Archiv | Kultur

Übersicht zu einigen Martinszügen in Bergisch Gladbach

01 November 2014 von Darian Lambert

Auch in diesem Jahr wird es zahlreiche Martinszüge im Stadtgebiet geben.
Im Folgenden finden Sie die uns bis zum jetzigen Zeitpunkt bekannten Termine und Zugstrecken:

Mittwoch, den 05.11.2014

Integrative Kindertagesstätte Wilde Wiese
Ab 17:40 Uhr: Gelände Kindergarten – Jägerstraße – An der Engelsfuhr – Jägerstraße – Gelände Kindergarten

Donnerstag, den 06.11.2014

Kindertagesstätte Katholisches Familienzentraum Schildgen
Ab 17:00 Uhr: Bürgerzentrum Altenberger-Dom-Straße – Am Schild – Odenthaler Markweg – Am Schild – Odenthaler Markweg – Altenberger-Dom-Straße (Martinsfeuer in der Feuerstelle hinter der Kirche)

Städtische Grundschule In der Auen
Ab 18:00 Uhr: Kirche St. Elisabeth – In der Auen – Am Brücker Bach – Am Eichenkamp – Ackerstraße – Asternstraße – Schwerfelstraße – Schulhof

Freitag, den 07.11.2014

Städtische Gemeinschaftsgrundschule Bensberg
Ab 18:00 Uhr: Schulhof – Karl-Philipp-Straße – Max-Joseph-Straße – Karl-Theodor-Straße – Elisabethstraße – Karl-Philipp-Straße – Saaler Straße – Graf-von-Spee-Straße – Hans-Böckler-Straße – Karl-Philipp-Straße -Schulhof


Dienstag, den 11.11.2014

Gemeinschaftsgrundschule An der Strunde
Ab 17.00 Uhr: Schulhof über Buchmühlenstraße – Hauptstraße – Bürgerhaus Bergischer Löwe – Forumpark – Hauptstraße – Marktplatz (hier öffentliches Singen rund um den Brunnen) – Laurentiusstraße – Am Broich – Fußweg zum Schulhof – zum Feuer auf dem Schulhof

Städtische Gemeinschaftsgrundschule Paffrath
Ab 18:00 Uhr: Schule – Pannenberg – Flachsberg – Nußbaumer Str. – Steinenkamp –  Nußbaumer Str. – Flachsberg – zurück zur Schule

Mittwoch, den 12.11.2014

Gemeinschaftsgrundschule Gronau
Ab 17:30 Uhr: Schulhof – Dünnhofsweg – Gierather Straße – Rodemich – Neue Mühle – Dünnhofsweg – Mülheimer Straße – Schulhof

Städtische Gemeinschaftsgrundschule Hand und Städtische Kath. Grundschule Hand
Ab 18:00 Uhr: Schulhof – St.-Konrad-Straße – Im Grafeld – Dellbrücker Straße – Handstraße – Im Grafeld – St.-Konrad-Straße – Schulhof (Martinsfeuer auf dem Festplatz neben der Schützenhalle)

Donnerstag, den 13.11.2014

Katholische Grundschule Bensberg
Ab 17:30 Uhr: Innenhof Rathausplatz Bensberg – Kadettenstraße – Nikolausstraße – Schloßstraße – Steinstraße – Eichelstraße – Schulhof (Martinsfeuer)

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Schlesisches Himmelreich und Bergischer Schnaps

16 Oktober 2014 von Darian Lambert

Bürgerreise nach Pszczyna brachte Begeisterung und neue Impulse

Zu einem fünftägigen Freundschaftsbesuch hielt sich Ende September eine Reisegruppe von 20 Bergisch Gladbachern in Polen auf. Nicht irgendeine Freundschaft führte sie ins östliche Nachbarland, sondern die Städtepartnerschaft zwischen Bergisch Gladbach und Pszczyna in Oberschlesien. Eine echte Bürgerreise sollte es sein – so hatte Klaus Farber, Kopf des „Arbeitskreises Städtepartnerschaft Pszczyna“, es geplant. Mit Erfolg: Die Eindrücke waren vielfältig, die Mitreisenden begeistert. Es wurden eine Menge Kontakte geknüpft, und auch der Gegenbesuch der Polen in Bergisch Gladbach ist schon eingestielt.

