Archiv | Kultur

„Kunst tut gut“ – die Benefiz-Versteigerung

24 September 2013 von Darian Lambert

Im Rheinisch-Bergischen sind aller guten Dinge „11“: In diesem Jahr findet die Bergisch Gladbacher Benefiz-Kunstauktion zum elften Mal statt. Ein jeckes Jubiläum – aber mit ernsthaftem Inhalt, denn „Kunst tut gut“ schlägt eine wertvolle Brücke von der Kultur zum guten Zweck. Schon viele soziale Einrichtungen haben von den Spendenerlösen der versteigerten Werke profitiert, und gleichzeitig schätzen Kunstfreunde die jährliche Kunstauktion mit Werken regionaler Künstlerinnen und Künstler.

In diesem Jahr liegt der Termin der Kunstauktion früher als gewohnt: Am Donnerstag, 10. Oktober 2013, gehen die Kunstwerke für den guten Zweck unter den Hammer: Start der Auktion ist um 20.00 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr. Doro Dietsch und Sylvia Zanders werden kompetent und charmant durch die Veranstaltung führen.

Zur Versteigerung – und auch zur Vernissage (Freitag, 4. Oktober) und der einwöchige Ausstellung der Exponate (bis 10. Oktober) – laden die Veranstalter in die städtische Galerie Villa Zanders ein. Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 14.00 bis 20.00 Uhr, So 11.00 bis 18.00 Uhr. Auch im Internet können die Kunstwerke besichtigt werden: www.kunst-tut-gut.info

Die Werke…

der Auktion – rund 40 sind es – stammen aus den Werkstätten und Ateliers 23 bergischer Künstlerinnen und Künstler. Der Dank des Organisationsteams und der Stadt geht an viele engagierte Künstlerinnen und Künstler, die ihre Werke zunächst einer Jury präsentierten. Nach einer Vorauswahl geht nun leider nicht jedes Werk an den Start – zu groß war die Fülle! Natürlich sind auch wieder drei Hanel-Karikaturen dabei. Walter Hanel, der bekannte Karikaturist aus Bergisch Gladbach und Ehrenbürger der Stadt schmückte zudem einen Flyer zur Auktion mit einem Extra-Raben.

Kunst tut gut – Kunst tut Gutes

Die Künstlerinnen und Künstler spenden jeweils 50 % ihres Erlöses zu Gunsten von gemeinnützigen Organisationen. In diesem Jahr profitiert Bergisch Gladbachs Partnerstadt Beit Jala in Palästina von dem Spendenaufkommen – die Mittel sollen konkret der Anlage eines dringend benötigten Sportplatzes für die Jugend und dem Förderzentrum „Lifegate“ für behinderte Kinder und Jugendliche zugute kommen. Jeder Euro zählt hier zweimal: Die Bethe-Stiftung verdoppelt am Schluss die Spendensumme.

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n-te Ente

22 September 2013 von B. J.

Wo ist Anna, schaut der Mond forsch fragend in die offene Balkontür. Seine kalkweißen, sehnigen Arme durchwirbeln mein kahles Zimmer, bleichsüchtige Gichthände rütteln die Bettdecke, ob sie ihren warmen Atem birgt. Ich will den Mond besänftigen, aber er hört mich nicht. Wild gestikulierend poltert sein Kopf auf dem schwankenden Wolkenthron. Ich lehne mich über den schiefen Balkon und gebe ihm beruhigende Handzeichen. Ich bitte den Wind, ihm meine Gedanken vor zu tragen. Doch dieser vergnügt sich im Park und pflückt goldene Baumkronen, welche ihm wohl als als Hut am Besten stehe. Unter dem samtschwarzen Himmelskleid vergnügen sich die Sterne mit dem Glück. Heine schaut zu und wundert sich, wie zeitlos begehrenswert seine leichte Dirne immer noch ist. Ihren ungezählt sanften Küssen entspringen laut quakend n-te Enten im satten Teich. Die alte Welsfrau pflügt behäbig ihr Tummeln.

Das Wahlergebnis heute ist von großer Wichtigkeit, damit die richtigen Prognosen geglaubt werden. Shakespeare könnte bemerken: Auch die Demokratie ist eine Dirne.

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Kinder-zum-Olymp

Kinder zum Olymp! – IGP ist unter den Gewinnern

21 September 2013 von Darian Lambert

Kinder-zum-OlympKinder, Kunst und Kultur will die Initiative „Kinder zum Olymp!“ der Kulturstiftung der Länder und der Deutsche Bank Stiftung zusammenbringen. Mit Erfolg: Bereits zum neunten Mal wurden am 9. September 2013 in Berlin die Preise im Wettbewerb „Schulen kooperieren  mit Kultur“ verliehen. Die Integrierte Gesamtschule Paffrath mit Leiterin Antje Weiler war unter den 28 Gewinnern von insgesamt 750 Schulen aus ganz Deutschland und wurde durch NRW-Kultusministerin Sylvia Löhrmann ausgezeichnet.

