Archiv | Kultur

DER BOPP 2016

13 Mai 2016 von Darian Lambert

Neunte Verleihung des Kulturpreises am 21. Mai im THEAS Theater

Jährlich verleiht der Stadtverband Kultur einen Preis für ein herausragendes Projekt aus den Reihen der freien Kulturszene der Stadt. DER BOPP ist ein künstlerisches Objekt und ein Wanderpreis (verbunden mit einem Geldbetrag), dessen Namensgeber Ludwig Bopp (1869-1930) um 1900 das Rathaus Bergisch Gladbach konzipierte und die Gartensiedlung „Gronauer Wald“ mit entwarf.

Am Samstag, dem 21. Mai, um 19 Uhr findet im THEAS Theater die Verleihung des diesjährigen Kulturpreises DER BOPP statt.

Mit Spannung wird die Auswahl der Jury des Stadtverbandes (Dr. Mahnaz Gürtler, Dorothea Corts und David Heitmann sowie Vera Heinecke, Magdalene Christ, Michael Fischer und Dr. Lothar Speer vom Vorstand) erwartet. Der Wanderpreis DER BOPP würdigt jedes Jahr eine herausragende kulturelle Leistung. Dank des Sponsorings einer Bank ist auch das Preisgeld gesichert.

In diesem Jahr haben sich sieben Kulturschaffende bzw. Einrichtungen aus den Bereichen Kunst, Literatur, Multimedia, Musik, Theater, Bildung und Geschichte beworben. Prämiert wurde einstimmig ein Projekt, das aufgrund seines Konzepts, der künstlerischen Leistung sowie des persönlichen Engagements der Akteure und der Wirkung im Bergisch Gladbacher Raum Zeichen setzen konnte.

Am Abend der Verleihung wird nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Bürgermeister Josef Willnecker der Vorsitzende des Stadtverbandes Kultur, Dr. Lothar Speer, die Wahl des diesjährigen Preisträgers bekannt geben. Künstlerisch wird die Siegerehrung durch einen musikalisch–literarischen Beitrag der letztjährigen Preisträger (das junge Ensemble des THEAS) abgerundet. Die Veranstaltung ist allen Kulturinteressierten offen, für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

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Theaterpremiere „Das eiskalte Land“

08 Mai 2016 von Darian Lambert

19.05.2016 um 18:30 Uhr im JGR

Nach 2 Jahren Probe ist es soweit, das Stück „ Das eiskalte Land“, basierend auf dem Stück von Ingelore Ebeling „ Der Prinz, der in das Land der Kälte kam“, wird am 19.05.2016 um 18:30 Uhr seine Premiere feiern. Aufgeführt wird dieses Stück in der Johannes Gutenberg Realschule, Kaule 19-21, 51429 Bergisch Gladbach (Bensberg). 18 Akteure haben 2 Jahre lang unter der Regie von Anke Thüer dieses Stück zur Perfektion getrieben.

Weitere Vorstellungen finden noch an folgenden Tagen statt: 20.05.2016 um 18:30 Uhr und 22.05.2016 um 16.00 Uhr.

Der Eintritt für dieses tolle Theaterstück kostet für Kinder und Schüler 3 Euro und für Erwachsene 6 Euro.

Unter der Rufnummer 02204 / 54111 der Johannes Gutenberg Realschule ist es möglich, montags bis freitags in der Zeit von 10 Uhr bis 12 Uhr seine Eintrittskarten im Vorverkauf zu erwerben.

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Cannabis-Legalisierungsbewegung mit Top-Event in Köln

Cannabis-Legalisierungsbewegung mit Top-Event in Köln

27 April 2016 von Darian Lambert

Cannabis ColoniaAm 7.Mai um 14:00 Uhr, findet wieder der Global-Marijuana-March (GMM) in Köln auf dem Heumarkt statt. Diese Cannabis-Legalisierungsbewegung wurde 1999 in den USA ins Leben gerufen und wird inzwischen jährlich in 72 Ländern zelebriert. Auch in diesem Jahr nehmen mehr als 30 Städte in Deutschland daran teil. Nach Polizeiangaben war der Kölner GMM 2015 die größte Veranstaltung in Deutschland. Ein Grund dafür war sicherlich die Übernahme der Schirmherrschaft durch den grünen Bürgermeister Andreas Hupke, der sich aktiv für die Legalisierung von Cannabis einsetzt. Auch dieses Jahr ist Hupke wieder Schirmherr und steht der Presse zur Verfügung.

