Archiv | Kultur

Nachtfrequenz14 – die lange Nacht der Jugendkultur

23 September 2014 von Darian Lambert

Zwei Konzerte in Bergisch Gladbach und Bensberg

In 59 Städten startet vom 27. auf 28. September 2014 „nachtfrequenz14 – die lange nacht der jugendkultur“. Auch Bergisch Gladbach ist mit zwei Konzerten dabei:

Rock Metal Festival am Samstag, 27.09.2014, um 20 Uhr im Q1, Quirlsberg 1, 51465 Bergisch Gladbach
Der Quirlsberg wird am Samstagabend gerockt, „geheadbangt“ und „geshoutet“. Es wird SEHR laut mit den Metal Bands Aspro Askari, Abyss Within, Capitol punishment und Shapeshifter. Bei Capitol Punishment aus Bergisch Gladbach liegt der Schwerpunkt bei Death Metal. Shapeshifter ist eine Leverkusener Metalcore Band. Die Musiker verstehen, das Publikum mit ihren Stücken mitzureißen. Ihr musikalisches Spektrum reicht von melodischen Liedern bis hin zu Songs, bei denen man sich einfach nur im !Moshpit! sehen will. Bei Abyss Within steht die härtere Gangart von Death Metal, aber auch andere Genres im Vordergrund.
Eintritt ist für alle vier Bands frei. Das Motto lautet: „Kommt vorbei und feiert mit.“

Rock B.A.R. live am Samstag, 27.09.2014, von 19 Uhr bis Mitternacht im Ufo, Jugendkulturhaus der AWO, Kölner Str. 68, 51429 Bergisch Gladbach
Vier mal leidenschaftlicher Rock! Es wird die Vielfalt von Rock Musik zelebriert – von rauen und harten, aber auch besinnlichen oder gar melancholischen Tönen ist alles dabei. Einig sind sich die Dead Eagle, Deserted, Who is Pinski und Katie doesn´t say Hello in ihrer Liebe zur Musik, die sie allesamt auf höchstem spielerischem Niveau bei Liveauftritten ihrem Publikum präsentieren. Ein Konzert zum Mitfreuen und Mitmachen. Eintritt 5  Euro.
Weitere Informationen auch im Internet unter http://www.nachtderjugendkultur.de/.

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Kulturstrolche-Projekt erstmals in Bergisch Gladbach

18 September 2014 von Darian Lambert

2014-09-18-Kulturstrolche-ErwinZweitklässler musizieren, malen und werkeln

„Bruder Jakob, Bruder Jakob, schläfst Du noch?“ – dieses Lied mit Gitarrenbegleitung erklang bereits beim ersten Termin der Kulturstrolche in Bergisch Gladbach. Die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule An der Strunde hatten den Vormittag über viele Musikinstrumente kennengelernt und sichtlich Spaß am ersten Projekttag.

Begegnungen zwischen Kindern und Kultur schaffen – ein ganzes (Grundschul-)Leben lang – das ist das Ziel des Projekts „Kulturstrolche“. Kulturinstitutionen und Künstlerinnen oder Künstler öffnen ihre Tore und laden die Kulturstrolche ein, auch einmal hinter die Kulissen zu blicken.

Ab sofort auch in Bergisch Gladbach. Verschiedene Schulen und Kooperationspartner haben für die nächsten drei Jahre spannende Projekte angedacht.

Als ersten Termin kamen am Mittwoch (17.09.2014) die 2. Klassen der Gemeinschaftsgrundschule An der Strunde in die Städtische Max-Bruch-Musikschule. Musikschulleiter Friedrich Herweg und das Lehrerkollegium teilten die Kinder auf und zeigten ihnen im Rahmen des Instrumentenkarussels wie Cello, Klavier, Gitarre und Co. gespielt werden.

Vom 2. bis zum 4. Schuljahr haben die Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen sieben und neun Jahren die Gelegenheit Kultur auszuprobieren und selbst zu entdecken, was ihnen gefällt und besonders Spaß macht.

