Archiv | Kultur

Plakataktion gegen Alkoholmissbrauch

04 Februar 2015 von Darian Lambert

Jugendamt appelliert: Tanzen ist schöner als Torkeln

Lebensfreude oder Leid und Verzweiflung – der Genuss von Alkohol hat ein doppeltes Gesicht. Daher appelliert das Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach zum verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol.
Gerade der Karneval schafft Möglichkeiten für Jüngere, Alkohol zu konsumieren. Deshalb ist am Montag (2. Februar 2015) die Plakat-Aktion „Tanzen ist schöner als Torkeln“ gestartet.

„Wir haben jährlich Zunahmen von jungen Menschen, die mit der Diagnose Alkoholvergiftung in die Krankenhäuser eingeliefert werden. Das ist die Spitze des Eisbergs“, erklärt Johannes Zenz, Leiter der Abteilung Kinder-, Jugend- und Familienförderung bei der Stadtverwaltung. „Deshalb sind wir alle gut beraten, wenn wir gemeinsam darauf achten, dass der Jugendschutz Beachtung findet.“

Zenz verdeutlicht, dass es kein Kavaliersdelikt ist, Kindern oder Jugendlichen Alkohol zugänglich zu machen. Händler, die dies trotzdem tun, müssen mit einem deftigen Bußgeld rechnen.

„Um den gefährlichen Trend zum teilweise auch exzessiven Trinken zu stoppen“, so Zenz, komme es nicht nur auf selbstbewusste Kinder und funktionierende Familien an, sondern auch auf eine aufmerksame Gesellschaft. Immer sind es Erwachsene, die Kindern und Jugendlichen Alkohol zugänglich machen – ahnungslos, leichtfertig, vorsätzlich. Deshalb richtet sich die Kampagne an alle Erwachsenen – seien es Eltern, Verwandte, Erzieherin, Sportbetreuer, Kassiererin im Supermarkt oder Verkäufer am Büdchen, an der Tankstelle – Alkohol ist für Kinder und Jugendliche besonders schädlich.

Alkohol hat bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren aus folgenden Gründen nichts zu suchen, denn:
– früher Alkoholkonsum ist prägend,
– Alkoholabhängigkeit entsteht bei jungen Menschen nach relativ kurzer Zeit,
– Alkohol ist ein Zellgift, das ganz besonders den jungen Körper schädigt,
– unter Alkoholeinfluss können junge Menschen nicht mehr klar denken und Dinge tun, die ihnen sonst niemals in den Sinn kämen,
– junge Menschen unter Alkoholeinfluss werden leicht zu Opfern.

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Bilder und Sagen aus dem Bergischen Land

Bilder und Sagen aus dem Bergischen Land

31 Januar 2015 von Darian Lambert

AusstellungFoerderRB1Eröffnung am 5. Februar 2015, 12.30 Uhr im 2. OG

Burgen und Schlösser im Bensberger Rathaus – welche Motive könnten passender sein für eine Kunstausstellung auf den Fluren der städtischen Bauaufsicht? Geschaffen wurden die Kunstwerke von Friedrich Förder, der für die fünfmonatige Ausstellung 16 Exponate zur Verfügung stellt. Angesprochen wurde er von Dorothea Corts, Architektin in Diensten der Stadtverwaltung und Kunstexpertin aus Leidenschaft.

Friedrich Förder nennt seine Ausstellung „Bergisches Land – Holzschnittarbeiten und Zeichnungen zu Sagen und Erzählungen“. Den Schwerpunkt bildet die Serie von Kohlezeichnungen zu Burgen und Schlössern im Bergischen, die alle eine Geschichte erzählen. Dazu hat Förder den Grafiken Texte hinzugefügt – Bergische Sagen und Erzählungen aus der Feder von Otto Schell und Christa Kempny.

