Archiv | Kultur

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Ausstellung: ALTE TECHNIKEN/NEUE KUNST

03 Januar 2015 von Darian Lambert

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Edda Jende, Porzellan-Objekt

Friedrich Förder –  Holzschnitt/Holzstich
Edda Jende – Porzellanarbeiten

Ausstellungseröffnung: 04. Januar 2015, 11:00 Uhr
Begrüßung: Werner Osterbrink, Vorsitzender des Vereins zur Förderung von Kunst & Kultur in Bad Honnef e.V.
Künstlerische Einführung im Künstlergespräch: Friedrich Förder und Edda Jende
Musik: Stephanie Troscheit, Klavier

Kunstraum Bad Honnef, Rathausplatz 1, 53604 Bad Honnef

Öffnungszeiten: Do und Fr 16:00 – 19:00 Uhr, Sa und So 10:00 – 13:00 Uhr

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Friedrich Förder, keltische Göttin der Zeugung und Fruchtbarkeit

Für Edda Jende stehen Sehen und Erkennen im Vordergrund ihrer Porzellanarbeiten.
Das Ziel ihrer Reliefs und Objekte ist es, den Blick in die Tiefe zu führen.
Deshalb erscheinen die für das verwendete Material ungewöhnlichen Arbeiten auf den ersten Blick anmutig und voller Harmonie.
Erst auf den zweiten Blick erschließt sich ihr hintergründiger, oft sozialkritischer Inhalt.
Wenn sich der Betrachter auf dieses Hinterfragen einlässt, wird er die Zustandsbeschreibung menschlicher Beziehungen und Situationen finden. (E. Jende)

Friedrich Förder hat seinen ausgestellten Exponaten insgesamt den Untertitel „Natur und Kultur –
ein Spiel mit Motiven keltischer Kunst und Urformen der Natur“ gegeben.
Die Kunsthistorikerin Dr. Ursula Clemens-Schierbaum, Bergisch Gladbach, schreibt dazu:
„…zugleich vermitteln die Grafiken auf zurückhaltende Weise Botschaften: Spaß, Leichtigkeit und
Lebenslust, den Zauber der Natur und des gelebten Moments. Darüber hinaus gibt es jedoch auch
leise, mahnende Töne des Künstlers. Sie erinnern an die Vergänglichkeit der Natur, des Lebens.
Doch selbst in diesem Prozess des Vergehens kann man, wenn man dazu bereit ist, Schönheit wahrnehmen. Förder macht es dem Betrachter mit seinen Fundstücken aus der Natur vor.“ (F. Förder)

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Internationales Kochbuch brachte 700 Euro für Frauenhaus

17 Dezember 2014 von Darian Lambert

„Bergisch Gladbach i(s)t international“ – unter diesem Titel haben Frauenbüro und Integrationsstelle der Stadt im letzten Jahr ein Kochbuch herausgegeben, in dem Mitautorinnen und –autoren aus 13 Nationen mehr als 50 Lieblingsrezepte aufgeschrieben haben. Von Anfang an geplant war, den Reinerlös aus dem Verkauf des Buches einem guten Zweck zukommen zu lassen. Nach einem Jahr sind nun aus Verkauf und Spenden 700 Euro zusammengekommen. Der Betrag kommt dem Frauenhaus Bergisch Gladbach des Vereins Frauen helfen Frauen e.V. zugute. Gerda Gehlen nahm als Vertreterin des Vereins den Scheck im städtischen Frauenbüro entgegen und freute sich über die Finanzspritze, die der Verein für seine anspruchsvolle Arbeit gut gebrauchen kann.

Das Kochbuch „Bergisch Gladbach is(s)t international“ ist übrigens immer noch zu haben. Es kostet 5,00 Euro und kann an folgenden Stellen käuflich erworben werden:
–        Pressebüro im Rathaus Stadtmitte, Rathaus Konrad-Adenauer-Platz 1, Zimmer 7
–        Städtisches Frauenbüro, Hauptstr. 192, Zimmer 104
–        Städtisches Integrationsbüro, Stadthaus An der Gohrsmühle, Zimmer 347
–        Bürgerbüro im Stadthaus, Konrad-Adenauer-Platz 9
–        Kunstmuseum Villa Zanders, Konrad-Adenauer-Plat

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„wiederSEHEN“ – ein künstlerisches Zusammentreffen der besonderen Art

