Archiv | Kultur

Avi-Primor

Israelischer Ex-Botschafter Avi Primor liest „Süß und ehrenvoll“

07 November 2013 von Darian Lambert

„Süß und ehrenvoll“
Israelischer Ex-Botschafter Avi Primor liest und referiert im Bensberger Ratssaal

Avi Primor, ehemaliger israelischer Botschafter in Deutschland, gastiert in Bensberg. Auf Einladung der Buchhandlung Funk stellt Primor seinen ersten Roman „Süß und ehrenvoll“ am Donnerstag, 28. November 2013, 19.30 Uhr im Bensberger Ratssaal vor. Avi Primor gilt als politisches und intellektuelles Schwergewicht. Buchhändlerin Almut Al-Yaqout – seit 1984 Inhaberin der Buchhandlung Funk — holt ihn zum zweiten Mal nach seinem Besuch Ende der 90er Jahre nach Bensberg.

Es erwartet den Besucher keine Lesung im klassischen Sinne. Primor wird unter anderem Einblicke geben in die Recherchearbeit, die ihn nach Jerusalem, Bordeaux und Frankfurt führte, wird sicher auch den I. Weltkrieg als Teil jüdischer Geschichte thematisieren. Moderieren wird den Abend WDR-Journalist Thomas Nehls.

„Avi Primor selbst ist eine faszinierende, sympathische Persönlichkeit, ein Diskussionsgenie“, so Almut Al-Yaqout. „Ich kann mich gut an seinen ersten Besuch erinnern. Mit Polizeischutz und Bodyguards kam er an, ein Lächeln auf dem Gesicht, er schaute keinen direkt an und hatte doch alle im Blick. Er imponierte wirklich allen – vor allem, weil er trotz Holocaust, in dem er selbst einen Teil seiner Familie verlor, zu politischen und gesellschaftlichen Themen sachlich referieren kann.“

„Süß und ehrenvoll“ …

…ist ein extrem gut recherchiertes Buch, das konkrete historische Ereignisse in private Handlungsstränge einbettet. Der Holocaust wird nicht thematisiert. Auch wenn dem Leser klar wird, dass es für Juden schon in den 10er Jahren des 20. Jahrhunderts vergebene Liebesmüh war, sich im Ringen um Anerkennung fürs Vaterland zu opfern und diese dann schlussendlich doch nicht zu erhalten.

Avi-Primor

Avi Primor – Foto: Olivier Favre

 

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Interkulturelles Filmfestival „Nahaufnahme“ vom 17. bis 23. November 2013

07 November 2013 von Darian Lambert

Ein Schwein als Auslöser eines internationalen Konflikts, der Metzgerssohn, der kein Blut sehen kann, oder der Basketballcoach, der aus der Finanznot heraus ein unerwartet erfolgreiches schwarzes Team zusammenstellt – das sind einige der heiteren, spannenden oder sozialkritischen Themen, die im diesjährigen Interkulturellen Filmfestival „Nahaufnahme“ auf die Kinoleinwand kommen. Schon zum dritten Mal beteiligt sich Bergisch Gladbach an der Veranstaltungsreihe zum großen Themenfeld Migration und Integration, die von Montag, dem 17. bis Samstag, dem 23. November 2013 an mehreren Plätzen im Stadtgebiet stattfindet.

Die Projektleitung liegt bei der Integrationsbeauftragten und dem Kulturbüro der Stadt Bergisch Gladbach. So international die Beiträge, so vielfältig auch die Kooperationspartner, die sich am Filmfestival beteiligen: die Brunotte Filmtheater GmbH, das Seniorenbüro, der Caritas-Fachdienst für Integration und Migration, amnesty international, das UFO Jugendkulturhaus, das Q1 Jugend-Kulturzentrum, der Krea-Jugendclub, die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus, der TV Herkenrath, das Theater im Puppenpavillon und das Kultkino Rhein-Berg, veranstaltet von FRANZZ, dem Bergischen Löwen und der Brunotte GmbH. Als Spielorte stehen das Kino-Center Schlosspassage, der Bensberger Puppenpavillon, das Bürgerhaus Bergischer Löwe und erstmalig das UFO-Jugendkulturhaus der AWO zur Verfügung. Gefördert wird das Filmfestival durch das Landesministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport; finanziell unterstützt wird das Projekt weiterhin u.a. durch die Kultur- und Umweltstiftung der Kreissparkasse Köln und die Bensberger Bank.

