Archiv | Kultur

Orient und Okzident

Orient und Okzident

07 Februar 2015 von Darian Lambert

MartinElsu00E4sser-spiegelbildlichOrient und Okzident trifft einander bei der Ausstellung des Arbeitskreises der Künstler in der gleichnamigen Ausstellung, die wieder zwei Mitglieder des AdK zum 12. Mal bei KIESER-Training in Bergisch Gladbach gestalten.

Die Ausrichtung zwischen dem ethnisch und kulturell vielfältigen Orient und dem ebenso wenig einheitlichen Okzident bietet unterschiedliche Vorstellungen und Betrachtungen in der Kunst. Rima Mardam Bey, eine Künstlerin aus Syrien, und der Künstler Martin Elsässer aus Deutschland versuchen, durch Ihre Arbeiten eine gemeinsame Plattform für das Miteinander der Kulturen zu schaffen.

In den Arbeiten von Rima Mardam Bey spiegeln sich die Gefühle und Erlebnisse wider, die sie in ihrer Kindheit geprägt haben. Das augenblickliche Chaos in der
arabischen Welt lässt Bilder entstehen, die gegen Gewalt, Grausamkeit und Bigotterie ankämpfen.

Martin Elsässer bezieht die Anregungen zu seinen Bildern durch Beobachtung der Menschen in ihrem Alltag. Der Zeitgeist ist für ihn ein interessantes Beobachtungsthema, dem er mit Arbeiten in verschiedenen Techniken wie z.B. Grafik, Radierung, Holz- und Linolschnitt aber auch Malerei, Kaligrafie und Zeichnungen Ausdruck verleiht.

Die Ausstellung ist bei KIESER-Training, Odenthaler Straße 19 in
51465 Bergisch Gladbach zu sehen.
Eröffnung: am 06. März 2015 um 19:30 Uhr
Dauer der Ausstellung: bis zum 17. April 2015
Öffnungszeiten: Mo-Fr von 7:30-21:30 Uhr
Sa, So und alle Feiertage von 9:00 bis 18:00 Uhr

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Karneval 2015: Alle Termine auf einen Blick

Karneval 2015: Alle Termine auf einen Blick

07 Februar 2015 von Darian Lambert

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Frank Samirae (BGL) und De Labbese feiern Karneval

Karnevalszüge zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch:

· Do, 12. Februar ab 9.00 Uhr in Paffrath
Veranstalter: Städt. Gemeinschaftsgrundschule Paffrath
Zugweg: Grundschule Paffrather Str. 296 – Pannenberg – Flachsberg – Nußbaumer Straße – Parkplatz „Zur Linde“ – Flachsberg – Pannenberg – Grundschule

· Sa, 14. Februar ab 13.11 Uhr in Bensberg
Veranstalter: Festkomitee Bensberger Karneval e.V.
Zugweg: Rathenaustraße und Seitenstraßen (Aufstellung) – Frankenforster Straße – Kölner Straße – Kaule – Kauler Straße – Steinstraße – Am Stockbrunnen – Schloßstraße – Steinstraße – Falltorstraße – Gartenstraße – Kaule – Albertus-Magnus-Gymnasium

· Sa, 14. Februar ab 14.30 Uhr in Refrath
Veranstalter: K.G. Für uns Pänz e.V.
Zugweg: Immanuel-Kant-Straße – In der Auen – Hüttenfeld – Om Rodde – Vürfels – Vürfelser Kaule – Wilhelm-Klein-Straße – Wingertsheide – Siebenmorgen – Dolmanstraße – Steinbreche

· So, 15. Februar ab 10.11 Uhr in Sand
Veranstalter: K.G. „Närrische Sander“ e.V.
Zugweg: Herkenrather Straße – Ommerbornstraße – Lichtenweg – Greuel -Schulstraße – Sander Straße – Ommerbornstraße – Schulstraße

