Archiv | Blaulicht

Weitere Festnahme eines Tatverdächtigen

23 Dezember 2014 von Darian Lambert

polizei-bulli-frontDie Festnahme eines weiteren Tatverdächtigen ist der Polizei RheinBerg heute (23.12.14) geglückt. Seit mehreren Monaten führte das zuständige Kriminalkommissariat die Ermittlungen gegen einen 18-jährigen Bergisch Gladbacher. Ihm wird vorgeworfen, in wechselnden Konstellationen unter anderem für mehrere Raubdelikte verantwortlich zu sein. So versuchte er beispielsweise im März 2014 am Hans-Zanders-Bad unter Vorhalt einer Schusswaffe Geld von einem 19-jährigen Kürtener zu erpressen. Darüber hinaus steht er im Verdacht, im Rahmen der Bergisch Gladbacher Kirmes im Juni 2014 einem damals 15-jährigen Bergisch Gladbacher unter Einsatz eines Schlagstockes dessen Handy geraubt zu haben. Zusammen mit seinen Mittätern ging der 18-Jährige dabei durchaus brutal vor – er setzte Teleskopschlagstöcke, Messer oder Baseballschläger zur Drohung ein – zum Teil verletzte er seine Opfer auch damit. Insgesamt sechs Taten werden dem Bergisch Gladbacher derzeit vorgeworfen und haben dazu ausgereicht, einen Haftbefehl gegen ihn zu erwirken. Dieser wurde heute von Beamten der Kriminalpolizei RheinBerg vollstreckt. Der 18-Jährige wurde an seiner Wohnanschrift festgenommen. Auch er wird heute noch dem Haftrichter vorgeführt. Details zu den einzelnen Taten können mit Rücksicht auf die noch andauernden Ermittlungen hinsichtlich möglicher weiterer Taten und weiterer Mittäter derzeit noch nicht mitgeteilt werden.

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Feuer auf dem Refrather Weihnachtsmarkt

20 Dezember 2014 von Darian Lambert

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Brandschaden im Refrather Winterdorf

Gasexplosion nur knapp verhindert

In den Morgenstunden gegen 5:00 Uhr am heutigen Samstag wurde die Leitstelle der Feuerwehr von Passanten informiert, dass auf dem Weihnachtsmarkt am Peter-Bürling Platz in Refrath ein oder mehrere Verkaufsstände brennen. Durch das schnelle Eintreffen der Feuerwehr konnte eine Explosion auf dem Weihnachtsmarkt und das Übergreifen des Feuers auf ein Mehrfamilienhaus verhindert werden. Zur möglichen  Brandursache und zur konkreten Schadenshöhe konnten zunächst keine Angaben gemacht werden. Die Brandexperten der Kriminalpolizei werden laut Polizeileitstelle die Brandstelle am Montag besichtigen.

Durch die Nähe zum Feuerwehrgerätehaus Refrath trafen die ehrenamtlichen Kräfte der Refrather Feuerwehr als erstes vor Ort ein und konnten sehr zeitnah erste Löschmaßnahmen einleiten.

Zu dem Zeitpunkt brannte bereits ein Kühlwagen in volle Ausdehnung, dass Feuer drohte auf einen weiteren Verkaufsstand und ein angrenzendes Wohngebäude überzugreifen. In unmittelbarer Nähe des Kühlwagens  befanden sich 17 Gasflaschen, von denen fast alle durch das Feuer bereits stark erwärmt waren und mindesten eine schon brennend abströmte. Durch die Feuerwehr wurden zunächst die Gasflaschen gekühlt und ein Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude durch eine sogenannte Riegelstellung verhindert. Im weiteren Verlauf wurden die Gasflaschen durch die Feuerwehr geborgen und die Ventile geschlossen, so dass von ihnen keine Gefahr mehr ausging.

Durch das Feuer wurde der Kühlwagen komplett zerstört und eine angrenzende Verkaufsbude sowie ein großer Pavillon mit Thekenaufbau erheblich beschädigt. Von den angrenzenden Büros waren auf Grund der Hitzeentwicklung 14 Glasscheiben zersprungen. Verletzt wurde niemand.

