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Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe: „Projekt Neukonzeptionierung“

04 Dezember 2013 von Darian Lambert

So geht es weiter mit dem Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe:
„Projekt Neukonzeptionierung“ startet am 1. Januar 2014 mit Christa Joist als Projektleiterin

Seit 1928 gibt es das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe in Bensberg. Die Ausstellungsstücke, die Freilichtfläche mit historischen Handwerks- und Fachwerkhäusern sowie die Bergbau-Abteilung spiegeln in beeindruckender Weise das Leben und Arbeiten im Bergischen in den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten wieder.
Doch seit 1980, der letzten Neukonzeptionierung, gab es in den letzten drei Jahrzehnten wenig Neues im Museumsalltag.

Gummersbacherin freut sich auf neue Aufgabe

Das soll sich ab dem 1. Januar 2014 ändern. Dann startet das Projekt „Neukonzeptionierung des Bergischen Museums für Bergbau, Handwerk und Gewerbe“. Innerhalb von drei Jahren hat die neue Projektleiterin Christa Joist die spannende Aufgabe, das Museum zukunftsorientiert neu aufzustellen. Die moderne Entwicklung der Ausstellungsmethodik und Museumspädagogik, die Neuaufstellung des Depots sowie die Konzeption von kulturellen Veranstaltungen – das ist die offizielle Aufgabenbeschreibung für das Projekt.

Christa Joist füllt das Ganze mit Leben. Die 51-jährige Gummersbacherin freut sich auf die Aufgabe. Die letzten zehn Jahre hat sie mit der Betreuung ihres Sohnes Zuhause verbracht. Ganz ohne Museum ging es für die studierte Volkskundlerin und Kunsthistorikerin nicht. Für das Freilichtmuseum in Lindlar sowie Museen in Immenstadt im Allgäu hat sie sich umfassend, zum Teil auch ehrenamtlich engagiert.

Nach der Familienpause kommt das Projekt Bensberg

Moderne Museumskommunikation, Publikationen rund um das Museum sowie die Zusammenarbeit mit den Freunden und Förderern des Freilichtmuseums Lindlar haben ihr viel Erfahrung gegeben.

Als nun die neue Stelle für das Bergische Museum ausgeschrieben wurde, war Christa Joist direkt Feuer und Flamme. „Die Halbtagsstelle ist genau das Richtige für mich, nach der Familienzeit wieder beruflich Fuß zu fassen“, erklärt die gebürtige Rheinländerin. Die Nähe von Gummersbach nach Bensberg lassen sie Beruf und Familie gut kombinieren.

Wichtig für die engagierte Wissenschaftlerin war vor allem, dass in Bensberg viele Ehrenamtler ihre Arbeit unterstützen werden. „Das ist die Sache, die mir in Bergisch Gladbach wirklich sehr gut gefällt.“ Zudem ist Christa Joist die Thematik „Bergisches Museum“ schon länger bekannt. „Ich habe regelmäßig in der Region Menschen getroffen, mit denen ich mich über die Museen ausgetauscht habe“, erklärt die 51-Jährige. „Man spitzt die Ohren, um zu erfahren, was so im Umfeld passiert“. Als dann der Förderbescheid des Landschaftsverbands Rheinland in Höhe von 30.000 Euro erteilt wurde, war für Christa Joist klar, dass dieses Projekt auf einem guten Weg ist. Weitere 10.000 Euro wurden nach Projektaufschluss seitens des LVR in Aussicht gestellt.

139.000 Euro, das ist das Budget für die nächsten drei Jahre. Die Stadt Bergisch Gladbach unterstützt das Projekt mit insgesamt 52.500 Euro. Weitere 15.000 Euro kommen vom Förderverein des Museums. Die Bethe-Stiftung gibt den gleichen Betrag. Die Bensberger Bank spendet 3000 Euro und die geldwerten Sponsorenleistungen, unter anderem auch durch die Firma Oevermann, beziffern sich auf 13.500 Euro.

ABKSS gibt „Grünes Licht“

Der Ausschuss für Bildung, Kultur, Schule und Sport hat am Dienstag (03.12.2013) dem Projekt einstimmig zugestimmt und dem Rat ein Selbstbindung von drei Jahren empfohlen. Fachbereichsleiter Dr. Lothar Speer freut sich sehr, dass das Museum in den nächsten Jahren eine wichtige Neuausrichtung erfährt. „Der Stillstand im Museum Bensberg hätte sonst die Existenz dieses Kleinodes in der regionalen Museumslandschaft gefährdet“, ist sich Dr. Lothar Speer sicher.

