Archiv | Kultur

Achte Verleihung des Kulturpreises DER BOPP

20 Mai 2015 von Darian Lambert

am Donnerstag, dem 21. Mai 2015, um 19 Uhr im Kulturhaus Zanders, Hauptstr. 267 – 269, 51465 Bergisch Gladbach

– Freier Eintritt –

Jährlich verleiht der Stadtverband Kultur einen Preis für ein herausragendes Projekt aus den Reihen der freien Kulturszene der Stadt. DER BOPP ist ein künstlerisches Objekt und ein Wanderpreis (verbunden mit einem Geldbetrag), dessen Namensgeber Ludwig Bopp (1869-1930) um 1900 das Rathaus Bergisch Gladbach konzipierte  und die Gartensiedlung „Gronauer Wald“ mit entwarf.

Mit  Spannung  wird  die Auswahl der Jury des Stadtverbandes (Dr. Mahnaz Gürtler und Dorothea Corts sowie Vera Heinecke, Magdalene Christ, Michael Fischer und Dr. Lothar Speer vom  Vorstand)  erwartet.  Der Wanderpreis DER BOPP würdigt jedes Jahr eine herausragende   kulturelle   Leistung. Dank des Sponsorings der VR Bank eG Bergisch Gladbach ist auch das Preisgeld gesichert.  Dieses   Jahr   haben   sich  drei Kulturschaffende  bzw.  Einrichtungen  aus  den Bereichen Kunst, Literatur, Multimedia, Musik, Theater, Bildung und Geschichte beworben. Prämiert wurde einstimmig  ein  Projekt,  das aufgrund seines Konzepts, der künstlerischen Leistung  sowie des persönlichen Engagements der Akteure und der Wirkung im Bergisch  Gladbacher  Raum  Zeichen  setzen konnte.

Am Abend der Verleihung wird nach einer musikalischen Einstimmung und der Begrüßung   durch  Bürgermeister Lutz Urbach der Vorsitzende  des Stadtverbandes Kultur, Dr. Lothar Speer, die  Wahl des diesjährigen Preisträgers bekannt geben. Künstlerisch   wird   die   Siegerehrung durch einen musikalisch – literarischen Beitrag der letztjährigen Preisträger (- in memoriam Klaus Heider – durch Elisabeth Kley und Ulrich Steiner) abgerundet. Die Veranstaltung ist frei und allen Kulturinteressierten offen, für das leibliche Wohl ist gesorgt.

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Internationaler Museumstag am 17. Mai auch in Bergisch Gladbach

15 Mai 2015 von Darian Lambert

MUSEUM. GESELLSCHAFT. ZUKUNFT.

Eintritt frei und viele Sonderveranstaltungen gibt es am kommenden Sonntag, 17. Mai 2015 anlässlich des Internationalen Museumstags 2015.
Dieser verfolgt das Ziel, auf die thematische Vielfalt der mehr als 6.500 Museen in Deutschland aufmerksam zu machen und deren tägliche Arbeit zur Bewahrung und Vermittlung unseres kulturellen Erbes in den Mittelpunkt zu stellen. Über 1.830 Museen mit mehr als 10.000 Aktionen haben im letzten Jahr teilgenommen. Auch die Museen in Bergisch Gladbach bieten am 17. Mai ein breit gefächertes Veranstaltungs- und Führungsprogramm für die ganze Familie an.

Nutzen Sie die Gelegenheit und lernen Sie unsere Museen als Bestandteile einer weltoffenen, lebendigen und zukunftsfähigen Gesellschaft kennen und lassen Sie sich zum Entdecken, Erleben, Spielen und Gestalten einladen.

