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„Meine Schönen“ bei der „Kunst tut gut“-Vernissage amerikanisch versteigert

13 November 2014 von Darian Lambert

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Dr. Alfons Adler (Bürgerpartei GL) umringt von „Meine Schönen“

Begrüßungsrede, Gläschen Wein, gute Gespräche über gute Kunst – so kennt man es von vielen Vernissagen. „Kunst tut gut“ hat die Ausstellungseröffnung zur Benefizauktion am Mittwoch (12.11.) zusätzlich aufgepeppt: mit einem künstlerischen Rahmenprogramm der besonderen Art. „Meine Schönen“, das gefragte Gesangstrio aus Bergisch Gladbach, stimmte mit A-cappella-Gesang und Klassikern wie „Dream a little dream of me“ oder „Honolulu-Strandbikini“ perfekt auf den Abend ein. Der Blick auf die bildende Kunst an den Wänden der Villa Zanders fiel anschließend besonders beschwingt aus.

Der Clou des Abends: Als Fingerübung  für die Auktion am nächsten Freitag wurden auch die „Schönen“ versteigert, allerdings amerikanisch. Wer mit seinem Schein die 100 Euro vollmachte, wurde von den Damen beim Gesang in die Mitte genommen und nach allen Regeln der Kunst umgarnt. Wen wundert es, dass es sich bei den „Gewinnern“ ausschließlich um männliche Personen handelte? Moderatorin Doro Dietsch zeigte sich in Bestform und animierte das Publikum zu drei Durchgängen, die insgesamt 300 Euro brachten. Natürlich ging – so ist es guter Brauch bei „Kunst tut gut“ – die Hälfte an den guten Zweck, nämlich die Mädchenberatungsstelle Bergisch Gladbach von Frauen helfen Frauen e.V.

Für Dr. Alfons Adler (Bürgerpartei GL) ist dies eine wirklich lobenswerte Idee, die einem „guten Zweck“ dient. „Mit der Kunstversteigerung wird nicht nur die Mädchenberatungsstelle finanziell unterstützt, sondern der Blick der Öffentlichkeit auch auf die wichtige Arbeit des Frauen helfen Frauen e.V. gelenkt. Mein besonderer Dank gilt den Künstlerinnen und Künstlern, die ihre Werke für die gute Sache zur Verfügung stellen.“ so Adler.

Nicht nur die Sängerinnen zeigten sich attraktiv, auch die Ausstellung konnte sich sehen lassen: Vielseitig und perfekt in Szene gesetzt, wurden die zu versteigernden Kunstwerke in drei Räumen des Erdgeschosses der Villa Zanders präsentiert. Viele Künstlerinnen und Künstler waren persönlich anwesend und unterhielten sich angeregt mit den Gästen über ihre Werke. Ein gelungener Auftakt zur diesjährigen „Kunst tut gut“-Aktion!

Die Ausstellung kann noch bis Freitag, 21. November zu den Öffnungszeiten des Kunstmuseums Villa Zanders besucht werden: Di – So. 14.00 bis 18.00 Uhr, zusätzlich Do bis 20.00 Uhr und So ab 11.00 Uhr. Der Eintritt zu dieser Sonderausstellung ist frei. Auch im Internet können die Kunstwerke vorbesichtigt werden: www.kunst-tut-gut.info

Am Freitag, dem 21. November um 19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) schwingt Auktionatorin Doro Dietsch dann den Hammer über 45 Kunstwerke von 26 Künstlern – die Künstlerinnen und Künstler spenden mindestens 50 % ihres Erlöses für die Mädchenberatungsstelle, die Bethe-Stiftung verdoppelt die erzielte Spendensumme. Das „Kunst tut gut“-Team um Ingrid Koshofer freut sich über zahlreiches Erscheinen! Mitsteigern ist erwünscht, aber nicht zwingend: Auch Kunstinteressierte ohne Kaufabsichten sind willkommen.