· So, 15. Februar ab 13.11 Uhr in der Stadtmitte
Veranstalter: Vereinigung zur Erhaltung und Pflege heimatlichen Brauchtums e.V.
Zugweg: Senefelder Straße und Seitenstraßen (Aufstellung) – Richard-Zanders-Straße – Hauptstraße – Konrad-Adenauer-Platz – Laurentiusstraße – Odenthaler Straße – Am Mühlenberg – Vollmühlenweg – Hauptstraße (bis Bürgerhaus Bergischer Löwe) – Maria-Zanders-Anlage (Auflösung)

· Mo, 16. März ab 11.11 Uhr in Herkenrath
Veranstalter: IG Herkenrather Karneval e.V. „Für uns Pänz“
Zugweg: Horst – Straßen – Asselborner Weg – Johanniterstraße – Ball – Im Fronhof – Im Wiedenhof

Labbese-Konzert auf der Rathaustreppe

Gute Tradition ist das Konzert der Labbese auf der Rathaustreppe. Auch in diesem Jahr macht die Bergisch Gladbacher Kultband beim Karnevalsmarathon am Konrad-Adenauer-Platz halt, um die Jecken, die auf den Zug warten, zu unterhalten. Sicherlich bei vielen Zuhörern mit einer Träne im Knopfloch, denn es wird das letzte Mal sein, dass die Labbese in dieser Besetzung hier auftreten. Das Konzert beginnt um 13.00 Uhr und geht so lange, bis de Zoch kütt.

Viel Platz für Jecke mit Behinderung

Menschen mit Behinderungen werden den Karnevalszug 2015 in der Stadtmitte wieder sorglos anschauen können. Denn neben der Tribüne der KaJuJa auf dem Konrad-Adenauer-Platz steht am Sonntag, 14. Februar, ab 13.00 Uhr ein abgesperrter Bereich zur Verfügung. Dort können insbesondere Menschen, die in ihrer Bewegungsfähigkeit oder Sinneswahrnehmung eingeschränkt sind, ohne Angst, geschubst oder verletzt zu werden, in Ruhe die bunten Fußgruppen und Festwagen miterleben.

In den letzten Jahren nahmen viele Bürgerinnen und Bürger mit Behinderung dieses Angebot gern in Anspruch. Organisatoren sind der Verein für Brauchtumspflege und die städtische Behindertenbeauftragte Hildegard Allelein. Ein Team der Organisatoren wird auch an diesem Karnevalssonntag wieder allen Menschen mit Behinderungen, ob kostümiert oder nicht, zur Seite stehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Unterhaltung ist nicht nur während der Vorbeifahrt des Zuges gesorgt, denn der abgesperrte Bereich befindet sich vis à vis zur Rathaustreppe, wo die Labbese ihr Konzert geben. Bei dringendem Bedarf kann im Einzelfall (mit Begründung) eine Durchfahrtsgenehmigung für Menschen mit Behinderungen bei Hildegard Allelein (02202 / 14 2305) beantragt werden. Letzter Termin: Mittwoch, 11. Februar 2015 12.00 Uhr.
Die Öffnungszeiten der Stadtverwaltung

Wer während der fünften Jahreszeit einen Besuch bei der Stadtverwaltung plant, sollte die folgenden eingeschränkten Öffnungszeiten beachten:

· An Weiberfastnacht, nämlich Donnerstag, den 12. Februar, schließen alle Dienststellen der Stadtverwaltung ab 11.11 Uhr. Auch am Rosenmontag, dem 16. Februar, ist die Stadtverwaltung geschlossen.

Besondere Regelungen gelten für die unten angegebenen Dienstleistungen.