Das Programm in Bergisch Gladbach:

Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
Tel: 02202 – 14 23 34 oder 14 23 56
www.villa-zanders.de
Öffnungszeit: 11.00 bis 18.00 Uhr
Sonderveranstaltungen:
Öffentliche Führungen um
11.00 Uhr: Ignacio Uriarte – Bürozeit
14.00 Uhr: Karim Noureldin – Werke auf Papier 1998 – 2014
16.00 Uhr: Ignacio Uriarte – Bürozeit
KinderKünstlerFest im Park von 13.00 bis 18.00 Uhr: Kunstaktionen für die ganze Familie
Eintritt frei

LVR-Industriemuseum
Schauplatz Bergisch Gladbach – Papiermühle Alte Dombach
Kürtener Straße
51465 Bergisch Gladbach
Tel. 02202 – 9 36 68 – 0
www.industriemuseum.lvr.de
Öffnungszeit: 11.00 bis 18.00 Uhr
Sonderveranstaltungen:
14.00 Uhr: Öffentliche Führung „Papier – vom Handwerk zum Massenprodukt“
Eintritt 3,50 Euro; Kinder/Jugendliche frei (Bitte keine Gruppen!)
15.00 Uhr: Führung durch die Sonderausstellung:
„Stadt, Land, Garten. Zur Kulturgeschichte des Nutzgartens“
Eintritt: 3,00 Euro

Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe
Burggraben 9-21
51429 Bergisch Gladbach
Tel: 02204 – 5 55 59
www.bergisches-museum.de
Öffnungszeit: 11.00 bis 17.00 Uhr
Sonderveranstaltungen (Vorträge):
15:00 Uhr: „Entstehung und Vorkommen der Bodenschätze“ (Dr. W. Schiebel)
16:00 Uhr: „Gewinnung der Erze“ (H. Ommer)
Eintritt frei

Kindergartenmuseum Nordrhein-Westfalen
Quirlsberg 1
51465 Bergisch Gladbach
Tel. 02202 – 24 36 40
www.kindergarten-museum.de
Öffnungszeit: 11.00 bis 17.00 Uhr
Sonderveranstaltungen:
Allgemeine Führung im Museum, alt e Kindergartenspiele nach Friedrich Fröbel
Eintritt frei

Bauernhaus-Museum
Oberkülheim 8
51429 Bergisch Gladbach
Öffnungszeit: 10.00 bis 17.00 Uhr
Sonderveranstaltungen:
10.00 Uhr, 12.00 Uhr und 14.00 Uhr Führung durch das Bauernhaus-Museum mit Vorstellung der aktuellen Schenkungen
(Dauer der Führung jeweils 2 Stunden)
Weitere Informationen bei Herrn Wolfgang Clemens unter Tel. 0157 – 73 14 28 39
Eintritt: Erwachsene 4,00 Euro, Kinder (5-14 J.) 2,00 Euro inkl. Führung

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RegioGrün-Radtour entlang der Strunde

04 Mai 2015 von Darian Lambert

Vom Rhein bis zur Strunde-Quelle – diese abwechslungsreiche Strecke bieten die Stadt Bergisch Gladbach und die Stadt Köln unter dem Slogan „RegioGrün-Radtour entlang der Strunde“ erstmals im Mai 2015 an.

Längs der Strunde, vorbei an grünen Wiesen und Wälder, führt die Fahrradtour vom Rhein in Köln-Mülheim, durch Holweide, Dellbrück und Bergisch Gladbach bis zur Quelle nach Herrenstrunden. Die Route bachaufwärts passiert frühere Betriebsamkeiten wie altehrwürdige Mühlen, Wasserburgen und Herrenhäuser sowie Siedlungsgebiete. Die baulichen Aufwertungsmaßnahmen der letzten Jahre im Zuge der Regionale 2010 werden während der Radtour von Experten aus den Stadtverwaltungen vorgestellt.

Die Teilnahme ist kostenlos. Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist, ist eine Anmeldung bis zum 27.05.2015 erforderlich. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Stadt Köln und der Stadt Bergisch Gladbach.

Termin:
Samstag, 31.05.2015, Abfahrt 10.00 Uhr. Rückkehr gegen 16.00 Uhr.
Treffpunkt: Festplatz unter der Mülheimer Brücke am Ende der Bachstraße, Haltestelle: Wiener Platz (KVB-Linie 13, 18).

Kurzbeschreibung:
20 Kilometer lange Fahrradtour mit anschließender Einkehrmöglichkeit in Herrenstrunden, für Proviant während der Tour ist selbst zu sorgen, Rückfahrtmöglichkeit mit der S-Bahn Linie 11 ab Bergisch Gladbach, circa fünf Kilometer unterhalb von Herrenstrunden.