Auch für Christa Joist, die seit ihrem Studium in Regensburg vor allem für Museen in Süddeutschland als Leiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig war, sind die Exponate in Bensberg auch etwas Besonderes: „Dadurch, dass schon seit den 1920er Jahren gesammelt wurde, gibt es eine lange Tradition mit einem tollen Fundus. Gemeinsam mit dem Förderverein werden wir alles daran setzen, dass noch mehr Besucher den Weg ins spannende Bergische Museum finden werden.“

bergischesmuseum

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Gedenktafel am ehemaligen „Sportplatz Kradepohl“ erinnert an Fußball-Erfolge vor 60 Jahren

03 Dezember 2013 von Darian Lambert

Michael Höller ist Groundhopper und daher mit Leib und Seele auf den Fußballplätzen dieser Welt unterwegs. Ob Wembley-Stadium, Münchner Allianz-Arena oder Estadio SantiagoBernabeu – der Fan des FC Bayern München hat diese beeindruckenden Stadien besucht und unbeschreibliche Fußball-Emotionen erlebt.

Michael Höller ist aber auch Bergisch Gladbacher Bürger. Auf seiner Webseite http://www.michas-groundhopping.de stellt der 43-Jährige daher auch die Sportplätze seiner Heimatstadt vor. Und er erinnert zudem an Fußballstadien, die mittlerweile verschwunden sind. „Lost grounds germany“ nennt Michael Höller diese Rubrik. Dem Aachener Tivoli oder dem Mönchengladbacher Böckelberg aber auch dem Bergisch Gladbacher Sportplatz Kradepohl wird dort mit Bildern und Zeitungsartikeln gedacht.

Aber dieses Gedenken reichte Michael Höller nicht und fragte daher in diesem Jahr bei der Stadt Bergisch Gladbach an, ob eine Gedenktafel an dem für den Fußballsport dieser Stadt legendären Ort aufgestellt werden könnte. Denn dort feierten die Fußballer des SV Bergisch Gladbach 09 grandiose Erfolge.

Der Bergisch Gladbacher formuliert es auf seiner Homepage so: Die „Roten Teufel vom Kradepohl“, wie die Spieler des SV Bergisch Gladbach 09 genannt wurden, hatten 1953 ihre Sternstunde. Nachdem im Wuppertaler Stadion am Zoo vor 30.000 Besuchern die Deutsche Amateurmeisterschaft gegen den Homberger SV 3:2 gewonnen werden konnte, war man für den DFB-Pokal qualifiziert. Dieser Wettbewerb begann in der Saison 1953/54 mit acht Mannschaften, die Bergischen hatten am 2. August 1953 um 14:30 Uhr den VfB Stuttgart (immerhin Deutscher Meister von 1950 und 1952) zu Gast. Der SV 09 ging in der Verlängerung (102.) gar in Führung, musste aber noch den Ausgleich zum 1:1 hinnehmen (114.). Das Rückspiel in Stuttgart ging 0:6 verloren, der VfB Stuttgart gewann später den DFB-Pokal.

Die Stadt Bergisch Gladbach hat die Idee von Michael Höller aufgenommen und eine Gedenktafel entworfen. Diese wurde am Freitag (29.11.2013) am ehemaligen „Sportplatz Kradepohl“ und heutigem Parkplatz an der S-Bahn-Haltestelle Duckterath enthüllt und vorgestellt. Da der Parkplatz noch erweitert werden soll, wird die Tafel ihren endgültigen Standort erst im nächsten Jahr erhalten.

Anwesend bei der Enthüllung waren Initiator Michael Höller mit seiner Frau Alena und den Söhnen Martin und Paul, Bürgermeister Lutz Urbach, MdB Wolfgang Bosbach, Patrick Duske (Präsident des SV Bergisch Gladbach 09), Rainer Adolphs (1. Vorsitzender Stadtsportverband Bergisch Gladbach), Rolf Menzel (Beirat SV Bergisch Gladbach 09) sowie Vertreter der Ratsfraktionen von SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen.

