Archiv | Kultur

Begegnungsreise in die Partnerstadt Beit Jala / Palästina

Begegnungsreise in die Partnerstadt Beit Jala / Palästina

11 März 2015 von Darian Lambert

14. bis 21. September 2015

Der Verein Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach – Beit Jala  e.V.
lädt ein zu einer, Reise, die Gelegenheit geben soll,

1. die Stadt Beit Jala bei Bethlehem, deren Einwohner sowie ihre Lebensbedingungen  unter fremder militärischer Besatzung besser zu verstehen. Dazu nehmen wir Kontakt auf z.B. mit Bürgermeister, Stadtrat/Verwaltung, mit Bildungseinrichtungen, mit sozialen und religiösen Organisationen, mit Industrie und Handel usw., Besuche in Familien.

2. Menschen und Institutionen zu begegnen, die sich auf israelischer und palästinensischer Seite für die Achtung der Menschenrechte und für gewaltfreie Konfliktlösungen engagieren.

3. interessante Orte in den besetzten Palästinensergebieten und in Israel zu besuchen, die für das Land und die Weltgeschichte aufschlussreich sind, und an denen die gegenwärtigen Probleme unmittelbar erfahrbar werden, z.B. Bethlehem mit Geburtskirche, Flüchtlingslager, Trennungsmauer/Checkpoint – Jerusalem mit Altstadt, Westjerusalem (u.a. Gedenkstätte Yad Vashem) und Ostjerusalem (u.a. Silwan, jüdische Siedlungsaktivität), Hebron oder Ramallah, israel. Partnerstadt Ganey Tikva.

Das genaue Programm für die Begegnungswoche wird mit den Mitreisenden auf einem Treffen ausgearbeitet. Es wird von Petra Schöning (M.A. Nahostexpertin) vorbereitet und durchgeführt, begleitet von Axel und Sabine Becker.

7 Übernachtungen (inkl. HP) sind in der Abrahams Herberge in Beit Jala vorreserviert (DZ und EZ).
Die Flüge muss jeder Mitreisende individuell buchen (Flugpreis z.Zt. ca. 250 €).
Es besteht die Möglichkeit, die Reise privat zu verlängern (z.B.: Totes Meer, See Genezareth, Nazareth, Akko, Haifa, Tel Aviv). Beratung durch Petra Schöning.

Reisepreis:  650 €  (p.P im DZ)                    EZ-Zuschlag: 168 €

Auskunft und Anmeldung umgehend:
bei Petra Schöning, Tel./Fax 0221 5949899
petra.schoening@allhumanbeings.eu

Fotos: Petra Schöning

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„Der reinste Kindergarten“ – Karikaturen von Renate Alf

02 März 2015 von Darian Lambert

Der Kindergarten einmal von der heiteren Seite beleuchten: Das ist die Absicht der aktuellen Cartoon-Ausstellung im Bensberger Ratssaal. „Der reinste Kindergarten“ zeigt 41 Karikaturen der Künstlerin Renate Alf. Am Donnerstag, dem 5. März, wird die Ausstellung offiziell „eröffnet“ – zwar nicht mit Sekt und Häppchen, aber mit einem Kurzvortrag von Georg W. Geist, dem Vorsitzenden des Kindergartenmuseum e.V. Anschließend tagt der Jugendhilfeausschuss der Stadt.

Renate Alf, geboren 1956 in Göttingen, hat nach ihrer Ausbildung zur Biologie- und Französischlehrerin beschlossen, lieber als Cartoonistin zu arbeiten – und das schon seit über 30 Jahren. Die Mutter von vier Kindern zeichnet für verschiedene Fachzeitschriften, u.a. für „Kindergarten heute“. Der Eindruck, dass Renate Alf die Ideen für ihre Karikaturen aus praktischer Arbeit in einer Kindertageseinrichtung schöpft, trügt allerdings: Die Künstlerin besitzt auch ohne tägliche Inspiration vor Ort ganz einfach die große Gabe, dem Kindergarten mit Witz und Ironie den Spiegel vorzuhalten.