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Pinocchio-Aufführung für alle Pänz am 22. November 2014

13 November 2014 von Darian Lambert

Kindertheater auch für den kleinen Geldbeutel

Das Theater Poetenpack lädt alle großen und kleinen Pinocchio-Fans ab dem 4. Lebensjahr am Samstag, 22. November 2014 um 14.30 Uhr in den Bergischen Löwen ein, die Abenteuer des  sprechenden Holzjungen auf der Bühne mitzuerleben.

Pinocchio
Das Buch von Carlo Collodi mit Pinocchio und seinen Abenteuern hat gut hundert Jahre überlebt. Nicht, weil der neugierige Lausbengel, der keine Lust auf Schule hat, aus Holz ist, sondern weil seine Seele und sein Hirn in diesem Holzkörper Grundlegendes über Freuden, Nöte und die Abenteuerlust von Kindern erzählen. Das sprechende Holzscheit, welches sein „Vater“ Gepetto zu einem Holzjungen schnitzte, wird vom Theater Poetenpack neu belebt. Die Zuschauer werden in Pinocchios Welt entführt und erleben seine abenteuerliche und gefährliche Reise mit.
Pinocchio wird von seinen falschen Freunden Fuchs und Katze bestohlen, trifft im Marionettentheater interessante Gestalten, wird von einem Wal verschluckt und noch vieles mehr – aber er hat Glück – denn es gibt die Fee mit dem blauen Haar, die Pinocchio und die Zuschauer verzaubern wird. Ehrlich!
Wenn nicht, sollen unsere Nasen lang und länger werden…

Weshalb ist das Theaterstück auch etwas für den kleinen Geldbeutel?

Alle Familien, die im Kindergarten oder im Offenen Ganztag der Grundschule keinen gesetzlichen Elternbeitrag zahlen müssen oder deren Einkommen unter 30.000 Euro liegt, erhalten die Eintrittskarte, die auch die Kosten für den Bus oder die Straßenbahn  (Hin- und Rückfahrt am Samstag, 22. November 2014) beinhaltet, für 1 Euro pro Person.

Dies ist möglich, weil sich der Verein „Bürger für uns Pänz“, der Bergische Löwe und das Jugendamt der Stadt vorgenommen haben, den Kindertheaterbesuch für alle Bergisch Gladbacher Pänz und ihre Eltern möglich zu machen.

Vergünstigter Kartenverkauf am 20. und 21. November

Die Karten gibt es am Donnerstag, 20. November 2014, von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17:30 Uhr sowie am Freitag, 21. November 2014, von 9 bis 12 Uhr im Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach, Stadthaus An der Gohrsmühle 18, Zimmer 245.

Die Ausgabe der Karten erfolgt dort, weil dort wegen des Kindergartenbesuchs oder des Besuchs des Offenen Ganztags bereits Einkommensunterlagen gespeichert sind. Wer kein Kind im Kindergarten oder im Offenen Ganztag hat, kann einfach seinen Einkommensnachweis (z.B. Steuerbescheid, Bescheid über Hartz IV) mitbringen. Ein Versand der Karten findet nicht statt.

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Griechischer Abend mit Musik und interessanten Begegnungen

06 November 2014 von Darian Lambert

Sonntag, 16. November 2014, 17.00 Uhr, „Engel am Dom“, Hauptstr. 258

Zum Griechischen Abend lädt der Integrationsrat der Stadt Bergisch Gladbach gemeinsam mit der Griechischen Gemeinde und dem Mehrgenerationenhaus Bergisch Gladbach ein. Musik, interessante Gespräche und leckere griechische Speisen locken die Besucher in den Gemeindesaal „Engel am Dom“ neben der evangelischen Gnadenkirche in der Stadtmitte. Für die Versorgung mit Köstlichkeiten zu Essen und Trinken sorgt die griechische Gemeinde: Vorspeisenteller, Souwlaki, Würstchen vom Grill auch ohne Schwein, griechischer Wein in rot und weiß. Nicht minder köstlich ist die Musik: Das Ensemble „Ta Alania“ unterhält die Gäste mit Rembetiki auf alten, traditionellen Instrumenten.