· Kunstmuseum Villa Zanders:
Die Einrichtung bleibt von Weiberfastnacht bis einschließlich Karnevalsdienstag geschlossen.
· Abfallwirtschaft:
Die Annahmestationen am Betriebshof Obereschbach, auf der Kompostierungsanlage Birkerhof, am Bauhof Ferdinandstraße und bei der Fa. Neuenhaus in Kürten-Herweg sind an Weiberfastnacht bis 11:11 Uhr geöffnet und bleiben am Rosenmontag geschlossen.
Das Schadstoffmobil wird an Weiberfastnacht den Bensberger Markt nicht anfahren.
An Rosenmontag fallen die Leerungen der Mülltonnen aus; die Abfuhrtermine verschieben sich um einen Tag gegenüber den gewohnten Terminen (im Abfuhrkalender berücksichtigt).
· Bürgerbüro:
Die Zentralstelle im Stadthaus am Konrad-Adenauer-Platz schließt wie alle anderen Dienststellen an Weiberfastnacht ab 11.11 Uhr; die Dienstzeiten des Mobilen Bürgerbüros in Bensberg und Herkenrath fallen aus. Am Freitag, Samstag und Dienstag herrscht normaler Betrieb, nur Rosenmontag ist natürlich auch das Bürgerbüro geschlossen.
· Stadtbücherei:
An Weiberfastnacht und Rosenmontag bleiben die Büchereien im forum, in Paffrath und in Bensberg geschlossen, die Zweigstelle Bensberg wegen des Karnevalszuges auch am Samstag, 14. Februar. Am Freitag, 13. Februar, und Dienstag, 17. Februar haben die Büchereien wie gewohnt geöffnet.

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Plakataktion gegen Alkoholmissbrauch

04 Februar 2015 von Darian Lambert

Jugendamt appelliert: Tanzen ist schöner als Torkeln

Lebensfreude oder Leid und Verzweiflung – der Genuss von Alkohol hat ein doppeltes Gesicht. Daher appelliert das Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach zum verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol.
Gerade der Karneval schafft Möglichkeiten für Jüngere, Alkohol zu konsumieren. Deshalb ist am Montag (2. Februar 2015) die Plakat-Aktion „Tanzen ist schöner als Torkeln“ gestartet.

„Wir haben jährlich Zunahmen von jungen Menschen, die mit der Diagnose Alkoholvergiftung in die Krankenhäuser eingeliefert werden. Das ist die Spitze des Eisbergs“, erklärt Johannes Zenz, Leiter der Abteilung Kinder-, Jugend- und Familienförderung bei der Stadtverwaltung. „Deshalb sind wir alle gut beraten, wenn wir gemeinsam darauf achten, dass der Jugendschutz Beachtung findet.“

Zenz verdeutlicht, dass es kein Kavaliersdelikt ist, Kindern oder Jugendlichen Alkohol zugänglich zu machen. Händler, die dies trotzdem tun, müssen mit einem deftigen Bußgeld rechnen.

„Um den gefährlichen Trend zum teilweise auch exzessiven Trinken zu stoppen“, so Zenz, komme es nicht nur auf selbstbewusste Kinder und funktionierende Familien an, sondern auch auf eine aufmerksame Gesellschaft. Immer sind es Erwachsene, die Kindern und Jugendlichen Alkohol zugänglich machen – ahnungslos, leichtfertig, vorsätzlich. Deshalb richtet sich die Kampagne an alle Erwachsenen – seien es Eltern, Verwandte, Erzieherin, Sportbetreuer, Kassiererin im Supermarkt oder Verkäufer am Büdchen, an der Tankstelle – Alkohol ist für Kinder und Jugendliche besonders schädlich.

Alkohol hat bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren aus folgenden Gründen nichts zu suchen, denn:
– früher Alkoholkonsum ist prägend,
– Alkoholabhängigkeit entsteht bei jungen Menschen nach relativ kurzer Zeit,
– Alkohol ist ein Zellgift, das ganz besonders den jungen Körper schädigt,
– unter Alkoholeinfluss können junge Menschen nicht mehr klar denken und Dinge tun, die ihnen sonst niemals in den Sinn kämen,
– junge Menschen unter Alkoholeinfluss werden leicht zu Opfern.