Wie hat die Paffrather Gesamtschule die Jury in Berlin überzeugt? „Kultur ist bei uns nicht nur ein Projekt, sondern findet flächendeckend überall statt. Es ist ein zentraler Teil, der die Schule ausmacht“, berichtet die Schulleiterin stolz. Das gesamte Schulleben steckt quasi voller Kultur. Nicht nur in besonderen Projekten, sondern schon innerhalb des Regelunterrichts gibt es verbindliche Angebote und Aktivitäten für alle Schülerinnen und Schüler: Konzerte werden veranstaltet mit Einzel- und Klassenbeiträgen aus dem Musikunterricht, es werden Kunstausstellungen in der Schule und außerhalb (z.B. in Zusammenarbeit mit der Villa Zanders) arrangiert, Schulprojekttage für alle Schülerinnen und Schüler durchgeführt wie z.B. der jährliche „Friedenstag“, der sich in diesem Jahr in Lesungen, Konzertbeiträgen etc. mit dem Thema „Rassismus“ auseinandersetzt. Schülerin Natascha Krause freut sich über die hohe Auszeichnung. „Wir sind alle glücklich und fühlen uns geehrt solch ein positives Feedback für unsere Arbeit zu bekommen. Berlin war der absolute Höhepunkt für uns“. Natascha ist genau wie vier Mitschülerinnen und ein Mitschüler teil der 16-köpfigen Gladbacher Schuldelegation in der Hauptstadt gewesen.

Neben den Bereichen Kunst, Musik, Tanz und Theater bildet der Bereich Literatur in der IGP einen weiteren Schwerpunkt; das geeignete Zentrum hierfür bildet die große Schul- und Stadtteilbibliothek. Schülerlesungen gab es zuletzt zu „Thymian und Steine“, dem Buch der Stadt im Jahrgang 10. Aber es wird nicht nur gelesen, sondern auch geschrieben: Die jahrgangsübergreifende Schreibwerkstatt „Dönermorde“ mit dem Drehbuchautor Dieter Bongartz hat so viel Begeisterung erzeugt, dass Schülerinnen und Schüler eigenständig eine Fortsetzung auf die Beine gestellt haben. Last not least: Der Wettbewerb „Jugend debattiert“ wird sehr ernsthaft in jedem Jahrgang ausgetragen und wirkt sich positiv auf die Gesprächskultur nicht nur im Unterricht aus.

Ein solches Programm kann die Schule nicht ohne Kooperationspartner stemmen: Die Max-Bruch-Musikschule, die Hochschule für Musik und Tanz Köln, die städtische Galerie Villa Zanders und das Kulturbüro sind mit im Boot mit gemeinsamen Projekten. Auch Dr. Lothar Speer ist als Schulträger hoch erfreut über die enge Zusammenarbeit der kulturellen Einrichtungen und der IGP. „Ganz toll ist, dass die Kooperationen zu allen städtischen Kultureinrichtungen fortlaufend gepflegt werden und man im gegenseitigen Dialog zusammenarbeitet.“

Neben dem Regelunterricht gibt es für interessierte Schülerinnen und Schüler weitere Möglichkeiten, ihr kulturelles Profil auszubauen: Ab der 6. Klasse kann das Fach „Darstellen und Gestalten“ als Hauptfach gewählt werden, ab Jahrgang 8 zusätzlich „Kreatives Gestalten“ als berufsvorbereitendes Fach. In den Jahrgängen 5 und 6 stehen Bläserausbildung oder Chorprojekt als Angebot zur Verfügung. Die Bläser spielen dann ab der 7. Klasse in der schuleigenen Big Band. Auch „Veranstaltungstechnik“ kann gelernt werden. In der Oberstufe steht Kunst als Leistungskurs in der Auswahlliste. Wer jetzt noch nicht genug hat, kann während der Mittagsfreizeit kulturelle Freizeitangebote wie Samba, Zirkus oder offenes Singen wahrnehmen.
Wie hat sich dieses außergewöhnliche Schulprofil entwickelt? Am Anfang stand oft genug ein Einzelprojekt, das Erfolg und Beachtung fand und so in den Schulalltag integriert wurde. Der Erfolg zog neue Projekte und eine große Offenheit gegenüber der Kultur als fester Bestandteil des Schullebens nach sich, der beständig weiter wächst.