Neben dem Kooperationspartner Städtische Max-Bruch-Musikschule, sind auch weitere Einrichtungen aus Bergisch Gladbach bei dem Kulturprojekt am Start:
Kunstmuseum Villa Zanders, Bürgerhaus Bergischer Löwe, Tanzschule Agne-Krauss, Stadtbücherei im forum sowie das Q1 Jugend-Kulturzentrum.

Jürgen Mumdey, Beigeordneter für Schule, Kultur, Bildung und Sport, betonte beim Pressegespräch, dass die Finanzierung der Projektes über das Land ermöglicht wird. „Im Bereich der Freiwilligen Leistungen könnten wir den Kinder dieses Angebot eigentlich nicht machen“, erläuterte der Kulturdezernent. „Kulturrucksack und Kulturstrolche sind für Bergisch Gladbach gute Chancen, dass alle Mädchen und Jungen das Thema Kunst und Kultur kennen lernen. Diese Schnupperangebote sind wichtig, damit vielleicht der ein oder andere sagen kann: ‚Das ist was für mich, das mache ich jetzt mal.‘“

Das Programm in den nächsten drei Schuljahren wird vielfältig sein, bestätigten auch die übrigen Projektpartner. Ob Tanzen oder Videos drehen, Kinobesuch und Leseaktion – die Kinder erwartet drei spannende Jahre.

Auch die beteiligten Grundschulen freuen sich über diese attraktiven Angebote, die die Lehrerschaft parallel zum Unterricht bisher nur sporadisch ermöglichen konnte.

Alles in allem bedeuten die Kulturstrolche also eine Win-Win-Situation für Schulen und Kooperationspartner, Gewinner sind dabei natürlich die teilnehmenden Kinder.
Inhalt des Projektes

Das Projekt „Kulturstrolche“ ist ein Kooperationsprojekt des Kultursekretariats NRW Gütersloh und wird in verschiedenen Städten in NRW in Kooperation mit Schulen und Kultureinrichtungen umgesetzt. Es wird vom Kultursekretariat aus Mitteln des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW gefördert.

Die Idee des „Kulturstrolche-Projektes“:

Jedes Schulkind soll während seiner Grundschulzeit möglichst viele kulturelle Sparten und Kultureinrichtungen vor Ort kennen lernen. Im Klassenverbund oder kleineren Gruppen besuchen die Kinder die Einrichtungen, lernen dort tätige Menschen, ihre Arbeit und die jeweilige Kulturform kennen.
Das Kulturstrolche-Projekt wurde initiiert und konzipiert vom Dezernat für Bildung, Familie, Jugend, Kultur und Sport der Stadt Münster. Mit Beginn des Schuljahres 2008/09 übernimmt das Kultursekretariat NRW Gütersloh – nach einer dreijährigen Pilotphase in Münster – die Projektidee und bietet das Programm seinen Mitgliedskommunen an. Seit dem Schuljahr 2011/2012 fördert auch das NRW KULTURsekretariat Wuppertal das Projekt der Kulturstrolche in seinen Mitgliedskommunen. Ab dem Schuljahr 2014/15 besteht auch für Städte, die sich am Kulturrucksack beteiligen, die Möglichkeit an der Kulturstrolcheförderung durch Landesmitteln zu partizipieren.
Geplante Projekte in Bergisch Gladbach ab 2014/15

Die Projekte bauen über die drei Schuljahre hinweg aufeinander auf und stehen in einem sinnvollen Zusammenhang.

Klasse Projektreihe A Projektreihe B
2 „Wir machen Musik!“·        eine Instrumentenvorstellung in der Musikschule, ·        eine Instrumentenbaustunde oder eine Singstunde in der Grundschule,·        der Besuch von speziellen Kinderkonzerten „Kinder spielen für Kinder“. „Wir malen!“·        Workshop im Museum, ·        KünstlerInnen besuchen die Schulen und setzen die im Museumsatelier begonnene Arbeit in Absprache mit den LehrerInnen fort.·        aus den erarbeiteten Ergebnissen wird eine kleine Projektausstellung in der Städtischen Galerie Villa Zanders durchgeführt
3 „Wir tanzen!“·        Vorbereitung in der Schule – Bewegungsspiele mit Musik ·        Besuch einer Tanzschule,·        Verschiedene Workshops: Ballett, Breakdance usw. „Wir spielen Theater!“·        Ein Blick hinter die Kulissen des Theaters Bergischer Löwe·        Kleiner Workshop mit der THEAS Theaterschule·        Besuch eines Kindertheaters
4 „Wir filmen!“