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Bilder und Sagen aus dem Bergischen Land

Bilder und Sagen aus dem Bergischen Land

31 Januar 2015 von Darian Lambert

AusstellungFoerderRB1Eröffnung am 5. Februar 2015, 12.30 Uhr im 2. OG

Burgen und Schlösser im Bensberger Rathaus – welche Motive könnten passender sein für eine Kunstausstellung auf den Fluren der städtischen Bauaufsicht? Geschaffen wurden die Kunstwerke von Friedrich Förder, der für die fünfmonatige Ausstellung 16 Exponate zur Verfügung stellt. Angesprochen wurde er von Dorothea Corts, Architektin in Diensten der Stadtverwaltung und Kunstexpertin aus Leidenschaft.

Friedrich Förder nennt seine Ausstellung „Bergisches Land – Holzschnittarbeiten und Zeichnungen zu Sagen und Erzählungen“. Den Schwerpunkt bildet die Serie von Kohlezeichnungen zu Burgen und Schlössern im Bergischen, die alle eine Geschichte erzählen. Dazu hat Förder den Grafiken Texte hinzugefügt – Bergische Sagen und Erzählungen aus der Feder von Otto Schell und Christa Kempny.

Förder sagt dazu: „In der überaus reichen Sagenwelt des Bergischen Landes spiegeln sich seine landschaftliche Entwicklung, seine Topografie, die kulturelle, religiöse und wirtschaftliche Geschichte. Vor diesem Hintergrund ist mein umfangreiches Werk zum Thema ‚Bergisches Land‘ zu verstehen.“

Die von Förder geschaffene Serie umfasst Kohlezeichnungen, klein- und großformatige Holzschnittdrucke, Drahtkarton-Prägungen und typografische Arbeiten in Verbindung mit Falt- und Prägetechniken. Eine weitere, besonders gern angewandte Technik des Künstlers ist der Holzschnitt. Die Drucke werden in mehreren Schichten mit fein geritzten Korkplatten angefertigt. „Deshalb sind die Druckoberflächen so duftig und wolkig“, erklärt er. Friedrich Förder (Jahrgang 1935) hat zunächst eine Lehre als Buchdrucker absolviert, dann an der Werkkunstschule Wuppertal Typographie und Drucktechnik studiert. Seit 1961 ist er freiberuflich als Grafikdesigner tätig, Schwerpunkte sind Buchgestaltung und Buchwerbung für Verlage. Künstlerische Arbeiten sind Zeichnungen, Aquarelle, Monotypien, themenbezogene Einzelholzschnitte und Zyklen in Künstlerbüchern. Er lebt in Bergisch Gladbach.

Bei seiner Auswahl im Bensberger Rathaus stellt Friedrich Förder neben den Zeichnungen rund um Bergische Sagen und Erzählungen auch drei seiner Holzschnitte aus. Einer davon zeigt eine sehr spezielle Stadtansicht von Bergisch Gladbach: Rathaus Bensberg, Gnadenkirche und ein typisches Fachwerk-Bürgerhaus sind gut zu erkennen, flankiert von den kubischen Industriegebäuden in der Stadtmitte. „Weil Bergisch Gladbach noch eine junge Stadt ist, habe ich sie in einen Blumentopf gepflanzt“, erläutert Förder seine Sicht der Dinge. Weitere Akzente setzt er innerhalb der Ausstellung mit Papierarbeiten, die die unterschiedlichsten Prägungen und Falzungen aufweisen. „Diese Arbeiten passen ebenfalls gut zur Stadt Bergisch Gladbach als Papiermacherstadt“, findet der Künstler. Eins seiner Werke lässt sogar den Abdruck von Stacheldraht erkennen. Auch etwas Typisches für die Region in Förders Augen: „Wer im Bergischen gern wandert, stößt überall hier auf Weideland, und das ist meist eingezäunt.“

Nicht eingezäunt ist die Ausstellung, im Gegenteil: Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, ins Rathaus Bensberg zu kommen und sich die Kunstwerke anzuschauen.

