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Schwerer Verkehrsunfall in Odenthal: Kleinkraftradfahrer verletzt

06 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bei einem Verkehrsunfall auf der Altenberger-Dom-Straße in Odenthal ist am Donnerstagnachmittag (5. März) ein 48-jähriger Mann aus Monheim am Rhein schwer verletzt worden.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 14.40 Uhr im Bereich der Ausfahrt eines Lebensmittelgeschäfts. Ein 83-jähriger Odenthaler wollte mit seinem Ford den Parkplatz verlassen und auf die Altenberger-Dom-Straße abbiegen.

Zunächst ließ der Senior mehrere Fahrzeuge passieren, die in Richtung Burscheid unterwegs waren. Als er anschließend nach links in Richtung Odenthal abbiegen wollte, übersah er nach ersten Erkenntnissen der Polizei den 48-Jährigen, der mit seinem Kleinkraftrad unterwegs war. Es kam zur Kollision.

Der Fahrer des Kleinkraftrads wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Rettungskräfte versorgten ihn zunächst am Unfallort, bevor er zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht wurde. Der Autofahrer blieb unverletzt.

An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Sowohl der Pkw als auch das Kleinkraftrad waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Während der Unfallaufnahme musste die Altenberger-Dom-Straße in Höhe der Unfallstelle zeitweise in Fahrtrichtung Burscheid einseitig gesperrt werden.

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RadPendlerRoute in Bergisch Gladbach: Planung nimmt weiter Fahrt auf

06 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Die Planung der RadPendlerRoute in Bergisch Gladbach schreitet voran. Rund 90 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich an einer Öffentlichkeitsveranstaltung der Stadt, bei der sie Hinweise, Anregungen und auch kritische Fragen zur geplanten Strecke einbringen konnten.

Zu der Veranstaltung am 25. Februar im Bergischen Löwen hatte die Stadtverwaltung gemeinsam mit Fachplanern eingeladen. Im Mittelpunkt stand dabei das Teilstück der künftigen Hauptroute zwischen der Gierather Straße und dem Bereich des Finanzamts.

Bürgermeister Marcel Kreuz begrüßte die Teilnehmenden und unterstrich die Bedeutung des Projekts für eine moderne und nachhaltige Mobilität. Die RadPendlerRoute soll künftig eine direkte und attraktive Verbindung für Radfahrende zwischen Bergisch Gladbach und Köln schaffen.

Im anschließenden Workshop arbeiteten Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Verwaltung und Planungsbüro an verschiedenen Fragestellungen zur Streckenführung. Dabei wurde engagiert diskutiert, teilweise auch kontrovers. Die eingebrachten Vorschläge und Hinweise werden nun systematisch ausgewertet und in die weiteren Planungsschritte einbezogen.

Die RadPendlerRoute befindet sich derzeit am Übergang von der Grundlagenermittlung zur sogenannten Vorplanung. Der vorherige Beteiligungsprozess ist bereits abgeschlossen. Auf dieser Grundlage erarbeitet die Stadtverwaltung gemeinsam mit einem Planungsbüro nun detailliertere Entwürfe für die einzelnen Streckenabschnitte.

Die Ergebnisse sollen noch im Laufe dieses Jahres im Ausschuss für Mobilität und Verkehrsflächen vorgestellt und anschließend zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Auch weiterhin können sich Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Die Online-Beteiligung läuft noch bis zum 27. März. Dort eingehende Hinweise werden dokumentiert und fachlich geprüft. Eine weitere öffentliche Veranstaltung ist für Juni geplant. Dann sollen die ausgearbeiteten Vorplanungen vorgestellt werden, bevor sie in die politischen Gremien gehen.