·        Besuch des Q1 Jugend-Kulturzentrums – Ton- und Medienstudio

·        Video-Produktion: Erlebtes aus den vorangegangenen zwei Kulturstrolchejahren wird „wiederholt“ und gefilmt

·        Kinobesuch in Kinocenter

„Wir lesen und schreiben!“·        Besuch der Bücherei·        Schreib-Workshop: „Was haben wir als Kulturstrolche erlebt“ _ evtl. als Literaturwettbewerb·        Ein kleines Hörbuch über die Kulturstrolche-Geschichten erstellen
danach Kulturrucksackprojekte

Die teilnehmenden Grundschulen
·        Gemeinschaftsgrundschule im Stadtteil Hand mit 3 Klassen
·        Katholische Grundschule in Bensberg mit 2 Klassen
·        Gemeinschaftsgrundschule „An der Strunde“ mit 2 Klassen
·        Gemeinschaftsgrundschule im Stadtteil Gronau mit 2 Klassen
·        Gemeinschaftsgrundschule im Stadtteil Moitzfeld mit 2 Klassen

Kooperationspartner

2014 / 2015:                 Städtische Max-Bruch-Musikschule
                        Kunstmuseum Villa Zanders

2015 / 2016:                Tanzschule Agne-Krauss
                        Bürgerhaus Bergischer Löwe

2016 / 2017:                Stadtbücherei im forum
                        Q1 – Jugend-Kulturzentrum

Förderung

Die Förderung beträgt 600€ pro Klasse / Schuljahr bis zu einem Maximalbetrag von 7.800€ pro Stadt / Haushaltsjahr. Die Förderung kann bis zu 100% der Projektmittel ausmachen, ein finanzieller Eigenanteil ist nicht erforderlich. Darüber hinaus übernimmt das Kultursekretariat NRW Gütersloh für die projektbeteiligen Städte die inhaltliche Beratung und die Betreuung der finanziellen Abwicklung der Landesfördermittel.

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Raten-Gewinnen-Fliegen

Geraten. Gewonnen. Ab in den Süden

17 September 2014 von Darian Lambert

Raten-Gewinnen-FliegenLufthansa belohnt Ratefieber beim Stadt- und Kulturfest

“Raten. Gewinnen. Fliegen!“ Unter diesem Motto stand die diesjährige partnerschaftliche Aktion zwischen der Stadt Bergisch Gladbach und der Lufthansa auf dem Stadt- und Kulturfest.

Zwischen 11.30 und 15.30 Uhr hatten alle erwachsenen Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, einen Europaflug für zwei Personen zu einem Lufthansaziel der freien Wahl ab Düsseldorf zu gewinnen.

Wie das ging? Am gemeinsamen Stand des Pressebüros der Stadtverwaltung und der Lufthansa auf dem Konrad-Adenauer-Platz das Quiz zur Namenspatenschaft richtig lösen und um 16.15 Uhr bei der Live-Verlosung auf der Bühne mit dabei sein.

Jürgen Drissler, Vorsitzender des Fördervereins des Papiermuseums „Alte Dombach“ und Angelika Wagner, Beraterin aus Bergisch Gladbach, hatten das große Glück von Vizebürgermeister Josef Willnecker beim Griff in die gelbe Lufthansa-Losbox gezogen zu werden. Beide hatten im Vorfeld alle fünf Fragen zur Patenschaft zwischen der Stadt und der Lufthansa richtig beantwortet und das Lösungswort „DAIGS“, die individuelle Kennung des auf den Namen „Bergisch Gladbach“ getauften Airbus 340-300, auf ihrer Aktionskarte stehen.

