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Delft, The Netherlands - march 15, 2018: Kiosk and three yellow ticket machines at Dutch railway station of Delft

Schüsse in Köln – Spur führt zur organisierten Kriminalität

31 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Nach den Schüssen auf einen 33-jährigen Kiosk-Mitarbeiter in Köln-Ostheim hat die Polizei weitere Details veröffentlicht. Der Täter soll das Geschäft betreten und sofort aus nächster Nähe auf das Opfer geschossen haben. Anschließend floh er auf einem E-Scooter.

Delft, The Netherlands – march 15, 2018: Kiosk and three yellow ticket machines at Dutch railway station of Delft

Opfer schwer verletzt – keine Lebensgefahr

Der 33-jährige Mann erlitt schwere Verletzungen im Unterkörper und wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Laut Polizei besteht jedoch keine Lebensgefahr. Der Täter, der dunkle Kleidung trug, ist weiterhin auf der Flucht.

Parallelen zu tödlichem Angriff in Kalk

Die Ermittler prüfen mögliche Zusammenhänge mit einer tödlichen Schießerei im Oktober vor einem Fitnessstudio in Köln-Kalk. Damals wurde ein 32-jähriger Mann erschossen – auch er war mit dem nun verletzten Kiosk-Mitarbeiter eng befreundet.

In beiden Fällen nutzte der Täter einen E-Scooter zur Flucht. Zudem gab es nach der Veröffentlichung eines Fahndungsbildes im Kalker Mordfall Drohungen gegen das aktuelle Opfer.

Ermittlungen im Milieu der Rockerkriminalität

Der Vater des 33-Jährigen berichtet, dass sein Sohn und das Kalker Opfer gemeinsam aufgewachsen und eng verbunden gewesen seien. Die Polizei geht Hinweisen auf eine mögliche Verbindung zur organisierten Kriminalität nach.

Eine Mordkommission ermittelt nun intensiv in beiden Fällen. Die Polizei hat zudem die Fahndung nach dem flüchtigen Täter ausgeweitet.

Serie von Gewalttaten in Köln setzt sich fort

Die jüngste Schießerei reiht sich in eine Serie schwerer Gewaltdelikte in Köln ein. In den vergangenen Monaten gab es auffällig viele Schüsse und Angriffe im kriminellen Milieu. Die Polizei steht vor der Herausforderung, die eskalierenden Auseinandersetzungen in den Griff zu bekommen.

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Polizeiabsperrung

Schüsse in Kölner Kiosk – Kassierer verletzt, Täter auf der Flucht

30 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Im Kölner Stadtteil Ostheim wurde am Mittwochabend ein Kiosk-Mitarbeiter durch Schüsse verletzt. Der Täter konnte flüchten, eine Mordkommission ermittelt.

Schüsse in der Frankfurter Straße

Gegen 21:15 Uhr fielen mehrere Schüsse in einem Kiosk an der Frankfurter Straße. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde dabei der Kassierer des Geschäfts getroffen. Er erlitt Verletzungen, konnte aber in ein Krankenhaus gebracht werden. Laut Polizei schwebt er derzeit nicht in Lebensgefahr.

Täter flüchtet unerkannt

Der Täter ist nach der Tat zu Fuß geflüchtet und wird als dunkel gekleidet beschrieben. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb bisher erfolglos. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar.

Ermittlungen laufen

Die Polizei Köln hat eine Mordkommission eingerichtet und ermittelt in alle Richtungen. Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder dem flüchtigen Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0221 229-0 bei der Polizei zu melden.

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Paris, France - circa May, 2017: Aerial view of pedestrian crossing on street in Paris next to Eiffel Tower

ADAC-Studie: In Köln missachten Fußgänger besonders oft rote Ampeln

29 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Der ADAC hat das Verhalten von Verkehrsteilnehmern an roten Ampeln in fünf deutschen Großstädten untersucht. Das Ergebnis: In Köln ignorieren besonders häufig Fußgänger das Rotlicht, während E-Scooter- und Radfahrer sich vergleichsweise besser an die Regeln halten.