Zusätzlich arbeitet die Verwaltung derzeit an einer provisorischen Beschilderung der bereits bestehenden Wege entlang der künftigen Route. Hintergrund ist die für dieses Jahr angekündigte dreimonatige Sperrung der S-Bahn-Linie S11. Die Beschilderung soll Pendlerinnen und Pendlern frühzeitig eine Orientierung und alternative Verbindung mit dem Fahrrad bieten, auch wenn der endgültige Ausbau der Strecke noch aussteht.

Die RadPendlerRoute ist Teil eines interkommunalen Projekts im Rheinisch-Bergischen Kreis. Insgesamt sind vier Routen geplant, die den rechtsrheinischen Raum mit Köln verbinden. Für Bergisch Gladbach umfasst das Konzept eine Hauptroute sowie eine ergänzende Nebenroute in Richtung Bensberg.

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Zusammenstoß an Kreuzung in Kürten – Van überschlägt sich

04 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bei einem Verkehrsunfall in Kürten ist am Montagmorgen (3. März) ein 24-jähriger Mann verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 7.25 Uhr im Bereich der Straße Offermannsberg (K 30).

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war ein 19-jähriger Kürtener mit einem Seat von der Straße Petersberg kommend unterwegs. Gemeinsam mit seinem 21-jährigen Beifahrer wollte er eine Kreuzung überqueren und seine Fahrt in Richtung Höhestraße fortsetzen. Zur gleichen Zeit näherte sich ein 24-jähriger Kürtener mit einem Ford-Van aus Richtung Offermannsberg und fuhr in Richtung Hechelkotten über die Kreuzung.

Im Kreuzungsbereich kam es schließlich zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Vermutlich habe der 19-jährige Fahrer den herannahenden Van aufgrund der tief stehenden Sonne zu spät erkannt, teilte die Polizei mit. Die Front des Seat prallte gegen die linke Seite des Vans.

Durch den Aufprall geriet der Van von der Fahrbahn. Der Fahrer versuchte noch auszuweichen, fuhr jedoch auf eine angrenzende Wiese, wo er gegen einen Stromkasten prallte. Der Stromkasten wurde dabei stark beschädigt. Anschließend überschlug sich das Fahrzeug und blieb auf der Seite liegen.

Der Unfallverursacher und sein Beifahrer blieben äußerlich unverletzt. Beide wollten sich jedoch vorsorglich selbstständig ärztlich untersuchen lassen. Der 24-jährige Fahrer des Vans erlitt Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde er zur Beobachtung stationär aufgenommen.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 13.000 Euro.

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Mobilität im Wandel: Bergisch Gladbach erreicht wichtige Ziele des Mobilitätskonzepts 2030

04 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bergisch Gladbach kommt beim Umbau seiner Mobilität schneller voran als geplant. Das zeigt die aktuelle Mobilitätsbefragung 2025, an der sich mehr als 1.500 Bürgerinnen und Bürger beteiligt haben. Die Ergebnisse belegen: Der bundesweite Trend hin zu mehr Fuß-, Rad- und öffentlichem Verkehr ist auch in der Stadt deutlich angekommen.

Die Haushaltsbefragung zum Verkehrsverhalten wurde im Rahmen des Mobilitätskonzepts 2030 bewusst in gleicher Form wie die vorherige Untersuchung aus dem Jahr 2014 durchgeführt. Dadurch lassen sich Entwicklungen über einen Zeitraum von elf Jahren zuverlässig vergleichen. Mehrere Zielwerte, die ursprünglich erst für 2030 vorgesehen waren, sind bereits heute erreicht oder sogar übertroffen.

Ein zentraler Maßstab der Untersuchung ist der sogenannte Modal Split, also die Verteilung der Wege auf verschiedene Verkehrsmittel. Besonders stark gewachsen ist der Fußverkehr. Sein Anteil stieg von 15 Prozent im Jahr 2014 auf rund 19 Prozent im Jahr 2025. Damit liegt Bergisch Gladbach bereits zwei Prozentpunkte über dem ursprünglich für 2030 gesetzten Ziel.