Jetzt entschied nur noch eine Schätzfrage über Fliegen oder Überraschungspreis. „Wie viele Flugstunden ist die Bergisch Gladbach bereits in der Luft gewesen“? Anspannung und fragende Gesten in den Gesichtern beider Finalisten. Jürgen Drissler wagte zuerst eine Schätzung. „100.000“ riet der 76-jährige, der auch das Gesamtexportgeschäft der Firma Zanders über 22 Jahre lang leitete. Die zweite Finalistin hatte nun die komfortable Situation, hierauf reagieren zu können. Die 51-jährige entschied sich für 100.100 Flugstunden. „72.171 Flugstunden lautet die richtige Antwort“, gab der 32-jährige zu Protokoll, der die Aktion im Namen der Stadt zusammen mit Marine-Estelle Stopp von Lufthansa begleitete.

Damit stand fest, dass Jürgen Drissler gewonnen hatte. „Ich kann es noch gar nicht glauben, ich habe noch nie etwas gewonnen“, freute er sich und gab an, im nächsten Jahr mit seiner Frau zusammen wahrscheinlich in den Süden Europas fliegen zu wollen. Auch die zweitplatzierte Angelika Wagner war über den Überraschungspreis, eine vollgepackte Tasche mit  Strandtuch, Kofferwaage, Kofferband, Schlüsselanhänger, Notizbuch und Kugelschreiber, nicht enttäuscht. „Ich finds super, dass ich mitmachen und sogar auf die Bühne durfte“, freute sie sich.

Beide Finalisten strahlten als Josef Willnecker den Preis übergab. „Ich möchte mich im Namen der Stadt Bergisch Gladbach für die jahrelange exzellente Zusammenarbeit mit der Lufthansa bedanken“, betonte er. Auch Marine-Estelle Stopp lobte die Zusammenarbeit mit der Partnerstadt. „Wir freuen uns auch in Zukunft auf weitere gemeinsame Aktionen.“

Nach den Aktionen „Dein Gesicht für die Stadt“ im Jahr 2011 und „Kunst beflügelt“ im Jahr 2012 ist „Raten. Gewinnen. Fliegen!“ bereits die dritte Aktion, die im Rahmen der Flugzeugpatenschaft auf dem Bergisch Gladbacher Stadt- und Kulturfest veranstaltet wird.

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201409_Plakat_Edda_Jenden

Ausstellung “Reflexion” von Edda Jende

15 September 2014 von Darian Lambert

201409_Plakat_Edda_JendenDie Bergisch Gladbacher Künstlerin Edda Jende stellt aktuell in der Franz Liszt Akademie aus. Die Ausstellung ist von September bis November 2014 während der Konzerte zu besichtigen.

Internationale Franz Liszt Akademie Refrath
Wilhelm-Klein Str.18-20
51427 Bergisch Gladbach/Refrath
Tel.02204-481065
www.franzliszt-akademie.de

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Kulturstrolche-Projekt erstmals in Bergisch Gladbach

12 September 2014 von Darian Lambert

Zweitklässler musizieren, malen und werkeln

Kein Museumskeller, keine Theatergarderobe, kein geheimes Bibliotheksarchiv ist vor ihnen sicher. Die Kulturstrolche sind überall – vor und hinter den Kulissen.

Begegnungen zwischen Kindern und Kultur schaffen – ein ganzes (Grundschul-)Leben lang – das ist das Ziel des Projekts „Kulturstrolche“. Kulturinstitutionen und Künstlerinnen oder Künstler öffnen ihre Tore und laden die Kulturstrolche ein, auch einmal hinter die Kulissen zu blicken.

Ab sofort auch in Bergisch Gladbach. Verschiedene Schulen und Kooperationspartner haben für die nächsten drei Jahre spannende Projekte angedacht, die beim Pressetermin am Mittwoch, 17. September 2014, in der Max-Bruch-Musikschule ab 11:30 Uhr vorgestellt werden. Musikschulleiter Friedrich Herweg und das Lehrerkollegium haben Zweitklässler der GGS An der Strunde an diesem Tag eingeladen, im Rahmen des Instrumentenkarussels Cello, Klavier, Gitarre und Co. kennenzulernen.

Vom 2. bis zum 4. Schuljahr haben Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit Kultur auszuprobieren und selbst zu entdecken, was ihnen gefällt und besonders Spaß macht.