Talk mit Experten und Prominenten

Das Besondere: Nicht nur die reine Filmvorführung steht an den fünf Veranstaltungstagen im Mittelpunkt. Anschließend finden jeweils Talkrunden statt, in denen Fachleute oder prominente Gäste über die aktuelle Situation in Bergisch Gladbach sprechen: Wie steht es um das Verhältnis zwischen Alt und Jung in unserer Stadt? Was bedeutet es, hier mit doppelter Staatsangehörigkeit zu leben? Welche Rolle spielt der Sport beim Thema Integration? Am Freitag gibt es im UFO-Jugendkulturhaus nach der Talkrunde sogar Live-Musik und eine Tanzperformance.

Vize-Bürgermeisterin Ingrid Koshofer und der Vorsitzende des Bergisch Gladbacher Integrationsrates, Bülent Iyilik, werden das Filmfestival am 17. November um 15.00 Uhr im Kino-Center Schlosspassage eröffnen; im Anschluss wird der Film „Le Havre“ im Rahmen  des Seniorenkinos gezeigt, der von der Begegnung eines alten Buchautors und eines Flüchtlingsjungen in der französischen Hafenstadt handelt. An den folgenden Tagen werden die Filme „Die Farbe des Ozeans“, „Spiel auf Sieg“, „Salami aleikum“ und „Das Schwein von Gaza“ gezeigt.

Freie Vorführungen für Kindergärten und Schulen

Im Puppenpavillon wird für die Kleinsten das Bühnenstück „Ist Gelb die schönste Farbe der Welt?“ gleich viermal aufgeführt; Kindertagesstätten können sich anmelden und erhalten freien Eintritt, gefördert durch „Bürger für uns Pänz“ (Tel 02204 54636). Auch zu den Abendfilmen bietet die Brunotte GmbH vormittags kostenfreie Schulvorstellungen an (Tel. 02204 40090010) – Ausnahme: Salami aleikum im UFO – hier kann keine Sondervorführung stattfinden.

Regionales Ereignis

Zum Filmfestival „Nahaufnahme“ gibt es auch ein Programmheft, das in den Stadthäusern und den Veranstaltungsorten ausliegt. Darin findet man nicht nur die Bergisch Gladbacher Veranstaltungen, denn das Filmfestival präsentiert sich als regionales Ereignis: Parallel finden auch im Rhein-Sieg-Kreis Filmabende statt. Die teilnehmenden Kinos der Gemeinden Eitorf, Hennef, Troisdorf, Sankt Augustin, Siegburg und Wachtberg bringen weitere interessante Beiträge zum Thema Migration und Integration auf die Leinwände.

2013-11-06-NahaufnahmePlaka

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Film über Max Bruch und Maria Zanders in der 7. Bergisch Gladbacher Filmnacht

06 November 2013 von Darian Lambert

„Harmonie im Geiste“
Der Film über Max Bruch und Maria Zanders läuft in der 7. Bergisch Gladbacher Filmnacht

Meine Sehnsucht nach Gladbach und dem Igeler Hof ist oft geradezu krankhaft, und ich weine innerlich blutige Tränen, dass ich nicht mehr dahin kann“. So drückte der in Berlin lebende Komponist Max Bruch als alter Mann seine Gefühle für Bergisch Gladbach aus.

Der Dokumentarfilm „Harmonie im Geiste“ des Film-Video-Club Bergisch Gladbach (FVC) über Max Bruch und Maria Zanders war zweimal bereits in der Stiftung Zanders im Rahmen des „Max Bruch Musik-Festivals 2013“zu sehen. Er skizziert den Komponisten und seine große Gönnerin Maria Zanders, zwei Menschen, die sich trotz ihrer so unterschiedlichen Herkunft geistig sehr nahe waren.

Nunmehr steht der Film im Mittelpunkt der „Siebten Bergisch Gladbacher Filmnacht“, die am Freitag, den 15. November wieder im Haus Buchmühle in Kooperation mit der Volkshochschule stattfindet.

