites weiterleiten könnten, die optisch kaum von echten Bankseiten zu unterscheiden sind. Nutzen Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung, die ein weiteres Sicherheitsmerkmal darstellt.
Am gestrigen Abend (21.10.) gegen 19:00 Uhr wurde in einem Supermarkt auf der Viktoriastraße in Wermelskirchen ein umfangreicher Ladendiebstahl verhindert. Eine Gruppe von drei Personen hatte versucht, einen voll beladenen Einkaufswagen mit Waren im Wert von rund 1.300 Euro aus dem Markt zu schmuggeln, ohne zu bezahlen.
Bereits einige Tage zuvor war der gleiche Supermarkt Ziel eines ähnlichen Diebstahls geworden. Dabei wurden Waren im Wert von etwa 1.400 Euro entwendet. Diese Tat blieb zunächst unbemerkt, bis die Angestellten der Spirituosenabteilung auf auffällig leergeräumte Regale aufmerksam wurden. Nach einer Überprüfung der Videoüberwachung konnte der Diebstahl festgestellt werden. Die Täter hatten sich unerkannt aus dem Staub gemacht.
Im aktuellen Fall griff die Videoüberwachung frühzeitig ein. Drei Tatverdächtige – zwei Männer und eine Frau – befüllten ihren Einkaufswagen mit hochwertigen Spirituosen, Pflegeprodukten und Textilien. Sogar ein Fernseher war bereits bereitgestellt. Dank des aufmerksamen Personals konnte der Diebstahl rechtzeitig entdeckt werden. Ein 18-jähriger Remscheider wurde nach der Tat in der Nähe des Marktes festgehalten. Seine beiden Mittäter schafften es jedoch, unerkannt zu entkommen. Möglicherweise nutzten sie für ihre Flucht einen silbernen Kleinwagen.
Der von der Polizei festgenommene 18-Jährige wurde bereits zu den Vorfällen befragt und auf die Wache gebracht, wo er seine Beteiligung nicht abstreiten konnte. Seine Mittäter bleiben weiterhin auf der Flucht. Die Polizei ist zuversichtlich, die noch flüchtigen Komplizen mit Hilfe der ausgewerteten Videoaufzeichnungen identifizieren zu können.
Zeugen, die Angaben zu dem Fahrzeug oder zu den Mittätern machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei Rhein-Berg zu melden. Hinweise könnten entscheidend sein, um die noch offenen Fragen zu klären und die Täter vor Gericht zu bringen. Der Vorfall zeigt, wie wichtig aufmerksames Personal und moderne Überwachungstechnik im Einzelhandel sind.
Am Sonntag (20.10.) ereignete sich auf der Schönrather Straße ein schwerer Alleinunfall eines Motorradfahrers. Der 60-jährige Mann aus Pulheim wurde dabei schwer verletzt.
Der Unfall geschah gegen 15:40 Uhr, als der Pulheimer mit seiner Kawasaki die Schönrather Straße in Richtung Sülztalstraße befuhr. Aus bisher ungeklärten Gründen geriet er im Kurvenbereich nach rechts von der Fahrbahn ab und landete zunächst im Grünstreifen. Bei dem Versuch, wieder auf die Straße zurückzukehren, verlor er die Kontrolle über sein Motorrad, stürzte und rutschte über die Fahrbahn. Schließlich prallte er gegen die Schutzplanke auf der gegenüberliegenden Seite.
Der Motorradfahrer wurde vor Ort vom Rettungsdienst erstversorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Über den genauen Gesundheitszustand liegen aktuell keine weiteren Informationen vor.
Die Feuerwehr musste auslaufende Betriebsstoffe aufnehmen, die aus dem beschädigten Motorrad austraten. Der Sachschaden wird auf einen mittleren vierstelligen Eurobetrag geschätzt. Das Motorrad wurde von einem Abschleppdienst entfernt.
Während der Unfallaufnahme sperrte die Polizei die Schönrather Straße im betroffenen Bereich vollständig ab. Die Sperrung dauerte bis zum Abschluss der polizeilichen Maßnahmen.