Neben Vertreterinnen und Vertretern der Grundschulen, werden auch Abgesandte der Kooperationspartner Städtische Max-Bruch-Musikschule, Kunstmuseum Villa Zanders, Bürgerhaus Bergischer Löwe, Tanzschule Agne-Krauss, Stadtbücherei im forum, Q1 Jugend-Kulturzentrum erwartet. Zudem erläutert der Beigeordnete für Schule, Kultur, Bildung und Sport, Jürgen Mumdey, bei der Auftaktveranstaltung, welche Bedeutung das Kulturstrolche-Projekt aus Verwaltungssicht hat.

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Bergische Erzählkonzerte gehen in die nächste Saison

12 September 2014 von Darian Lambert

Die sechste Spielzeit bricht für die „Bergischen Erzählkonzerte für Kinder“ an, traditionell mit der ersten Aufführung während des Stadt- und Kulturfestes am kommenden Sonntag, 14. September 2014, um 17 Uhr im Kunstmuseum Villa Zanders.

Nach dem plötzlichen Tod von Klaus Heider im Frühjahr 2014 hat Ulrich Steiner nun die Gesamtorganisation übernommen und führt die Veranstaltungsreihe fort. Im Boot ist nach wie vor die Stadt Bergisch Gladbach als Mitveranstalterin, insbesondere die Städtische Max-Bruch-Musikschule und mehrere Kultureinrichtungen der Stadt, außerdem das Industriemusem Alte Dombach des Landschaftsverbands Rheinland sowie die Kreissparkasse Köln wieder mit finanzieller Unterstützung.

Neuanfang und Weiterentwicklung

„Wir wollen die Kinder für Musik und Erzählungen begeistern und entwickeln die Konzertreihe immer weiter fort“, erklärte Ulrich Steiner anlässlich der Vorstellung des Programms am Mittwoch (10.09.2014) im Kunstmuseum Villa Zanders. „Ich habe mich ganz neu einarbeiten müssen und andere Aufgaben übernommen, die bislang Klaus Heider inne hatte“, erläuterte Steiner den Neuanfang in diesem Jahr. „Ich mache die Arbeit sehr gerne, würde mich aber noch über Sponsoren-Unterstützung freuen“, warb Steiner für mehr Geldgeber.

Das Programm der Spielzeit 2014/2015 bietet einen bunten Mix aus Literatur, Musik und Malerei, eingebunden sowohl in internationale Märchen wie auch Geschichten aus der näheren Heimat.

Erinnerung an Klaus Heider

„Es ist sicherlich im Sinne von Klaus Heider, dass die Konzerte im gewohnten Rahmen weitergeführt werden“, erklärte Bürgermeister Lutz Urbach. „Wir sind sehr froh, dass Ulrich Steiner dieses tolle Projekt weiterführt, denn es ist eine große Bereicherung im Kanon der vielfältigen Kulturereignisse in unserer Stadt.“

Filialleiter Axel Pleuger von der Kreissparkassen-Filiale in der Stadtmitte unterstrich, dass die finanzielle Förderung für sein Bankinstitut eine gute Tradition bedeutet. „Alle Beteiligten haben ein großes Herz. Das Engagement ist unbeschreiblich und natürlich werden wir das Projekt auch in Zukunft finanziell mitunterstützen“, stellte Pleuger in Aussicht. „Ich freue mich, wenn beim Weihnachtskonzert rund 200 Kinder mit leuchtenden Augen in unserer Schalterhalle sitzen und einem tollen Konzert lauschen werden.“

Friedrich Herweg freute sich als Leiter der Städtischen Max-Bruch-Musikschule, dass zahlreiche Musikschülerinnen und Musikschüler, aber auch die Lehrerinnen und Lehrer sich im Rahmen der Erzählkonzerte präsentieren können. „Das Programm ist bunter und vielfältiger geworden. Harfe und Saxophon ergänzen unsere Ensemble wie die Quietschfidelen, die schon lange dabei sind“, erläuterte der Musikschulleiter.