Auch der Radverkehr verzeichnet deutliche Zuwächse. Der Anteil der Wege mit Fahrrad, Pedelec oder E-Bike stieg von rund 13 auf über 18 Prozent. In absoluten Zahlen bedeutet das einen Sprung von etwa 43.000 auf 64.000 tägliche Fahrten – ein Plus von rund 50 Prozent. Damit liegt die Stadt deutlich über dem nordrhein-westfälischen Durchschnitt von etwa 11 Prozent.

Gleichzeitig ist der Anteil des motorisierten Individualverkehrs zurückgegangen. Während 2014 noch 59 Prozent aller Wege mit dem Auto zurückgelegt wurden, sind es heute etwa 51 Prozent – und damit bereits der Zielwert für das Jahr 2030. Auch die Zahl der täglichen Autofahrten sank leicht von 157.000 auf rund 151.000.

Beim öffentlichen Nahverkehr zeigt sich ebenfalls ein moderates Wachstum. Die Zahl der täglichen Wege mit Bus und Bahn stieg von 43.000 auf 45.000. Auffällig ist dabei vor allem die Nutzung durch junge Menschen: Rund 60 Prozent der unter 30-Jährigen besitzen eine ÖPNV-Zeitkarte. Zudem erreichen etwa 70 Prozent der Haushalte eine Bushaltestelle innerhalb von fünf Gehminuten.

Die Entwicklung spiegelt auch einen grundlegenden Wandel in der Verkehrsplanung der Stadt wider. Während Fuß- und Radverkehr früher häufig eine untergeordnete Rolle spielten, werden heute alle Verkehrsarten gleichberechtigt berücksichtigt. Parallel dazu arbeitet die Stadt daran, den in Zeiten der Haushaltssicherung entstandenen Sanierungsstau bei Straßen schrittweise abzubauen.

In den vergangenen Jahren wurden dafür zahlreiche Projekte gestartet oder umgesetzt. Dazu gehören unter anderem der Fußverkehrscheck im Stadtteil Gronau, der Aufbau eines Radverkehrsnetzes für Bergisch Gladbach, das Schulprogramm „Rad macht Schule“, der Ausbau der S-Bahn-Linie S11 sowie die Verlängerung und Kapazitätserweiterung der Stadtbahnlinie 1. Auch Maßnahmen zur Verbesserung der Schulwegsicherheit wurden verstärkt umgesetzt.

Darüber hinaus wurden kreisweit Mobilstationen eingerichtet und ein Bike-Sharing-System etabliert, das künftig weiter ausgebaut werden soll. Bei Straßenumbauten setzt die Stadt zunehmend auf eine gerechtere Verteilung des Straßenraums. Erste Abschnitte der Paffrather Straße wurden bereits umgestaltet, während die Laurentiusstraße und Teile der Altenberger-Dom-Straße derzeit umgebaut werden.

Bürgermeister Marcel Kreutz sieht die Stadt auf einem guten Kurs. Die Ergebnisse der Mobilitätsbefragung zeigten, dass Bergisch Gladbach mit einer gleichberechtigten Planung aller Verkehrsarten auf dem richtigen Weg sei. Zugleich kündigte er an, den eingeschlagenen Kurs konsequent fortzusetzen und Projekte künftig schneller umzusetzen. Ein besonderes Augenmerk solle weiterhin auf der Sicherheit von Schulwegen liegen.

Auch in den kommenden Jahren will die Stadt die begonnenen Maßnahmen weiterführen. Ziel bleibt eine effiziente, nachhaltige und möglichst CO₂-neutrale Mobilität für Bergisch Gladbach.

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Einbruch in Moitzfeld: Unbekannte stehlen Schmuck aus Einfamilienhaus

03 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bergisch Gladbach. In einem Einfamilienhaus im Stadtteil Moitzfeld ist es am Wochenende zu einem Einbruch gekommen. Unbekannte Täter verschafften sich Zugang zu dem Wohnhaus an der Straße „Im Lerchenfeld“ und entwendeten Schmuck.