2015 hatte Hupke dem Antrag der PIRATEN zur Mehrheit verholfen, in dem die Stadtverwaltung aufgefordert wurde, einen runden Tisch einzuberufen und beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Ausnahmegenehmigung für den Betrieb von lizenzierten Cannabis-Abgabestellen in der kölner Innenstadt zu erwirken.

Viele Parteien, die in der BV Innenstadt für das Zustandekommen dieser Mehrheit verantwortlich waren, werden auch auf dem GMM-Event 2016 wieder vertreten sein. Außer den Parteien der BV Innenstadt, wie Die PIRATEN , die GRÜNEN, die FDP und DIE LINKE, werden auch die Bürgerpartei GL, DIE PARTEI und Jugendorganisationen wie die JuLis, die Solid- Jugend und Aktivisten von Cannabis Colonia e.V. dort ihre Standpunkte darlegen.

Begleitet wird der Global-Marijuana-March am 7.Mai ab 14:00 auf dem Heumarkt von Musikern und Kabarettisten mit einem umfangreichen Rahmenprogramm. Unter anderem wird es ein Smoke-In geben, bei dem THC-freie Joints geraucht werden und eine Postkartenaktion an die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler.

Auftreten werden u.A folgende Künstler: AnyWay ( Singer/Songwriter), Falconnection (Reggae) und der Kabarettist Gerd Buurmann.

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Kontakt zu Flüchtlingen auf der ART Cologne unerwünscht

Kontakt zu Flüchtlingen auf der ART Cologne unerwünscht

15 April 2016 von Darian Lambert

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Kontakte wie diese sind auf der ART Cologne unerwünscht: Künstler Hack, links, im Sichtkontakt mit Dr. Renate Goldmann, Direktorin Leopold-Hoesch-Museum Düren, und Machmoud aus der Flüchtlingsunterkunft Siegburg auf dem Bildschirm

Künstler Hack vom Sicherheitsdienst abgeführt

Während alle Welt sich über das kunstfeindliche Verhalten des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan gegenüber Jan Böhmermann empört, wundert sich der Künstler Hermann Josef Hack, dass sein Kommunikationsprojekt SICHTKONTAKT zwischen Flüchtlingen in deren Notunterkünften in Köln und Siegburg und den Besuchern der ART Cologne von der Kunstmesse als unerwünscht abgewiesen wurde.

Hack wurde heute während einer Aktion bereits im Foyer der Messe des Hauses verwiesen, obwohl er im Besitz einer gültigen Eintrittskarte war. Ein Vertreter des Sicherheitsdienstes zwang ihn, das Gelände zu verlassen. Hack, der mit einem Tablet-Computer in einer Live-Kommunikation Machmoud, einem Flüchtling in der Notunterkunft Neuenhof in Siegburg, gerade die Vielfalt und Offenheit unserer europäischen Kultur präsentieren wollte, bot dem privaten Ordnungshüter der Messegesellschaft an, doch selbst einmal in Kontakt mit dem Geflüchteten zu treten. Statt dessen wurde Machmoud Zeuge, wie der Sicherheitsmann sagte, dass er dies nicht wünsche, sondern „für Ordnung sorgen“ müsse. Er führte Hack bis zur Grenze des Messegeländes ab und vergewisserte sich, dass der Mitbegründer der Ersten Flüchtlingsakademie der Freien Künste nicht wieder das Gebiet der Kunstmesse betrat.

Künstler Hack verwundert: „Ich verstehe nicht, dass die Kommunikation mit Flüchtlingen auf der ART Cologne unerwünscht ist. Während sich draußen in der Welt alles verändert und Menschen lernen, aufeinander zuzugehen, scheint es im White Cube noch nicht angekommen zu sein, dass wir alle von einander lernen müssen, wenn wir die globalen Herausforderungen meistern wollen. Harmlose Kunstclowns wie Eva und Adele werden seit Jahren geduldet, unser Kontaktangebot zu Geflüchteten ist den Organisatoren der Messe nicht willkommen. Ich frage mich, warum?“

Dabei hatten sich ausnahmslos sowohl die Passanten draußen vor dem Zelt der Ersten Flüchtlingsakademie der Freien Künste als auch die Messebesucher bei den Rundgängen über die Messe mit dem Tablet positiv geäußert und Hacks Aktion begrüßt. Hier ist das Publikum den Veranstaltern der ART Cologne weit voraus.