Diese Ausrichtung trägt die Schule auch in Veranstaltungen nach außen: Einmal im Jahr präsentiert die Schulgemeinde das „Forum“, das an zwei Tagen ein vielseitiges Programm aus allen kulturellen Sparten bietet, mit hohem künstlerischen Anspruch, akribischer Vorarbeit und hartem Training im Vorfeld. An einem Abend sind fast 200 Schülerinnen und Schüler auf und hinter der Bühne beteiligt.

Aber auch externe Künstlerinnen und Künstler sind an der IGP gern gesehene Gäste: Bereits 2001 startete die erfolgreiche Veranstaltungsreihe „Kabarett an der IGP“, wo regelmäßig Publikumsmagneten wie Jürgen Becker, Wilfried Schmickler oder Thomas Freitag auftreten.

Grund genug die Jury davon zu überzeugen, die IGP als einzige weiterführende Schule im Bundeswettbewerb mit dem Preis für die Sparte „Kulturelles Schulprofil“ auszuzeichnen. Die 16-köpfige Delegation, die die Reise zur Siegerehrung nach Berlin antrat, war entsprechend stolz, den ihr zugedachten Preis entgegenzunehmen.

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Kindertheater

Kindertheater für großen und kleinen Geldbeutel

21 September 2013 von Darian Lambert

„Oh, wie schön ist Panama“, am Sonntag, 29.09.2013 um 14:30 Uhr im Bergischen Löwen

Am Sonntag, den 29.09.2013 um 14:30 Uhr, wird im Bergischen Löwe das StückKindertheater

Oh, wie schön ist Panama“ vom Theater Poetenpack nach der Erzählung von Janosch aufgeführt. Alle Bergisch Gladbacher Pänz ab 4 Jahren sind herzlich eingeladen sich zusammen mit Eltern, Verwandten und Freunden diesen Theaterspaß nicht entgehen zu lassen. Ob mit großem oder kleinem Geldbeutel, diesen Theaterbesuch können sich alle Familien leisten.

Wovon handelt das Stück?

Der kleine Bär und der kleine Tiger leben glücklich gemeinsam in ihrem Haus, der Bär angelt Fische, der Tiger schält Kartoffeln und abends wird gekocht. Eines Tages findet der Bär eine Kiste mit der Aufschrift „Panama“ und diese Kiste duftet von oben bis unten nach Bananen. Beide bekommen eine große Sehnsucht nach Panama, dem Land ihrer Träume.

Am nächsten Tag packen sie zusammen, bauen aus der Bananenkiste einen Wegweiser und gehen auf die Reise. Sie lernen viele andere Tiere kennen und erleben einige Abenteuer. Am Ende kommen die beiden an einen Ort, wo es ihnen am allerbesten gefällt – dort steht ein Häuschen und ein Schild, auf dem steht Panama…

Mit „Oh, wie schön ist Panama“ hat Janosch eine Reise um die Welt erfunden. In diesem Stück für die ganze Familie können schon die Jüngsten entdecken, dass das Paradies durchaus hinter der nächsten Ecke liegen kann und wie schön es doch zu Hause ist.

Das Stück wird unter der Regie von Julia Penner aufgeführt, die Verantwortung für die Ausstattung hat Caroline Sánchez.

Wie kommt es, dass sich diesen Theaterbesuch wirklich alle leisten können?

Alle Familien, die im Kindergarten oder im Offenen Ganztag der Grundschule keinen gesetzlichen Elternbeitrag zahlen müssen oder deren Einkommen unter 30.000 € liegt, erhalten die Eintrittskarte, die auch die Kosten für den Bus oder die Straßenbahn (Hin- und Rückfahrt am 29.09.2013) beinhaltet, für 1 € pro Person.

Dies ist möglich, weil sich der Verein BÜRGER FÜR UNS PÄNZ, der Bergische Löwe und das Jugendamt der Stadt vorgenommen haben, den Kindertheaterbesuch für alle Bergisch Gladbacher Pänz und ihre Eltern möglich zu machen. Das Motto lautet: „Wir machen Bergisch Gladbach noch kinderfreundlicher.“

Wie geht das? Die Karten gibt es am Donnerstag, 26.09.2013 in der Zeit von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr sowie am Freitag, den 27.09.2013 in der Zeit von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr im Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach, Stadthaus An der Gohrsmühle 18, 51465 Bergisch Gladbach, Zimmer 249. Die Ausgabe der Karten erfolgt dort, weil dort für den Großteil der Eltern (wegen des Kindergartenbesuchs oder des Besuchs des Offenen Ganztags) bereits die Einkommensunterlagen gespeichert sind. Sollte das Kind nicht im Kindergarten oder im Offenen Ganztag sein, bringen Sie einfach ihren Einkommensnachweis (Steuerbescheid, Bescheid über Hartz IV …) mit.