Anmeldung ist erforderlich bis 27.05.2015 bei
Thomas Klostermann
02202 14-1393
t.klostermann@stadt-gl.de

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Sandra-Brauer_KulturScout

Startschuss für Kulturscouts im Bergischen Land

21 April 2015 von Darian Lambert

Sandra-Brauer_KulturScout

Sandra Brauer

Kulturschätze der Region für 
Jugendliche attraktiv machen

Rheinisch-Bergischer Kreis. Jugendliche an Kultur heranführen und dafür begeistern – das ist das Ziel des Projekt KulturScouts, welches jetzt im Bergischen Land zum Leben erweckt wird. Als Koordinatorin dafür fungiert seit dem 1. April Sandra Brauer. Sie kümmert sich darum, Partner – sprich Kultureinrichtungen und Schulen in der Region – miteinander zu vernetzen, zu begleiten und zu beraten.

Das Projekt KulturScouts

Das Projekt ist eine Gemeinschaftsinitiative der Städte Wuppertal, Remscheid und Solingen sowie der Kreise Mettmann, Oberbergischer Kreis und Rheinisch-Bergischer Kreis. Die Federführung hat das Kulturbüro des Rheinisch-Bergischen Kreises übernommen. Daher ist der Arbeitsplatz von Sandra Brauer im Kreishaus in Bergisch Gladbach. Trotzdem wird die 31-Jährige natürlich viel im Bergischen Land unterwegs sein, um auch vor Ort Ansprechpartnerin für die verschiedenen Akteure zu sein. „Mir ist es wichtig, gute Strukturen sowohl für die Kultureinrichtungen als auch für die Schulen zu schaffen, damit die KulturScouts auch hier zu einer Erfolgsgeschichte werden“, erklärt die Koordinatorin. Das Konzept der KulturScouts wurde aus Ostwestfalen-Lippe übernommen und wendet sich an Klassen der Sekundarstufe I aller Schulformen. Die Schüler erhalten als sogenannte KulturScouts die Möglichkeit, zwei Mal im Jahr eine Kultureinrichtung in ihrer Region zu besuchen und diese auf ganz besondere Art und Weise kennenzulernen. „Die Praxis und das eigenständige Ausprobieren steht dabei im Vordergrund“, betont Lilian Wohnhas, Projektkoordinatorin aus der Modellregion Ost-Westfalen-Lippe. Denkbare Formate sind daher nicht nur spezielle Führungen, sondern auch Musik- und Kunstworkshops, Schreib- und Theaterwerkstätten oder Experimente. Die Angebote werden von den Partnerinstitutionen erarbeitet und knüpfen an den Lehrplan an. Je nach Einrichtung können sich dabei sowohl mit den naturwissenschaftlichen Fächern als auch beispielsweise mit Kunst, Geschichte oder aber Musik Schnittmengen ergeben. Im Bergischen Land startet das Projekt zum Schuljahr 2015/16.

Startschuss mit vielen Partnern

Zum Auftakt für das Projekt kamen die verschiedenen Partner zu einem ersten Kennenlernen im Kulturmuseum Villa Zanders zusammen. Hierbei ging es vor allem darum, das Projekt gemeinsam zu reflektieren, die erforderlichen Arbeitsschritte auszuloten und die Zusammenarbeit festzulegen. Profitieren konnte man dabei auch von den Erfahrungen der Modellregion.

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11. Apfelblütenfest am „Baum der Religionen“

20 April 2015 von Darian Lambert

– mit „emsigen Bienen und furchtlosen Imkern“
am Sonntag, 26. April im Garten des Bergischen Museums

Ein Baum – sieben Apfelsorten: Jede einzelne Sorte symbolisiert eine Weltreligion. Seit 16 Jahren steht das kunstvoll aufgepfropfte Gewächs im Freilichtgarten des Bergischen Museums für Bergbau, Handwerk und Gewerbe, und zur Frühlingszeit wird dort das Apfelblütenfest gefeiert – in diesem Jahr zum 11. Mal. Die Veranstaltung wird organisiert von Barbara Brauner und dem Mehrgenerationenhaus Bergisch Gladbach. Sie findet statt am Sonntag, dem 26. April 2015, um 14.00 Uhr. Die Adresse: Burggraben 9-21, auf der Rückseite des Bensberger Rathauses.