Rathaus Bensberg, 2. Obergeschoss
Eröffnung der Ausstellung: Donnerstag, 5. Februar, 12.30 Uhr
Begrüßung: Elisabeth Sprenger, Leiterin der Bauaufsicht
Die Ausstellung ist zu sehen bis Ende Juni 2015
Öffnungszeiten: Mo-Do 8.00 bis 18.00 Uhr, Fr. bis 15.00 Uhr

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Wanninger & Rixmann: 200% Frauenquote

22 Januar 2015 von Darian Lambert

Rheinische Frohnatur trifft auf kühle Norddeutsche, das allein ist schon Sprengstoff genug. Das ungleiche Duo trifft auch in seinem dritten Programm in einem gepfefferten Rundumschlag den Nerv der Zeit und liefert eine schaurig-schöne Wurzelbehandlung.

Trug Angela Merkel schon bei ihrer Geburt einen Hosenanzug? Was eignet sich besser für Sitzblockaden: Heizkissen oder Rollator?  Warum bestellt sich Claudia Roth bei Zalando grüne Pumps? Und warum bekommen die „Götter im Test“ bei Stiftung Warentest die Note „mangelhaft“?
Wanninger und Rixmann sind unerschrocken, frech, selbstbewusst und wandlungsfähig.

Ein perfekt eingespieltes Team, das zur Freude seines Publikums die Gesetze weiblicher Sittsamkeit konsequent ignoriert und punktgenau seine Pointen liefert.
Sie begeistern auch in diesem Programm wieder mit ihrem exzellenten musikalischen Können und ihren umwerfenden Gesangsnummern.
Freitag, 27. März, 20.00 Uhr, Rathaus Bensberg
21,50 € incl. VRS Ticket, Karten über Köln-Ticket

Veranstalterin: Finte – Bündnis für Fraueninteressen in Kooperation mit dem Frauenbüro / Gleichstellungsstelle der Stadt Bergisch Gladbach

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Sadisten – Tödliche Liebe – Lydia Benecke präsentiert neues Buch

20 Januar 2015 von Darian Lambert

Lydia Benecke im Interview mit Frank Samirae

Lydia Benecke im Interview mit Frank Samirae

Lydia Benecke ist Kriminalpsychologin. Sie präsentiert im Februar – passend zum Kinostart der Romanverfilmung „50 Shades of Grey“ – ihr neues Buch mit dem Titel „Sadisten – Tödliche Liebe: Geschichten aus dem wahren Leben“. Mit ihrer Arbeit analysiert sie die Psyche von Serienmördern, Sadisten und allen Sorten von Psychopathen. Im Rahmen ihrer Arbeit führte sie als Straftätertherapeutin, bei Beratungsgesprächen und Interviews mit Straftätern als auch mit nichtkriminellen psychopathischen Menschen ausführliche Gespräche.

„Meine Interviewpartner, um die es in den bisherigen Büchern geht, waren gesprächig weil sie narzisstisch veranlagt sind. Sie kommen Fragen über und Interesse an ihrer Persönlichkeit voll entgegen, wenn sie einen als Experten einschätzen. Denn nur dann geben sie sich überhaupt die Mühe, wirklich ehrlich zu sein.“ – erklärt Lydia Benecke.

Im neuen Buch geht es um sadistische Sexualstraftäter, im Vergleich zu nicht kriminellen Sadisten. Benecke hat eine psychologische Theorie über typische Tätermerkmale sexuell sadistischer Täter entwickelt und im Vergleich dazu typische Persönlichkeitsprofile ungefährlicher sexueller Sadisten. Die Theorie kann bei künftigen Ermittlungen hilfreich sein. Das Buch ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch anwendungsorientiert für Straftäterarbeit oder Operative Fallanalyse, das sogenannte Profiling.