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Zeuge schnappt einen von drei Einbrechern

09 Dezember 2014 von Darian Lambert

polizeieinsatz1backEin Zeuge konnte am Sonntag (07.12.14) einen von drei Einbrechern an der Sporthalle der Realschule am Ahornweg festhalten und der Polizei übergeben. Gegen 20:10 Uhr hörte ein 56-jähriger Bergisch Gladbacher Geräusche von der Tribüne der Sporthalle und sah im letzten Moment drei Personen in Richtung Schulinnenhof flüchten. Er informierte seinen 24-jährigen Sohn, der sich ebenfalls noch an der Sporthalle aufhielt. Der konnte einen der drei Einbrecher – einen 18-jährigen Bergisch Gladbacher – festhalten. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich die drei Zugang zur Sporthalle, indem sie eine Tür aufhebelten. In der Sporthalle verschafften sie sich Zutritt zur Tribüne und versuchten von dort weitere Türen aufzuhebeln, was allerdings misslang. Der polizeibekannte 18-Jährige machte keine Angaben zum Sachverhalt. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen zu den beiden Mittätern dauern an.

 

 

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Feuer in Odenthaler Asylbewerberunterkunft

06 Dezember 2014 von Darian Lambert

Am Samstagmittag kam es gegen 11:45 Uhr zu einem ausgedehnten Brand in einem Asylbewerberheim in Odenthal (Schwarzbroich). Flammen schlugen meterhoch aus dem Gebäude an der St. Engelbert Straße. 16 Asylbewerber waren in dem alten Fertighaus in Schwarzbroich untergebracht. Nach ersten Angaben wurde bei dem Brand eine Person leicht verletzt. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot mehrere Stunden vor Ort im Einsatz. Es konnte verhindert werden, dass sich die Flammen auf die umliegenden Containerbauten ausgebreitet haben. Die vom Brand betroffenen Asylbewerber sollen laut Bürgermeister Roeske in die gerade fertig gebaute neue Unterkunft in Odenthal einziehen können.

Nach unbestätigten Informationen von Seiten der Flüchtlinge hatte es vor dem Feuer einen heftigen Streit zwischen zwei Hausbewohnern gegeben. Einer der Beteiligten habe Benzin vergossen und angezündet. Der Einsatzleiter der Polizei vor Ort wollte die Darstellung nicht bestätigen.

Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts einer Straftat.

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Phantombilder Fahnung nach Kippekausener-Räubern

04 Dezember 2014 von Darian Lambert

Die Polizei RheinBerg bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Am 10.10.14 gegen 17:00 Uhr fuhr 27-Jähriger auf einem Waldweg von der Straße Am Rittersteg in Richtung Saaler Mühle an einer dreiköpfigen Personengruppe auf einer Bank vorbei. Von einem der Männer war der Bergisch Gladbacher dann zunächst vom Fahrrad getreten und anschließend unter Vorhalt einer Schusswaffe seines Rades beraubt worden. Mit Hilfe des LKA konnten nun von zwei der Personen Phantombilder angefertigt werden. Der Haupttäter -mit Glatze oder sehr kurzen Haaren- ist auf dem ersten Foto abgebildet. Die Polizei RheinBerg fragt daher: „Wer kennt die abgebildeten Personen oder kann Angaben zu deren Aufenthaltsort machen?“ Hinweise bitte an die 02202 205-0.