8,5 Prozent der Fußgänger gehen bei Rot über die Straße

Laut der ADAC-Analyse liefen in Köln 8,5 Prozent der Fußgänger bei Rot über die Straße – mehr als in den anderen untersuchten Städten Berlin, Hamburg, Leipzig und München. Gleichzeitig fuhren in Köln nur sechs Prozent der E-Scooter-Fahrer über eine rote Ampel, während es in anderen Städten über 14 Prozent waren.

Autofahrer hielten sich insgesamt am besten an die Regeln, dennoch mahnt Roman Suthold vom ADAC Nordrhein:
„Die Zahl der Rotlichtverstöße ist viel zu hoch. Eine der einfachsten Verkehrsregeln, bei einer roten Ampel stehen zu bleiben, scheint zunehmend an Bedeutung zu verlieren.“

Unfälle durch Missachtung von roten Ampeln nehmen zu

Die Polizei Köln registrierte 2023 insgesamt 320 Unfälle, bei denen rote Ampeln missachtet wurden. Besonders betroffen waren Fußgänger und Radfahrer, fünf Menschen kamen dabei ums Leben.

„Die Folgen sind für Fußgänger als schwächste Verkehrsteilnehmer ungleich schwerwiegender als für Kfz-Fahrer“, warnt Suthold.

Warum gehen Kölner besonders oft bei Rot?

Ein möglicher Grund für das Verhalten der Fußgänger liegt in der Auswahl der untersuchten Kreuzungen. Laut ADAC stehen in Köln gerade an stark frequentierten ÖPNV-Haltestellen, wie am Ehrenfeldgürtel oder der Aachener Straße, viele Menschen vor der Entscheidung, eine rote Ampel zu ignorieren, um noch eine Bahn oder einen Bus zu erwischen.

Hinzu kommt, dass je länger eine Ampel rot bleibt und je weniger Verkehr herrscht, desto eher Menschen dazu neigen, sie zu überqueren.

Rotlichtverstöße hätten hohe Strafen nach sich gezogen

Wären alle Verstöße im vierstündigen Beobachtungszeitraum geahndet worden, hätten die Verkehrsteilnehmer in Köln insgesamt rund 25.000 Euro Bußgeld zahlen müssen. Zudem hätten sich die Fahrverbote für Rotlichtsünder in Summe auf 37 Monate belaufen.

ADAC fordert mehr Bewusstsein für Verkehrsregeln

Der ADAC fordert mehr Verkehrserziehung und Bewusstseinsbildung für die Gefahren von Rotlichtverstößen, insbesondere für Fußgänger. Eine stärkere Kontrolle und eventuell kürzere Rotphasen könnten ebenfalls dazu beitragen, dass sich mehr Menschen an die Regeln halten.

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Cologne, Germany: Neumarkt Square City Center with St Aposteln Apostle Basilica

Neumarkt in Köln: Ein Drogenhotspot außer Kontrolle

29 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Der Kölner Neumarkt ist seit Jahren ein zentraler Treffpunkt für die Drogenszene. Doch seit dort verstärkt Crack konsumiert wird, hat sich die Lage dramatisch verschärft. Anwohner und Geschäftsleute fühlen sich zunehmend im Stich gelassen.

Offener Drogenkonsum und zunehmende Verwahrlosung

Ein Ortsbesuch zeigt das Ausmaß der Probleme: Auf dem Platz vor der Baustelle der Zentralbibliothek sind fast nur noch Drogensüchtige anzutreffen. Einige rauchen Crack offen auf Parkbänken, andere suchen auf dem Boden nach verwertbaren Resten. Der Konsum und Handel finden mitten in der Öffentlichkeit statt – für viele Anwohner und Gewerbetreibende eine unhaltbare Situation.

Mehmet Kizil, der seit 14 Jahren eine Bäckerei am Josef-Haubrich-Hof betreibt, hat genug: „Jedes Mal, wenn ich aus dem Fenster gucke, sehe ich sie. Sie kommen rein, benehmen sich nicht und wollen einen Euro von mir. Die Stadt macht nichts. Es ist eine Katastrophe.“ Er gibt seinen Laden Ende Februar auf.