Selbstverständlich bietet die Filmnacht weitere Höhepunkte. Dazu gehören „Altay – Land unter dem Mond“, eine faszinierende Reisereportage aus der mongolischen Steppe. Die Mönchengladbacherin Michaela Pfeiffer vermittelt darin Eindrücke, die man bisher so noch nicht gesehen hat. Nicht umsonst ist dieser Film beim bundesweiten Filmfestival „Reisefilm“ mit einer Goldmedaille belohnt worden, lief auf den Deutschen Filmfestspielen, erhielt den Dortmunder Filmpreis und weitere Auszeichnungen.

Der Spielfilm „Stillen“ von Marcus Siebler erhielt auf den diesjährigen Weltfilmfestspielen „Unica 2013“ in Österreich eine Goldmedaille und den Ehrenpreis der UNESCO; ausgezeichnet wurden dort weitere fünf deutsche Beiträge, die alle auf dem Programm der diesjährigen Filmnacht stehen.

Kurz: Es wird eine Auswahl der besten nichtkommerziellen Kurzfilme des Jahres 2013 gezeigt, von denen die meisten auf den Deutschen Filmfestspielen 2013 in Jülich liefen. 

Das Genre „nichtkommerzieller Kurzfilm“ hat ein hohes technisches und künstlerisches Niveau. Meist sind diese Arbeiten nur einem Nischenpublikum bekannt, weder im Fernsehen noch in den Kinos sind sie zu finden. Die „Filmnacht“ möchte hierfür werben und wendet sich an Filmliebhaber, Kulturinteressierte oder einfache Nachtbummler.

Die Veranstaltung findet am 15. November ab 19.00 Uhr in der Volkshochschule Bergisch Gladbach (Buchmühlenstr. 12) statt. Der Einlass ist frei und bis 23.30 Uhr jederzeit möglich.

Das Programm findet sich auf der Internetseite des Film-Video-Clubs www.fvc-gl.de

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ART.FAIR Kunst für jedes Budget

03 November 2013 von Darian Lambert

In der 11. Auflage zeigte die Kölner Kunstmesse ART.FAIR Kunst für jedes Budget. Galerien von Bergisch Gladbach bis Barcelona präsentierten moderne und aktuelle Kunst für jedes Budget. Bisher waren Künstler und Galerien aus Rhein-Berg nur spärlich auf den Kunstmessen in Köln vertreten. Der diesjährige  Publikumserfolg bietet auch für das nächste Jahr ein großes Potenzial für Aussteller und Kunstinteressierte.

https://de-de.facebook.com/ART.FAIRcologne

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Junge Artisten beim Circus Sperlich – Aufführung am 2. November

29 Oktober 2013 von Darian Lambert

Eine Woche lang Ferienvergnügen für die Pänz und zum Schluss der Auftritt vor großem Publikum: Der „Circus Gerhard Sperlich“ hat seine Zelte in unserer Stadt aufgeschlagen, und zwar auf dem Schulgelände der Gemeinschaftsgrundschule Bensberg an der Karl-Philipp-Straße. Seine Stars bringt der Circus nicht selbst mit, sondern die sind 8 bis 12 Jahre alt und werden eine Woche lang ausgebildet, bevor am Samstag, dem 2. November um 11.00 Uhr die große Show steigt.

Wie auch schon in den vergangenen Jahren in Gronau und Hand können sich wieder bis zu 75 Kinder in den Bann der Zirkuswelt ziehen lassen. „Circus Sperlich“ ist ein Ferienprojekt für Kinder und wird vom Netzwerk Bergisch Gladbach, in diesem Fall vom Teilnetzwerk Wohnpark Bensberg, organisiert. Federführend agieren dabei die Sportjugend des Kreissportbundes und der Montessori Elternverein e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Bergisch Gladbach sowie den Bensberger Grundschulen. Die VR-Bank Bergisch Gladbach und die Bensberger Bank unterstützen das Projekt mit insgesamt 1.000 Euro.