Petra Weymans vom städtischen Kulturbüro unterstützt mit ihrer Arbeit das gute Zusammenspiel aller Förderer und ergänzte: „Die Tradition mit dem Stadt- und Kulturfest zu starten ist prima und wird von Klein und Groß schon herbeigesehnt.“

Auftakt beim Stadt- und Kulturfest

Zum Auftakt wird „Karneval der Tiere“ gegeben, allerdings ausnahmsweise mal für Erwachsene. Zu der Musik von Camille Saint-Saens erzählt Ulrich Steiner nach dem Text von Loriot. Das Kunstmuseum Villa Zanders öffnet am Stadtfest-Sonntag um 17 Uhr auch im Rahmen der Senioren-Kulturwoche seine Pforten. Für alle Erzählkonzerte ist bekanntlich der Eintritt frei.

Bis zum 26. April stehen insgesamt acht weitere Aufführungen auf dem Programm:
„Die chinesische Nachtigall“ (26.10.2014 um 17 Uhr im Spiegelsaal Bergischer Löwe), „Das Geheimnis der Solinger Klingen“ (09.11.2014 um 17 Uhr im LVR-Industriemuseum Alte Dombach), ein Weihnachtskonzert (18.12.2014 um 16 Uhr in der Schalterhalle der KSK, Hauptstraße 208-210, 51465 Bergisch Gladbach), „Bei drei auf den Bäumen“ (21.01.2015 um 17 Uhr im Forum der Bücherei in Bergisch Gladbach), „Kuno Knallfrosch“ (22.02.2015 um 17 Uhr im Ratssaal Bensberg sowie 05.03.2015 um 16 Uhr in der Schalterhalle der KSK), „Karneval der Tiere“ (29.03.2015 um 17 Uhr im Kunstmuseum Villa Zanders) und „Bilder einer Ausstellung“ (26.04.2015 um 17 Uhr im Ratssaal Bensberg).

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Pippi Langstrumpf – Aufführung für alle Pänz am 20. September 2014

10 September 2014 von Darian Lambert

2014-09-11KindertheaterPippiLangstrumpfKindertheater auch für den kleinen Geldbeutel

Das Theater auf Tour lädt alle großen und kleinen Pippi-Langstrumpf-Fans am Samstag, 20. September 2014um 14.30 Uhr in den Bergischen Löwen ein, die Abenteuer des stärksten Mädchens der Welt auf der Bühne mitzuerleben.

Pippilotta Victualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf zieht nach langer Seefahrt mit ihrem Pferd Kleiner Onkel und dem Affen Herrn Nilsson in die Villa Kunterbunt ein. Darüber freuen sich die braven Geschwister Annika und Thomas, denn Pippi ist super stark, herrlich unerzogen und lügt ganz wundervoll. Pippis Mutter ist gestorben, als sie noch ganz klein war und ihr Vater, ein Seeräuber, auf See verschollen, doch Pippi glaubt ganz fest daran, dass er noch lebt. Bis zum Wiedersehen mit ihrem Vater erlebt die pfiffige Pippi viele spannende Abenteuer.

Die Produktion des Kinder- und Jugendtourneetheaters ist für Kinder ab 4 Jahren gedacht.

Und deshalb ist das Theaterstück auch etwas für den kleinen Geldbeutel:

Alle Familien, die im Kindergarten oder im offenen Ganztag der Grundschule keinen gesetzlichen Elternbeitrag zahlen müssen oder deren Einkommen unter 30.000 Euro liegt, erhalten die Eintrittskarte, die auch die Kosten für den Bus oder die Straßenbahn  (Hin- und Rückfahrt am Samstag, 20. September 2014) beinhaltet, für 1 Euro pro Person.

Dies ist möglich, weil sich der Verein „Bürger für uns Pänz“, der Bergische Löwe und das Jugendamt der Stadt vorgenommen haben, den Kindertheaterbesuch für alle Bergisch Gladbacher Pänz und ihre Eltern möglich zu machen.