175 Jahre Kindergarten – von der Kinderbewahranstalt zum pädagogischen Konzept

1840 gründete Friedrich Fröbel in Bad Blankenburg / Thüringen den „Allgemeinen deutschen Kindergarten“. Dieser war ein Gegenentwurf zu den damals bereits bestehenden Kinderbewahranstalten und Kleinkinderschulen. Fröbel setzte in seiner Einrichtung erstmals eine neuartige Pädagogik um: Er war der Überzeugung, dass für Kinder das Ausleben ihres Tätigkeits- und Spieltriebs ein wichtiges Instrument ist, zu lernen und sich die Welt anzueignen. Zuvor galt eher die Einschätzung, dass Spielen vertane Zeit sei.

Die Gruppenstärke im Fröbelschen Kindergarten entsprach in etwa schon dem heutigen Standard: Mit 20 bis 30 statt bislang 100 und mehr Kindern war es für die Kindergärtnerin nun möglich, als Spielführerin und –partnerin der Kinder zu agieren und nicht als furchteinflößende Autoritätsperson.

Dieses für damalige Verhältnisse revolutionäre Konzept stieß bei der Obrigkeit auf wenig Gegenliebe. Nach dem Scheitern der Revolution von 1848 wurde der Kindergarten 1851 in Preußen und anderen deutschen Ländern verboten. Daraufhin wanderten viele der von Fröbel ausgebildeten Kindergärtnerinnen aus und verbreiteten so innerhalb weniger Jahre die Idee in der ganzen Welt. Mit der Aufhebung des Verbots 1860 begann auch der Siegeszug des Kindergartens in Deutschland. Von Fröbels Ideal des einheitlichen Bildungssystems für alle Stände und Klassen sind in Deutschland zumindest die beiden ersten Stufen Wirklichkeit geworden: der Kindergarten, der von nahezu allen Kindern zumindest ein Jahr vor der Einschulung besucht wird, und die 1919 / 1920 eingeführte Grundschule.

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Informationsveranstaltung zum Landesprogramm „Kultur und Schule“

19 Februar 2015 von Darian Lambert

Antragsfrist endet am 31. März 2015


Rheinisch-Bergischer Kreis. Künstler und Schulen, die sich am Landesprogramm „Kultur und Schule“ beteiligen oder über das Konzept informieren möchten, sind herzlich zur Informationsveranstaltung am Mittwoch, dem 25. Februar 2015, im Schulmuseum Bergisch Gladbach, Kempener Straße 187, eingeladen. Die Veranstaltung beginnt um 15:30 Uhr. Das Landesprogramm „Kultur und Schule“ sieht vor, dass verschiedene Künstler aus unterschiedlichen Bereichen Schulen besuchen, um mit ihrem Können und ihren Erfahrungen die Kreativität von Kindern und Jugendlichen im musischen Bereich zu fördern. Die Abgabefrist der Projektanträge für das kommende Schuljahr ist der 31. März 2015.

Projektthemen der vergangenen Jahre befassten sich beispielsweise mit Theater, Tanz, Bildhauerei, Hörspiel oder Neuen Medien. Um einen Eindruck zu erhalten, berichtet die Bildhauerin Ariane Opitz von ihrer Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Schulformen. Kreiskulturreferentin Susanne Bonenkamp steht im Anschluss an die Veranstaltung für Fragen zur Verfügung und gibt wichtige Tipps und Informationen.

Anmeldungen erbittet das Kulturbüro des Rheinisch-Bergischen Kreises bis zum 23. Februar 2015 an kultur@rbk-online.de oder Telefon 02202 13 2770.

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Leichlinger Jubiläumsausstellung im Kreishausfoyer

17 Februar 2015 von Darian Lambert

Rheinisch-Bergischer Kreis. Zum dritten Mal nach 1991 und 2008 präsentiert sich die Kunstszene Leichlingen ab dem 24. Februar mit einer Gruppenausstellung im Foyer des Kreishauses Heidkamp. Um 19.30 eröffnet Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke die Ausstellung, die sowohl Malereien, Grafiken, Fotografien und Plastiken als auch Skulpturen beinhaltet. Auch einige der Künstler selbst werden bei der Eröffnung anwesend sein.