Gemeinsam mit den Profis vom „Circus Gerhard Sperlich“ studieren die Kinder eine Woche lang ihre Kunststücke ein, die sie vor großem Publikum in der Manege bei der Premiere am Ende der Ferienwoche aufführen werden: Akrobatik, Zauberei, Seiltanz, Pferdedressur, auch Clowns und Fakire werden zu bestaunen sein. Auch Tiere zum Streicheln dürfen bei dem Projekt nicht zu kurz kommen. Im Zirkus gibt es neben Tauben auch Ponys, Ziegen und Kaninchen.

Am letzten Herbstferiensamstag, 02. November, 10.30 Uhr (Einlass) treten die Kinder aus den umliegenden Stadtteilen dann im großen Zirkuszelt auf dem Schulhof der Gemeinschaftsgrundschule Bensberg, Karl-Philipp-Straße 16, auf.

Bei den vom Netzwerk Bergisch Gladbach initiierten Aktivitäten handelt sich um Maßnahmen und Angebote, die das Zusammenwirken von Menschen in den Stadtteilen fördern und im Speziellen die größere Teilhabe von Kindern zum Ziel haben. Besonders die Organisation von Aktionen, die die Einbeziehung von Kindern aus nicht einfachen Verhältnissen ermöglichen, die auch bewusst nicht „alltäglich“ sein sollen, ist das Hauptanliegen des Netzwerks. Das Projekt „Circus Sperlich“ ist ein Paradebeispiel für diesen Ansatz.

Eintrittskarten für die Zirkusaufführung gibt es direkt beim Zirkus auf dem Schulhof, den Koordinatoren beim Kreissportbund oder bei Uwe Tillmann von der Stadt Bergisch Gladbach, den Sie unter der Telefonnummer 02202/14-2321 erreichen.

CircusSperlich

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Bergisches Museum soll auf „neue Füße“ gestellt werden

10 Oktober 2013 von Darian Lambert

Verwaltungsvorstand spricht sich für die Neukonzeptionierung des Bergischen Museums für Bergbau, Handwerk und Gewerbe aus

Es befindet sich im Herzen von Bensberg und führt ein Schatten-Dasein: das „Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe“. Wer etwas über die Bergbau-Geschichte der Region wissen möchte, kann sich hier seit über 30 Jahren informieren. Und auch die historischen Bauten im Garten des Museums spiegeln die Handwerks-Kultur der letzten Jahrhunderte wieder.

Doch leider hat das Museum über die Zeit seit seiner Errichtung an Attraktivität verloren. Neu-Investitionen waren lange Zeit unter anderem auch aus Haushaltsgründen nicht möglich. Doch nun soll sich vieles ändern: Aktion statt Stillstand, das ist der Wunsch der Verwaltung für die nächsten drei Jahre. Und daher soll noch in diesem Jahr mit Hilfe der politischen Gremien das Projekt auf den Weg gebracht werden.

Urbach: „Dank an alle Beteiligten!“

Bürgermeister Lutz Urbach und sein Verwaltungsvorstand haben sich heute dafür ausgesprochen, die Vorlage aus dem Fachbereich Kultur an die jeweiligen Ausschüsse für die Sitzungen im Dezember weiterzuleiten. Konkret ist geplant, über drei Jahre das Museum im Rahmen eines Projektes rundum neu zu gestalten.

„Ich freue mich, dass nun die Dinge auf einem guten Weg sind“, zeigt sich Bürgermeister Lutz Urbach erleichtert. „Mein Dank gilt allen Beteiligten, die an der Projektentwicklung mitgewirkt haben und sich auch in den nächsten wichtigen drei Jahren engagieren werden. Nur so kann zur Zeit gutes Kulturmanagement in unserer Stadt funktionieren.“

Viele Projekt-Förderer engagieren sich

Projektpartner und Geldgeber sind dabei die Stadt Bergisch Gladbach, der Förderverein des Bergischen Museums, der Landschaftsverband Rheinland, die Bethe-Stiftung, die Bensberger Bank sowie private Sponsoren mit geldwerten Leistungen. Das Gesamtvolumen der Investition im Zeitraum 2013 bis 2016 beträgt 139.000 Euro.

Finanzplan steht

Inhaltlich soll ein Projektleiter mit der Aufgabe betraut werden, die Ausstellung moderner zu gestalten, das Museum multimedial aufzustellen und attraktive Museumsangebote zu entwickeln.