Im Mittelpunkt der Gedenkveranstaltung stand natürlich der Fußball. So erinnerte sich Rolf Menzel, dass er mit der B-Jugend des SSV Süng noch am Kradepohl (Krötenteich) gespielt hatte – das war im Jahr 1972. Auch Michael Höller erzählte von den Fußballerlebnissen seines Vaters, der ein großes Fußballtalent war, aber durch eine Verletzung leider von einer Fußball-Karriere Abstand nehmen musste. Zudem tauschte Wolfgang Bosbach Fußball-Erinnerungen aus. Bürgermeister Lutz Urbach bedankte sich in einer kurzen Ansprache beim Initiator für diese tolle Idee: „Somit habe Sie ein Stückchen Stadtgeschichte wieder lebendig gemacht“. Alle Anwesenden waren sich einig, dass der Fußball doch immer wieder einander verbindet und eine Bereicherung für die Gesellschaft und das Stadtleben ist.

Gedenktafel-Kradepohl

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Multikulturelles Kochbuch

01 Dezember 2013 von Darian Lambert

„Bergisch Gladbach is(s)t international“: Multikulturelles Kochbuch nicht nur für die Weihnachtszeit

So kulturübergreifend wie das bevorstehende Weihnachtsfest ist das Kochbuch der besonderen Art, das als Projekt vom Frauenbüro und dem Büro für soziale Stadtentwicklung der Stadt Bergisch Gladbach aufgelegt wurde: „Bergisch Gladbach is(s)t international“ empfiehlt sich als nützliche Zugabe unter dem Tannenbaum oder als appetitanregendes Mitbringsel für kochbegeisterte Freunde und Verwandte.

Wo sonst ist die Vielfalt der Nationen so bunt und positiv besetzt wie beim Essen? Mitautorinnen und –autoren aus 13 Nationen haben ihre Lieblingsrezepte aufgeschrieben; das Ergebnis sind mehr als 50 Rezepte, die Lust auf „Nachkochen“ machen. Ganz sicher finden sich hier auch interessante Anregungen fürs Weihnachtsmenü!

Die internationalen Rezepte gesammelt und ausgewählt haben die städtischen Kolleginnen Michaela Fahner und Martina Siebenmorgen, nicht ohne das eine oder andere Gericht vorher einem Praxistest zu unterziehen. Wer das Buch kauft, tut sich nicht nur selbst etwas Gutes, denn der Verkaufsgewinn wird einer sozialen Einrichtung zukommen.

Das Kochbuch „Bergisch Gladbach is(s)t international“ kostet 7,50 Euro und kann an folgenden Stellen käuflich erworben werden:

–        Pressebüro im Rathaus Stadtmitte, Rathaus Konrad-Adenauer-Platz, Zimmer 7

–        RheinBerg Galerie, am Infostand (während der Vorweihnachtszeit)

–        Bücherscheune Schildgen, Altenberger-Dom-Str. 153

–        Städtisches Frauenbüro, Hauptstr. 192, Zimmer 104

–        Städtisches Integrationsbüro, Stadthaus An der Gohrsmühle, Zimmer 347

–        Sozialstand auf dem Weihnachtsmarkt Stadtmitte, 6. bis 8., 12. und 22. Dezember

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armutsflüchtlinge unerwünscht

20 November 2013 von Darian Lambert

von Karl Feldkamp

träge vieläugig kaufgeil
schleicht er sich wieder
durch die fußgängerzone
der abertausendfüßler
unter polizeiaufsicht
begleitet von straßenmusikern
und handytönen
martinshorn und blaulichtzucken
für schwächelnde konsumrauschopfer
tierverliebt zeigen bettler hunde
und fast food schachteln
für kleines geld

sale sale sale
teure ware auf der flucht
vor zinsgünstigen krediten
die schnäppchenjäger kommen

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Chantons Noёl – französische Weihnachtslieder zum Mitsingen

15 November 2013 von Darian Lambert

Der Arbeitskreis „Deutsch-Französische Freundschaft“ in Kooperation mit der Volkshochschule lädt zum vorweihnachtlichen Singen französischer Lieder ein. Vorheriges Auswendiglernen ist nicht erforderlich: Es werden Noten, Texte und Übersetzungshilfen ausgegeben. Die musikalische Leitung hat Michael Linden. Das Organisationsteam rund um Klaus Wohlt, Elisabeth Longerich und Anne Linden als Partnerschaftsbeauftragte der Stadt freut sich auf rege Teilnahme, starke Stimmen und gute Laune! Als Abschluss wird zum Umtrunk eingeladen.

Der französische Liederabend findet statt am Mittwoch, dem 4. Dezember 2013 um 19:30 Uhr in der Volkshochschule Bergisch Gladbach, Haus Buchmühle. Da der Platz begrenzt ist, bittet der Arbeitskreis um Voranmeldung bei Klaus Wohlt bis Montag, 2. Dezember. E-Mail: wohlt@netcologne.de, Tel.: 02202/56354. A bientôt!

