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Unfall Wermelskirchen

Wermelskirchen – Drei Verletzte bei Auffahrunfall auf der Eifgenstraße

05 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Bei einem Verkehrsunfall auf der Eifgenstraße in Wermelskirchen sind am Donnerstagvormittag (04.12.) drei Menschen verletzt worden. Einer der Beteiligten musste schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Die Landstraße war über mehrere Stunden voll gesperrt.

Unfall Wermelskirchen

Auffahrkollision löst Kettenunfall aus

Gegen 9 Uhr wollte eine 35-jährige Wermelskirchenerin mit ihrem grauen Seat Ateca von der Eifgenstraße (L 409) nach links auf die K 12 abbiegen und hielt dafür an. Ein 28-jähriger Kölner wartete mit seinem blauen Hyundai i20 direkt hinter ihr. In diesem Moment fuhr ein Audi A3 – gesteuert von einem 38-jährigen Wermelskirchener – auf den Hyundai auf und schob diesen wiederum gegen den wartenden Seat.

Hyundai-Fahrer eingeklemmt – Feuerwehr muss retten

Der 28-jährige Fahrer des Hyundai wurde durch den Aufprall in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten ihn aus dem Wagen befreien. Er kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

Auch der Fahrer des Audi und die Seat-Fahrerin erlitten Verletzungen. Während beide leicht verletzt wurden, entschloss sich die Frau dazu, eigenständig einen Arzt aufzusuchen. Der Audi-Fahrer wurde ebenfalls zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Autos stark beschädigt – Ermittlungen gegen Unfallverursacher

Hyundai und Audi waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Am Seat entstand hingegen nur geringer Sachschaden, er blieb weiterhin fahrbereit.

Nach ersten Angaben gab der 38-jährige Audi-Fahrer an, „in Gedanken gewesen zu sein“ und deshalb die stehenden Fahrzeuge zu spät wahrgenommen zu haben. Gegen ihn wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Straße mehrere Stunden gesperrt

Für die Bergung der Fahrzeuge und die Unfallaufnahme war die Eifgenstraße rund drei Stunden voll gesperrt. Der Verkehr musste weiträumig umgeleitet werden.

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PD Achim Cüppers

Führungswechsel bei der Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis – Achim Cüppers übernimmt Abteilungsleitung

04 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In der Kreispolizeibehörde des Rheinisch-Bergischen Kreises hat es zum Monatsbeginn einen wichtigen personellen Wechsel gegeben. Seit dem 1. Dezember 2025 steht mit Polizeidirektor Achim Cüppers ein neuer Abteilungsleiter an der Spitze der Behörde. Er folgt auf Birgit Buchholz, die nach sechs Jahren in dieser Funktion in den Ruhestand verabschiedet wurde.

PD Achim Cüppers

Vom Streifendienst bis zur Führungsposition – ein erfahrener Polizeimanager

Cüppers, 57 Jahre alt und gebürtig aus Niedersachsen, blickt auf eine beeindruckende Laufbahn innerhalb der Polizei zurück. Seit 1987 im Dienst tätig, arbeitete er nach seinem Aufstieg in den gehobenen Dienst in verschiedenen Ermittlungsbereichen des Polizeipräsidiums Köln. 2003 folgte die Ausbildung für den höheren Polizeivollzugsdienst – der Start in eine Karriere mit zunehmender Führungsverantwortung.

Im Laufe der Jahre sammelte der neue Abteilungsleiter Erfahrung in mehreren Leitungspositionen: unter anderem im Ennepe-Ruhr-Kreis, im Landeskriminalamt und später erneut im Polizeipräsidium Köln. Zuletzt war er drei Jahre lang Leiter des Leitungsstabes beim Polizeipräsidium Düsseldorf.

„Verantwortung bedeutet mehr als Organisation“ – klare Leitlinien für die Zukunft

Zum Amtsantritt stellte sich Cüppers den Führungskräften der Behörde vor und sprach über seine Vorstellungen für die gemeinsame Arbeit. Neben operativen und organisatorischen Aufgaben betonte er besonders die Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden – ein Schwerpunkt, den er weiter stärken will.

