Archiv | Blaulicht

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Bergisch Gladbach: Polizei sucht Jugendlichen nach Verkehrsunfall auf der Rommerscheider Straße

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Nach einem Verkehrsunfall am Donnerstagmorgen (11.12.) in Bergisch Gladbach sucht die Polizei einen beteiligten jugendlichen Fußgänger. Der Jugendliche wurde nach bisherigen Erkenntnissen von einem Pkw erfasst, entfernte sich jedoch unmittelbar danach vom Unfallort.

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Unfall am Morgen in Richtung Innenstadt

Gegen 07:50 Uhr war eine 26-jährige Bergisch Gladbacherin mit ihrem dunklen Kia Niro auf der Rommerscheider Straße in Richtung Innenstadt unterwegs. Nach ihren Angaben überquerte auf Höhe der Einmündung Bergstraße plötzlich ein Jugendlicher von links die Fahrbahn. Dabei wurde er vom linken Außenspiegel des Fahrzeugs erfasst und kam zu Fall.

Anschließend stand der Jugendliche auf, lief weiter und stieg in einen an der Haltestelle wartenden Bus der Linie 439 ein. Am Pkw entstand kein Sachschaden.

Verletzungen nicht ausgeschlossen

Die Autofahrerin schätzt den Jugendlichen auf etwa 15 bis 16 Jahre. Er soll schwarz gekleidet gewesen sein und eine Kapuze oder ein Cap getragen haben. Ob sich der Jugendliche bei dem Sturz verletzt hat, ist derzeit unklar.

Polizei bittet um Meldung

Um mögliche Verletzungen abzuklären und den Unfallhergang vollständig aufnehmen zu können, bittet die Polizei den Jugendlichen oder mögliche Zeugen, sich beim Verkehrskommissariat der Polizei Rhein-Berg zu melden.

Telefon: 02202 205-0

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Rösrath-Forsbach: Familie vereitelt Betrugsmasche – mutmaßlicher Täter festgenommen

11 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In Rösrath-Forsbach ist am Sonntagabend (10.12.) ein sogenannter „falscher Polizistentrick“ gescheitert. Eine Seniorin wurde telefonisch unter Druck gesetzt und sollte dazu gebracht werden, eine hohe Geldsumme und Schmuck zu übergeben. Durch das schnelle und umsichtige Handeln ihrer Familie konnte der Betrugsversuch jedoch beendet und ein Tatverdächtiger festgehalten werden.

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Betrüger täuschen Notlage vor

Gegen 19:30 Uhr erhielt die 78-Jährige einen Anruf, bei dem sich ein Unbekannter als Polizeibeamter ausgab. Er behauptete, die Tochter der Seniorin sei festgenommen worden, weil sie einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. Um eine angebliche Untersuchungshaft abzuwenden, sollte die Frau 75.000 Euro Kaution zahlen.

Der Schockanruf entspricht einem bekannten Muster der Telefonbetrüger, die gezielt Drucksituationen erzeugen, um an Vermögenswerte älterer Menschen zu gelangen.

Familie reagiert richtig und informiert die Polizei

Die Seniorin beendete das Gespräch und informierte sofort ihre Angehörigen, die umgehend die Polizei verständigten. Etwa eine Stunde später meldete sich der falsche Polizist erneut und kündigte an, dass ein angeblicher Mitarbeiter vorbeikommen werde, um Bargeld und Schmuck entgegenzunehmen.

In Absprache mit ihrer Familie ließ sich die Seniorin zum Schein darauf ein und stellte eine Tasche mit wertlosem Schmuck bereit.

Tatverdächtiger bei Übergabe gestellt

Kurz darauf klingelte ein Mann an der Haustür und nahm die Tasche an sich. In diesem Moment griff die Familie ein und hielt den Verdächtigen bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten fest. Der Mann wurde zur Polizeiwache Overath gebracht und vorläufig festgenommen.

Da er keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat und Fluchtgefahr besteht, soll er am heutigen Tag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Polizei lobt umsichtiges Verhalten

Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig Aufmerksamkeit und schnelle Kommunikation innerhalb der Familie sind. Nur durch das entschlossene Handeln konnte verhindert werden, dass die Seniorin Opfer eines schweren Betrugs wurde.

Die Polizei weist darauf hin, niemals auf telefonische Geldforderungen einzugehen und im Zweifel immer selbst die Notrufnummer 110 zu wählen.