12 Dezember 2014 von Darian Lambert

wiederSEHEN_Foto-zur-PM263Rheinisch-Bergischer Kreis. Einen besonderen künstlerischen Akzent erhält die Ausstellung „wiederSEHEN“ am Dienstag, dem 16. Dezember 2014, im großen Sitzungssaal des Kreishauses Heidkamp. Um 18.30 Uhr zeigt Wolfgang Heuwinkel spektakuläre Projektionen seiner Lichtmalereien, die von musikalischen Improvisationen begleitet werden. So entsteht eine besondere Licht-Klang-Raum Installation.
Seit dem 4. Dezember 2014 ist die Ausstellung „wiederSEHEN“ im Kreishaus Heidkamp zu sehen. Ausgestellt werden die Werke der fünf Künstler Bettina Ballendat, Karl Hermann Eskens, Wolfgang Heuwinkel, Hiroko Nakajima und Marie Luise Oertel, die nach 20 Jahren erneut ihre Kunstwerke präsentieren. Die Ausstellung ist noch bis zum 7. Januar 2015, von montags bis donnerstags, 8.30 bis 18 Uhr und freitags von 8.30 bis 14 Uhr im Kreishausfoyer, Am Rübezahlwald 7, 51469 Bergisch Gladbach, zu besichtigen.

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„Kulturstrolche“ im Kunstmuseum Villa Zanders

08 Dezember 2014 von Darian Lambert

Einladung zur Eröffnung der Projektausstellung am Mittwoch, dem 10. Dezember 2014 um 10.00 Uhr

Die „Kulturstrolche“ sind wieder los: Das städtische Kunstmuseum Villa Zanders zeigt vom 10. bis 16. Dezember eine Projektausstellung mit Kunstwerken von Grundschülern, die im Rahmen der durch das Land geförderten Aktion entstanden sind. Diesmal besuchte der Bergisch Gladbacher Künstler Michael Wittassek die Klassen 2 a und 2 b der Gemeinschaftsgrundschule Gronau. Thema: Kunst –  was ist das eigentlich? Dazu brachte er auch Anschauungsmaterial aus der Sammlung des Kunstmuseums mit – ein Künstlerbuch der japanischen Künstlerin Yoko Terauchi. Die Kinder betrachteten dieses farbenfrohe Unikat nicht nur eingehend, sie entdeckten unter Wittasseks fachkundiger Anleitung auch viele Parallelen zwischen Menschen und Kunstwerken: Sie sind alle einmalig!

Damit war das Projekt noch nicht beendet. Bei einem weiteren Termin besuchten die Zweitklässler das Kunstmuseum Villa Zanders. Leiterin Dr. Petra Oelschlägel erklärte ihnen, was es mit der Institution Museum auf sich hat und mit welchem Sammlungsschwerpunkt das Bergisch Gladbacher Kunstmuseum sich beschäftigt: nämlich mit Kunst aus Papier. Gemeinsam wurden zwei Werke aus dieser Sammlung sorgfältig studiert, dann folgte die kreative Umsetzung des Erfahrenen: Die Kinder konnten im Atelier selbst mit unterschiedlichen Papieren experimentieren, reißen, schneiden, kleben und einzigartige Werke erstellen. Diese Kunstwerke werden nun im Museum als Projektausstellung zu sehen sein.

„Kulturstrolche“ ist eine Aktion des Kultursekretariats NRW Gütersloh und wird gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW. Ab dem Schuljahr 2014/15 haben alle Kommunen, die sich am „Kulturrucksack“ beteiligen, auch die Möglichkeit, an der Kulturstrolcheförderung durch Landesmittel zu partizipieren. Schulkinder im Alter zwischen sieben und neun Jahren haben dabei die Gelegenheit, Kultur auszuprobieren und selbst zu entdecken, was ihnen gefällt und besonders Spaß macht. Beteiligt in Bergisch Gladbach sind Max-Bruch-Musikschule, Kunstmuseum Villa Zanders, Bürgerhaus Bergischer Löwe, Tanzschule Agne-Krauss, Stadtbücherei im forum sowie Q1 Jugend-Kulturzentrum.