Ein Versand der Karten findet nicht statt.

Der kleine Bär und der kleine Tiger freuen sich auf Ihren Besuch.

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Jugendkulturfestival 2013 – „Move In“ trifft „nachtfrequenz13 – die lange Nacht der jugendkultur“

17 September 2013 von Darian Lambert

Ein Festival – zwei Veranstaltungsreihen: Das Jugendkulturfestival „Move In“ findet in diesem Jahr am 27. und 28. September 2013 statt. Parallel dazu hat das Land NRW die Veranstaltungsreihe „nachtfrequenz13 – die lange nacht der jugendkultur“ ausgerufen, an der 46 Städte  und Gemeinden teilnehmen. Die Bergisch Gladbacher Veranstalter haben „Move In“ zur Teilnahme an der Landesaktion angemeldet und erhalten auch Fördermittel aus dem NRW-Familienministerium und von der RUHR Kulturmetropole. Eigentlich ist als Termin für die landesweiten Aktionen die Nacht vom 28. auf den 29. September vorgesehen, aber nicht nur in  Bergisch Gladbach startet die „nachtfrequenz“ schon früher.

In Bergisch Gladbach unterstützten zudem die VR Bank eG Bergisch Gladbach und die Stadtverwaltung das Jugendkulturfestival.

In diesem Jahr werden den Jugendlichen drei unterschiedliche Formate angeboten:

·        Offene Bühne

Die Offene Bühne wird im großen Spiegelsaal des Bergischen Löwen stattfinden – eine gute Gelegenheit, sich nicht vor dem ganz großen Publikum präsentieren zu müssen und Auftrittserfahrung zu sammeln. Die Organisatoren erwarten ein spannendes Programm, das moderiert oder gar spontan ablaufen kann – vom kleinen Bandauftritt über die Rezitation eines Gedichtes bis hin zum Minitheaterstück.

·        Workshops

Ebenfalls im Bergischen Löwen werden am Samstag unterschiedliche Workshops wie Cajon spielen, Zirkus, Videojournalismus, Break- und Streetdance, Maskenbildung, Beatboxing, Cocktailworkshop (ohne Alkohol), T-Shirt bedrucken, Lichtgraffiti und Theater angeboten. Die Besucher/innen können in den verschiedenen Workshops in unterschiedliche kulturelle Sparten hineinschnuppern und ausprobieren, was ihnen gefällt und wozu sie Talent haben.

·        Konzert

Zum Abschluss des Jugendkulturfestivals gibt es ein Konzert mit verschiedenen Bands im Jugend-Kulturzentrum Q1. Aufspielen werden: Burned / Rape / Looks like Leonidas / Rauputz / Like Snow.

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei. Angesprochen werden junge Menschen im Alter von 12 bis 21 Jahren. Ein besonderes Augenmerk wird auf den Aspekt   der Inklusion gelegt: Bergischer Löwe und Q1 sind für Menschen mit Gehbehinderungen barrierefrei.

Was wollen die Veranstalter erreichen?

Move in – salopp übersetzt „Komm rein“ – will jungen Menschen, auch und besonders den unerfahrenen in Sachen Kultur, die kulturelle Vielfalt, die ihnen in Bergisch Gladbach geboten wird, nahebringen. Insbesondere die Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit stehen dabei im Fokus. Wer noch nicht so recht weiß, welche kulturellen Betätigungen Spaß machen, kann dies in den Workshops ausprobieren und so vielleicht sein Talent entdecken. Für diejenigen, die ihr „Können“ schon entdeckt haben, erhalten auf der offenen Bühne Gelegenheit, es zu präsentieren. Andere wiederum haben die Möglichkeit, einfach nur eine „gute Show“ zu sehen. „Eigene Kultur machen“ und „Kulturgenuss“ werden gleichwertig erfahren und eingeübt.

Nicht nur „Move In“, auch viele andere kulturelle Bildungsangebote in Bergisch Gladbach (Kulturrucksack, Jugendkunstschule, Musikschule, Offene Kinder- und Jugendarbeit, Museumspädagogik) helfen jungen Menschen, an kulturellen (Bildungs-)Angeboten Freude zu finden und gleichzeitig Hemmschwellen zu kulturellen Einrichtungen im allgemeinen abzubauen. Ganz wichtig ist den Organisatoren auch die Teilhabe von jungen Menschen aus bildungsfernen Milieus, von jungen Menschen mit Migrationsgeschichte oder mit einer Behinderung.