Der sexuelle Sadist ist ein besonderer Tätertyp. Er wird erregt dadurch, dass sein Opfer leidet, Schmerzen hat, Angst empfindet oder erniedrigt wird. Man muss auf bestimmte Merkmale achten bei der Tat, um herauszufinden ob es beispielsweise ein Wut- oder Rachetäter ist, der gleichermaßen brutal vorgehen kann oder ob es sich tatsächlich um einen sexuellen Sadisten handelt. Für die Gefährlichkeitseinschätzung ist dies sehr wichtig zu erkennen, denn ein sexueller Sadist ist ein erheblich gefährlicher Triebtäter. Er hat eine erhöhte Rückfallwahrscheinlichkeit und seine Triebe im wahrsten Sinne des Wortes nicht im Griff.

Im Buch beschreibt Lydia Benecke, auf welche Merkmale man achten muss, um bei einem konkreten Fall einzuschätzen, ob es ein sexueller Sadist ist oder nicht. Dies ist besonders wichtig, da den Tätern von Ihrem Anwalt meist dazu geraten wird, nicht über Ihre sexuell sadistischen Motivationen zu sprechen. Der Ermittler und der Gutachter muss aber anhand aller Indizien einschätzen, ob es sich um einen sexuellen Sadisten handelt.

Mathias Grimme, Chef des größten Deutschen SM Verlages und eine anonyme Berufsdomina erklären den anderen Aspekt des Buches – den einvernehmlichen BDSM. BDSM ist die Selbstbezeichnung für die sexuelle Neigung von Menschen die sadomasochistische Praktiken einvernehmlich miteinander leben. BDSM steht für „Bondage“ und „Discipline“, also Fesselungs- und Erziehungsspiele, sowie für „Dominance“ und „Submission“, also Macht und Unterwerfung im sexuellen Rollenspiel, sowie „Sadismus“ und „Masochismus“, Begriffe, die Lustempfinden am Schmerz zufügen bzw. Schmerz erleiden bezeichnen.

Der Leser lernt einerseits die Welt der einvernehmlichen BDSMer kennen und andererseits die Welt der gefährlichen sexuellen Täter. Dadurch wird plastisch nachvollziehbar, wie sich diese Menschen stark voneinander unterscheiden. Besonders in Fällen, wo Straftäter fälschlich behaupten, es war ein SM-Unfall, ist die Unterscheidung von großer Bedeutung.

Das Buch erscheint in Kürze am 12. Februar 2015.

Webseite von Lydia Benecke
http://www.benecke-psychology.com/

Facebook Profil
https://www.facebook.com/lydia.benecke.psychology

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Ausstellung „Jüdische Portraits“ der Fotografin Herlinde Koelbl im Kreishaus Heidkamp

14 Januar 2015 von Darian Lambert

Ausstellung_juedische_PortraitsRheinisch-Bergischer Kreis. „Wenn es einen Gott gibt, wie kann es sein, dass sowas wie Auschwitz passieren konnte?“ Mit diesen Worten empfing Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke die rund 20 Schüler der Oberstufe des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums zur Eröffnung der Ausstellung „Jüdische Portraits“ der Fotografin Herlinde Koelbl im Kreishaus Heidkamp.
Die Schüler zeigten reges Interesse an den schwarz-weiß Portraitfotografien, die vor         allem prominente deutsch-jüdische Persönlichkeiten, die den Holocaust überlebt haben, darstellen. „Tragen Sie alle Verantwortung dafür, dass so etwas nie wieder passieren wird“, appellierte Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke. Mit vollem Interesse und Mitgefühl setzten sich die Schüler im Laufe des Vormittags mit den Fotografien und den dazugehörigen ausgestellten Interviews auseinander.
Die Ausstellung „Jüdische Portraits“ wurde in Zusammenarbeit mit dem Bonner Haus der Geschichte realisiert und ist als Wanderausstellung konzipiert. Abgebildet sind zum Beispiel Marcel Reich-Ranicki, Bruno Kreisky, Artur Brauner, Andre Kostolany, Ida Ehre und Bruno Bettelheim. Nicht alle Fotografien zeigen Menschen mit deutsch-jüdischer Abstammung. Es sind auch Portraitierte mit Abstammung aus Österreich, Ungarn, Litauen, Frankreich und Polen zu sehen. Bis zum 30. Januar 2015 sind „Jüdische Portraits“ montags bis donnerstags von 8:30 bis 18 Uhr und freitags von 8:30 bis 14 Uhr zu sehen.
Weitere Infos gibt es über das Kulturbüro, Telefon 02202 13-2770