Ladeneingänge als Schlafplätze und Toiletten missbraucht

Auch Walter Schuch, Inhaber eines Sanitätshauses in der Nähe, erlebt täglich, was die Szene für Geschäftsleute bedeutet: „Da wird nachts gedealt, da wird sich geprügelt, da findet Prostitution statt. Die Ecken im Umfeld werden als Toiletten genutzt.“ Immer wieder muss er morgens die Polizei rufen, um bis zu zehn berauschte Personen samt Schlaflager vor seinem Geschäft zu vertreiben. „Für meine Mitarbeiter ist das zu gefährlich“, so Schuch.

Drogensüchtige selbst kritisieren die Zustände

Sogar innerhalb der Szene sorgt die Entwicklung für Unmut. Direkt neben der Substitutionsambulanz der Drogenhilfe erzählt Anna (Name geändert), die seit 15 Jahren Heroin und Kokain konsumiert: „Ich fühle mich hier nicht mehr wohl unter meinen eigenen Leuten. Die Junkerei auf der Straße – das geht gar nicht! Ich finde das unmöglich vor den Kindern. Ich selbst als Junkie finde das total asozial.“

Anwohner und Geschäftsleute fordern Lösungen

Die Stadt Köln steht unter Druck, eine Lösung für das eskalierende Problem zu finden. Während Sicherheitsmaßnahmen wie Polizeipräsenz und kontrollierte Konsumräume diskutiert werden, bleibt für viele die Frage: Wann wird tatsächlich etwas getan, um die Zustände am Neumarkt nachhaltig zu verbessern?

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Polizei

Razzia in Kölner Shisha-Bar: Verdacht auf illegales Glücksspiel

28 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Am Montagabend führte die Polizei eine groß angelegte Razzia in einer Shisha-Bar auf der Zülpicher Straße in Köln durch. Der Einsatz erfolgte nach einem Hinweis auf illegales Glücksspiel in der Gaststätte.

Backgammon-Turnier mit hohen Einsätzen

Im hinteren Bereich der Bar hatten sich zahlreiche Spielerinnen und Spieler zu einem nicht genehmigten Backgammon-Turnier versammelt. Nach Angaben der Polizei winkte dem Gewinner des Turniers ein Preisgeld von 10.000 Euro. Zusätzlich war ein mit 24 Karat vergoldetes iPhone als Preis ausgelobt worden.

Backgammon wird von der Polizei als Glücksspiel eingestuft, da das Würfelspiel durch Zufall entschieden wird und somit unter das Glücksspielrecht fällt.

Ermittlungen gegen den Veranstalter

Die Polizei nahm die Personalien der Teilnehmenden auf und leitete Ermittlungen gegen den Veranstalter des Turniers ein. Ob die Spieler selbst mit rechtlichen Konsequenzen rechnen müssen, bleibt abzuwarten.

Hintergrund: Strenge Regelungen für Glücksspiele

Glücksspiele in Deutschland unterliegen strengen gesetzlichen Vorgaben und erfordern behördliche Genehmigungen. Veranstaltungen wie das Backgammon-Turnier ohne entsprechende Erlaubnis verstoßen gegen das Glücksspielgesetz und können empfindliche Strafen nach sich ziehen.

Die Polizei kündigte an, die Ermittlungen weiterzuführen, um die Hintergründe der Veranstaltung und mögliche weitere Beteiligte aufzuklären.

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WUPPERTAL, GERMANY - SEPTEMBER 19, 2020: Deutsche Post (German Post) building in Wuppertal, Germany. Deutsche Post is the biggest mail service in Europe.

Warnstreik bei der Deutschen Post: Verzögerungen bei Paketen und Briefen erwartet

28 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Kunden der Deutschen Post müssen sich ab heute auf Verzögerungen bei der Zustellung von Briefen und Paketen einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat zu einem bundesweiten Warnstreik aufgerufen, um in den laufenden Tarifverhandlungen Druck auf den Konzern auszuüben.

Streiks in Großstädten und regionalen Zentren

Besonders in Großstädten wie Köln, München und Berlin legen zahlreiche Zusteller ihre Arbeit nieder. Aber auch im Bergischen Land, etwa im Postverteilerzentrum am Westring in Wuppertal, sind Streiks geplant. Der Warnstreik könnte die Zustellung auch in anderen Regionen spürbar beeinträchtigen.