Veranstalter

„nachtfrequenz 13 – die lange nacht der jugendkultur“ wird landesweit von der Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit Nordrhein-Westfalen e.V. durchgeführt.
Das Jugendkulturfestival „Move In“ wird organsiert von den Offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen, der Kreativitätsschule, dem Kulturbüro der Stadt und dem städtischen Jugendamt.
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ElternbegleitmappeTitel

Eltern-Begleit-Mappe jetzt auch im Internet

09 September 2013 von Darian Lambert

ElternbegleitmappeTitelSeit Januar dieses Jahres bietet die Stadt Bergisch Gladbach den Eltern-Besuchs-Dienst an. Eltern mit neugeborenen Kindern bekommen die Möglichkeit, von einer Fachkraft des Jugendamtes besucht zu werden, damit sie über die Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten in Bergisch Gladbach informiert werden können.
Im Rahmen der Elternbesuche bekommen die Eltern die Eltern-Begleit-Mappe überreicht, in der vielfältige Informationen beleuchtet werden, die in der ersten Zeit mit dem Kind wichtig sind: von A wie Anerkennung der Vaterschaft bis Z wie Zahngesundheit. Nicht allen Besuchswünschen kann die Stadtverwaltung nachkommen, dennoch sollen möglichst alle Eltern von den für die Familien wichtigen Informationen partizipieren.

Daher kann die Eltern-Begleit-Mappe von allen Interessierten auch auf der Internetseite der Stadt Bergisch Gladbach abgerufen werden. Daneben ist die Broschüre für werdende Eltern von Interesse, da sie sich auch mit Fragen beschäftigt, die bereits während der Schwangerschaft auftreten. Das Angebot Eltern-Besuchs-Dienst und Eltern-Begleit-Mappe wird gefördert durch die Bundesinitiative Frühe Hilfen.

http://www.bergischgladbach.de/eltern-begleit-mappe.aspx

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Kultur- und Stadtfest vom 6. bis 8. September 2013

30 August 2013 von Darian Lambert

Große Bühnenshow, Schlemmermeile und Vereinsbörse

Kultur-und-Stadtfest-2013Das zweite Wochenende im September ist bei Bergisch Gladbachern seit Jahren ganz dick im Kalender angestrichen. Dann findet nämlich das große Kultur- und Stadtfest rund um den Konrad-Adenauer-Platz und die Fußgängerzone Stadtmitte statt. Diesmal mit drei echten Knallern im Abendprogramm: Am Samstag ab 19.00 Uhr rocken „Cat Ballou“ und „Linus Band“ die große Bühne. „Clumsy Fellow“ aus Bergneustadt heizen schon ab 18.00 Uhr die Stimmung an. Die hochkarätige Bühnenshow wurde möglich dank des finanziellen Engagements der IG Stadtmitte, die gleichzeitig Veranstalter des Festes ist. Als Organisator ist bereits im zweiten Jahr Henning Schmitz mit seiner Firma XDream Events mit von der Partie, das städtische Kulturbüro kümmert sich um die Abteilung Kultur und Vereine und stellt das Tagprogramm auf der Bühne zusammen.

Abwechslungsreich stellt sich die Bewirtung auf der Schlemmermeile dar, die auf dem Konrad-Adenauer-Platz auf Hungrige und Feinschmecker wartet. Neben Udo Güldenbergs „Bayrischem Zelt“ sind Hotel Wisskirchen, Gaststätte Klausmann, Metzgerei Himperich, BBQ King und Picone Cocktails vertreten. Auf den Kabarett-Geschmack kommt das Publikum beim Besuch von Ferdinand Linzenichs neuem Solo-Programm „Heiter kommt weiter“ am Samstagabend im Bergischen Löwen (Eintritt).

Das ist noch längst nicht alles: Am Freitag startet der 18. Bergisch Gladbacher Stadt-Lauf, organisiert von SV Blau-Weiß Hand und der städtischen Sportverwaltung. Am Samstag wird symbolisch die Fußgängerzone eröffnet, der Junge Unternehmer Club lässt die Kinder auf historischem Karussell fahren, und wer bei „Kunst beflügelt“ das schönste Flugzeug bastelt, hat eine Flugreise für die ganze Familie frei (siehe gesonderte Mitteilungen).

Bunte Kultur- und Vereinsvielfalt

Die traditionsreiche Kultur- und Vereinsbörse bekommt schon zum zweiten Mal in Folge neue Unterstände: In diesem Jahr sind es brandneue Holzhütten in Fachwerkoptik, die sogar erstmals abschließbar sind – eine große Erleichterung für die Vereine. Es präsentieren sich  41 Vereine und Institutionen, und zwar am Samstag, dem 7. September in der Zeit von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag, dem 8. September in der Zeit von 11 bis 18 Uhr.