Förder sagt dazu: „In der überaus reichen Sagenwelt des Bergischen Landes spiegeln sich seine landschaftliche Entwicklung, seine Topografie, die kulturelle, religiöse und wirtschaftliche Geschichte. Vor diesem Hintergrund ist mein umfangreiches Werk zum Thema ‚Bergisches Land‘ zu verstehen.“

Die von Förder geschaffene Serie umfasst Kohlezeichnungen, klein- und großformatige Holzschnittdrucke, Drahtkarton-Prägungen und typografische Arbeiten in Verbindung mit Falt- und Prägetechniken. Eine weitere, besonders gern angewandte Technik des Künstlers ist der Holzschnitt. Die Drucke werden in mehreren Schichten mit fein geritzten Korkplatten angefertigt. „Deshalb sind die Druckoberflächen so duftig und wolkig“, erklärt er. Friedrich Förder (Jahrgang 1935) hat zunächst eine Lehre als Buchdrucker absolviert, dann an der Werkkunstschule Wuppertal Typographie und Drucktechnik studiert. Seit 1961 ist er freiberuflich als Grafikdesigner tätig, Schwerpunkte sind Buchgestaltung und Buchwerbung für Verlage. Künstlerische Arbeiten sind Zeichnungen, Aquarelle, Monotypien, themenbezogene Einzelholzschnitte und Zyklen in Künstlerbüchern. Er lebt in Bergisch Gladbach.

Bei seiner Auswahl im Bensberger Rathaus stellt Friedrich Förder neben den Zeichnungen rund um Bergische Sagen und Erzählungen auch drei seiner Holzschnitte aus. Einer davon zeigt eine sehr spezielle Stadtansicht von Bergisch Gladbach: Rathaus Bensberg, Gnadenkirche und ein typisches Fachwerk-Bürgerhaus sind gut zu erkennen, flankiert von den kubischen Industriegebäuden in der Stadtmitte. „Weil Bergisch Gladbach noch eine junge Stadt ist, habe ich sie in einen Blumentopf gepflanzt“, erläutert Förder seine Sicht der Dinge. Weitere Akzente setzt er innerhalb der Ausstellung mit Papierarbeiten, die die unterschiedlichsten Prägungen und Falzungen aufweisen. „Diese Arbeiten passen ebenfalls gut zur Stadt Bergisch Gladbach als Papiermacherstadt“, findet der Künstler. Eins seiner Werke lässt sogar den Abdruck von Stacheldraht erkennen. Auch etwas Typisches für die Region in Förders Augen: „Wer im Bergischen gern wandert, stößt überall hier auf Weideland, und das ist meist eingezäunt.“

Nicht eingezäunt ist die Ausstellung, im Gegenteil: Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, ins Rathaus Bensberg zu kommen und sich die Kunstwerke anzuschauen.

Rathaus Bensberg, 2. Obergeschoss
Eröffnung der Ausstellung: Donnerstag, 5. Februar, 12.30 Uhr
Begrüßung: Elisabeth Sprenger, Leiterin der Bauaufsicht
Die Ausstellung ist zu sehen bis Ende Juni 2015
Öffnungszeiten: Mo-Do 8.00 bis 18.00 Uhr, Fr. bis 15.00 Uhr

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Wanninger & Rixmann: 200% Frauenquote

22 Januar 2015 von Darian Lambert

Rheinische Frohnatur trifft auf kühle Norddeutsche, das allein ist schon Sprengstoff genug. Das ungleiche Duo trifft auch in seinem dritten Programm in einem gepfefferten Rundumschlag den Nerv der Zeit und liefert eine schaurig-schöne Wurzelbehandlung.

Trug Angela Merkel schon bei ihrer Geburt einen Hosenanzug? Was eignet sich besser für Sitzblockaden: Heizkissen oder Rollator?  Warum bestellt sich Claudia Roth bei Zalando grüne Pumps? Und warum bekommen die „Götter im Test“ bei Stiftung Warentest die Note „mangelhaft“?
Wanninger und Rixmann sind unerschrocken, frech, selbstbewusst und wandlungsfähig.

Ein perfekt eingespieltes Team, das zur Freude seines Publikums die Gesetze weiblicher Sittsamkeit konsequent ignoriert und punktgenau seine Pointen liefert.
Sie begeistern auch in diesem Programm wieder mit ihrem exzellenten musikalischen Können und ihren umwerfenden Gesangsnummern.
Freitag, 27. März, 20.00 Uhr, Rathaus Bensberg
21,50 € incl. VRS Ticket, Karten über Köln-Ticket

Veranstalterin: Finte – Bündnis für Fraueninteressen in Kooperation mit dem Frauenbüro / Gleichstellungsstelle der Stadt Bergisch Gladbach

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Sadisten – Tödliche Liebe – Lydia Benecke präsentiert neues Buch

20 Januar 2015 von Darian Lambert

Lydia Benecke im Interview mit Frank Samirae

Lydia Benecke im Interview mit Frank Samirae

Lydia Benecke ist Kriminalpsychologin. Sie präsentiert im Februar – passend zum Kinostart der Romanverfilmung „50 Shades of Grey“ – ihr neues Buch mit dem Titel „Sadisten – Tödliche Liebe: Geschichten aus dem wahren Leben“. Mit ihrer Arbeit analysiert sie die Psyche von Serienmördern, Sadisten und allen Sorten von Psychopathen. Im Rahmen ihrer Arbeit führte sie als Straftätertherapeutin, bei Beratungsgesprächen und Interviews mit Straftätern als auch mit nichtkriminellen psychopathischen Menschen ausführliche Gespräche.