Die Förderer des Projektes sollen sich mit unterschiedlichen Kosten an der Finanzierung beteiligen. So sollen seitens der Stadt Bergisch Gladbach 45.000 Euro über Einsparungen im Museumsbereich fließen. Zum einen fällt die Miete für das Depot Birkerhof weg. Zum anderen erübrigt sich der Zuschuss an den Förderverein und wird direkt in das Projekt-Budget eingezahlt. Außerdem kann die Stadt weitere 7.500 Euro als Zuschuss aus der Kulturförderung erbringen. Wichtig ist festzustellen, dass keine zusätzlichen städtischen Mittel eingesetzt werden. Der Korridor der freiwilligen Leistungen wird durch dieses Projekt nicht erhöht.
Die Mittel für 2014 wurden in den Haushalt eingestellt und stehen nach Haushaltsbeschluss und Freigabe des Haushalts zur Verfügung. Um das Projekt und die Geldzuflüsse von Dritten zu sichern, muss der Rat auch für 2015 und 216 die Mittel zur Verfügung stellen und sich durch den vorliegenden Beschluss entsprechend binden.

Ein weiterer großer Geldgeber ist der Landschaftsverband Rheinland. Der Kulturausschuss des LVR hatte vor kurzem die beantragten 40.000 Euro für das Projekt „Neukonzeptionierung des Bergischen Museums“ bewilligt.

Der Förderverein des Museums sowie die Bethe-Stiftung beteiligen sich jeweils mit 15.000 Euro, die Bensberger Bank investiert 3000 Euro.

Zudem gehen die Planer von geldwerten Sponsorenleistungen in Höhe von 13.500 Euro aus, so dass über die drei Jahre insgesamt 139.000 Euro erwirtschaftet werden könnten. Weitere Sponsoren sind natürlich gerne gesehen.

Neue Öffnungszeiten:

Gleichzeitig plant der Förderverein des Museums, dem der Aufsichts – und Kassendienst obliegt, neue Öffnungszeiten:

Öffnungszeiten geplant (ab 2014)
Montag:                        geschlossen
Dienstag bis Freitag:        10:00 Uhr bis 13:30 Uhr
Samstag und Sonntag:        11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Feiertag:                        11:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Zur Kenntnis:
Öffnungszeiten aktuell:
Montag:                        geschlossen
Dienstag bis Freitag:        10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Samstag und Sonntag:        11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Feiertag:                        wie am jeweiligen Wochentag

Sonderveranstaltungen, historische Unterrichtsstunden und Museumsführungen sind weiterhin nach Voranmeldung auch nachmittags möglich.

Der Grund für die Reduzierung der Stunden ist, dass durch mehrjährige Betriebserfahrung festgestellt wurde, dass unter der Woche nachmittags ab 13:30 Uhr nur sehr selten Museumsbesuche stattfinden.

Zusatz-Information:

Das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe in Bensberg, 1928 auf Grund einer bürgerschaftlichen Initiative gegründet, ist das Museum, das sich mit der Geschichte von Bergbau, Handwerk und Gewerbe im Raum der Stadt Bergisch Gladbach beschäftigt. Das Museumskonzept, das der städtische Rat am 20.03.1980 verabschiedet hat, legte den Umbau vom Heimatmuseum zu einem Bergbaumuseum fest. Letztendlich wurde das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe daraus. Damit deckt dieses Museum einen wichtigen Teil der Wirtschaftsgeschichte unseres Raumes ab.

Die Geschichte der Papierproduktion, die die Wirtschaftsgeschichte der alten Stadt Bergisch Gladbach prägte, wird in der „Papiermühle Alte Dombach“ dargestellt. Dieses Industriemuseum wird vom LVR betrieben. Das wirtschaftsgeschichtliche Pendant für die alte Stadt Bensberg steht im gleichnamigen Ortsteil und befindet sich in kommunaler Trägerschaft.