Bereits zum 25. Mal hat das Kulturamt der Stadt Leichlingen 2014 die Ausstellung der Leichlinger Künstler organisiert. Aus einer Vielzahl an eingereichten Arbeiten hat eine Fachjury 38 Werke von 29 Künstlern ausgewählt. Diese wurden dann ab Dezember im Bürgerhaus Am Hammer präsentiert. Im Kontrast zu den vier Räumen im Leichlinger Bürgerhaus bietet das offene Kreishausfoyer jetzt eine Art Zusammenschau und stellt die einzelnen Werke in einen neuen Kontext.

Folgende Künstler werden bei Ausstellung anwesend sein und geben gerne Auskunft zu ihren Werken: Ilse Alshuth-Goffart, Ines Baumgart, Anne Bernhardi, Peter Berth, Ellen Blank Hasselwander, Helmut Brings, Andi Dost, Matthias Ehrle, Winfried Gille, Jürgen Heinecke, Dieter Hönicke , Nina Holzweg, Axel Joerss, Peter Karad, Lukas Köver, Ricarda Menger, Uwe Miserius, Werner Preuß, Hermann Josef Pützstück , Ursula Pützstück, Dieter Rüge, Christoph Schellenberg, Ulla Schellin, Claudia Schreiber, Frank Tschentscher, Romana Tyralla, Kirsten van den Bogaard, Vincent van den Bogaard und Berthold Welter. 
Bis zum 27. März sind ihre Arbeiten während der Öffnungszeiten des Kreishauses, montags bis donnerstags von 8:30 bis 18 Uhr und freitags von 8:30 bis 14 Uhr zu sehen. Weitere Informationen zu den Künstlern bietet der Online-Katalog, der auf der Homepage des Kreises unter dem Suchwort „Leichlinger Künstler“ zu finden ist oder über das Kulturbüro, Telefon 02202 13-2770 oder per E-Mail an kultur@rbk-online.de.

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Ferienfahrtenkalender 2015: Vielfältige Angebote für Kinder und Jugendliche


09 Februar 2015 von Darian Lambert

Rheinisch-Bergischer Kreis. Der jetzt erschienene Ferienfahrtenkalender 2015 bietet viele spannende Urlaubstipps für Kinder und Jugendliche und verschafft einen praktischen Überblick. Neben zahlreichen Sportfreizeiten wie Klettern, Surfen, Fahrrad- oder Kanutouren sind auch Bildungs- und Kulturreisen sowie Stadtranderholungen und Ferienkurse im Programm. Die Aktivitäten finden im In- und Ausland sowie auch zu Hause vor der eigenen Haustür statt – somit ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die einzelnen Angebote sind dem Jahresverlauf entsprechend sortiert und enthalten Kontaktdaten sowie alle notwendigen Informationen. Organisiert wird das Programm von den Jugendverbänden, Jugendeinrichtungen und Vereinen im Kreisgebiet.
Der Ferienfahrtenkalender 2015 wird in Kooperation der Jugendämter des Rheinisch-Bergischen Kreises sowie der Städte Bergisch Gladbach, Leichlingen, Overath und Rösrath herausgegeben. Er liegt aktuell in vielen öffentlichen Einrichtungen wie beispielweise Schulen, Rathäusern und Jugendeinrichtungen aus. Zusätzlich dazu kann er auch im Internet unter www.rbk-direkt.de, Stichwort Ferienfahrtenkalender heruntergeladen werden.

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Orient und Okzident

Orient und Okzident

07 Februar 2015 von Darian Lambert

MartinElsu00E4sser-spiegelbildlichOrient und Okzident trifft einander bei der Ausstellung des Arbeitskreises der Künstler in der gleichnamigen Ausstellung, die wieder zwei Mitglieder des AdK zum 12. Mal bei KIESER-Training in Bergisch Gladbach gestalten.

Die Ausrichtung zwischen dem ethnisch und kulturell vielfältigen Orient und dem ebenso wenig einheitlichen Okzident bietet unterschiedliche Vorstellungen und Betrachtungen in der Kunst. Rima Mardam Bey, eine Künstlerin aus Syrien, und der Künstler Martin Elsässer aus Deutschland versuchen, durch Ihre Arbeiten eine gemeinsame Plattform für das Miteinander der Kulturen zu schaffen.