Bereits im Vorfeld hatte die ART Cologne Hack verbieten wollen, seine Zeltinstallation für den Kontakt mit den Flüchtlingen vor dem Messeeingang aufzustellen. Erst durch Intervention des Polizeipräsidiums Köln, wo Hack seine Aktion unter Berufung auf Artikel 8 des Grundgesetzes angemeldet hatte, erhielt der Künstler die Genehmigung gegen den Willen der Stadt. Auch persönliche Briefe an die Oberbürgermeisterin, welche als Aufsichtsratsvorsitzende der Kölner Messe-Gesellschaft die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vertreten sollte, waren abschlägig beantwortet worden. Für einen alternativen Standort außerhalb der Sichtweite der ART Cologne wurde Hack eine Gebühr von 125 Euro abverlangt, obwohl dieser die Nutzung abgelehnt hatte.

Die erste Flüchtlingsakademie der Freien Künste, von Hack gemeinsam mit Andreas Pohlmann am 22. September 2015 gegründet, hat in Kooperation mit dem Museumsdienst Köln 1500 Kulturtaschen von Flüchtlingskindern für die ART Cologne-Gäste bemalen lassen. Von den Besuchern wurde diese Geste mit viel Sympathie aufgenommen. In allen Gesprächen erfuhr das Kunstprojekt viel Zustimmung.

Am Sonntag ist eine kostenlose Führung für Flüchtlinge mit dem Museumsdienst Köln vorgesehen. Hack: „Ich bin gespannt, ob wir nicht auch noch des Hauses vewiesen werden, nachdem sich gezeigt hat, dass unser Kontaktangebot unerwünscht ist. Mich wundert nichts mehr. Schade, dass nicht die Messebesucher darüber befinden dürfen, sondern die rückwärts gewandten Veranstalter. Wovor haben sie Angst? Das offizielle Köln und Flüchtlinge – das scheint weiter problembeladen zu sein. Ich schäme mich für die Reaktion der Kölner Messe gegenüber den von uns betreuten Flüchtlingen, die sich so sehr auf den Kontakt freuen und bisher eine hohe Meinung von der deutschen Bevölkerung hatten.“

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Öffentlicher Bücherschrank Bürgerzentrum Nippes

25 Februar 2016 von Darian Lambert

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Die Buchbude steht in der Ecke des Altenberger Hof.

Aus der Serie: Öffentliche Bücherschränke in Köln

In öffentlichen Bücherschränken kann jedermann seine Literatur zum Tausch anbieten und sich kostenlos Nachschub besorgen. Wir haben den Bücherschränken im Kreis einen Besuch abgestattet. Mit Anschrift und Bild im Artikel können unsere Leser die Quellen der Literatur nun auch gut finden.

In Nippes steht auch ein Bücherregal im Bücherzentrum „Altenberger Hof „. Das Bücherregal wurde in einer alten Telefonzelle auf dem Hof des Bürgerzentrums installiert. Die „Buchbude“ wurde in coolem Bookstyle mit Folie beklebt. Die Werke sind in der Bude vor Wind und Wetter geschützt. Das nahe gelegene Cafe lockt mir praktischen Sitzgelegenheiten. Das Bücherregal ist öffentlich zugänglich zu den Öffnungszeiten des Bürgerzentrums. Der Inhalt des Bücherregals ist vielfältig und gut erhalten. Es wird von den Anwohnern allmählich auch regelmäßig genutzt. Zum Zeitpunkt unseres Besuches war das Bücherregal nur zu 2/3 mit Literatur gefüllt.

Unser Urteil: 07 von 10 Punkten

Adresse: Im Hof des Bürgerzentrum Nippes Altenberger Hof, Mauenheimer Straße 92, 50733 Köln (zu den Öffnungszeiten)

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Öffentlicher Bücherschrank VHS Bergisch Gladbach

Öffentlicher Bücherschrank VHS Bergisch Gladbach

21 Februar 2016 von Darian Lambert

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Sitzgelegenheiten am Bücherregal in der VHS

Aus der Serie: Öffentliche Bücherschränke in Rhein-Berg

In öffentlichen Bücherschränken kann jedermann seine Literatur zum Tausch anbieten und sich kostenlos Nachschub besorgen. Wir haben den Bücherschränken im Kreis einen Besuch abgestattet. Mit Anschrift und Bild im Artikel können unsere Leser die Quellen der Literatur nun auch gut finden.