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Köln: Protest gegen KöGiDa weitet sich aus

11 Januar 2015 von B. J.

Weihnachtsmarkt Koeln Superbass

Köln: Immer mehr Lichter gehen aus

Der schönste Kölner Weihnachtsmarkt ist aus Protest gegen KöGiDa, dem Kölner Ableger von PeGiDa, am 6. Januar geschlossen worden.
Mitten im Herzen der Kölner Altstadt lag die „Heimat der Heinzel“, der größte und traditionellste Weihnachtsmarkt Kölns. Vom Alter Markt bis zum Heumarkt reihten sich die behaglichen Holzbuden aneinander und zauberten mit unzähligen liebevollen Dekorationen und einer feenhaften Beleuchtung eine wunderbare Märchenwelt. Erstmalig verwandelte sich der Heumarkt mit einer großen, spektakulären Eislaufbahn zu einem einzigartigen Eismärchen. Außer dem sprechenden Elefanten hatten auch noch ein mittelalterlicher Zauberer und zwei Gnome, Gaukler und Straßenkünstler sowie eine Drachenschnecke große und kleine Besucher angelockt und unterhalten. Damit ist jetzt Schluss.

Hier die bewegenden Bilder:

https://www.youtube.com/watch?v=dvyPeAd6Atc

 

Foto: Superbass / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)

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Kulturstrolche der GGS Hand stellen im Kunstmuseum aus

08 Januar 2015 von Darian Lambert

Im Rahmen des „Kulturstrolche“-Programms besuchte der Bergisch Gladbacher Künstler Michael Wittassek die Klasse 2 a, b und c der Gemeinschaftsgrundschule Hand und sprach mit den Kindern über Kunst und was Kunst denn sei. Dazu hatte er ein einzigartiges Werk aus der Sammlung des städtischen Kunstmuseums Villa Zanders mitgebracht: ein Künstlerbuch des Münchner Malers und Bildhauers Helmut Dirnaichner. Die Kinder betrachteten unter fachkundiger Anleitung dieses farbenfrohe Unikat und erlebten viele Parallelen zwischen Menschen und Kunstwerken: sie sind einmalig!

In einem zweiten Schritt besuchten die Zweitklässler das Kunstmuseum, erfuhren durch die Leiterin Dr. Petra Oelschlägel mehr über die Institution eines Museums im allgemeinen und über das Bergisch Gladbacher Kunstmuseum mit dem Sammlungsschwerpunkt der Kunst aus Papier im besonderen. Nach der eingehenden Betrachtung von zwei Werken aus dieser Sammlung konnten die Kinder im Atelier selber mit Pigmenten arbeiten und einzigartige Werke aus Papier erschaffen, die nun im Museum als Projektausstellung präsentiert werden.

Dauer der Präsentation: Mi 14.01. – 21.01.2015 während der Öffnungszeiten
Eröffnung: Mittwoch, 14.01.2015, 10:00 Uhr im Beisein der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Lehrerinnen. Mit musikalischer Begleitung des Schulchores.

„Kulturstrolche“ ist eine Aktion des Kultursekretariats NRW Gütersloh und wird gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW. Ab dem Schuljahr 2014/15 haben alle Kommunen, die sich am „Kulturrucksack“ beteiligen, auch die Möglichkeit, an der Kulturstrolche-Förderung durch Landesmittel zu partizipieren. Schulkinder im Alter zwischen sieben und neun Jahren haben dabei die Gelegenheit, Kultur auszuprobieren und selbst zu entdecken, was ihnen gefällt und besonders Spaß macht. Beteiligt in Bergisch Gladbach sind Max-Bruch-Musikschule, Kunstmuseum Villa Zanders, Bürgerhaus Bergischer Löwe, Tanzschule Agne-Krauss, Stadtbücherei im forum sowie Q1 Jugend-Kulturzentrum.