Verdi: „Wir meinen es ernst“

Verdi-Verhandlungsführerin Andrea Kocsis betonte die Ernsthaftigkeit der Gewerkschaft:
„Wir meinen es ernst und wir sind bereit, für unsere Forderungen zu kämpfen.“

Die Gewerkschaft fordert für die rund 170.000 Beschäftigten der Deutschen Post eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent, drei zusätzliche Urlaubstage und für Gewerkschaftsmitglieder sogar einen weiteren Tag.

Post: Forderungen nicht finanzierbar

Die Deutsche Post hält die Forderungen für unrealistisch. Laut dem Konzern aus Bonn sind die finanziellen Spielräume durch sinkende Briefmengen und hohe Investitionskosten stark eingeschränkt. Auch die kürzlich erfolgte Portoerhöhung beim Standardbrief von 85 auf 95 Cent reiche nicht aus, um die steigenden Kosten zu decken.

Weitere Verhandlungen im Februar

Die Tarifverhandlungen sollen am 12. Februar fortgesetzt werden. Bis dahin sind weitere Warnstreiks nicht ausgeschlossen, was die Verzögerungen für Postkunden verlängern könnte.

Rückblick auf vorherige Verhandlungen

Bereits bei den Tarifverhandlungen im Jahr 2023 hatten sich Verdi und die Post auf eine deutliche Erhöhung geeinigt, die durchschnittlich 11,5 Prozent betrug. Ob diesmal eine ähnliche Einigung erreicht wird, bleibt abzuwarten.

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Polizeiabsperrung

Drogenrazzien in Köln: 23 Männer in Untersuchungshaft

25 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Die Polizei Köln setzt weiterhin auf eine konsequente Verfolgung im Zusammenhang mit einem spektakulären Drogenfall. Nach einem Raub von rund 300 Kilogramm Cannabis in Hürth sind mittlerweile 23 Verdächtige in Untersuchungshaft, darunter mehrere Niederländer. Am Dienstag wurden drei weitere Männer in Amsterdam festgenommen, einer stellte sich freiwillig in Köln.

Internationale Zusammenarbeit führt zu Festnahmen

Die jüngsten Festnahmen erfolgten durch eine koordinierte Aktion der Kölner und niederländischen Polizei, unterstützt von Europol. Dies verdeutlicht die internationale Dimension des Falls. Nach Angaben der Ermittler sollen die Niederländer als Gehilfen engagiert worden sein, um den Raub „aufzuklären“ und die entwendeten Drogen zurückzubekommen.

Die Staatsanwaltschaft Köln betont, dass die Verdächtigen keine Mitglieder einer organisierten mafiösen Struktur seien. Vielmehr handele es sich um angeheuerte Kriminelle, die solche Aufgaben gegen Bezahlung übernehmen.

Entführungen und Gewalt als Druckmittel

Der Fall ist von schwerer Gewalt und Einschüchterung geprägt. Zwei Personen aus Bochum wurden nach dem Raub entführt und misshandelt, offenbar in dem Versuch, Informationen über die gestohlenen Drogen zu erlangen. Neben den Festnahmen in Amsterdam sitzen weitere Niederländer in Untersuchungshaft, die auch an Entführungen in Hürth und Rodenkirchen beteiligt gewesen sein sollen.

Mutmaßlicher Drahtzieher überstellt

Am Mittwoch wurde der mutmaßliche Kopf der Drogenbande aus Köln-Kalk von Paris nach Deutschland überstellt. Aus Sicherheitsgründen erfolgte der Transport per Helikopter. Der 21-jährige Mann, der für den Kauf und die Lagerung großer Mengen Cannabis verantwortlich gemacht wird, stellte sich am selben Tag mit seinem Anwalt im Kölner Polizeipräsidium.

Explosionsserie möglicherweise Teil des Falls

Im Zuge der Ermittlungen kam es auch zu Explosionen, unter anderem in der Kölner Innenstadt. Ob diese direkt mit dem Drogenfall in Verbindung stehen, ist laut Polizei noch unklar.