Wen trifft man dort an? Das Stadtarchiv, der Bergische Geschichtsverein und die Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach – Beit Jala e.V. informieren über ihre Arbeit. Der Eisenbahnclub Bergisch Gladbach stellt Modelle vor und lässt ihre große Modelleisenbahn kreisen. Der Verein der Freunde und Förderer des Industriemuseums Alte Dombach lädt zum Papierschöpfen ein, beim Schulmuseum kann man Griffel an der historischen „Griffel-Durchtret-Maschine“ herstellen, und die Spielebaustelle e.V. freut sich über Teilnehmer beim Spielewettbewerb. Über ihre Angebote im sportlichen Bereich informieren die Passion Cheer Refrath, die Karategemeinschaft Bergisch Gladbach e.V., die Turnerschaft Bergisch Gladbach 1879, der TV Herkenrath, die Sportjugend Rhein-Berg, die Bergischen Pferdesportfreunde e.V., der Rheinische Turnerbund sowie der SG Pegasus Rommerscheid ´91 e.V.

Die Theas Theaterschule informiert über ihr Theaterprogramm und ihre Kursangebote. Der Bergische Luftsportverein e.V. präsentiert Modellflug und seinen großen „Segler“. Auch das Familienzentrum Flic Flac, Naturfreunde e.V., der Beirat für die Belange von Menschen mit Behinderung, die Pommersche Landsmannschaft, die Initiative der Ordensträgerinnen und die städtische Max-Bruch-Musikschule sind vertreten. Die unterschiedlichsten Facetten sozialer Arbeit lernen die Besucher kennen, wenn sie die Stände des Stadtverbandes Eine Welt, von Unicef, ADRA Deutschland e.V., der Bergischen Welle e.V. oder des Tierschutzvereins Rhein-Berg e.V. aufsuchen.  Weitere bekannte Gesichter trifft man bei der AIDS-Hilfe, bei Die Kette e.V., Verbraucherzentrale, Bergisch Gladbacher Tafel, dem LIFEGATE-Förderverein und der Bundesinitiative Großeltern.

Neu dabei sind MiKibU, die gemeinnützige Stiftung Il Won, die Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V., das Laientheater „Am Strungerbaach“, der Rheinische Turnerbund, die Sportjugend Rhein-Berg, die Bergische Pferdesportfreunde, Domino – Zentrum für trauernde Kinder, der Kreisverein Väteraufbruch für Kinder und der ADFC RheinBerg-Oberberg e.V.

Die bunte Mischung von Gemeinschaften, die sich Kunst und Kreativität, Sport, Kirche, sozialen Themen oder einem gemeinsamen Hobby widmen, spiegeln die Vielfalt in unserer Stadt wider. Für fast jeden Topf winkt der passende Deckel: In Bergisch Gladbach gibt es über 70 Kultur- und Kunstvereine und 74 Sportvereine, daneben eine Vielzahl sozial engagierter Vereine und Institutionen. Damit will die Kultur- und Vereinsbörse auch Anregungen für Besucherinnen und Besucher geben, sich ebenfalls ehrenamtlich oder in der Gemeinschaft zu betätigen.

Die Highlights aus dem Kulturprogramm

An beiden Tagen findet die Kinder-Rallye „Ich weiß alles!“ auf dem Gelände der Kultur- und Vereinsbörse statt. Alle Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren können hier ihr Wissen und ihre Geschicklichkeit testen. Am Ende winkt auch eine kleine Belohnung. Die Pfadfinder vom Stamm Folke Bernadotte schlagen ihr Lager im forum-Park auf und bieten Mitmachaktionen an. Ebenso öffnet die Städtische Galerie Villa Zanders an beiden Tagen ihre Türen, und die Artothek zeigt Kunst zum Ausleihen für zu Hause. Die Sportdemonstrationen und Mitmachparcours der Sportvereine machen Lust auf Neues und Unentdecktes: wie Kata & Co von der Karategemeinschaft Bergisch Gladbach e.V., Wirbeleien auf dem Airtrack mit den Turnerinnen des TV Herkenrath und der Turntalentschule, Korfball mit dem SG Pegasus ’91, Pyramiden und Tänze der Cheerleader von Passion Cheer Refrath, Voltigiervorführungen der Bergischen Pferdesportfreunde, Basketball- und Fußballdemonstrationen, die Bewegungsbaustelle der Turnerschaft Bergisch Gladbach 1879 e.V. und Autogrammstunden mit bekannten Bergisch Gladbacher Sportlerinnen und Sportlern.