In den Arbeiten von Rima Mardam Bey spiegeln sich die Gefühle und Erlebnisse wider, die sie in ihrer Kindheit geprägt haben. Das augenblickliche Chaos in der
arabischen Welt lässt Bilder entstehen, die gegen Gewalt, Grausamkeit und Bigotterie ankämpfen.

Martin Elsässer bezieht die Anregungen zu seinen Bildern durch Beobachtung der Menschen in ihrem Alltag. Der Zeitgeist ist für ihn ein interessantes Beobachtungsthema, dem er mit Arbeiten in verschiedenen Techniken wie z.B. Grafik, Radierung, Holz- und Linolschnitt aber auch Malerei, Kaligrafie und Zeichnungen Ausdruck verleiht.

Die Ausstellung ist bei KIESER-Training, Odenthaler Straße 19 in
51465 Bergisch Gladbach zu sehen.
Eröffnung: am 06. März 2015 um 19:30 Uhr
Dauer der Ausstellung: bis zum 17. April 2015
Öffnungszeiten: Mo-Fr von 7:30-21:30 Uhr
Sa, So und alle Feiertage von 9:00 bis 18:00 Uhr

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Karneval 2015: Alle Termine auf einen Blick

Karneval 2015: Alle Termine auf einen Blick

07 Februar 2015 von Darian Lambert

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Frank Samirae (BGL) und De Labbese feiern Karneval

Karnevalszüge zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch:

· Do, 12. Februar ab 9.00 Uhr in Paffrath
Veranstalter: Städt. Gemeinschaftsgrundschule Paffrath
Zugweg: Grundschule Paffrather Str. 296 – Pannenberg – Flachsberg – Nußbaumer Straße – Parkplatz „Zur Linde“ – Flachsberg – Pannenberg – Grundschule

· Sa, 14. Februar ab 13.11 Uhr in Bensberg
Veranstalter: Festkomitee Bensberger Karneval e.V.
Zugweg: Rathenaustraße und Seitenstraßen (Aufstellung) – Frankenforster Straße – Kölner Straße – Kaule – Kauler Straße – Steinstraße – Am Stockbrunnen – Schloßstraße – Steinstraße – Falltorstraße – Gartenstraße – Kaule – Albertus-Magnus-Gymnasium

· Sa, 14. Februar ab 14.30 Uhr in Refrath
Veranstalter: K.G. Für uns Pänz e.V.
Zugweg: Immanuel-Kant-Straße – In der Auen – Hüttenfeld – Om Rodde – Vürfels – Vürfelser Kaule – Wilhelm-Klein-Straße – Wingertsheide – Siebenmorgen – Dolmanstraße – Steinbreche

· So, 15. Februar ab 10.11 Uhr in Sand
Veranstalter: K.G. „Närrische Sander“ e.V.
Zugweg: Herkenrather Straße – Ommerbornstraße – Lichtenweg – Greuel -Schulstraße – Sander Straße – Ommerbornstraße – Schulstraße

· So, 15. Februar ab 13.11 Uhr in der Stadtmitte
Veranstalter: Vereinigung zur Erhaltung und Pflege heimatlichen Brauchtums e.V.
Zugweg: Senefelder Straße und Seitenstraßen (Aufstellung) – Richard-Zanders-Straße – Hauptstraße – Konrad-Adenauer-Platz – Laurentiusstraße – Odenthaler Straße – Am Mühlenberg – Vollmühlenweg – Hauptstraße (bis Bürgerhaus Bergischer Löwe) – Maria-Zanders-Anlage (Auflösung)

· Mo, 16. März ab 11.11 Uhr in Herkenrath
Veranstalter: IG Herkenrather Karneval e.V. „Für uns Pänz“
Zugweg: Horst – Straßen – Asselborner Weg – Johanniterstraße – Ball – Im Fronhof – Im Wiedenhof

Labbese-Konzert auf der Rathaustreppe

Gute Tradition ist das Konzert der Labbese auf der Rathaustreppe. Auch in diesem Jahr macht die Bergisch Gladbacher Kultband beim Karnevalsmarathon am Konrad-Adenauer-Platz halt, um die Jecken, die auf den Zug warten, zu unterhalten. Sicherlich bei vielen Zuhörern mit einer Träne im Knopfloch, denn es wird das letzte Mal sein, dass die Labbese in dieser Besetzung hier auftreten. Das Konzert beginnt um 13.00 Uhr und geht so lange, bis de Zoch kütt.