„Meine Interviewpartner, um die es in den bisherigen Büchern geht, waren gesprächig weil sie narzisstisch veranlagt sind. Sie kommen Fragen über und Interesse an ihrer Persönlichkeit voll entgegen, wenn sie einen als Experten einschätzen. Denn nur dann geben sie sich überhaupt die Mühe, wirklich ehrlich zu sein.“ – erklärt Lydia Benecke.

Im neuen Buch geht es um sadistische Sexualstraftäter, im Vergleich zu nicht kriminellen Sadisten. Benecke hat eine psychologische Theorie über typische Tätermerkmale sexuell sadistischer Täter entwickelt und im Vergleich dazu typische Persönlichkeitsprofile ungefährlicher sexueller Sadisten. Die Theorie kann bei künftigen Ermittlungen hilfreich sein. Das Buch ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch anwendungsorientiert für Straftäterarbeit oder Operative Fallanalyse, das sogenannte Profiling.

Der sexuelle Sadist ist ein besonderer Tätertyp. Er wird erregt dadurch, dass sein Opfer leidet, Schmerzen hat, Angst empfindet oder erniedrigt wird. Man muss auf bestimmte Merkmale achten bei der Tat, um herauszufinden ob es beispielsweise ein Wut- oder Rachetäter ist, der gleichermaßen brutal vorgehen kann oder ob es sich tatsächlich um einen sexuellen Sadisten handelt. Für die Gefährlichkeitseinschätzung ist dies sehr wichtig zu erkennen, denn ein sexueller Sadist ist ein erheblich gefährlicher Triebtäter. Er hat eine erhöhte Rückfallwahrscheinlichkeit und seine Triebe im wahrsten Sinne des Wortes nicht im Griff.

Im Buch beschreibt Lydia Benecke, auf welche Merkmale man achten muss, um bei einem konkreten Fall einzuschätzen, ob es ein sexueller Sadist ist oder nicht. Dies ist besonders wichtig, da den Tätern von Ihrem Anwalt meist dazu geraten wird, nicht über Ihre sexuell sadistischen Motivationen zu sprechen. Der Ermittler und der Gutachter muss aber anhand aller Indizien einschätzen, ob es sich um einen sexuellen Sadisten handelt.

Mathias Grimme, Chef des größten Deutschen SM Verlages und eine anonyme Berufsdomina erklären den anderen Aspekt des Buches – den einvernehmlichen BDSM. BDSM ist die Selbstbezeichnung für die sexuelle Neigung von Menschen die sadomasochistische Praktiken einvernehmlich miteinander leben. BDSM steht für „Bondage“ und „Discipline“, also Fesselungs- und Erziehungsspiele, sowie für „Dominance“ und „Submission“, also Macht und Unterwerfung im sexuellen Rollenspiel, sowie „Sadismus“ und „Masochismus“, Begriffe, die Lustempfinden am Schmerz zufügen bzw. Schmerz erleiden bezeichnen.

Der Leser lernt einerseits die Welt der einvernehmlichen BDSMer kennen und andererseits die Welt der gefährlichen sexuellen Täter. Dadurch wird plastisch nachvollziehbar, wie sich diese Menschen stark voneinander unterscheiden. Besonders in Fällen, wo Straftäter fälschlich behaupten, es war ein SM-Unfall, ist die Unterscheidung von großer Bedeutung.

Das Buch erscheint in Kürze am 12. Februar 2015.