Das neunköpfige Orchester aus dem Rhein-Erft-Kreis hat sich ganz dem Rembetiko verschrieben, einer Musik aus den Städten Griechenlands und Kleinasiens von Piräus bis Konstantinopel zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Rembetiko ist der Ausdruck eines Lebensgefühls, wie Tango, Blues oder Punk. Es sind Lieder aus den kleinen Cafés, den Hafenkneipen und Gefängnissen. Der Alltag diktiert die Inhalte der Lieder: Liebesglück und -leid, Oden an die meist zugeknöpfte Schöne, Loser-Songs über Haschisch, Pleiten und Knast.

Die griechische Gemeinde repräsentiert die viertgrößte nichtdeutsche Bevölkerungsgruppe in Bergisch Gladbach und gehört zu den drei aktivsten ausländischen Gemeinden/Vereinen, die viele Veranstaltungen durchführen, die heimatliche Kultur und Religion pflegen, für die aber auch Integration schon lange kein Thema mehr ist.

Um Voranmeldung wird gebeten wegen der begrenzten Zahl der Plätze. Ansprechpartner sind Klaus Farber (Integrationsrat), Tel. 02204 65266,
und Nicole Mrziglod (Mehrgenerationenhaus), Tel. 02202 253908.

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One Night Stand in der Hammond Bar

06 November 2014 von B. J.

Nachdem ich die üppige Mahlzeit des letzten Abends hinreichend verdaut hatte, zog ich durch die Stadt, da mein Appetit sich wieder regte. Beim Betreten einer schummrig beleuchteten Bar sah ich etliche ausgemergelte Gestalten meines Geschlechts müde an der Bar rumhängen, in der letzten vagen, fast zerstobenen Hoffnung, vielleicht doch noch ein sympathisches Männchen zu treffen. Ich bevorzuge die hinteren, nicht einsehbaren Sitzecken, da kann ich gleich zur Sache kommen, wenn ein Nachtschwärmer sich unvorsichtigerweise zu mir verirrt. Die Vertreter des männlichen Geschlechts, wenn sie eine Bar betreten, schauen sich erstmal um, aus Scheu und aus Furcht, etwas zu übersehen, und landen so unweigerlich an diejenige, die sich strategisch am Besten positioniert.

Nach einer halben Stunde betrat so ein Filou die Bar, seine gierigen Augen streiften an der Theke längs. Als er streunend auf ein paar Meter an mich herankam, lächelte ich und schwang einladend mein pralles Hinterteil. Ohne seine hilflosen Versuchen der verbalen Kommunikation zu beachten, rutschte ich elegant noch etwas mehr auf Kante, sodass er sich neben mir setzen konnte. Mit lasziven Gähnen quittierte ich seine dämlichen Kommunikationsversuche, während ich seine Muskelmasse taxierte und seine Nähe suchte. Der Körpersprache war er immerhin mächtig, und es dauerte nicht lange, bis er aktiv wurde.

Wie leicht lassen sich diese erbärmlichen Wesen doch erregen und zu nicht ungefährlichen Handlungen bewegen, schoss mir durch den Kopf, als er bereits in meinem Körper versunken war. Ein paar rhythmische Bewegungen meinerseits, und er vergaß die Umgebung, fühlte sich geborgen in meinem Schoß, obwohl er weder mich, noch meinen Schoß, noch meine Beweggründe kannte. Meine Hoffnungen, dass auch ich einmal eine glückliche Familie mein Eigen nennen würde, waren wie Luftballons schon längst verflogen und zerplatzt – zurück blieb eine innere Leere, die ich mit Schwelgereien füllte. Eine Zeitlang noch hatte ich zwar flüchtige, aber durchaus erotische Begegnungen, aber dann siegte meine Lust. Inzwischen dachte ich nur noch ans Schlemmen.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/ad/Spinne-im-Netz-2.jpg/320px-Spinne-im-Netz-2.jpg