Die Aufgabe, künftig die Gesamtverantwortung für die Kreispolizeibehörde zu tragen, sieht er als spannende Herausforderung. Nach vielen Jahren in Großbehörden freue er sich auf die Arbeit im Rheinisch-Bergischen Kreis, wo Nähe, Transparenz und Teamarbeit im Mittelpunkt stehen sollen.

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Einbruch in Wohnung in Lustheide – Täter stellen Stuhl hinter Tür

02 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Am Montagabend ist im Bergisch Gladbacher Stadtteil Lustheide eine Wohnungseinbrecherin auf einen ungewöhnlichen Trick gestoßen: Unbekannte Täter hatten einen Stuhl hinter die Wohnungstür gestellt, offenbar um Zeit zu gewinnen oder ein unbemerktes Betreten zu verhindern. Die Polizei ermittelt und sucht dringend nach Zeugen.

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Bewohnerin kann Wohnungstür nicht öffnen

Gegen 18:40 Uhr alarmierte die Bewohnerin die Polizei. Sie hatte ihre Wohnung im Neufeldweg am Morgen gegen 10 Uhr verlassen und kehrte am frühen Abend zurück. Beim Versuch, die Wohnung zu betreten, bemerkte sie schnell, dass etwas nicht stimmte: Die Tür ließ sich nicht öffnen. Die Einbrecher hatten von innen einen Stuhl als Barriere dahintergestellt.

Nachdem die Frau schließlich in die Wohnung gelangte, zeigte sich das ganze Ausmaß des Einbruchs: Die Täter hatten die Balkontür aufgehebelt und dann zahlreiche Schränke und Schubladen durchwühlt. Nach bisherigem Ermittlungsstand wurden zwei Handtaschen entwendet.

Polizei sichert Spuren und sucht Hinweise

Die Einsatzkräfte stellten mehrere deutliche Hebelspuren an der Balkontür fest und nahmen eine Strafanzeige auf. Die Ermittlungen laufen. Noch ist unklar, wie viele Personen an dem Einbruch beteiligt waren und ob die Täter beobachtet wurden.

Die Polizei hofft nun auf Hinweise aus der Nachbarschaft. Wer im Zeitraum zwischen 10:00 Uhr und 18:00 Uhr im Bereich Neufeldweg verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt hat, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 unter 02202 205-0 zu melden.

Polizei rät zur Aufmerksamkeit in der dunklen Jahreszeit

Gerade im Winter steigt erfahrungsgemäß die Zahl der Wohnungseinbrüche. Die Polizei erinnert daher daran, ungewöhnliche Geräusche, fremde Personen im Hausflur oder verdächtige Fahrzeuge sofort zu melden – notfalls über den Notruf 110.

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Einbruch in Erdgeschosswohnung in Wermelskirchen – Polizei sucht Zeugen

02 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In Wermelskirchen ist es am frühen Montagabend zu einem Einbruch in eine Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses an der Straße Tente gekommen. Die Tat ereignete sich nach bisherigen Erkenntnissen zwischen 14:50 Uhr und 20:00 Uhr. Die Polizei Burscheid wurde gegen Abend alarmiert und rückte sofort zum Einsatzort aus.

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Beim Eintreffen stellten die Beamtinnen und Beamten deutlich sichtbare Aufbruchspuren an der rückwärtig gelegenen Terrassentür fest. Die Täter hatten sich gewaltsam Zutritt zur Wohnung verschafft und anschließend mehrere Schränke und Schubladen durchsucht. Ob sie Wertgegenstände oder Bargeld entwendeten, war zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch unklar. Die Wohnungsinhaber prüfen aktuell, ob etwas fehlt.

Nachbar hörte verdächtiges Geräusch

Ein Nachbar berichtete den Einsatzkräften, dass er gegen 16:00 Uhr ein lautes Poltern vernommen habe – ein Hinweis, der möglicherweise mit dem Einbruch in Zusammenhang steht. Weitere Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge liegen bislang nicht vor.