Wie die Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis mitteilt, bemerkten die Bewohner die Tat am Sonntagabend (02.03.) gegen 19:30 Uhr. Sie waren aus dem Urlaub zurückgekehrt und stellten fest, dass die beiden Türen des Wintergartens offenstanden. Zudem wiesen zwei Türen deutliche Hebelspuren auf – ein Hinweis auf gewaltsames Eindringen.

Im Inneren des Hauses hatten die Täter offenbar sämtliche Räume durchsucht. Schränke und Schubladen waren geöffnet und durchwühlt. Nach bisherigem Ermittlungsstand wurde diverser Schmuck entwendet. Angaben zur genauen Schadenshöhe liegen derzeit noch nicht vor.

Eine Nachbarin hatte während der Abwesenheit der Eigentümer nach dem Haus gesehen. Zuletzt sei sie am Samstag (28.02.) dort gewesen – zu diesem Zeitpunkt sei noch alles in Ordnung gewesen.

Die Polizei nahm eine Strafanzeige auf und leitete umgehend eine Spurensicherung ein. Das zuständige Kriminalkommissariat 2 bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung: Wer im Zeitraum zwischen Samstag und Sonntagabend im Umfeld der Straße „Im Lerchenfeld“ verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Die Ermittlungen dauern an.

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Neue Bänke für Gronau: Mehr Aufenthaltsqualität im Stadtteil

03 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Gronau. Mehr Raum zum Durchatmen: Im Stadtteil Gronau sind in der vergangenen Woche die ersten sechs von insgesamt zehn neuen Sitzbänken aufgestellt worden. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität im Quartier spürbar zu verbessern und Orte zu schaffen, die zum Verweilen und Ausruhen einladen.

Die Maßnahme ist Teil des Strategischen Entwicklungskonzepts (StEK) Gronau, das im Juni politisch beschlossen wurde. Entwickelt wurde das Konzept unter Federführung des Ersten Beigeordneten Ragnar Migenda. Es umfasst zehn Maßnahmen, die in den kommenden Jahren – möglichst mit Unterstützung öffentlicher Fördermittel – umgesetzt werden sollen.

Zentrale Standorte im Blick

Die neuen Bänke stehen unter anderem an der Mülheimer Straße, am Parkplatz des S-Bahnhofs Duckterath, am Regenrückhaltebecken sowie am Dünnhofsweg. Gerade an stark frequentierten Wegen und Plätzen sollen sie kurze Pausen im Alltag ermöglichen – sei es beim Spaziergang, auf dem Weg zum Einkauf oder beim Warten auf den Zug.

Eine Übersicht über die genauen Standorte der bereits installierten Bänke stellt die Bergisch Gladbach auf ihrer Internetseite zur Verfügung. Die Positionen der weiteren vier Bänke sollen nach Abschluss der Detailplanung veröffentlicht werden.

Bürgerbeteiligung als Grundlage

Die Auswahl der Standorte erfolgte nicht am Reißbrett, sondern im Dialog mit den Menschen vor Ort. In zwei Beteiligungsaktionen kamen Jugendliche, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Mobilitätseinschränkungen im Jugendzentrum Cross zusammen, um über fehlende Sitzgelegenheiten im Stadtteil zu beraten.

„Hierzu haben wir im Sommer sowohl Jugendliche als auch Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ins Jugendzentrum Cross eingeladen, um gemeinsam zu diskutieren, wo in Gronau Bänke fehlen“, erläutert Ragnar Migenda. Möglich geworden sei dies durch die enge Zusammenarbeit der Abteilungen Stadtplanung und Soziale Stadtentwicklung.

Auch Bürgermeister Marcel Kreutz sieht in der Installation einen wichtigen Schritt: Mit der Aufstellung der Bänke setze das StEK Gronau einen ersten sichtbaren Impuls im Stadtteil. Zugleich dankte er den Bürgerinnen und Bürgern für ihre rege Beteiligung an den Planungen.