Hans-Willi Thomas CC3.0

So hing er zwischen meinen schon leicht entspannten, aber immer noch vollen Brüsten, umschlang meine aus- und einladende Hüfte. Er rackerte wie ein Berserker. Um ihn nicht zu enttäuschen, folgte ich behäbig und gelangweilt seinem Stakkato, und als ich ihm mit meiner Zunge ins Ohr fuhr, war es fast um ihn geschehen. „Wirst Du für unsere Kinder sorgen“, fragte ich und er krächzte jämmerlich: Ja, ja, ja“. „Du weißt, ich möchte mir da sicher sein“, flüsterte ich sanft in sein Ohr. Dann legte ich wie Schraubzwingen meine langen Glieder an ihm an und versenkte meine Zähne in seinem schutzlos dargebotenen Hals. Als ich ihn saugte, war es vorbei mit ihm und er entlud sein Lebenselixier. Es hieß für ihn, Abschied zu nehmen. Fürsorglich und behutsam wickelte ich ihn in Seide ein.

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Kunst tut gut – die Benefiz-Auktion mit Ausstellung im Kunstmuseum Villa Zanders

04 November 2014 von Darian Lambert

VernissageVZVernissage am 12. November mit „Meine Schönen“

„Kunst tut gut“ – einmal im Jahr veranstaltet die Initiativgemeinschaft um Ingrid Koshofer, Ratsmitglied und viele Jahre lang stellvertretende Bürgermeisterin, ihre  Benefiz-Kunstauktion unter diesem einprägsamen Titel. Schon zum 12. Mal stehen dabei zwei Intentionen im Vordergrund: Den regionalen Künstlerinnen und Künstlern wird eine Plattform geboten, ihre Werke zu präsentieren. Und ein guter Zweck vor Ort wird unterstützt – im Jahr 2014 die Mädchenberatungsstelle Bergisch Gladbach des Vereins „Frauen helfen Frauen“. Die dritte Intention von „Kunst tut gut“ liegt auf der Hand: Kunstinteressierte können eine anspruchsvolle Auswahl an Bildern und Skulpturen in Augenschein nehmen und natürlich auch bei der Versteigerung erwerben.

Bevor am 21. November die eigentliche Kunstauktion stattfindet, können die Kunstwerke ab dem 13. November in einer Sonderausstellung im Erdgeschoss des Kunstmuseums Villa Zanders besichtigt werden. Der Eintritt ist jeweils frei. 26 Künstlerinnen und Künstler stellen insgesamt 45 Werke aus.

Die Exponate können bereits jetzt im Internet vorbesichtigt werden: www.kunst-tut-gut.info

Zur Vernissage am Mittwoch, dem 12. November 2014 um 19.30 Uhr eröffnet die Werkeschau mit einem Programm, das den Kunstgenuss für Auge und Ohr noch um einiges erhöht: „Meine Schönen“, das gefragte Gesangstrio aus Bergisch Gladbach, macht seinem Namen alle Ehre. Sie sind nicht nur schön anzuschauen, sondern bezaubern ganz besonders durch ihre Stimmen. Und da der Anlass des Auftritts die bevorstehende Kunstauktion ist, werden die Damen „amerikanisch ersteigert“. Lassen Sie sich überraschen!

Am 21. November um 19.30 Uhr schwingt Auktionatorin Doro Dietsch dann den Hammer. Die Künstlerinnen und Künstler stellen mindestens 50 % ihres Erlöses für den guten Zweck zur Verfügung. Die so erzielten Spenden werden durch die Bethe-Stiftung verdoppelt.