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Hänsel und Gretel – Aufführung für alle Pänz am 25. Januar 2015

08 Januar 2015 von Darian Lambert

2015-01-08-Kinderoper2Kinderoper auch für den kleinen Geldbeutel

Die Kleine Oper Bad Homburg lädt alle großen und kleinen Märchen-Fans ab dem 5. Lebensjahr am Sonntag, 25. Januar 2014 um 14.30 Uhr in den Bergischen Löwen ein, die Abenteuer von „Hänsel und Gretel“ auf der Bühne mitzuerleben.

„Hänsel und Gretel“

Das Familien-Musical „Hänsel und Gretel“ der Kleinen Oper Bad Homburg macht im Januar Station in Bergisch Gladbach. Der romantische Opernstoff von Engelbert Humperdinck wurde für Kinder verkürzt und zu einem flotten Musical umgearbeitet. Spielfreudige Sängerinnen und Sänger agieren in farbenfrohen Kostümen. Eine aufwendige Bühnenausstattung, ausgefallenes Lichtdesign und Pyrotechnik dürfen auch nicht fehlen.

Am 23.12.1893 wurde die Kinderoper in Weimar unter der Leitung von Richard Strauß uraufgeführt. Inzwischen – nach über 120 Jahren – ist die Geschichte der beiden Kinder, die sich im Wald verirren und bei der bösen Hexe landen, weltberühmt.
Die Kleine Oper Bad Homburg hat die Oper von Humperdinck insofern bearbeitet, als das sie die Texte und Musiken kindgerecht von 3 Stunden auf 70 Minuten gekürzt hat.
Einige Figuren wurden in das Stück eingefügt. Ein Pianist begleitet vom Flügel aus die Geschichte und greift auch mal witzig und tollpatschig ins Geschehen ein. Das sollte er besser nicht tun. Schwupp, schon wird er von der Hexe in einen Raben verwandelt. Der Rabe wird wieder zum Pianisten und der…, nein, mehr wird an dieser Stelle nicht verraten.

Weshalb ist die Kinderoper auch etwas für den kleinen Geldbeutel?

Alle Familien, die im Kindergarten oder im Offenen Ganztag der Grundschule keinen gesetzlichen Elternbeitrag zahlen müssen oder deren Einkommen unter 30.000 Euro liegt, erhalten die Eintrittskarte, die auch die Kosten für den Bus oder die Straßenbahn  (Hin- und Rückfahrt am Sonntag, 25. Januar 2015) beinhaltet, für 1 Euro pro Person.

Dies ist möglich, weil sich der Verein „Bürger für uns Pänz“, der Bergische Löwe und das Jugendamt der Stadt vorgenommen haben, den Kindertheaterbesuch für alle Bergisch Gladbacher Pänz und ihre Eltern möglich zu machen.

Vergünstigter Kartenverkauf am 22. und 23. Januar 2015

Die Karten gibt es am Donnerstag, den 22.01.2015 von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17:30 Uhr sowie am Freitag, den 23.01.2015 von 9 bis 12 Uhr im Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach, Stadthaus An der Gohrsmühle 18, Zimmer 245.

Die Ausgabe der Karten erfolgt im Jugendamt, da dort wegen des Kindergartenbesuchs oder des Besuchs des Offenen Ganztags bereits Einkommensunterlagen gespeichert sind. Wer kein Kind im Kindergarten oder im Offenen Ganztag hat, kann einfach seinen Einkommensnachweis (z.B. Steuerbescheid, Bescheid über Hartz IV) mitbringen. Ein Versand der Karten findet nicht statt.

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