Am Samstag steht Geocaching auf dem Programm, die beliebte GPS-Rallye für alle Altersklassen. Um 14.00 Uhr bietet Stadtführer Hermann-Josef  Rodenbach eine Führung durch die Stadtmitte an. Treffpunkt ist am Torbogen rechts vom Rathaus. Um 14.30 Uhr werden Strundegeschichten vor der Volkshochschule zu hören sein, und um 15.00 Uhr gibt es ein Konzert des Blasorchesters Dicke Luft im neuen Buchmühlenpark – quasi als Ständchen zu Ehren der Regionale 2010, deren augenfälligstes Projekt, die neue Fußgängerzone, beim Kultur- und Stadtfest der Bevölkerung offiziell übergeben wird. Einen Blick hinter die Kulissen kann man um 16.00 Uhr bei einer Führung im Bergischen Löwen werfen (Treffpunkt ist im Foyer, begrenzte Teilnehmerzahl).

Auch am Sonntag gibt es viele zusätzliche Angebote. Ab 11:00 Uhr werden halbstündige Kurzführungen durch die Ausstellung „Wahlverwandtschaften, Papier und Fotografie“ in der Städtischen Galerie Villa Zanders angeboten. Ebenfalls ab 11.00 Uhr bauen wir Musikinstrumente am Stand der Städtischen Max-Bruch-Musikschule. Von 12.00 bis 16.00 Uhr können alle Kinder beim Workshop „Kunst beflügelt – Künstlerische Flugobjekte“ im Außenatelier der Städtischen Galerie Papierflugzeuge gestalten und tolle Preise gewinnen.

Um 15.30 Uhr lädt Stadtführer Hermann-Josef Rodenbach noch einmal zur Exkursion durch die Stadtmitte ein. Die fünften Bergischen Erzählkonzerte für Kinder starten um 17.00 Uhr mit dem Stück „Hick von Lieberhausen“ im Foyer der Villa Zanders.

Sport und Kultur auf der Bühne – Wochenmarkt und verkaufsoffener Sonntag Besonderer Anziehungspunkt auf dem Konrad-Adenauer-Platz ist nicht nur am Samstagabend die große Bühne: Hier zeigen am Samstag ab 11:45 Uhr und am Sonntag ab 12.30 Uhr Bergisch Gladbacher Gruppen, was sie können. Und das ist eine Menge: Es wird ein umfangreiches Programm von Aikido bis Volkstanz, von Samba bis Rock, von Kindertanz über Jazzdance bis zu Zumba® und noch einiges andere mehr geboten. Das Kultur- und Stadtfest ist außerdem Projektveranstaltung zur Regionale 2010 in Bergisch Gladbach mit offizieller Übergabe der Fußgängerzone an die Bevölkerung – die Grußworte auf der Bühne werden ab 12.15 Uhr gesprochen.

Der Wochenmarkt ist samstags vor der RheinBerg-Galerie anzutreffen. Am Sonntag befindet sich an selber Stelle ein Kinderflohmarkt. Von der Einmündung J.-W.-Lindlar-Straße bis zum Driescher Kreuz werden am Samstag um die 40 Anbieter die Festmeile bereichern, und zwar ab morgens früh bis abends 18.00 Uhr. Am Sonntag ist dann auf der Festmeile auch Shopping angesagt – die Geschäfte in der Fußgängerzone öffnen von 13 bis 18 Uhr.

Auf dem Fest liegt das Programm zur Orientierung auch als Faltblatt aus. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist – bis auf ganz wenige Ausnahmen, die im Programm vermerkt sind – kostenfrei. Viel Spaß beim Kultur- und Stadtfest 2013!

Die Informationen sind auch auf der Internet-Seite der Stadt abzurufen: www.bergischgladbach.de

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WORTE FÜR ORTE – Bergische Literaturtage 2013

28 August 2013 von Darian Lambert

literaturtage2013Worte für Orte ist das Motto der diesjährigen Literaturtage, die eine Initiative Bergisch Gladbacher Kulturschaffender ins Leben gerufen hat. Und das Motto ist Programm: vom 19. bis zum 29. September finden in der Stadt an ungewöhnlichen Orten Literaturveranstaltungen statt, an den Orten des Geschehens. Literatur soll wieder Spaß machen, soll von der Bücherstube oder dem elitären Lesezirkel wieder ins Leben zurück finden. So wird zum Thema Schule im historischen Klassenzimmer gelesen, eine Performance zu Shopping in der Rheinberg Galerie aufgeführt, ein Märchen in der Psychiatrie inszeniert, ein Kindermusical im Gartencenter. Die Texte wurden gezielt für ihre Orte geschrieben oder ausgewählt.