Polenkenner Klaus Farber ist wie seine Mitfahrerinnen und Mitfahrer mit der Bilanz der Fahrt höchst zufrieden. Bei einigen Vorbereitungsbesuchen waren bereits weitreichende Kontakte zu Bürgerinnen und Bürgern geknüpft worden, die nun vertieft werden konnten. „Das ist für mich der Sinn eines internationalen Austauschs: dass sich Bürgerinnen und Bürger begegnen, miteinander sprechen und voneinander lernen,“ bringt Klaus Farber seinen Anspruch auf einen kurzen Nenner.

Pszczyna, die Perle Oberschlesiens – so wirbt unsere polnische Partnerstadt um Besucher. Und in der Tat, die Stadt hat mit ihren 26.000 Einwohnern einiges zu bieten. Als ehemalige Residenzstadt der Fürsten von Pless brachte sie nicht nur ein kleines Versailles hervor, sondern auch die Lady Di des angehenden 20. Jahrhunderts: Maria Theresia Cornwallis-West, genannt Daisy, verheiratete Fürstin Hochberg, brachte die Herzen der Untertanen mit ihrer Schönheit und Anmut zum Schmelzen. Noch eine weitere Berühmtheit wirkte am Plesser Hofe: Georg Philipp Telemann, der Barockkomponist, war hier für einige Jahre Kapellmeister.

Die Reisenden aus Bergisch Gladbach kamen in zwei komfortablen und preiswerten Hotels unter; für private Unterbringung waren die Kontakte noch zu frisch. In den Restaurants der Stadt aß man sehr lecker à la Carte. Regionale Spezialitäten – „Schlesisches Himmelreich“, Saure Suppe, Rindsrouladen mit Rotkraut, Kohlrouladen mit Klößchen, auch Gans und Ente waren vertreten. Deftig!

Gastfreundschaft wurde überhaupt groß geschrieben in der Partnerstadt: So gestaltete die Bürgerinitiative „Gesellschaft der Freunde Pszczynas“ einen unvergesslichen Heimatabend der etwas anderen Art. Die Musiker, Sänger und Tänzer gaben alles, sie waren so lustig drauf, dass die Vorstellung auch die Sprachunkundigen zu Begeisterungsstürmen hinriss. Der Zapfhahn im Veranstaltungspavillon versiegte den ganzen Abend nicht, und die Mitbringsel aus dem Bergischen, zwei Flaschen Schnaps, wurden ebenfalls an Ort und Stelle vernichtet. Das schreit nach Wiederholung in Bergisch Gladbach!

Allzu viele Mußestunden blieben den Reisenden ansonsten nicht, denn es galt ein strammes Programm zu bewältigen. Eher touristischen Charakter hatten noch ein ganztägiger Ausflug nach Krakau und die Führung durch die Tyskie-Brauerei in Tychy. Echte „Beziehungsarbeit“ wurde hingegen geleistet während des Empfangs beim Pszczynaer Bürgermeister, gleichzeitig Kennenlernbegegnung mit der Schatzmeisterin der „Universität der 3. Generation“. Da gibt es 400 Studentinnen und Studenten, drei Deutschgruppen, aber auch jede Menge weitere Interessenbereiche, die für Austauschbeziehungen in Frage kommen.

Anbahnungen fanden auch in Sachen Kunst statt: Galeristin Anna Stoszek-Szroborz steht in den Startlöchern für eine Ausstellung in Bergisch Gladbach. Der evangelische Pfarrer, Jan Badura, hat schon im Mai Kontakt zur Heilsbrunnen-Gemeinde in Hebborn aufgenommen.
Weitere Koordinierungsgespräche liefen über zwei Lehrer der IGP, Thomas Brinkhoff und Cornelia Schultheiss. Die klopften einen Schüleraustausch mit dem Lyzeum Nr. 2 fest, der bald starten soll. Außerdem sind schulische Verbindungen sind zwischen der Pszczynaer Verbundschule für Geistigbehinderte und der Wilhelm-Wagener-Förderschule vorgesehen. Schulische Kontakte im weiteren Sinne vertiefte Klaus Farber mit drei Lehrerinnen, die beim nächsten Besuch eine Kattowitz-Führung anbieten wollen.