Dauer der Präsentation:
Mi 10.12. – 16.12.2014 während der Öffnungszeiten

Eröffnung:
Mittwoch, 10.12.2014, 10:00 Uhr im Beisein der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Lehrerinnen

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Filmfestival „Nahaufnahme“: Regisseurin Hella Wenders in Bergisch Gladbach

19 November 2014 von Darian Lambert

Zur Aufführung des Dokumentarfilms „Berg Fidel“ im Rahmen des Filmfestivals „Nahaufnahme“ können die Veranstalter am Freitagabend, dem 21. November, im Kinocenter Schlosspassage (Beginn: 19.30 Uhr) einen prominenten Gast begrüßen: Regisseurin Hella Wenders reist extra aus Berlin an, um dem interessierten Publikum in der anschließenden Talkrunde Rede und Antwort zu stehen.

Hella Wenders ist eine Nichte des Regie-Altmeisters Wim Wenders. Sie arbeitete schon früh mit ihrem Onkel zusammen am Filmset. Nach diversen Regieassistenzen studierte sie Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie. Während dieser Zeit stand sie selbst im Mittelpunkt einer Arte-Dokumentation über das Leben einer Filmstudentin.

Unter Hella Wenders’ eigener Regie entstanden diverse Kurzfilme. Mehrfach dokumentierte sie Konzerte und Studioproduktionen der Band Die Toten Hosen, außerdem produzierte sie ein Making-of zum Wim-Wenders-Film „Palermo Shooting“. 2011 wurde Hella Wenders’ Dokumentarfilm „Berg Fidel“ beim Kinofest Lünen dem Hauptpreis ausgezeichnet.

„Berg Fidel“ ist eine inklusive Grundschule in Münster, wo alle „dazugehören“: ob hochbegabt oder lernschwach, geistig oder körperlich beeinträchtigt. Hella Wenders lässt die Kinder zu Wort kommen: Vier kleine Protagonisten erzählen mit Witz und Charme aus ihrem Schulalltag und sagen in ihrer unvergleichlichen Weise mehr als so mancher Erwachsene.

Der Termin:
Freitag, 21. November 2011, 19.30 Uhr, Kinocenter Schlosspassage, Bensberg
Eintritt: 5 Euro, für Schüler/innen und Lehrpersonen frei
Der Film wird durch Gebärdensprachdolmetscherin/dolmetscher übersetzt.

„Nahaufnahme“ ist eine Veranstaltungsreihe der Stadt Bergisch Gladbach gemeinsam mit Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis. Der diesjärige Fokus liegt auf dem Thema „Inklusion“.

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„Meine Schönen“ bei der „Kunst tut gut“-Vernissage amerikanisch versteigert

13 November 2014 von Darian Lambert

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Dr. Alfons Adler (Bürgerpartei GL) umringt von „Meine Schönen“

Begrüßungsrede, Gläschen Wein, gute Gespräche über gute Kunst – so kennt man es von vielen Vernissagen. „Kunst tut gut“ hat die Ausstellungseröffnung zur Benefizauktion am Mittwoch (12.11.) zusätzlich aufgepeppt: mit einem künstlerischen Rahmenprogramm der besonderen Art. „Meine Schönen“, das gefragte Gesangstrio aus Bergisch Gladbach, stimmte mit A-cappella-Gesang und Klassikern wie „Dream a little dream of me“ oder „Honolulu-Strandbikini“ perfekt auf den Abend ein. Der Blick auf die bildende Kunst an den Wänden der Villa Zanders fiel anschließend besonders beschwingt aus.

Der Clou des Abends: Als Fingerübung  für die Auktion am nächsten Freitag wurden auch die „Schönen“ versteigert, allerdings amerikanisch. Wer mit seinem Schein die 100 Euro vollmachte, wurde von den Damen beim Gesang in die Mitte genommen und nach allen Regeln der Kunst umgarnt. Wen wundert es, dass es sich bei den „Gewinnern“ ausschließlich um männliche Personen handelte? Moderatorin Doro Dietsch zeigte sich in Bestform und animierte das Publikum zu drei Durchgängen, die insgesamt 300 Euro brachten. Natürlich ging – so ist es guter Brauch bei „Kunst tut gut“ – die Hälfte an den guten Zweck, nämlich die Mädchenberatungsstelle Bergisch Gladbach von Frauen helfen Frauen e.V.

Für Dr. Alfons Adler (Bürgerpartei GL) ist dies eine wirklich lobenswerte Idee, die einem „guten Zweck“ dient. „Mit der Kunstversteigerung wird nicht nur die Mädchenberatungsstelle finanziell unterstützt, sondern der Blick der Öffentlichkeit auch auf die wichtige Arbeit des Frauen helfen Frauen e.V. gelenkt. Mein besonderer Dank gilt den Künstlerinnen und Künstlern, die ihre Werke für die gute Sache zur Verfügung stellen.“ so Adler.