Das Motto des diesjährigen Apfelblütenfestes lautet „Gastfreundschaft“; die Besucherinnen und Besucher können sich auf einen Nachmittag mit Musik, Kinderprogramm, Apfelkuchen und Kaffee freuen. Der Bienenzuchtverein Bergisch Gladbach e.V. bietet nur einen Steinwurf entfernt Einblick in das geschäftige Treiben am Bienenstand – dort erfährt man alles über „emsige Bienen und furchtlose Imker“.

Dass in unserer Stadt ein solch seltener, symbolträchtiger Baum gedeiht, ist auf Initiative der Bergisch Gladbacher Bürgerin Barbara Brauner zurückzuführen. Die Idee entstand bereits 1997 bei einem religionsübergreifenden Gebetsabend in der evangelischen Kirche Bensberg. Seit 1999 findet man am Baum der Religionen nun den “Kaiser-Alexander”-Apfel als Statthalter für das Christentum, den „Bäumches“-Apfel für das Judentum, den „Danziger Kant“ für den Islam, den „Herbst-Klavjll“ für den Hinduismus, den „Roten Eiser“ für den Buddhismus, den „Gelben Belle Fleur“ für die Zarathustrische Religion und für Baha’i den „Croncels“-Apfel.

Der Eintritt ist frei; Spenden für die Förderung von Flüchtlingskindern in Bergisch Gladbach sind sehr willkommen und werden durch die Bethe-Stiftung verdoppelt.

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„Findus zieht um“ für alle Pänz am 18. April 2015

14 April 2015 von Darian Lambert

Kindertheater auch für den kleinen Geldbeutel

Das Kinder- und Jugendtourneetheater „Theater auf Tour“ lädt alle großen und kleinen Märchen-Fans ab 4 Jahren am Samstag, dem 18. April 2015 um 14.30 Uhr in das Bürgerhaus Bergischer Löwe ein, die Abenteuer von Pettersson und Findus auf der Bühne mitzuerleben. Das Stück „Findus zieht um“ wurde jetzt ganz neu in Szene gesetzt und ist zum ersten Mal auf Tournee.

„Findus zieht um“

Jeden Morgen um vier wacht Pettersson auf, weil Findus in seinem Bett hüpft. So geht das einfach nicht weiter, denkt sich Pettersson. Vielleicht wäre es das Beste, Findus würde ausziehen? Gemeinsam richten die beiden das alte Plumpsklo im Garten als Häuschen für Findus her. Hüpfen kann er dort ganz ausgezeichnet. Doch nachts ist es ganz schön unheimlich so alleine, und bestimmt sitzt auch der Fuchs vor der Tür und wartet nur darauf, einen kleinen Findus zu verspeisen. Vielleicht ist es bei Pettersson doch schöner?

Sven Nordqvist wollte ursprünglich eine Geschichte von zwei alten Leuten schreiben, die immer noch etwas erledigen müssen, bevor sie zum Eigentlichen kommen, und dann schon fast nicht mehr wissen, was sie eigentlich vorhatten. So brauchte der alte Pettersson jemanden zum Reden. Das sollte aber keine Frau sein. Also dachte er sich eine sprechende Katze aus.

Weshalb ist das Kindertheater auch etwas für den kleinen Geldbeutel?

Alle Familien, die im Kindergarten oder im Offenen Ganztag der Grundschule keinen gesetzlichen Elternbeitrag zahlen müssen oder deren Einkommen unter 30.000 Euro liegt, erhalten die Eintrittskarte, die auch die Kosten für den Bus oder die Straßenbahn (Hin- und Rückfahrt am Samstag, 18. April 2015) beinhaltet, für 1 Euro pro Person.