Noch mehr Projekte wurden besprochen und ausgelotet: Wolfgang Leuthe, Leiter der städtischen Grünflächenverwaltung und gleichzeitig Vorsitzender des Refrather Obst- und Gartenbau e.V., schmiedet bereits konkrete Besuchspläne mit seinem Verein. Gabriele Wurm, Vertreterin des Frauenchors Silbertöne, vereinbarte mit ihrer Pszczynaer Sangesschwester Beata Roszmus zwei gemeinsame Konzerte. Und auch wegen des Gegenbesuchs Pszczynaer Bürgerinnen und Bürger in Bergisch Gladbach gibt es auch schon Terminvorstellungen: Eingeladen werden soll für Juni oder September 2015. Ganz sicher wird es in Kürze eine Ausstellung in Bergisch Gladbach geben mit Fotos der Reise und interessanten Informationen über die neuen partnerschaftlichen Beziehungen. Die Bilder werden bereits gesichtet.

Ein herzlicher Dank geht nach den fünf Tagen an alle, die die Gruppe so gastfreundlich empfangen haben, ganz besonders auch an Anna Bramska aus dem Pszczynaer Rathaus, die die Gruppe fürsorglich begleitete. Dank auch an die Stadt Pszczyna selbst, die mehrere Transfers, Führungen, Eintrittsgelder und ein tolles schlesisches Buffet spendierte. Bergisch Gladbach freut sich schon auf den Gegenbesuch!

Der Arbeitskreis zur Partnerschaft mit Pszczyna besteht seit knapp einem Jahr.
Den Vorsitz hat Klaus Farber übernommen. Regelmäßige Treffen, verbunden auch mit gemeinsamem Kochen, sorgen für eine harmonische Atmosphäre und eine gute Grundlage für weitere Aktivitäten. Wer mitmachen will, ist herzlich willkommen. Ansprechpartner ist Klaus Farber (Tel. 02204 65266).

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No TTIP – Veranstaltung in Köln am 11. Oktober

12 Oktober 2014 von Dirk Sonntag

Stopp TTIP – Veranstaltung in Köln auf der Schildergasse am 11. Oktober 2014, dem europaweiten Aktionstag gegen TTIP, CETA, TiSA und die Freihandelsagenda. Besonderes Augenmerk war auf die in Köln vertretene Anwaltskanzlei „luther“ gerichtet. Klaus der Geiger, Pfarrer Mörtter, Tanja Haller, die Pappnasen rotweiß und viele andere hatten in der Fussgängerzone Schildergasse große Resonanz bei den Kölner BürgerInnen. Viele waren bereit, ihre Unterschrift gegen das sogenannte „Freihandelsabkommen“ zu geben. Die neuen Songs der Pappnasen werden im nächsten Kölner Karneval zu hören sein, wo diese Gruppe bereits seit Jahren am Rosenmontagsvorzug teilnimmt.

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AdK Ausstellung bei Kieser-Training

05 Oktober 2014 von Darian Lambert

Am 10. Oktober wird die 11. AdK-Ausstellung bei Kieser-Training in Bergisch Gladbach eröffnet.

Es ist zu einer schönen Tradition geworden, dass Kieser-Training uns seinen lichtdurchfluteten

Wandelgang zur Verfügung stellt, um der Kunst in Bergisch Gladbach einen Platz zu geben.

Zwei unserer Künstlerinnen, nämlich Rosemarie Bruchhausen und Christine Hühne, haben sich ein Thema gesetzt, das besonders gut zum Aufgabengebiet von Kieser passt. Das Thema lautet: „Ruhe und Bewegung“ und trifft damit den tieferen Sinn des Unternehmens. Ruhe und Bewegung sind sowohl für das Körperliche als auch das Geistige die wichtigen Voraussetzungen, Ziele zu erreichen und den Menschen in Balance zu halten.

Lassen wir die Künstlerinnen sprechen:

„Unsere gemeinsame Ausstellung „Ruhe und Bewegung“ zeigt Arbeiten, die unterschiedlicher kaum sein können.