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Einbrecher in Burscheid und Odenthal unterwegs – Schmuck und Bargeld entwendet

10 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Gleich zwei Einbrüche beschäftigten am Samstagabend (09.12.) die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis. In Burscheid und Odenthal drangen unbekannte Täter in Wohnhäuser ein und entwendeten Schmuck und Bargeld. In beiden Fällen fehlt von den Einbrechern bislang jede Spur.

Einbruch in der Pastor-Löh-Straße in Burscheid

Der erste Einsatz führte die Beamten gegen Abend nach Burscheid. Zwischen 15:50 Uhr und 18:00 Uhr hatten Unbekannte ein Wohnhaus in der Pastor-Löh-Straße aufgebrochen. Die Täter schlugen ein Fenster ein und hinterließen zudem Hebelspuren an einer Balkontür – deutliche Hinweise auf ein gewaltsames Eindringen.

Im Inneren des Hauses fanden die Polizisten ein komplett durchwühltes Bild vor: Schränke standen offen, Schubladen waren herausgezogen und zahlreiche Gegenstände lagen verstreut. Nach Angaben der Bewohner wurden Schmuck und Bargeld gestohlen. Die genaue Schadenssumme ist noch unklar.

Weiterer Einbruch am gleichen Tag in Odenthal-Blecher

Nur kurze Zeit später wurde die Polizei zu einem weiteren Fall nach Odenthal-Blecher gerufen. Dort gelangten Einbrecher im Zeitraum von 13:15 Uhr bis 19:30 Uhr in ein Einfamilienhaus in der Reiner-Hütten-Straße. Offenbar brachen sie ein Küchenfenster auf und verschafften sich so Zugang zu den Wohnräumen.

Auch hier durchsuchten die Täter vor allem Schlafräume und Schränke. Gestohlen wurde nach ersten Erkenntnissen erneut Schmuck – der Wert ist allerdings noch nicht beziffert.

Polizei bittet um Hinweise

In beiden Fällen wurden Strafanzeigen aufgenommen, die Spurensicherung war vor Ort. Die Polizei Rhein-Berg prüft nun mögliche Zusammenhänge zwischen den Einbrüchen.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 unter 02202 205-0 zu melden.

Besonders in der dunklen Jahreszeit mahnt die Polizei erneut zur erhöhten Aufmerksamkeit in Wohngebieten.

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Burscheid: Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus – Seniorin um vierstelligen Betrag gebracht

09 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In Burscheid ist eine Seniorin Opfer von Trickbetrügern geworden, die sich als Bankmitarbeiter ausgaben. Den Tätern gelang es, mit der erbeuteten Bankkarte einen niedrigen vierstelligen Betrag vom Konto der Frau abzubuchen.

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Anruf von angeblichem Bankangestellten

Wie die Seniorin der Polizei am Montag (08.12.) mitteilte, hatte sie bereits am Samstagmorgen einen Anruf erhalten. Am Telefon meldete sich ein Mann, der sich als Mitarbeiter ihrer Bank ausgab und sie in ein längeres Gespräch verwickelte. Er kündigte an, einen Kollegen persönlich zu ihr nach Hause zu schicken.

Zwischen 10 und 11 Uhr klingelte dann ein Mann an der Wohnungstür der Frau in der Straße Im Eulenflug. Die Seniorin ließ ihn in die Wohnung. Kurz darauf verließ der Unbekannte die Räumlichkeiten wieder – zunächst ohne, dass der Frau etwas auffiel.

Bankkarte verschwunden – Geld bereits abgebucht

Erst im Anschluss bemerkte die Seniorin, dass ihre Bankkarte verschwunden war. Als sie bei ihrer Bank anrief, um die Karte sperren zu lassen, erhielt sie die schockierende Nachricht: Bereits zuvor war ein niedriger vierstelliger Betrag von ihrem Konto abgehoben worden.

Der Täter wird von der Geschädigten wie folgt beschrieben:
Der Mann ist etwa 35 bis 45 Jahre alt, hat schwarze Haare und ein „ausländisches Erscheinungsbild“. Er trug schwarze Oberbekleidung sowie eine schwarze Hose.

Zeugen, die Hinweise zu dem Mann geben können oder im Bereich Im Eulenflug verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Polizei warnt: Senioren im Visier von Betrügern

Nach Angaben der Polizei sind Seniorinnen und Senioren im Rheinisch-Bergischen Kreis nahezu täglich das Ziel von Betrügern, die sich unter anderem als Verwandte, Polizisten oder Bankmitarbeiter ausgeben. Die Polizei rät, bei unerwarteten Anrufen grundsätzlich misstrauisch zu sein, keine persönlichen Daten preiszugeben und niemals Bankkarten oder PIN-Nummern an Fremde zu übergeben.