Leitlinien für die Zukunft

Das StEK Gronau definiert die inhaltlichen und räumlichen Leitlinien für die Weiterentwicklung des Stadtteils. Nach dem einstimmigen politischen Beschluss im Sommer 2025 sollen die festgelegten Maßnahmen schrittweise realisiert werden – nach Möglichkeit mit Unterstützung durch Förderprogramme.

Mit den neuen Sitzgelegenheiten wird nun ein erster Baustein des Konzepts konkret sichtbar. Weitere Projekte sollen folgen und Gronau langfristig stärken – als lebendigen, sozial verankerten und attraktiven Stadtteil.

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Mehr Anerkennung fürs Ehrenamt: Zugang zur Ehrenamtskarte NRW wird erleichtert

03 März 2026 von Felix Morgenstern

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Bergisch Gladbach. Gute Nachrichten für Engagierte: Die Zugangsvoraussetzungen für die Ehrenamtskarte NRW sind gesenkt worden. Grundlage ist ein im Dezember 2025 in den Landtag Nordrhein-Westfalen eingebrachter Antrag. Auch die Bergisch Gladbach begrüßt die Entscheidung und öffnet damit weiteren Ehrenamtlichen die Tür zu der landesweiten Anerkennungskarte.

Weniger Stunden, mehr Möglichkeiten

Künftig müssen Engagierte statt bislang 250 nur noch 200 Stunden ehrenamtliche Arbeit pro Jahr nachweisen. Das entspricht einem durchschnittlichen Einsatz von vier Stunden pro Woche. Die Absenkung soll es insbesondere Menschen mit begrenzten zeitlichen Ressourcen erleichtern, von der Ehrenamtskarte zu profitieren.

Eine weitere Neuerung: Ehrenamtliche dürfen nun eine Aufwandsentschädigung erhalten, solange diese den steuerlichen Freibetrag der Ehrenamtspauschale (960 Euro) beziehungsweise der Übungsleiterpauschale (3.300 Euro) nicht überschreitet. Damit trägt die Neuregelung der Realität vieler Vereine Rechnung, in denen Engagement häufig mit kleinen finanziellen Ausgleichszahlungen verbunden ist.

Unverändert bleibt jedoch eine zentrale Voraussetzung: Wer die Ehrenamtskarte beantragen möchte, muss seit mindestens zwei Jahren in Bergisch Gladbach ehrenamtlich aktiv sein.

Dank mit praktischem Nutzen

Die Ehrenamtskarte NRW verbindet symbolische Anerkennung mit konkreten Vorteilen. Inhaberinnen und Inhaber profitieren landesweit von rund 5.000 Vergünstigungen. Dazu zählen Ermäßigungen in Schwimmbädern und Museen, Preisnachlässe bei Veranstaltungen sowie Rabatte bei Einzelhändlern, Kinos und Sportstätten.

Seit 2013 beteiligt sich die Stadt Bergisch Gladbach an dem Gemeinschaftsprojekt des Landes Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, das besondere Engagement der Bürgerinnen und Bürger sichtbar zu würdigen und einen zusätzlichen Anreiz für freiwilligen Einsatz zu schaffen.

Antragstellung und Kontakt

Die Ehrenamtskarte NRW kann über das Antragsformular der Stadt Bergisch Gladbach beantragt werden. Ansprechpartnerin für Fragen rund um die Karte ist Jana Lülf vom Büro des Bürgermeisters (Tel.: 02202 14 1470).

Mit der Absenkung der Zugangshürden setzt das Land ein klares Signal: Ehrenamtliches Engagement bleibt eine tragende Säule des gesellschaftlichen Zusammenhalts – und verdient Anerkennung.