Dies ist möglich, weil sich der Verein „Bürger für uns Pänz“, der Bergische Löwe und das Jugendamt der Stadt vorgenommen haben, den Kindertheaterbesuch für alle Bergisch Gladbacher Pänz und ihre Eltern möglich zu machen.

Vergünstigter Kartenverkauf am 16. und 17. April 2015

Die Karten gibt es am Donnerstag, den 16.04.2015 von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17:30 Uhr sowie am Freitag, den 17.04.2015 von 9 bis 12 Uhr im Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach, Stadthaus An der Gohrsmühle 18, Zimmer 245.

Die Ausgabe der Karten erfolgt im Jugendamt, da dort wegen des Kindergartenbesuchs oder des Besuchs des Offenen Ganztags bereits Einkommensunterlagen gespeichert sind. Wer kein Kind im Kindergarten oder im Offenen Ganztag hat, kann einfach seinen Einkommensnachweis (z.B. Steuerbescheid, Bescheid über Hartz IV) mitbringen. Ein Versand der Karten findet nicht statt.

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Versunkenes Dhünntal, Kino und eine Stadtführung

10 April 2015 von Darian Lambert

8. Tag der Rheinisch-Bergischen Geschichte

Rheinisch-Bergischer Kreis. Durch sieben Kommunen ist der Tag der Rheinisch-Bergischen Geschichte in den vergangenen Jahren bereits gezogen, die letzte Station macht er am Samstag, den 25. April in Wermelskirchen.
Wie immer hält der Aktionstag viele interessante Programmpunkte bereit. „Jede Kommune hat ihre eigenen Besonderheiten, die wir hervorheben möchten“, betonte Susanne Bonenkamp, Kulturreferentin des Kreises, „in Wermelskirchen liegt ein Schwerpunkt natürlich auf der Geschichte des Dhünntals.“ Marita Jendrischewski, eine Expertin auf diesem Gebiet, nimmt die Teilnehmer mit auf eine Wanderung zu versunkenen Landschaften. Hierbei geht es nicht nur um die ehemaligen Hofschaften, sondern besonders um die Geschichten der Menschen, die früher dort lebten. Die Wandertour dauert mit Einkehr rund fünf Stunden und ist auch für ungeübte Wanderer kein Problem.
Wer sich lieber gemütlich im Sessel zurücklehnt, dem sei der virtuelle Spaziergang im Kino Filmeck empfohlen. Während einer eineinhalbstündigen Multivision zeigt Volker Ernst, Mitglied im Bergischen Geschichtsverein, Abteilung Wermelskirchen, Bildpaare von Motiven der Stadt – aufgenommen im 19. Jahrhundert und heute. Die Bilder wurden von exakt dem gleichen Standpunkt fotografiert − gar nicht so einfach, wenn zwischenzeitlich neue Gebäude gebaut oder alte verändert wurden. „Manchmal musste ich wirklich kreativ sein und auch auf den ein oder anderen Balkon klettern, um die gleiche Perspektive einzunehmen“, schmunzelt Volker Ernst. Doch die Arbeit hat sich gelohnt: Mehr als 45 originelle Bilderpaare erwarten die Zuschauer.

Weitere Programmpunkte sind die Stadtführung „Vom Galgenplatz zur Tuchfabrik“ mit Petra Ammon sowie die Vorführung des Dokumentarfilms „Als der Tod vom Himmel fiel“ von Matthias Pahl, der sich mit dem Luftangriff auf Hünger beschäftigt. Eine Anmeldung ist lediglich für die Wanderung und die Stadtführung nötig, da die Teilnehmerzahl für diese beiden Programmpunkte begrenzt ist (Wanderung 25, Stadtführung maximal 40 Teilnehmer). Anmeldung beim
 i-Punkt Altenberg, Telefon 02174 419950 oder per E-Mail an ipunkt@altenberg-info.de.