Viel Platz für Jecke mit Behinderung

Menschen mit Behinderungen werden den Karnevalszug 2015 in der Stadtmitte wieder sorglos anschauen können. Denn neben der Tribüne der KaJuJa auf dem Konrad-Adenauer-Platz steht am Sonntag, 14. Februar, ab 13.00 Uhr ein abgesperrter Bereich zur Verfügung. Dort können insbesondere Menschen, die in ihrer Bewegungsfähigkeit oder Sinneswahrnehmung eingeschränkt sind, ohne Angst, geschubst oder verletzt zu werden, in Ruhe die bunten Fußgruppen und Festwagen miterleben.

In den letzten Jahren nahmen viele Bürgerinnen und Bürger mit Behinderung dieses Angebot gern in Anspruch. Organisatoren sind der Verein für Brauchtumspflege und die städtische Behindertenbeauftragte Hildegard Allelein. Ein Team der Organisatoren wird auch an diesem Karnevalssonntag wieder allen Menschen mit Behinderungen, ob kostümiert oder nicht, zur Seite stehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Unterhaltung ist nicht nur während der Vorbeifahrt des Zuges gesorgt, denn der abgesperrte Bereich befindet sich vis à vis zur Rathaustreppe, wo die Labbese ihr Konzert geben. Bei dringendem Bedarf kann im Einzelfall (mit Begründung) eine Durchfahrtsgenehmigung für Menschen mit Behinderungen bei Hildegard Allelein (02202 / 14 2305) beantragt werden. Letzter Termin: Mittwoch, 11. Februar 2015 12.00 Uhr.
Die Öffnungszeiten der Stadtverwaltung

Wer während der fünften Jahreszeit einen Besuch bei der Stadtverwaltung plant, sollte die folgenden eingeschränkten Öffnungszeiten beachten:

· An Weiberfastnacht, nämlich Donnerstag, den 12. Februar, schließen alle Dienststellen der Stadtverwaltung ab 11.11 Uhr. Auch am Rosenmontag, dem 16. Februar, ist die Stadtverwaltung geschlossen.

Besondere Regelungen gelten für die unten angegebenen Dienstleistungen.

· Kunstmuseum Villa Zanders:
Die Einrichtung bleibt von Weiberfastnacht bis einschließlich Karnevalsdienstag geschlossen.
· Abfallwirtschaft:
Die Annahmestationen am Betriebshof Obereschbach, auf der Kompostierungsanlage Birkerhof, am Bauhof Ferdinandstraße und bei der Fa. Neuenhaus in Kürten-Herweg sind an Weiberfastnacht bis 11:11 Uhr geöffnet und bleiben am Rosenmontag geschlossen.
Das Schadstoffmobil wird an Weiberfastnacht den Bensberger Markt nicht anfahren.
An Rosenmontag fallen die Leerungen der Mülltonnen aus; die Abfuhrtermine verschieben sich um einen Tag gegenüber den gewohnten Terminen (im Abfuhrkalender berücksichtigt).
· Bürgerbüro:
Die Zentralstelle im Stadthaus am Konrad-Adenauer-Platz schließt wie alle anderen Dienststellen an Weiberfastnacht ab 11.11 Uhr; die Dienstzeiten des Mobilen Bürgerbüros in Bensberg und Herkenrath fallen aus. Am Freitag, Samstag und Dienstag herrscht normaler Betrieb, nur Rosenmontag ist natürlich auch das Bürgerbüro geschlossen.
· Stadtbücherei:
An Weiberfastnacht und Rosenmontag bleiben die Büchereien im forum, in Paffrath und in Bensberg geschlossen, die Zweigstelle Bensberg wegen des Karnevalszuges auch am Samstag, 14. Februar. Am Freitag, 13. Februar, und Dienstag, 17. Februar haben die Büchereien wie gewohnt geöffnet.