In Bergisch Gladbach steht auch ein Bücherregal in der Volkshochschule an der Buchmühle. Die Vorteile dieses Ortes sind die Geschützheit vor Wind und Wetter sowie auch die schönen Sitzgelegenheiten. Das Foyer ist öffentlich zugänglich zu den Öffnungszeiten der VHS. Der Inhalt des Bücherregals lässt jedoch stark zu wünschen übrig. Fast durchweg sind die Bücher über 20 Jahre alt und wurden zu Zeiten gedruckt, zu denen es noch keine ISBN Nummer gab. Unser Testbesuch ist nur eine Momentaufnahme. Die Umstände sprechen allerdings für sich. Die Literaturauswahl und Zustände der Bücher waren mit Abstand die schlechtesten im gesamten Stadtgebiet.

Unser Urteil: 02 von 10 Punkten

Adresse: Im Foyer der Volkshochschule Bergisch Gladbach, Buchmühlenstraße 12, 51465 Bergisch Gladbach (zu den Öffnungszeiten)

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Öffentlicher Bücherschrank Kürten Biesfeld

Öffentlicher Bücherschrank Kürten Biesfeld

14 Februar 2016 von Darian Lambert

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In Biesfeld steht das Bücherregal gut geschützt im Foyer der Volksbank

Aus der Serie: Öffentliche Bücherschränke in Rhein-Berg

In öffentlichen Bücherschränken kann jedermann seine Literatur zum Tausch anbieten und sich kostenlos Nachschub besorgen. Wir haben den Bücherschränken im Kreis einen Besuch abgestattet. Mit Anschrift und Bild im Artikel können unsere Leser die Quellen der Literatur nun auch gut finden.

In Biesfeld hat der IG-Biesfeld e.V. sich etwas ganz besonderes ausgedacht. Im Foyer der Volksbank steht ein riesiges Bücherregal. Es ist drehbar und enthält eine reichhaltige Auswahl verschiedenster Werke. Der besondere Vorteil dieses Ortes besteht in der Geschützheit vor Wind und Wetter. Das Foyer ist öffentlich zugänglich und im Winter ausreichend beheizt. Leser und Literatur leiden also auch nicht bei schlechten Wetterbedingungen.

Unser Urteil: 10 von 10 Punkten

Adresse: Im Foyer der Raiffeisenbank Kürten-Odenthal eG in der Geschäftsstelle Biesfeld, Neuensaaler Str. 2, 51515 Kürten

 

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Ausstellung „Ansichten“ von Karin Kuthe

Ausstellung „Ansichten“ von Karin Kuthe

21 Januar 2016 von Darian Lambert

KutheAusst1Kunst im Bauamt

Reisen und Malen sind die großen Leidenschaften der Bergisch Gladbacher Künstlerin Karin Kuthe. Sie leitet nicht nur Malreisen in besonders „malerische“ Winkel dieser Erde, sondern bringt von dort auch eigene Werke mit: Reise-Impressionen in Aquarell, Acryl und Pastell.

Im Rathaus Bensberg hat eine Auswahl ihrer „Ansichten“ nun  für die kommenden fünf Monate einen Ausstellungsort gefunden. Fachbereichsleiterin Elisabeth Sprenger und Dorothea Corts, kunstverständige Architektin in städtischen Diensten, geben hier seit drei Jahren Künstlerinnen und Künstlern aus der Region die Gelegenheit, in den Fluren der Bauaufsicht im 2. Obergeschoss des Behördengebäudes ihre Werke zu präsentieren. Dort herrscht reger Publikumsverkehr von Bauherren und Architekten, so dass die Ausstellungsstücke täglich ins Blickfeld vieler Menschen rücken.