Rosemarie Bruchhausen bearbeitet Steine und haucht ihnen dadurch gewissermaßen Leben ein. Die Form des Steines weckt in Ihr die Idee, was in ihm stecken könnte. Nicht brachial, sondern behutsam und geduldig immer im Dialog mit dem Stein entsteht die Skulptur. Das Resultat sind sehr reduzierte Formen, die eine große, wohltuende Ruhe ausstrahlen.

Ganz im Gegensatz dazu beschäftigt sich Christine Hühne in den hier gezeigten Arbeiten mit Bewegung schlechthin, nämlich mit tanzenden Menschen. Ihre Arbeitssituation ist geprägt von „Sehen, Hören, Fühlen – bis zur Ekstase“ (Wolfgang Mannebach). Die entstehenden (meist) schnellen Skizzen sind Ausdruck dieser flüchtigen Situationen“.
Ausstellungseröffnung: am 10. Oktober 2014 um 19 Uhr 30

Kieser-Training, Odenthaler Straße 19, 5165 Bergisch Gladbach

Dauer der Ausstellung bis zum 23. November 2014

Öffnungszeiten: Mo-Fr 7.30-21.30 Uhr, Sa, So und an allen Feiertagen 9-18 Uhr

Tel.: 02202-247803, web.koerperkunstkultur@adk-gl.de

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Goldener Herbst in der Stadtbücherei

30 September 2014 von Darian Lambert

Längere Entleihfristen und alle Medien zum halben Preis

Die fallenden Temperaturen und das Kleid der Bäume kündigen den Herbst an. Da lässt es sich bei einem spannenden Roman, einem kniffeligen PC-Spiel oder der neuesten Musik-CD auch zu Hause gemütlich verbringen.

Gerade im Herbst, wo auch die Buchmesse in Frankfurt am Main weltweite Besucherströme anzieht, präsentierten Verlage eine Vielzahl von Neuerscheinungen, ob packende Krimis, gefühlvolle Liebesgeschichten, spannende Familiengeflechte oder Wissenswertes aus dem aktuellen Weltgeschehen.

Passend dazu hat die Stadtbücherei jetzt ihr Angebot noch attraktiver gemacht und eine Auswahl für alle Lesefreunde getroffen, die garantiert für jeden Geschmack etwas Passendes bereithält. Neben den klassischen Büchern stehen natürlich auch E-Books, Hörbücher oder Verfilmungen bereit.

Wem die Entscheidung schwer fällt, dem dürfte der Herbstferienrabatt (in der Zeit vom 01.10 bis 18.10.2014) besonders zu Gute kommen. Denn auch Entleihungen mehrerer Medien sind bei diesen Preisen besonders verführerisch. Alle gebührenpflichtigen Medien (Bestseller, Brettspiele, DVDs, CDs und Hörbücher) können zum halben Preis entliehen werden. So gibt es für Langeweile und Nichtstun keine Chance mehr. Zumal der Lesespaß für Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 18 Jahren kostenlos ist.

Das Beste: Neben dem attraktiven Herbstferienrabatt wurden die Leihfristen für Musik-CDs, PC- und Wii-Spiele ab 01.10.2014 auf vier Wochen verlängert. So hat man noch länger Zeit im Lieblingsbuch zu schmökern oder im Wii-Spiel das letzte Level zu erreichen.

Auch ein Bücherflohmarkt am Freitag, den 10. Oktober 2014 in der Zeit von 13.00 bis 19.00 Uhr im forum dürfte die Herzen von Schnäppchenjägern höher schlagen lassen. Denn schließlich dürfen gelesene Bücher neue Liebhaber finden, die sich am Schmökern erfreuen können. Dieses Mal werden besonders viele Klassiker und Bücher von asiatischen Autoren angeboten.

Der Ferienrabatt und die Leihfristenverlängerung gelten auch für das Medien-Angebot in den Büchereien in Bensberg (Schloßstr. 46 – 48) und Paffrath (IGP).