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„Bergisch Gladbach tanzt“ – Mitwirkende gesucht!

08 November 2013 von Darian Lambert

Informations- und Austauschtreffen am 14. November

Vom 9. bis 25. Mai soll ganz Bergisch Gladbach tanzen – so die Idee des Vereins „Wir für Bergisch Gladbach“. Für das geplante Projekt  „Bergisch Gladbach tanzt“ möchten die Projektverantwortlichen möglichst viele Gruppen, Vereine und Tanzstudios zum Mitmachen gewinnen. Projektleiter Werner Ludwig lädt deshalb alle Interessierten zu einem Informations- und Austauschtreffen ein, das am

Donnerstag, dem 14. November 2013 um 19.15 Uhr
im Vortragsraum der Volkshochschule (1. Etage, Raum 116), Buchmühlenstr. 12

stattfindet. Denkbar sind die unterschiedlichsten Tanzaktionen /-veranstaltungen. Angesprochen sind nicht nur die Profis, im Gegenteil: alle, die sich bewegen können und wollen, die Spaß am Tanz haben, ob jung oder alt, behindert oder nichtbehindert, ob Anfänger oder Fortgeschrittene. Tanzen soll Thema und Aktion zugleich sein, stadtübergreifend und gemeinsam. Das Tanzevent soll Raum sowohl für breitenwirksamen als auch für professionellen Tanz bieten, dabei beides zusammenbringen und verbinden.

In lockeren Vorgesprächen wurden schon viele Gedanken, Anregungen und Aspekte formuliert wie: Tanzveranstaltungen, Theater, Film, Mitmachaktio-nen, auch Präsentationen, Kunst- und Kulturveranstaltungen, eben alles, was zum Thema Tanz passt. Nun geht es an die konkreten Vorplanungen, damit das Tanzprojekt ein bunter Strauß der Möglichkeiten in unserer Stadt werden kann!

„Wir für Bergisch Gladbach“ ist eine Initiative von Bürgerinnen und Bürgern, die unter dem Motto „Machen statt Meckern“ Menschen und Möglichkeiten in unserer Stadt zusammenbringen will. Eine aktive Plattform für Bergisch Gladbach ist das Ziel. Dabei kann sich jeder einbringen und mitmachen.

Ansprechpartner für „Bergisch Gladbach tanzt“:
Werner Ludwig, Mailadresse: werner.ludwig@gmx.net

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Avi-Primor

Israelischer Ex-Botschafter Avi Primor liest „Süß und ehrenvoll“

07 November 2013 von Darian Lambert

„Süß und ehrenvoll“
Israelischer Ex-Botschafter Avi Primor liest und referiert im Bensberger Ratssaal

Avi Primor, ehemaliger israelischer Botschafter in Deutschland, gastiert in Bensberg. Auf Einladung der Buchhandlung Funk stellt Primor seinen ersten Roman „Süß und ehrenvoll“ am Donnerstag, 28. November 2013, 19.30 Uhr im Bensberger Ratssaal vor. Avi Primor gilt als politisches und intellektuelles Schwergewicht. Buchhändlerin Almut Al-Yaqout – seit 1984 Inhaberin der Buchhandlung Funk — holt ihn zum zweiten Mal nach seinem Besuch Ende der 90er Jahre nach Bensberg.

Es erwartet den Besucher keine Lesung im klassischen Sinne. Primor wird unter anderem Einblicke geben in die Recherchearbeit, die ihn nach Jerusalem, Bordeaux und Frankfurt führte, wird sicher auch den I. Weltkrieg als Teil jüdischer Geschichte thematisieren. Moderieren wird den Abend WDR-Journalist Thomas Nehls.

„Avi Primor selbst ist eine faszinierende, sympathische Persönlichkeit, ein Diskussionsgenie“, so Almut Al-Yaqout. „Ich kann mich gut an seinen ersten Besuch erinnern. Mit Polizeischutz und Bodyguards kam er an, ein Lächeln auf dem Gesicht, er schaute keinen direkt an und hatte doch alle im Blick. Er imponierte wirklich allen – vor allem, weil er trotz Holocaust, in dem er selbst einen Teil seiner Familie verlor, zu politischen und gesellschaftlichen Themen sachlich referieren kann.“

„Süß und ehrenvoll“ …

…ist ein extrem gut recherchiertes Buch, das konkrete historische Ereignisse in private Handlungsstränge einbettet. Der Holocaust wird nicht thematisiert. Auch wenn dem Leser klar wird, dass es für Juden schon in den 10er Jahren des 20. Jahrhunderts vergebene Liebesmüh war, sich im Ringen um Anerkennung fürs Vaterland zu opfern und diese dann schlussendlich doch nicht zu erhalten.