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Ausstellung über den Komponisten Max Bruch (1838-1920)

09 Oktober 2013 von Darian Lambert

Bergisch Gladbach als Inspiration

Ausstellung-Max-BruchIm Kulturhaus Zanders in Bergisch Gladbach wird am Sonntag, den 13. Oktober 2013 um 11.30 Uhr eine Ausstellung über den Komponisten Max Bruch (1838-1920) eröffnet. Der im Kölner Richmodishaus geborene Wunderknabe verbrachte schon als Kind seine Sommerferien in Bergisch Gladbach und kehrte als berühmt gewordener Komponist immer wieder gerne dorthin zurück. Die Ausstellung thematisiert die Beziehungen Bruchs zu Bergisch Gladbach und zur bergischen Landschaft, in der der Künstler die Inspiration zu zahlreichen Kompositionen fand.

Eine langjährige Freundschaft verband Bruch mit der Bergisch Gladbacher Papierfabrikantin Maria Zanders (1839-1904), die ihn unterstützte und förderte und in deren 1874 erbauter Villa er häufig zu Gast war. Viele seiner Werke entstanden auf dem etwas außerhalb der Stadt über dem Strundetal gelegenen Igeler Hof, wo Spaziergänge durch die angrenzenden Wälder seine schöpferische Arbeit unterbrachen und befruchteten. Die Ausstellung zeigt neben Fotos, handschriftlichen Briefen, Originaldokumenten und Notenmanuskripten als Faksimile auch  Seiten eines erst vor wenigen Monaten in Frankfurt am Main wiederentdeckten Streichquartetts, das Bruch als Vierzehnjähriger in Bergisch Gladbach geschaffen hatte.

Ihre Wertschätzung für den Komponisten drückte die Stadt Bergisch Gladbach 1918 mit der Verleihung der Ehrenbürgerschaft aus. Die Ausstellung, die auch das Nachleben Bruchs in Bergisch Gladbach thematisiert, ist Teil des großen, von dem Verein Musik- und KulturFestival GL zum 175. Geburtstag des Künstlers in Bergisch Gladbach organisierten Max Bruch Musik-Festivals, das eine Vielzahl von Konzerten und Veranstaltungen im Jahr 2013 umfasst. Erarbeitet wurde die Schau von der Stiftung Zanders – Papiergeschichtliche Sammlung und vom Stadtarchiv Bergisch Gladbach. Der Musikwissenschaftler Dr. Roman Salyutov war beratend tätig und wird bei der Eröffnungsfeier am Sonntag, den 13. Oktober 2013 um 11.30 Uhr den Einführungsvortrag halten. Als Sponsorin und Unterstützerin engagiert sich die VR Bank eG Bergisch Gladbach, in deren Hauptfiliale an der Hauptstraße 186 parallel dazu auch eine Begleitausstellung stattfindet.

Geöffnet ist die Ausstellung „Bergisch Gladbach. Ein Ort für Max Bruch“ im Kulturhaus Zanders an der Hauptstraße 267-269 vom 13. Oktober 2013 bis zum 17. November 2013 jeweils dienstags, donnerstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung unter Telefon 02202-152060. Zur Ausstellung erscheint eine Begleitbroschüre, die zum Preis von 3 Euro im Kulturhaus Zanders, in der VR Bank und im Stadtarchiv erhältlich ist. Für Schulklassen können künstlerische Workshops unter Telefon 02202-142356 oder 142334 vereinbart werden. Diese Workshops, die pro Teilnehmer 4 Euro kosten, werden vom Galerie+Schloss e.V. in Bergisch Gladbach unterstützt.

Bergisch Gladbach, den 09.10.2013
Ansprechpartner:
Musik- und Kultur-Festival GL e.V., Friedrich Herweg, Tel. 02202 2503711
Stiftung Zanders, Magdalene Christ, Tel. 02202 152060
Stadt Bergisch Gladbach, Stadtarchiv, Dr. Albert Eßer, Tel. 02202 142208

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Angebote für Mädchen in Bergisch Gladbach, Kürten, Rösrath und Overath