Nicht nur die Sängerinnen zeigten sich attraktiv, auch die Ausstellung konnte sich sehen lassen: Vielseitig und perfekt in Szene gesetzt, wurden die zu versteigernden Kunstwerke in drei Räumen des Erdgeschosses der Villa Zanders präsentiert. Viele Künstlerinnen und Künstler waren persönlich anwesend und unterhielten sich angeregt mit den Gästen über ihre Werke. Ein gelungener Auftakt zur diesjährigen „Kunst tut gut“-Aktion!

Die Ausstellung kann noch bis Freitag, 21. November zu den Öffnungszeiten des Kunstmuseums Villa Zanders besucht werden: Di – So. 14.00 bis 18.00 Uhr, zusätzlich Do bis 20.00 Uhr und So ab 11.00 Uhr. Der Eintritt zu dieser Sonderausstellung ist frei. Auch im Internet können die Kunstwerke vorbesichtigt werden: www.kunst-tut-gut.info

Am Freitag, dem 21. November um 19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) schwingt Auktionatorin Doro Dietsch dann den Hammer über 45 Kunstwerke von 26 Künstlern – die Künstlerinnen und Künstler spenden mindestens 50 % ihres Erlöses für die Mädchenberatungsstelle, die Bethe-Stiftung verdoppelt die erzielte Spendensumme. Das „Kunst tut gut“-Team um Ingrid Koshofer freut sich über zahlreiches Erscheinen! Mitsteigern ist erwünscht, aber nicht zwingend: Auch Kunstinteressierte ohne Kaufabsichten sind willkommen.

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Pinocchio-Aufführung für alle Pänz am 22. November 2014

13 November 2014 von Darian Lambert

Kindertheater auch für den kleinen Geldbeutel

Das Theater Poetenpack lädt alle großen und kleinen Pinocchio-Fans ab dem 4. Lebensjahr am Samstag, 22. November 2014 um 14.30 Uhr in den Bergischen Löwen ein, die Abenteuer des  sprechenden Holzjungen auf der Bühne mitzuerleben.

Pinocchio
Das Buch von Carlo Collodi mit Pinocchio und seinen Abenteuern hat gut hundert Jahre überlebt. Nicht, weil der neugierige Lausbengel, der keine Lust auf Schule hat, aus Holz ist, sondern weil seine Seele und sein Hirn in diesem Holzkörper Grundlegendes über Freuden, Nöte und die Abenteuerlust von Kindern erzählen. Das sprechende Holzscheit, welches sein „Vater“ Gepetto zu einem Holzjungen schnitzte, wird vom Theater Poetenpack neu belebt. Die Zuschauer werden in Pinocchios Welt entführt und erleben seine abenteuerliche und gefährliche Reise mit.
Pinocchio wird von seinen falschen Freunden Fuchs und Katze bestohlen, trifft im Marionettentheater interessante Gestalten, wird von einem Wal verschluckt und noch vieles mehr – aber er hat Glück – denn es gibt die Fee mit dem blauen Haar, die Pinocchio und die Zuschauer verzaubern wird. Ehrlich!
Wenn nicht, sollen unsere Nasen lang und länger werden…

Weshalb ist das Theaterstück auch etwas für den kleinen Geldbeutel?

Alle Familien, die im Kindergarten oder im Offenen Ganztag der Grundschule keinen gesetzlichen Elternbeitrag zahlen müssen oder deren Einkommen unter 30.000 Euro liegt, erhalten die Eintrittskarte, die auch die Kosten für den Bus oder die Straßenbahn  (Hin- und Rückfahrt am Samstag, 22. November 2014) beinhaltet, für 1 Euro pro Person.

Dies ist möglich, weil sich der Verein „Bürger für uns Pänz“, der Bergische Löwe und das Jugendamt der Stadt vorgenommen haben, den Kindertheaterbesuch für alle Bergisch Gladbacher Pänz und ihre Eltern möglich zu machen.

Vergünstigter Kartenverkauf am 20. und 21. November

Die Karten gibt es am Donnerstag, 20. November 2014, von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17:30 Uhr sowie am Freitag, 21. November 2014, von 9 bis 12 Uhr im Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach, Stadthaus An der Gohrsmühle 18, Zimmer 245.