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Gehwegerneuerung „An der Wallburg“ startet Ende Februar

23 Februar 2026 von Felix Morgenstern

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Die Bergisch Gladbach kündigt die Erneuerung des Gehwegs im Bereich zwischen den Straßen „An der Wallburg“ und „Neuer Traßweg“ an. Der Baubeginn ist für Ende Februar 2026 vorgesehen. Witterungsbedingte Verzögerungen sind jedoch möglich. Der Abschluss der Arbeiten ist im Laufe des Frühjahrs geplant.

Vollständige Erneuerung unter Vollsperrung

Im Zuge der Maßnahme wird der betroffene Gehwegabschnitt vollständig erneuert. Aus technischen Gründen können die Arbeiten ausschließlich unter Vollsperrung durchgeführt werden. Für Fußgängerinnen und Fußgänger wird eine Umleitung über den „Neuer Traßweg“ eingerichtet und entsprechend ausgeschildert.

Parkflächen zeitweise eingeschränkt

Während der Bauzeit werden außerdem Teile der Parkflächen gegenüber dem Kindergarten Kippenkausen als Baustelleneinrichtungsfläche genutzt. Diese Stellplätze stehen vorübergehend nicht zur Verfügung.

Information für Anwohnende

Die beauftragte Baufirma wird die Anwohnenden rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten über den genauen Starttermin, den Bauablauf sowie zuständige Ansprechpersonen informieren.

Die Stadt bittet alle Betroffenen um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen und dankt für ihre Geduld während der Bauphase.

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Betreuungsbehörde „on Tour“: Informieren, vorsorgen, selbstbestimmt entscheiden

23 Februar 2026 von Felix Morgenstern

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Unter dem Motto „Wer klug ist, sorgt vor“ geht die Betreuungsbehörde auch 2026 wieder auf Tour durch das Stadtgebiet von Bergisch Gladbach. Mit Vorträgen, Workshops und Infoständen informiert sie Bürgerinnen und Bürger rund um die Themen Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsrecht – kostenlos, wohnortnah und ohne große Hürden.

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Menschen frühzeitig für die eigene Vorsorge zu sensibilisieren. Wer rechtzeitig festlegt, wer im Ernstfall Entscheidungen treffen darf und welche medizinischen Maßnahmen gewünscht oder abgelehnt werden, schafft Klarheit für sich selbst und entlastet zugleich Angehörige.

Auftakt im PROgymnasium

Den Startschuss bildet am 2. März 2026 von 10 bis 11.30 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Thema Patientenverfügung im PROgymnasium Bensberg e. V.. Referentin ist Claudia Freudenberger. Interessierte erhalten hier grundlegende Informationen dazu, wie eine Patientenverfügung rechtssicher formuliert wird und welche Aspekte dabei besonders zu beachten sind.

Einführung und Diskussion in der VHS

Am 10. März 2026 folgt von 18 bis 19.30 Uhr in der VHS Bergisch Gladbach die Veranstaltung „Vorsorgevollmacht und Betreuungsrecht – Einführung mit Diskussion“. Referentin Andrea Winkelmann erläutert, wie eine Vorsorgevollmacht erstellt wird, wann eine gesetzliche Betreuung erforderlich wird und welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

In Kooperation mit der Betreuungsbehörde bietet die VHS am 23. März 2026 von 18 bis 19.30 Uhr zudem die Veranstaltung „Patientenverfügung – Einführung und Workshop“ an. Auch hier referiert Claudia Freudenberger. Neben einer Einführung in das Thema besteht die Möglichkeit, konkrete Fragen zu klären und individuelle Aspekte zu besprechen. Eine Anmeldung ist ebenfalls nicht notwendig.

Weitere Station im Gemeindezentrum Kippekausen

Ein weiteres Informationsangebot ist für den 27. April 2026 von 16 bis 18 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Kippekausen am Rittersteg 1 geplant. Die Veranstaltung wird von Andrea Winkelmann durchgeführt und bietet Raum für persönliche Fragen sowie vertiefende Informationen rund um Vorsorgevollmacht und Betreuungsrecht.