Webseite von Lydia Benecke
http://www.benecke-psychology.com/

Facebook Profil
https://www.facebook.com/lydia.benecke.psychology

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Ausstellung „Jüdische Portraits“ der Fotografin Herlinde Koelbl im Kreishaus Heidkamp

14 Januar 2015 von Darian Lambert

Ausstellung_juedische_PortraitsRheinisch-Bergischer Kreis. „Wenn es einen Gott gibt, wie kann es sein, dass sowas wie Auschwitz passieren konnte?“ Mit diesen Worten empfing Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke die rund 20 Schüler der Oberstufe des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums zur Eröffnung der Ausstellung „Jüdische Portraits“ der Fotografin Herlinde Koelbl im Kreishaus Heidkamp.
Die Schüler zeigten reges Interesse an den schwarz-weiß Portraitfotografien, die vor         allem prominente deutsch-jüdische Persönlichkeiten, die den Holocaust überlebt haben, darstellen. „Tragen Sie alle Verantwortung dafür, dass so etwas nie wieder passieren wird“, appellierte Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke. Mit vollem Interesse und Mitgefühl setzten sich die Schüler im Laufe des Vormittags mit den Fotografien und den dazugehörigen ausgestellten Interviews auseinander.
Die Ausstellung „Jüdische Portraits“ wurde in Zusammenarbeit mit dem Bonner Haus der Geschichte realisiert und ist als Wanderausstellung konzipiert. Abgebildet sind zum Beispiel Marcel Reich-Ranicki, Bruno Kreisky, Artur Brauner, Andre Kostolany, Ida Ehre und Bruno Bettelheim. Nicht alle Fotografien zeigen Menschen mit deutsch-jüdischer Abstammung. Es sind auch Portraitierte mit Abstammung aus Österreich, Ungarn, Litauen, Frankreich und Polen zu sehen. Bis zum 30. Januar 2015 sind „Jüdische Portraits“ montags bis donnerstags von 8:30 bis 18 Uhr und freitags von 8:30 bis 14 Uhr zu sehen.
Weitere Infos gibt es über das Kulturbüro, Telefon 02202 13-2770

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Köln: Protest gegen KöGiDa weitet sich aus

11 Januar 2015 von B. J.

Weihnachtsmarkt Koeln Superbass

Köln: Immer mehr Lichter gehen aus

Der schönste Kölner Weihnachtsmarkt ist aus Protest gegen KöGiDa, dem Kölner Ableger von PeGiDa, am 6. Januar geschlossen worden.
Mitten im Herzen der Kölner Altstadt lag die „Heimat der Heinzel“, der größte und traditionellste Weihnachtsmarkt Kölns. Vom Alter Markt bis zum Heumarkt reihten sich die behaglichen Holzbuden aneinander und zauberten mit unzähligen liebevollen Dekorationen und einer feenhaften Beleuchtung eine wunderbare Märchenwelt. Erstmalig verwandelte sich der Heumarkt mit einer großen, spektakulären Eislaufbahn zu einem einzigartigen Eismärchen. Außer dem sprechenden Elefanten hatten auch noch ein mittelalterlicher Zauberer und zwei Gnome, Gaukler und Straßenkünstler sowie eine Drachenschnecke große und kleine Besucher angelockt und unterhalten. Damit ist jetzt Schluss.

Hier die bewegenden Bilder:

https://www.youtube.com/watch?v=dvyPeAd6Atc

 

Foto: Superbass / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)

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Kulturstrolche der GGS Hand stellen im Kunstmuseum aus

08 Januar 2015 von Darian Lambert

Im Rahmen des „Kulturstrolche“-Programms besuchte der Bergisch Gladbacher Künstler Michael Wittassek die Klasse 2 a, b und c der Gemeinschaftsgrundschule Hand und sprach mit den Kindern über Kunst und was Kunst denn sei. Dazu hatte er ein einzigartiges Werk aus der Sammlung des städtischen Kunstmuseums Villa Zanders mitgebracht: ein Künstlerbuch des Münchner Malers und Bildhauers Helmut Dirnaichner. Die Kinder betrachteten unter fachkundiger Anleitung dieses farbenfrohe Unikat und erlebten viele Parallelen zwischen Menschen und Kunstwerken: sie sind einmalig!

In einem zweiten Schritt besuchten die Zweitklässler das Kunstmuseum, erfuhren durch die Leiterin Dr. Petra Oelschlägel mehr über die Institution eines Museums im allgemeinen und über das Bergisch Gladbacher Kunstmuseum mit dem Sammlungsschwerpunkt der Kunst aus Papier im besonderen. Nach der eingehenden Betrachtung von zwei Werken aus dieser Sammlung konnten die Kinder im Atelier selber mit Pigmenten arbeiten und einzigartige Werke aus Papier erschaffen, die nun im Museum als Projektausstellung präsentiert werden.