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Nachtfrequenz14 – die lange Nacht der Jugendkultur

23 September 2014 von Darian Lambert

Zwei Konzerte in Bergisch Gladbach und Bensberg

In 59 Städten startet vom 27. auf 28. September 2014 „nachtfrequenz14 – die lange nacht der jugendkultur“. Auch Bergisch Gladbach ist mit zwei Konzerten dabei:

Rock Metal Festival am Samstag, 27.09.2014, um 20 Uhr im Q1, Quirlsberg 1, 51465 Bergisch Gladbach
Der Quirlsberg wird am Samstagabend gerockt, „geheadbangt“ und „geshoutet“. Es wird SEHR laut mit den Metal Bands Aspro Askari, Abyss Within, Capitol punishment und Shapeshifter. Bei Capitol Punishment aus Bergisch Gladbach liegt der Schwerpunkt bei Death Metal. Shapeshifter ist eine Leverkusener Metalcore Band. Die Musiker verstehen, das Publikum mit ihren Stücken mitzureißen. Ihr musikalisches Spektrum reicht von melodischen Liedern bis hin zu Songs, bei denen man sich einfach nur im !Moshpit! sehen will. Bei Abyss Within steht die härtere Gangart von Death Metal, aber auch andere Genres im Vordergrund.
Eintritt ist für alle vier Bands frei. Das Motto lautet: „Kommt vorbei und feiert mit.“

Rock B.A.R. live am Samstag, 27.09.2014, von 19 Uhr bis Mitternacht im Ufo, Jugendkulturhaus der AWO, Kölner Str. 68, 51429 Bergisch Gladbach
Vier mal leidenschaftlicher Rock! Es wird die Vielfalt von Rock Musik zelebriert – von rauen und harten, aber auch besinnlichen oder gar melancholischen Tönen ist alles dabei. Einig sind sich die Dead Eagle, Deserted, Who is Pinski und Katie doesn´t say Hello in ihrer Liebe zur Musik, die sie allesamt auf höchstem spielerischem Niveau bei Liveauftritten ihrem Publikum präsentieren. Ein Konzert zum Mitfreuen und Mitmachen. Eintritt 5  Euro.
Weitere Informationen auch im Internet unter http://www.nachtderjugendkultur.de/.

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Kulturstrolche-Projekt erstmals in Bergisch Gladbach

18 September 2014 von Darian Lambert

2014-09-18-Kulturstrolche-ErwinZweitklässler musizieren, malen und werkeln

„Bruder Jakob, Bruder Jakob, schläfst Du noch?“ – dieses Lied mit Gitarrenbegleitung erklang bereits beim ersten Termin der Kulturstrolche in Bergisch Gladbach. Die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule An der Strunde hatten den Vormittag über viele Musikinstrumente kennengelernt und sichtlich Spaß am ersten Projekttag.

Begegnungen zwischen Kindern und Kultur schaffen – ein ganzes (Grundschul-)Leben lang – das ist das Ziel des Projekts „Kulturstrolche“. Kulturinstitutionen und Künstlerinnen oder Künstler öffnen ihre Tore und laden die Kulturstrolche ein, auch einmal hinter die Kulissen zu blicken.

Ab sofort auch in Bergisch Gladbach. Verschiedene Schulen und Kooperationspartner haben für die nächsten drei Jahre spannende Projekte angedacht.

Als ersten Termin kamen am Mittwoch (17.09.2014) die 2. Klassen der Gemeinschaftsgrundschule An der Strunde in die Städtische Max-Bruch-Musikschule. Musikschulleiter Friedrich Herweg und das Lehrerkollegium teilten die Kinder auf und zeigten ihnen im Rahmen des Instrumentenkarussels wie Cello, Klavier, Gitarre und Co. gespielt werden.

Vom 2. bis zum 4. Schuljahr haben die Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen sieben und neun Jahren die Gelegenheit Kultur auszuprobieren und selbst zu entdecken, was ihnen gefällt und besonders Spaß macht.

Neben dem Kooperationspartner Städtische Max-Bruch-Musikschule, sind auch weitere Einrichtungen aus Bergisch Gladbach bei dem Kulturprojekt am Start:
Kunstmuseum Villa Zanders, Bürgerhaus Bergischer Löwe, Tanzschule Agne-Krauss, Stadtbücherei im forum sowie das Q1 Jugend-Kulturzentrum.