Es wird vermutet, dass die feuchte Witterung sowie die Beschaffenheit der Kurve zu dem Unfall beigetragen haben könnten, da solche Straßenabschnitte bei nasser Fahrbahn oft besonders rutschig sind. Die Polizei untersucht noch die genauen Umstände des Unfalls, um weitere Erkenntnisse über den Hergang zu gewinnen.
Motorradfahrer sollten bei Fahrten durch kurvige und potenziell gefährliche Straßenbereiche stets besonders vorsichtig sein, vor allem unter schwierigen Wetterbedingungen.
Odenthal – Am Donnerstag (17.10.) wurde eine Seniorin Opfer eines perfiden Betrugs. Nach einem sogenannten Schockanruf übergab die Odenthalerin Schmuck und Bargeld an einen Betrüger. Der Vorfall ereignete sich im Ortsteil Holz.
Gegen 13:40 Uhr erhielt die Seniorin einen Anruf von einer männlichen Person, die sich als Polizeibeamter ausgab. Der falsche Polizist behauptete, die Tochter der Seniorin habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und müsse nun gegen Zahlung einer Kaution freigelassen werden. In gutem Glauben stellte die Seniorin daraufhin ihren wertvollen Schmuck sowie einen Bargeldbetrag von mehreren tausend Euro bereit.
Rund zwei Stunden später, gegen 15:50 Uhr, erschien ein Mann an ihrer Wohnanschrift und nahm das bereitgelegte Geld und den Schmuck entgegen. Kurz darauf forderte der falsche Polizist telefonisch noch mehr Bargeld. Bevor es zu einer weiteren Übergabe kam, wurde die Seniorin jedoch von ihrer Tochter angerufen, und der Betrug flog auf.
Der Geldabholer wird wie folgt beschrieben: etwa 20 bis 30 Jahre alt, circa 175 cm groß, schlanke Statur, mitteleuropäisches Erscheinungsbild, mittellanges dunkles Haar, und er trug eine bläuliche Kurzjacke sowie eine dunkle Hose. Er sprach deutsch ohne Akzent.
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Vorfall oder zur Identität des Geldabholers geben können, sich an das Kriminalkommissariat 2 unter der Rufnummer 02202 205-0 zu wenden.
Die Polizei warnt erneut eindringlich vor dieser bekannten Betrugsmasche, bei der Täter gezielt den Schockmoment von Angehörigen ausnutzen. Besonders ältere Menschen werden oft Opfer dieser perfiden Methode. Angehörige werden gebeten, ihre Familienmitglieder zu sensibilisieren. Wer sich kostenfrei beraten lassen möchte, kann sich beim Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz unter der Rufnummer 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de wenden.
Wermelskirchen – Am Freitag (18.10.) wurde die Polizei über eine Verkehrsunfallflucht in der Straße Stumpf im Ortsteil Dabringhausen informiert, bei der ein Baum und ein Verkehrszeichen beschädigt wurden. Der Unfallverursacher entfernte sich vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Die Polizei sucht nun nach Hinweisen.
Nach bisherigen Ermittlungen befuhr der unbekannte Fahrer zwischen Donnerstag (17.10.) 17:00 Uhr und Freitag (18.10.) 03:30 Uhr die Straße Stumpf in Fahrtrichtung Arnzhäuschen. In einer Rechtskurve verlor der Fahrer offenbar die Kontrolle über das Fahrzeug, kam von der Straße ab und prallte sowohl gegen ein Verkehrszeichen als auch gegen einen Baum auf einem Fußgängerüberweg. Trotz des Unfalls setzte der Fahrer die Fahrt fort, ohne die Schäden zu melden oder sich um die Regulierung zu kümmern.
Der entstandene Sachschaden wird auf einen mittleren dreistelligen Betrag geschätzt.
Das Verkehrskommissariat in Burscheid sucht nun nach Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum flüchtigen Fahrzeug machen können. Hinweise werden unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegengenommen.