Zur besseren Vorsorge bietet die Kriminalprävention der Polizei Rhein-Berg kostenlose Beratungen an – für Seniorinnen und Senioren ebenso wie für deren Angehörige. Ziel ist es, auf typische Maschen aufmerksam zu machen und konkrete Handlungsempfehlungen zu geben.

Interessierte können einen Termin unter der Telefonnummer 02202 205-444 vereinbaren oder sich per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de wenden.

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Einbruch Bäckerei

Einbruch in Bäckerei in Rösrath – Täter flüchtig

08 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht auf Sonntag (08. Dezember) ist eine Bäckerei an der Hauptstraße in Rösrath Ziel eines Einbruchs geworden. Unbekannte verschafften sich Zugang zu dem Geschäft und entwendeten dabei Bargeld sowie ein Mobiltelefon. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur.

Einbruch Bäckerei

Mitarbeiterin entdeckt Einbruch am frühen Morgen

Laut Angaben der Polizei hatte eine Mitarbeiterin das Geschäft am Vorabend (07.12.) gegen 19:15 Uhr ordnungsgemäß verschlossen. Als sie am frühen Morgen gegen 04:35 Uhr zur Bäckerei zurückkehrte, um den Betrieb für den Tag zu öffnen, bemerkte sie sofort, dass eingebrochen worden war.

Aus der Kasse fehlte ein dreistelliger Bargeldbetrag, außerdem nahmen die Täter ein Mobiltelefon mit.

Einbruchsspuren an Türen entdeckt

Die alarmierte Polizei konnte am Tatort deutliche Einbruchsspuren feststellen. Hebelmarken sowohl an der Doppelschiebetür als auch an der Tür zu einem Büroraum deuten darauf hin, dass die Täter sich gewaltsam Zutritt verschafften. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

Polizei sucht Zeugen

Da bislang unklar ist, wer für den Einbruch verantwortlich ist, bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung.
Zeugen, die zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Bäckerei gesehen haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg zu melden.

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Rösrath: Betrunkener Autofahrer verliert Führerschein – Lachgas-Kartusche im Fahrzeug

08 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Am frühen Sonntagmorgen (07. Dezember) kam es in Rösrath zu einem Polizeieinsatz, der für einen 33-jährigen Mann aus Mönchengladbach schwerwiegende Folgen haben dürfte. Beamte der Polizeiwache Overath stoppten kurz vor 7 Uhr einen VW, dessen Fahrer zuvor durch unsichere Fahrweise aufgefallen war. Unter anderem war der Wagen gegen eine Bordsteinkante geprallt.

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Auffällige Fahrweise erregt die Aufmerksamkeit der Polizei

Die Beamten hatten das Fahrzeug bemerkt, weil es sichtbar in Schlangenlinien geführt wurde. Dass der Fahrer offenbar die Kontrolle über den Wagen verloren hatte, zeigte sich spätestens, als die Fahrbahnbegrenzung touchiert wurde. Eine Routinekontrolle sollte schließlich Gewissheit bringen – und brachte tatsächlich Erstaunliches zutage.

Alkoholgeruch und Lachgasfund im Innenraum

Bei der Überprüfung des Fahrers stellten die Polizisten einen deutlichen Alkoholgeruch fest. Außerdem entdeckten sie eine geöffnete Lachgas-Kartusche im Innenraum des Fahrzeugs. Ein Atemalkoholtest, der Klarheit über den Grad der Alkoholisierung hätte geben sollen, konnte vor Ort nicht durchgeführt werden. Deshalb ordnete die Polizei unmittelbar eine Blutprobenentnahme an.

Führerschein beschlagnahmt – Anzeige folgt

Für den 33-jährigen Mönchengladbacher hatte der Vorfall prompt Konsequenzen: Sein Führerschein wurde noch an Ort und Stelle sichergestellt, die Weiterfahrt sofort untersagt. Zudem stellte sich heraus, dass der Fahrer zunächst falsche Personalien angegeben hatte – ein weiteres Vergehen, das strafrechtliche Folgen nach sich ziehen kann.

Ermittlungen laufen

Sollte die Blutprobe den Verdacht bestätigen, muss sich der Mann unter anderem wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten. In einem solchen Fall drohen nicht nur Punkte in Flensburg und ein mögliches Fahrverbot, sondern auch eine empfindliche Geldstrafe. Die Ermittlungen dauern an.