Jürgen Mumdey, Beigeordneter für Schule, Kultur, Bildung und Sport, betonte beim Pressegespräch, dass die Finanzierung der Projektes über das Land ermöglicht wird. „Im Bereich der Freiwilligen Leistungen könnten wir den Kinder dieses Angebot eigentlich nicht machen“, erläuterte der Kulturdezernent. „Kulturrucksack und Kulturstrolche sind für Bergisch Gladbach gute Chancen, dass alle Mädchen und Jungen das Thema Kunst und Kultur kennen lernen. Diese Schnupperangebote sind wichtig, damit vielleicht der ein oder andere sagen kann: ‚Das ist was für mich, das mache ich jetzt mal.‘“

Das Programm in den nächsten drei Schuljahren wird vielfältig sein, bestätigten auch die übrigen Projektpartner. Ob Tanzen oder Videos drehen, Kinobesuch und Leseaktion – die Kinder erwartet drei spannende Jahre.

Auch die beteiligten Grundschulen freuen sich über diese attraktiven Angebote, die die Lehrerschaft parallel zum Unterricht bisher nur sporadisch ermöglichen konnte.

Alles in allem bedeuten die Kulturstrolche also eine Win-Win-Situation für Schulen und Kooperationspartner, Gewinner sind dabei natürlich die teilnehmenden Kinder.
Inhalt des Projektes

Das Projekt „Kulturstrolche“ ist ein Kooperationsprojekt des Kultursekretariats NRW Gütersloh und wird in verschiedenen Städten in NRW in Kooperation mit Schulen und Kultureinrichtungen umgesetzt. Es wird vom Kultursekretariat aus Mitteln des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW gefördert.

Die Idee des „Kulturstrolche-Projektes“:

Jedes Schulkind soll während seiner Grundschulzeit möglichst viele kulturelle Sparten und Kultureinrichtungen vor Ort kennen lernen. Im Klassenverbund oder kleineren Gruppen besuchen die Kinder die Einrichtungen, lernen dort tätige Menschen, ihre Arbeit und die jeweilige Kulturform kennen.
Das Kulturstrolche-Projekt wurde initiiert und konzipiert vom Dezernat für Bildung, Familie, Jugend, Kultur und Sport der Stadt Münster. Mit Beginn des Schuljahres 2008/09 übernimmt das Kultursekretariat NRW Gütersloh – nach einer dreijährigen Pilotphase in Münster – die Projektidee und bietet das Programm seinen Mitgliedskommunen an. Seit dem Schuljahr 2011/2012 fördert auch das NRW KULTURsekretariat Wuppertal das Projekt der Kulturstrolche in seinen Mitgliedskommunen. Ab dem Schuljahr 2014/15 besteht auch für Städte, die sich am Kulturrucksack beteiligen, die Möglichkeit an der Kulturstrolcheförderung durch Landesmitteln zu partizipieren.
Geplante Projekte in Bergisch Gladbach ab 2014/15

Die Projekte bauen über die drei Schuljahre hinweg aufeinander auf und stehen in einem sinnvollen Zusammenhang.

Klasse Projektreihe A Projektreihe B
2 „Wir machen Musik!“·        eine Instrumentenvorstellung in der Musikschule, ·        eine Instrumentenbaustunde oder eine Singstunde in der Grundschule,·        der Besuch von speziellen Kinderkonzerten „Kinder spielen für Kinder“. „Wir malen!“·        Workshop im Museum, ·        KünstlerInnen besuchen die Schulen und setzen die im Museumsatelier begonnene Arbeit in Absprache mit den LehrerInnen fort.·        aus den erarbeiteten Ergebnissen wird eine kleine Projektausstellung in der Städtischen Galerie Villa Zanders durchgeführt
3 „Wir tanzen!“·        Vorbereitung in der Schule – Bewegungsspiele mit Musik ·        Besuch einer Tanzschule,·        Verschiedene Workshops: Ballett, Breakdance usw. „Wir spielen Theater!“·        Ein Blick hinter die Kulissen des Theaters Bergischer Löwe·        Kleiner Workshop mit der THEAS Theaterschule·        Besuch eines Kindertheaters
4 „Wir filmen!“

·        Besuch des Q1 Jugend-Kulturzentrums – Ton- und Medienstudio

·        Video-Produktion: Erlebtes aus den vorangegangenen zwei Kulturstrolchejahren wird „wiederholt“ und gefilmt