Präsenz auf den Wochenmärkten

Darüber hinaus ist die Betreuungsbehörde auch 2026 wieder auf den Wochenmärkten vertreten. Geplant sind Infostände am 21. Mai in Bensberg, am 10. Juli in Refrath sowie am 15. Juli in der Stadtmitte – jeweils von 9 bis 12 Uhr. Vor Ort informiert das Team über die Erteilung von Vollmachten, das Betreuungsrecht und die Patientenverfügung und steht für individuelle Gespräche zur Verfügung.

Überblick online

Eine Übersicht über alle Themen, Termine und weiterführende Informationen finden Interessierte auf der Internetseite der Betreuungsbehörde der Stadt Bergisch Gladbach.

Mit ihrem mobilen Informationsangebot setzt die Betreuungsbehörde ein klares Zeichen: Vorsorge ist kein Tabuthema, sondern ein wichtiger Schritt zu mehr Selbstbestimmung – und sie beginnt am besten rechtzeitig.

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Köln plant Ausbau des Stadtbahnnetzes – Finanzierung bleibt größte Hürde

19 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Köln. Die Stadt Köln hat den Mobilitätsausschuss über den aktuellen Stand der Weiterentwicklung des Stadtbahnnetzes informiert. Zahlreiche Projekte sollen den öffentlichen Nahverkehr in den kommenden Jahren leistungsfähiger und barriereärmer machen. Gleichzeitig macht die Verwaltung deutlich: Ohne gesicherte Finanzierung bleiben viele Zeitpläne unter Vorbehalt.

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Finanzlage erschwert Planung

Nach Angaben des Dezernats für Mobilität stellt die angespannte Haushaltslage sowohl die Stadt als auch die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) vor große Herausforderungen. Steigende Kosten im ÖPNV erschweren es den Kommunen zunehmend, Betrieb und Ausbau aus eigenen Mitteln zu finanzieren.

Im Rahmen des Ergebnissicherungskonzepts der Stadtwerke Köln wird derzeit diskutiert, dass die KVB ein festgelegtes maximales jährliches Defizit nicht überschreiten dürfen. Welche konkreten Auswirkungen dies auf den Ausbau des Netzes haben wird, ist noch offen.


Projekte bis 2035

Trotz finanzieller Unsicherheiten plant die Stadt mehrere zentrale Maßnahmen bis zum Jahr 2035:

  • Ausbau der Ost-West-Achse – längere 90-Meter-Züge auf der Linie 1 zur Kapazitätserhöhung
  • Bahnsteigverlängerungen auf den Linien 4, 13 und 18 für 70-Meter-Züge
  • Verlängerung der Linie 7 bis Köln-Zündorf Süd (Ranzeler Straße)
  • Stadtbahnanbindung von Rondorf und Meschenich („StadtBahn Süd“)
  • Mehr Barrierefreiheit durch höhere Bahnsteige und neue Aufzüge an Haltestellen

Diese Maßnahmen sollen vor allem das Fahrgastaufkommen besser bewältigen und den Zugang zum Nahverkehr erleichtern.


Perspektiven nach 2035 und 2040

Darüber hinaus plant die Stadt langfristige Erweiterungen des Netzes:

  • neue Stadtbahnanbindung „Mülheim Süd“ sowie Stammheim/Flittard
  • linksrheinische Gürtelverlängerung der Linie 13
  • Verlängerung der Linie 17 über Niederkassel nach Bonn mit Anschluss an die Linie 7

Weitere politische Prüfaufträge werden derzeit noch bewertet und sind noch nicht als konkrete Projekte definiert.


Fazit

Die Stadt verfolgt weiterhin ambitionierte Ziele für den Ausbau des Stadtbahnnetzes. Entscheidend bleibt jedoch die Finanzierung: Erst wenn diese gesichert ist und Prioritäten festgelegt sind, lassen sich verbindliche Zeitpläne festlegen.

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