Originell und abwechslungsreich sind die Beiträge, präsentieren verschiedenste Themen und Literaturgattungen von Lyrik, Kurzprosa und Romanauszügen über Künstler-autobiographie, Musical und Märchen bis zu Slam Poetry, experimenteller Wortkunst und Sprachklang. Bereits der Auftakt auf dem Konrad-Adenauer-Platz am 19. September ab 16 Uhr bietet Unterhaltsames für Jung und Alt: Für den ‚Jahrmarkt der Geschichten’ werden Zelte aufgebaut, in denen Passanten und Literaturinteressierte verweilen und Geschichten lauschen können, mal vergnüglich, mal spannend oder auch skurril. Hier ist Gelegenheit, die Akteure der Literaturtage kennen zu lernen, die in den nächsten Tagen die Kultur beleben.

Neben den ortsansässigen Aktivisten werden namhafte Autorinnen und Autoren der Region eingeladen wie Randi Crott, Mary Bauermeister sowie Tilman Röhrig, der aus seinem ‚Sonnenfürst’ im Bensberger Schloss liest. Damit kann Bergisch Gladbach sich mit Literaturfestivals anderer Städte vergleichen. Organisation und Durchführung übernimmt hier allerdings ein engagiertes, ehrenamtliches Team Kulturschaffender: Renate Beisenherz-Galas (Stadtverband Kultur e.V.), Heinz-D. Haun (Wirkstatt für neuen Wind), Heide Heesen (Heidkamper Kulturtage), Günter Helmig (Wort & Kunst e.V.), Dr. Marina Linares (Kunst- und Kulturveranstaltungen), Dr. Piero Pierallini (Katholisches Bildungsforum), Dr. Petra Christine Schiefer (Autorin und Künstlerin) und Conny Uphoff (Q1, ReimBerg Slam).

Nähere Informationen zum Programm sind – neben vielen Flyern und Plakaten – bald überall in der Stadt über eine Broschüre zu erhalten, die jede Veranstaltung einzeln vorstellt. Diese wird in allen Kulturkörben, in öffentlichen Gebäuden und Veranstaltungsräumen ausgelegt. Als kostenloses Angebot für die Bergisch Gladbacher Bürger findet sich auf der städtischen Homepage unter www.bergischgladbach.de/worte-fuer-orte.aspx weitere Information zum Herunterladen. Literatur soll für jeden zugänglich sein und wieder Spaß machen! Ermöglicht wurde das Projekt über eine Förderung vom LVR neben Unterstützungen vieler anderer Geld- oder Raumgeber – weitere Spenden sind erwünscht.

Dr. Marina Linares
(Literaturinitiative)

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Mehrjungfrau

02 August 2013 von B. J.

Weit hinaus ist das Mehr so blau, voller schöner Kornblumen, so tief, tiefer als jedes Ankertau, kristallreines Glas. Große Schiffe, von Sehnsucht getragen, ziehen vorbei, Korallenriffe ruhen am Grund, geweißt von Hoffnung, Walfische voller Liebe schauen herab. Dort lebt Frau Niemand, unter riesigen Monden, die ihre blonden Haare bleichen, und fühlt mit ihren schmalen Händen den samtenen Saum ihrer Träume. Eine herrliche Trauerwinde streichelt ihren zarten Busen mit rosenroten Blättern, Schatten umschäumen ihre filigranen Füße, knorrige Wurzeln küssen ihre zarten Zehen, schwarzer Sand trägt sanft ihre harmonische Hüfte.

»Ach, wäre ich doch erst siebzig Jahre alt!« sagte sie. »Ich weiß, dass ich die Welt dort oben und die Menschen, die darauf wohnen, dann recht lieben werde.« Die Luft ist mild und frisch, und als das Mehr dunkler und dunkler wird, ja es einen langen Augenblick so stockdunkel ist, dass Niemand nichts mehr wahrnehmen kann, sie furchtsam ihre langen Beine mit ihren schlanken Armen umschlingt, zünden sich Hunderte bunter Laternen an und leuchten in ihren blassen Augen.

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Portugal Algarve – Jenseits des Massentourismus

28 Juli 2013 von Dirk Sonntag

Bei dem Wetter jetzt sollte unbedingt was zum Träumen her:
Im Süden Portugals die Steilküste der Algarve mit einem Boot zu erkunden hat ja auch was Symbolisches… Allerdings sollte man seine Begleitung sorgsam auswählen, es ist nichts für Wankelmütige und Zauderer.

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