·        Kinobesuch in Kinocenter

„Wir lesen und schreiben!“·        Besuch der Bücherei·        Schreib-Workshop: „Was haben wir als Kulturstrolche erlebt“ _ evtl. als Literaturwettbewerb·        Ein kleines Hörbuch über die Kulturstrolche-Geschichten erstellen
danach Kulturrucksackprojekte

Die teilnehmenden Grundschulen
·        Gemeinschaftsgrundschule im Stadtteil Hand mit 3 Klassen
·        Katholische Grundschule in Bensberg mit 2 Klassen
·        Gemeinschaftsgrundschule „An der Strunde“ mit 2 Klassen
·        Gemeinschaftsgrundschule im Stadtteil Gronau mit 2 Klassen
·        Gemeinschaftsgrundschule im Stadtteil Moitzfeld mit 2 Klassen

Kooperationspartner

2014 / 2015:                 Städtische Max-Bruch-Musikschule
                        Kunstmuseum Villa Zanders

2015 / 2016:                Tanzschule Agne-Krauss
                        Bürgerhaus Bergischer Löwe

2016 / 2017:                Stadtbücherei im forum
                        Q1 – Jugend-Kulturzentrum

Förderung

Die Förderung beträgt 600€ pro Klasse / Schuljahr bis zu einem Maximalbetrag von 7.800€ pro Stadt / Haushaltsjahr. Die Förderung kann bis zu 100% der Projektmittel ausmachen, ein finanzieller Eigenanteil ist nicht erforderlich. Darüber hinaus übernimmt das Kultursekretariat NRW Gütersloh für die projektbeteiligen Städte die inhaltliche Beratung und die Betreuung der finanziellen Abwicklung der Landesfördermittel.

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Raten-Gewinnen-Fliegen

Geraten. Gewonnen. Ab in den Süden

17 September 2014 von Darian Lambert

Raten-Gewinnen-FliegenLufthansa belohnt Ratefieber beim Stadt- und Kulturfest

“Raten. Gewinnen. Fliegen!“ Unter diesem Motto stand die diesjährige partnerschaftliche Aktion zwischen der Stadt Bergisch Gladbach und der Lufthansa auf dem Stadt- und Kulturfest.

Zwischen 11.30 und 15.30 Uhr hatten alle erwachsenen Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, einen Europaflug für zwei Personen zu einem Lufthansaziel der freien Wahl ab Düsseldorf zu gewinnen.

Wie das ging? Am gemeinsamen Stand des Pressebüros der Stadtverwaltung und der Lufthansa auf dem Konrad-Adenauer-Platz das Quiz zur Namenspatenschaft richtig lösen und um 16.15 Uhr bei der Live-Verlosung auf der Bühne mit dabei sein.

Jürgen Drissler, Vorsitzender des Fördervereins des Papiermuseums „Alte Dombach“ und Angelika Wagner, Beraterin aus Bergisch Gladbach, hatten das große Glück von Vizebürgermeister Josef Willnecker beim Griff in die gelbe Lufthansa-Losbox gezogen zu werden. Beide hatten im Vorfeld alle fünf Fragen zur Patenschaft zwischen der Stadt und der Lufthansa richtig beantwortet und das Lösungswort „DAIGS“, die individuelle Kennung des auf den Namen „Bergisch Gladbach“ getauften Airbus 340-300, auf ihrer Aktionskarte stehen.

Jetzt entschied nur noch eine Schätzfrage über Fliegen oder Überraschungspreis. „Wie viele Flugstunden ist die Bergisch Gladbach bereits in der Luft gewesen“? Anspannung und fragende Gesten in den Gesichtern beider Finalisten. Jürgen Drissler wagte zuerst eine Schätzung. „100.000“ riet der 76-jährige, der auch das Gesamtexportgeschäft der Firma Zanders über 22 Jahre lang leitete. Die zweite Finalistin hatte nun die komfortable Situation, hierauf reagieren zu können. Die 51-jährige entschied sich für 100.100 Flugstunden. „72.171 Flugstunden lautet die richtige Antwort“, gab der 32-jährige zu Protokoll, der die Aktion im Namen der Stadt zusammen mit Marine-Estelle Stopp von Lufthansa begleitete.