Verdächtige im Alter von 18 bis 29 Jahren

Die Festgenommenen sind zwischen 18 und 29 Jahre alt. Vier von ihnen befinden sich derzeit in den Niederlanden in Auslieferungshaft. Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren, um die Hintergründe der Tat und mögliche Verbindungen zu weiteren Verbrechen aufzudecken.

Dieser Fall zeigt einmal mehr, wie komplex die Bekämpfung des internationalen Drogenhandels ist. Die Kölner Polizei und Staatsanwaltschaft setzen auf grenzüberschreitende Zusammenarbeit, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

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Thermometer in the snow

Frieren in den Arbeiterhäusern: Mieter in Köln-Mülheim kämpfen mit kalten Wohnungen

25 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Im Kölner Stadtteil Mülheim erleben rund 50 Bewohner der sogenannten Arbeiterhäuser seit Monaten schwierige Zeiten. Immer wieder bleiben ihre Wohnungen kalt, obwohl das Amtsgericht Köln die Eigentümerinnen verpflichtet hat, für funktionierende Heizungen zu sorgen.

Heizung auf Sparflamme

Die Heizungsprobleme bestehen seit Oktober 2024. Damals informierten die Vermieterinnen die Mieter, dass die Heizungsanlage irreparabel sei, und rieten ihnen, sich neue Wohnungen zu suchen. Viele Bewohner, darunter Familien mit Kindern, entschieden sich jedoch zu bleiben. Nun laufen die Heizungen zwar gelegentlich, doch in den meisten Wohnungen bleiben die Temperaturen unzumutbar niedrig.

Angela Caci Grillo, eine dreifache Mutter, berichtet: „Im Kinderzimmer zeigt das Thermometer nur 15,4 Grad, im Wohnzimmer sind es 16,9 Grad. Das ist einfach nicht ausreichend, vor allem für Kinder.“ Die Familie trägt warme Kleidung, wickelt sich in Decken und versucht so, gegen die Kälte anzukämpfen.

Ersatzheizungen keine Lösung

Als vorübergehende Maßnahme erhielten die Mieter mobile Elektroheizungen. Doch diese sind kaum eine Hilfe. „Wenn ich mehr als eine einschalte, fliegen die Sicherungen raus“, erklärt Angela Caci Grillo. Zudem schaffen es die Heizgeräte nicht, die Räume spürbar zu erwärmen.

Gerichtsurteil: Vermieterinnen zum Handeln verpflichtet

Angela Caci Grillo klagte vor dem Kölner Amtsgericht und bekam Recht: Die Vermieterinnen wurden verpflichtet, die Heizungsprobleme zu lösen und für warme Wohnungen zu sorgen. Doch die Umsetzung des Urteils lässt zu wünschen übrig. Immer wieder wird es kalt in den Häusern. Die Vermieterinnen teilten den Mietern mit, dass sie auf ein Ersatzteil für die defekte Anlage warten. Dennoch bleibt die Frage offen, warum die Probleme nicht längst behoben wurden.

Ungewisse Zukunft für die Bewohner

Die Situation belastet die Bewohner erheblich. „Als Familie mit Kindern ist man auf eine warme Wohnung angewiesen“, betont Angela Caci Grillo. Die Unsicherheit und die anhaltenden Probleme sorgen für Frustration. Auf schriftliche Anfragen zu einer dauerhaften Lösung haben die Eigentümerinnen bislang nicht reagiert.

Forderung nach rascher Lösung

Die Bewohner hoffen, dass die Eigentümerinnen ihrer Verantwortung bald nachkommen und die Heizung dauerhaft reparieren lassen. Für viele Familien ist ein erneuter Winter ohne eine funktionierende Heizung keine Option. Die Stadt und Mieterorganisationen werden die Situation weiter beobachten, um die Rechte der Mieter zu sichern.

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火事の焼け跡

Tragischer Wohnungsbrand in Köln-Holweide: Zwei Tote und neun Verletzte

24 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Ein verheerender Wohnungsbrand hat am Donnerstagnachmittag in einem Mehrfamilienhaus in Köln-Holweide für großes Leid und einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften gesorgt. Zwei Menschen kamen ums Leben, neun weitere wurden verletzt.