Polizei ermittelt und appelliert an Bevölkerung

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und die Spurensicherung eingeleitet. Um den Fall aufzuklären, bittet das Kriminalkommissariat 2 dringend um Zeugenhinweise. Wer etwas Auffälliges im Bereich der B 51 oder der Straße Tente beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Gerade in der dunklen Jahreszeit weist die Polizei darauf hin, verdächtige Beobachtungen stets umgehend zu melden – entweder über den kostenfreien Notruf 110 oder bei jeder Polizeidienststelle.

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Viermal mehr Verletzte bei E-Scooter-Unfällen im Rheinisch-Bergischen Kreis – Polizei warnt eindringlich

01 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Die Zahl der Unfälle mit E-Scootern im Rheinisch-Bergischen Kreis ist im laufenden Jahr drastisch angestiegen. Nach aktuellen Angaben der Polizei Rhein-Berg wurden bislang 27 Fahrerinnen und Fahrer verletztviermal so viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Besonders besorgniserregend: Vier Menschen wurden schwer verletzt, darunter zahlreiche Kinder und Jugendliche.

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Deutlicher Anstieg bei jungen Verletzten

Wie der Leiter des Verkehrsdienstes, Thomas Schliwitzki, mitteilt, haben sich die Unfallzahlen vor allem bei Minderjährigen vervielfacht. 14 Jugendliche und zwei Kinder erlitten teils erhebliche Verletzungen – obwohl Kinder unter 14 Jahren gesetzlich gar keinen E-Scooter fahren dürfen.
„Gerade die Entwicklung bei jungen Menschen bereitet uns große Sorgen“, betont Schliwitzki. „Viele unterschätzen das Risiko oder kennen die Regeln nicht.“

Witterung verschärft die Gefahr

Mit Beginn der kalten und nassen Jahreszeit steigt das Unfallrisiko weiter. Glatte Wege, Laub und Dunkelheit machen das Fahren anspruchsvoller und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, die Kontrolle über den Scooter zu verlieren. Die Polizei nutzt die Entwicklung daher, um nochmals auf grundlegende Sicherheitsregeln hinzuweisen.

Das gilt für alle E-Scooter-Fahrenden

  • Mindestalter: 14 Jahre
  • Keine Führerscheinpflicht, aber eine Versicherung und Betriebserlaubnis sind vorgeschrieben
  • Nur Radwege benutzen; wenn keine vorhanden sind, Fahrbahn, aber nie Gehwege
  • Nur eine Person pro E-Scooter
  • Smartphone-Verbot während der Fahrt
  • Alkoholgrenzwerte wie für Autofahrer – Verstöße können Führerscheinmaßnahmen und hohe Strafen nach sich ziehen
  • Helm empfohlen, obwohl keine Pflicht besteht

Polizei kündigt verstärkte Kontrollen an

Die Polizei Rhein-Berg reagiert auf die alarmierenden Zahlen und kündigt an, bei Verkehrskontrollen künftig einen größeren Fokus auf E-Scooter zu legen. Dabei soll nicht nur sanktioniert, sondern vor allem sensibilisiert werden.

„Wir wollen niemandem den Spaß am Fahren nehmen“, erklärt Schliwitzki. „Aber wir möchten, dass alle sicher ans Ziel kommen und die Regeln ernst genommen werden.“

E-Scooter bleiben beliebt – doch Sicherheit muss Vorrang haben

Auch wenn E-Scooter ein praktisches und zunehmend genutztes Verkehrsmittel darstellen, zeigen die aktuellen Zahlen deutlich: Fehlende Erfahrung, mangelnde Ausrüstung und Unwissen über Verkehrsregeln führen immer häufiger zu Unfällen. Mit verstärkter Aufklärung und mehr Kontrollen hofft die Polizei, den Trend wieder umzukehren und insbesondere junge Menschen besser zu schützen.

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Blindgänger in Köln-Gremberghoven erfolgreich entschärft – 6.000 Menschen mussten Wohnungen verlassen

28 November 2025 von Felix Morgenstern

In Köln-Gremberghoven ist in der Nacht zu Freitag ein Großeinsatz erfolgreich beendet worden: Zwei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, die am Donnerstag bei Sondierungsarbeiten entdeckt worden waren, konnten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst sicher entschärft werden. Bei den Funden handelte es sich um englische Zehn-Zentner-Bomben mit Aufschlagzünder – ein Szenario, das sofort umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen erforderlich machte.