Damit stand fest, dass Jürgen Drissler gewonnen hatte. „Ich kann es noch gar nicht glauben, ich habe noch nie etwas gewonnen“, freute er sich und gab an, im nächsten Jahr mit seiner Frau zusammen wahrscheinlich in den Süden Europas fliegen zu wollen. Auch die zweitplatzierte Angelika Wagner war über den Überraschungspreis, eine vollgepackte Tasche mit  Strandtuch, Kofferwaage, Kofferband, Schlüsselanhänger, Notizbuch und Kugelschreiber, nicht enttäuscht. „Ich finds super, dass ich mitmachen und sogar auf die Bühne durfte“, freute sie sich.

Beide Finalisten strahlten als Josef Willnecker den Preis übergab. „Ich möchte mich im Namen der Stadt Bergisch Gladbach für die jahrelange exzellente Zusammenarbeit mit der Lufthansa bedanken“, betonte er. Auch Marine-Estelle Stopp lobte die Zusammenarbeit mit der Partnerstadt. „Wir freuen uns auch in Zukunft auf weitere gemeinsame Aktionen.“

Nach den Aktionen „Dein Gesicht für die Stadt“ im Jahr 2011 und „Kunst beflügelt“ im Jahr 2012 ist „Raten. Gewinnen. Fliegen!“ bereits die dritte Aktion, die im Rahmen der Flugzeugpatenschaft auf dem Bergisch Gladbacher Stadt- und Kulturfest veranstaltet wird.

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201409_Plakat_Edda_Jenden

Ausstellung “Reflexion” von Edda Jende

15 September 2014 von Darian Lambert

201409_Plakat_Edda_JendenDie Bergisch Gladbacher Künstlerin Edda Jende stellt aktuell in der Franz Liszt Akademie aus. Die Ausstellung ist von September bis November 2014 während der Konzerte zu besichtigen.

Internationale Franz Liszt Akademie Refrath
Wilhelm-Klein Str.18-20
51427 Bergisch Gladbach/Refrath
Tel.02204-481065
www.franzliszt-akademie.de

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Kulturstrolche-Projekt erstmals in Bergisch Gladbach

12 September 2014 von Darian Lambert

Zweitklässler musizieren, malen und werkeln

Kein Museumskeller, keine Theatergarderobe, kein geheimes Bibliotheksarchiv ist vor ihnen sicher. Die Kulturstrolche sind überall – vor und hinter den Kulissen.

Begegnungen zwischen Kindern und Kultur schaffen – ein ganzes (Grundschul-)Leben lang – das ist das Ziel des Projekts „Kulturstrolche“. Kulturinstitutionen und Künstlerinnen oder Künstler öffnen ihre Tore und laden die Kulturstrolche ein, auch einmal hinter die Kulissen zu blicken.

Ab sofort auch in Bergisch Gladbach. Verschiedene Schulen und Kooperationspartner haben für die nächsten drei Jahre spannende Projekte angedacht, die beim Pressetermin am Mittwoch, 17. September 2014, in der Max-Bruch-Musikschule ab 11:30 Uhr vorgestellt werden. Musikschulleiter Friedrich Herweg und das Lehrerkollegium haben Zweitklässler der GGS An der Strunde an diesem Tag eingeladen, im Rahmen des Instrumentenkarussels Cello, Klavier, Gitarre und Co. kennenzulernen.

Vom 2. bis zum 4. Schuljahr haben Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit Kultur auszuprobieren und selbst zu entdecken, was ihnen gefällt und besonders Spaß macht.

Neben Vertreterinnen und Vertretern der Grundschulen, werden auch Abgesandte der Kooperationspartner Städtische Max-Bruch-Musikschule, Kunstmuseum Villa Zanders, Bürgerhaus Bergischer Löwe, Tanzschule Agne-Krauss, Stadtbücherei im forum, Q1 Jugend-Kulturzentrum erwartet. Zudem erläutert der Beigeordnete für Schule, Kultur, Bildung und Sport, Jürgen Mumdey, bei der Auftaktveranstaltung, welche Bedeutung das Kulturstrolche-Projekt aus Verwaltungssicht hat.

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