Die Ausgabe der Karten erfolgt dort, weil dort wegen des Kindergartenbesuchs oder des Besuchs des Offenen Ganztags bereits Einkommensunterlagen gespeichert sind. Wer kein Kind im Kindergarten oder im Offenen Ganztag hat, kann einfach seinen Einkommensnachweis (z.B. Steuerbescheid, Bescheid über Hartz IV) mitbringen. Ein Versand der Karten findet nicht statt.

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Griechischer Abend mit Musik und interessanten Begegnungen

06 November 2014 von Darian Lambert

Sonntag, 16. November 2014, 17.00 Uhr, „Engel am Dom“, Hauptstr. 258

Zum Griechischen Abend lädt der Integrationsrat der Stadt Bergisch Gladbach gemeinsam mit der Griechischen Gemeinde und dem Mehrgenerationenhaus Bergisch Gladbach ein. Musik, interessante Gespräche und leckere griechische Speisen locken die Besucher in den Gemeindesaal „Engel am Dom“ neben der evangelischen Gnadenkirche in der Stadtmitte. Für die Versorgung mit Köstlichkeiten zu Essen und Trinken sorgt die griechische Gemeinde: Vorspeisenteller, Souwlaki, Würstchen vom Grill auch ohne Schwein, griechischer Wein in rot und weiß. Nicht minder köstlich ist die Musik: Das Ensemble „Ta Alania“ unterhält die Gäste mit Rembetiki auf alten, traditionellen Instrumenten.

Das neunköpfige Orchester aus dem Rhein-Erft-Kreis hat sich ganz dem Rembetiko verschrieben, einer Musik aus den Städten Griechenlands und Kleinasiens von Piräus bis Konstantinopel zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Rembetiko ist der Ausdruck eines Lebensgefühls, wie Tango, Blues oder Punk. Es sind Lieder aus den kleinen Cafés, den Hafenkneipen und Gefängnissen. Der Alltag diktiert die Inhalte der Lieder: Liebesglück und -leid, Oden an die meist zugeknöpfte Schöne, Loser-Songs über Haschisch, Pleiten und Knast.

Die griechische Gemeinde repräsentiert die viertgrößte nichtdeutsche Bevölkerungsgruppe in Bergisch Gladbach und gehört zu den drei aktivsten ausländischen Gemeinden/Vereinen, die viele Veranstaltungen durchführen, die heimatliche Kultur und Religion pflegen, für die aber auch Integration schon lange kein Thema mehr ist.

Um Voranmeldung wird gebeten wegen der begrenzten Zahl der Plätze. Ansprechpartner sind Klaus Farber (Integrationsrat), Tel. 02204 65266,
und Nicole Mrziglod (Mehrgenerationenhaus), Tel. 02202 253908.

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One Night Stand in der Hammond Bar

06 November 2014 von B. J.

Nachdem ich die üppige Mahlzeit des letzten Abends hinreichend verdaut hatte, zog ich durch die Stadt, da mein Appetit sich wieder regte. Beim Betreten einer schummrig beleuchteten Bar sah ich etliche ausgemergelte Gestalten meines Geschlechts müde an der Bar rumhängen, in der letzten vagen, fast zerstobenen Hoffnung, vielleicht doch noch ein sympathisches Männchen zu treffen. Ich bevorzuge die hinteren, nicht einsehbaren Sitzecken, da kann ich gleich zur Sache kommen, wenn ein Nachtschwärmer sich unvorsichtigerweise zu mir verirrt. Die Vertreter des männlichen Geschlechts, wenn sie eine Bar betreten, schauen sich erstmal um, aus Scheu und aus Furcht, etwas zu übersehen, und landen so unweigerlich an diejenige, die sich strategisch am Besten positioniert.

Nach einer halben Stunde betrat so ein Filou die Bar, seine gierigen Augen streiften an der Theke längs. Als er streunend auf ein paar Meter an mich herankam, lächelte ich und schwang einladend mein pralles Hinterteil. Ohne seine hilflosen Versuchen der verbalen Kommunikation zu beachten, rutschte ich elegant noch etwas mehr auf Kante, sodass er sich neben mir setzen konnte. Mit lasziven Gähnen quittierte ich seine dämlichen Kommunikationsversuche, während ich seine Muskelmasse taxierte und seine Nähe suchte. Der Körpersprache war er immerhin mächtig, und es dauerte nicht lange, bis er aktiv wurde.