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Übersicht zu einigen Martinszügen in Bergisch Gladbach

01 November 2014 von Darian Lambert

Auch in diesem Jahr wird es zahlreiche Martinszüge im Stadtgebiet geben.
Im Folgenden finden Sie die uns bis zum jetzigen Zeitpunkt bekannten Termine und Zugstrecken:

Mittwoch, den 05.11.2014

Integrative Kindertagesstätte Wilde Wiese
Ab 17:40 Uhr: Gelände Kindergarten – Jägerstraße – An der Engelsfuhr – Jägerstraße – Gelände Kindergarten

Donnerstag, den 06.11.2014

Kindertagesstätte Katholisches Familienzentraum Schildgen
Ab 17:00 Uhr: Bürgerzentrum Altenberger-Dom-Straße – Am Schild – Odenthaler Markweg – Am Schild – Odenthaler Markweg – Altenberger-Dom-Straße (Martinsfeuer in der Feuerstelle hinter der Kirche)

Städtische Grundschule In der Auen
Ab 18:00 Uhr: Kirche St. Elisabeth – In der Auen – Am Brücker Bach – Am Eichenkamp – Ackerstraße – Asternstraße – Schwerfelstraße – Schulhof

Freitag, den 07.11.2014

Städtische Gemeinschaftsgrundschule Bensberg
Ab 18:00 Uhr: Schulhof – Karl-Philipp-Straße – Max-Joseph-Straße – Karl-Theodor-Straße – Elisabethstraße – Karl-Philipp-Straße – Saaler Straße – Graf-von-Spee-Straße – Hans-Böckler-Straße – Karl-Philipp-Straße -Schulhof


Dienstag, den 11.11.2014

Gemeinschaftsgrundschule An der Strunde
Ab 17.00 Uhr: Schulhof über Buchmühlenstraße – Hauptstraße – Bürgerhaus Bergischer Löwe – Forumpark – Hauptstraße – Marktplatz (hier öffentliches Singen rund um den Brunnen) – Laurentiusstraße – Am Broich – Fußweg zum Schulhof – zum Feuer auf dem Schulhof

Städtische Gemeinschaftsgrundschule Paffrath
Ab 18:00 Uhr: Schule – Pannenberg – Flachsberg – Nußbaumer Str. – Steinenkamp –  Nußbaumer Str. – Flachsberg – zurück zur Schule

Mittwoch, den 12.11.2014

Gemeinschaftsgrundschule Gronau
Ab 17:30 Uhr: Schulhof – Dünnhofsweg – Gierather Straße – Rodemich – Neue Mühle – Dünnhofsweg – Mülheimer Straße – Schulhof

Städtische Gemeinschaftsgrundschule Hand und Städtische Kath. Grundschule Hand
Ab 18:00 Uhr: Schulhof – St.-Konrad-Straße – Im Grafeld – Dellbrücker Straße – Handstraße – Im Grafeld – St.-Konrad-Straße – Schulhof (Martinsfeuer auf dem Festplatz neben der Schützenhalle)

Donnerstag, den 13.11.2014

Katholische Grundschule Bensberg
Ab 17:30 Uhr: Innenhof Rathausplatz Bensberg – Kadettenstraße – Nikolausstraße – Schloßstraße – Steinstraße – Eichelstraße – Schulhof (Martinsfeuer)

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Schlesisches Himmelreich und Bergischer Schnaps

16 Oktober 2014 von Darian Lambert

Bürgerreise nach Pszczyna brachte Begeisterung und neue Impulse

Zu einem fünftägigen Freundschaftsbesuch hielt sich Ende September eine Reisegruppe von 20 Bergisch Gladbachern in Polen auf. Nicht irgendeine Freundschaft führte sie ins östliche Nachbarland, sondern die Städtepartnerschaft zwischen Bergisch Gladbach und Pszczyna in Oberschlesien. Eine echte Bürgerreise sollte es sein – so hatte Klaus Farber, Kopf des „Arbeitskreises Städtepartnerschaft Pszczyna“, es geplant. Mit Erfolg: Die Eindrücke waren vielfältig, die Mitreisenden begeistert. Es wurden eine Menge Kontakte geknüpft, und auch der Gegenbesuch der Polen in Bergisch Gladbach ist schon eingestielt.