Geschichtstag in allen Kommunen
Der Tag der Rheinisch-Bergischen Geschichte findet in dieser Form in Wermelskirchen zum letzten Mal statt. 2008 wurde er das erste Mal in Bergisch Gladbach angeboten, danach machte er in jedem Jahr in einer anderen Kommune des Kreises Station. Organisiert wird der Aktionstag vom Kulturbüro des Rheinisch-Bergischen Kreises in Zusammenarbeit mit den Geschichtsvereinen vor Ort.  
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.rbk-direkt.de (Suchbegriff: Tag der Geschichte) oder beim Kulturbüro per Telefon (02202 13-27770) oder E-Mail (kultur@rbk-online.de). In den Kreishäusern, Servicebüros des Kreises und den Rathäusern der Kommunen liegen Programmflyer samt Anmeldungskarten aus. Dieser steht selbstverständlich auch auf der Internetseite des Kreises zum Download bereit.

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Lesung mit Hellmuth Karasek

02 April 2015 von Darian Lambert

„Das find ich aber gar nicht komisch“

Witze sezieren ihre Zeit. Gnadenlos, aber meist sehr lustig. „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt“, sagt Joachim Ringelnatz. Und tatsächlich: Witze machen uns in vielen Situationen das Leben leichter. Doch bleibt uns dennoch immer wieder einmal ein Scherz buchstäblich im Halse stecken. Warum also erzählt man Witze zu genau dieser Zeit und genau so, wie man sie erzählt? Was gibt ihnen ihre Aktualität? Was verraten sie über ihre Zeit, die Menschen – über uns?

Hellmuth Karasek, geboren 1934 im tschechischen Brünn, leitete mehr als 20 Jahre lang das Kulturressort des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“, war Herausgeber des „Berliner Tagesspiegels“ und ist jetzt Kolumnist und Autor von Welt“, Welt am Sonntag, Berliner Morgenpost“ und „Hamburger Abendblatt“. Zu seinen Büchern gehören „Billy Wilder Eine Nahaufnahme“, „Go West!“, eine Biografie über die 50er-Jahre, die Romane „Das Magazin“ und „Betrug“ sowie die Autobiografie Auf der Flucht. Sein humoristisches Sachbuch „Soll das ein Witz sein?“ stand monatelang auf den Bestsellerlisten und hat sich zum Longseller entwickelt.

Lesung mit Hellmuth Karasek
„Das find ich aber gar nicht komisch“
Donnerstag, den 21.05.2015
Kulturbahnhof Overath – 19.50 Euro
Einlass 19.00 Uhr – Beginn 20.00 Uhr

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Kermes und UN-Wochen gegen Rassismus

Kermes und UN-Wochen gegen Rassismus

21 März 2015 von Darian Lambert

kermes_unwochen

Stadtrat Frank Samirae (Bürgerpartei GL) freut sich über lecker Gegrilltes von Saim Basic und Ibrahim Gür

Im Rahmen der UN-Wochen gegen Rassismus haben hatten bereits am gestrigen Freitag Moscheevereine bundesweit die Öffentlichkeit zu den Freitagsgebeten eingeladen. Die zentrale Veranstaltung dafür war in Bergisch Gladbach.

Bürger und Muslime erfreuen sich über lecker Gegrilltes auch am Wochenende. Dieses Jahr soll bei den Wochen gegen Rassismus auch besonders auf das Thema Flüchtlinge eingegangen werden. Bergisch Gladbachs Integrationsrat steht voll dahinter. Die Städte haben einen enormen Zustrom an Flüchtlingen. Während in Bergisch Gladbach 2012 noch 100 Flüchtlinge gelebt haben, sind es inzwischen 550, bis zum Jahresende sollen es über 900 sein, so Stadtrat Frank Samirae. Es sei wichtig, dass man den Dialog zwischen den Kulturen und Religionen aktiv pflegt. Die UN-Wochen gegen Rassismus gehen noch bis Ende des Monats.

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Ein Hauch Israel in Bergisch Gladbach: Lesung aus „Unter Freunden“ von Amos Oz

20 März 2015 von Darian Lambert

Die Stadtbücherei im forum und der Arbeitskreis Ganey Tikva laden am 26. März 2015 um 19.30 Uhr in die Räumlichkeiten der Stadtbücherei zu einer Lesung aus den Kibbuz-Erzählungen „Unter Freunden“ von Amos Oz ein. Gelesen wird die Erzählung „Esperanto“ von Philipp Schepmann, musikalisch umrahmt von Walter Polotzek. Zur Lesung präsentiert die Stadtbücherei spezielle israelische Literatur.