Zusätzlich erhofft sich die Polizei Hinweise von Anwohnern, die den Unfall gehört oder gesehen haben könnten. Besonders hilfreich wären Beobachtungen von Fahrzeugen, die zu ungewöhnlichen Zeiten unterwegs waren oder sich auffällig verhalten haben. Auch Dashcam-Aufnahmen von Fahrzeugen, die zu diesem Zeitpunkt in der Nähe der Unfallstelle unterwegs waren, könnten wertvolle Hinweise liefern. Jeder noch so kleine Hinweis könnte helfen, den Vorfall aufzuklären und den Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, wachsam zu sein und verdächtige Vorkommnisse zu melden.
Bergisch Gladbach – Am frühen Freitagmorgen (18.10.2024) meldete ein Beamter der Feuerwehr Bergisch Gladbach, der dienstlich am Evangelischen Krankenhaus (EVK) tätig war, gegen 6:30 Uhr einen größeren Feuerschein auf dem Gelände der alten Feuerwache unterhalb des EVK. Zunächst ging man von einem Heckenbrand aus, woraufhin die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises umgehend die Löschzüge 1 und 2 sowie den Einsatzführungsdienst und einen Rettungswagen alarmierte.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass nicht eine Hecke, sondern ein etwa 12 Quadratmeter großer Verschlag brannte, der von einem Obdachlosen genutzt wurde. Der polizeibekannte Bewohner war zum Glück nicht in der Behausung, was die erste Befürchtung, dass sich die Person noch im Inneren befinden könnte, glücklicherweise entkräftete.
Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen, jedoch wurde der Verschlag vollständig zerstört. Eine Ausbreitung auf angrenzende Gebäude und die umliegende Vegetation konnte durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte verhindert werden.
Die genaue Brandursache ist derzeit noch unklar. Der verschlagene Zustand des Brandorts deutet jedoch auf die Gefahr hin, dass solche provisorischen Unterkünfte in städtischen Randgebieten besonders anfällig für Brände sind. Auch wenn keine Person zu Schaden kam, zeigt der Vorfall die Risiken auf, denen obdachlose Menschen in solchen Situationen ausgesetzt sind. Die Stadtverwaltung wird nun gemeinsam mit der Polizei die Umstände des Brandes untersuchen und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen, um in Zukunft solche Gefahren zu minimieren.
Der Einsatz war gegen 7:50 Uhr beendet. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach war mit sechs Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften im Einsatz.
Bergisch Gladbach – Am Mittwochabend (16.10.) kam es auf der Straße Lustheide zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden. Einer der Unfallbeteiligten stand dabei unter Alkoholeinfluss.
Gegen 20:50 Uhr befuhr ein 34-jähriger Kölner mit seinem VW und drei weiteren Insassen die Straße Lustheide in Richtung Köln. Aus entgegengesetzter Richtung kam ihm ein 26-jähriger Kürtener mit einem Mercedes-Benz Kastenwagen entgegen, der offenbar in den Gegenverkehr geriet. Der VW-Fahrer versuchte auszuweichen, konnte jedoch eine Kollision nicht verhindern. Beim Zusammenstoß wurden der 34-jährige Fahrer sowie ein 10-jähriges Kind im VW leicht verletzt. Die übrigen Insassen und der Fahrer des Kastenwagens blieben unverletzt.
Während der Unfallaufnahme stellte die Polizei fest, dass der Fahrer des Kastenwagens unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,6 Promille. Dem 26-Jährigen wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde sichergestellt.
Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall erheblich beschädigt, der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs unter Alkoholeinfluss.
Neben dem direkten Sachschaden und den Verletzungen erinnert der Vorfall erneut daran, wie gefährlich Alkoholkonsum im Straßenverkehr sein kann. Selbst moderate Mengen Alkohol beeinträchtigen das Reaktionsvermögen und die Fähigkeit, Geschwindigkeiten und Entfernungen korrekt einzuschätzen. Alkoholfahrten stellen nicht nur eine Bedrohung für den Fahrer selbst dar, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer, wie dieser Unfall zeigt.
Die Polizei weist eindringlich darauf hin, dass Alkohol am Steuer nicht nur schwere Strafen nach sich ziehen kann, wie den Entzug des Führerscheins und hohe Geldstrafen, sondern auch das Leben anderer gefährdet. Wer alkoholisiert fährt, geht ein enormes Risiko ein.