Polenkenner Klaus Farber ist wie seine Mitfahrerinnen und Mitfahrer mit der Bilanz der Fahrt höchst zufrieden. Bei einigen Vorbereitungsbesuchen waren bereits weitreichende Kontakte zu Bürgerinnen und Bürgern geknüpft worden, die nun vertieft werden konnten. „Das ist für mich der Sinn eines internationalen Austauschs: dass sich Bürgerinnen und Bürger begegnen, miteinander sprechen und voneinander lernen,“ bringt Klaus Farber seinen Anspruch auf einen kurzen Nenner.

Pszczyna, die Perle Oberschlesiens – so wirbt unsere polnische Partnerstadt um Besucher. Und in der Tat, die Stadt hat mit ihren 26.000 Einwohnern einiges zu bieten. Als ehemalige Residenzstadt der Fürsten von Pless brachte sie nicht nur ein kleines Versailles hervor, sondern auch die Lady Di des angehenden 20. Jahrhunderts: Maria Theresia Cornwallis-West, genannt Daisy, verheiratete Fürstin Hochberg, brachte die Herzen der Untertanen mit ihrer Schönheit und Anmut zum Schmelzen. Noch eine weitere Berühmtheit wirkte am Plesser Hofe: Georg Philipp Telemann, der Barockkomponist, war hier für einige Jahre Kapellmeister.

Die Reisenden aus Bergisch Gladbach kamen in zwei komfortablen und preiswerten Hotels unter; für private Unterbringung waren die Kontakte noch zu frisch. In den Restaurants der Stadt aß man sehr lecker à la Carte. Regionale Spezialitäten – „Schlesisches Himmelreich“, Saure Suppe, Rindsrouladen mit Rotkraut, Kohlrouladen mit Klößchen, auch Gans und Ente waren vertreten. Deftig!

Gastfreundschaft wurde überhaupt groß geschrieben in der Partnerstadt: So gestaltete die Bürgerinitiative „Gesellschaft der Freunde Pszczynas“ einen unvergesslichen Heimatabend der etwas anderen Art. Die Musiker, Sänger und Tänzer gaben alles, sie waren so lustig drauf, dass die Vorstellung auch die Sprachunkundigen zu Begeisterungsstürmen hinriss. Der Zapfhahn im Veranstaltungspavillon versiegte den ganzen Abend nicht, und die Mitbringsel aus dem Bergischen, zwei Flaschen Schnaps, wurden ebenfalls an Ort und Stelle vernichtet. Das schreit nach Wiederholung in Bergisch Gladbach!

Allzu viele Mußestunden blieben den Reisenden ansonsten nicht, denn es galt ein strammes Programm zu bewältigen. Eher touristischen Charakter hatten noch ein ganztägiger Ausflug nach Krakau und die Führung durch die Tyskie-Brauerei in Tychy. Echte „Beziehungsarbeit“ wurde hingegen geleistet während des Empfangs beim Pszczynaer Bürgermeister, gleichzeitig Kennenlernbegegnung mit der Schatzmeisterin der „Universität der 3. Generation“. Da gibt es 400 Studentinnen und Studenten, drei Deutschgruppen, aber auch jede Menge weitere Interessenbereiche, die für Austauschbeziehungen in Frage kommen.

Anbahnungen fanden auch in Sachen Kunst statt: Galeristin Anna Stoszek-Szroborz steht in den Startlöchern für eine Ausstellung in Bergisch Gladbach. Der evangelische Pfarrer, Jan Badura, hat schon im Mai Kontakt zur Heilsbrunnen-Gemeinde in Hebborn aufgenommen.
Weitere Koordinierungsgespräche liefen über zwei Lehrer der IGP, Thomas Brinkhoff und Cornelia Schultheiss. Die klopften einen Schüleraustausch mit dem Lyzeum Nr. 2 fest, der bald starten soll. Außerdem sind schulische Verbindungen sind zwischen der Pszczynaer Verbundschule für Geistigbehinderte und der Wilhelm-Wagener-Förderschule vorgesehen. Schulische Kontakte im weiteren Sinne vertiefte Klaus Farber mit drei Lehrerinnen, die beim nächsten Besuch eine Kattowitz-Führung anbieten wollen.