 

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Verkehrsunfall mit Müllwagen, Verletzten und Stromausfall

03 Dezember 2014 von Darian Lambert

polizeieinsatz1backEin Lkw der Abfallwirtschaftsbetriebe war heute morgen (03.12.14) in einen folgenschweren Unfall verwickelt. Nach Zeugenaussagen wollte der 31-jährige Fahrer des Lkw gegen 07:10 Uhr vom rechten Fahrbahnrand der Altenberger-Dom-Straße anfahren. Er beschleunigte dann plötzlich stark und schoss in einem Kreisbogen nach links in die Leverkusener Straße. Hier prallte er auf den Daimler eines 52-jährigen Bergisch Gladbachers, der auf der dortigen Linksabbiegerspur stand. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Daimler zurückgeschoben und beschädigte dabei den Kleinbus eines dahinterstehenden 51-jährigen Bergisch Gladbachers. Der Müllwagen selber fuhr weiter durch einen Zaun, beschädigte zwei Stromkästen und kam erst auf dem Parkplatz eines angrenzenden Geschäftes zum Stehen. Die Stromkästen wurden dabei so beschädigt, dass es in diesem Bereich zu Stromausfällen kam. Bei dem Unfall verletzten sich der Fahrer des Daimler sowie ein 34-jähriger Mitarbeiter der Abfallwirtschaftsbetriebe, der hinten auf dem Trittbrett des Müllwagens stand, leicht. Der Gesamtsachschaden wird auf rund 38000,- EUR beziffert. Der 31-jährige Fahrer des Müllwagens vermutete vor Ort einen technischen Defekt an seinem Fahrzeug, so dass dieses zu Beweiszwecken sichergestellt wurde. Für die Zeit der Unfallaufnahme war die Kreuzung Altenberger-Dom-Straße / Leverkusener Straße zweitweise komplett gesperrt.

 

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Stadt Bergisch Gladbach warnt vor dubiosen Anrufen wegen angeblicher Filmaufnahmen

03 Dezember 2014 von Darian Lambert

In den letzten Tagen haben viele Bürgerinnen und Bürger in Bergisch Gladbach zweifelhafte Anrufe erreicht. Vermehrt meldeten sich die Anrufer unter dem Firmennamen „BAG“ und über einen „Herrn Hahn“. Die Anrufer geben vor, wegen geplanter Filmaufnahmen anzurufen und aus diesem Grund Informationen wie zum Beispiel den Hauseigentümer, Mitbewohner, Anwesenheitszeiten oder ähnliches zu benötigen.

Die Stadt Bergisch Gladbach sowie die Polizei des Rheinisch-Bergischen Kreises raten ausdrücklich davon ab, auf die Anrufe einzugehen und derartige Informationen preis zu geben. Vermutet wird, dass es sich bei den Anrufern um Betrüger handeln könnte, die versuchen, auf diese Weise an sensible Daten zu gelangen. Diese Daten könnten im Anschluss zu kriminellen Zwecken missbraucht werden. Die Behörden raten, derartige Gespräche sofort zu beenden.
Verunsicherte Bürgerinnen und Bürger können sich gerne an das Kriminalkommissariat Kriminalprävention / Opferschutz (02202 205-430) oder außerhalb der Bürodienstzeiten an die Polizeiwache Bergisch Gladbach (02202 205-0) wenden.

Hinweis:
Niemand ist verpflichtet, einer Firma wegen Filmaufnahmen Auskunft darüber zu geben, wer sich zu welchen Zeiten in seiner Wohnung/ seinem Haus befindet. Eine solche Auskunft kann von diesen Firmen nicht verlangt werden.
Sollten Sie von Firmen dazu aufgefordert werden, persönliche Daten preiszugeben, vergewissern sie sich, dass diese dazu in geeigneter Weise legitimiert sind. Dazu können Sie zum Beispiel einen entsprechenden Ausweis/ Nachweis verlangen.

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Neues Konzept zur Brandschutzerziehung in der Stadt Bergisch Gladbach vorgestellt

01 Dezember 2014 von Darian Lambert

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach hat heute ihr neues Konzept zur Brandschutzerziehung in Kindergärten und Grundschulen in der Stadt Bergisch Gladbach vorgestellt.

Kraft Gesetz gehört es unter anderem auch zu den Aufgaben der Stadt Bergisch Gladbach die Bevölkerung über die Verhütung von Bränden, den sachgerechten Umgang mit Feuer, das Verhalten bei Bränden und über Möglichkeiten der Selbsthilfe aufzuklären.