Vergünstigter Kartenverkauf am 18. und 19. September

Die Karten gibt es am Donnerstag, 18. September 2014, von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhrsowie am Freitag, 19. September 2014, von 9 bis 12 Uhr im Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach, Stadthaus An der Gohrsmühle 18, Zimmer 245.
Die Ausgabe der Karten erfolgt dort, weil dort wegen des Kindergartenbesuchs oder des Besuchs des Offenen Ganztags bereits Einkommensunterlagen gespeichert sind. Wer kein Kind im Kindergarten oder im Offenen Ganztag hat, kann einfach seinen Einkommensnachweis (z.B. Steuerbescheid, Bescheid über Hartz IV) mitbringen. Ein Versand der Karten findet nicht statt.

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Stadtarchiv wirbt für Teilnahme am bundesweiten Geschichtswettbewerb

05 September 2014 von Darian Lambert

… und gibt Hinweise rund ums Thema „Anderssein“

Am 1. September hat der diesjährige Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten zum Thema „Anders sein. Außenseiter in der Geschichte“ begonnen. Bis zum 28. Februar 2015 sind Schülerinnen und Schüler aufgefordert herauszufinden, wodurch Menschen „anders“ waren oder wurden. Wer entschied über dieses „Anderssein“? Wie nahmen Menschen ihr  eigenes „Anderssein“ wahr und wie gingen sie damit um? Mit welchen Mitteln und aus welchen Motiven wurden Minderheiten und Randgruppen aus der Gesellschaft ausgegrenzt und diskriminiert? Zu gewinnen gibt es 550 Geldpreise zwischen 100 und 2.000 Euro. Jeder Wettbewerbsteilnehmer erhält eine persönliche Urkunde.

Das Stadtarchiv Bergisch Gladbach hat Anregungen und Hinweise für die Teilnahme am Geschichtswettbewerb in einem Faltblatt zusammengestellt, das beispielhaft Bergisch Gladbacher Themenvorschläge und Archivunterlagen nennt. Dieses Faltblatt ist im Stadtarchiv an der Hauptstraße 310 erhältlich. Die Hinweise und Anregungen sind auch im Internet unter www.stadtarchiv-gl.de abrufbar.

Allgemeine Informationen zum Geschichtswettbewerb bietet die Website www.geschichtswettbewerb.de.

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Expedition Heimat und Dr. Gunda Kraepelin präsentieren buntes Programm

02 September 2014 von Darian Lambert

7. Auflage von Expedition Heimat am 14. September präsentiert buntes Programm in allen Kommunen des Kreises

Rheinisch-Bergischer Kreis. Acht Mottos ziehen durch die acht Kommunen des Kreises und präsentieren jedes Jahr ganz unterschiedliche Schauplätze. Sozusagen eine Entdeckungsreise direkt vor der eigenen Haustür − das ist das besondere an Expedition Heimat. Der Aktionstag findet in diesem Jahr zum siebten Mal statt und hat einige ganz besondere kulturelle Leckerbissen im Programm. Bei der Station „Rasen, Rosen & Rabatten“ im Küchenhof in Odenthal-Altenberg wird das diesjährige Programm vorgestellt.

Dort wird am 14. September die Mikrobiologin und Botanikerin Dr. Gunda Kraepelin gemeinsam mit einem Team des Aktionskreises Altenberg Führungen durch den Kräuter- und Bauerngarten des Küchenhofs anbieten. Der Garten enthält eine Vielzahl an Pflanzen, deren Wirkstoffe in der Medizin Verwendung finden. Egal ob bei Rheuma, Erkältung oder Juckreiz – für fast jedes Wehwehchen findet man im Kräutergarten die passende Pflanze. Doch auch die anderen Schauplätze haben viel zu bieten: Einem ökologischen Spaziergang durch die Sülzaue können Besucher in Rösrath folgen, in Bergisch Gladbach erfahren sie, welche Bedeutung die Kirche für den Ortsteil Herkenrath hatte. In Wermelskirchen wandern Gäste auf den Spuren des Bergbaus und in Kürten gibt es die Möglichkeit, das Handwerk des Hufeisen-Schmiedens zu bestaunen und selbst auszuprobieren. Auch in den anderen Kommunen des Kreises gibt es spannende Exkursionen.