Noch mehr Projekte wurden besprochen und ausgelotet: Wolfgang Leuthe, Leiter der städtischen Grünflächenverwaltung und gleichzeitig Vorsitzender des Refrather Obst- und Gartenbau e.V., schmiedet bereits konkrete Besuchspläne mit seinem Verein. Gabriele Wurm, Vertreterin des Frauenchors Silbertöne, vereinbarte mit ihrer Pszczynaer Sangesschwester Beata Roszmus zwei gemeinsame Konzerte. Und auch wegen des Gegenbesuchs Pszczynaer Bürgerinnen und Bürger in Bergisch Gladbach gibt es auch schon Terminvorstellungen: Eingeladen werden soll für Juni oder September 2015. Ganz sicher wird es in Kürze eine Ausstellung in Bergisch Gladbach geben mit Fotos der Reise und interessanten Informationen über die neuen partnerschaftlichen Beziehungen. Die Bilder werden bereits gesichtet.

Ein herzlicher Dank geht nach den fünf Tagen an alle, die die Gruppe so gastfreundlich empfangen haben, ganz besonders auch an Anna Bramska aus dem Pszczynaer Rathaus, die die Gruppe fürsorglich begleitete. Dank auch an die Stadt Pszczyna selbst, die mehrere Transfers, Führungen, Eintrittsgelder und ein tolles schlesisches Buffet spendierte. Bergisch Gladbach freut sich schon auf den Gegenbesuch!

Der Arbeitskreis zur Partnerschaft mit Pszczyna besteht seit knapp einem Jahr.
Den Vorsitz hat Klaus Farber übernommen. Regelmäßige Treffen, verbunden auch mit gemeinsamem Kochen, sorgen für eine harmonische Atmosphäre und eine gute Grundlage für weitere Aktivitäten. Wer mitmachen will, ist herzlich willkommen. Ansprechpartner ist Klaus Farber (Tel. 02204 65266).

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No TTIP – Veranstaltung in Köln am 11. Oktober

12 Oktober 2014 von Dirk Sonntag

Stopp TTIP – Veranstaltung in Köln auf der Schildergasse am 11. Oktober 2014, dem europaweiten Aktionstag gegen TTIP, CETA, TiSA und die Freihandelsagenda. Besonderes Augenmerk war auf die in Köln vertretene Anwaltskanzlei „luther“ gerichtet. Klaus der Geiger, Pfarrer Mörtter, Tanja Haller, die Pappnasen rotweiß und viele andere hatten in der Fussgängerzone Schildergasse große Resonanz bei den Kölner BürgerInnen. Viele waren bereit, ihre Unterschrift gegen das sogenannte „Freihandelsabkommen“ zu geben. Die neuen Songs der Pappnasen werden im nächsten Kölner Karneval zu hören sein, wo diese Gruppe bereits seit Jahren am Rosenmontagsvorzug teilnimmt.

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AdK Ausstellung bei Kieser-Training

05 Oktober 2014 von Darian Lambert

Am 10. Oktober wird die 11. AdK-Ausstellung bei Kieser-Training in Bergisch Gladbach eröffnet.

Es ist zu einer schönen Tradition geworden, dass Kieser-Training uns seinen lichtdurchfluteten

Wandelgang zur Verfügung stellt, um der Kunst in Bergisch Gladbach einen Platz zu geben.

Zwei unserer Künstlerinnen, nämlich Rosemarie Bruchhausen und Christine Hühne, haben sich ein Thema gesetzt, das besonders gut zum Aufgabengebiet von Kieser passt. Das Thema lautet: „Ruhe und Bewegung“ und trifft damit den tieferen Sinn des Unternehmens. Ruhe und Bewegung sind sowohl für das Körperliche als auch das Geistige die wichtigen Voraussetzungen, Ziele zu erreichen und den Menschen in Balance zu halten.

Lassen wir die Künstlerinnen sprechen:

„Unsere gemeinsame Ausstellung „Ruhe und Bewegung“ zeigt Arbeiten, die unterschiedlicher kaum sein können.