Avi-Primor

Avi Primor – Foto: Olivier Favre

 

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Interkulturelles Filmfestival „Nahaufnahme“ vom 17. bis 23. November 2013

07 November 2013 von Darian Lambert

Ein Schwein als Auslöser eines internationalen Konflikts, der Metzgerssohn, der kein Blut sehen kann, oder der Basketballcoach, der aus der Finanznot heraus ein unerwartet erfolgreiches schwarzes Team zusammenstellt – das sind einige der heiteren, spannenden oder sozialkritischen Themen, die im diesjährigen Interkulturellen Filmfestival „Nahaufnahme“ auf die Kinoleinwand kommen. Schon zum dritten Mal beteiligt sich Bergisch Gladbach an der Veranstaltungsreihe zum großen Themenfeld Migration und Integration, die von Montag, dem 17. bis Samstag, dem 23. November 2013 an mehreren Plätzen im Stadtgebiet stattfindet.

Die Projektleitung liegt bei der Integrationsbeauftragten und dem Kulturbüro der Stadt Bergisch Gladbach. So international die Beiträge, so vielfältig auch die Kooperationspartner, die sich am Filmfestival beteiligen: die Brunotte Filmtheater GmbH, das Seniorenbüro, der Caritas-Fachdienst für Integration und Migration, amnesty international, das UFO Jugendkulturhaus, das Q1 Jugend-Kulturzentrum, der Krea-Jugendclub, die Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus, der TV Herkenrath, das Theater im Puppenpavillon und das Kultkino Rhein-Berg, veranstaltet von FRANZZ, dem Bergischen Löwen und der Brunotte GmbH. Als Spielorte stehen das Kino-Center Schlosspassage, der Bensberger Puppenpavillon, das Bürgerhaus Bergischer Löwe und erstmalig das UFO-Jugendkulturhaus der AWO zur Verfügung. Gefördert wird das Filmfestival durch das Landesministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport; finanziell unterstützt wird das Projekt weiterhin u.a. durch die Kultur- und Umweltstiftung der Kreissparkasse Köln und die Bensberger Bank.

Talk mit Experten und Prominenten

Das Besondere: Nicht nur die reine Filmvorführung steht an den fünf Veranstaltungstagen im Mittelpunkt. Anschließend finden jeweils Talkrunden statt, in denen Fachleute oder prominente Gäste über die aktuelle Situation in Bergisch Gladbach sprechen: Wie steht es um das Verhältnis zwischen Alt und Jung in unserer Stadt? Was bedeutet es, hier mit doppelter Staatsangehörigkeit zu leben? Welche Rolle spielt der Sport beim Thema Integration? Am Freitag gibt es im UFO-Jugendkulturhaus nach der Talkrunde sogar Live-Musik und eine Tanzperformance.

Vize-Bürgermeisterin Ingrid Koshofer und der Vorsitzende des Bergisch Gladbacher Integrationsrates, Bülent Iyilik, werden das Filmfestival am 17. November um 15.00 Uhr im Kino-Center Schlosspassage eröffnen; im Anschluss wird der Film „Le Havre“ im Rahmen  des Seniorenkinos gezeigt, der von der Begegnung eines alten Buchautors und eines Flüchtlingsjungen in der französischen Hafenstadt handelt. An den folgenden Tagen werden die Filme „Die Farbe des Ozeans“, „Spiel auf Sieg“, „Salami aleikum“ und „Das Schwein von Gaza“ gezeigt.

Freie Vorführungen für Kindergärten und Schulen

Im Puppenpavillon wird für die Kleinsten das Bühnenstück „Ist Gelb die schönste Farbe der Welt?“ gleich viermal aufgeführt; Kindertagesstätten können sich anmelden und erhalten freien Eintritt, gefördert durch „Bürger für uns Pänz“ (Tel 02204 54636). Auch zu den Abendfilmen bietet die Brunotte GmbH vormittags kostenfreie Schulvorstellungen an (Tel. 02204 40090010) – Ausnahme: Salami aleikum im UFO – hier kann keine Sondervorführung stattfinden.