Der israelische Schriftstellers Amos Oz …

wurde als Amos Klausner am 4. Mai 1939, in Jerusalem geboren. 1954 trat Amos Oz
nach dem Suizid seiner Mutter dem Kibbuz Chulda (Hulda) bei und nahm seinen jetzigen Namen Oz an (dt. „Kraft, Stärke“). Mit diesem Schritt setzte sich Oz von seinen Kinderjahren in der Welt gebildeter Erwachsener und Gelehrter ab. Heute lebt der Schriftsteller, Journalist, Mitbegründer der politischen Bewegung Peace Now, und ehemalige Professor für hebräische Literatur an der Ben-Gurion-Universität in Be’er Scheva in Arad in der Wüste Negev.

Das Leben im Kibbuz prägte Amos Oz nachhaltig. Seine Erfahrungen ließ er in die acht Erzählungen „Unter Freunden“ einfließen. Über seinen Schritt in den Kibbuz sagt er rückblickend: „Ich wollte wie sie [die Menschen im Kibbuz] sein, um nicht wie mein Vater zu sein und nicht wie meine Mutter und nicht wie all die trostlosen gelehrten Flüchtlinge, die das jüdische Jerusalem bevölkerten.“ Dennoch vermitteln seine Erzählungen nicht Bilder von kraftstrotzenden und selbstbewussten Kibbuzniks, sondern von Menschen mit alltäglichen Problemen, mit persönlichen Konflikten auch in der Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Geschichte oder der Ideologie des Kibbuz‘. Da gibt es  Zvi, den stets pessimistischen Gärtner, der sich Katastrophen jeglicher Art widmet; oder Roni, der seine Vaterrolle nicht ausleben darf, denn im Kibbuz werden Kinder zentral versorgt; und Martin, ein Schuster, der den Holocaust überlebt hat und im Kibbuz seine ganz persönliche Weltanschauung findet. Um ihn geht es in der Geschichte „Esperanto“.

Der Profi Philipp Schepmann

ist Garant dafür, dass die Zuhörer in das Kibbuzleben eintauchen werden. Philipp Schepmann, Jahrgang 1966, ist freier Schauspieler, Sprecher, Regisseur und Produzent aus Bergisch Gladbach mit eigenem Ton-Studio. Seit 1997 arbeitet er als freier Sprecher und Schauspieler für Rundfunk, Bühne und Fernsehen, an Rundfunk- und Hörbuchproduktionen für den Öffentlich-rechtlichen Rundfunk, für Hörbuchverlage und an eigenen Produktionen, z.B. Der König von Narnia. Wem seine Stimme vertraut ist, der erkennt sie häufig bei Fernsehdokumentation wieder.

Den musikalischen Rahmen

bietet Walter Polotzek, der in der Kirche zum Heilsbrunnen über viele Jahre hinweg die Ju-
gendarbeit aufgebaut und gestaltet hat. Parallel dazu ist er derjenige, der einige Bands
zusammengeführt hat, um Gottesdienste und andere Veranstaltungen zu begleiten. Er
wird heute auf der Gitarre spielen und die Lesung musikalisch einrahmen.

Die Veranstalter sind

die Stadtbücher im forum, mit ihren vielseitigen Medien und international bekannten Werken eine Kultur- und Bildungsmarke in Bergisch Gladbach, und der Arbeitskreis Ganey Tikva. Er pflegt die seit 2012 bestehende Partnerschaft mit der israelischen Kleinstadt Ganey Tikva durch viele Begegnungen (Schüleraustausch, Bürgerreise) und möchte den Bergisch Gladbacherinnen und Bergisch Gladbachern die israelische-jüdische Identität und Kultur näher bringen.

Auskunft erteilt:

Monika Lenz-Reichwein, Stadtbücherei, 02202 142280, Lenz-Reichwein@stadtbuecherei-gl.de

Susanne Schlösser, Arbeitskreis Ganey Tikva, 02202 43876, frschloessersusanne@t-online.de

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