Der Vorfall zeigt erneut, wie gefährlich Alkohol- und Drogenkonsum im Straßenverkehr ist – für Fahrer wie für andere Verkehrsteilnehmer.

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Menschlicher Schädel spurlos verschwunden – Rätselhafter Diebstahl an der Uni Köln

06 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Ein ungewöhnlicher Diebstahl sorgt an der Universität zu Köln derzeit für Rätsel und Ermittlungen: Aus der anatomischen Sammlung des Zentrums für Anatomie ist ein menschlicher Schädel verschwunden. Besonders brisant – die Gebeine sollten nur Stunden später feierlich an Angehörige aus Australien übergeben werden.

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Für Rückführung nach Australien vorbereitet – dann spurlos weg

Der Schädel stammt von einem indigenen Menschen aus Australien und war bereits sorgfältig verpackt und für die Reise in die Heimat vorgesehen. Er befand sich in einem abgeschlossenen Raum im Präparationslabor des Anatomiezentrums, gesichert in einem speziellen Aufbewahrungsbehälter.

Als Mitarbeiter jedoch kurz vor der geplanten Übergabe die Schädel überprüften, wurde der Schock deutlich: Einer der drei vorgesehenen Schädel war verschwunden – an seiner Stelle lag ein anderes Präparat. Für die Verantwortlichen liegt der Verdacht eines gezielten Diebstahls nahe. Die Universität hat Anzeige erstattet, die Polizei ermittelt.

Angehörige extra angereist

Für die Übergabe waren Vertreter australischer First Nations nach Köln gereist. Zwei Schädel konnten wie geplant überreicht und für eine spätere Rückführung vorbereitet werden – beim dritten verhinderten die Ereignisse die feierliche Rückgabe. Die Universitätsleitung bedauerte den Vorfall und entschuldigte sich bei den Gästen.

Seltene Fälle – Provenienzforschung seit Jahren aktiv

An der Universität läuft seit 2021 ein Forschungsprojekt zur Herkunft und Rückführung menschlicher Überreste aus historischen Beständen. Fälle von Diebstahl seien äußerst selten, erklärte die Hochschule. Der letzte vergleichbare Vorfall liege Jahrzehnte zurück.

Nun hofft man auf Hinweise, die zur Aufklärung beitragen – und darauf, dass der verschwundene Schädel zeitnah gefunden und zurückgeführt werden kann.

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Einbrecher in Bensberg und Sand aktiv – Polizei sucht dringend Zeugen

05 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach haben Unbekannte am Donnerstagabend (04.12.) gleich zwei Einbrüche verübt. Sowohl in Bensberg als auch im Ortsteil Sand drangen Täter gewaltsam in Wohnhäuser ein, durchsuchten mehrere Räume und entkamen unerkannt. Die Polizei ermittelt und bittet mögliche Zeugen dringend um Hinweise.

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Einbruch in Erdgeschosswohnung in Bensberg

Der erste Vorfall ereignete sich gegen 18:20 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Eichelstraße. Ein Bewohner wurde auf ungewöhnliche Geräusche aufmerksam und kontrollierte mehrfach den Hausflur. Kurz darauf bemerkte er zwei dunkel gekleidete Personen, die aus einer Erdgeschosswohnung flüchteten.

Die alarmierte Polizei stellte fest, dass ein rückwärtiges Fenster eingeschlagen und mehrere Räume durchwühlt worden waren. Ob die Einbrecher Beute machten, war zunächst nicht bekannt. Laut Zeugenbeschreibung waren beide Personen etwa 1,75 Meter groß, dunkel gekleidet und mit schwarzen Haaren.

Zweiter Einbruch in Sand – Schmuck und Uhren gestohlen

Rund zwei Stunden später, gegen 20:00 Uhr, bemerkten Bewohner eines Einfamilienhauses in der Sander Straße einen weiteren Einbruch. Sie hatten das Haus am Vormittag verlassen und kehrten abends in ein durchwühltes Zuhause zurück. Laut ersten Erkenntnissen entwendeten die Täter Goldschmuck und fünf hochwertige Uhren. Der Schaden bewegt sich im unteren fünfstelligen Bereich. An der Haustür fanden Polizisten frische Hebelspuren.

Polizei bittet um Hinweise

In beiden Fällen leitete die Polizei Spurensicherungsmaßnahmen ein. Nun werden Zeugen gesucht, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben – besonders im Zeitraum zwischen Nachmittag und Abend.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 2 unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.