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Plakataktion gegen Alkoholmissbrauch

04 Februar 2015 von Darian Lambert

Jugendamt appelliert: Tanzen ist schöner als Torkeln

Lebensfreude oder Leid und Verzweiflung – der Genuss von Alkohol hat ein doppeltes Gesicht. Daher appelliert das Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach zum verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol.
Gerade der Karneval schafft Möglichkeiten für Jüngere, Alkohol zu konsumieren. Deshalb ist am Montag (2. Februar 2015) die Plakat-Aktion „Tanzen ist schöner als Torkeln“ gestartet.

„Wir haben jährlich Zunahmen von jungen Menschen, die mit der Diagnose Alkoholvergiftung in die Krankenhäuser eingeliefert werden. Das ist die Spitze des Eisbergs“, erklärt Johannes Zenz, Leiter der Abteilung Kinder-, Jugend- und Familienförderung bei der Stadtverwaltung. „Deshalb sind wir alle gut beraten, wenn wir gemeinsam darauf achten, dass der Jugendschutz Beachtung findet.“

Zenz verdeutlicht, dass es kein Kavaliersdelikt ist, Kindern oder Jugendlichen Alkohol zugänglich zu machen. Händler, die dies trotzdem tun, müssen mit einem deftigen Bußgeld rechnen.

„Um den gefährlichen Trend zum teilweise auch exzessiven Trinken zu stoppen“, so Zenz, komme es nicht nur auf selbstbewusste Kinder und funktionierende Familien an, sondern auch auf eine aufmerksame Gesellschaft. Immer sind es Erwachsene, die Kindern und Jugendlichen Alkohol zugänglich machen – ahnungslos, leichtfertig, vorsätzlich. Deshalb richtet sich die Kampagne an alle Erwachsenen – seien es Eltern, Verwandte, Erzieherin, Sportbetreuer, Kassiererin im Supermarkt oder Verkäufer am Büdchen, an der Tankstelle – Alkohol ist für Kinder und Jugendliche besonders schädlich.

Alkohol hat bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren aus folgenden Gründen nichts zu suchen, denn:
– früher Alkoholkonsum ist prägend,
– Alkoholabhängigkeit entsteht bei jungen Menschen nach relativ kurzer Zeit,
– Alkohol ist ein Zellgift, das ganz besonders den jungen Körper schädigt,
– unter Alkoholeinfluss können junge Menschen nicht mehr klar denken und Dinge tun, die ihnen sonst niemals in den Sinn kämen,
– junge Menschen unter Alkoholeinfluss werden leicht zu Opfern.

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Bilder und Sagen aus dem Bergischen Land

Bilder und Sagen aus dem Bergischen Land

31 Januar 2015 von Darian Lambert

AusstellungFoerderRB1Eröffnung am 5. Februar 2015, 12.30 Uhr im 2. OG

Burgen und Schlösser im Bensberger Rathaus – welche Motive könnten passender sein für eine Kunstausstellung auf den Fluren der städtischen Bauaufsicht? Geschaffen wurden die Kunstwerke von Friedrich Förder, der für die fünfmonatige Ausstellung 16 Exponate zur Verfügung stellt. Angesprochen wurde er von Dorothea Corts, Architektin in Diensten der Stadtverwaltung und Kunstexpertin aus Leidenschaft.

Friedrich Förder nennt seine Ausstellung „Bergisches Land – Holzschnittarbeiten und Zeichnungen zu Sagen und Erzählungen“. Den Schwerpunkt bildet die Serie von Kohlezeichnungen zu Burgen und Schlössern im Bergischen, die alle eine Geschichte erzählen. Dazu hat Förder den Grafiken Texte hinzugefügt – Bergische Sagen und Erzählungen aus der Feder von Otto Schell und Christa Kempny.