Wie leicht lassen sich diese erbärmlichen Wesen doch erregen und zu nicht ungefährlichen Handlungen bewegen, schoss mir durch den Kopf, als er bereits in meinem Körper versunken war. Ein paar rhythmische Bewegungen meinerseits, und er vergaß die Umgebung, fühlte sich geborgen in meinem Schoß, obwohl er weder mich, noch meinen Schoß, noch meine Beweggründe kannte. Meine Hoffnungen, dass auch ich einmal eine glückliche Familie mein Eigen nennen würde, waren wie Luftballons schon längst verflogen und zerplatzt – zurück blieb eine innere Leere, die ich mit Schwelgereien füllte. Eine Zeitlang noch hatte ich zwar flüchtige, aber durchaus erotische Begegnungen, aber dann siegte meine Lust. Inzwischen dachte ich nur noch ans Schlemmen.

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Hans-Willi Thomas CC3.0

So hing er zwischen meinen schon leicht entspannten, aber immer noch vollen Brüsten, umschlang meine aus- und einladende Hüfte. Er rackerte wie ein Berserker. Um ihn nicht zu enttäuschen, folgte ich behäbig und gelangweilt seinem Stakkato, und als ich ihm mit meiner Zunge ins Ohr fuhr, war es fast um ihn geschehen. „Wirst Du für unsere Kinder sorgen“, fragte ich und er krächzte jämmerlich: Ja, ja, ja“. „Du weißt, ich möchte mir da sicher sein“, flüsterte ich sanft in sein Ohr. Dann legte ich wie Schraubzwingen meine langen Glieder an ihm an und versenkte meine Zähne in seinem schutzlos dargebotenen Hals. Als ich ihn saugte, war es vorbei mit ihm und er entlud sein Lebenselixier. Es hieß für ihn, Abschied zu nehmen. Fürsorglich und behutsam wickelte ich ihn in Seide ein.

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Kunst tut gut – die Benefiz-Auktion mit Ausstellung im Kunstmuseum Villa Zanders

04 November 2014 von Darian Lambert

VernissageVZVernissage am 12. November mit „Meine Schönen“

„Kunst tut gut“ – einmal im Jahr veranstaltet die Initiativgemeinschaft um Ingrid Koshofer, Ratsmitglied und viele Jahre lang stellvertretende Bürgermeisterin, ihre  Benefiz-Kunstauktion unter diesem einprägsamen Titel. Schon zum 12. Mal stehen dabei zwei Intentionen im Vordergrund: Den regionalen Künstlerinnen und Künstlern wird eine Plattform geboten, ihre Werke zu präsentieren. Und ein guter Zweck vor Ort wird unterstützt – im Jahr 2014 die Mädchenberatungsstelle Bergisch Gladbach des Vereins „Frauen helfen Frauen“. Die dritte Intention von „Kunst tut gut“ liegt auf der Hand: Kunstinteressierte können eine anspruchsvolle Auswahl an Bildern und Skulpturen in Augenschein nehmen und natürlich auch bei der Versteigerung erwerben.

Bevor am 21. November die eigentliche Kunstauktion stattfindet, können die Kunstwerke ab dem 13. November in einer Sonderausstellung im Erdgeschoss des Kunstmuseums Villa Zanders besichtigt werden. Der Eintritt ist jeweils frei. 26 Künstlerinnen und Künstler stellen insgesamt 45 Werke aus.

Die Exponate können bereits jetzt im Internet vorbesichtigt werden: www.kunst-tut-gut.info

Zur Vernissage am Mittwoch, dem 12. November 2014 um 19.30 Uhr eröffnet die Werkeschau mit einem Programm, das den Kunstgenuss für Auge und Ohr noch um einiges erhöht: „Meine Schönen“, das gefragte Gesangstrio aus Bergisch Gladbach, macht seinem Namen alle Ehre. Sie sind nicht nur schön anzuschauen, sondern bezaubern ganz besonders durch ihre Stimmen. Und da der Anlass des Auftritts die bevorstehende Kunstauktion ist, werden die Damen „amerikanisch ersteigert“. Lassen Sie sich überraschen!

Am 21. November um 19.30 Uhr schwingt Auktionatorin Doro Dietsch dann den Hammer. Die Künstlerinnen und Künstler stellen mindestens 50 % ihres Erlöses für den guten Zweck zur Verfügung. Die so erzielten Spenden werden durch die Bethe-Stiftung verdoppelt.

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