Fachbereichsleiterin Elisabeth Sprenger eröffnete die aktuelle Ausstellung am Mittwoch, dem 20. Januar 2016 mit der Vorstellung der Künstlerin und ihrer Werke. Die etwa 20 Exponate sind nun für Bürgerinnen und Bürger bis Freitag, den 10. Juni 2016 zu besichtigen. Das Rathaus Bensberg und damit auch die Ausstellung ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr geöffnet, freitags von 8  bis 14 Uhr.

Karin Kuthe, 1943 in Magdeburg geboren, ist ausgebildete Chemotechnikerin und war für die Technische Universität in Braunschweig tätig. Als ihr Ehemann nach Köln versetzt wurde, zog sie nach Bergisch Gladbach und kam in der Folge autodidaktisch zur Malerei, zunächst u.a. mit Batik- und Aquarelltechniken. Ab 1979 unterrichtete sie zehn Jahre lang an der VHS in Bergisch Gladbach und baute parallel dazu die Fachabteilung für Künstlerbedarf der Firma Volberg auf. Von 1996 bis 1999 drückte sie dann noch einmal die (Hoch-)Schulbank und studierte Bildende Kunst in Bremen. Seit 2008 betreibt sie ihr „Atelier Karin Kuthe“ und leitet als Dozentin Malreisen. Sie hat mehrere Fachbücher über Aquarell- und Pastellmalerei veröffentlicht und ist Mitglied im Arbeitskreis der Künstler Bergisch Gladbach.

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Karneval 2016: Alle Informationen auf einen Blick

18 Januar 2016 von Darian Lambert

Die folgenden Umzüge zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch finden in Bergisch Gladbach statt

·        Do, 04. Februar ab 9.00 Uhr in Paffrath
Veranstalter: Städt. Gemeinschaftsgrundschule Paffrath
Zugweg: Grundschule Paffrather Str. 296 – Pannenberg – Flachsberg – Nußbaumer Straße – Parkplatz „Zur Linde“ – Flachsberg – Pannenberg – Grundschule

·        Sa, 06. Februar ab 13.11 Uhr in Bensberg
Veranstalter: Festkomitee Bensberger Karneval e.V.
Zugweg: Rathenaustraße und Seitenstraßen (Aufstellung) – Frankenforster Straße – Kölner Straße – Kaule – Kauler Straße – Steinstraße – Am Stockbrunnen – Schloßstraße – Steinstraße – Falltorstraße – Gartenstraße – Kaule – Albertus-Magnus-Gymnasium

·        Sa, 06. Februar ab 13.11 Uhr in Refrath
Veranstalter: K.G. Für uns Pänz e.V.
Zugweg: Immanuel-Kant-Straße – In der Auen – Hüttenfeld – Om Rodde – Vürfels – Vürfelser Kaule – Wilhelm-Klein-Straße – Wingertsheide – Siebenmorgen – Dolmanstraße – Steinbreche

·        So, 07. Februar ab 10.11 Uhr in Sand
Veranstalter: K.G. „Närrische Sander“ e.V.
Zugweg: Herkenrather Straße – Ommerbornstraße – Lichtenweg – Greuel -Schulstraße – Sander Straße – Ommerbornstraße – Schulstraße

·        So, 07. Februar ab 13.11 Uhr in der Stadtmitte
Veranstalter: Vereinigung zur Erhaltung und Pflege heimatlichen Brauchtums e.V.
Zugweg: Senefelder Straße und Seitenstraßen (Aufstellung) – Richard-Zanders-Straße – Hauptstraße – Konrad-Adenauer-Platz – Laurentiusstraße – Odenthaler Straße – Am Mühlenberg – Vollmühlenweg – Hauptstraße (bis Bürgerhaus Bergischer Löwe) – Maria-Zanders-Anlage (Auflösung)

·        Mo, 8. Februar ab 11.11 Uhr in Herkenrath
Veranstalter: IG Herkenrather Karneval e.V. „Für uns Pänz“
Zugweg: Horst – Straßen – Asselborner Weg – Johanniterstraße – Ball – Im Fronhof – Im Wiedenhof

Labbese-Konzert auf der Rathaustreppe

Gute Tradition ist das Konzert der Labbese am Karnevalssonntaag auf der Rathaustreppe. Auch in diesem Jahr macht die Bergisch Gladbacher Kultband beim Karnevalsmarathon am Konrad-Adenauer-Platz halt, um die Jecken, die auf den Zug warten, zu unterhalten. Das Konzert beginnt um 13.00 Uhr und geht so lange, bis de Zoch kütt.