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Evakuierung im Radius von 500 Metern

Rund 6.000 Menschen waren von der Evakuierung betroffen. Der Gefahrenbereich rund um die Cherusker- und die Cimbernstraße wurde in einem Umkreis von 500 Metern vollständig abgesperrt. Auch mehrere Hochhäuser lagen in der Schutzzone – ihre Bewohner mussten für die Dauer der Arbeiten die Wohnungen verlassen.

Für Betroffene richtete die Stadt eine Anlaufstelle in der Kopernikusschule ein. Einsatzkräfte des Ordnungsamtes suchten den gesamten Evakuierungsbereich mehrfach ab und informierten die Anwohner über Lautsprecher und Klingelrunden. Insgesamt wurden drei Kontrollgänge durchgeführt, bevor der Bereich als vollständig geräumt galt.

Verzögerungen durch Krankentransporte und Rückkehrer

Die Entschärfung verzögerte sich aus mehreren Gründen: Zunächst mussten zusätzliche Krankentransporte organisiert werden, um mobilitätseingeschränkte Menschen aus dem Gefahrenbereich zu bringen. Später kam es zu weiteren Verzögerungen, weil einzelne Anwohner unerlaubt in ihre Wohnungen zurückgekehrt waren. Gegen fünf Personen wurden Bußgeldverfahren eingeleitet.

Erst kurz vor Mitternacht konnte der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der eigentlichen Entschärfung beginnen – und meldete kurz darauf Erfolg.

Bahnstrecke Köln–Frankfurt zeitweise gesperrt

Auch der Bahnverkehr war betroffen. Teile der ICE-Strecke zwischen Köln und Frankfurt verliefen durch den Sperrbereich und mussten während der Maßnahmen gesperrt werden. Sowohl Fernverkehrs- als auch Regionalzüge waren von der Unterbrechung betroffen. Mittlerweile sind alle Gleise wieder freigegeben, der Zugverkehr rollt normal.

Einsatz endet ohne Zwischenfälle

Nach der erfolgreichen Entschärfung wurden die Sperrungen aufgehoben, und die Bewohner konnten in der Nacht in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Stadt und die Einsatzkräfte zeigten sich zufrieden mit dem Ablauf des Großeinsatzes, der trotz diverser Herausforderungen ohne Zwischenfälle abgeschlossen werden konnte.


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Lenkrad und Infotainmentsystem aus BMW ausgebaut

Bergisch Gladbach – Hochwertige Fahrzeugteile aus BMW gestohlen: Polizei sucht Zeugen

27 November 2025 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach-Hebborn haben bislang unbekannte Täter in der Nacht zu Mittwoch hochwertige Fahrzeugkomponenten aus einem geparkten BMW ausgebaut. Der Halter bemerkte den Diebstahl am Mittwochmittag (26. November) gegen 11.50 Uhr, als er zu seinem Fahrzeug zurückkehrte und die Spuren des Einbruchs entdeckte.

Lenkrad und Infotainmentsystem aus BMW ausgebaut

Professionelles Vorgehen der Täter

Der Besitzer hatte den BMW am Vorabend (25. November) gegen 21.30 Uhr ordnungsgemäß verschlossen am Fahrbahnrand der Mutzer Straße abgestellt. Innerhalb des nächtlichen Tatzeitraums schlugen die Täter eine hintere Seitenscheibe ein und verschafften sich so Zugang zum Innenraum. Anschließend bauten sie äußerst zielgerichtet das Lenkrad, das fest verbaute Infotainmentsystem samt Navigationsmodul sowie das Multifunktionssteuergerät aus.

Diese Komponenten gehören zu den besonders begehrten Bauteilen, die häufig bei überregional agierenden Banden im Fokus stehen. Experten weisen darauf hin, dass derartige Diebstähle oft binnen weniger Minuten durchgeführt werden und die Täter meist professionell ausgestattet sind.