Die neu eingerichtete Fachgruppe Brandschutzerziehung der Feuerwehr Bergisch Gladbach setzt damit unter Leitung von Unterbrandmeisterin Nicole Haag ein neu entwickeltes Konzept zur Vermittlung von Kenntnissen mit dem Umgang von Zündmitteln, das Verhalten im Brandfall und das richtige Alarmieren von Feuerwehr und Rettungsdienst für Kinder im Vorschulalter um.

Der erste Abschnitt der Brandschutzerziehung findet in den jeweiligen Kindertagesstätten vor Ort statt und wird durch die jeweiligen Erzieherinnen und Erzieher vermittelt. Diese erhalten im Vorfeld eine Lehrunterlage durch die Feuerwehr sowie leihweise einen der neu beschafften Telefon-Notrufkoffer. Mittels dieses Koffers können die Kinder das korrekte Absetzen eines Notrufes über die 112 erlernen.

Der zweite Abschnitt findet in der Feuer- und Rettungswache Nord an der Paffrather Straße statt. Die Kindergartengruppen besuchen mit ihren Erzieherinnen und Erziehern die Feuerwache und erlernen unter Leitung eines ausgebildeten, ehrenamtlichen Brandschutzerziehers der Feuerwehr Bergisch Gladbach, was nach Absetzen eines Notrufes auf einer Feuerwache passiert. Den Kindern wird gemeinsam mit der Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst die Annahme des Notrufes demonstriert, um mögliche Beruhigungsängste zu vermeiden. Weiterhin wird den Kindern die Ausrüstung der Feuerwehr kindgerecht erklärt. Abschließend folgt die Besichtigung und Erläuterung einiger Fahrzeuge der Feuerwehr.

 „Wir versuchen mit dieser Maßnahme den Kindern den richtigen Umgang mit Feuer beizubringen, eventuelle Ängste vor dem Absetzen des Notrufes zu nehmen und Vertrauen zur Feuerwehr aufzubauen“ erläutert Nicole Haag, die maßgeblich mit den zehn weiteren Brandschutzerziehern der Feuerwehr Bergisch Gladbach das Konzept ausgearbeitet hat.

„Wir freuen uns sehr, dass wir durch die großzügige finanzielle Unterstützung der VR Bank eG Bergisch Gladbach und der Bensberger Bank eG die Materialien für die Durchführung der Brandschutzerziehung beschaffen konnten und den Kindern nun mit anschaulichen Materialien das Thema nahebringen können“ so Jörg Huppatz, Leiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach.

Zu den Materialien gehören unter anderem ein Rauchdemohaus zur Demonstration der Funktionsweise von Rauchmeldern in Gebäuden, mehrere Telefon-Notrufkoffer zur Notrufsimulation sowie Flyer mit integriertem Kinderfinder, die es der Feuerwehr im Einsatz ermöglicht, Kinder schneller in einer Wohnung zu finden. Dazu sollten diese gelb nachleuchtenden Aufkleber im unteren Drittel der Kinderzimmertüren von außen angebracht werden.

Im Rahmen der heutigen Vorstellung wurden die Materialien von den Banken an Bürgermeister Lutz Urbach und den Leiter der Feuerwehr Jörg Huppatz übergeben. Wir freuen uns sehr, dass beide Banken eine weitere große Auflage des Flyers inkl. Kinderfinder für das kommende Jahr finanziell unterstützen werden. Diese liegen in Kürze in den Bürgerbüros der Stadt Bergisch Gladbach und in allen Filialen der VR Bank eG Bergisch Gladbach und Bensberger Bank eG aus und können dort mitgenommen werden.

Interessierte Einrichtungen melden sich bitte bei Frau Nicole Haag unter der Rufnummer (0 22 02) 2 38 – 3 30 oder per E-Mail unter brandschutzerziehung@feuerwehr-gl.de.