Geschützter Zuschauerraum für Menschen mit Behinderungen                                                
Am Sonntag, den 07. Februar 2016 haben auch in diesem Jahr Menschen mit Behinderung in Bergisch Gladbach wieder die Möglichkeit, den Karnevalszug in Bergisch Gladbach aus der Nähe mitzuerleben. Auf dem Konrad-Adenauer-Platz gegenüber dem Rathaus Stadtmitte steht ein abgesperrter Bereich zur Verfügung; dort können insbesondere Menschen, die in ihrer Bewegungsfähigkeit oder Sinneswahrnehmung eingeschränkt sind, in Ruhe die bunten Fußgruppen und Festwagen miterleben – ohne Angst, geschubst oder verletzt zu werden.

Organisatoren sind der Verein zur Erhaltung und Pflege heimatlichen Brauchtums sowie die städtische Behindertenbeauftragte Hildegard Allelein. Ein Team der Organisatoren wird auch an diesem Karnevalssonntag wieder allen Menschen mit Behinderungen, ob kostümiert oder nicht, zur Seite stehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 
Bei dringendem Bedarf  kann im Einzelfall (mit Begründung) eine Durchfahrtsgenehmigung bei Frau Allelein  (02202 / 14 2305) bis zum 05.02.2016  beantragt werden.

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Wanderausstellung: „Wenn ihr hier ankommt … Schicksal einer jüdischen Familie zwischen Kindertransport und gescheiterter Emigration“

04 Januar 2016 von Darian Lambert

Zeitzeuge Hellfried Heilbut aus Bergisch Gladbach erzählt

Rheinisch-Bergischer Kreis. Nur noch selten gibt es die Gelegenheit, mit Menschen zu sprechen, die den Zweiten Weltkrieg erlebt haben. Möglich wird dies im Rahmen der Ausstellung „Wenn ihr hier ankommt … Schicksal einer jüdischen Familie zwischen Kindertransport und gescheiterter Emigration“, die Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke, am Dienstag, dem 12. Januar 2016 um 10 Uhr im Kreishaus Heidkamp eröffnet. Besucher sind herzlich willkommen.

Die Wanderausstellung des Richters und Sachbuchautors Christoph Gann aus Meiningen in Thüringen thematisiert den Lebensweg der jüdischen Familie Mosbacher aus Meiningen. Dieser gelingt es, ihre zwölfjährige Tochter Eva mit einem Kindertransport nach London in Sicherheit zu bringen. Die Eltern selbst wollen später nachkommen, werden aber vorher deportiert. Die Ausstellung thematisiert beispielhaft das Schicksal der Familie und beleuchtet den Aspekt der sogenannten Kindertransporte, die von einem internationalen und überkonfessionellen Netzwerk verschiedenster Organisationen durchgeführt wurden. Von 1938 bis 1940 gelang es, etwa 10.000 jüdische Kinder aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei nach England zu holen. Diese Kindertransporte waren ihre Rettung. Einer von diesen 10.000 ist Hellfried Heilbut aus Freital in der Nähe von Dresden, der seit Jahrzehnten in Bergisch Gladbach lebt. Als Zeitzeuge wird er bei der Ausstellungseröffnung von seinen Erlebnissen berichten und Fragen beantworten. Zu Gast sind Schüler der Integrierten Gesamtschule Paffrath.

Jedes Jahr präsentiert der Rheinisch-Bergische Kreis im Januar im Kreishausfoyer eine Ausstellung, die sich mit dem Nationalsozialismus auseinandersetzt. Anlass ist der von Bundespräsident Roman Herzog eingeführte Gedenktag aus Anlass der Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar 1945. Die Ausstellung ist bis zum 29. Januar während der üblichen Öffnungszeiten des Kreishauses, Montag bis Donnerstag, 8 bis 16 Uhr und freitags, 8 bis 12 Uhr, zu sehen. Weitere Informationen zum Thema bietet auch die Broschüre „12 Jahre, Jude, 10.5.39 abgemeldet nach England“ von Christoph Gann. Mehr Informationen gibt es über das Kulturbüro, Telefon 02202 13-2770 beziehungsweise per E-Mail an kultur@rbk-online.de.

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