Regionales Ereignis

Zum Filmfestival „Nahaufnahme“ gibt es auch ein Programmheft, das in den Stadthäusern und den Veranstaltungsorten ausliegt. Darin findet man nicht nur die Bergisch Gladbacher Veranstaltungen, denn das Filmfestival präsentiert sich als regionales Ereignis: Parallel finden auch im Rhein-Sieg-Kreis Filmabende statt. Die teilnehmenden Kinos der Gemeinden Eitorf, Hennef, Troisdorf, Sankt Augustin, Siegburg und Wachtberg bringen weitere interessante Beiträge zum Thema Migration und Integration auf die Leinwände.

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Film über Max Bruch und Maria Zanders in der 7. Bergisch Gladbacher Filmnacht

06 November 2013 von Darian Lambert

„Harmonie im Geiste“
Der Film über Max Bruch und Maria Zanders läuft in der 7. Bergisch Gladbacher Filmnacht

Meine Sehnsucht nach Gladbach und dem Igeler Hof ist oft geradezu krankhaft, und ich weine innerlich blutige Tränen, dass ich nicht mehr dahin kann“. So drückte der in Berlin lebende Komponist Max Bruch als alter Mann seine Gefühle für Bergisch Gladbach aus.

Der Dokumentarfilm „Harmonie im Geiste“ des Film-Video-Club Bergisch Gladbach (FVC) über Max Bruch und Maria Zanders war zweimal bereits in der Stiftung Zanders im Rahmen des „Max Bruch Musik-Festivals 2013“zu sehen. Er skizziert den Komponisten und seine große Gönnerin Maria Zanders, zwei Menschen, die sich trotz ihrer so unterschiedlichen Herkunft geistig sehr nahe waren.

Nunmehr steht der Film im Mittelpunkt der „Siebten Bergisch Gladbacher Filmnacht“, die am Freitag, den 15. November wieder im Haus Buchmühle in Kooperation mit der Volkshochschule stattfindet.

Selbstverständlich bietet die Filmnacht weitere Höhepunkte. Dazu gehören „Altay – Land unter dem Mond“, eine faszinierende Reisereportage aus der mongolischen Steppe. Die Mönchengladbacherin Michaela Pfeiffer vermittelt darin Eindrücke, die man bisher so noch nicht gesehen hat. Nicht umsonst ist dieser Film beim bundesweiten Filmfestival „Reisefilm“ mit einer Goldmedaille belohnt worden, lief auf den Deutschen Filmfestspielen, erhielt den Dortmunder Filmpreis und weitere Auszeichnungen.

Der Spielfilm „Stillen“ von Marcus Siebler erhielt auf den diesjährigen Weltfilmfestspielen „Unica 2013“ in Österreich eine Goldmedaille und den Ehrenpreis der UNESCO; ausgezeichnet wurden dort weitere fünf deutsche Beiträge, die alle auf dem Programm der diesjährigen Filmnacht stehen.

Kurz: Es wird eine Auswahl der besten nichtkommerziellen Kurzfilme des Jahres 2013 gezeigt, von denen die meisten auf den Deutschen Filmfestspielen 2013 in Jülich liefen. 

Das Genre „nichtkommerzieller Kurzfilm“ hat ein hohes technisches und künstlerisches Niveau. Meist sind diese Arbeiten nur einem Nischenpublikum bekannt, weder im Fernsehen noch in den Kinos sind sie zu finden. Die „Filmnacht“ möchte hierfür werben und wendet sich an Filmliebhaber, Kulturinteressierte oder einfache Nachtbummler.

Die Veranstaltung findet am 15. November ab 19.00 Uhr in der Volkshochschule Bergisch Gladbach (Buchmühlenstr. 12) statt. Der Einlass ist frei und bis 23.30 Uhr jederzeit möglich.

Das Programm findet sich auf der Internetseite des Film-Video-Clubs www.fvc-gl.de

MAX_BRUCH_Filmtitel

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ART.FAIR Kunst für jedes Budget

03 November 2013 von Darian Lambert

In der 11. Auflage zeigte die Kölner Kunstmesse ART.FAIR Kunst für jedes Budget. Galerien von Bergisch Gladbach bis Barcelona präsentierten moderne und aktuelle Kunst für jedes Budget. Bisher waren Künstler und Galerien aus Rhein-Berg nur spärlich auf den Kunstmessen in Köln vertreten. Der diesjährige  Publikumserfolg bietet auch für das nächste Jahr ein großes Potenzial für Aussteller und Kunstinteressierte.

https://de-de.facebook.com/ART.FAIRcologne

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