Förder sagt dazu: „In der überaus reichen Sagenwelt des Bergischen Landes spiegeln sich seine landschaftliche Entwicklung, seine Topografie, die kulturelle, religiöse und wirtschaftliche Geschichte. Vor diesem Hintergrund ist mein umfangreiches Werk zum Thema ‚Bergisches Land‘ zu verstehen.“

Die von Förder geschaffene Serie umfasst Kohlezeichnungen, klein- und großformatige Holzschnittdrucke, Drahtkarton-Prägungen und typografische Arbeiten in Verbindung mit Falt- und Prägetechniken. Eine weitere, besonders gern angewandte Technik des Künstlers ist der Holzschnitt. Die Drucke werden in mehreren Schichten mit fein geritzten Korkplatten angefertigt. „Deshalb sind die Druckoberflächen so duftig und wolkig“, erklärt er. Friedrich Förder (Jahrgang 1935) hat zunächst eine Lehre als Buchdrucker absolviert, dann an der Werkkunstschule Wuppertal Typographie und Drucktechnik studiert. Seit 1961 ist er freiberuflich als Grafikdesigner tätig, Schwerpunkte sind Buchgestaltung und Buchwerbung für Verlage. Künstlerische Arbeiten sind Zeichnungen, Aquarelle, Monotypien, themenbezogene Einzelholzschnitte und Zyklen in Künstlerbüchern. Er lebt in Bergisch Gladbach.

Bei seiner Auswahl im Bensberger Rathaus stellt Friedrich Förder neben den Zeichnungen rund um Bergische Sagen und Erzählungen auch drei seiner Holzschnitte aus. Einer davon zeigt eine sehr spezielle Stadtansicht von Bergisch Gladbach: Rathaus Bensberg, Gnadenkirche und ein typisches Fachwerk-Bürgerhaus sind gut zu erkennen, flankiert von den kubischen Industriegebäuden in der Stadtmitte. „Weil Bergisch Gladbach noch eine junge Stadt ist, habe ich sie in einen Blumentopf gepflanzt“, erläutert Förder seine Sicht der Dinge. Weitere Akzente setzt er innerhalb der Ausstellung mit Papierarbeiten, die die unterschiedlichsten Prägungen und Falzungen aufweisen. „Diese Arbeiten passen ebenfalls gut zur Stadt Bergisch Gladbach als Papiermacherstadt“, findet der Künstler. Eins seiner Werke lässt sogar den Abdruck von Stacheldraht erkennen. Auch etwas Typisches für die Region in Förders Augen: „Wer im Bergischen gern wandert, stößt überall hier auf Weideland, und das ist meist eingezäunt.“

Nicht eingezäunt ist die Ausstellung, im Gegenteil: Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, ins Rathaus Bensberg zu kommen und sich die Kunstwerke anzuschauen.

Rathaus Bensberg, 2. Obergeschoss
Eröffnung der Ausstellung: Donnerstag, 5. Februar, 12.30 Uhr
Begrüßung: Elisabeth Sprenger, Leiterin der Bauaufsicht
Die Ausstellung ist zu sehen bis Ende Juni 2015
Öffnungszeiten: Mo-Do 8.00 bis 18.00 Uhr, Fr. bis 15.00 Uhr

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Wanninger & Rixmann: 200% Frauenquote

22 Januar 2015 von Darian Lambert

Rheinische Frohnatur trifft auf kühle Norddeutsche, das allein ist schon Sprengstoff genug. Das ungleiche Duo trifft auch in seinem dritten Programm in einem gepfefferten Rundumschlag den Nerv der Zeit und liefert eine schaurig-schöne Wurzelbehandlung.

Trug Angela Merkel schon bei ihrer Geburt einen Hosenanzug? Was eignet sich besser für Sitzblockaden: Heizkissen oder Rollator?  Warum bestellt sich Claudia Roth bei Zalando grüne Pumps? Und warum bekommen die „Götter im Test“ bei Stiftung Warentest die Note „mangelhaft“?
Wanninger und Rixmann sind unerschrocken, frech, selbstbewusst und wandlungsfähig.

Ein perfekt eingespieltes Team, das zur Freude seines Publikums die Gesetze weiblicher Sittsamkeit konsequent ignoriert und punktgenau seine Pointen liefert.
Sie begeistern auch in diesem Programm wieder mit ihrem exzellenten musikalischen Können und ihren umwerfenden Gesangsnummern.
Freitag, 27. März, 20.00 Uhr, Rathaus Bensberg
21,50 € incl. VRS Ticket, Karten über Köln-Ticket

Veranstalterin: Finte – Bündnis für Fraueninteressen in Kooperation mit dem Frauenbüro / Gleichstellungsstelle der Stadt Bergisch Gladbach

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