Rosemarie Bruchhausen bearbeitet Steine und haucht ihnen dadurch gewissermaßen Leben ein. Die Form des Steines weckt in Ihr die Idee, was in ihm stecken könnte. Nicht brachial, sondern behutsam und geduldig immer im Dialog mit dem Stein entsteht die Skulptur. Das Resultat sind sehr reduzierte Formen, die eine große, wohltuende Ruhe ausstrahlen.

Ganz im Gegensatz dazu beschäftigt sich Christine Hühne in den hier gezeigten Arbeiten mit Bewegung schlechthin, nämlich mit tanzenden Menschen. Ihre Arbeitssituation ist geprägt von „Sehen, Hören, Fühlen – bis zur Ekstase“ (Wolfgang Mannebach). Die entstehenden (meist) schnellen Skizzen sind Ausdruck dieser flüchtigen Situationen“.
Ausstellungseröffnung: am 10. Oktober 2014 um 19 Uhr 30

Kieser-Training, Odenthaler Straße 19, 5165 Bergisch Gladbach

Dauer der Ausstellung bis zum 23. November 2014

Öffnungszeiten: Mo-Fr 7.30-21.30 Uhr, Sa, So und an allen Feiertagen 9-18 Uhr

Tel.: 02202-247803, web.koerperkunstkultur@adk-gl.de

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Goldener Herbst in der Stadtbücherei

30 September 2014 von Darian Lambert

Längere Entleihfristen und alle Medien zum halben Preis

Die fallenden Temperaturen und das Kleid der Bäume kündigen den Herbst an. Da lässt es sich bei einem spannenden Roman, einem kniffeligen PC-Spiel oder der neuesten Musik-CD auch zu Hause gemütlich verbringen.

Gerade im Herbst, wo auch die Buchmesse in Frankfurt am Main weltweite Besucherströme anzieht, präsentierten Verlage eine Vielzahl von Neuerscheinungen, ob packende Krimis, gefühlvolle Liebesgeschichten, spannende Familiengeflechte oder Wissenswertes aus dem aktuellen Weltgeschehen.

Passend dazu hat die Stadtbücherei jetzt ihr Angebot noch attraktiver gemacht und eine Auswahl für alle Lesefreunde getroffen, die garantiert für jeden Geschmack etwas Passendes bereithält. Neben den klassischen Büchern stehen natürlich auch E-Books, Hörbücher oder Verfilmungen bereit.

Wem die Entscheidung schwer fällt, dem dürfte der Herbstferienrabatt (in der Zeit vom 01.10 bis 18.10.2014) besonders zu Gute kommen. Denn auch Entleihungen mehrerer Medien sind bei diesen Preisen besonders verführerisch. Alle gebührenpflichtigen Medien (Bestseller, Brettspiele, DVDs, CDs und Hörbücher) können zum halben Preis entliehen werden. So gibt es für Langeweile und Nichtstun keine Chance mehr. Zumal der Lesespaß für Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 18 Jahren kostenlos ist.

Das Beste: Neben dem attraktiven Herbstferienrabatt wurden die Leihfristen für Musik-CDs, PC- und Wii-Spiele ab 01.10.2014 auf vier Wochen verlängert. So hat man noch länger Zeit im Lieblingsbuch zu schmökern oder im Wii-Spiel das letzte Level zu erreichen.

Auch ein Bücherflohmarkt am Freitag, den 10. Oktober 2014 in der Zeit von 13.00 bis 19.00 Uhr im forum dürfte die Herzen von Schnäppchenjägern höher schlagen lassen. Denn schließlich dürfen gelesene Bücher neue Liebhaber finden, die sich am Schmökern erfreuen können. Dieses Mal werden besonders viele Klassiker und Bücher von asiatischen Autoren angeboten.

Der Ferienrabatt und die Leihfristenverlängerung gelten auch für das Medien-Angebot in den Büchereien in Bensberg (Schloßstr. 46 – 48) und Paffrath (IGP).

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