08 Oktober 2013 von Darian Lambert

Am 11. Oktober 2013 findet der zweite Weltmädchentag statt. Zu diesem Anlass veröffentlicht der Arbeitskreis Mädchen und junge Frauen, der sich in Bergisch Gladbach gegründet hat eine Angebotsliste, die sich an Mädchen/junge Frauen richtet. Der Arbeitskreis Mädchen/junge Frauen besteht seit Ende 2011. Darin vertretene Organisationen sind: Mädchenberatungsstelle, Frauenbüro Bergisch Gladbach, AWO Jugendberatung, Jugendkulturhaus UFO, Jugendwerkstatt, Gleichsstellungsbeauftragte Rösrath, Gleichstellungsstelle des Rheinisch Bergischen Kreises, Jugendamt Bergisch Gladbach, Jugendhilfebüro Kürten, Martin-Luther-King Schule Rösrath, Projekt „Stand up“ der gl-Service gGmbH, RAA des Rheinisch Bergischen Kreises. Für dieses Jahr bestand die Zielsetzung, attraktive Angebote für Mädchen/junge Frauen die in verschiedenen Institutionen angeboten werden, zusammen zu stellen. Diese Angebotsliste enthält Angebote zu verschiedenen Themenbereichen wie Freizeit, Sport, Beratung, Notsituationen, Berufliche Angebote & Bildungsangebote und Gesundheit. „Wir wollen sicherstellen, dass die veröffentlichten Angebote top aktuell sind, darum haben wir uns für die Veröffentlichung über Plakate und Visitenkarten mit QR-Code entschieden.“ Erläutert Lena Ueberberg von der Mädchenberatungsstelle Bergisch Gladbach. „Ein Dankeschön an das Mädchenprojekt des KREA Jugendclubs, die das Foto fürs Plakat zur Verfügung gestellt haben“, freut sich Lena Ueberberg.

In der letzten Woche wurden die Plakate an die Schulen, Jugendzentren, Beratungsstelle, Jugendämter etc. verschickt, um die Angebotsliste für Mädchen/junge Frauen zugänglich zu machen.

Anlässlich des internationalen Weltmädchentags werden die zusammengestellten Angebote für Mädchen und junge Frauen veröffentlicht. Der Weltmädchentag ist aus der Kampagne „because i am a girl“ von Plan, der internationalen Kinderhilfsorganisation heraus entstanden. Mit dieser Kampagne soll die Welt von Mädchen und jungen Frauen gerechter gestaltet werden und die Gleichberechtigung gefördert werden.

Ansprechpartnerin für Rückfragen:

Michaela Fahner
Stadt Bergisch Gladbach, Gleichstellungsstelle/Frauenbüro
Tel. 02202 142648
E-Mail m.fahner@stadt-gl.de

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„Bergische onleihe“ – eBooks & Co. jetzt auch in der Stadtbücherei Bergisch Gladbach

07 Oktober 2013 von Darian Lambert

Romane, Kochbücher, Reiseführer, aktuelle Zeitschriften und Hörbücher für große oder kleine Leute rund um die Uhr und überall abrufbar – gibt es nicht! Doch, gibt es: Ab dem 14. Oktober bekommen die klassischen Medien der Stadtbücherei digitale Unterstützung, denn das Angebot wird um eBooks, eAudios, ePaper und eVideos erweitert.

Hinter dem Begriff „onleihe“ verbirgt sich die Möglichkeit, digitale Medien wie Hörbücher, Musik, Filme oder E-Books über das Internet per Download für einen begrenzten Zeitraum von der Stadtbücherei „ausleihen“ zu können. Ein gültiger Bibliotheksausweis genügt, um sich die angebotenen Medien kostenlos herunterzuladen.

Die Handhabung ist ganz einfach…
wenn man zunächst im Medienangebot unter www.bergische-onleihe.de stöbert, dann die ausgewählten Medien herunterlädt und damit ausleiht. Dazu ist natürlich ein PC oder ein mobiles Gerät wie EBook-Reader, Mp3-Player, Tablet-PC oder Smartphone notwendig. (Anmerkung: Die EBook-Reader müssen das Format „ePub DRM“ unterstützen; dies trifft nicht auf den Amazon Kindle zu.)
Für Vergessliche ist die Tatsache praktisch, dass keine Versäumnisgebühren entstehen, denn nach Ablauf der Frist kann die Datei nicht mehr aufgerufen werden.