Feuer zerstört Wohnung und zwingt Bewohner zur Flucht

Das Feuer brach aus bislang ungeklärter Ursache in einer Wohnung im ersten Obergeschoss aus. Dichter Rauch füllte das Gebäude und versetzte die Bewohner in Panik. Viele flüchteten auf ihre Balkone, während andere es noch rechtzeitig ins Freie schafften. Die Feuerwehr rettete mehrere Personen, darunter auch ältere und mobilitätseingeschränkte Bewohner, teils mit Leitern aus dem brennenden Gebäude.

Um die Betroffenen während der Löscharbeiten vor der eisigen Kälte zu schützen, stellte die Feuerwehr einen Bus zum Aufwärmen bereit. Neun Menschen, darunter ein Feuerwehrmann, erlitten leichte Verletzungen.

Zwei Todesopfer entdeckt

Die Wohnung, in der das Feuer ausbrach, wurde vollständig zerstört. Der dort lebende Bewohner wurde zunächst vermisst und später tot geborgen. Während der weiteren Durchsuchung des Gebäudes stießen die Einsatzkräfte auf eine zweite Leiche. Laut Polizei starb diese Person nicht durch den Brand, sondern vermutlich bereits vor längerer Zeit. Die genauen Umstände werden derzeit ermittelt.

Brandursache weiterhin unklar

Die Polizei hat zusammen mit der Feuerwehr Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. „Es gibt derzeit keine Hinweise auf die genaue Ursache des Feuers“, teilten die Einsatzkräfte mit. Die betroffenen Bewohner wurden vorübergehend anderweitig untergebracht, während Experten die Schäden begutachten.

Ein tragischer Tag für die Bewohner

Der Brand hat die Bewohner des Mehrfamilienhauses schwer getroffen. Neben den beiden Todesopfern und den Verletzten müssen viele nun auch den Verlust ihres Hab und Guts verarbeiten. Die Feuerwehr und Polizei bitten Zeugen, die Hinweise auf die Brandursache geben können, sich zu melden.

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Großbrand im Diakonie-Lager Köln-Kalk: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

23 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Ein verheerender Brand im Zentrallager der Diakonie in Köln-Kalk könnte vorsätzlich gelegt worden sein. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Hinweise.

Zwei Brände – ein Zusammenhang?

Am Sonntagabend brannte nicht nur das Diakonie-Lager, sondern auch ein Bauwagen in der Nähe, der vollständig ausbrannte. Beide Brandorte liegen nur wenige hundert Meter auseinander. Die Ermittler prüfen, ob ein Zusammenhang zwischen den Vorfällen besteht. Konkretere Angaben zur Ursache machte die Polizei bislang nicht.

Löscharbeiten durch Textilien erschwert

Das vierstöckige Gebäude des Zentrallagers enthielt im Erdgeschoss zahlreiche Textilien und Spielsachen, die das Feuer immer wieder anfachten. Rund 90 Einsatzkräfte der Feuerwehr, darunter auch die Freiwillige Feuerwehr, kämpften mehrere Stunden gegen die Flammen. Obwohl das Feuer nach etwa einer Stunde unter Kontrolle war, dauerten die Nachlöscharbeiten bis tief in die Nacht an. Verletzt wurde niemand. Die genaue Schadenshöhe ist noch unklar.

Dramatische Auswirkungen für die Diakonie

Der Verlust des gesamten Spendenguts hat schwerwiegende Folgen für die Diakonie. Das Zentrallager versorgte die sechs Fair Stores der Organisation, in denen Kleidung und Waren an Bedürftige verkauft oder verteilt werden. Mit der Zerstörung des Lagers fehlt es nun an diesen dringend benötigten Ressourcen.

Aufruf der Polizei

Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die in der Umgebung des Lagers oder des Bauwagens verdächtige Personen oder Aktivitäten beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Die Diakonie steht angesichts des Verlusts vor einer großen Herausforderung und appelliert an Spenderinnen und Spender, um die Versorgung der Fair Stores weiterhin sicherzustellen.

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