Bürgerinnen und Bürger, die sich zum Thema Einbruchschutz beraten lassen möchten, können sich ebenfalls unter derselben Nummer oder per Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de

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Unfall Wermelskirchen

Wermelskirchen – Drei Verletzte bei Auffahrunfall auf der Eifgenstraße

05 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Bei einem Verkehrsunfall auf der Eifgenstraße in Wermelskirchen sind am Donnerstagvormittag (04.12.) drei Menschen verletzt worden. Einer der Beteiligten musste schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Die Landstraße war über mehrere Stunden voll gesperrt.

Unfall Wermelskirchen

Auffahrkollision löst Kettenunfall aus

Gegen 9 Uhr wollte eine 35-jährige Wermelskirchenerin mit ihrem grauen Seat Ateca von der Eifgenstraße (L 409) nach links auf die K 12 abbiegen und hielt dafür an. Ein 28-jähriger Kölner wartete mit seinem blauen Hyundai i20 direkt hinter ihr. In diesem Moment fuhr ein Audi A3 – gesteuert von einem 38-jährigen Wermelskirchener – auf den Hyundai auf und schob diesen wiederum gegen den wartenden Seat.

Hyundai-Fahrer eingeklemmt – Feuerwehr muss retten

Der 28-jährige Fahrer des Hyundai wurde durch den Aufprall in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten ihn aus dem Wagen befreien. Er kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

Auch der Fahrer des Audi und die Seat-Fahrerin erlitten Verletzungen. Während beide leicht verletzt wurden, entschloss sich die Frau dazu, eigenständig einen Arzt aufzusuchen. Der Audi-Fahrer wurde ebenfalls zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Autos stark beschädigt – Ermittlungen gegen Unfallverursacher

Hyundai und Audi waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Am Seat entstand hingegen nur geringer Sachschaden, er blieb weiterhin fahrbereit.

Nach ersten Angaben gab der 38-jährige Audi-Fahrer an, „in Gedanken gewesen zu sein“ und deshalb die stehenden Fahrzeuge zu spät wahrgenommen zu haben. Gegen ihn wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Straße mehrere Stunden gesperrt

Für die Bergung der Fahrzeuge und die Unfallaufnahme war die Eifgenstraße rund drei Stunden voll gesperrt. Der Verkehr musste weiträumig umgeleitet werden.

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PD Achim Cüppers

Führungswechsel bei der Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis – Achim Cüppers übernimmt Abteilungsleitung

04 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In der Kreispolizeibehörde des Rheinisch-Bergischen Kreises hat es zum Monatsbeginn einen wichtigen personellen Wechsel gegeben. Seit dem 1. Dezember 2025 steht mit Polizeidirektor Achim Cüppers ein neuer Abteilungsleiter an der Spitze der Behörde. Er folgt auf Birgit Buchholz, die nach sechs Jahren in dieser Funktion in den Ruhestand verabschiedet wurde.

PD Achim Cüppers

Vom Streifendienst bis zur Führungsposition – ein erfahrener Polizeimanager

Cüppers, 57 Jahre alt und gebürtig aus Niedersachsen, blickt auf eine beeindruckende Laufbahn innerhalb der Polizei zurück. Seit 1987 im Dienst tätig, arbeitete er nach seinem Aufstieg in den gehobenen Dienst in verschiedenen Ermittlungsbereichen des Polizeipräsidiums Köln. 2003 folgte die Ausbildung für den höheren Polizeivollzugsdienst – der Start in eine Karriere mit zunehmender Führungsverantwortung.

Im Laufe der Jahre sammelte der neue Abteilungsleiter Erfahrung in mehreren Leitungspositionen: unter anderem im Ennepe-Ruhr-Kreis, im Landeskriminalamt und später erneut im Polizeipräsidium Köln. Zuletzt war er drei Jahre lang Leiter des Leitungsstabes beim Polizeipräsidium Düsseldorf.

„Verantwortung bedeutet mehr als Organisation“ – klare Leitlinien für die Zukunft

Zum Amtsantritt stellte sich Cüppers den Führungskräften der Behörde vor und sprach über seine Vorstellungen für die gemeinsame Arbeit. Neben operativen und organisatorischen Aufgaben betonte er besonders die Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden – ein Schwerpunkt, den er weiter stärken will.

Die Aufgabe, künftig die Gesamtverantwortung für die Kreispolizeibehörde zu tragen, sieht er als spannende Herausforderung. Nach vielen Jahren in Großbehörden freue er sich auf die Arbeit im Rheinisch-Bergischen Kreis, wo Nähe, Transparenz und Teamarbeit im Mittelpunkt stehen sollen.

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