Schaden im vierstelligen Bereich

Der Wert des Diebesguts liegt nach aktuellen Einschätzungen im mittleren bis hohen vierstelligen Bereich. Neben dem materiellen Verlust bleiben für den Fahrzeughalter auch erhebliche Kosten für Reparaturen und die Wiederherstellung des Fahrzeugs.

Die Polizei geht davon aus, dass die Täter den Tatort gezielt ausgewählt haben könnten und möglicherweise zuvor die Umgebung ausgekundschaftet haben. Hinweise auf weitere beschädigte Fahrzeuge in der Nähe liegen bislang nicht vor.

Polizei bittet Anwohner und Autofahrer um Hinweise

Für die Ermittler des Kriminalkommissariats 3 sind vor allem Beobachtungen rund um die Mutzer Straße in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch relevant. Wichtig könnten unter anderem folgende Hinweise sein:

  • ungewöhnliche Geräusche oder Lichtquellen,
  • fremde Personen, die sich auffällig verhielten,
  • Fahrzeuge, die langsam durch die Straße fuhren oder längere Zeit parkten,
  • verdächtige Werkzeuge oder Taschenlampenlicht in der Nacht.

Auch Aufzeichnungen privater Tür- oder Überwachungskameras aus dem Umfeld könnten entscheidende Hinweise liefern.

Zeugen oder Personen, die entsprechende Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter 02202 205-0 beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg zu melden.

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19 Verletzte nach Pfeffersprayeinsatz an Kölner Schule – Polizei ermittelt gegen mehrere Beteiligte

27 November 2025 von Felix Morgenstern

An der Europaschule im Kölner Stadtteil Zollstock ist es am vergangenen Mittwoch zu einem gefährlichen Zwischenfall gekommen: Eine Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen führte zu einem Pfeffersprayeinsatz im Schulgebäude – insgesamt wurden mindestens 19 Schülerinnen und Schüler verletzt.

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Auseinandersetzung eskaliert im Schulgebäude

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei gerieten gegen 14:20 Uhr drei Jugendliche in der Schule in Streit. Einer der Beteiligten konnte inzwischen identifiziert werden: ein 15-Jähriger, der selbst kein Schüler der Europaschule ist. Er soll einen 16-jährigen Schüler attackiert und Pfefferspray gegen ihn eingesetzt haben.

Der 16-Jährige setzte ebenfalls Pfefferspray ein – offenbar, um sich zu verteidigen. Beide Stoffe verteilten sich rasch im Schulgebäude und führten dazu, dass zahlreiche unbeteiligte Schülerinnen und Schüler Reizungen erlitten.

Zahlreiche Verletzte und medizinische Versorgung

Mindestens 19 Jugendliche klagten nach dem Vorfall über Beschwerden wie Augen- und Atemwegsreizungen. Neun von ihnen wurden vorsorglich in Krankenhäuser gebracht. Eltern und Angehörige kamen unmittelbar zur Schule und wurden dort durch Einsatzkräfte betreut.

Ermittlungen laufen – weiterer Beteiligter gesucht

Die Polizei stellte das Pfefferspray des 16-Jährigen sicher und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Gegen den 15-Jährigen wird ebenfalls ermittelt. Zudem suchen die Beamten weiterhin nach einem dritten Jugendlichen, der an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein soll.

Die Polizei setzt ihre Ermittlungen fort, um den genauen Ablauf der Tat sowie die Hintergründe des Konflikts vollständig aufzuklären.

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Rösrath – BMW-Motorrad aus Carport gestohlen: Polizei sucht dringend Zeugen

26 November 2025 von Felix Morgenstern

In Rösrath ist erneut ein hochwertiges Motorrad gestohlen worden. Wie der Besitzer der Polizei meldete, verschwand die Maschine in der Nacht zum Dienstag (25.11.) aus einem Carport im Löwenburgweg – offenbar unbemerkt und ohne Hinweise auf mögliche Täter.