Der Eintritt zu den Vorträgen und Führungen ist dabei kostenlos. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist für einige Führungen eine Anmeldung notwendig. Diese erfolgt über den i-Punkt Altenberg Telefon: 02174 419 950 oder per E-Mail an ipunkt@altenberg-info.de

Alle weiteren Informationen zur 7. Auflage von Expedition Heimat sowie das komplette Programm gibt es im Internet unter www.expedition-heimat.de .
Die acht Schauplätze warten mit den Themen „Quellen, Bäche, Wasserläufe“ (Rösrath), „Rasen, Rosen & Rabatten“ (Odenthal), „Freiherren, Fürsten, Fabrikanten“ (Overath), Kirchen, Klöster & Kappelchen (Bergisch Gladbach), „Bänder, Scheren & Papier“ (Kürten), „Wälder, Felder, Apfelbäume“ (Burscheid), „Korallen, Kalk & Kumpel“ (Wermelskirchen) und „Karren, Pilger, Reisewege“ (Leichlingen) auf.

Expedition-Heimat-2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: (v. li.):
 Dr. Gunda Kraepelin, Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke, Erika Hembach (Aktionskreis Altenberg)

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2. Kulturwoche für Senioren und solche, die es werden wollen

28 August 2014 von Darian Lambert

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr startet am Samstag, dem 13. September 2014 die 2. Kulturwoche für Senioren in Bergisch Gladbach. Neun Tage lang lädt die Veranstaltungsserie Senioren (und solche, die es werden wollen) mit unterschiedlichsten Themen ein, sich unterhalten, fortbilden oder zu neuen Hobbys und Freizeitgestaltungen anregen zu lassen.

Die Senioren im 21. Jahrhundert  haben vielseitige Interessen und sitzen nicht hinter der Ofenbank, geschweige auf ihrem Altenteil!  Entsprechend vielfältig sind die Angebote der 2. Seniorenkulturwoche: Vorträge, Vorführungen, Bühnenstücke, Seminare oder Führungen. Zusammengetan haben sich dafür weit mehr als zwanzig Kultureinrichtungen, Vereine und private Unterstützer. Die Kultur- und Umweltstiftung der Kreissparkasse Köln fördert die Reihe finanziell, die Druckerei Rassleistet Unterstützung durch die Herstellung der Faltblätter zur Veranstaltung.
Aquajogging, Chorsingen, Gottesdienst, Film, PC-Workshop, Spiele, Theater, Tanzen, Malerei, Kosmetik, Stricken   – damit ist die Palette der Angebote noch längst nicht komplett. So erlaubt das Busfahrtraining mit der RVK zum Bauernhausmuseum mit anschließender Führung  einen Blick ins sichere Busfahren, damit Senioren stressfrei mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein können und sich besser mit Fahrplänen zurechtfinden. Bei einer musikalischen Zeitreise trifft man auf Willy Ostermann, und zum Abschluss am 21. September lädt der Bürger- und Heimatverein Refrath  zu einer historischen Führung in die Taufkirche mit anschließendem Spaziergang zum Refrath-Treff mit Einkehr beim Sommerfest ein.

Wie schon im vorherigen Jahr sind nicht alle Angebote für die Seniorenkulturwoche erfunden worden: Altbewährtes wurde gebündelt, es wurden aber auch neue Ideen verwirklicht – zum Beispiel ein der Gottesdienst für Demenzerkrankte. Auch das offene Singen und Tanzen ist für Demente und deren Angehörige geeignet. Ausgerichtet haben die Veranstalter ihre Inhalte aber im besten Sinne der „Inklusion“ nicht nur für über 60jährige: Auch jüngere Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Außer den Besucherinnen und Besuchern profitieren auch die beteiligten Einrichtungen von der breiten Kooperation. Neue Vernetzungen sind entstanden oder ausgebaut worden, so etwa zwischen Museen, Begegnungsstätten und Schulen. Organisatorin Christine Brandi vom städtischen Seniorenbüro ist froh über den Schulterschluss: „Nicht jeder kocht sein eigenes Süppchen, sondern alle gemeinsam servieren ein großes Büffet.“ Für die über 32.000 Seniorinnen und Senioren in Bergisch Gladbach eine Einladung, sich möglichst viele Angebote genussvoll auf der Zunge zergehen zu lassen.

www.bergischgladbach.de/seniorenkulturwoche.aspx

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