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Nächtlicher Einbruch in Telekom-Shop

20 November 2014 von Darian Lambert

polizeieinsatzHeute Morgen (20.11.2014), gegen 04.00 Uhr hebelte ein unbekannter Täter eine gläserne Eingangstür zu einem Telekom-Shop in der Hauptstraße auf und gelangte so in den Verkaufsraum. Hier stahl er 15 Handys verschiedener Hersteller. Fahndungsmaßnahmen nach dem Einbrecher verliefen negativ. Die Polizei sucht daher Zeugen, die die Tat oder die Flucht des Unbekannten beobachtet haben. Hinweise bitte an die 02202 205-0.

 

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Mehrere Einbrüche in Refrath – zwei Festnahmen

19 November 2014 von Darian Lambert

In Refrath trieben am gestrigen Montag (17.11.2014) gleich verschiedene Einbrecher ihr Unwesen. In Brandroster fielen einem Anwohner gegen 17.55 Uhr zwei Männer auf, die sich in verdächtiger Weise an einem Fenster zu schaffen machten (später wurden hier mehrere frische Hebelmarken festgestellt). Er sprach die Unbekannten an, die sofort Richtung Hasselstraße wegliefen. Hier stiegen sie in einen roten Pkw Renault, dessen Fahrer ganz offensichtlich dort gewartet hatte. Ohne die Beleuchtung an dem Auto einzuschalten, entfernten die Täter sich über die Lucie-Kahlenborn-Straße. Das Kennzeichen des Fluchtfahrzeugs hatte der Zeuge leider nicht erkannt. Die Täter können auch nur vage beschrieben werden: 25-30 Jahre alt, schlank, keine Hinweise auf Bekleidung.

Ganz in der Nähe wurde am Abend ein weiterer Einbruch aufgenommen. Im Klaferweg hatten Unbekannte zwischen 13.15 und 18.45 Uhr das Gitterrost des Kellerschachts eines Einfamilienhauses aufgebogen und hebelten im Schacht das dortige Kellerfenster auf. Sie gelangten in einen Heizungsraum und schlugen hier mit einer Axt und zwei Spaten, die sie am Tatort zurückließen, ein Loch in die vorhandene Brandschutztür. Das gesamte Haus wurde durchwühlt, alle Schränke und Schubläden geöffnet. Letztlich stahlen die Täter Schmuck und Bargeld.

In der Ackerstraße kam es gegen 18.10 Uhr zu einer unliebsamen Begegnung. Eine 50-jährige Bewohnerin kehrte zu ihrem Haus zurück und nahm schon bei der Anfahrt in ihrer Garage den Lichtschein einer Taschenlampe wahr. Nach dem Aufschließen des Tores entdeckte sie die zu ihrem Garten offenstehende Tür und nahm auch schemenhaft eine Person wahr. Sie lief in die Dunkelheit und stellte einen Rucksack und ein Brecheisen fest. Zeitgleich griffen Geschädigte und Täter nach dem Rucksack, es kam zu einem Gerangel, wobei sich die 50-Jährige leicht an der Hand verletzte. Der Unbekannte forderte sie in akzentfreiem deutsch auf, ihn in Ruhe zu lassen und flüchtete in Richtung Bucheckernweg. Eine Personenbeschreibung besteht nicht. Später wurden Hebelmarken an der rückseitigen Terrassentür festgestellt. Streifenfahrzeuge der sofort benachrichtigten Polizei entdeckten gegen 18.40 Uhr zwei Männer in Tatortnähe, die sie kontrollierten. Nach ersten Erkenntnissen verfügen die beiden Bosnier (30 und 36 Jahre alt) über keinen festen Wohnsitz in Deutschland, der 36-Jährige ist überdies bereits wegen verschiedener Straftaten aufgefallen. Bei den Durchsuchungen fanden die Einsatzkräfte Einbruchswerkzeuge, die sichergestellt wurden. Beide Männer wurden vorläufig festgenommen, werden aber heute nach Vernehmung und erkennungsdienstlicher Behandlung wieder entlassen, weil ihnen zurzeit die konkrete Beteiligung an den oben beschriebenen Einbrüchen nicht nachgewiesen werden kann. In allen Fällen nimmt die Kreispolizei sachdienliche Hinweise unter 02202 205-0 entgegen.

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