Dauer der Präsentation: Mi 14.01. – 21.01.2015 während der Öffnungszeiten
Eröffnung: Mittwoch, 14.01.2015, 10:00 Uhr im Beisein der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Lehrerinnen. Mit musikalischer Begleitung des Schulchores.

„Kulturstrolche“ ist eine Aktion des Kultursekretariats NRW Gütersloh und wird gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW. Ab dem Schuljahr 2014/15 haben alle Kommunen, die sich am „Kulturrucksack“ beteiligen, auch die Möglichkeit, an der Kulturstrolche-Förderung durch Landesmittel zu partizipieren. Schulkinder im Alter zwischen sieben und neun Jahren haben dabei die Gelegenheit, Kultur auszuprobieren und selbst zu entdecken, was ihnen gefällt und besonders Spaß macht. Beteiligt in Bergisch Gladbach sind Max-Bruch-Musikschule, Kunstmuseum Villa Zanders, Bürgerhaus Bergischer Löwe, Tanzschule Agne-Krauss, Stadtbücherei im forum sowie Q1 Jugend-Kulturzentrum.

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Hänsel und Gretel – Aufführung für alle Pänz am 25. Januar 2015

08 Januar 2015 von Darian Lambert

2015-01-08-Kinderoper2Kinderoper auch für den kleinen Geldbeutel

Die Kleine Oper Bad Homburg lädt alle großen und kleinen Märchen-Fans ab dem 5. Lebensjahr am Sonntag, 25. Januar 2014 um 14.30 Uhr in den Bergischen Löwen ein, die Abenteuer von „Hänsel und Gretel“ auf der Bühne mitzuerleben.

„Hänsel und Gretel“

Das Familien-Musical „Hänsel und Gretel“ der Kleinen Oper Bad Homburg macht im Januar Station in Bergisch Gladbach. Der romantische Opernstoff von Engelbert Humperdinck wurde für Kinder verkürzt und zu einem flotten Musical umgearbeitet. Spielfreudige Sängerinnen und Sänger agieren in farbenfrohen Kostümen. Eine aufwendige Bühnenausstattung, ausgefallenes Lichtdesign und Pyrotechnik dürfen auch nicht fehlen.

Am 23.12.1893 wurde die Kinderoper in Weimar unter der Leitung von Richard Strauß uraufgeführt. Inzwischen – nach über 120 Jahren – ist die Geschichte der beiden Kinder, die sich im Wald verirren und bei der bösen Hexe landen, weltberühmt.
Die Kleine Oper Bad Homburg hat die Oper von Humperdinck insofern bearbeitet, als das sie die Texte und Musiken kindgerecht von 3 Stunden auf 70 Minuten gekürzt hat.
Einige Figuren wurden in das Stück eingefügt. Ein Pianist begleitet vom Flügel aus die Geschichte und greift auch mal witzig und tollpatschig ins Geschehen ein. Das sollte er besser nicht tun. Schwupp, schon wird er von der Hexe in einen Raben verwandelt. Der Rabe wird wieder zum Pianisten und der…, nein, mehr wird an dieser Stelle nicht verraten.

Weshalb ist die Kinderoper auch etwas für den kleinen Geldbeutel?

Alle Familien, die im Kindergarten oder im Offenen Ganztag der Grundschule keinen gesetzlichen Elternbeitrag zahlen müssen oder deren Einkommen unter 30.000 Euro liegt, erhalten die Eintrittskarte, die auch die Kosten für den Bus oder die Straßenbahn  (Hin- und Rückfahrt am Sonntag, 25. Januar 2015) beinhaltet, für 1 Euro pro Person.

Dies ist möglich, weil sich der Verein „Bürger für uns Pänz“, der Bergische Löwe und das Jugendamt der Stadt vorgenommen haben, den Kindertheaterbesuch für alle Bergisch Gladbacher Pänz und ihre Eltern möglich zu machen.

Vergünstigter Kartenverkauf am 22. und 23. Januar 2015

Die Karten gibt es am Donnerstag, den 22.01.2015 von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17:30 Uhr sowie am Freitag, den 23.01.2015 von 9 bis 12 Uhr im Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach, Stadthaus An der Gohrsmühle 18, Zimmer 245.

Die Ausgabe der Karten erfolgt im Jugendamt, da dort wegen des Kindergartenbesuchs oder des Besuchs des Offenen Ganztags bereits Einkommensunterlagen gespeichert sind. Wer kein Kind im Kindergarten oder im Offenen Ganztag hat, kann einfach seinen Einkommensnachweis (z.B. Steuerbescheid, Bescheid über Hartz IV) mitbringen. Ein Versand der Karten findet nicht statt.