Symbolbild

Diebstahl am helllichten Tag bemerkt

Der Eigentümer hatte sein Motorrad der Marke BMW am Montagabend (24.11.) gegen 18:30 Uhr zuletzt gesehen. Als er am nächsten Morgen gegen 11:30 Uhr erneut nachsah, stellte er fest, dass die Maschine verschwunden war. Das Motorrad stand gut sichtbar in einem offenen Carport direkt neben dem Einfamilienhaus – ein Ort, der normalerweise als sicher gilt.

Bei dem entwendeten Fahrzeug handelt es sich laut Polizei um eine BMW mit dem amtlichen Kennzeichen GL-SR50. Das Motorrad hat einen geschätzten Wert im unteren bis mittleren fünfstelligen Bereich. Aufgrund der hohen Qualität und der starken Nachfrage nach BMW-Motorrädern vermuten Beamte, dass es sich möglicherweise um einen gezielten Diebstahl handeln könnte.

Polizei geht ersten Spuren nach

Nach der Meldung des Geschädigten nahm die Polizei eine Strafanzeige auf und leitete sofort erste Ermittlungen ein. Das Motorrad wurde zur Fahndung ausgeschrieben – damit können sowohl Streifenfahrten als auch automatische Kennzeichenerfassungssysteme auf das Fahrzeug aufmerksam werden.

Ob die Täter das Motorrad möglicherweise mit einem Transporter abholten oder gewaltsam entriegelten, ist derzeit noch unklar. Auch die Frage, ob das Umfeld des Hauses zuvor ausgespäht wurde, ist Teil der laufenden Ermittlungen.

Zeugenaufruf: Wer hat etwas Verdächtiges bemerkt?

Da der Löwenburgweg eine Wohnstraße ist, hofft die Polizei besonders auf Hinweise aus der Nachbarschaft. Ungewöhnliche Geräusche, fremde Fahrzeuge oder Personen – selbst kleine Beobachtungen könnten entscheidend sein.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.

Die Polizei betont, wie wichtig eine schnelle Kontaktaufnahme ist: Je früher Hinweise eingehen, desto größer sind die Chancen, das Motorrad aufzuspüren und mögliche Täter zu ermitteln.

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Unfall auf der L 80: Unbekannter Fahrer blendet Pkw – junge Frau überschlägt sich

26 November 2025 von Felix Morgenstern

Ein gefährlicher Zwischenfall auf der L 80 bei Wermelskirchen beschäftigt aktuell die Polizei. Am Dienstagabend (25.11.) kam es dort zu einem Verkehrsunfall, nachdem eine 22-jährige Autofahrerin durch das Fernlicht eines entgegenkommenden Pkw geblendet wurde und die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Der unbekannte Verursacher setzte seine Fahrt fort, ohne anzuhalten – nun wird er dringend gesucht.

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Unfall beim Befahren einer Linkskurve

Die 22-jährige Remscheiderin war gegen 18:05 Uhr gemeinsam mit ihrem 23-jährigen Beifahrer in Richtung Dreibäumen unterwegs. In einer Linkskurve kam ihr ein Fahrzeug entgegen, dessen Fahrer das grelle Fernlicht nicht abblendete. Die junge Frau wurde so stark geblendet, dass sie ins Schleudern geriet.

Ihr Opel kam zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab, drehte sich und überschlug sich schließlich. Erst im Unterholz links neben der Straße kam der Wagen zum Stehen.

Leichte Verletzungen – hoher Sachschaden

Die Fahrerin sowie ihr Beifahrer erlitten leichte Verletzungen und standen unter erheblichem Schock. Beide wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.

Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden im mittleren vierstelligen Bereich.

Polizei sucht flüchtigen Verursacher

Der unbekannte Fahrer, der zum Unfallzeitpunkt in Richtung Bergisch Born unterwegs war, hielt nicht an und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Die Polizei geht von einer Verkehrsunfallflucht aus und sucht nun dringend Zeugen, die Hinweise zu dem Fahrzeug oder dessen Fahrer geben können.

Sachdienliche Angaben nimmt das Verkehrskommissariat in Burscheid unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen. Auch der gesuchte Fahrer selbst wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

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