Die „onleihe“ ist ein bergisches Angebot,
und die Stadtbücherei Bergisch Gladbach ist eine von sieben Bibliotheken der Kreise Rhein-Berg und Oberberg; sie hat zudem die Projektleitung. Hier wie auch in Burscheid, Leichlingen, Radevormwald, Rösrath, Waldbröl und Wiehl ist ab Mitte Oktober der neue Service unter dem gemeinsamen Portal frei geschaltet. Der offizielle Start der „Bergischen onleihe“ erfolgt am Montag, 14. Oktober 2013, um 14.30 Uhr in der Hauptstelle der Stadtbücherei Bergisch Gladbach durch Bürgermeister Lutz Urbach. Im Anschluss erfolgt eine Demonstration des neuen Angebots.

Informationen zu Leseformaten- und geräten sowie zum Ausleihverfahren enthält der Flyer „Digitale Medien immer und überall!“, der in den teilnehmenden Büchereien ausliegt (s. auch Anlage der Mail).

Wie wird  die „Bergische onleihe“ finanziert?

Das Land Nordrhein-Westfalen, genauer das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, bezuschusst dieses neue Angebot in erheblichem Maße. Die Investitionen für die einzelnen angeschlossenen Kommunen sind unterschiedlich, je nach Einwohnerzahl (je mehr Einwohner, desto höher sind die Einrichtungskosten) und je nachdem, welche Anschaffungen im Einzelnen finanziert werden mussten. In Bergisch Gladbach wurden knapp 19.000 € investiert, davon übernahm das Land 80 %.

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kunst-tut-gut

„Kunst tut gut“ – die Benefiz-Kunstauktion

27 September 2013 von Darian Lambert

Donnerstag 10. Oktober 2013, in der Städtische Galerie Villa Zanders

Im Rheinisch-Bergischen sind aller guten Dinge „11“: In diesem Jahr findet die Bergisch Gladbacher Benefiz-Kunstauktion zum elften Mal statt. Ein jeckes Jubiläum – aber mit ernsthaftem Inhalt, denn „Kunst tut gut“ schlägt eine wertvolle Brücke von der Kultur zum guten Zweck. Schon viele soziale Einrichtungen haben von den Spendenerlösen der versteigerten Werke profitiert, und gleichzeitig schätzen Kunstfreunde die jährliche Kunstauktion mit Werken regionaler Künstlerinnen und Künstler.

In diesem Jahr liegt der Termin der Kunstauktion früher als gewohnt: Am Donnerstag, 10. Oktober 2013, gehen die Kunstwerke für den guten Zweck unter den Hammer: Start der Auktion ist um 20.00 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr. Doro Dietsch und Sylvia Zanders werden kompetent und charmant durch die Veranstaltung führen.

Zur Versteigerung – und auch zur Vernissage (Freitag, 4. Oktober) und der einwöchige Ausstellung der Exponate (bis 10. Oktober) – laden die Veranstalter in die städtische Galerie Villa Zanders ein. Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 14.00 bis 20.00 Uhr, So 11.00 bis 18.00 Uhr. Auch im Internet können die Kunstwerke besichtigt werden: www.kunst-tut-gut.info

kunst-tut-gut
Die Werke…

der Auktion – rund 40 sind es – stammen aus den Werkstätten und Ateliers 23 bergischer Künstlerinnen und Künstler. Der Dank des Organisationsteams und der Stadt geht an viele engagierte Künstlerinnen und Künstler, die ihre Werke zunächst einer Jury präsentierten. Nach einer Vorauswahl geht nun leider nicht jedes Werk an den Start – zu groß war die Fülle! Natürlich sind auch wieder drei Hanel-Karikaturen dabei. Walter Hanel, der bekannte Karikaturist aus Bergisch Gladbach und Ehrenbürger der Stadt schmückte zudem einen Flyer zur Auktion mit einem Extra-Raben.

Kunst tut gut – Kunst tut Gutes

Die Künstlerinnen und Künstler spenden jeweils 50 % ihres Erlöses zu Gunsten von gemeinnützigen Organisationen. In diesem Jahr profitiert Bergisch Gladbachs Partnerstadt Beit Jala in Palästina von dem Spendenaufkommen – die Mittel sollen konkret der Anlage eines dringend benötigten Sportplatzes für die Jugend und dem Förderzentrum „Lifegate“ für behinderte Kinder und Jugendliche zugute kommen. Jeder Euro zählt hier zweimal: Die Bethe-Stiftung verdoppelt am Schluss die Spendensumme.

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