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Ausstellung: ALTE TECHNIKEN/NEUE KUNST

03 Januar 2015 von Darian Lambert

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Edda Jende, Porzellan-Objekt

Friedrich Förder –  Holzschnitt/Holzstich
Edda Jende – Porzellanarbeiten

Ausstellungseröffnung: 04. Januar 2015, 11:00 Uhr
Begrüßung: Werner Osterbrink, Vorsitzender des Vereins zur Förderung von Kunst & Kultur in Bad Honnef e.V.
Künstlerische Einführung im Künstlergespräch: Friedrich Förder und Edda Jende
Musik: Stephanie Troscheit, Klavier

Kunstraum Bad Honnef, Rathausplatz 1, 53604 Bad Honnef

Öffnungszeiten: Do und Fr 16:00 – 19:00 Uhr, Sa und So 10:00 – 13:00 Uhr

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Friedrich Förder, keltische Göttin der Zeugung und Fruchtbarkeit

Für Edda Jende stehen Sehen und Erkennen im Vordergrund ihrer Porzellanarbeiten.
Das Ziel ihrer Reliefs und Objekte ist es, den Blick in die Tiefe zu führen.
Deshalb erscheinen die für das verwendete Material ungewöhnlichen Arbeiten auf den ersten Blick anmutig und voller Harmonie.
Erst auf den zweiten Blick erschließt sich ihr hintergründiger, oft sozialkritischer Inhalt.
Wenn sich der Betrachter auf dieses Hinterfragen einlässt, wird er die Zustandsbeschreibung menschlicher Beziehungen und Situationen finden. (E. Jende)

Friedrich Förder hat seinen ausgestellten Exponaten insgesamt den Untertitel „Natur und Kultur –
ein Spiel mit Motiven keltischer Kunst und Urformen der Natur“ gegeben.
Die Kunsthistorikerin Dr. Ursula Clemens-Schierbaum, Bergisch Gladbach, schreibt dazu:
„…zugleich vermitteln die Grafiken auf zurückhaltende Weise Botschaften: Spaß, Leichtigkeit und
Lebenslust, den Zauber der Natur und des gelebten Moments. Darüber hinaus gibt es jedoch auch
leise, mahnende Töne des Künstlers. Sie erinnern an die Vergänglichkeit der Natur, des Lebens.
Doch selbst in diesem Prozess des Vergehens kann man, wenn man dazu bereit ist, Schönheit wahrnehmen. Förder macht es dem Betrachter mit seinen Fundstücken aus der Natur vor.“ (F. Förder)

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Internationales Kochbuch brachte 700 Euro für Frauenhaus

17 Dezember 2014 von Darian Lambert

„Bergisch Gladbach i(s)t international“ – unter diesem Titel haben Frauenbüro und Integrationsstelle der Stadt im letzten Jahr ein Kochbuch herausgegeben, in dem Mitautorinnen und –autoren aus 13 Nationen mehr als 50 Lieblingsrezepte aufgeschrieben haben. Von Anfang an geplant war, den Reinerlös aus dem Verkauf des Buches einem guten Zweck zukommen zu lassen. Nach einem Jahr sind nun aus Verkauf und Spenden 700 Euro zusammengekommen. Der Betrag kommt dem Frauenhaus Bergisch Gladbach des Vereins Frauen helfen Frauen e.V. zugute. Gerda Gehlen nahm als Vertreterin des Vereins den Scheck im städtischen Frauenbüro entgegen und freute sich über die Finanzspritze, die der Verein für seine anspruchsvolle Arbeit gut gebrauchen kann.

Das Kochbuch „Bergisch Gladbach is(s)t international“ ist übrigens immer noch zu haben. Es kostet 5,00 Euro und kann an folgenden Stellen käuflich erworben werden:
–        Pressebüro im Rathaus Stadtmitte, Rathaus Konrad-Adenauer-Platz 1, Zimmer 7
–        Städtisches Frauenbüro, Hauptstr. 192, Zimmer 104
–        Städtisches Integrationsbüro, Stadthaus An der Gohrsmühle, Zimmer 347
–        Bürgerbüro im Stadthaus, Konrad-Adenauer-Platz 9
–        Kunstmuseum Villa Zanders, Konrad-Adenauer-Plat

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